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Der ökologisch korrekte Weihnachtsbaum...
Der Weihnachtsbaum
viele von uns möchten kein Weihnachten ohne ihn erleben müssen und es kommen bei seinem Anblick alte schöne Erinnerungen auf
...aber dann - oh nein!
Erinnerungen an Stichwörter wie "Monokultur", "Pestizide", "eingezäunt", "weite Transporte" und so weiter drängeln sich dazwischen... :-(
Der Traum von immer mehr Weihnachtsbaumfreunden ist darum der "Öko-Christbaum" - und es gibt ihn :-)
ROBIN WOOD hat dazu z.B. aktuell eine Pressemeldung rausgegeben:
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* ROBIN WOOD gibt im Internet aktuelle Tipps zum Weihnachtsbaumkauf
Weihnachten unterm Tannenbaum ist beliebt. In mehr als jedem zweiten Haushalt in Deutschland wird in den kommenden Wochen ein Christbaum aufgestellt. ROBIN WOOD weist darauf hin, dass die meisten der rund 25 Millionen in Deutschland verkauften Christbäume aus Plantagen stammen, die gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden - eine enorme Belastung
für Böden und Gewässer. Dabei geht es auch anders. Im Internet unter http://www.robinwood.de informiert die Umweltorganisation über
Öko-Weihnachtsbäume mit glaubwürdigem Siegel und gibt Einkauf-Tipps.
„Wenn schon Weihnachtsbäume, dann am besten aus Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen, die nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln bewirtschaftet werden und bei denen dies auch von unabhängiger Seite kontrolliert wird“, empfiehlt Rudolf Fenner, Waldreferent von ROBIN WOOD. Christbaum-KäuferInnen sollten daher auf das Siegel des FSC (Forest Stewardship Council) an den Bäumen achten. Dieses Zertifikat erhalten nur Forstbetriebe, die auf Kahlschläge, Düngungen, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten. Außerdem bieten auch einige Naturland-, Bioland-, Demeter- und weitere nach EU-Recht zertifizierte Bio-Betriebe empfehlenswerte Öko-Weihnachtsbäume von landwirtschaftlichen Anbauflächen an.
Bis in die fünfziger Jahre stammten alle Weihnachtsbäume von "drauß' vom Walde". Heute kommen mehr als 80 Prozent der Weihnachtsbäume aus Plantagen, in denen meist kräftig gespritzt und gedüngt wird: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Sitkalaus, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs, Mineraldünger für gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- und Blaufärbung der Nadeln. Auch die Gentechnik hat dieses Marktsegment längst im Visier und arbeitet an schädlingsresistenten Christbaum-Klonen.
Wer das nicht unterstützen möchte, wählt am besten einen Öko-Weihnachtsbaum.
Um die Suche danach zu erleichtern, hat ROBIN WOOD eine Umfrage bei rund 100 Öko-Landbau- und FSC-Forstbetrieben gemacht. Herausgekommen ist eine aktuelle, nach Bundesländern sortierte Liste mit knapp 40 Verkaufsstellen für Öko-Weihnachtsbäume. Die Preise für öko-zertifizierte Bäume unterscheiden sich im Übrigen meist nicht von denen für konventionelle Bäume. Ergänzt wird die Liste durch allgemeine Tipps zum Baum-Einkauf und eine Kurzinformation zu den Siegeln.
Wer keine zertifizierten Öko-Christbäume in seiner Umgebung findet, der sollte einen Baum aus der Region wählen, am besten einen zum selber Schlagen beim nächstgelegenen Waldbetrieb. Denn so lässt sich vermeiden, ungewollt einen weit gereisten und damit ökologisch fragwürdigen Baum aus Dänemark, Osteuropa oder Irland nach Hause zu tragen. Von Weihnachtsbäumen im Pflanztopf ist eher abzuraten. Da die Bäume durch das Aufstellen in der warmen Weihnachtsstube aus dem Winterschlaf gerissen werden, erfrieren etliche später draußen oder wachsen nicht mehr richtig an.
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Übrigens gibt es bereits einen Naturtipp zu dem Thema:
024) Der ökologisch gerechte Weihnachtsbaum und wo es ihn u.a. gibt...
Also:
Am Besten gleich darum kümmern und einen Bestellen oder bereits vor dem Schlagen aussuchen.
Und am Besten, wenn der Garten groß genug ist:
pflanzt Euch doch eigene Weihnachtsbäume - jedes Jahr einen kleinen, der bis zur Ernte den Garten ergrünen läßt - dann habt Ihr einen garantierten regionalen Baum, der aus keiner Plantage kommt, fair geerntet wurde und außerdem mit viel Liebe und ohne Chemie groß werden durfte
Einen Versuch ist es doch wert :-)
Und wenn Ihr jedes Jahr sogar zwei pflanzt, dann ist auch noch ein Öko-Weihnachtsgeschenk dabei...
Schade, daß unser Garten einfach zu klein ist...
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In eigener Sache:
Seit ein paar Posts gibt es als Illustration kleine Zeichnungen bei Naturtipps - mal wieder meine Kreativität ein wenig ankurbeln ;-)
Was haltet Ihr von dieser Änderung?
Sind sie in der Qualität und Größe o.k.?
Was sagt Euer Bildschirm dazu?
Ich freue mich über feedback :-)
Dienstag, 24. November 2009
328) ROBIN WOOD: Weihnachten unterm Öko-Christbaum
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Dienstag, November 24, 2009
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Samstag, 18. April 2009
307) Sandbienen bauen ihre Nester
Sie sind wiedergekommen - und ich freue mich riesig!
Das erste mal konnte ich sie im vergangenen Jahr an der selben Stelle beobachten :-)
Die Sandbienen sind wieder in unerem Garten und buddeln ihre Nester in Form von kleinen Löchern in den sandigen Gartenboden :-)
Fleißig gehen sie ein und aus und bringen Vorräte aus den Blumen der Umgebung herbei. Hinter dem Haus buddeln sie und vor dem Haus kann ich sie an den Blüten des Lungenkrautes beim Sammeln beobachten... So macht es Spaß - der Garten lebt, die Kinder haben wieder etwas neues zum Staunen und Beobachten :-)
Also - gaaaanz wichtig:
wer jetzt komische kleine Löcher in der Erde im Garten findet - bitte aufmerksam beobachten und im Zweifelsfalle in Ruhe lassen - Danke :-)
Hier informative Links mit Bildern zu den kleinen Tierchen:
Sand- bzw. Erdbienen · Andrena spec.
http://www.wildbienen.de/wbarten.htm
http://www.wildbienen.de/wba-intr.htm
... und nocheinmal ganz viele Bilder: http://www.rutkies.de/bienen-7/
... und hier noch ein Video auf YouTube: Wegwespe (Anoplius viaticus) und Sandbiene (Andrena vaga) im selben Lebensraum.
Also - gebt der Natur ein Stück Garten zurück!
Macht alle Mit und laßt sie sammeln und buddeln!
Übrigens:
Unter dem Twitter-Stichwort #ökogarten findet Ihr jetzt bei Twitter Beobachtungen und Tipps rund um das Thema Bio-/ Ökogarten. Macht alle Mit und nutzt auch dieses Stichwort beim Twittern zu dem Thema - ich bin gespannt, was Ihr so dazu schreibt :-)
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Samstag, April 18, 2009
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Samstag, 4. April 2009
304) Veilchen und Wiesenschaumkraut oder Rasenmäher...
Jetzt blühen sie wieder, die Veilchen http://de.wikipedia.org/wiki/Veilchen. Lila färben sie manche Rasenflächen und Heckenränder.
Auf Rasenflächen?
Blühen?
Brrrrrummmmm brummmmmmm...
Blühten!
Stop! das muß nicht sein!
Laßt den Hummeln ihre ersten Nahrungsquellen und lauscht lieber ihrem Brummen, als dem Sound des Rasenmähers. Gebt den frühblühenden Wiesenblumen eine Chance.
Und wer weiß, vielleicht steht auch schon das Wiesenschaumkraut (erkennbar momentan an den langen Stengeln mit Knospen http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesen-Schaumkraut ) in den Startlöchern bei Euch - gebt auch ihm eine Chance, laßt den Mäher noch im Dunkeln stehen - die Hummeln und Bienen danken es Euch :-)
Ach ja, und damit es noch ein wenig bunter wird im Frühling, setzt im Herbst noch Krokuszwiebeln in die Erde auf der Wiese, und Schneeglöckchen, und ... eine bunte Wiese ist einfach viel schöner, als eine grüne kurzgeschorene Fläche, gebt der Natur ein Stück Lebensraum zurück - das ist mein Naturtipp für heute :-)
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Einen bunten Frühling wünscht Gundula
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Samstag, April 04, 2009
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Dienstag, 14. Oktober 2008
264) Brunftzeit des Dam- und Rotwildes läuft
"Na und!", denkt jetzt vielleicht der ein oder andere.
Aber der Gedanke kreist auch nur, bis ein solcher liebeswirrer Herr vor dem Auto hängt. Denn zur Brunftzeit vergeht den Tieren das Hören und Sehen - nur die Damen zählen! Und für die wird gekämpft, gescheucht und gerannt bis zum Zusammenbruch...
Nun, und jetzt ist es wieder soweit. Und es sind auch entsprechend wieder vermehrt Wildunfälle an den entsprechenden Orten zu verzeichnen.
Deshalb: bei Wildwechselwarnungen insgesamt nicht schneller als 80 km/h. So hat mir jedenfalls mal ein Förster gesagt - bis zu der Geschwindigkeit können die Tiere ein Auto noch rechtzeitig als Gefahr einschätzen.
und momentan:
Bei Wildwechselschildern besonders achtsam fahren!
Der Wildpark Eekholt hat extra eine Pressemeldung dazu online gestellt:
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Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes!
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| Achtung Autofahrer! Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes |
(prcenter.de) Höhepunkt der Damwildbrunft ist die zweite Oktoberhälfte –
Achtung, Wildunfälle!
Damwild zählt zur Familie der Hirsche, es ist aber wesentlich kleiner als das Rotwild. Das Fell hat im Sommer eine hellbraune Färbung mit weißen Tupfen, im Winter verfärbt sich die Decke dunkelbraun bis fast schwarz. Damwild ist häufig an Waldrandgebieten oder auf offener Feldflur zu beobachten, es lebt meist gesellig in größeren Rudeln, die sich aus mehreren Familien zusammensetzen. Während der Brunft wirbt der Schaufler mit rülpsenden, kehligen Lauten und einer großen Aktivität um die Gunst der weiblichen Tiere.
Damwild ist tag- und dämmerungsaktiv, und daher ist es keine Seltenheit, dass gerade während der Brunftzeit oder auch aufgrund einer Störung mit anschließendem Fluchtverhalten unvermittelt ein einzelnes Tier oder mehrere hintereinander eine Autostraße passieren und die Gefahr durch Wild-Verkehrsunfälle morgens und abends in der Dämmerung besonders hoch ist. Allein in den letzten 14 Tagen ereigneten sich auf Schleswig-Holsteins Straßen und Autobahnen deutlich mehr Wildunfälle dieser Art, so dass noch bis Ende November eine erhöhte Aufmerksamkeit der Autofahrer geboten ist.
Das Damwild mit seinen kapitalen Schauflern kann im Wildpark Eekholt sehr gut in seinem großzügigen Gehege beobachtet werden. Interessant ist die Körpersprache der Tiere und vor allem die kehligen Brunftlaute des kleinen, aber nicht minder selbstbewussten Schauflers.
Besuchen Sie den herbstlichen Wildpark und nehmen auch das Ferienprogramm vom 13.10. – 24.10.08 (Montag bis Freitag) wahr, das um 14.00 Uhr an der Flugwiese beginnt und die ganze Familie in einer großen Fütterungsrunde auch zu unseren Wildschweinen, Ottern, Wölfen und den kapitalen Rothirschen führt, die gerade ihre Brunftzeit beendet haben.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Wildpark Eekholt
PS. Die beliebte falknerische Flugvorführung ist noch bis Sonntag, dem 2.11.08, drei Mal täglich um 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr zu sehen!
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Und wer einmal die Kraft und Energie der Hirsche erleben möchte - ein( abendlicher) Besuch in einem großflächig angelegten Wildpark in der Nähe lohnt sich dazu auf alle Fälle.
Also, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung: Bitte vorsichtig fahren!
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Dienstag, Oktober 14, 2008
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Freitag, 29. August 2008
226) Holunderbeeren locken zur Ernte
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Mit einer Gabel lassen sich die schwarzen Beeren leicht lösen zum Weiterverarbeiten.
Nach einem Post im Frühsommer zur Holunderblütenernte locken jetzt die schwarzen gesunden Beeren hinaus. Denn sie sind mindestens so gesund und vielseitig verwendbar wie die Blüten. Viele interessante Informationen bringt die Seite Holunderbeersaft, Gelees und Marmeladen
Kochen mit „Früchten der Saison“: Der September ist Holunder-Monat von der NABU.
Bei uns wird daraus Marmelade, gemischt mit Maulbeeren oder Brombeeren.
Auf der NABU-Seite gibt es auch leckere Rezepte. Wem diese nicht reichen findet fast 100 weitere Holunderbeerenrezepte bei chefkoch.de. unter anderem gibt es dort auch ein Rezept für Kapern aus grünen Holunderbeeren... Und bei mir gibt es für den Winter immer noch ein Fläschchen leckeren Holunderlikör. Den gibt es bei Halskratzen...
Die Kinder lieben die Pfannekuchen mit Holunderbeeren :-) einfach Schwarze Holunderbeeren in den Pfannkuchenteig und lecker. Oder die reife Dolde in flüssigen Teig tauchen und in Öl ausbacken.
Es gibt so viel Leckeres, daß man daran denken muß, für die Vögel auch noch etwas zu lassen. Zum Glück sind die Büsche ja hoch und wir sind klein - wie heißt es doch so schön in einem Schlager: "die süßesten Früchte schmecken mir und Dir genauso, und nur weil wir klein sind und diese Früchte hoch sind - erreichen wir sie nie..." Dafür singen die Vögel uns dann ihr Dankeschön!
Dazu gibt es auf Huehner-info.de eine kleine Diskussion: Auslauf: Ist Holunder giftig für Hühner?. Fazit: da nur die reifen Beeren runter fallen und hühnererreichbar sind nein. Wilde Vögel fressen sie auch erst im reifen Zustand - dann fallen aber z.B. Stare auch gerne gleich in Massen ein... Über die Giftigkeit für den Menschen schreibt die Informationszentrale gegen Vergiftungen der Uni Bonn genaue Informationen: es geht dabei um die gering giftige Wirkung des rohen Zwerg-Holunders (Sambucus ebulus). Eine Freundin hat gerade einen unbeabsichtigten Selbstversuch gemacht. Sie aß rohe Holunderbeeren und bekam anschließend Bauchkrämpfe und Durchfall... Früher wurden die rohen Beeren z.B. auch als Abführmittel verwendet... Ja der Holunderstrauch gilt sogar als "Ein Schatz der Volksmedizin für das ganze Jahr" nach wallis-seiten.de
Geschenktipp:
Ein Glas hausgemachter Marmelade ist bei den meisten Gastgebern gerngesehen. Und einem Gartenbesitzer einfach mal einen kleinen Holunderstrauch schenken. Früher hatte jedes Haus seinen Holunderstrauch. Nicht nur, daß er Insekten fern hält. Früher gehörte zu jedem Haus ein Holderstrauch. Eine Tradition, die heute viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist. Mehr über den Holunder im Volksglauben erfahrt Ihr z. B. im Forum bei alraune.org: Pflanzenportraits -> Schwarzer Holunder.
Und nicht nur, daß er im Frühsommer schön blüht und leckere gesunde Blüten geerntet werden können. Jetzt im Spätsommer segnet er das Haus gleich nocheinmal mit einer guten Ernte! Und da suchen viele Gärtner verzweifelt robuste Beeren für ihren Garten und spritzen anfällige Beerensträucher gegen Pilze und co.... Wie so oft - der Prophet ist im eigenen Lande kein gern gesehener Gast. Und der Holunder kein gern gesehener Gartenstrauch wie es scheint :-( Dabei werden mit ihn auch noch automatisch viele Vögel für den Winter "gemästet".
Pflanzt Holunder oder laßt ihn einfach stehen, wenn die Vögel über Ihren Kot erfolgreich einen gesät haben in Eurem Garten! Bei uns wächst seit diesem Jahr ein solche rund ich freue mich schon auf dei erste garteneigene Ernte!
Übrigens hängen das Märchen der Frau Holle und der Holunder eng zusammen. Denn im Frühsommer läßt er es schneien mit seinen weißen Blüten. Frau Holle -> Holderstrauch -> Holunderstrauch. Und zum Schluß noch das Märchen "Holunder tut Wunter"
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Und zum Abschied noch das alte Volkslied "Im Holderstrauch"
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Freitag, August 29, 2008
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Dienstag, 12. August 2008
215) NABU Fledermausaktion, feine Ohren und Lärm
"Hörst Du es auch? Hier gibt es Fledermäuse!"
"Du spinnst ja, die kann man doch nicht hören!"
Es ist richtig, nur wenig Menschen können sie hören. Aber wenn sie jemand hören kann, kann es ganz schön laut werden für denjenigen...
In Luxor in Aegypten konnte ich einmal nicht mit Freunden abends in einem Restaurant draussen sitzen, da es höllisch laut war - für mich. Es schrie und pfiff und kreischte die ganze Zeit - Fledermäuse in Mengen flogen dort am Nil über uns her... Meine Freunde verstanden mich nicht und schüttelten nur die Köpfe, ich jedoch suchte mir ein ruhigeres Plätzchen ohne Fledermäuse... Bis ca. zum 35. Lebensjahr begleiteten mich die Rufe der Fledermaeuse auf Spaziergängen und Eskursionen auch ohne Fledermausdetektor, mittlerweile sind auch meine Ohren zu unempfindlich und ich vermisse sie, die Freunde der Lüfte. Nun muss ich wie jeder andere genau hinschauen, um sie zu sehen, oder auf einen Fledermausdetektor vertrauen... Aber den plötzlichen fledermaussuchenden Blick nach einem Schrei aus den Lüften auf abendlichen Spaziergaengen gibt es nicht mehr - schade. Mir haben wohl die Kinder zu oft in die Ohren geschrien, ausserdem begleitet mich seit Jahren ein Tinitus, nachdem ein Freund mir ausversehen zu laut ins Ohr schrie - man sollte sich eben nicht in lauten Kneipen schreiend verständigen wollen. Ich tat es nur selten, aber leider doch einmal zu viel!
Insgesamt gehen viele von uns zu unsensibel mit ihrem Gehör um - dabei ist es etwas einmaliges! Es ist etwas sehr wertvolles! Wir sollten uns bewusst werden und unseren Kindern bewusst machen: Es gibt und so viel, die Natur, die Welt nicht nur sehen, sondern auch hören zu können. Was sind ohrenbetäubende Rhytmen gegen das Nagen von Holzwürmern in einem Stamm auf einem Spaziergang. Oder das Knistern von wachsendem Gras, wenn es dürres Laub verschiebt! Kennt ihr das Rascheln eines Ameisenstaates rund um einen Ameisenhaufen? Nein?
Lausch einmal genauer, wenn Ihr draussen seid! Es gibt soviel zu entdecken!
Aber ich schweife vom Thema ab - wollte ich doch über Fledermaeuse schreiben, genauer gesagt über die Fledermausaktion der NABU:
Der NABU lädt ein zur 12. Europäischen Fledermausnacht am 30. und 31. August 2008
Zitat von der Seite:
"Zum zwölften Mal veranstaltet der NABU in diesem Jahr die Batnight in Kooperation mit dem Europäischen Sekretariat für Fledermausschutz. Zur Hauptveranstaltung in Bad Segeberg, Herberge eines der bedeutesten Fledermausquartiere Europas, werden tausende Besucher erwartet. Bundesweit beteiligen sich zahlreiche Gruppen von NABU und LBV mit Veranstaltungen, die am und um das Aktionswochenende 30./31. August Naturfreunden Einblicke in das Leben der lautlosen Nachtjäger bieten."
Ergaenzend zur Batnight gibt es noch ein Fledermaus-Memory des NABU mit tollen Preisen! Dort lernt Ihr auch gleich die bekanntesten Arten auf spielerische Weise kennen. Oder kennt Ihr schon Langohr und co.?
Also - nutzt die Gelegenheit von Batnight und Memory und lernt die Fledermaeuse besser kennen!
Basteltipp:
Wer gerne baut und bastelt, kann einen Fledermauskasten aus Holz bauen und ihn im Garten oder am Haus passend aufhaengen - die Tiere brauchen solche Verstecke zum Schlafen.
Viele interessante Informationen über diese Flieger der Nacht und eine Bauanleitung gibt es u.a. auf der Seite www.fledermausschutz.de. Dort erfahrt Ihr z.B. auch, was man mit einer gefundenen Fledermaus macht, wo es schnelle Hilfe gibt, was für Arten es gibt oder warum sie so bedroht sind.
Geschenkidee:
Solche Fledermauskaesten kann man auch kaufen (z.B. bei NABU) und dann zum Beispiel einem Naturfreund schenken.
Garten:
Durch Blumen, die Nachtfalter anlocken und ernaehren hilft man automatisch auch den Fledermaeusen, da sie u.a. Falter fressen.
Macht alle Mit!
Schützt Ihr bereits Fledermaeuse? Super! Dann macht doch gleich mit bei der Naturtipps-Aktion "Aktive Haende" aus dem Post 200. Unter dem Label "Aktive Haende" seht Ihr bereits eingegangene Beitraege.
Also: schickt Euer Photo und Euren Text an naturtipps (at) gmail . com
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Dienstag, August 12, 2008
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Montag, 11. August 2008
214) Heupferd, Eichenschrecke und co.
Überall hüpft und springt es hier im Urlaub - wo es Gras gibt, gibt es auch die grünen Hüpfer. Die Kinder sind begeistert und dürfen für die Becherlupe hin und wieder ein Exemplar zum Ansehen fangen. Mal sind sie von den Streifen auf den Beinen "total begeistert", dann wieder ist es das tolle Grün oder sind es die feinen Fühler... Die genauen Namen interessieren weder den 3jaehrigen, noch den 5jaehrigen, aber das Hinterherhüpfen und anschauen ist schon eine tolle Sache.
Für die, die mehr über Heupferd, Eichenschrecke und co. wissen möchte, gibt es aktuell interessante Informationen auf nabu.de. Denn zur Zeit verirren sich besonders die Eichenschrecken wieder bei abendlicher Beleuchtung in unsere Haeuser: Heimliche und unheimliche Mitbewohner
Heuschrecken in Haus und Garten
Übrigens:
Gegen Insektenanflug bei Nfachtbeleuchtung gibt es spezielle Lampen. Ihr Licht erscheint gelb und wirkt auf die Insektenwelt nicht so anziehend. Sie sind im Handel erhaeltlich und können ganz normal in eine Fassung eingeschraubt werden.
Viele Strassenlaternen werden u.a. deshalb auf das gelbe Licht umgerüstet - denn unsere Lichtbegeisterung bedeutet den Tod für zigmillionen Insekten jaehrlich. Ohne Rücksicht auf Rote Liste oder so...
Selbst das ermüdende Anfliegen von hellerleuchteten Fensterscheiben bedeutet für viele Tiere den Tod, da sie keine Nahrung suchen, sondern fliegen - fliegen - fliegen... Denn sie halten jedes Licht für den Mond, an dem sie sich bei Nacht orientieren...
Also unnötiges Licht aus und Aussenlampen umrüsten in die richtige Farbe!
Macht alle Mit!
Urlaub:
Noch gibt es die Naturtipps unregelmaessig und in Kurzform, denn ich bin unterwegs - haeufig computerfrei... Ab Ende August gibt es dann wieder ausführlichte Naturtipps!
Und bis dahin macht mit bei der Naturtipps-Aktion "Aktive Haende" aus dem Post 200!
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Montag, August 11, 2008
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Sonntag, 3. August 2008
210) Ambrosia - eine stark allergene Invasive Pflanze
Nach der Aktiven Hand - 03 aus dem Naturtipp 209 geht es hier nocheinmal um eine Invasive Pflanze:
Hier in Ungarn treffe ich allerorts auf eine eingeschleppte Pflanze, auf die ich erstmals im Winter über Recherchen zur Vogelfütterung aufmerksam wurde:
Ambrosia, genauer Beifuß-Ambrosie
Diese Invasive Pflanze wurde aus Amerika eingeschleppt und kann bei dem Menschen allergische Reaktionen von traenenden Augen bis zu Asthmatischen Anfaellen auslösen. Da haben wir uns über die Globalisierung wieder mal ein Kuckucksei ins Nest gelegt...
Wie auch immer, jetzt ist die passende Zeit, um das Kraut gut zu erkennen und auszureissen - jede einzelne! Denn in Deutschland haben wir noch eine Chance, die Bestaende wieder auszulöschen. Dazu müssen wir allerdings alle aufmerksam sein und aktiv mitmachen!
Wie das Kraut aussieht, kann ich leider aus urlaubsmaessigen technischen Gründen nicht zeigen, aber in der Google-Bildersuche zu dem Stichwort Ambrosia findet Ihr viele Bilder.
Übrigens:
Das Problem ist so ernst und gross, dass schon verschiedene Aktionsprogramme gegen sie gestartet wurden, unter anderem von Bayern. Dort gibt es ein Aktionsprogramm Ambrosiabekaempfung in Bayern vom Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Wo immer ihr auch lebt, meldet die Pflanze vor Ort und helft mit, sie zu dezimieren!
Denn bei allem Respekt vor dem Leben - diese Invasive Pflanze macht vielen das Leben zur Hölle und gehört ursprünglich nicht in unsere Natur...
Macht alle Mit!
Und wenn Ihr Eure Haende beim Ausreissen der Pflanze fotografiert, dann könnt Ihr auch gleich teilnehmen an der Naturtipps-Aktion "Aktive Haende"
Übrigens:
bei Twitter könnt Ihr alles rund um den Blog unter "Naturtipps" verfolgen
Nachtrag 11.08.2008:
Sehr informative Seite mit Meldebogen: http://www.ambrosiainfo.de/
Nachtrag 14.08.2008:
AGES: Ambrosia breitet sich weiter aus
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Sonntag, August 03, 2008
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Labels: Aktion, Invasive Pflanzen, Naturtipps
Freitag, 1. August 2008
209) "Aktive Hände"-03: Keine Chance dem indischen Springkraut
Engagement und konsequenten Einsatz gegen eine Invasive Pflanze (Neophyt) zeigt Marina von Ketteler:
Bild: Marina von Ketteler
Das rosablühende indische Springkraut verdraengt die einheimische Pflanzenwelt - und wird von ihren Haenden ausgerissen.
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Ich lege Hand an das rosablühende indische Springkraut.
Diese Pflanze (Impatiens glandulifera) gehört zur Familie der Balsaminen, Monster genannt ... weil jede 1600 - 4300 Samen produziert. Besonders an Flußufern breitet rosa Monster sich so stark aus, daß die ursprüngliche Vegetation erstickt wird: sogar die große Brennessel muß aufgeben! Also raus damit und kopfüber in den Müllsack.
Grüße von Marina.
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Auch hier kann Naturtipps sich nur anschliessen:
Wer Vorkommen dieser Pflanze in der Natur in seiner Umgebung weiss - reisst sie konsequent aus!
Hier gilt wie bei der Herkulesstaude im Naturtipp 186: sie gehört nicht in unsere Ökosysteme, sie ist mancherorts ein stark dominanter Fremdkörper, auch wenn sie schön ist. Gebt der einheimischen Fauna und Flora ihren Lebensraum zurück.
Und wer mehr über diese Blume, die auch drüsiges Springkraut genannt wird, wissen möchte:
- Wikipediaeintrag
- Bachpatenschaften in Freiburg
- Die Probleme mit der Pflanze sind so stark, dass sich im Haus der Akademie für Natur- und Umweltschutz in Stuttgart Vertreter der Ministerien Ländlicher Raum und Umwelt und Verkehr, der Wasserwirtschaftsverwaltung, der Bezirksstellen für Naturschutz und Landschaftspflege sowie der Verbände zu dem Workshop "Indisches Springkraut - Regulieren statt resignieren?" trafen
- interessante Artikel und Leserbriefe finden sich zu dem Thema entfernen oder nicht auf Freiburg-Schwarzwald.de
Eine Bitte an alle Gartenfreunde:
verbannt die Blume aus Euren Gaerten, sowie eine Ausbreitung in die Umgebung geschehen kann! Und keine Gartenabfaelle in die Natur bringen - solche Stellen sind dann leicht Ausgangpunkt für neue Ausbreitungsgebiete der Blume!
Übrigens:
Die Naturtipps-Jubilaeumsaktion "Aktive Hände" laeuft noch bis zum 31. August.
Macht alle Mit!
Übrigens:
bei Twitter könnt Ihr alles rund um den Blog unter "Naturtipps" verfolgen
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Freitag, August 01, 2008
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Donnerstag, 10. Juli 2008
202) Naturtipps hat gewonnen!
Banner: www.das-wilde-gartenblog.de
Hier gibt es alle Einsendungen zu dem Blogprojekt Gartengestaltung auf www.der-wilde-gartenblog.de
Naturtipps hat mit dem Post 194) Das Ergebnis des Projektes Weidenhütte den 2. Platz gemacht! Es ging bei dem Blogprojekt bei Das wilde Gartenblog um das Thema Gartengestaltung. So wurde das Projekt Weidenhütte zum Abschluß noch einmal richtig gewürdigt - zum einen, wiel ich Euch endlich den Abschluß des Projektes vorgestellt habe und zum anderen durch den Preis. Alle Ergebnisse dieses schönen Blogprojektes gibt es unter Beispiele kreativer Gartengestaltung.Bild: Naturtipps-Jubiläumsaktion "Aktive Hände"
Und jetzt seid Ihr dran liebe Naturtipps-Freunde:
Bringt Eure Hände ins Spiel und beteiligt Euch an der Naturtipps-Jubiläumsaktion "Aktive Hände" - Macht alle Mit! Die Aktion läuft bis zum 31. August!
Ich freue mich auf Eure Einsendungen - gebt Euren Aktivitäten eine Chance, und stelle sie hier vor. Vielleicht gewinnt ja auch Ihr einen Preis ;-)
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Donnerstag, Juli 10, 2008
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Labels: Aktion-Online, Nachhaltigkeit, Naturschutz, Naturtipps, Tierschutz, Umweltschutz
Sonntag, 6. Juli 2008
199) Nickende Distel ist Blume des Jahres
Bild: www.pixelio.de/ Dieter Kaiser
Die nickende Distel ist für ein Schattendasein viel zu sonnenliebend!
Der Sommer lockt mit vielen vielen schönen, duftenden, bunten, leckeren, dekorativen und exotischen Blüten - eine davon ist die herrlich lila Blüte der Nickenden Distel. Hummeln lieben sie über alles, ebenso viele Schmetterlinge und andere Insekten - nur der Mensch, der verschmäht die Distel ist seinem Garten...
Warum eigentlich?
Lieber beschweren wir uns darüber, daß die Schnecken unsere "tollen" Gartenblumen wegfressen, die Kaninchen wieder mal die Beete leerräumen und gegossen werden muß, sowie es ein wenig trocken wird...
Gewiß, auf den Feldern gilt die Ackerkratzdiestel als schlimmes Unkraut, und das seit Generationen. Wer einmal kurz vor der Getreideernte losgezogen ist, um sie auszureißen, der versteht das schnell. Die Wurzeln sitzen tief. Raus soll sie, damit die Ernte nicht so stark verunreinigt ist und es keine Abzüge bei der Bezahlung gibt...
Aber wie ist es in unseren Gärten? Wir brauchen Blumen im Gemüsebeet, damit die Insekten zur Bestäubung kommen. Die Erbsen und Bohnen können noch so schön blühen, ohne Bestäubung gibt es keine Ernte... Und trotzdem dulden wir nichts zwischen den Pflanzen. Früher in den Bauerngärten war es anders, da blühten viele Blumen in und zwischen den Beeten. Sie hatten Narrenfreiheit in den Gärten...
Aber zurück zur Nickenden Distel - denn um sie geht es ja hier!
Sie wurde von der „Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zum Schutz gefährdeter Pflanzen“ zur Blume des Jahres 2008 gewählt - denn Unkraut vergeht doch, wie der Nabu ganz richtig in seinem Beitrag bemerkt.
Wo sie geht verschwindet aber auch die ihr zugehörige Tierwelt. Früher war sie ein selbstverständlicher Anblick in Dörfern, heute steht sie bereits in drei Bundesländern auf der roten Liste.
Vielleicht sollten wir doch langsam umdenken, und unserer heimischen Pflanzenwelt wieder mehr Platz in unseren Gärten und auf unseren Brachflächen gönnen...
Muß eigentlich jeder Quadratmeter gepflasterter Fläche bewuchsfrei sein? Im Namen der Wirtschaft ja, schließlich verkaufen sich die nutzlosen Unkrautbrenner bedingungslos gut. Erst recht, nachdem in immer mehr Kommunen die Nutzung von Herbiziden zum "sauberhalten" von Pflansterflächen verboten ist. Dabei beeindruckt es den Wurzelbereich recht wenig, ob oben alles abbrennt. Viele Pflanzen stehen auch danach in den Startlöchern, um beim nächsten Regen wieder zu keimen. Wie schön ist doch z.B. der Mauerpfeffer als grün gelber Blickfang zwischen grauen Steinen...
Und wie schön ist die lila Blüte der nickenden Distel als Schmetterlingsfang im Garten! Keine Schnecke und kein Kaninchen wird sich an ihr versuchen. Und im Herbst freuen sich die Vögel über die Samen.
Übrigens ist Distelöl auch für uns Menschen bekanntlich sehr gesund! Manch einer gießt es sich z.B. regelmäßig über seinen Salat.
Also, helft der Blume wieder aus ihrem Dornröschenschlaf und gebt ihr einen Platz im Garten - Saatgut kann z.B. online bestellt werden, einfach danach googeln...
In der Rede von Loki Schmidt zur Blume des Jahres 2008 wird auch noch einmal das Besondere dieser Distel deutlich - und weckt vielleicht noch mehr den Wunsch, sie als Blume im eigenen Garten zu beherbergen!
Macht alle Mit!
Aber Achtung:
Wie immer gilt auch hier, bitte keine Pflanzen oder Samen aus der Natur entwenden - von Museumsgärten über Biogärtnereien bis eben zu Onlineshops gibt es genug reguläre Quellen! Vielleicht hat sie ja auch in einem Garten oder auf dem Grundstück eines Freundes oder Nachbarn überlebt - jetzt blüht sie und ist gut zu finden.
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Sonntag, Juli 06, 2008
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Labels: Garten, Jahrestiere/ -pflanzen 2008, Natur, Naturschutz, Naturtipps, Pflanzenportraits
Mittwoch, 2. Juli 2008
195) Sanfte nützliche Brennessel
Bilder: www.naturtipps.de
Jetzt stehen sie wieder riesengroß und manchen störend am Wegesrand...
"Auaaaaa - die hat mich gestochen...", Tränen in den Augen - das gibt es immer wieder. Bei den Kleinen reicht ein winziger falscher Brennesselkontakt schon für ein langes Weinen. Auch wir Erwachsenen spüren es manchmal den ganzen Tag.Bild: Die Nadeln sind mit bloßem Auge erkennbar...
Dabei gibt es einen recht einfachen Trick gegen das Brennesseljucken:
gleich ein Löwenzahn-, Spitzwegerich-, Breitwegerich- oder Zitrinenmelisseblatt zerreiben und den Saft auf der brennenden Kontaktstelle auftragen. Oder einfach das zerriebene Blatt dort eine kurze Zeit drauf festhalten, daß der Saft einziehen kann. Dann kann wieder gelacht werden, denn recht bald ist das Jucken verrschwunden.
Dabei ist die Brennessel soooo sanft. Habt Ihr Euch schon einmal mit einem Brennesselblatt durch das Gesicht gestreichelt? Nein!? Das ist richtig schön weich, wenn es richtig geschieht.
Dafür fangen wir einmal von vorne an:
Warum brennt die Brennessel?
Damit sie nicht gefressen wird!
Und wie macht sie das?
Sie hat kleine, brüchige und hohle Nadeln auf der Blatt- und Stengelfläche. Diese Nadeln stehen schräg nach oben beziehungsweise am Blatt nach außen - denn der Freßfeind kommt für gewöhnlich von dort. In den Nadeln ist die uns - aua - bekannte Ameisensäure. Kommt man nun unvorsichtig an diese Nadeln, brechen sie ab und die Säure tritt aus. Mit ganz viel Pech dringen sie zuvor noch in die Haut ein, dann juckt es noch mehr.
Und warum dann "sanft"?
Pflücke ich nun vorsichtig ein Blatt vom Stengel, dabei zum Blatt hin ziehend, bricht nichts. Ich lege die Nadeln nieder. Streichel ich dann - vom Stengel zur Blattspitze - über das Blatt, erscheint es durch die niedergelegten Nadeln ganz weich. So kann ich es mir sogar vorsichtig über die Wange ziehen oder das Blatt durch die Finger gleiten lassen. Das beeindruckt nicht nur Kinder :-) Aber nicht andersherum streicheln, dann brechen die Nadeln und - auaaa... - der Löwenzahn wird gebraucht.
Und wird das Blatt dann geschickt zerknüllt und ein wenig zerquetscht, damit alle Nadeln am Blatt brechen und die Ameisensäure sich mit dem Pflanzensaft mischt - dann kann man es auch in aller Ruhe aufessen, das ist lecker und gesund. Die Zuschauer werden noch ungläubiger. Dann noch die Tricks genau zeigen und nachmachen lassen und die Brennessel ist plötzlich eine ganz sanfte... Und das hat sie auch verdient, so nützlich wie sie ist!
Nützlich?
Na klar! Nesselstoff zum Beispiel war früher tatsächlich aus den Fasern der Brennesselstengel - auch heute noch gibt es Produzenten von echtem Nesselstoff, z.B. auf nettleworld.com zu finden.
Wozu?
Das Material ist stabil und angenehm zu fühlen. Außerdem ist der Anbau der Brennessel sehr ökologisch - nichts da mit genveränderten Pflanzen, Pestiziden und so... sondern da gibt es eine vielfältige Tierwelt, die sich auf den Feldern wohlfühlt. Aber schaut selber nach auf der Seite von Nettleworld. Und wer Geld anlegen möchte, kann dort auch Aktien erwerben und damit den Anbau und die Verarbeitung der Brennessel fördern. Es lohnt sich also wirklich, einmal nachzulesen.
Selbst Seife gibt es dort zu bestellen...
Aber auch zuhaus könnt Ihr noch viele tolle Dinge mit der Brennessel machen:
- die Pflanze mit Wasser (und etwas Gesteinsmehl gegen den Geruch) angesetzt, ist als Brennesseljauche verdünnt ein toller Dünger und Pflanzenschutz
- die Samen sind sehr mineralstoffhaltig und gesund. das wußten schon früher die Pferdehändler und gaben "alten Mähren" ordentlich Brennessel ins Futter, bis das Fell wieder glänzte. Für uns ist es lecker, die gesammelten reifen Samen ein wenig zu rösten, dann schmecken sie wie Sesam. Aber man kann sie auch so mit ins Essen nehmen. Da gibt es sogar den Tipp, regelmäßig Samen gegen Haarausfall zu essen, ja sie sollen sogar als Aphrodisiakum wirken...Bild: An schattigen Plätzen können das ganze Jahr über leckere junge Brennesseln geerntet werden.
- junge Blätter sind lecker gekocht als Spinat. Wer eine Fläche regelmäßig erntet, hat so das ganze Jahr gesundes für die Küche. Bei webkoch.de habe ich auf Anhieb 18 Rezepte dazu gefunden.
- die raupen vieler einheimischer Schmetterlingsarten sind auf ihr zuhaus - sie wissen zu fressen ohne sich zu verbrennen... siehe Wikipedia, Zitat:
" Schmetterlingsweide:
Für die Raupen von rund 50 Schmetterlingsarten sind die Brennnesseln eine Futterpflanze. Die Schmetterlingsarten Admiral, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs (auch als Nesselfalter bekannt), Silbergraue Nessel-Höckereule, Dunkelgraue Nessel-Höckereule, Brennnessel-Zünslereule (Hypena obesalis) und das Landkärtchen sind dafür sogar auf die Brennnessel angewiesen, andere Pflanzen kommen für diese Arten nicht in Betracht (Monophagie)"
- in der Heilkunde wirkt sie vor allem als Blutreinigungsmittel und zur Durchspülung der Blase. Die große Brennessel ist eines der ältesten Heilkräuter...
Wer mehr über diese verachtete Wunderpflanze wissen möchte, googelt am besten einmal selber - und bis dahin laßt der Wunderpflanze Platz in Eurem Garten und behandelt sie mit Respekt!
Es gibt übrigens über 613.000 Einträge - und jetzt auch noch diesen Naturtipp :-)
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Mittwoch, Juli 02, 2008
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Samstag, 26. April 2008
147) Blumenwiesen fördern und fordern
Bild: www.pixelio.de/ Angelika Wolter
Blumenwiese, mehr als nur grün...
Der NABU setzt sich mit der Online-Aktion "Sag mir wo die Blumen sind..." für mehr Wildblumen ein. Fünf Wildblumen weden über ihre Porträts vorgestellt und dann darf die Lieblingsblume aus den Fünf für eine virtuelle Blumenwiese ausgewählt werden. Im Endeffekt möchte der NABU auf diese Art Stimmen sammeln um sich effetkiv für eine politische Förderung von Wildblumen einsetzen zu können.
Nähere Informationen gibt es im Pressetext des NABU zu dieser Aktion:
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„Sag mir, wo die Blumen sind“ – Abstimmungsaktion für die Pflanzenvielfalt
Immer mehr Wildblumen verschwinden aus Kulturlandschaft
Berlin - Der NABU hat angesichts des zunehmenden Verschwindens von Wildblumen in der Kulturlandschaft heute eine Abstimmungsaktion für mehr Pflanzenvielfalt gestartet. Unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind“ werden alle Naturfreundinnen und Naturfreunde aufgerufen, per Internet unter www.sagmirwodieblumensind.de aus fünf Vorschlägen die Blume auszuwählen, die ihnen in der Landschaft am meisten fehlt. Zur Wahl stehen Schlangen-Knöterich, Sumpf-Dotterblume, Wiesen-Glockenblume, Acker-Rittersporn und Heide-Nelke. Ziel der Aktion ist es, mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für wildwachsende Pflanzen zu erreichen. Unterstützt wird die NABU-Aktion von der Sängerin Katja Ebstein, von der eine der bekanntesten Fassungen von „Sag mir wo die Blumen sind“ stammt.
Als Marlene Dietrich vor fast 50 Jahren erstmals das Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ sang, bestimmten noch bunt blühende Wiesen und Äcker die Landschaft. Zu Ostern kamen dicke Sträuße aus Primeln und im Sommer aus Kornblumen auf den Tisch. Heute sucht man Blumenwiesen und wildkräuterreiche Äcker meist vergebens. Die Wiesen sind in Äcker umgewandelt oder derart aufgedüngt und entwässert, dass allenfalls noch der Löwenzahn im Frühling für Farbtupfer sorgt. Auch auf den intensiv bewirtschafteten Äckern herrscht Monotonie. In manchen Bundesländern stehen selbst Kuckucks-Lichtnelke oder Kornblume schon auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
Mit der Blumenvielfalt verschwinden auch Schmetterlinge, Bienen und Singvögel und damit verliert unsere Kulturlandschaft für uns Menschen an Reiz. Die Politik ist gefordert, vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Nutzungsintensivierung infolge einer steigenden Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen und Lebensmitteln den Artenrückgang zu stoppen - für die Pflanzen, die Insekten, die Vögel und nicht zuletzt für den Menschen.
Unter allen Teilnehmern der Aktion verlost der NABU attraktive Preise. Die WALA Heilmittel GmbH stellt für ausgeloste Abstimmungsteilnehmer ein Frühlingsset mit Dr. Hauschka Kosmetik zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2008.
Ausführliche Pflanzenporträts und weitere Infos zur Aktion und Online-Abstimmung unter www.sagmirwodieblumensind.de.
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Auf der Aktionsseite gibt es auch Tipps und Ideen zum Anlegen einer eigenen Blumenwiese.
Macht alle Mit bei dieser online und praktischen NABU-Aktion zur Pflanzenvielfalt!
Übrigens:
Mit der Blüte von Flieder, Eberesche und Apfel beginnt der Vollfrühling. Meldet Euch an und tragt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps in der Gruppe "Phänologische Beobachtungen" ein, wenn sie bei Euch zu blühen beginnen! Der Flieder zeigt bei uns jetzt seine ersten lila Blüten...
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Samstag, April 26, 2008
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Freitag, 25. April 2008
145) Buchendipp zum Tag des Baumes
Bild: www.pixelio.de/ RainerSturm
Lecker - junge saftiggrüne Rotbuchenblätter!
„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des
Baumes weist in die Zukunft !“
(Julius Sterling Morton 1872)
Dieses Zitat findet sich auf der Seite "Tag des Baumes" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Sie hat auch noch einen eigenen Internetauftritt zum Tag des Baumes: tag-des-baumes.de
Dort gibt es auch eine ausführliche Linksammlung zu dem Thema "Umwelt und Natur".
Aktuell gibt es natürlich auch eine Pressemeldung von der Schutzgemeinsaft Deutscher Wald:
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Baumpflanzung mit der Integrationsbeauftragten Prof. Dr. Böhmer
Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, haben gemeinsam mit Kindern einer Berliner Grundschule anlässlich des internationalen "Tages des Baumes" am Haus der Kulturen der Welt einen Götterbaum gepflanzt. "Die Liebe zur Natur verbindet uns alle, unabhängig von der Herkunft. Gerade für Kinder sind gemeinsame Erlebnisse in der Natur etwas Unvergessliches. Ich unterstütze daher gern die Aktion "Check Deinen Wald", bei der sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit der türkischen Naturschutzstiftung TEMA zusammengetan hat, um Kindern aus beiden Ländern den Naturschutz näher zu bringen", erklärte Böhmer.
"Wir haben den Garten vom Haus der Kulturen der Welt - einem Forum für die Begegnung verschiedener Kulturen - in Berlin zum Pflanzen ausgewählt, da wir ein Zeichen für die Integration aller Menschen in unsere Gesellschaft setzen wollen", so Dr. von Geldern. Die Themen Wald und Natur eignen sich nach Ansicht der SDW besonders, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen und im gemeinsamen Engagement für deren Erhalt zu Freunden werden zu lassen.
Mehr als 80.000 Bäume werden anlässlich des "Tages des Baumes" von den Mitgliedern der SDW sowie befreundeten Verbänden und Partnern in ganz Deutschland gepflanzt.
Neues Projekt "Check Deinen Wald"
Unter dem Motto "Bäume verbinden" startet die SDW zahlreiche Projekte, unter anderem zusammen mit dem größten türkischen Naturschutzverband, der TEMA-Stiftung. Das Projekt "Check Deinen Wald", in dem Schüler und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei ihre Einstellungen, Erfahrungen und Wünsche zum Wald in einem Kurzfilm präsentieren werden, soll gegenseitiges Verständnis und Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Integration fördern.
Götterbaum
Der Götterbaum kommt ursprünglich aus China und Korea, gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa und hat sich v.a. als Stadtbaum in Deutschland etabliert. Er ist resistent gegen Salz und Trockenheit und toleriert den von urbanen Luftverunreinigungen ausgehenden Stress besser als andere Stadtbäume.
Tag des Baumes
Um diese zahlreichen Baumpflanzungen der Menschen, insbesondere der Jugend, in den Gemeinden und Schulen zu unterstützen, pflanzte bereits 1952 der erste Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss auf Einladung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. im Bonner Hofgarten einen Ahorn-Baum. Diesem Aufruf sind bis heute viele berühmte Persönlichkeiten gefolgt, wie zum Beispiel in den beiden letzten Jahren die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.sdw.de oder der Telefonnummer 0228 - 94 59 835 (Pressereferentin: Sabine Krömer-Butz)
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Aktion:
Traditionell werden an diesem Tag also in zahlreichen Veranstaltungen Bäume gepflanzt. Falls Ihr noch einen Platz für einen Baum wißt, dann nutzt den heutigen Tag und pflanzt ihn :-) Schreibt in einem Kommentar, was Ihr wo gepflanzt habt, mal schauen wieviele Bäume Naturtipps zusammenbekommt! Und wenn es erst in den kommenden Tagen klappt - das gilt natürlich auch, hauptsache, es gibt neue Bäume :-)
Welchen Baum? Na hier in den Naturtipps werden ein paar schon mit einigen Ideen dazu beschrieben, vielleicht ist der passende für Euch dabei:
127) Erntezeit für Birkensaft Bei Nachbarn ist der Baum nicht sehr beliebt, da er so oft im Jahr streut - mal Samen, mal Blütenkätzchen mal Blätter - aber der Seele tut der Baum mit dem weiße Stamm und den wehenden Ästen gut...
092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche
Heute ist sie mehr als Busch bekannt, aber eigentlich ist sie ein Baum mit sehr hartem Holz, das sogar schwerer als Wasser ist.
084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
Ich habe gestern z.B. noch Zweige für eine Weidenhütte gesteckt - wenn sie angehen, dann gibt es - Weidenbäume und wenn ich sie schneide, Kopfweiden - Bäume!
048) Maulbeeren: Heiß auf Eis
Bei uns ist der Maulbeerbaum nicht so sehr bekannt, da er eigentlich in südlicheren Ländern zuhaus ist, aber die Vögel freuen sich hier über die leckere Ernte ebenso wie unsereins.
050) Maronenrezepte - süße Winterüberraschung
In warmen Gegenden trägt der Baum auch in Deutschland seine leckeren Früchte, wenn er erst einmal alt genug geworden ist.
Wer noch mehr ausführliche Baumportraits sucht, der findet viele Informationen auf der Seite baum-des-jahres.de Dieses Jahr ist übrigens die Walnuß Baum des Jahres - lecker!
Lecker ist auch das Naturtipps-Rezept zum Tag des Baumes:
Buchendipp
Die frischen jungen Blätter der Rotbuche schmecken leicht säuerlich und sind ein Geheimtipp von Wanderern: Wer unterwegs Durst hat und nichts mehr zu trinken, der kaut ein erfrischendes, junges, zartes - Rotbuchenblatt.
Für den Dipp braucht Ihr:
- einige zarte frische Rotbuchenblätter, Menge nach Geschmack
- Frischkäse (wer es mag auch Schafskäse)
- Joghurt
- zum Würzen, je nach Geschmack z.B. Salz, Pfeffer, milden - scharfen Paprika
Die Buchenblätter waschen und kleinschneiden/-hacken. Den Joghurt und Käse zu einer Creme zusammenrühren. Die zerkleinerten Buchenblätter unterrühren, abschmecken - lecker. Die ideale Creme für ein Frühlingsbuffet. Die Buchen grünen noch nicht? Dann voller Vorfreude abwarten.
Kinder:
Wer im Frühling mit Kindern unterwegs ist, z.B. mit der Schule/ dem Kindergarten oder in der Familie und auf junge zartgrüne Buchenblätter trifft, kann sie einmal probieren lassen. Sie werden überrascht sein und den Baum plötzlich mit anderen Augen sehen - nicht zum Schnitzen, sondern zum Essen und Erfrischen.
Übrigens:
Baumrinden dürfen auf keinen Fall zum Schnitzen verwendet werden. Anstatt auf ihnen mit einem Messer zu "malen" könnt Ihr mit ihnen malen! Mehr dazu findet Ihr unter 056) Bunte Rindenfrottagen selber machen!
Geschenkidee:
Verschenkt doch mal einen Baum zum Pflanzen!
Und: Pflanzt selber einen Baum! Bei mir war es gestern die Weidenhütte zum Austreiben, und bei Euch? Es muß ja keine teure großer Pflanze sein - überall gibt es zur Zeit Baumsprößlinge in der Natur. Mein Garten ist z.B. voll mit Ahorn- und Lindensprößlingen von den darüberstehenden Bäumen. Bestimmt gibt es auch andernorts Baumsprößlinge, von denen Ihr welche mitnehmen und pflegen könnt, bis sie groß sind... Oder es gibt im Garten eine keimende Walnuß/ Haselnuß, die die Eichhörnchen vergessen haben.
Macht alle Mit! und schreibt einen Kommentar davon...
Ansonsten:
Setzt Euch zum Tag des Baumes unter einen Baum und laßt die Seele baumeln...
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Freitag, April 25, 2008
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Labels: Aktionstag, Bäume, Frühling, Garten, Geschenkidee, Jahrestiere/ -pflanzen 2008, Kinder, Kochen, Natur, Naturtipps, Pflanzenportraits, Saisongemüse, Schule, Wald
Freitag, 18. April 2008
141) Naturtipps - Umwelttipps - Ökotipps und mehr
Natur-Tips Ökotipps
Tipps für den Alltag/ allgemeine Tips:
- Ökotipps - Gut leben. Natur und Umwelt schützen (BUND)
- Ökotipps - Tipps für Verbraucher und Umwelt (Bund Naturschutz in Bayern e.V.)
- Praxistipps Umweltschutz, (NABU)
- Öko-Tipps für Ihr Zuhause (Raiffeisenbank Obermain nord eG)
- Alltag-Öko-Tipps Allgäu Scout)
- Öko-Tipps (PGR St.Engelberg)
- Ökotipps-Artikel aus dem grünen blatt
- Ökotipps (Oekalog.de)
- Ökotipps und Infos (imweltbrief.de)
- Umwelttipps (Braunschweig)
- Umwelt-Tipps (Global 2000)
- Umwelt-Tipps (Stadt Zürich)
- Umwelttipps (Speyer aktuell)
- Umwelttipps (Mainz)
- Umwelttipps (Danke, Lesersammlung)
- Umwelttipps (Basel Stadt)
- Umwelttipps (VerbraucherService Bayern)
- VERBRAUCHER-TIPPS (EcoShopper -> ÖKOPORTAL, EINKAUFSFÜHRER UND RATGEBER für bewussten Konsum ist das Verbraucherportal EcoShopper)
Tipps für Naturbeobachtungen:
- Naturtipps, Anregungen für Naturbeobachtungen (DJN)
- Jahreszeitlich sortierte Naturtipps der NABU-Gruppe Mainz
- Naturtipps - Natur erleben in Bremen und in der Region Bremen-Süd (Landschaftsservice Syke)
- Naturtipps für jeden Monat (Vogelschutzverein Freigericht Altenmittlau)
- Natur-Tips (Privatseite von KH Uschold)
Tipps für Ausflüge in die Natur:
- Naturtipps zum Kennenlernen der Natur in Ostfriesland auf ostfriesland.de
gemischte Tipps:
- Karins Naturtipps (Tier & Mensch e.V.)
- Praktische Tips und Hintergrundwissen zu Naturschutz, Biotopschutz, Artenschutz
Gartentipps:
- Öko-Tipps für den Garten (Kiel Magazin)
...und das ist nur eine Auswahl der gefundenen Ergebnisse. Besonders unter dem Stichwort Umwelttipps gibt es noch viele weitere Seiten. Jetzt habt Ihr also gaaaaaaaaanz viele Tipps auf einmal -
und wenn das dann doch zuviel ist: bei Naturtipps.de gibt es täglich nur einen Tipp, bunt gemischt für Euch aufbereitet und eingestellt.
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Freitag, April 18, 2008
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Donnerstag, 10. April 2008
134) Der Löwenzahn: bunt und lecker

Bild: www.naturtipps.de, Leuchtendgelbe Löwenzahnwiesen sind ein typisches Frühlingsmotiv.
Noch heute heißt es für viele Kinder: nicht anfassen, der ist giftig!
Aber das ist relativ. Hier der Wikipedia-Eintrag zum Stichwort "Giftpflanze" beim Löwenzahn:
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Nach Angabe der Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn kann es nach Verzehr größerer Mengen Löwenzahns zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen, Brechreiz und Durchfall kommen. In selteneren Fällen können kollaptische Zustände und Herzrhythmusstörungen auftreten. Zudem wurden nach Hautkontakt allergische Reaktionen mit Rötungen und Juckreiz beobachtet.
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Außerdem ist er in normalen Mengen verzehrt gesund, macht allerdings unangenehm braune Flecken in heller Kleidung, nicht nicht unbdingt rauszuwaschen sind - der Löwenzahn!
Jetzt zur Blütezeit zieht er nicht nur die Kinder, sondern auch viele Insekten wieder magisch an. Und wer vor lauter Freude seine Nase zu weit in die Blüten steckt, der hat sich nicht zu unrecht, eine "goldene" Nase verdient. Denn Löwenzahn verteilt seinen Blütenpollen großzügig.
Mit dem Löwenzahn könnt Ihr tolle Dinge machen:
Löwenzahnbilder:
Mit den gelben Blütenblättern hat man auch eine schöne "Naturfarbe" zur Hand. Auf einem Blatt Papier zerdrückt hinterlassen sie eine gelbe Fäche. So können schöne Bilder gemalt werden - zwar von kurzer Dauer, da die Farbe später nachbräunt, aber Kinder haben viel Spaß dabei. Grün gibt es durch zerquetsche Blätter oder Gras und braun von der Erde. Schon sind drei Farben zum Malen parat... und wenn Ihr mir ein solches Bild abfotografiert oder gescannt mailt (naturtipps (add) gmail.com, veröffentliche ich es hier!
Löwenzahnsirup, auch Löwenzahnhonig genannt:
2-3 Handvoll saubere reingelbe Blütenblätter in dreiviertel Liter Wasser 10 Minuten kochen und abfiltern. Dann in die heisse Flüssigkeit 1 kg Zucker und den Saft von einer Zitrone geben. Unter ständigem Umrühren 20 Minuten leicht kochen lassen. Der "Honig" ist perfekt, wenn die Flüssigkeit bernsteinfarben aufschäumt (Achtung: kocht sehr leicht über!) und dickflüssig vom Löffel fliesst. In Marmeladengläser abfüllen.
Oder versucht es mit dem Rezept von webkoch.de
Dort gibt es unter dem Stichwort "Löwenzahn" auch noch 80 weitere Rezepte...
Guten Appetit beim Nachkochen!
Auch medizinisch hat er es in sich - nicht umsonst heißt er bei den Franzosen "piss en lit" - was soviel heißt wie "mach ins Bett"...
Wikipedia verrät da noch vieles mehr.
In Frühjahrstees wird er gerne aufgrund seiner blutreinigenden Wirkung beigemischt. Auch in Salaten schmeckt er gut. Stellt man einen Blumentopf mit Loch über eine Pflanze, wachsen die Blätter durch Sonnenmangel hell nach und können als Chicorree-Ersatz genutzt werden.
Aber Achtung, wie der französiche Spitzname schon verrät - nicht abends genießen :-)
Auf der Seite oberlin-kindergarten.de gibt es eine schöne Stoffsammlung zum Thema "Löwenzahn" für Kinder. Da gibt es ein Löwenzahnmärchen, Löwenzahngedichte, Löwenzahnrezepte, ein Löwenzahnausmalbild (vielleicht mal mit Löwenzahnfarben ausmalen) und sogar einen "Löwenzahnbrunnen"...
...oder bastelt eine Löwenzahnwasserleitung
...oder macht Euch eine Löwenzahnkette - das gibt allerdings sicher braune Hände.
...oder mischt Löwenzahnblütenblätter beim Papierschöpfen dazu. Im Post "036) Papierschöpfen - erlebtes Recycling" gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen.
Und noch etwas zum Schluß:
Löwenzahn wächst besonders gerne auf Stickstoffreichen, also gut gedüngten, Wiesen. Meidet beim Sammeln deshalb die ganz gelben "Löwenzahnwiesen". Sie sind sehr wahrscheinlich seht stark gedüngt...
Und wer Löwenzahn an seine vierbeinigen Lieblinge verfüttert, sollte ebenfalls achten, wo er erntet! Auch Straßenränder sind aufgrund der starken Schmutzbelastung eher ungeeignet. Wegränder nur zum Ernten nutzen, wenn es nicht zu viele Hunde dort gibt. Ansonsten schmeckt es Meerschweinchen (siehe Video) ebenso gut wie Kaninchen, Schafen, Pferden und co.
Am Besten, ihr laßt ihm im Garten seinen Lebensraum, dann wißt Ihr bei der Ernte auch, wie er gewachsen ist :-)
Übrigens:
Löwenzahn steckt voller Lebensenergie und wächst sogar durch Asphalt - wie schon das Intro-Video der beliebten gleichnamigen Fernsehserie "Löwenzahn" zeigt. Na und dann möchte ich Euch natürlich auch den Tricktrailer zu 25 Jahre "Löwenzahn" nicht vorenthalten. Ihn findet Ihr ebenfalls im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und wer Spaß an der Natur hat, Freunde sucht oder auch zum Tier-, Natur- oder Umweltschutz schreiben oder bloggen möchte, der kann sich gerne im Sozialen Netzwerk Naturtipps anmelden und mitmachen!
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Donnerstag, April 10, 2008
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Freitag, 4. April 2008
128) Vogelführungen für Frühaufsteher
Bild: www.pixelio.de/ Peashooter
Wer den Gesang unserer Vögel kennt, erlebt Spaziergänge gleich viel bunter.
...und für Langschläfer. Denn jeder sollte sie einmal mitgemacht haben - die vogelkundlichen Exkursionen, die besonders jetzt im Frühling zahlreich angeboten werden. Denn wer einmal die zahlreichen Vogelstimmen erklärt und benannt bekam, der geht gleich mit einem ganz anderen Gefühl spazieren.
Plötzlich singt da nicht mehr "ein Vogel", sondern dort im Park singt der Zilp-Zalp und hör, hier gibt es ja auch den winzigen Zaunkönig. Und dort ruft ein Gimpel mit seinem leuchtendroten Bauch das Weibchen...
Und mit einem Mal spürt der Langschläfer das Bedürfnis, wieder einmal früh aufzustehen und mitzugehen - zu einer Vogelkundlichen Wanderung durch die Morgenwelt. Lieber Langschläfer, Du kannst Dich nicht aufraffen - der NABU bietet sogar extra Nachmittags- und Abentouren an!
Ganz aktuell dazu hat jetzt der NABU im Newsletter auf seine zahlreichen NABU-Vogelstimmenwanderungen hingewiesen und einen Artikel auf seiner Internetseite veröffentlicht:
| Nix für Morgenmuffel Machen Sie mit bei einer NABU-Vogelstimmenwanderung
Viele Exkursionen sind allerdings nichts für Morgenmuffel, denn sie beginnen kurz vor Sonnenaufgang. Einige NABU-Gruppen bieten deshalb aber auch Führungen am Vormittag oder gegen Abend an. Bei einer Vogelstimmenwanderung können Sie unter fachkundiger Hilfe Vogelstimmen kennen lernen. Wo diese Wanderungen stattfinden, können sie über zwei Wege erfahren. Suchen Sie sich einen passenden Termin in der bundesweiten Termindatenbank. Allerdings sind noch nicht alle Termine in der Datenbank erfasst. Deshalb fragen Sie doch einfach mal bei einer NABU-Gruppe nach. |
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Aber auch viele andere Vereine, Lehranstalten, Gruppen usw. bieten Wanderungen rund um die Vögel an. Im Folgenden sind einige Beispiele aufgelistet. Wer für seine Region weitere Termine sucht, muß nur ein wenig googlen oder in der Tageszeitung nachlesen:
- Aktion Frühlingsspaziergänge in NRW von der NUA (Natur- und Umweltschutz Akademie NRW
- LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) - Vogelkundliche Führungen regional suchen in der Termindatenbank
- Amrum.de - Veranstaltungskalender, u.a. mit Vogelkundlichen Wanderungen
- treffpunktwald.de - z.B. Stichwort "vogelkundliche Wanderung" oder "vogelkundliche Führung" in der Suchmaske eingeben, bundesweite Ergebnisse
- Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - In der Suchmaske auf der Seite "Veranstaltungen" "Vogelkundliche" eingeben
- Arbeitskreis für Vogelkunde und Vogelschutz e.V. - aktiv im Schwabenland
- Vogelkundliche Beobachtungsstation Untermain e.V.
- berlin.de - in der Suchmaske bei "Veranstaltungen" das Stichwort "vogelkundliche" eingeben
- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW - bei der Schnellsuche/ den Suchkriterien Stichwort "vogelkundliche" eingeben
Dies ist nur eine Auswahl der Möglichkeiten, solche Führungen im Netz zu finden. Passende Suchwörter sind am einfachsten "vogelkundliche" oder "ornithologische".
Übrigens:
Solche Führungen sind eine tolle Möglichkeit, Kindern/ Jugendlichen die Natur näher zu bringen - solange sie freiwillig mitmachen möchten. Ab ca. 13 Jahren haben meine Eltern mit uns solche Führungen mitgemacht. Ganz toll war dann das kleine Fernglas, welches ich zum Gebutstag zur Vogelbeobachtung geschenkt bekam - und ich lausche noch heute gerne dem Gesang der Vögel und stelle mir dann vor, wer dort versteckt im Laub sitzt!
Und wer die Stimmen zuhaus nocheinmal nachhören möchte, kann sich zum Beispiel eine Vogelstimmen-CD kaufen, oder einfach in der Datenbank von Vogelstimmen.de nachforschen. Oder googelt selber unter dem Stichwort "Vogelstimmen", dort kommen viele, z.T. liebevoll gestaltete Seiten zum Thema Vögel und Vogelstimmen! Dort findet Ihr dann auch viele schöne Vogelbilder.
Hier eine kleine Auswahl:
- http://www.vogelstimmen-wehr.de/
- http://www.vogelsuche.de/
- Wer singt denn da - 10 Vogelstimmen mit Bild sowie ein kleines Ratespiel vom WDR
- 12 bekannte Vogelstimmen in Bild und Ton
Wer die Vögel dann genau kennen gelernt hat, der kann mitmachen bei der "Stunde der Gartenvögel" vom 9. bis 12. Mai von der NABU.
Habt Ihr schon den ersten Kuckuck gehört - dann meldet Ihn bei der NABU-Aktion "Schon gehört...?"!
Überhaupt gibt es bei der NABU viele Aktionen zu den Vögeln!
Videos mit Vogelgesang findet Ihr im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und wenn Euch das Netzwerk gefällt, dann macht doch mit - Tier-, Natur- und Umweltfreunde und -schützer sind willkommen.
So, und jetzt aber gleich nachgeschaut, ob Ihr morgen eine Vogelkundliche Führung in Eurer Nähe mitmachen könnt...
Lernt die Natur kennen - Macht alle Mit!
Nachtrag am 06.06.2008:
Die Auswertung der Aktion "Stunde der Gartenvögel" ist auf der Seite www.nabu.de zu lesen.
Die Ergebnisse der Kuckucksaktion kann mittlerweile auf einer interaktiven Karte bei www.nabu.de gesehen werden.
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Donnerstag, 3. April 2008
127) Erntezeit für Birkensaft
Bild: www.pixelio.de/ K. Mann
Birken sind nicht nur schön, sondern geben auch leckeres Birkenwasser.
Wir sind mittendrin - in der Erntezeit für Birkensaft! Sie funktioniert von März bis zum Blattaustrieb im Mai. Der Baum pumpt die im letzten Sommer gespeicherten Nährstoffen in diesem Zeitraum aus den Wurzeln in die Knospen. Dann ist der "sprudelnde" Saftfluß von einem auf dem anderen Tag beendet. Wer jetzt eine Birke im eigenen Garten oder im Freundeskreis anzapfen darf, der hat Glück. Denn er kann einmal direkt die Kraft des Frühlings erleben. Allerdings sollten keine Bäume auf belasteten Böden (alte Industriebrachflächen, Straßenränder etc.) angezapft werden, da der Saft dann auch belastet sein kann. Da die Birke zu den Pionierbäumen gehört, wächst sie gerade auf Brachflächen gerne.
Das Ernten von Birkensaft ist eine schöne Sache, um Kindern und Jugendlichen die Natur näher zu bringen, privat ebenso, wie in der Schule. Denn zum einen erleben sie sichtbar, wie der Saft in einem Baum fließt und zum anderen gibt die Natur etwas leckeres :-) Passend dazu kann mit den Kindern das Naturerlebnisspiel "Baumtelefon" an einem liegenden Stamm gespielt werden.
Es gibt zwei Methoden der Safternte. Einerseits das Anbohren des Stammes und andererseits das Kappen eines Astes an seiner Spitze. Ich rate auf alle Fälle zur Astmethode, um dem Baum nicht der Gefahr einer kränkelnden Stelle im Stammholz auszusetzen. Bitte nicht fremde Bäume anzapfen, da es als Sachbeschädigung gelten kann, besonders bei der Stammmethode.
Für die Astmethode wird einfach ein Ast so abgeschnitten, daß das Ende einen Durchmesser von ca. 0,5 cm hat. Die Spitze wird in eine Glas-/ Plastikflasche gehängt und die Flasche stabil am Ast angebunden. Mit einer Folie wird die Öffnung abgedichtet, damit keine Insekten in die Flasche kommen - denn unter ihnen gibt es einige Feinschmecker dieses leckeren Saftes. Morgens die Flasche angehängt, kann abens schon der erste Saft geerntet werden. Die Astmethode gibt nicht die großen Mengen, aber für ein Glas täglich reicht es auf alle Fälle. Der Saft hält sich lediglich ein paar Tage im Kühlschrank. Er kann allerdings auch eingefroren werden, wobei nicht bekannt ist, wie die Inhaltsstoffe darauf reagieren. Auch mit Alkohol kann er 1:1 haltbar gemacht werden - aber dann nicht mehr für die Kinder...
Medizinisch hat der Saft auch einige Bedeutung, näher erforscht sind diese aber kaum. Zu dem Zweck kann ebenso der Tee aus den Birkenblättern verwendet werden. Birkensaft kann auch gekauft werden. So wird er z.B. in Finnland zu kommerziellen Zwecken geerntet.
Hier noch eine Zaubertrak-Forendiskussion über Birkensaft. Daraus geht z.B. auch hervor, daß Birkensaft früher zur Weinherstellung genutzt wurde. Vermutlich aus Ermangelung von reinem Trinkwasser.
Im Forum von Chefkoch.de gibt es auch eine interessante Diskussion zu dem Thema. Ein user hatte in einem russischen Laden eine 3 Liter Flasche mit Birkensaft gefunden und wollte nun mehr darüber wissen...
Übrigens:
Als Birkenwasser wird meist ein Auszug aus den Birkenblättern bezeichnet. Es wird z.B. gerne in Haarpflegemitteln verwendet.
Die Sandbirke war übrigens Baum des Jahres 2000. In dem entsprechenden sehr informativen Artikel auf Baum-des-Jahres.de geht es z. B. auch um die Weiblichkeit der Birken.
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Donnerstag, April 03, 2008
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Sonntag, 30. März 2008
125) Hummelköniginnen helfen
Bereits im warmen Februar waren sie das erste Mal zu beobachten, und noch immer fliegen viele von ihnen suchend durch Gearten, Parks und Naturflaechen - die Hummelköniginnen. Als einzige ihrer Art überleben sie den Winter. Und jetzt heisst es, ein neues Volk aufzubauen - Ihr könnt ihnen dabei helfen.
Auf NABU.de gibt es gute Tipps dazu:
U.a. eine leichte Hilfe zum erfolgreichen Aufpaeppeln von Hummelköniginnen, Zitat:
"Findet man eine entkräftete Hummelkönigin im Garten oder auf der Terrasse, lässt sich dem Tierchen recht einfach helfen. Man kann Ihre Majestät mit bloßen Händen oder einem Stück Papier vorsichtig aufheben. Dann sollte man einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. Innerhalb einiger Minuten kann sich die Hummel mit ihrem langen Saugrüssel mit bis zu einem Drittel Teelöffel Energie betanken."
Aber auch Tipps zum Bau von Nistkaesten und weiterführende Links zu dem Thema sind vorhanden.
Naturtipps in eigener Sache:
noch bin ich im Urlaub, weshalb die Naturtipps knapp ausfallen - aber die News sind weiterhin auf dem neuesten Stand. Ab Donnerstag bin ich wieder ganz für Euch da. Bis dahin viel Erfolg beim Anlegen eines Hummelnistkastens...
Geschenkidee:
Verschenkt doch einfach mal solch einen Nistkasten an einen Gartenfreund!
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Sonntag, März 30, 2008
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Freitag, 29. Februar 2008
101) Bärlauch und seine giftigen Freunde zum meteorologischen Frühlingsanfang
Heute ist der Meteorologische Frühlingsanfang - ein Grund zum Feiern!
Und passend dazu kommen auch die ersten Kräuter raus:
Bei uns im Rheinland naschen die Kinder bereits am Schnittlauch und ich habe wieder die erste Pimpernelle auf dem Brot :-) Übrigens, die Hauswurz, die Ihr mit beim Schnittlauch seht haben wir den Winter über bei Ohrenschmerzen genutzt. Ausgepreßt mit der Knoblauchpresse und ein wenig ins Ohr geträufelt hat sie bei uns geholfen. Aber keine Garantie dazu, wie geschrieben, uns hat es bei Ohrenentzündung geholfen. Vielleicht einfach mal beim Hausarzt nachfragen oder weiter recherchieren...
Auch der Bärlauch ist bald erntereif. Und dazu hat der Naturschutzbund.at jetzt eine lebenswichtige Pressemeldung raus gegeben:
Frühlingszeit - Bärlauchzeit
Allerorts reckt der Bärlauch seine Spitzen schon aus dem Boden und findet seinen Weg in unsere Küchen. Leider kommt es aber immer wieder zu Verwechslungen mit dem giftigen Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose - letztere enden zu 90% tödlich. Deshalb gibt der NATURSCHUTZBUND Tipps, wie man den Bärlauch sicher erkennen kann.
Das beste Unterscheidungsmerkmal ist übrigens der Knoblauchgeruch. Aber Achtung: Jener der Blätter und nicht der der Finger!
Bärlauch, Maiglöckchen und Herbstzeitlose
1) Bärlauch (Allium ursinum L.)

Bilder:
- Bärlauchblätter, Autor: Alexander Mrkvicka
- Bärlauchblüten, Autor: Josef Limberger
Beschreibung: Bärlauch wächst gerne in Laubwäldern
Blätter sind länglich, lanzettlich, weich, lindgrün, sie haben einen Stiel, wachsen einzeln aus dem Boden und werden bis zu 45 cm hoch. Sie ähneln den Blättern des Maiglöckchens 2.
Der doldige Blütenstand hat fünf bis 20 weiße sternförmige Blüten.
Das Auffälligste an der Pflanze ist jedoch der Knoblauchgeruch, den auch schon die jungen Blätter besitzen. Durch zerreiben der Blätter tritt er stark hervor und kann so vor oft tödlichen Verwechslungen bewahren. Aber Achtung: Wenn die Hände bereits nach Knoblauch riechen, ist Vorsicht angesagt!
Blütezeit: Mai bis Juni
Verwendete Pflanzenteile: Blätter: März bis Mai (vor der Blüte)
Wirkstoffe: Der Bärlauch besitzt - ähnlich wie der Knoblauch - viele verschiedene Schwefelverbindungen im ätherischen Öl, Allicin, Vitamin C, Ätherisches Öl: Vinylsulfid, Merkaptan, Mineralsalze, Eisen, Schleim, Zucker
Sammelhinweis: Da der Bärlauch immer beliebter wird, sollte man beim Sammeln auch auf die Erhaltung der Pflanze achten. Generell sollte man nur dort sammeln, wo es erlaubt ist und sich große Bestände befinden. Zwei Drittel der Blätter jeder Pflanze sollten stehen bleiben, damit die Pflanze genug Kräfte sammeln kann, um die Zeit bis zum nächsten Frühjahr zu überstehen.
2) Maiglöckchen (Convallaria majalis L.)

Bilder:
- Maiglöckchenblätter, Autor: Alexander Mrkvicka
- Maiglöckchenblüten, Autor: NATURSCHUTZBUND-Archiv
Beschreibung:
Blattloser Blütenstängel. Meist zwei Grundblätter.
Form der Blätter sehr ähnlich dem Bärlauch, allerdings umschließen Maiglöckchenblätter die Sprossachse. Sie sind dunkelgrün und viel dicker und fester als jene des Bärlauchs. Maiglöckchenblätter sind langgestielt, werden 10 -20 cm hoch und sind an der Basis oft violettrötlich oder grün. Sie wachsen paarweise aus dem gleichen Stengel und umfassen diesen deutlich.
Blütezeit: Mai bis Juni
Früchte: August bis September
Giftige Pflanzenteile: Die ganze Pflanze, besonders Blüten und Früchte
Giftstoffe und Wirkung: 38 herzwirksame Steroidglykoside enthalten die einzelnen Teile des Maiglöckchens. Der Wirkstoffgehalt der Blätter ist nach der Blüte am höchsten. Die Inhaltsstoffe sind teilweise wasserlöslich.
Symptome: Haut und Augenreizung, Reizung des Magen-Darm-Trakts, Harndrang, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckanstieg, danach -abfall bis zum Kollaps, verlangsamte Atmung, Herzstillstand.
Erste Hilfe: Haut- und Augenspülung, Aktivkohle, Erbrechen auslösen, Abführmittel, Beatmung, Herzmassage.
3) Herbstzeitlose (Colchicum autumnale L.)

Bilder:
- Blätter der Herbstzeitlose, Autor: Alexander Mrkvicka
- Blüten der Herbstzeitlose, Autor: Josef Limberger
Beschreibung:
Die Blätter sind fleischig, lanzettlich, werden 15 bis 20 cm hoch. Im unteren Bereich der Blätter sitzt versteckt die Frucht, eine 3-teilige Kapsel. Die Blätter umhüllen die Kapselfrucht, die Blüten stehen einzeln. Die Samen sind braunrot und kugelrund (ca. 2-3mm Durchmesser) mit einer nasenförmigen Ausstülpung.
Blütezeit: August bis November
Früchte: Mai bis Juni
Giftige Pflanzenteile: Die ganze Pflanze. Wurzelknolle und Samenschale enthalten die größten Wirkstoffmengen.
Giftstoffe und Wirkung: Die Herbstzeitlose enthält etwa 20 verschiedene Alkaloide. Schon geringe Mengen wirken tödlich, die Sterblichkeit bei Vergiftungen liegt bei 90%!
Symptome: Übelkeit, Schock und Benommenheit, starker Harndrang, Krämpfe, Schweißausbrüche, kolikartige Magenschmerzen, blutiger Durchfall. Manchmal blaugefärbte Lippen. Stark erhöhter Puls. Tod durch Atemlähmung.
Erste Hilfe: Sofort erbrechen lassen. Aktivkohle und Natriumsulfat geben, warmen Tee oder Kaffee verabreichen. Schocklagerung.
Sobald die Blüten erscheinen ist die Verwechslungsgefahr gebannt:
Gegenüberstellung Bärlauch - Maiglöckchen - Herbstzeitlose
Geruch:
Bärlauch: Nach Knoblauch
Maiglöckchen: Kein Knoblauchgeruch
Herbstzeitlose: Kein Knoblauchgeruch
Blätter:
Bärlauch: Einzeln am Stängel, in Gruppen dicht beieinander. Das Blatt hat einen langen Stängel, der direkt aus dem Boden wächst
Maiglöckchen: Immer zwei Blätter am gleichen Stiel, die Blätter umfassen den Stängel
Herbstzeitlose: Mehrere Blätter an einem Stiel, die Blätter umfassen den Stängel
Blüte:
Bärlauch: Sammelblüte wächst in Hülle nach oben
Maiglöckchen: Mehrere kleine Blüten hängen vom Blütenstängel
Herbstzeitlose: Blüten erst im Herbst. Ansätze dazu im Frühjahr in der Mitte des Stängels
Quellen:
Alberts Andreas, Mullen Peter, Giftpflanzen in Natur und Garten.- 2003, Stuttgart, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH&Co.
Hecker Frank und Katrin, Naturkalender 2007.- 2006, Ulmer Verlag.
http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Alli_urs.html
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/baerlauc.htm
http://www.museum-joanneum.steiermark.at/cms/dokumente/10125143_2995051/962d8a7d/Botanik%20NL%202004%2002.pdf
http://www.survival-forum.com/archive/index.php/t-83.html
Da hat Naturtipps nur noch ein einziges Übrigens:
Bärlauch gibt es mittlerweile auch saisonal auf Wochenmärkten, in Bioläden und zum Teil in Supermärkten!
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Freitag, Februar 29, 2008
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