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Dienstag, 14. Oktober 2008

264) Brunftzeit des Dam- und Rotwildes läuft

"Na und!", denkt jetzt vielleicht der ein oder andere.
Aber der Gedanke kreist auch nur, bis ein solcher liebeswirrer Herr vor dem Auto hängt. Denn zur Brunftzeit vergeht den Tieren das Hören und Sehen - nur die Damen zählen! Und für die wird gekämpft, gescheucht und gerannt bis zum Zusammenbruch...

Nun, und jetzt ist es wieder soweit. Und es sind auch entsprechend wieder vermehrt Wildunfälle an den entsprechenden Orten zu verzeichnen.
Deshalb: bei Wildwechselwarnungen insgesamt nicht schneller als 80 km/h. So hat mir jedenfalls mal ein Förster gesagt - bis zu der Geschwindigkeit können die Tiere ein Auto noch rechtzeitig als Gefahr einschätzen.

und momentan:
Bei Wildwechselschildern besonders achtsam fahren!

Der Wildpark Eekholt hat extra eine Pressemeldung dazu online gestellt:

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Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes!

Achtung Autofahrer! Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes
Achtung Autofahrer! Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes

(prcenter.de) Höhepunkt der Damwildbrunft ist die zweite Oktoberhälfte –
Achtung, Wildunfälle!

Damwild zählt zur Familie der Hirsche, es ist aber wesentlich kleiner als das Rotwild. Das Fell hat im Sommer eine hellbraune Färbung mit weißen Tupfen, im Winter verfärbt sich die Decke dunkelbraun bis fast schwarz. Damwild ist häufig an Waldrandgebieten oder auf offener Feldflur zu beobachten, es lebt meist gesellig in größeren Rudeln, die sich aus mehreren Familien zusammensetzen. Während der Brunft wirbt der Schaufler mit rülpsenden, kehligen Lauten und einer großen Aktivität um die Gunst der weiblichen Tiere.

Damwild ist tag- und dämmerungsaktiv, und daher ist es keine Seltenheit, dass gerade während der Brunftzeit oder auch aufgrund einer Störung mit anschließendem Fluchtverhalten unvermittelt ein einzelnes Tier oder mehrere hintereinander eine Autostraße passieren und die Gefahr durch Wild-Verkehrsunfälle morgens und abends in der Dämmerung besonders hoch ist. Allein in den letzten 14 Tagen ereigneten sich auf Schleswig-Holsteins Straßen und Autobahnen deutlich mehr Wildunfälle dieser Art, so dass noch bis Ende November eine erhöhte Aufmerksamkeit der Autofahrer geboten ist.

Das Damwild mit seinen kapitalen Schauflern kann im Wildpark Eekholt sehr gut in seinem großzügigen Gehege beobachtet werden. Interessant ist die Körpersprache der Tiere und vor allem die kehligen Brunftlaute des kleinen, aber nicht minder selbstbewussten Schauflers.

Besuchen Sie den herbstlichen Wildpark und nehmen auch das Ferienprogramm vom 13.10. – 24.10.08 (Montag bis Freitag) wahr, das um 14.00 Uhr an der Flugwiese beginnt und die ganze Familie in einer großen Fütterungsrunde auch zu unseren Wildschweinen, Ottern, Wölfen und den kapitalen Rothirschen führt, die gerade ihre Brunftzeit beendet haben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr Wildpark Eekholt

PS. Die beliebte falknerische Flugvorführung ist noch bis Sonntag, dem 2.11.08, drei Mal täglich um 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr zu sehen!

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Und wer einmal die Kraft und Energie der Hirsche erleben möchte - ein( abendlicher) Besuch in einem großflächig angelegten Wildpark in der Nähe lohnt sich dazu auf alle Fälle.


Also, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung: Bitte vorsichtig fahren!

Macht alle Mit!

Dienstag, 30. September 2008

252) "Aktive Hände" 04: Zupacken gegen Flughafenausbau

"Aktive Hände" wird auch nach der Naturtipps-Jubiläumsaktion noch weitergeführt. Heute hat mich dafür ein interessanter Beitrag von Ingo Frost erreicht. Also lasse ich ihn heute texten und den Post illustrieren:

Bild: Ingo Frost/ Hier packt die Hand von Erik zu! Umweltaktivisten knoten eine Plattform in ca. 17m Höhe in einen Baum. Im Hintergrund sieht man ein winterfestes Baumhaus von unten.

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Nachtrag:
Frankfurter Waldbesetzung wegen Flughafenausbau


Während wir Erdbürger unseren Rekord für CO2-Emissionen im Jahr 2007
wiedereinmal gebrochen haben und damit selbst jenseits der schlimmsten
Szenarios liegen http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,580560,00.html (Global
Carbon Projet: http://www.globalcarbonproject.org/carbontrends/index.htm ), die in den IPCC-Simulationen angenommen wurden, wird in Frankfurt am Main der Flughafen ausgebaut. Fast alle Formen des Protests sind ins Leere gelaufen, vorbereitende Maßnahmen zum Bau der neuen Landebahn sind bereits abgeschlossen. Nur in einem kleinen Waldstück verharren Umweltaktivisten http://waldbesetzung.blogsport.de/ und halten die Bäume besetzt. Ich habe sie besucht und vom 1. bis zum 10. September täglich unter http://blogs.taz.de/reportvorort/ gebloggt.

Nach zehn Tagen im Camp nehme ich einiges nach Berlin mit. Wenn man alleine in ein solches Camp kommt, braucht man einige Tage, um mit den Menschen vor Ort warm zu werden. Diese Geduld sollte man mitbringen. Im Camp ist keine feste Gruppe die Neue aufnehmen kann, sondern neben einem kleinen festen Kern ein ständiges kommen und gehen. Es hängt sehr von den einzelnen Personen ab, wie man aufgenommen wird oder wie man selbst nach einigen Tagen dort neue aufnimmt.

Bild: Ingo Frost/ Kommunikation zwischen Erde und Plattform - das altbewährte Dosentelefon

Mich persönlich hat am meisten die Dualität zwischen sich politisch einmischen und alternativ leben fasziniert. Ein politisches Anliegen wird glaubhafter, wenn man auch bereit ist selbst anders zu leben. Also eigene Wege zu gehen, fern ab der Konsumgesellschaft und einem höher, schneller, weiter. Würde man nur die Art verändern wie man lebt, sich versorgt und mit anderen umgeht, wäre die Wirkung in der Breite beschränkt. Dann lebt man eine Alternative in Isolation und es besteht die Gefahr den Anschluss zu verlieren.

Im Camp kann man erleben, was es bedeutet, sich weitestgehend vegan zu ernähren und ohne konventionell gekaufte Waren http://blogs.taz.de/reportvorort/2008/09/07/besuchertag_und_warum_es_keine_vegetarier_im_waldcamp_gibt/ auszukommen. Natürlich kostet der Aufenthalt im Camp nichts. Auch wenn man wieder auf den Bäumen lebt, ist der Lebensstil keineswegs primitiv. Zeitweise wurde sogar ein WLAN-Internetzugang für alle Camp-Bewohner angeboten. Auch haben die Bewohner ein recht umfangreiches Abendprogramm auf die Beine gestellt. Permanent steht für alle eine kleine Bibliothek, ein Umsonstladen, weit aus komfortablere Toiletten als auf einem Campingplatz, eine recht gut ausgestattete Küche und sogar ein Waschsaal für alle bereit.

Man spürt recht schnell, dass man sich mit einem recht mächtigen Gegner - der Fraport AG - angelegt hat. Hubschrauber kreisen über dem Camp, mit Mountainbikes ausgestattete Frasec (Fraport Security) Mitarbeiter radeln täglich um das Camp; jeder Regelverstoß wird peinlich genau fotografiert. Bei dem Versuch Flyer im Flughafen zu verteilen, wurde sofort mit einem Hausverbot reagiert http://blogs.taz.de/reportvorort/2008/09/05/symbolische_aktionen_im_frankfurter_flughafen_von_massivem_polizeiaufgebot_begleitet/ .

Dennoch sollte man sich nicht einschüchtern lassen: Auch wenn die Situation schwierig ist, kann man sein eigenes Verhalten ändern und auf den einen oder anderen Flug verzichten. Es wird immer wichtiger politisch einzufordern, den Weg von einer fossilen Wirtschaft zu einer nachhaltigen zu gehen. Vergrößerte Flughäfen und viele neue Kohlekraftwerke gehören nicht dazu und verhindern ernsthafte Klimaschutzziele.

Macht alle mit!

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Danke für den Beitrag Ingo und ich wünsche Euch Erfolg!

Deshalb:
Gebt den Flugplätzen mehr Platz aber nicht mehr Fläche: fliegt weniger!
Macht alle Mit.

Übrigens hat diese Zusammenarbeit durch die Aktion Blogpatenschaften stattgefunden.

Donnerstag, 3. Juli 2008

196) Aktion: Alternative Autos für Weltrekordversuch gesucht

Bild: www.pixelio.de/ Gerd Altmann(geralt)
Auto - Energie - Biosprit?

Zu diesem Themenkomplex gibt es zur Zeit einiges zu finden. Es hat sich mitterweile rumgesprochen, daß Biosprit nicht die Lösung ist, da die Landwirtschaftlichen Flächen dazu fehlen. Obwohl, wenn wir die ca. 4 Millionen Hektar Tabakanbaufläche umwandeln würden..., nein, auch keine Lösung.

Dann gibt es noch das Biogas - das hat Präsident Bush aktuell entdeckt. Also, wenn er dazu dann die von Kudzu überwucherten Flächen wieder befreit und die Pflanze in Biogas umwandelt, warum nicht. Das sind schon mehrere zigtausend Hektar im Süden der USA, die da unter der Pflanze zu ersticken drohen...

Auch Elektroautos sind eine scheinbar mögliche Lösung. Sie werden mittlerweile sogar als Energiespeicher zum Ausgleich von Stromschwankungen im öffentlichen Netz durch alternative Energieerzeugung vorgeschlagen, sogenannte Netzpuffer. Aber trotz alledem - der Strom für sie kommt aus der Steckdose und es wird doch heute schon teilweise behauptet, das diese Steckdose mit alternativer Energie allein nicht gefüttert werden könne... ob es dann sinnvoll ist, die Autos mit an die Steckdosen zu hängen?

Es gibt auch noch andere alternative Möglichkeiten zum Antreiben von Autos, zur möglichen alternativen Sicherung unseres Individualverkehrs... Passend dazu gab es heute einen Artikel auf bund.net: Sparsame und klimafreundliche Autos anschieben! Europaweite Aktionen von BUND und FOE gegen spritfresserfreundliche Regierungspolitik aber motorisierter Individualverkehr ist immer Luxus, dessen müssen wir uns klar werden.

Und es gibt am 31. August den Weltrekordversuch des im Rahmen des EVN-Cups in Wachauring Melk/ Österreich.
Bei oekonews.at habe ich dazu folgenden Artikel gesehen:

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EVN Cup 2008: Teilnehmer an Weltrekordversuch gesucht

2.7.2008
Die längste Parade alternativer Autos: - mit Elektroantrieb, Biogasantrieb, Pflanzenölantrieb, Biodiesel, etc. soll gebildet werden

Beim EVN CUP 2008 in Melk gibt es heuer von Guinness World Records TM die Möglichkeit, einen Weltrekordversuch mit alternativ angetriebenen Autos anzusteuern. Dazu werden noch Teilnehmer gesucht:

Weltrekord : „Parade alternativ angetriebener Autos“
Beim EVN Cup am Publikumstag am Sonntag am ÖAMTC Gelände Melk, NÖ
Ziel: mind. 200 Autos

Zulassung als Teilnehmer:
Autos (mit 4 Rädern) mit Straßenzulassung
Alternativer Treibstoff:
Biodiesel
Bioalkohol
Bioöl
Biomasse
Biomethan
Wasserstoff
Elektro
Biogas

NICHT ZUGELASSEN:
Hybridfahrzeuge
andere fossile Kraftstoffe (Flüssiggas)


Eine Anmeldung ist bis 14.8. erwünscht!
Anmeldemöglichkeiten dazu finden Sie unter www.evn-cup.at

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Wer also zu der Zeit mit seinem Fahrzeug dort in der Nähe ist, kann ja mal mitmachen bei dem Weltrekordversuch. Und wer sonst gerade dort im Urlaub ist, bekommt bestimmt interessante Eindrücke rund um alternative Antriebsformen beim Auto...

Und ansonsten - laßt uns weiter versuchen, den motorisierten Individualverkehr mit dem Auto einzugrenzen!
Zum Beispiel durch das Nutzen des ÖPNVs und Mitfahrzentralen und durch ein besseres Organisieren unseres Alltagslebens. Auch Hilfsbereitschaft ist ein wichtiger Punkt - warum z.B. nicht regelmäßig Nachbarn mitnehmen zum Einkaufen... Da fällt mir ein - Anlieferung durch ein Biomobil/ Biolieferservice spart auch Verkehr, denn das fährt bei seiner Lieferrunde eh vorbei. Und je mehr mitbestellen, desto effektiver wird seine Fahrt ;-)

Macht alle Mit!

...und zu Guter letzt laßt uns mit einem Glas Wasser anstoßen auf das Auto mit Wasserantrieb...

Donnerstag, 12. Juni 2008

183) Die WWF-Sommertipps, Teil I: Reisetipps

Bild: www.naturtipps.de
Urlaub - Sonne, Sand und Meer :-)

Die "Schönste Zeit des Jahres" rückt immer näher. Passend dazu gibt der WWF folgende Pressemitteilung raus:

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Die WWF-Sommertipps, Teil I: Reisetipps

Von Artenschutz bis Reisekompass: Wie Touristen die Umwelt schonen können


Jeder Reisende hat es in der Hand – zerstöre oder schone ich in meinem Urlaub die Umwelt?
„Man muss nicht gleich ein schlechtes Gewissen haben, denn Reisen an sich ist nicht unbedingt unökologisch“, sagt Birgit Weerts, Tourismusexpertin des WWF. „Es kann sogar ein wichtiger Baustein für den Umweltschutz sein, sofern es natur- und sozialverträglich ist.“
In vielen Regionen fördere Tourismus einen schonenden Umgang mit Arten und Landschaften, schaffe Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung und kurbele die regionale Wirtschaft an. Worauf jeder einzelne Urlauber achten kann, um in der schönsten Zeit des Jahres alles richtig zu machen, sagen die 15 Reisetipps des WWF:

Vor der Abreise:

1. Informieren Sie sich schon vor der Urlaubsplanung über naturnahe Anbieter, empfehlenswerte Reisesiegel und weitere Tipps im Einkaufsführer „Bewusst Reisen“ . Dort können Sie sich auch über umweltverträgliche Reisen zu WWF-Projekten informieren, von Bulgarien bis zur Zentralafrikanischen Republik.

2. Sie haben sich entschieden? Überprüfen Sie die Nachhaltigkeit Ihres geplanten Urlaubs mit einem einfachen Öko-Check unter: www.reisekompass-online.de.

3. Entscheidend für die Umweltbilanz einer Reise ist die Wahl der Verkehrsmittel. Bus und Bahn gehen vor. Ein Urlaubsflug nach Teneriffa schädigt das Klima ebenso stark wie ein Jahr Autofahren

4. Wenn Sie unbedingt fliegen müssen, dann erst ab einer Distanz von 700 Kilometern. Verzichten Sie auf Kurztrips. Der Mindestaufenthalt sollte 8 Tage, ab 2000 Kilometer 15 Tage betragen.

5. Kompensieren Sie die Emissionen Ihres Fluges. Wählen Sie dabei einen Anbieter, der nach dem so genannten Gold-Standard zertifiziert ist. Mehr Informationen finden Sie hier >>

Am Reiseziel angekommen:

6. Buchen Sie möglichst Unterkünfte lokaler Anbieter, zum Beispiel eine kleine Pension statt einer weltweiten Hotelkette. So bleibt ihr Geld vor Ort.

7. Nutzen Sie den Hotelservice umweltbewusst. So ist es selbstverständlich, Handtücher mehrere Tage zu benutzen. Reduzieren Sie Ihren Wasserverbrauch, vor allem im Sommer und in heißen Regionen.

8. Informieren Sie sich über öffentliche Verkehrsmittel: Nicht überall braucht man das eigene Auto oder einen Leihwagen. Linienbusse oder Fähren gibt es in vielen Regionen, mitunter ist der Transport von Fahrrädern inklusive.

9. Bevorzugen Sie Frischware aus der Region statt importierte, abgepackte Lebensmittel. Essen Sie besser in landestypischen Restaurants als in den Filialen der Fast-Food-Ketten.

10. Verzichten Sie auf den Verzehr exotischer Speisen, für die gefährdete Arten sterben mussten – wie etwa Schildkröten, Wale, Haie oder Schlangen.

11. Nutzen Sie Angebote, bei denen Sie Natur erleben können, ohne sie zu zerstören. Zum Beispiel geführte Wanderungen oder Tierbeobachtungen in Nationalparken, Radtouren, Flussfahrten mit regionaltypischen Booten. Beachten Sie bei Mountainbiking, Wandern oder Bootsfahrten die örtlichen Verhaltensregeln.

12. Verzichten Sie auf Sportarten, die den örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Energie oder Wasser verbrauchen - zum Beispiel Offroadtouren, Gleitschirmfliegen in Vogelbrutgebieten oder Freeclimbing in Schutzgebieten. Meiden Sie auch Golfplätze in Trockengebieten oder Tennisanlagen mit Flutlichtbetrieb.

13. Achten Sie auf Hinweise zur Waldbrandgefahr und helfen Sie mit, Feuer zu verhindern.

Bevor es nach Hause geht:

14. Bedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck. Ohne spezielle Genehmigung dürfen Sie nichts aus Krokodil-, Kaiman-, Schlangen- oder Eidechsenhaut in die EU einführen. Verzichten Sie auf Elfenbein, Wal-, Walross- oder Flusspferdzähne. Was viele nicht wissen: Auch viele Muscheln und Schnecken sind geschützt, ebenso Holz – dazu gehören mitunter auch Räucherstäbchen. Der WWF-Souvenirführer zeigt Ihnen kompakt, welche Mitbringsel erlaubt sind.

15. Fördern Sie mit dem Kauf traditioneller Handwerksprodukte die einheimische Wirtschaft.

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Da wünsche ich gute Reise und kommt heile wieder heim -

Macht alle Mit!

Montag, 3. März 2008

104) Spritspartraining von NABU und VW

Auto fahren wir fast alle.
Sprit sparend fahren noch längst nicht fast alle!
Deshalb startete der NABU mit VW jetzt die gemeinsame Aktion:

Sprit sparen, Klima schonen. Dazu gibt es auf der NABU-Seite folgende Artikel (vollständig illustriert und ergänzt mit weiteren Artikeln zu dem Thema sind hier auf der NABU-Seite zu finden):


Sprit sparen, Klima schonen


Der Film zum Spritspartraining

Bild: NABU/ VW
Der Volkswagen-Trainer erklärt einem Teilnehmer die Funktionsweise des Spritspar-Bordcomputers. Das Gerät dokumentiert detailliert Kraftstoffverbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit.

Auto fahren wir fast alle.
Sprit sparend fahren noch längst nicht fast alle!
Deshalb startete der NABU mit VW jetzt die gemeinsame Aktion:
Alle reden vom Klimaschutz - Der NABU und VW tun etwas. Gemeinsam organisieren sie Spritspartrainings überall in Deutschland. Damit die Autofahrer ihre eigene Verantwortung für Umwelt und Klima besser wahrnehmen können.

Sehen Sie NABU-Präsident Olaf Tschimpke und NABU-Verkehrsexperten Dietmar Oeliger im Interview. Und erfahren Sie schon im Film die praktischen Tipps!


Im folgenden Artikel gibt es die Orte und Termine zu den kostenlosen Spritsparkursen:

Clever fahren - Sprit sparen

Kostenlose Spritspartrainings vom NABU und VW

Unter dem Motto ”Umschalten - ganz einfach Sprit sparen” setzen NABU und Volkswagen auch in diesem Jahr ihre bundesweite Spritspartour zum effizienten Autofahren fort. Im Rahmen eines kostenlosen Trainings können Interessierte praktisch „erfahren“, wie sie ohne Zeitverlust bis zu 25 Prozent Sprit gegenüber ihrer bisherigen Fahrweise einsparen können. EU-Kommission und Bundesregierung hatten im Zuge der Diskussion um den Klimagasausstoß von Autos noch vor kurzem auf die Potenziale des so genannten „Eco-Driving“ hingewiesen. „Modernes Fahren ist ein wichtiger Baustein zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen im Straßenverkehr. NABU und Volkswagen zeigen schon seit vielen Jahren mit ihrer Spritspar-Kampagne wie es geht“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.


Die NABU-Spritspartrainings 2008

Die Trainings finden jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr statt.
Hinweis: Anmeldungen für die Spritspartrainings werden jeweils sechs Wochen vor dem jeweiligen Trainingstermin entgegengenommen und dann gesammelt. Sollten mehr Anmeldungen als Trainingsplätze vorliegen, entscheidet das Los.

* 23. Februar: Stade
Autohaus Spreckelsen, Schiffertorsstraße 11, 21682 Stade
Anmeldung unter: jakobil@gmx.de

* 1. März: Neustadt/Weinstraße
AVG Scherer GmbH & Co. KG, Mußbacher Landstraße 18,67433 Neustadt/Weinstraße
Anmeldung unter: NABU.Sued@NABU-RLP.de

* 1. und 2. März: Berlin
Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin
Anmeldungen werden nur an den Trainingstagen vor Ort entgegengenommen!

* 8. März: Munster
Autohaus Plaschka, Wagnerstr. 10-18, 29633 Munster
Anmeldung unter: Rolf.Plaschka@autohaus-plaschka.de

* 12. April: Scheeßel
Autohaus Holst GmbH, Vareler Weg 60-64, 27383 Scheeßel
Anmeldung unter: Info@NABU-Rotenburg.de

* 19. April: Radevormwald
VW Messink, Elberfelder Straße 153, 42477 Radevormwald
Anmeldung unter: r.knorz@nabu-oberberg.de

* 26. April: Neumünster
VW Schmidt & Hoffmann Altonaer Strasse 115, 24539 Neumünster
Anmeldung unter: NABU.NMS@web.de

* 24. Mai: Wesel
Auto Schmeink GmbH, Hamminkelner Landstr. 4, 46483 Wesel
Anmeldung unter: westerhuis@nabu-wesel.de

* 31. Mai: Göttingen
Volkswagen Zentrum, Kasseler Landstraße 53-69, 37081 Göttingen
Anmeldung unter: nabugoettingen@gmx.de

* 7. Juni: Horb/Neckar
Autohaus Kronenbitter, Stadionstr.1, 72160 Horb
Anmeldung unter: goescheff@web.de

* 30. August: Waldbröl
Autohaus Waldbröl, Brölstr. 30-36, 51545 Waldbröl
Anmeldung unter: Obn-waldbroel@web.de

* 6. September: Schwerin
Autohaus Gebr. Ahnefeld GmbH, Hagenower Chaussee 1B, 19061 Schwerin
Anmeldung unter: Britta.Gronewold@NABU-MV.de

* 13. September: Heidelberg
Volkswagen Zentrum, Hebelstraße 7, 69115 Heidelberg
Anmeldung unter: info@nabu-heidelberg.de

* 20. September: Greifswald
Autohaus Greif GmbH, Anklamer Straße 85-86, 17489 Greifswald
Anmeldung unter: greifswald@nabu-mv.de

* 18. Oktober: Krefeld
VW Borgmann, Blumentalstraße 151 - 155, 47803 Krefeld
Anmeldung unter: Naturschutzhof@web.de

* 25. Oktober: Düsseldorf
Autohaus Adelbert Moll, Schiessstraße 40, 40549 Düsseldorf
Anmeldung unter: frank@fschulz.de

* 8. November: Fellbach
Hahn + Mayer Automobile, Ringstr. 12-18, 70736 Fellbach
Anmeldung unter: bruno.lorinser@t-online.de

* 15. November, Mettmann
Gottfried Schultz GmbH
Johannes-Flintrop-Str. 127, 40822 Mettmann
Anmeldung unter: j.schmolke@nabu-kv-mettmann.de

Die Aktionstage finden jeweils an einem Samstag von 10 bis 16 Uhr statt. Ein Training dauert inklusive Auswertung pro Person rund eine Stunde.


Wie funktioniert das NABU-Spritspartraining?

Schauen Sie doch einfach den Film oben an und lernen Sie schon online die wichtigsten Tipps und Tricks!

Oder lesen Sie hier die wichtigsten Infos:
Die Kohlendioxid-Emissionen von jedem Neu- und Gebrauchtfahrzeug lassen sich beträchtlich senken, wenn der Fahrstil in wenigen, aber entscheidenden Details angepasst wird. „Wenn ein Autofahrer die bei unseren Trainings gelernten Tipps beherzigt, kann er den größten Teil der Fahrzeuge auf einen Durchschnittsverbrauch von unter sechs Liter drücken, was einem Kohlendioxid-Ausstoß von rund 140 Gramm pro Kilometer entspricht“, so Miller.



Das ModernDrive-Programm zeigt z.B. genau, wo die Motordrehzahl und somit der Verbrauch reduziert wurde

Die Teilnehmer fahren mit professionellen Trainern und Fahrzeugen aus dem aktuellen Volkswagen-Programm zunächst eine bestimmte Strecke im gewohnten Fahrstil. Ein Bord-Computer erfasst dabei den Verbrauch. Nach einer Schulung wird die Strecke erneut zurückgelegt und der Computer rechnet unbestechlich vor, wie weit der "Bleifuß" zurückgenommen wurde.

Jeder Bundesbürger legt im Schnitt 44 Kilometer am Tag zurück, um von der Wohnung zum Arbeitsplatz zu kommen, Geschäfte und Freizeitveranstaltungen aufzusuchen oder Freunde zu besuchen. 60 Prozent benutzen dafür ihr Auto. Jeder eingesparte Liter Sprit ist daher eine Sofortmaßnahme zum Umwelt- und Gesundheitsschutz und lohnt sich auch finanziell. „Wir wollen Möglichkeiten aufzeigen, wie sich Automobilität und Umweltschutz, saubere Luft und geringere Spritkosten besser vereinbaren lassen. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometer spart man alleine 300 Euro jährlich an der Zapfsäule. Die Kohlendioxid-Bilanz lässt sich gleichzeitig um mehr als 300 Kilogramm verbessern“, so Miller.

Der Volkswagen-Trainer erklärt einem Teilnehmer die Funktionsweise des Spritspar-Bordcomputers. Das Gerät dokumentiert detailliert Kraftstoffverbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit Der Volkswagen-Trainer erklärt einem Teilnehmer die Funktionsweise des Spritspar-Bordcomputers. Das Gerät dokumentiert detailliert Kraftstoffverbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit.

Sie fahren mit gestellten, handelsüblichen Volkswagen-Fahrzeugen und einem Profitrainer an Ihrer Seite eine vorgegebene Fahrtstrecke im normalen Verkehr und in ihrem gewöhnlichen Fahrstil ab. Verschiedene Daten wie Spritverbrauch, CO2-Ausstoß, Motordrehzahl und Fahrzeit werden in einem speziellen Bordcomputer aufgezeichnet. Nach der ersten Runde erhalten Sie vom Trainer eine Anleitung zum energieeffizienten Fahren. Anschließend fahren sie die gleiche Strecke noch einmal mit Anweisungen des Trainers. Beide Vergleichsfahrten werden schließlich mit dem „ModernDrive“-Computerprogramm ausgewertet. In aller Regel wissen Sie danach, wie Sie erheblich weniger Sprit verbrauchen ohne langsamer zu sein!


Was muss ich tun, wenn ich teilnehmen möchte?

Trainerteam mit Dietmar Oeliger Das Trainerteam von Volkswagen-Experience und NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger stehen mit Rat und Tat zur Seite

Die Nachfrage nach den kostenlosen Trainingsmöglichkeiten ist groß. Daher sollten Sie die Möglichkeit zur Vorabanmeldung nutzen. Ihnen wird dann ein genauer Trainingszeitpunkt genannt. Das erspart unnötig lange Wartezeiten.

Senden Sie einfach eine E-Mail an den Ansprechpartner zu Ihrem Termin.


Dazu meint Naturtipps:
Es ist toll, wenn es solche Aktionen zum Mitmachen gibt. Hoffentlich werden sie auch reichlich genutzt.

Geschenkidee:
Auch wenn die Veranstaltung selber kostenlos ist - schenkt doch z.B. einem Fahranfänger einen von Euch dort organisierten Termin! Auch was nichts kostet kann schließlich gut sein!

Macht alle Mit!

Und falls es nicht so viele freie Termine gibt, wie nachgefragt werden, schiebt VW mit NABU ja vielleicht noch welche nach im kommenden Jahr ;-)

Samstag, 9. Februar 2008

082) Frühlingserwachen der Drachen

Für erfolgreichen Natur- und Umweltschutz ist es von Vorteil, wenn man sich in andere Lebewesen hineinversetzen kann. Heute gibt es dazu einen bunten und einfach nur schönen Post:

Frühlingserwachen aus der Sicht eines heranfliegenden Vogels...



Frühlingserwachen aus der Sicht eines sonnengeblendeten Kaninchens:



Frühlingserwachen aus der Sicht eines verschlafenen Regenwurms:



Frühlingserwachen aus der Sicht eines Maulwurfs:



Bilder: www.naturtipps.de

Mit ernsteren Themen geht es morgen weiter... aber der heutige Tag war einfach zu schön! Und schöne Spaziergänge gehören zu einem Leben mit der und für die Natur dazu!

Also: Vergeßt nicht die Natur auch in aller Ruhe zu genießen - Macht alle Mit!


Und bevor jetzt jemand darüber klagt, daß Drachen für viele Tiere der Schrecken überhaupt sind, da groß, von oben und teilweise laut! Für viele Tiere von Pferd bis Vogel DIE Merkmale einer Gefahr... und das im Umkreis von bis zu 500 Metern!
Das ist Drachenlenkern bestimmt selber bewußt, so daß sie gewiß spätestens nach diesem Text und allerspätestens nach der Lektüre der folgenden Linktipps, weder in Naturschutzgebieten, noch neben Tierkoppeln oder Tierställen Ihre bunten Flugobjekte starten werden.
Und dafür danken Tier und Natur - gut Flug!

Und Kinder bzw. Jugendliche können ja im Zweifelsfall darauf hingewiesen werden, falls sie es (meist aus Unwissenheit) noch nicht beachten - aber bitte im Guten und mit Erklärung!

Weitere Informationen zu Drachen und Naturschutz gibt es in folgenden Links:
- bfn.de - NaturSportInfo zu Lenkdrachen
- Vom Spiel mit dem Wind - Drachensport im Wattenmeer (pdf-Datei zum Runterladen oder Ansehen) vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, oder als Internetseite
- Sicherheitsregeln von flyoverdrive.de

Übrigens:
Wenn Lenkdrachen groß genug sind, dann können sie einiges schaffen:
- Lenkdrachen für Frachter und Containerschiffe
berichtet z. B. der Deutschlandfunk, und das ist keine Ente!
- Lenkdrachen zieht erstmals modernen Frachter bei netzeitung.de, mit einem Bild
- SkySails (So heißt eine dieser Techniken), die Seite des Herstellers
- in der Naturtipps Community gibt es ein Video über solche Frachter (Sky Sails Frachtschiff mit Windkraft)

Freitag, 18. Januar 2008

061) Unkonventionelle Spendenaktionen

Spendengelder werden im Umweltschutz wie auch in vielen anderen Bereichen ständig gebraucht. Viele Aktionen sind auf Spendengelder angewiesen. Da ist es wichtig, sich aus anderen Projekten hervorzuheben durch eine besondere Spendenaktion. Heute gibt es dazu ein paar interessante Beispiele:

NABU:
- Die NABU VISA Card - die kleine Karte für große Projekte, mit verschiedenen Motiven

- Tierische Handy-Klingeltöne





WWF:
- Verschenken Sie ein Plüschtier…:
… und leisten Sie gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur.
- Geschenkzertifikate
- Spendenurkunden
- Puzzlestein gegen Spende zum Verschenken auf der „Weltkarte des Lebens“
- Hochwertige Kunstdrucke gegen Spende
- Schutzengel werden... ...für die Braunbären in den Alpen
- Werden Sie einer von 2.000 Global 200-Protectoren!
Schützen Sie die wertvollsten Ökoregionen der Erde auf ganz herausragende Art
- Testamente für die Natur: Bewahren, gestalten, vorsorgen
Hier kann auch ein Testamentratgeber zu dem Thema bestellt werden

BUND:
- Wildkatzenprojekt fördern
"Ausgerechnet Mäuse können die Wildkatze retten - und zwar Ihre!",
lautet der Spendenslogan. Und damit man weiß, wofür gespendet wird, gibt es einen Spendenkatalog.

Das Spendenportal
Atmosfair.de
Flugpassagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Die Spenden ermöglichen Projekte in Entwicklungsländern.

Aber Achtung: Vermeidung von Flugverkehr ist immer noch deutlich besser als ein "Gewissen rein kaufen" über solch eine Aktion. Allerdings, wenn ein Flug unvermeidlich ist, dann kann dies als positive Begleiterscheinung auftreten. In den Medien werden solche Spendenmöglichkeiten (Es gibt auch noch andere Spendenportale in dieser Richtung) allerdings z. T. aus eben diesem Grund skeptisch betrachtet. Bei net-tribune.de wird in dem Bericht "Fragwürdige Spenden als CO2-Ausgleich" z. B. ausführlich darüber berichtet. Atmosfair wird dabei mit anderen zusammen positiv erwähnt...

- Gaia Styles
gaia-styles: unkonventionelle Spendenaktion zum Pflanzen und Betreuen von Bäumen
Ausgezeichnet mit dem DBU-Förderpreis 2004: GAIA – Fusion of Styles
Nach der Seite wird durch Baumpflanzungen, Vermittlung von Baumpatenschaften und öffentlichkeitswirksame Aktionen versucht, dem Thema „Bäume“ Beachtung in der Öffentlichkeit zu verleihen und die Menschen zu individuellem Engagement zu bewegen. Zur Finanzierung wird u.a. Freizeitmode verkauft, deren Erlös zu 100 % den Umweltprojekten zufließt. Das Projekt zeichnet sich demnach durch die innovative Art der Kommunikation von Umwelt- und Naturschutzthemen aus.

- Gesellschaft zur Rettung der Delfine:
Hier geht es zu den 5 Delfinhilfsprojekten von der Gesellschaft:


Unkonventionell gespendet werden kann unter anderem so:

Sachen spenden für Delfinschutzprojekte

Alt-Handys sammeln für Delfine in Mosambik



Toner-Recycling Aktion





- Greenpeace:
Fördermitglieder werden umfassend von einem eigens eingerichteten Team betreut. Es gibt einige Vorteile als Fördermitglied, u.a.:

* 4 x im Jahr die Greenpeace Nachrichten frei Haus
* Aktionsbriefe zu brandaktuellen Themen
* Scheckheft mit besonderen Leistungen wie kostenloser Videoverleih, Infos zu Ökostrom, kostengünstige Trinkwasseranalysen und vieles mehr

Geschenkidee:
Für jemanden, der alles hat, ist eine originelle Spendenbescheinigung genau das Richtige!
Und für die anderen Natur- und Umweltfreunde ist auch manch Interessantes dabei.

Dieses sind nur einige Spendenbeispiele aus dem weiten Feld der Umweltorganisationen, darum:
Wißt Ihr auch noch besondere Spendenaktionen? Dann beschreibt sie doch in einem Kommentar!

Mittwoch, 16. Januar 2008

059) Ökologischer Fußabdruck

Bild: www.pixelio.de, marika. So prankig tapsen viele von uns durch die Welt...


Du willst es wissen?
Du willst es wirklich wissen?
Du willst wissen, wieviele Welten es bräuchte, wenn alle so leben würden wie Du?

Nun gut, wenn Du mit dem Wissen leben kannst...
Aber ich habe Dich gewarnt!
Denn dieses Wissen will auch umgesetzt werden.

Bei mir bedeutet es, daß wir ca. 2,0 bis 2,4 Welten bräuchten, je nach Test...
Das ist zuviel, da muß ich noch einiges ändern - wenn ich meinen ökologischen Fußabdruck ernst nehme... Nun, das wußte ich auch vorher schon, aber trotzdem werden schnell Schwachpunkte im eigenen Leben klar...

Also, wenn Ihr gerne Multiplechoicefragen beantwortet am Rechner und ausgesprochen neugierig auf Euer Ergebnis seid, dann klickt einen der folgenden Links an. Und wenn Ihr viel Zeit habt, super gerne diese Fragen beantwortet und mehr vom Durchschnitt vieler Ergebnisse haltet, na dann macht alle Spiele mit:
- Quiz von earthday.net zum ökologischen Fußabdruck
- econautix.de mit seiner Spielversion
- WWF Fußabdruck für Flash4
- latschlatsch.de, hier hat die BUND-Jugend eine schöne Seite mit Spiel erstellt
- earthday.net, hier kann in zig Sprachen ein Frageparcour durchklickt werden...


Eine schöne kurze Definiton über den Ökologischen Fußabdruck gibt es auf umweltdatenband.de: Danach wird der ökologische Fußabdruck nach den verschiedenen Ressourcen berechnet, die von einem bestimmten Personenkreis verbraucht wird. Im Endeffekt kommt eine Landfläche in Hektar raus - soviel produktives Land pro Kopf würde für den Kreis benötigt, um die Ressourcen zu liefern. Das ist er dann eigentlich schon, der ökologische Fußabdruck. Dann wird noch geschaut, wieviel Erden benötigt würden, um genug Fläche für alle Menschen zu haben bei dem Lebensstandart und schon stehen viele von uns ratlos da...
Manchmal ermutigt es dann, bei anderen Ländern vorbei zu schauen, die Amerikaner bräuchten im Schnitt ca. 4,7 Erden... Aber andere Länder brauchen z.B. nur 0,7 Erden...

Wikipedia gibt auch gut Auskunft dazu. Danach wurde das Konzept dazu bereits 1994 entwickelt...
2003 wurde dann das Global Footprint Network gegründet.

Nun, und wenn man den weltweiten ökologischen Fußabdruck weiß, dann kann auch ausgerechnet werden, ab welchem Tag im Jahr wir für den Rest des Jahres "auf Pump" leben auf dem blauen Planeten. Das ist dann der Ecological Debt Day . Vergangenes Jahr, 2007, war es schon am 6. Oktober der Fall... Problem bei der Sache: Jahr für Jahr ist dieser Stichtag früher... Bei der momentanen durchschnittlichen Lebensweise lebt der Mensch also eindeutig auf Pump auf der Erde :-(

Aber nein - nicht den Kopf hängen lassen, jeder Tag birgt die neue Chance, es besser zu machen! Macht alle Mit!

Tipp: Stellt doch mal in der Schule Eure Fußabdrücke auf und vergleicht sie. Oder macht das Spiel im Bekanntenkreis...

Viel Spaß dabei und rege Diskussionen darüber!