Bild: www.naturtipps.de
1. Bielefelder Film-Klimawoche
Überall werden Jugendliche aktiv
aktiv für ein nachhaltigeres Leben
traurig, daß es notwendig ist
klasse, daß es so ist
Danke!
Bei dem Projekt "1. Bielefelder Fil-Klimawoche" geht es um eine Filmwoche mit 5 Filmen und jeweils dazu passenden Diskussionspartnern. Die Veranstaltungen sind öffentlich und mit freiem Eintritt - es kann also jeder mitmachen, egal ob super reich oder mittellos - jeder kann sich rein setzen, mitdiskutieren und dabei sein...
Initiiert ist die Woche von der Klima- und Umweltschutz-AG der Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen. Hier ein Auszug aus der Pressemeldung (als pdf Dokument verfügbar):
"Die Uhr tickt... stoppt den Klimawandel! ...und genau deshalb veranstaltet das Friedrich-v. Bodelschwingh Gymnasium eine Woche vor der Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen vom 30.11.2009- 04.12.2009 eine Filmwoche mit Filmen, die sich mit der Thematik des Klimawandels, erneuerbaren Energien und alternativen Mobilitätskonzepten beschäftigen.
Eingeleitet wird die Woche am Montag durch eine Podiumsdiskussion mit Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Leben und Mitgliedern diverser Klimaschutzverbände..."
Folgende Filme gibt es im Laufe der Woche abends zu sehen und zu diskutieren (vollständiges Programm hier, Einlaß jeweils ab 18.00 Uhr):
- Eine unbequeme Wahrheit
- The age of stupid
- 11th hour
- The fuel film
- Who killed the electric car
Veranstaltungsort:
In der Aula
Gymnasium Sek. II und Berufskolleg
Am Zionswald 12
33617 Bielefeld
Bahnhaltestelle Bethel (1 Senne bzw. Schildesche)
Bushaltestelle Bethel(eck) (Linien 28, 48, 87, 88, 95, 122)
Achtung:
Diese Veranstaltungen sind von Schülern initiert für alle - nicht nur für Schüler, nicht nur für diese Schule - jeder darf mitdiskutieren...
Ich wünsche viel Erfolg und viele Menschen, die dadurch nachdenklich (-er) werden. Aufklärung und Wissen ist wichtig für die Bereitschaft hin zu einem nachhaltigeren - cooleren - Leben...
Montag, 30. November 2009
329) 1. Bielefelder Film-Klimawoche
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Montag, November 30, 2009
2
Kommentare
Labels: Aktion, Klima, Schule, Unterrichtshilfen, Veranstaltungstipp, Video
Sonntag, 27. September 2009
319) stART09 Konferenz: Kultur im Web 2.0
Kultur und web 2.0 - und das bei Naturtipps?
Ja!
Ich hatte das große Glück, an der stART09-Konferenz in der Mercatorhalle in Duisburg teilnehmen zu können. Sie hat mir manche Inspiration gegeben für Aktivierungs-/ Darstellungsmöglichkeiten des Tier-/ Natur- und Umweltschutzes im Rahmen des Web 2.0. Denn vieles, was für den Kulturbereich interessant ist, ist auch auf den Umweltbereich übertragbar. Außerdem hat die Konferenz auch reichlich Basisinformationen gegeben. Hier wurden nicht nur die Anfänge, das Jetzt und die Zukunft des Internets vorgestellt. Hier gab es auch Einblicke in die Möglichkeiten, wie Web 2.0 möglichst optimal genutzt werden kann zur Verbreitung von Information an Interessierte und für die Erschließung neuer "Leserschaften/ Interessierter". Und genau das ist doch auch im Umweltbereich wichtig: eine möglichst optimale und effektive Vernetzung um Informationen interessant aufgemacht schnell weitergeben zu können und auffindbar zu machen.
Interessant dabei eben auch die Frage, wie es zu schaffen ist, daß Informationen sich "alleine" weiterverbreiten, also so attraktiv sind, daß sie von den Lesern selbständig weitergegeben werden. Denn dann wird es richtig effektiv - für die einen finanziell, für den Umweltbereich zum "Ergrünen" :-) Schön nähergebracht vom Medienfuturisten Gerd Leonhard in seinem Vortrag Kultur 2.0: "Die Zukunft der Kulturwirtschaft in einer vernetzten Welt" (Interview auf der stArt09)
Über all die anderen guten Vorträge (immerhin waren es knapp 50 Referenten...) schreib ich hier nicht weiter, sondern überlasse es Euch, die für Euch interessanten Themen zu finden... Das Programm kann als pdf runtergeladen werden, die Sprecher werden alle online vorgestellt.
Nun, es ist immer gut, auch mal über den Tellerrand zu schauen. Bei dieser Konferenz für die Kultur ist es ganz einfach, denn die Vorträge werden in nächster Zeit alle als Videoaufzeichnungen online gestellt auf http://www.startconference.org/, auch die Präsentationen werden zum Teil online verfügbar sein (einiges gibt es dort bereits). Schaut Euch das Programm an und dann besucht sie doch einfach mal "nachträglich" online - es lohnt sich ebenso wie die Web 2.0 Arbeit für den Tier-/ Natur- und Umweltschutz. Nutzen wir diese technischen Onlinemöglichkeiten doch auch möglichst optimal für eine lebenswerte Zukunft :-)
Es gibt übrigens auch einen "stART.09 NewsRoom - Nachrichten, Blogs, Twitter, Fotos und Videos auf einen Blick" und ein stART09 Widget
. Und getwittert wird auch: @stARTconference und #start09.
Schön wäre solch eine Konferenz auch für den Umweltbereich! Das wär klasse - ungefähr nach dem Motto: effektive 2.0 Webarbeit für ein nachhaltigeres Leben ;-)
...von der Kultur zur Natur
Und ansonsten gibt es im kommenden Jahr nach dieser gelungenen Premiere dann die stART10 - ich freu mich schon!
Schade, daß meine private Freizeit so knapp ist, sonst würde ich gerne mehr online für eine nachhaltigere Zukunft aktiv werden - oder hat zufällig jemand einen Onlinejob in dieser Richtung für mich :-)
---------------------------------
Da haben sich bei mir doch gerade beim Twittern 4. Fazits zur #stART09 gebildet:
- Nachhaltiges #stART09 Fazit: Umweltschützer, kommt ins Web 2.0 und vernetzt Euch :-)
- 2. nachhaltiges Fazit #stART09 Mit Phantasie nachhaltige Themen interessant verpacken für jeden - damit sie sich selber im Web verbreiten...
- mein 3. nachhhaltiges Fazit #stART09 mit wenig Geld können über gute Ideen wichtige Informationen schnell/ breit im Web verbreitet werden
- u. mein 4. Fazit #stART09 Ich möchte mich noch weiter in die Web 2.0 Möglichkeiten einarbeiten... - aber nu, Winterabende sind ja lang ;-)
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Sonntag, September 27, 2009
0
Kommentare
Labels: kunst, Veranstaltungstipp, Video
Mittwoch, 10. Dezember 2008
290) Angela Merkel jetzt sofort anrufen?
Tja, so schnell kann es kommen, daß Du gebeten wirst, "ganz oben" anzurufen...
Worum es geht?
Das steht genauer im Utopia-Forum unter "JETZT Merkel anrufen und das EU-Klimapaket retten" und ist in einem dazugehörigen YouTube-Video zu sehen.
Dort gibt es den Aufruf auch noch für andere Europäische Länder.
Was meint Ihr?
Abheben, Nummer des Kanzleramtes wählen und die Meinung sagen?
Oder lieber nicht die Leitung blockieren?
Welche friedlichen Alternativen gibt es sonst noch, um kurzfristig noch vor der Entscheidung die Meinung durchzugeben?
Oder haben wir gar kein "Klimaproblem"?
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Mittwoch, Dezember 10, 2008
1 Kommentare
Labels: Aktion, Jugend, Klima, Menschen, Nachhaltigkeit, Video
Donnerstag, 9. Oktober 2008
261) UTOPIA.de feiert: 25.000 Mitglieder
Bild: www.naturtipps.de
Naturtipps gratuliert Utopia mit diesem leuchtend bunten Grün am grauen Wegesrand. Denn so bringt auch Utopia mit seinen vielen Mitgliedern neues Leben in den grauen Alltag :-)
Noch kein Jahr alt und schon eine Kleinstadt:
Die Internetplattform feiert dieses Wochenende sein 25.000. Mitglied und all die anderen natürlich auch ;-)
Dazu gibt es reichlich Aktionen, unter anderem auch in verschiedenen Städten, so daß sich die Utopisten im realen Leben treffen können:
Die Utopia-Speed-Dating-Deutschland-Tour
Was Utopia ist? Nun, das beantwortet die Seite am Besten selber: Über Utopia
Vor allem ist Utopia mittlerweile ein Treffpunkt für viele nachhaltig leben wollende Internetnutzer. Hier werden Ideen, Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht. Und es ist wichtig, daß wir uns zusammentun - denn gemeinsam ist der reale Weg in ein nachhaltigeres Leben leichter zu gehen :-)
Ja, bei Utopia finden sich auch Freunde für das reale Leben, nicht nur fürs Netz!
Wer sich übrigens bei Utopia anmeldet und ein wenig umschaut, findet mich dort als "Gundula" und ist eingeladen, sich bei mir als "Freund" zu melden. Ich freue mich auf Euch!
Kennt Ihr noch andere Soziale Netzwerke für "Ökos", "Gründenker" oder einfach nachhaltig Interessierte?
Schreibt sie hier als Kommentar hinzu. Von Naturtipps selber gibt es z.B. noch das Soziale Netzwerk Naturtipps.
Was erwartet Ihr von einen "nachhaltig orientierten" Sozialen Netzwerk?
Für eine effektive und stärkende Vernetzung untereinander - am Rechner und im realen Leben!
Macht alle mit!
Nachtrag:
Ich habe dkomm in Köln getroffen und interviwet:
"Wie ist die Tour und warum lohnt es sich, Utopist zu werden?"
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Donnerstag, Oktober 09, 2008
0
Kommentare
Labels: Aktion, Aktion-Online, LOHAS, Nachhaltigkeit, Veranstaltungstipp, Video
Mittwoch, 16. April 2008
139) LOHAS - der aktuelle Ökotrend?!
Bild: www.pixelio.de/ Gerd Altmann(geralt)
LOHAS - denn wir haben nur eine...
Neulich habe ich bei den Naturtipps-News einen Artikel zu dem Thema LOHAS mit aufgenommen. Es ging um einen Crash.Kurs auf CD-ROM: "In 60 Minuten zum LOHAS-Kenner". Ob Ihr mit diesem Post zu einem Kenner werdet, das weiß ich nicht, aber die heutigen Informationen und Linktipps zu diesem neuen Konsum- und Lebenstrend helfen Euch vielleicht weiter.
Bei Wikipedia gibt es eine erste kurze Ausarbeitung zu diesem neuen Thema. Daraus geht hervor, daß LOHAS ein neudeutscher Marketingbegriff ist. Er steht demnach für „Lifestyle of Health and Sustainability“ und markiert einen neuen Lebensstil- bzw. Konsumententyp. Er orientiert sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit. Man spricht auch von „Neo-Ökos“ einer „Biohème“ oder von „strategischem Konsum“. Dabei will man durch bewusstes Konsumieren z. B. umweltfreundlicher Produkte den Umweltschutz oder ähnliche übergreifenden Ziele fördern...
...Einige Vertreter der traditionellen Umweltbewegung sehen darin den Versuch, dem Konsumismus ein neues, zeitgeisttypisches Mäntelchen umzuhängen.
Der Konkurrent des LOHAS ist der LOVOS, der „Lifestyles of Voluntary Simplicity“ vertritt. Statt wie jener ist er nicht postmodern, sondern postmaterialistisch ausgerichtet und grenzt sich konsequent vom Konsumismus ab. (soweit eine Zusammenfassung des Wikipedia-Textes)
Hier Internetseiten, die den neuen Trend aufgreifen:
- ivyworld.de
- Utopia.de, viele Mitglieder mit eigenen z.T. sehr interessanten Seiten/ Blogs
Weitere LOHAS-Seiten:
- lohas.com (englisch)
- LOHAS Guide
- eco-world, LOHAS - "Lifestyle of Health and Sustainability"
das bedeutet soviel wie Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit
Hier LOHAS-Blogs und Posts zu dem Thema:
- Das LOHAS Blog
- LOHAS Lifestyle
- Die LOHAS kommen!, ein Post bei querdenken.twoday.net, mit dazugehörigem Artikel "Die LOHAS kommen!
Wie eine Bewegung die Konsumwelt verändert"
- Exklusiver Gratis-Download: LOHAS Bestseller von Karl Gamper, auf dem Blog bei hannestreichl.com
Ein LOHAS-Journal:
- LOHAS Journal
Pressetexte zu dem Thema:
- Nachhaltiger Konsum/ Wunderbare Welt der Lohas (taz.de)
- Die neuen Hedonisten, aus der Trend Kolumne von manager-magazin.de
- Die besten LOHAS Gadgets auf besten.welt.de
Eine interessante Entwicklung im Bereich LOHAS sind die langsam entstehendenZunftviertel! (Naturtipps wird über sie auch noch in einem eigenen Post berichten.)
Im Sozialen Netzwerk Naturtipps findet Ihr bei den Videos unter 139) Videos zum Thema LOHAS. Unter anderem ein Beitrag von der LOHAS Konferenz 2007 in Frankfurt, einer LOHAS Studie, der Utopia.de Opening Party und Biofach+LOHAS
Meines Erachtens können wir uns, ökologisch gesehen, ständigen übermäßigen (Luxus)-Konsum nicht leisten - gleichgültig, ob er nachhaltig oder konventionell produziert wird. Ressourcen werden dabei immer verbraucht...
Fragen an Euch:
Ist LOHAS nur eine auf Konsum ausgerichtete neue Marketingmasche, oder ist es wirklich eine neue Chance für ein weltverträglicheres, nachhaltigeres Leben?
Was ist Eure Meinung zu LOHAS?
Und:
Leben Naturtipps Leser - lebt Ihr - LOHAS, fühlt Ihr Euch wie Neo-Ökos?
Nachtrag am 17. April 2008:
Was Naturtipps schon seit September vergangenen Jahres macht, scheint nun auch bei IVY-World angesagt zu sein: Die gute Tat für jeden Tag. Sie nennen es die "Politik der kleinen Schritte". Nach dem Motto: "Jeden Tag eine gute Tat, und die Welt wird ein bisschen besser." - Naturtipps nennt es den "täglichen Ökoknoten im Taschentuch" und fordert auf "Macht alle Mit".
Lassen wir uns überraschen, was es dort für Tipps geben wird.
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Mittwoch, April 16, 2008
2
Kommentare
Labels: Alltag, Ernährung, Fußabdruck, Haushalt, LOHAS, Nachhaligkeit, Video
Montag, 14. April 2008
137) Der Traum vom Gartenteich als Biotop
Bild: www.pixelio.de/ Stephan Dietl
Gartenteiche machen Spaß, auch ohne Goldfische
Aktuell zum Frühling hat der NABU ausführliches Informationsmaterial zu Gartenteichen veröffentlicht und jetzt noch einmal darauf hingewiesen:
Wasserparadiese vor der Haustür
Gartenteiche anlegen und bepflanzen
Daraus geht vor allem hervor, daß ein ökologisch sinnvoller Gartenteich mit einheimischen Fischen besetzt werden sollte und kein Goldfisch oder Koiteich sein sollte. Eigentlich leicht verständlich, da sich beide gerne von Insektenlarven und co ernähren und die möchte man in einem ökologischen Teich ja gerade fördern. Ein paar Beispiele gibt es auf der NABUseite...
Wer also Spaß hat am Beobachten der einheimischen Tierwelt und einen ausreichend großen eigenen Garten besitzt, der kann ja mal überlegen, ob ihm das Leben am Gartenteich Freude macht! Besonders für Kinder bietet solch ein Teich eine gute Möglichkeit zum Beobachten der Natur - aber vorsicht mit kleinen Kindern!!! Für sie reicht ja schon eine Pfütze zum Ertrinken...
Übrigens gibt es für ganz große Gärten auch Angebote von Schwimmteichen - also Teichen, in denen auch gebadet werden kann - für Nichtschwimmer mit Schwimmhilfe und unter Beobachtung bitte.
Einen lustigen Bericht mit vielen Bildern über den Bau eines solch großen Teiches in Ungarn findet ihr auf der Seite von fuellbrandt.de:
Irgenwo in Ungarn / Somogy - Unser Gartenteich.
Über private Erfahrungen mit einem Badeteich berichtet auch die Seite gabriele-friedrichs.de, u.a. mit vielen Linktipps zu dem Thema. Nach dem Motto:
"Badeteich oder Schwimmteich - ein Erlebnis - ein Luxus im eigenen Garten !!
Warum nur einen Gartenteich bauen, wenn man darin auch schwimmen könnte ?"
Und da habt Ihr dann auch die beiden Stichwörter zum Googlen:
"Badeteich" und "Schwimmteich"
Im Sozialen Netzwerk Naturtipps gibt es in der Rubrik Videos unter 137) wieder passende Videos zum Thema. Von der Anlage über die Pflege bis hin zur Nutzung und den Bewohnern, z.B. Wasserläufer und zum Eisbaden...
Und ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß beim Anlegen und Genießen des eigenen Gartenteiches :-)
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Montag, April 14, 2008
1 Kommentare
Donnerstag, 10. April 2008
134) Der Löwenzahn: bunt und lecker

Bild: www.naturtipps.de, Leuchtendgelbe Löwenzahnwiesen sind ein typisches Frühlingsmotiv.
Noch heute heißt es für viele Kinder: nicht anfassen, der ist giftig!
Aber das ist relativ. Hier der Wikipedia-Eintrag zum Stichwort "Giftpflanze" beim Löwenzahn:
--------------------------
Nach Angabe der Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn kann es nach Verzehr größerer Mengen Löwenzahns zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen, Brechreiz und Durchfall kommen. In selteneren Fällen können kollaptische Zustände und Herzrhythmusstörungen auftreten. Zudem wurden nach Hautkontakt allergische Reaktionen mit Rötungen und Juckreiz beobachtet.
--------------------------
Außerdem ist er in normalen Mengen verzehrt gesund, macht allerdings unangenehm braune Flecken in heller Kleidung, nicht nicht unbdingt rauszuwaschen sind - der Löwenzahn!
Jetzt zur Blütezeit zieht er nicht nur die Kinder, sondern auch viele Insekten wieder magisch an. Und wer vor lauter Freude seine Nase zu weit in die Blüten steckt, der hat sich nicht zu unrecht, eine "goldene" Nase verdient. Denn Löwenzahn verteilt seinen Blütenpollen großzügig.
Mit dem Löwenzahn könnt Ihr tolle Dinge machen:
Löwenzahnbilder:
Mit den gelben Blütenblättern hat man auch eine schöne "Naturfarbe" zur Hand. Auf einem Blatt Papier zerdrückt hinterlassen sie eine gelbe Fäche. So können schöne Bilder gemalt werden - zwar von kurzer Dauer, da die Farbe später nachbräunt, aber Kinder haben viel Spaß dabei. Grün gibt es durch zerquetsche Blätter oder Gras und braun von der Erde. Schon sind drei Farben zum Malen parat... und wenn Ihr mir ein solches Bild abfotografiert oder gescannt mailt (naturtipps (add) gmail.com, veröffentliche ich es hier!
Löwenzahnsirup, auch Löwenzahnhonig genannt:
2-3 Handvoll saubere reingelbe Blütenblätter in dreiviertel Liter Wasser 10 Minuten kochen und abfiltern. Dann in die heisse Flüssigkeit 1 kg Zucker und den Saft von einer Zitrone geben. Unter ständigem Umrühren 20 Minuten leicht kochen lassen. Der "Honig" ist perfekt, wenn die Flüssigkeit bernsteinfarben aufschäumt (Achtung: kocht sehr leicht über!) und dickflüssig vom Löffel fliesst. In Marmeladengläser abfüllen.
Oder versucht es mit dem Rezept von webkoch.de
Dort gibt es unter dem Stichwort "Löwenzahn" auch noch 80 weitere Rezepte...
Guten Appetit beim Nachkochen!
Auch medizinisch hat er es in sich - nicht umsonst heißt er bei den Franzosen "piss en lit" - was soviel heißt wie "mach ins Bett"...
Wikipedia verrät da noch vieles mehr.
In Frühjahrstees wird er gerne aufgrund seiner blutreinigenden Wirkung beigemischt. Auch in Salaten schmeckt er gut. Stellt man einen Blumentopf mit Loch über eine Pflanze, wachsen die Blätter durch Sonnenmangel hell nach und können als Chicorree-Ersatz genutzt werden.
Aber Achtung, wie der französiche Spitzname schon verrät - nicht abends genießen :-)
Auf der Seite oberlin-kindergarten.de gibt es eine schöne Stoffsammlung zum Thema "Löwenzahn" für Kinder. Da gibt es ein Löwenzahnmärchen, Löwenzahngedichte, Löwenzahnrezepte, ein Löwenzahnausmalbild (vielleicht mal mit Löwenzahnfarben ausmalen) und sogar einen "Löwenzahnbrunnen"...
...oder bastelt eine Löwenzahnwasserleitung
...oder macht Euch eine Löwenzahnkette - das gibt allerdings sicher braune Hände.
...oder mischt Löwenzahnblütenblätter beim Papierschöpfen dazu. Im Post "036) Papierschöpfen - erlebtes Recycling" gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen.
Und noch etwas zum Schluß:
Löwenzahn wächst besonders gerne auf Stickstoffreichen, also gut gedüngten, Wiesen. Meidet beim Sammeln deshalb die ganz gelben "Löwenzahnwiesen". Sie sind sehr wahrscheinlich seht stark gedüngt...
Und wer Löwenzahn an seine vierbeinigen Lieblinge verfüttert, sollte ebenfalls achten, wo er erntet! Auch Straßenränder sind aufgrund der starken Schmutzbelastung eher ungeeignet. Wegränder nur zum Ernten nutzen, wenn es nicht zu viele Hunde dort gibt. Ansonsten schmeckt es Meerschweinchen (siehe Video) ebenso gut wie Kaninchen, Schafen, Pferden und co.
Am Besten, ihr laßt ihm im Garten seinen Lebensraum, dann wißt Ihr bei der Ernte auch, wie er gewachsen ist :-)
Übrigens:
Löwenzahn steckt voller Lebensenergie und wächst sogar durch Asphalt - wie schon das Intro-Video der beliebten gleichnamigen Fernsehserie "Löwenzahn" zeigt. Na und dann möchte ich Euch natürlich auch den Tricktrailer zu 25 Jahre "Löwenzahn" nicht vorenthalten. Ihn findet Ihr ebenfalls im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und wer Spaß an der Natur hat, Freunde sucht oder auch zum Tier-, Natur- oder Umweltschutz schreiben oder bloggen möchte, der kann sich gerne im Sozialen Netzwerk Naturtipps anmelden und mitmachen!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Donnerstag, April 10, 2008
0
Kommentare
Labels: Ernährung, Frühling, Garten, Gesundheit, Kinder, Kochen, Natur, Naturtipps, Pflanzenportraits, Saisongemüse, Tiere, Video
Freitag, 4. April 2008
128) Vogelführungen für Frühaufsteher
Bild: www.pixelio.de/ Peashooter
Wer den Gesang unserer Vögel kennt, erlebt Spaziergänge gleich viel bunter.
...und für Langschläfer. Denn jeder sollte sie einmal mitgemacht haben - die vogelkundlichen Exkursionen, die besonders jetzt im Frühling zahlreich angeboten werden. Denn wer einmal die zahlreichen Vogelstimmen erklärt und benannt bekam, der geht gleich mit einem ganz anderen Gefühl spazieren.
Plötzlich singt da nicht mehr "ein Vogel", sondern dort im Park singt der Zilp-Zalp und hör, hier gibt es ja auch den winzigen Zaunkönig. Und dort ruft ein Gimpel mit seinem leuchtendroten Bauch das Weibchen...
Und mit einem Mal spürt der Langschläfer das Bedürfnis, wieder einmal früh aufzustehen und mitzugehen - zu einer Vogelkundlichen Wanderung durch die Morgenwelt. Lieber Langschläfer, Du kannst Dich nicht aufraffen - der NABU bietet sogar extra Nachmittags- und Abentouren an!
Ganz aktuell dazu hat jetzt der NABU im Newsletter auf seine zahlreichen NABU-Vogelstimmenwanderungen hingewiesen und einen Artikel auf seiner Internetseite veröffentlicht:
| Nix für Morgenmuffel Machen Sie mit bei einer NABU-Vogelstimmenwanderung
Viele Exkursionen sind allerdings nichts für Morgenmuffel, denn sie beginnen kurz vor Sonnenaufgang. Einige NABU-Gruppen bieten deshalb aber auch Führungen am Vormittag oder gegen Abend an. Bei einer Vogelstimmenwanderung können Sie unter fachkundiger Hilfe Vogelstimmen kennen lernen. Wo diese Wanderungen stattfinden, können sie über zwei Wege erfahren. Suchen Sie sich einen passenden Termin in der bundesweiten Termindatenbank. Allerdings sind noch nicht alle Termine in der Datenbank erfasst. Deshalb fragen Sie doch einfach mal bei einer NABU-Gruppe nach. |
| |
| |
| |
| |
| |
Aber auch viele andere Vereine, Lehranstalten, Gruppen usw. bieten Wanderungen rund um die Vögel an. Im Folgenden sind einige Beispiele aufgelistet. Wer für seine Region weitere Termine sucht, muß nur ein wenig googlen oder in der Tageszeitung nachlesen:
- Aktion Frühlingsspaziergänge in NRW von der NUA (Natur- und Umweltschutz Akademie NRW
- LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) - Vogelkundliche Führungen regional suchen in der Termindatenbank
- Amrum.de - Veranstaltungskalender, u.a. mit Vogelkundlichen Wanderungen
- treffpunktwald.de - z.B. Stichwort "vogelkundliche Wanderung" oder "vogelkundliche Führung" in der Suchmaske eingeben, bundesweite Ergebnisse
- Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - In der Suchmaske auf der Seite "Veranstaltungen" "Vogelkundliche" eingeben
- Arbeitskreis für Vogelkunde und Vogelschutz e.V. - aktiv im Schwabenland
- Vogelkundliche Beobachtungsstation Untermain e.V.
- berlin.de - in der Suchmaske bei "Veranstaltungen" das Stichwort "vogelkundliche" eingeben
- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW - bei der Schnellsuche/ den Suchkriterien Stichwort "vogelkundliche" eingeben
Dies ist nur eine Auswahl der Möglichkeiten, solche Führungen im Netz zu finden. Passende Suchwörter sind am einfachsten "vogelkundliche" oder "ornithologische".
Übrigens:
Solche Führungen sind eine tolle Möglichkeit, Kindern/ Jugendlichen die Natur näher zu bringen - solange sie freiwillig mitmachen möchten. Ab ca. 13 Jahren haben meine Eltern mit uns solche Führungen mitgemacht. Ganz toll war dann das kleine Fernglas, welches ich zum Gebutstag zur Vogelbeobachtung geschenkt bekam - und ich lausche noch heute gerne dem Gesang der Vögel und stelle mir dann vor, wer dort versteckt im Laub sitzt!
Und wer die Stimmen zuhaus nocheinmal nachhören möchte, kann sich zum Beispiel eine Vogelstimmen-CD kaufen, oder einfach in der Datenbank von Vogelstimmen.de nachforschen. Oder googelt selber unter dem Stichwort "Vogelstimmen", dort kommen viele, z.T. liebevoll gestaltete Seiten zum Thema Vögel und Vogelstimmen! Dort findet Ihr dann auch viele schöne Vogelbilder.
Hier eine kleine Auswahl:
- http://www.vogelstimmen-wehr.de/
- http://www.vogelsuche.de/
- Wer singt denn da - 10 Vogelstimmen mit Bild sowie ein kleines Ratespiel vom WDR
- 12 bekannte Vogelstimmen in Bild und Ton
Wer die Vögel dann genau kennen gelernt hat, der kann mitmachen bei der "Stunde der Gartenvögel" vom 9. bis 12. Mai von der NABU.
Habt Ihr schon den ersten Kuckuck gehört - dann meldet Ihn bei der NABU-Aktion "Schon gehört...?"!
Überhaupt gibt es bei der NABU viele Aktionen zu den Vögeln!
Videos mit Vogelgesang findet Ihr im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und wenn Euch das Netzwerk gefällt, dann macht doch mit - Tier-, Natur- und Umweltfreunde und -schützer sind willkommen.
So, und jetzt aber gleich nachgeschaut, ob Ihr morgen eine Vogelkundliche Führung in Eurer Nähe mitmachen könnt...
Lernt die Natur kennen - Macht alle Mit!
Nachtrag am 06.06.2008:
Die Auswertung der Aktion "Stunde der Gartenvögel" ist auf der Seite www.nabu.de zu lesen.
Die Ergebnisse der Kuckucksaktion kann mittlerweile auf einer interaktiven Karte bei www.nabu.de gesehen werden.
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Freitag, April 04, 2008
0
Kommentare
Labels: Frühling, Garten, Jugend, Kinder, Natur, Naturtipps, Tiere, Veranstaltungstipp, Video, Vögel, Wald
Freitag, 29. Februar 2008
100) Heute feiern wir die 100!
Heute wird gefeiert - seit Ende September bringt Naturtipps regelmäßig Artikel! Und heute erscheint der 100. Post! Dazu gibt es eine Feier mit Rückblicken aus den vergangenen 99 Posts:
Erst einmal überreichen wir einen dicken Blumenstrauß - Logo, wo gefeiert wird, da gibt es Blumen. Im Garten blühen die ersten Narzissen. Wer keinen Garten hat, der organisiert einen Fairen Strauß.
Bild: www.pixelio.de/ Sybille Daden
Und was schenken wir?
Schauen wir nach unter dem Label "Geschenkidee". Dort gibt es, meist im unteren Teil der Posts, reichlich Geschenkideen, die dem Gedanken des Tier-, Natur- und Umweltschutzes entsprechen! Hoppla - und da gibt es sogar Geschenkablehnungen - nanu...
Jetzt noch schön und umweltfreundlich eingepackt!Bild: www.naturtipps.de
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt:
frisch gebackenes Brot mit hausgekochter Maulbeermarmelade ist immer lecker. Die Butter schlagen wir schnell aus Biosahne selber. Und wer keine Marmelade möchte, bekommt die frische Butter gemischt mit dem ersten Schnittlauch und Bärlauch aus dem Garten. Angestoßen wird mit einem leckeren Biowein... oder, wer möchte, einfachem Leitungswasser. Mineralwasser sparen wir uns bei den momentanen Diskussionen über Uranwerte lieber.
Bild: www.pixelio.de/ Isolde Winkler
Und wem jetzt, mit dem wechselhaften Wetter Ende Februar, kalt ist, der bekommt frisch gebackene Maronen...
Serviert wird alles passend auf einer großen Baumscheibe als Tisch!
Wo nach dem Essen weitergefeiert wird! Natürlich in der Weidenhütte!
Leider ist es zu warm, sonst hätte ich den Garten für Euch mit Eiskunst geschmückt.
Schade, daß Ihr nicht alle mit Kind und Kegel kommen könnt - der Weg wäre für die meisten Naturtippsfreunde zu weit, eine Einladung zu kurzfristig und die Hütte zu klein... Platz ist zwar in der kleinsten Hütte, wie das Sprichwort sagt, aber die ist wirklich zu klein. Dabei könnten wir bei den vielen Themen, die Naturtipps anspricht, locker die Nacht durchmachen.
Ach, aber wenn Ihr schon mal hier seit, schaut doch gleich nach, ob Ihr schon bei den Onlineaktionen mitgemacht habt, bevor Ihr weiterzieht...
Wie auch immer, diese virtuelle Eislaterne hätte Euch bei Frostwetter den Weg zeigen können
Na, dann laßt uns zum Abschied noch einmal zusammen anstoßen! Ich sage "Danke" für den Besuch! Und kommt mal wieder vorbei, auch ohne ein Fest ;-)
Und nun laßt uns alternativ zusammen mit dem Kleinen Maulwurf feiern:
Wer jetzt wirklich ein reales Naturtipps-Fest feiern möchte, der kann doch spontan für den 1. März, dem meteorologischen Frühlingsanfang, seine Nachbarn/ Freunde zu sich einladen...
Macht alle Mit!
Feiert den Frühling!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Freitag, Februar 29, 2008
1 Kommentare
Labels: Eiskunst, fair-trade, Kochen, Naturtipps, Video, Weidenhütte
Mittwoch, 27. Februar 2008
098) Klimakiller Papier
Bild: www.pixelio.de, Rolf van Melis, Den Durchblick bewahren
Der WWF hat aktuell einen Artikel zur Urwaldzerstörung für die Papierherstellung veröffentlicht. Dieser Artikel steht für viele seiner Art - weltweit werden Urwälder zerstört zur Papierherstellung - sei es für Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Hefte, Drucker, Kopierer, Toilettenpapier, Taschentücher, Küchentücher, Notizzettel,...
Hier also der Artikel und danach gibt es Alternativen zu diesem Raubbau für Euren Alltag:
Zerstörung der Torfwälder auf Sumatra durch die Papierindustrie heizt Klimawandel massiv an
Frankfurt, Pekanbaru/Sumatra: Nirgendwo sonst schreitet die Regenwaldzerstörung so rasant voran wie in Indonesien – und nimmt damit erheblichen Einfluss auf die Veränderung des Weltklimas. Einer heute veröffentlichten WWF-Studie zufolge übertreffen die jährlichen Treibhausgas-Emissionen einer einzigen Provinz auf der indonesischen Insel Sumatra die der ganzen Niederlande - Tendenz steigend. Grund dafür sind vor allem die riesigen unterirdischen Kohlenstoffvorkommen in den Torfwäldern und Sümpfen Sumatras, die durch die Regenwaldvernichtung freigesetzt werden. Die Hauptschuld für die Umweltzerstörung im großen Stil gibt der WWF den beiden international tätigen Papierkonzernen APP und APRIL: Sie opfern die Heimat der vom Aussterben bedrohten Elefanten, Tiger und Orang-Utans seit Jahrzehnten für die billige Herstellung von Zellstoff und Papier.
Wie die Studie zeigt, wurden innerhalb der letzten 25 Jahre allein in der Provinz Riau rund 4,2 Millionen Hektar und somit 65 Prozent der ursprünglichen Wälder vernichtet. Im gleichen Zeitraum schrumpfte die dortige Elefantenpopulation um 85 Prozent auf nur noch 210 Tiere. Der Tigerbestand ging um 70 Prozent auf 192 Tiere zurück. Seit Anfang der 2000er Jahre verhandelte der WWF mit APP und APRIL darüber, ihren immensen Holzbedarf so zu gestalten, dass keine schützenswerten Wälder mehr zerstört werden. Nachdem die Gespräche über eine Umkehr zu nachhaltiger Waldwirtschaft weitgehend gescheitert sind, startet der WWF heute eine neue Initiative für die letzten noch verbliebenen Regenwaldinseln Sumatras: Weltweit wenden sich die Naturschützer mit dringenden Appellen, alle zerstörerischen Aktivitäten in Indonesiens Wäldern unverzüglich zu beenden, an die beiden Konzerne. Zudem fordert der WWF Banken und Regierungen dazu auf, sich nicht durch weitere Kreditvergaben an den Machenschaften von APP und APRIL zu beteiligen.
Auch Nina Griesshammer, Regenwaldexpertin des WWF Deutschland, ist aktiv. Sie ruft deutsche Finanzinstitute und Unternehmen dazu auf, sich am Kampf gegen den Handel mit Zellstoff und Papier aus Sumatra zu beteiligen. Ihr Ärger ist groß: „APP und APRIL agieren wie die sprichwörtliche Axt im Walde, ohne auf die berechtigten Interessen des Umwelt-, Arten- und Klimaschutzes einzugehen. Auf ihrem Raubzug durch die Wälder nehmen sie das Aussterben der letzten Sumatra-Elefanten und Tiger leichtfertig und ganz bewusst in Kauf.“
Mit der neuen Studie wurden erstmals die Zusammenhänge zwischen der Regenwaldzerstörung auf Sumatra, dem Rückgang der dort lebenden bedrohten Arten und dem Klimawandel erforscht. Die dafür zugrundeliegenden Daten wurden im Auftrag des WWF Indonesien von der Umweltmonitoring-Agentur Remote Sensing Solutions in München und Wissenschaftlern der Universität Hokkaido analysiert.
Und hier die Naturtipps zu dem Thema:
- Papier-Eintrag bei Wikipedia
- Auf der Internetseite des Blauen Engels gibt es eine lange Liste von Produkten aus Recyclingpapier, einfach in der Produktliste mal rumsurfen
Papier muß nicht immer aus Holz sein! Alternativen, als Geschenkidee oder auch für den Alltag sind z. B. 
Bild: www.pixelio.de/ Ulrich E. K. Schmid
Echte Dickhäuter können das...
- In Indien wird Elefantendungpapier hergestellt. Da die Tiere sehr viel Rohfaser fressen und diese aufschließen aber schlecht verdauen, ist ihr Dung ein idealer Rohstoff zur Papierherstellung
- Hanfpapier, Hanf ist im Verhältnis zu Holz bei gleicher Fläche 5 - 10 mal ergiebiger, außerdem wird bei der Herstellung sehr wenig Chemie benötigt und es kann öfter recyclet werden, da die Fasern stabiler sind
- Anleitung und Info zu Hanfpapier
- Da finde ich doch nur eine Seite im www, wo Alltags-Hanfpapier Hanfpapier, A4, weiss (30 % Hanf) zu beziehen ist... Wer weiß mehr? Bitte im Kommentar melden! Einzig ebay hat handgeschöpftes Hanfpapier und Blättchen aus Hanfpapier
- Besondere Hanfpapierbögen, handgeschöpft
- Direktrecyceltes Papier, hauptsächlich Kartenmaterial wird hier zurechtgeschnitten zu Briefumschlagen und Schreib-/ Notizpapier
- FSC-Papier: Der Einsatz von Frischfasern aus nachhaltiger Waldwirtschaft - FSC-zertifiziert
- Jeanspapier
Video:
- Spongebob Schwammkopf - Ein kleines Stück Papier
Eine Spongebob Folge - Sie zeigt: Wir sollten Papier mehr schätzen, denn es ist mit etwas Phantasie vielseitig einsetzbar...
Übrigens wurde das erste Papier aus Lumpen hergestellt. Damals war der Lumpensammler ein reicher Mann mit einem einträgliches Geschäft. Als der Papierbedarf durch die Drucktechnik immer größer wurde, wurde es schließlich unter Strafe gestellt, Tote in ihrem Leichenhemd zu beerdigen. Der Stoff war zu wertvoll...
Und wir nehmen Papier zum Toilettengang mit... :-(
Nutzt Recycling-Papier!
Macht alle Mit!
Übrigens:
Im Post "036) Papierschöpfen - erlebtes Recycling" gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen.
Weidenhüttenprojekt:
Es gibt wieder eine Ergänzung im Post "084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten"
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Mittwoch, Februar 27, 2008
0
Kommentare
Labels: Büro, Geschenkidee, Nachhaligkeit, Recycling/ Wiederverwertung, Video, Wald
Dienstag, 26. Februar 2008
097) Weidenhütte wächst weiter
Ups - mit Naturtipps surft Ihr am Puls der Zeit - und das war diesmal zu schnell! Der Post 097) sah heute morgen noch anders aus - ich hatte eine WWF-Nachricht weiterverarbeitet, die morgen erst kommen soll! Also, im Post 098) könnt ihr dann lesen, was Ihr heute morgen schon lesen konntet...was das ist?...Überraschung ;-)
Hier also die Alternative:
Im Post 084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten habe ich schon regelmäßig über mein Projekt der Weidenhütte geschrieben. Da der Post aber inzwischen sehr lang ist, gibt es nun hier die Fortsetzung:
---------------------------------------------------
25. Februar
Hallo,
seht Ihr auch, was ich sehe - heute habe ich den ersten senkrechten Stab abgeschnitten, weil es zu eng wurde!!! Ich näher mich dem Ende - die Kinder können es kaum noch abwarten...
Bilder: www.naturtipps.de
Die Zeit hat es erlaubt - die Hütte wächst weiter. Die Zweige im Vorrat werden allerdings auch immer dünner - hoffentlich habe ich genug. Als nächstes muß ich jetzt überlegen, wie hoch sie werden soll und wie ich es dort oben flechte... das wird eng für mich in der Kinderhütte ;-)
Der Eingang ist schon höher als breit - noch passe ich durch.
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Dienstag, Februar 26, 2008
1 Kommentare
Labels: Basteln, Bäume, Garten, Heimwerker, Jugend, Kinder, Schule, Video, Weidenhütte, Winter
Freitag, 22. Februar 2008
094) Deine goldenen Augen - Achtung Krötenwanderung!

Bild: www.pixelio.de/ später, Schau ihnen in die Augen!
Der bernsteinfarbene Blick fasziniert mich immer wieder, besonders, wenn er in der Morgensonne aufleuchtet. Manchmal ist es auch ein warmer kupferner oder goldener Ton, der einen freundlich anblinzelt - Augen, die ich nie wieder vergessen werde... Ich könnte mich in sie verlieben!
Die Augen der Kröten!
Ja, Ihr lest richtig. Schaut ihnen einmal richtig in die Augen, vergesst alles andere herum und schaut ihnen in die Augen. Sie sind wunderschön, leuchten warm an den kalten Frühlingsmorgenden und lassen hoffen auf den richtig warmen Frühling. Da ist der Prinz zum Greifen nah – vielleicht doch einmal ein Küsschen wagen?
Zwei Jahre lang habe ich morgen für morgen in den Frühlingswochen während der Wanderungszeit Kröten und Molche zusammen mit quirligen Fröschen eingesammelt und über eine Straße gebracht. Immerhin soll eine Erdkröte in einem Terrarium 40 Jahre alt geworden sein...
Ich begleitete sie jeden Morgen, manchmal auch abends – manchmal bei Schneeregen, denn ein paar Unerschrockene gab es immer, manchmal bei schönem, warmen Frühlingsregen. Ihr kennt diesen weichen Regen bestimmt auch. Ein Regen, der einfach dazu verlockt, stehen zu bleiben und das Gesicht in die Tropfen zu halten...
Nun - wen es jetzt auch zu den Kröten mit den verzauberten Augen lockt, der kann sich den Podcast "Kröten und Frösche auf Wanderschaft" vom NABU anhören. Oder schaut gleich bei www.amphibienschutz.de vorbei, ob Ihr noch als Sammler gefragt seid! Denn für diesen aktiven Tierschutz werden eigentlich immer Helfer gesucht. Besonders in Jahren wie diesen, in denen sich die Wanderzeit durch einen früh beginnenden und wechselhaften Frühling über eine lange Zeit ziehen wird.
Für viele Kinder und Jugendliche ist es übrigens eine tolle Erfahrung, einmal beim Sammeln dabei zu sein! Lehrer oder auch Kindergärtnerinnen, die einen Zaun in der Nähe haben, sollten die Mühen nicht scheuen, und einmal mit ihren Kindern morgens dabei sein...
Denn Kinder verfallen diesem Blick noch leichter fürs Leben :-)
Videos gibt es wieder im Sozialen Netzwerk "Naturtipps":
- 094) Kröten in Schweden
- 094) Kröten gehen...
- 094) Kröte im Kellerschacht
- 094) Schau ihnen in die Augen...
Viel Spaß und Macht alle Mit!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Freitag, Februar 22, 2008
0
Kommentare
Labels: Aktion, Frühling, Jugend, Kinder, Natur, Naturtipps, Schule, Tiere, Tierschutz, Video
Dienstag, 19. Februar 2008
091) Couchsurfing oder Gastgeberdienste: die Alternative im Urlaub
Bild: www.pixelio.de/ S. Hofschlaeger
Im Urlaub bequem wohnen, ohne daß erst ein Ferienhaus gebaut wurde?
Neue Länder kennenlernen, ohne daß Hotel, Campingplätze, neuer Wohnraum gebaut werden mußte?
Ja!
Mit etwas Vertrauen in die Menschheit könnt Ihr schönen Urlaub machen, ohne daß dafür ein einziger Stein bewegt wurde, auch nur eine Pflanze zerstört wurde, auch nur 1 Quadratmeter Fläche mehr versiegelt wurde. Es wurde keine neue Infrastruktur gebaut und kein Landschaftsbild irgendwie verändert um für Euch attraktiver zu werden: mit Gastgeberdiensten gehört Ihr während des Urlaubs zu dem Land wie ein einheimischer, zumindest auf den Wohnraum bezogen.
Kurz und schön wird diese immer attraktivere Urlaubalternative auf der Internetseite marcelbeckmann.over-blog.com beschrieben. Der Text macht Lust auf "Couchsurfing"!
Was das denn nun ist, Couchsurfing:
kurz gesagt wird im Urlaub der eigene Wohnraum mit einem anderen Menschen am Urlaubsziel getauscht. Wenn ich als Oberhauserin also in New York Urlaub machen möchte, lasse ich solange New Yorker, deren Wohnung ich dort bewohne in meiner Wohnung Urlaub machen. Das wäre dann ein direkter Tausch, aber es gibt auch indirekte Tauschmöglichkeiten - ich gebe einem Tauschportalmitglied meine Wohnung und bekomme dafür von einem anderen Mitglied seine Wohnung. Oder ich beherberge jemanden bei mir und bin dabei... Oder ich darf irgendwo übernachten, während der Gastgeber auch dabei ist. Dann lerne ich sogar am Besten das Urlaubsziel kennen ;-)
Genaueres zur Definition dieser sogenannten "Gastegeberdienste" findet Ihr bei Wikipedia.
Gewiß, dazu gehört auch Vertrauen - auf beiden Seiten!
Wie der passende Tauschpartner gefunden werden kann? Na, über das WorldWideWeb!
Hier ein paar Beispieldienste:
- CouchSurfing - englischsprachig, weltweite Vermittlungen
- hospitalityclub.org - weltweit, mit deutschsprachiger Seite
- joomla.servas.org - englischsprachige Seite, weltweite Vermittlung
- Pasporta Servo - weltweiter Service für Menschen, die Esperanto sprechen
- hospitalityguide.net - weltweit, englischsprachiger Service
Videos:
Im Social Network "Naturtipps" gibt es drei Videos zu dem Thema.
Also, für alle Kontaktfreudigen bestimmt eine interessante Art zu Reisen.
Macht alle Mit! - Denn Umweltschutz kann auch Spaß machen!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Dienstag, Februar 19, 2008
0
Kommentare
Labels: Nachhaligkeit, Urlaub, Video
Montag, 18. Februar 2008
090) Eiskunst im eigenen Garten - Teil 1
Bilder: www.naturtipps.de - mit dieser Quellangabe dürfen sie übernommen werden
Heute verrate ich Euch also, wie das Avatar für das Social Network "Naturtipps" entstanden ist! Das Motiv ist kein Ergebnis einer Digitalen Bildbearbeitung, sondern einfach ein Bildausschnitt dieser Eiskunst - im unteren Bereich scheint die Sonne auf unserer Flurglastür...
Der Februar-Vollmond rückt näher, und entsprechend gibt es einen Kälteeinbruch. Mancher Frühaufsteher unter den Frühlingsblumen wird nun wohl leider verfrieren, aber machen wir uns doch Schmuckstücke für den Garten, die speziell für eisige Zeiten sind!
Eiskunst ist kinderleicht!
Anleitung für glänzende "Winterblumen"

Ihr braucht dazu Frostwetter, Plastikförmchen, Plastikteller oder Plastikschalen, Naturmaterialien nach belieben, Faden und kaltes Wasser.
Giest das Wasser ca 3 bis 5 cm hoch in die Gefäße und gebt Naturmaterialien hinzu wie es Euch gefällt. Sie dürfen auch zu den Seiten oder nach oben raus stehen. Die Photos geben Euch Anregungen dazu. Legt auf alle Fälle einen stabilen Faden mit in das Wasser, der wenigstens 10 cm raus schaut und richtig in das Wasser rein reicht. Die Naturmaterialien gebt ihr am Besten draußen mit hinein, wo die Formen auch zum Gefrieren stehen sollen. Dann heißt es nur noch warten, warten und warten. Am besten laßt Ihr alles eine Nacht in Ruhe. Am folgenden Tag ist es dann meistens soweit: Löst vorsichtig das Eis aus den Formen und haltet Euer Kunstwerk am Faden hoch - und wie es glänzt und glitzert, wenn es sich am Licht dreht.
Falls sich das Eis nicht aus den Formen löst, stellt sie kurz in die warme Wohnung, wo das Eis etwas schmelzen kann. Dann gehen die Kunstwerke leicht aus den Formen. Aber vorsicht, je dünner das Eis ist, desto leichter bricht es auch. Und nun in den Garten und an schönen Plätzen aufgehängt. In der Sonne glänzen sie besonders schön! Allerdings schmelzen sie dort auch am schnellsten... Wie echte Blumen erfreuen sie uns eben auch nur von kurzer Dauer.
Wer keine Möglichkeit zum Aufhängen hat, kann sich auch "Eis am Stiel machen" und stellt in einem Becher einen Ast in das Wasser. Dann kann er das Kunstwerk anschließend zum Beispiel in einen Schneehaufen stecken.
Bunt bekommt ihr das Eis auch ganz leicht. Dazu müßt ihr nur das Wasser leicht färben. Zum Beispiel indem Ihr Teeblätter ein zweites Mal aufgiest und das Wasser nehmt oder auch ein zweites Mal Kaffee durch den Kaffeefilter laufen laßt. Aber Achtung beim Aufhängen und Aufstellen des gefärbten Eises. Denn wenn es taut, gibt es unter dem Kunstwerk bunte Flecken... 
Eiskunst ist vergänglich - hier hängt schon der erste Tropfen unten dran ...


Aus ollen Plastikschalen kommen richtig schöne Gebilde - es kann auch passender "Müll" aus dem Gelben Sack mal als Form ausprobiert werden!
Mit Kindern und Jugendlichen können hier schöne Experimente gemacht werden.
Schule:
So wird z.B. der Physik- und Sachkundeunterricht auch gleich viel spannender... Oder warum in Kunst nicht mal etwas vergängliches machen, was später lediglich noch digital oder als Abzug existiert... Jeder bekommt einen Abzug für ein paar Cent und kann ihn schön aufkleben oder aus mehreren Abzügen eine Collage machen...
Oder es wird erst eine volle Verpackung photographiert, dann eine leere, dann eine wassergefüllte mit Dekoinhalt und schließlich die fertige Eiskunst - und am Ende gibt es eine Collage für eine gemeinsame Eiskunstausstellung, zu der draußen die Kunstwerke aufgehängt werden... Wobei die Ausstellung auch erst später gezeigt werden kann, denn dann sind die Kunstwerke ja eventuell schon geschmolzen...
Bei heike-boden.de gibt es auch noch bunte Ideen rund um Eiskunst aus Müll und Eisexperimente.
Übrigens:
Im Naturtipp 034) Eislaterne für den Garten gibt es noch eine tolle Eisidee...
Geschenkidee:
Anstatt eines Blumenstraußes kann ja mal solch eine "Eisblume" mitgebracht werden. Aber Achtung! Sie kann nicht im geheizten Auto auf längere Strecken mitgenommen werden... ;-)
Auf alle Fälle viel Spaß und einen glänzenden Garten wünsche ich Euch dabei!
Video: Youtube: Eishotel
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Montag, Februar 18, 2008
0
Kommentare
Labels: Basteln, Eiskunst, Garten, Geschenkidee, Jugend, Kinder, Schule, Video, Winter
Montag, 11. Februar 2008
084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
Schön, daß Ihr Euch für Weidenhütten interessiert - warum sonst solltet Ihr nach der überschrift hier lesen...! Allerdings - eins gleich im Voraus - dies wird keine klassische Weidenhütte und hier gibt es auch keine Anleitung zum Bau einer üblichen Weidenhütte - die bekommt Ihr im Post 014) Weidenhütte selber bauen. Unter einer "klassischen Weidenhütte" verstehe ich eben solche, wie sie in dem Post beschrieben werden: sie sollen später wieder austreiben und es ist reichlich Platz vorhanden.
Aber seht selber, was hier passiert - wie die Hütte "wächst"!Bei uns steht aber nur eine kleine Ecke im Garten unter großen Zedern und Lebensbäumen zur Verfügung. Dort ist es trocken und dunkel - zum Austreiben und wachsen zu dunkel.
Da mir Kinderspielhäuser aus Holz zu massiv sind für solch eine kleine Ecke und Plastik unökologisch und zu auffallend ist, habe ich mich für Weidenzweige entschieden. Selbst wenn die Hütte nicht allzu lange halten sollte, weil sie verrottet - die Kinder werden ihren Spaß haben.
Im Kindergarten stehen Kopfweiden, deren Zweige ich verwenden darf. Sie sind noch recht jung, so daß die dicksten Zweige unten einen Durchmesser von maximal 2.5 cm haben. Aber für die kleine Gartenecke ist das ideal! Und da Weidenhütten im Winter/ Spätwinter am Besten zu bauen sind, geht es jetzt endlich los!
In diesem Post werde ich immer wieder ergänzen, wie es weitergeht, also bitte zum Nachlesen der Fortschritte auf diesen Post 084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten kommen!
Im Social Network "Naturtipps" gibt es passende Videos:
- YouTube: Survival! Folge 2/04/07 Korbflechten
- YouTube: Weiden flechten und schneiden mit Alexander Rösch (mdr)
Bilder: www.naturtipps.de, mit dieser Quellenangabe dürfen alle Bilder dieses Artikels übernommen/ veröffentlicht werden.
Oben, also unter diesem Absatz steht der aktuellste Eintrag und ganz unten steht der erste Beitrag. Dann muß nicht jedesmal soviel gescrollt werden! Also, viel Spaß beim Mitverfolgen und Nachlesen dieses
Versuches, eine Weidenhütte zu bauen und flechten!
Los geht es (beim ersten Mal ganz unten auf der Seite!):
---------------------------------------------------
25. Februar
Da der Post hier allmählich zu lang wird, geht es im Post 097) Weidenhütte wächst weiter
weiter...
---------------------------------------------------
24. FebruarBilder: www.naturtipps.de
Endlich wieder an der Hütte - nach einer Woche Pause... Und auch gleich wieder ein gutes Stück geschafft.
Mittlerweile lege ich mir die Zweige auch auf der anderen Seite der Hütte griffbereit zurecht, da es mühsam ist, sie immer wieder durch die Enge zu fädeln.Mein Werkzeug bei dieser Aktion ist übrigens recht sparsam:
- große Astschere
- kleine Astschere
- Kneifzange
- Bindfaden, Draht
Mit der Kneifzange drücke ich die Äste vor, wenn ich sie stark biegen muß, besonders an den Enden. Dann brechen sie nicht ganz so leicht, sondern haben mehrere vorgegebene Stellen zum Biegen:
Mit Bindfaden und Draht habe ich provisorisch das Dach oben zusammengebunden, das wird später dann richtig sortiert - sieht momentan echt chaotisch aus... Da es so eng ist unter den Bäumen, hatte ich die Äste bereits gekürzt oben. Allerdings wünsche ich sie mir manchesmal länger zum besseren Fixieren. Aber nun, die Hütte wird am Ende warscheinlich nicht so hoch, also sind sie lang genug...Na, das sieht doch immer mehr nach einer Hütte aus...
Das Vorwärtskommen wird langsam leichter, da ich an immer mehr Stellen bereits Stäbe überspringen kann. Leider muß ich aber auch aufpassen, daß die waagerechten Äste nicht dicker sind als die senkrechten, sonst knicken mir diese noch ab. Also komme ich doch nicht viel schneller vorwärts - aber für die Hände ist es nicht mehr sooo anstrengend... Die dicken Enden werden jetzt abgeschnitten.Da das Geflecht am Eingang nicht so schnell wächst, wie an den Kreuzungspunkten, arbeite ich dort die agbeschnittenen Enden zum Teil mit ein.
---------------------------------------------------
17. Februar
Ein sonniger Sonntag mit frostigem Morgen. Die Schneeglöckchen liegen flach, dafür glänzen überall Eisblumen auf den Autofenstern. Den Vormittag verbringen wir bei einem gemütlichen Frühstück drinnen und winden uns einen Weidenkranz. Als Kind hatte ich einmal einen Kranz aus Zweigen einer Trauerweide geflochten und ihn in Wasser gelegt. Der Kranz trieb aus und bekam Wurzeln...Dieses möchte ich nun mit einem Kranz unserer Kopfweidenzweige ausprobieren. Ich nehme also ein paar dünnere Zweige und winde mit den Jungs zusammen einen kleinen Kranz, der in eine Schale paßt. Nachdem er möglichst flach gedrückt und gerückt wurde haben wir ihn so ins Wasser gelegt, daß er gerade schwimmen möchte. Ein Teil schaut also heraus und ein Teil ist im Wasser. Beim Winden habe ich darauf geachtet, daß die meisten dicken Enden nach unten schauen, so sind sie jetzt im Wasser. Ein Ende wurde nachträglich entsprechend gekürzt. Mal schauen, ob wir zu Ostern einen grünen Kranz als Eierversteck haben...
Zum Nachmittag war ich dann wieder eine Stunde draußen. Die Zweige, welche mir zum Flechten zur Zeit zur Verfügung stehen, sind nur noch recht dünn. Ich entschließe mich schließlich, morgen erst den Rest aus dem Kindergarten zu holen und dann weiterzumachen. Die dünnen Zweige hebe doch doch lieber für den oberen Teil der Hütte auf.
Ein Fortschreiten ist beim Flechten zu merken. Die Wand ist mittlerweile höher als unser kleiner Jägerzaun. Und da die Wände langsam schräg hoch laufen. überspringe ich nun an einer zweiten Stelle eine Senkrechte.
Außerdem flechte ich den Stamm eines kleinen abgestorbenen Lebensbaumes nicht mehr mit ein, da er zu senkrecht steht. Das sind so die kleinen Freuden des Flechtens...
---------------------------------------------------
16. Februar
Super Sonnenwetter lockt aus dem Haus, aber da es doch noch morgendlich kalt ist, wird ersteinmal im Haus gebastelt. Was liegt näher, als mit den beiden Jungs aus kleinen Resten, dünnen Stöckchen, eine Weidenhütte für die kleinen Spieltiere zu flechten.Eine alte eingerissene Baumscheibe als Unterlage ist schnell gefunden und vorgebohrt.
Danach werden die Stüzen der Hütte durch die Löcher gezogen - der zweijährige fädelt die Zweige ein und der vierjährige zieht feste daran, um sie möglichst stabil zu bekommen. Denn durch das Trocknen schrumpfen sie ja noch im Durchmesser. Unten noch alle Zweige gleichlang abschneiden. Wir lassen sie noch ein wenig länger, falls sie nach dem Trocknen nachgeschoben werden müssen - eine Stelzenhütte. Anschließend flechten wir zu dritt die Wände - bis es den Kindern hoch genug ist. Dann wird oben mit einem dünnen Zweig das Dach zusammengebunden. Die Tiere stehen sicher drinnen und von außen können sie noch mit Kinderhänden erreicht werden. Natürlich wurde auch an einen Eingang gedacht...
Oben sieht die Hütte aber doch noch reichlich strubbelig aus... Also zur Schere gegriffen und das Ganze etwas handlicher machen...
Na, sieht doch prima aus, unsere erste Weidenhütte:
Nach dem Erfolgserlebnis ging es dann gleich draußen weiter... leider nicht so einfach. An der ersten Stelle wird das Geflecht zu eng und ich überspringe schließlich einen Zweig - ein Fortschritt! Denn es wird enger, weil ich höher komme!
Mittlerweile sind auch die dicken Äste verarbeitet und es flechtet sich insgesamt leichter, aber auch langsamer. Trotzdem, meine Hände freut es. Schließlich ecke ich am zukünftigen Tisch dermaßen an, daß es für heute reicht. Immerhin, mittlerweile kann schon fast von einer Wand geredet werden:
---------------------------------------------------
14./15. Februar
Das Wetter war ungemütlich kalt. Da ich die "Pfosten" wohl doch zu dicht zusammen gestellt habe - 20 cm - ist das Flechten sehr anstrengend. Ab und an ziehe ich einige Zweige durch, da ich aber ohne Handschuhe besser arbeiten kann, sind die Finger schnell feucht kalt wie das Wetter.... Nun, ich habe Zeit und spiele lieber mit den Kindern und kümmer mich - mit Erfolg - mit einem Bekannten um den Rechner. Wobei ich mehr staunend daneben sitze, was er alles macht.
Dafür kann ich jetzt Bilder von den geschnittenen Bäumen aus dem Kindergarten hochladen - super! Und danke an den Fachmann!Jedes mal zum Schneiden ist die Kamera zuhaus geblieben - darum habe ich extra eine Weide noch stehen gelassen zum Photographieren... So groß also stehen die Zweige in Himmel... Eigentlich sollten sie mal ein Weidengang werden...
Die Köpfe der Bäume sind in einer Höhe, daß ich ohne Leiter nicht arbeiten kann - ich muß schon zu ihnen hinaufsehen. Für Tiere, die sich hier ihr zuhaus einrichten wollen ist das ideal.
Ob mit oder ohne Zweige, ob alt oder jung - Kopfweiden sind immer dekorativ. Wie schön die junge Rinde grün glänzt im Blitz.
Hier ist geradestehen nicht angesagt, auch wenn alle in der Reihe stehen...
Da die Bäume schneller gewachsen sind, als sie geschnitten wurden, mußte im vergangenen Jahr die Motosäge ran. Dadurch gibt es große Astflächen, die die Bäume nun zuwachsen müssen - ideal zum Entwickeln von Höhlen.
In dieser Höhle zum Beispiel habe ich ein altes Vogelnest gefunden. Es war wohl vom vorletzten Jahr, da es schon fast ganz Erde geworden war. Die Weide ließ schon ihre ersten zarten Wurzeln reinwachsen oben in luftiger Höhe... Ein letzter Blick, bevor auch die letzten Zweige geschnitten werden.
---------------------------------------------------
12. /13. Februar
Im Kindergarten habe ich die letzten sechs Kopfweiden geschnitten. Auch wenn die Bume noch klein sind, sind nun soviel Äste da, daß ich anschließend vielleicht noch etwas im Kintergarten bauen kann.
Aufgrund technischer Probleme kann ich die Bilder dazu nicht inline stellen - sie werden später folgen! Momentan muß ich zu Nachbarn ausweichen - gut, daß es sei gibt! Überhaupt ist gute Nachbarschaft etwas tolles!!! Zum Spaß haben, zum Diskutieren, zum Feiern und eben auch zum Helfen! So, jetzt muß ich aber rüber und ihnen als Dankeschön dasleckere Brot aus dem Post 065) backen
Jedenfalls kann ich Euch von meinem Muskelkater am 13. Februar schreiben - da passierte nämlich dann nichts bei der Hütte. Solch ein Ganzkörpertraining auf der Leiter bin ich momentan als Mutter und Netzsurferin nicht gewöhnt... :-(
Es gab mal andere Zeiten, zum Beispiel, als ich der Landwirtschaft und sptäter in einer Schäferei gearbeitet habe... aber heute ist mein Körper so etwas nicht mehr gewöhnt - na, das wird sich auch wieder ändern! Der Bau der Hütte ist schließlich ein gutes Training.
---------------------------------------------------
11. FebruarHeute mußte erstmal Nachschub ran. Also war ich nachmittags 1 1/2 Stunden am Kindergarten und habe wieder Kopfweiden geschnitten. Da es noch recht junge (wenn auch hohe) Bäume sind, ergaben 6 Bäume zusammen ein schweres Bündel.
Zuhaus ging es 1 Stunde weiter mit dem Flechten. Die Bretter, die zur Fixierung der Haltestangen angebracht waren, habe ich schließlich wieder abgemacht - so hoch bin ich nun immerhin schon, daß sie mich beim Arbeiten behindert haben. Die Stangen waren zu unflexibel - geschafft beende ich den Tag. Und schon ist klar, woher die berühmt Frühjahrsmüdigkeit kommt. Die Tage und die Aktivitäten werden länger und anstrengender. Der ganze Körper ist verkatert. Am Ende der Woche werde ich entweder fit wie ein alter Turnschuh sein oder schachmatt... Egal, hoffentlich steht die Hütte dann. Vor allem muß ich die letzten schönen Tage noch nutzen, denn bei Regen und feuchtem Wetter lockt es mich nicht, mit klammen Fingern das Holz zu ziehen und zu biegen... Also morgen nocheinmal im Kindergarten Zweige schneiden, damit die Bäume fertig sind für den Frühling und weiter flechten. Das Flechten macht richtig Spaß - besonders das Ergebnis gefällt mir immer mehr. Solche natürlichen Flechtmatten sind einfach schön! Wie waren doch die Alternativen zur Flechthütte - Miniholzhütte oder Plastikhaus...
---------------------------------------------------
10. FebruarEs ist Sonntag, das ungewöhnlich warme Februarwetter hält an. Während ich unter dem zukünftigen Dach stehe und anfange, die ersten Zweige einzuflechten, geht ein Prospektverteiler im ärmellosen! Shirt durch die Sonne vorbei. Da ich aber unter den Bäumen im Schatten arbeite, trage ich meine Winterjacke. Die Kinder spielen zeitweise mit draußen - auch in Winterjacke, denn der Schatten ist kühl.
Während ich also die ersten Flechtversuche unternehme, starten die Kinder die erste Invasion der Hütte. Zweige wollen sie keine bringen, stattdessen klettern sie lieber über Zaun und Pfosten und stürmen ein letztes Mal von hinten den Platz...
Immer wieder unterbrochen von Familie, kochen und co. ist das Tagesergebnis eher mager. Das Flechten ist mühsam, da die Zweige für einen Abstand von 20 cm doch zu starr sind... Am Ende sind die Hände vom Flechten und der Körper vom Bücken, Ziehen und Aufstehen müde...
Aber das Geflecht sieht schön aus! Schon immer wollte ich mal etwas aus Zweigen flechten. Die Hütte ist jetzt der Einstieg zu diesem Kindheitstraum.
---------------------------------------------------
09. Februar 2008Eine kleine vertrocknete Kiefer wird so abgesägt, daß der untere Teil noch für einen Tisch genutzt werden kann. Entsprechend muß die Hütte aber auch darum herum gebaut werden. Also stabilisiere ich erstmal mit zwei Brettern, an denen ich die Stützen anbinde.
Die zur Verfügung stehenden Äste sind eigentlich zu dünn (2 cm anstatt 3 - 5 cm), aber auch das erschüttert mich nicht. Schließlich ist das Ganze ein Experiment und die Kinder freuen sich auf alle Fälle schon darauf!Heute konnte ich zwischen Familie und naturtipps.de immerhin die Stöcke fixieren und größtenteils oben zusammenbinden. Die Taten gehen schnell, aber bis alles beisammen ist und ich mir überlegt habe, wie es klappen könnte in der verwinkelten Ecke...
Morgen geht es weiter - das Wetter ist ja ideal dazu!
---------------------------------------------------08. Februar 2008
Die Zweige habe ich schon im Dezember von den Kopfweiden im Kindergarten geschnitten. Heute dann ging es endlich los. Erst mal mußte das ganze Totholz in der geplanten Ecke entfernt werden. Die schöne große Zeder hat langsam alle Sträucher unter sich ausgetrocknet. Nun kommt also eine Weidenhütte in die Ecke. Sie soll nicht wurzeln, sondern einfach den Kindern Spaß machen.Außerdem habe ich die Zweige in der kleinen Ecke eingesteckt. Die Hütte wird ca. 1,50 m mal 1,80 m und 1,75 m hoch... Ein dekorativ vergabelter Rest von einer vertrockneten Kiefer bleibt in der zukünftigen Hütte stehen und soll später zu einem Tisch umgebaut werden.
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Montag, Februar 11, 2008
2
Kommentare
Labels: Basteln, Bäume, Garten, Heimwerker, Jugend, Kinder, Schule, Video, Weidenhütte, Winter