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Montag, 16. März 2009

300) Wildkräuterzeit beginnt

Die Natur läßt wieder das Grün sprießen - die Wildkräuterzeit beginnt in der Küche - der Speiseplan wird wieder bunter, grüner und abwechslungsreicher :-)

Aktuell sind bei mir wieder auf dem Speiseplan Brennesseln für das Mittagessen und eine blutreinigende Teekur und Giersch als Rohkost zum Butterbrot und gekocht mit Mittagessen. Das Echte Lungenkraut ist im Garten und wird aktuell bei uns für Tee gegen festsitzenden Husten genutzt.

Leider habe ich keine Vogelmiere in Reichweite - sie kann in milden Wintern den ganzen Winter über geerntet werden - vielleicht siedelt sie sich ja noch in meinem neuen Gemüsegarten an :-) Aktuell ziehe ich aus dem dort wachsenden Löwenzahn "Bleichlöwenzahn" (eigene Wortkreation :-)). Er soll so ähnlich wie Chicoree sein. Dazu wird kopfüber über die Plfanze ein großer Blumentopf mit Loch gestellt. Der Löwenzahn wächst dann zum Lichtloch, bleibt recht bleich durch den Lichtmangel, schmeckt dadurch wohl weniger bitter und hat ein wärmeres, wachstumsförderndes Klima unter dem Topf. Mal schauen, abgedeckt sind bei mir aktuell 8 kräftige Pflanzen.

Übrigens:
Bei der Nutzung von Wildkräutern bitte beachten:
- nur ernten, wo reichlich übrig bleibt
- keine geschützen Pflanzen ernten
- am Besten nicht aus der Natur holen
- auf "saubere" Ernteplätze achten, keine verseuchten Böden, nicht vom Straßenrand, keine Gassistrecken

In dem Sinne wünsche ich ein gesundes Jahr mit vielen leckeren Wildkräutern :-)

Dienstag, 29. April 2008

151) Rehkitze: Apelle an alle Wanderer und Landwirte

Bild: djd/ pt

Bevor ein Kitz zu solch einem schönen Bock wird, muß es sicher die erste Zeit überstehen...


Es ist wieder soweit - die Ricken setzen ihre Rehkitze ab. Und um genug Milch zu haben, ziehen sie ins weitere Umfeld zur Nahrungsaufnahme. Dabei bleibt der Nachwuchs zurück - meist liegt er währenddessen verborgen im hohen Gras einer Wiese.

Manchmal finden Wanderer sie - und fürchten um ihr Wohl, weil sie ja allein dort liegen. Das ist aer völlig in Ordnung und ihr bester Schutz. Rehkitze haben kaum Eigengeruch und werden nur schwer von Raubtieren gefunden.

Manchmal finden Mähmaschinen sie - und sind gnadenlos... Wer einmal das Fiepen eines verletzten Rehkitzes gehört hat, wird das Klagen nie wieder vergessen... Wer einmal die Verletzungen durch solch einen Mäher gesehen hat, wird das Bild nie wieder vergessen...

Darum der Apell an alle Fußgänger und Wanderer:
Laßt das Kitz liegen, die Mutter kommt frisch gestärkt wieder!

Darum der Doppel-Apell an alle Landwirte:
Erstens:
Sucht mit den Förstern vor Ort und Hunden an der Leine die Wiesen vor der Mahd nach Kitzen ab! Sagt den zuständigen Förstern Bescheid, wann Ihr wo mähen wollt, sie gehen auch ohne Euch los, falls ihr zuviel Arbeit auf dem Hof habt. Ricken legen für gewöhnlich ihre Kitze nicht in Wiesen ab, die frisch nach Hund riechen.
Zweitens:
Mäht die Wiesen von innen nach außen, damit Tiere, die ins hohe Gras fliehen, nicht eingekreist werden von der tödlichen Maschine...
Eine Ernte mit erfolgreich fliehendem Wild ist doch für alle angenehmer, als zerschnittene Opfer im Heu...

Wie ich auf das Thema komme? Hier die passende Pressemeldung zum Thema von pressetreff.de:

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Allein, aber nicht verlassen

Rehmutter und Jungtier sind täglich nur eine halbe Stunde zusammen

(djd/pt). Tierbabys sind süß. Und spätestens seit "Bambi" rühren Rehkitze mit ihren sanften Augen, der Stupsnase und dem samtenen Fell die Herzen von großen und kleinen Tierfreunden. Jetzt im Frühjahr stoßen sicherlich wieder einige Spaziergänger auf junge Rehlein, die allein in einer Mulde in der Wiese oder am Feldrand liegen. Viele halten das einsame Kitz für verwaist und wollen es mit nach Hause nehmen. Doch Mitleid ist hier fehl am Platz, denn das Kleine ist nur scheinbar von der Mutter verlassen.

Der beste Schutz ist das Alleinlassen

Die Jungen werden in der Zeit von Anfang Mai bis Mitte Juni gesetzt. Meistens sind es ein bis zwei Kitze, sehr selten drei. Zunächst werden sie die meiste Zeit von der Rehmutter, der so genannten Ricke, "abgelegt", beispielsweise in einer Wiese, im Getreide oder auch im Wald oder in Hecken. "Das Alleinlassen der Kitze ist ein Schutz für die Tiere", erklärt Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung: "Die Ricken bleiben täglich zum Säugen nur bis zu 35 Minuten bei ihren Jungen. So verhindern sie, dass potenzielle Feinde auf die Jungtiere aufmerksam werden." Auch die Tarnzeichnung des Fells in den ersten Lebenswochen sichert häufig ihr Überleben. Zusätzlich schützt der "Drückinstinkt" das kleine Reh: Droht irgendeine Art von Gefahr, drückt es sich fest auf den Boden und bleibt bewegungslos liegen. Etwa ein bis zwei Wochen bleibt das Rehkitz nach der Geburt im hohen Gras. Dann überwiegt der Flucht- vor dem Druckinstinkt.

Falsch verstandene Tierliebe schadet nur

Wer also solch ein Bambi entdeckt, sollte es auf keinen Fall anfassen, sondern ruhig liegen lassen. Darum bittet die Deutsche Wildtier Stiftung eindringlich alle Spaziergänger. Denn eine große Gefahr für die Jungtiere sind die Menschen, die sich ohne böse Absicht in den ganz normalen und natürlichen Ablauf der Natur einmischen. Nur die Beobachtung aus größerer Entfernung mit dem Fernglas garantiert, dass Ricke und Kitz nicht gestört werden. Wenn nach längerem Beobachten der Verdacht entsteht, dass das Jungtier tatsächlich verwaist ist, sollten die zuständigen Jäger, die Försterei oder auch die Polizei informiert werden. Sie organisieren die nächsten Schritte.

Tod durch Mähmaschinen

Ihr Drückinstinkt führt leider auch immer wieder dazu, dass die abgelegten Rehkitze Opfer von Mähmaschinen werden. Da sie nicht weglaufen und nur schlecht vom Fahrer zu erkennen sind, sterben viele Jungtiere im Mähwerk der Maschinen. Dagegen kann man zwei Dinge unternehmen. Am Vorabend der Mahd (nicht eher, da sonst der Gewöhnungseffekt eintritt) werden zum Beispiel Plastiktüten auf Pfählen in die Wiese gestellt. Der Ricke ist das unheimlich und sie legt ihre Jungen an einer anderen Stelle ab. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Wiese unmittelbar vor dem Mähen mit Vorstehhunden abzusuchen. Diese speziell gezüchteten Hunde zeigen gefundenes Wild durch abruptes Stehenbleiben, eben dem "Vorstehen", an. Da Rehkitze sehr wenig Witterung beziehungsweise Geruch abgeben, müssen die Hunde sehr gut für die Arbeit ausgebildet sein.

Unter www.DeutscheWildtierStiftung.de ist der kostenlose Praxisratgeber "Stoppt den Mähtod" erhältlich. Er gibt Landwirten, Jägern, Natur- und Artenschützern weitere Tipps.

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Macht alle Mit!

Sonntag, 27. April 2008

149) Rhabarber - heilsame Wurzel, leckerer Stengel, giftiges Blatt

bild: www.pixelio.de/ urulaia

Erntereifer Rhabarber!


Es ist wieder soweit, der Rhabarber verlockt zu leckeren Gerichten...

Passend dazu hat Bioland eine Pressemeldung rausgegeben:

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Erster Bio-Rhabarber im Handel
Frühlingsbote bringt Farbe und Abwechslung


Mainz 15. April 2008: Im April können wir uns über das erste frische und
heimische Freilandgemüse freuen: Rhabarberstängel leuchten als
Frühlingsboten von rot bis grün auf den Feldern wie in den Gärten und
laden zum Ernten und Naschen ein. Gängige Biosorten wie Arrow, Timperley
Early oder Holsteiner Blut sind nun in vielen Biofachgeschäften und
Hofläden erhältlich. Den Bioland-Hofladen in ihrer Nähe finden Kunden am
schnellsten unter www.bioland.de.

Rhabarber enthält große Mengen an Vitamin K und C sowie Kalium und Calcium
und besitzt neben dem frischen Geschmack eine durstlöschende,
verdauungsanregende und bakterizide Wirkung. Der hohe Säurewert, der
empfindlichen Mägen Probleme bereitet, lässt sich durch die Zugabe von
Milch abmildern. Wegen seines Oxalsäuregehaltes ist Rhabarber jedoch nicht
für Schwangere, Stillende und Kleinkinder zu empfehlen. Auch Rheumatiker,
Gichtkranke, Diabetiker und Personen mit Nieren- bzw. Gallenproblemen
sollten Rhabarber meiden oder nur nach Absprache mit ihrem Arzt genießen.
Bei jungem Rhabarber ist der Säuregehalt niedriger als bei älteren
Stauden. Bis zum 24. Juni kann das Gemüse geerntet werden, danach sind die
Stängel wegen des steigenden Oxalsäuregehaltes ungenießbar. Zum Verzehr
sind ausschließlich die Stängel - jedoch nicht die Blätter – geeignet: Die
Blätter der Rhabarberstauden enthalten große Mengen Anthrachion, das für
Menschen giftig ist.

Für die Erzeugung von Bio-Rhabarber sind ein passender Standort, genügend
Wasser, eine gut dosierte Naturdüngung und vor allem standortangepasste
Pflanzen Voraussetzung. So wird der Bio-Rhabarber in den Sommermonaten mit
organischem Dünger wie Horngries und im Herbst mit Mist oder Kompost
gedüngt. Der Bioland-Bauer achtet bei der Pflege seiner Rhabarberpflanzen
darauf, dass sie bei Ernteende im Juni noch über genügend Blattmasse
verfügen, um ausreichend Reservestoffe für den nächsten Sommer einlagern
zu können. Neben den „zweibeinigen Feinschmeckern“ lieben vor allem Mäuse
die schmackhafte Pflanze. Weitere Konkurrenz muss der Biobauer bei seinem
Stängel-Gemüse nicht befürchten, solange er sich an die Grundsätze des
ökologischen Landbaus hält.

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Biorhabarber gibt es freilich nicht nur bei Bioland, Biokunden haben da bestimmt ihre ganz speziellen Lieferanten. Sei es z.B. auch ein anderer Bio-Hofladen, ein Bio-Marktstand, ein Biogroßmarkt, der Bioladen vor Ort, ...


Übrigens:
wer ein neues Rezept mit Rhabarber ausprobieren möchte, der findet z.B. über 200 Rezeptideen mit Rhabarber bei webkoch.de.
Aber Achtung, die Blätter sind giftig! Immer nur die Stengel verwenden! Und die Wirkung wiederum hat eine gute Heilwirkung.

Und Pflanztipps für Rhabarber im eigenen Garten gibt es beim WDR 5 Service Umwelt&Garten.

Also, Guten Appetit mit dem gesunden Gemüse wünscht Naturtipps!

Freitag, 25. April 2008

145) Buchendipp zum Tag des Baumes

Bild: www.pixelio.de/ RainerSturm

Lecker - junge saftiggrüne Rotbuchenblätter!


„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des
Baumes weist in die Zukunft !“
(Julius Sterling Morton 1872)

Dieses Zitat findet sich auf der Seite "Tag des Baumes" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Sie hat auch noch einen eigenen Internetauftritt zum Tag des Baumes: tag-des-baumes.de
Dort gibt es auch eine ausführliche Linksammlung zu dem Thema "Umwelt und Natur".

Aktuell gibt es natürlich auch eine Pressemeldung von der Schutzgemeinsaft Deutscher Wald:

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Baumpflanzung mit der Integrationsbeauftragten Prof. Dr. Böhmer

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, haben gemeinsam mit Kindern einer Berliner Grundschule anlässlich des internationalen "Tages des Baumes" am Haus der Kulturen der Welt einen Götterbaum gepflanzt. "Die Liebe zur Natur verbindet uns alle, unabhängig von der Herkunft. Gerade für Kinder sind gemeinsame Erlebnisse in der Natur etwas Unvergessliches. Ich unterstütze daher gern die Aktion "Check Deinen Wald", bei der sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit der türkischen Naturschutzstiftung TEMA zusammengetan hat, um Kindern aus beiden Ländern den Naturschutz näher zu bringen", erklärte Böhmer.
"Wir haben den Garten vom Haus der Kulturen der Welt - einem Forum für die Begegnung verschiedener Kulturen - in Berlin zum Pflanzen ausgewählt, da wir ein Zeichen für die Integration aller Menschen in unsere Gesellschaft setzen wollen", so Dr. von Geldern. Die Themen Wald und Natur eignen sich nach Ansicht der SDW besonders, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen und im gemeinsamen Engagement für deren Erhalt zu Freunden werden zu lassen.
Mehr als 80.000 Bäume werden anlässlich des "Tages des Baumes" von den Mitgliedern der SDW sowie befreundeten Verbänden und Partnern in ganz Deutschland gepflanzt.
Neues Projekt "Check Deinen Wald"

Unter dem Motto "Bäume verbinden" startet die SDW zahlreiche Projekte, unter anderem zusammen mit dem größten türkischen Naturschutzverband, der TEMA-Stiftung. Das Projekt "Check Deinen Wald", in dem Schüler und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei ihre Einstellungen, Erfahrungen und Wünsche zum Wald in einem Kurzfilm präsentieren werden, soll gegenseitiges Verständnis und Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Integration fördern.
Götterbaum

Der Götterbaum kommt ursprünglich aus China und Korea, gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa und hat sich v.a. als Stadtbaum in Deutschland etabliert. Er ist resistent gegen Salz und Trockenheit und toleriert den von urbanen Luftverunreinigungen ausgehenden Stress besser als andere Stadtbäume.
Tag des Baumes

Um diese zahlreichen Baumpflanzungen der Menschen, insbesondere der Jugend, in den Gemeinden und Schulen zu unterstützen, pflanzte bereits 1952 der erste Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss auf Einladung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. im Bonner Hofgarten einen Ahorn-Baum. Diesem Aufruf sind bis heute viele berühmte Persönlichkeiten gefolgt, wie zum Beispiel in den beiden letzten Jahren die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert.


Weitere Informationen finden Sie unter www.sdw.de oder der Telefonnummer 0228 - 94 59 835 (Pressereferentin: Sabine Krömer-Butz)

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Aktion:
Traditionell werden an diesem Tag also in zahlreichen Veranstaltungen Bäume gepflanzt. Falls Ihr noch einen Platz für einen Baum wißt, dann nutzt den heutigen Tag und pflanzt ihn :-) Schreibt in einem Kommentar, was Ihr wo gepflanzt habt, mal schauen wieviele Bäume Naturtipps zusammenbekommt! Und wenn es erst in den kommenden Tagen klappt - das gilt natürlich auch, hauptsache, es gibt neue Bäume :-)

Welchen Baum? Na hier in den Naturtipps werden ein paar schon mit einigen Ideen dazu beschrieben, vielleicht ist der passende für Euch dabei:

127) Erntezeit für Birkensaft Bei Nachbarn ist der Baum nicht sehr beliebt, da er so oft im Jahr streut - mal Samen, mal Blütenkätzchen mal Blätter - aber der Seele tut der Baum mit dem weiße Stamm und den wehenden Ästen gut...

092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche
Heute ist sie mehr als Busch bekannt, aber eigentlich ist sie ein Baum mit sehr hartem Holz, das sogar schwerer als Wasser ist.

084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
Ich habe gestern z.B. noch Zweige für eine Weidenhütte gesteckt - wenn sie angehen, dann gibt es - Weidenbäume und wenn ich sie schneide, Kopfweiden - Bäume!

048) Maulbeeren: Heiß auf Eis
Bei uns ist der Maulbeerbaum nicht so sehr bekannt, da er eigentlich in südlicheren Ländern zuhaus ist, aber die Vögel freuen sich hier über die leckere Ernte ebenso wie unsereins.

050) Maronenrezepte - süße Winterüberraschung
In warmen Gegenden trägt der Baum auch in Deutschland seine leckeren Früchte, wenn er erst einmal alt genug geworden ist.

Wer noch mehr ausführliche Baumportraits sucht, der findet viele Informationen auf der Seite baum-des-jahres.de Dieses Jahr ist übrigens die Walnuß Baum des Jahres - lecker!

Lecker ist auch das Naturtipps-Rezept zum Tag des Baumes:

Buchendipp
Die frischen jungen Blätter der Rotbuche schmecken leicht säuerlich und sind ein Geheimtipp von Wanderern: Wer unterwegs Durst hat und nichts mehr zu trinken, der kaut ein erfrischendes, junges, zartes - Rotbuchenblatt.

Für den Dipp braucht Ihr:
- einige zarte frische Rotbuchenblätter, Menge nach Geschmack
- Frischkäse (wer es mag auch Schafskäse)
- Joghurt
- zum Würzen, je nach Geschmack z.B. Salz, Pfeffer, milden - scharfen Paprika

Die Buchenblätter waschen und kleinschneiden/-hacken. Den Joghurt und Käse zu einer Creme zusammenrühren. Die zerkleinerten Buchenblätter unterrühren, abschmecken - lecker. Die ideale Creme für ein Frühlingsbuffet. Die Buchen grünen noch nicht? Dann voller Vorfreude abwarten.

Kinder:
Wer im Frühling mit Kindern unterwegs ist, z.B. mit der Schule/ dem Kindergarten oder in der Familie und auf junge zartgrüne Buchenblätter trifft, kann sie einmal probieren lassen. Sie werden überrascht sein und den Baum plötzlich mit anderen Augen sehen - nicht zum Schnitzen, sondern zum Essen und Erfrischen.
Übrigens:
Baumrinden dürfen auf keinen Fall zum Schnitzen verwendet werden. Anstatt auf ihnen mit einem Messer zu "malen" könnt Ihr mit ihnen malen! Mehr dazu findet Ihr unter 056) Bunte Rindenfrottagen selber machen!

Geschenkidee:
Verschenkt doch mal einen Baum zum Pflanzen!

Und: Pflanzt selber einen Baum! Bei mir war es gestern die Weidenhütte zum Austreiben, und bei Euch? Es muß ja keine teure großer Pflanze sein - überall gibt es zur Zeit Baumsprößlinge in der Natur. Mein Garten ist z.B. voll mit Ahorn- und Lindensprößlingen von den darüberstehenden Bäumen. Bestimmt gibt es auch andernorts Baumsprößlinge, von denen Ihr welche mitnehmen und pflegen könnt, bis sie groß sind... Oder es gibt im Garten eine keimende Walnuß/ Haselnuß, die die Eichhörnchen vergessen haben.

Macht alle Mit! und schreibt einen Kommentar davon...

Ansonsten:
Setzt Euch zum Tag des Baumes unter einen Baum und laßt die Seele baumeln...

Donnerstag, 10. April 2008

134) Der Löwenzahn: bunt und lecker


Bild: www.naturtipps.de, Leuchtendgelbe Löwenzahnwiesen sind ein typisches Frühlingsmotiv.


Noch heute heißt es für viele Kinder: nicht anfassen, der ist giftig!

Aber das ist relativ. Hier der Wikipedia-Eintrag zum Stichwort "Giftpflanze" beim Löwenzahn:

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Nach Angabe der Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn kann es nach Verzehr größerer Mengen Löwenzahns zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen, Brechreiz und Durchfall kommen. In selteneren Fällen können kollaptische Zustände und Herzrhythmusstörungen auftreten. Zudem wurden nach Hautkontakt allergische Reaktionen mit Rötungen und Juckreiz beobachtet.
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Außerdem ist er in normalen Mengen verzehrt gesund, macht allerdings unangenehm braune Flecken in heller Kleidung, nicht nicht unbdingt rauszuwaschen sind - der Löwenzahn!


Jetzt zur Blütezeit zieht er nicht nur die Kinder, sondern auch viele Insekten wieder magisch an. Und wer vor lauter Freude seine Nase zu weit in die Blüten steckt, der hat sich nicht zu unrecht, eine "goldene" Nase verdient. Denn Löwenzahn verteilt seinen Blütenpollen großzügig.

Mit dem Löwenzahn könnt Ihr tolle Dinge machen:

Löwenzahnbilder:
Mit den gelben Blütenblättern hat man auch eine schöne "Naturfarbe" zur Hand. Auf einem Blatt Papier zerdrückt hinterlassen sie eine gelbe Fäche. So können schöne Bilder gemalt werden - zwar von kurzer Dauer, da die Farbe später nachbräunt, aber Kinder haben viel Spaß dabei. Grün gibt es durch zerquetsche Blätter oder Gras und braun von der Erde. Schon sind drei Farben zum Malen parat... und wenn Ihr mir ein solches Bild abfotografiert oder gescannt mailt (naturtipps (add) gmail.com, veröffentliche ich es hier!

Löwenzahnsirup, auch Löwenzahnhonig genannt:
2-3 Handvoll saubere reingelbe Blütenblätter in dreiviertel Liter Wasser 10 Minuten kochen und abfiltern. Dann in die heisse Flüssigkeit 1 kg Zucker und den Saft von einer Zitrone geben. Unter ständigem Umrühren 20 Minuten leicht kochen lassen. Der "Honig" ist perfekt, wenn die Flüssigkeit bernsteinfarben aufschäumt (Achtung: kocht sehr leicht über!) und dickflüssig vom Löffel fliesst. In Marmeladengläser abfüllen.

Oder versucht es mit dem Rezept von webkoch.de
Dort gibt es unter dem Stichwort "Löwenzahn" auch noch 80 weitere Rezepte...


Guten Appetit beim Nachkochen!

Auch medizinisch hat er es in sich - nicht umsonst heißt er bei den Franzosen "piss en lit" - was soviel heißt wie "mach ins Bett"...
Wikipedia verrät da noch vieles mehr.

In Frühjahrstees wird er gerne aufgrund seiner blutreinigenden Wirkung beigemischt. Auch in Salaten schmeckt er gut. Stellt man einen Blumentopf mit Loch über eine Pflanze, wachsen die Blätter durch Sonnenmangel hell nach und können als Chicorree-Ersatz genutzt werden.
Aber Achtung, wie der französiche Spitzname schon verrät - nicht abends genießen :-)

Auf der Seite oberlin-kindergarten.de gibt es eine schöne Stoffsammlung zum Thema "Löwenzahn" für Kinder. Da gibt es ein Löwenzahnmärchen, Löwenzahngedichte, Löwenzahnrezepte, ein Löwenzahnausmalbild (vielleicht mal mit Löwenzahnfarben ausmalen) und sogar einen "Löwenzahnbrunnen"...

...oder bastelt eine Löwenzahnwasserleitung

...oder macht Euch eine Löwenzahnkette - das gibt allerdings sicher braune Hände.

...oder mischt Löwenzahnblütenblätter beim Papierschöpfen dazu. Im Post "036) Papierschöpfen - erlebtes Recycling" gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen.

Und noch etwas zum Schluß:
Löwenzahn wächst besonders gerne auf Stickstoffreichen, also gut gedüngten, Wiesen. Meidet beim Sammeln deshalb die ganz gelben "Löwenzahnwiesen". Sie sind sehr wahrscheinlich seht stark gedüngt...
Und wer Löwenzahn an seine vierbeinigen Lieblinge verfüttert, sollte ebenfalls achten, wo er erntet! Auch Straßenränder sind aufgrund der starken Schmutzbelastung eher ungeeignet. Wegränder nur zum Ernten nutzen, wenn es nicht zu viele Hunde dort gibt. Ansonsten schmeckt es Meerschweinchen (siehe Video) ebenso gut wie Kaninchen, Schafen, Pferden und co.


Am Besten, ihr laßt ihm im Garten seinen Lebensraum, dann wißt Ihr bei der Ernte auch, wie er gewachsen ist :-)

Übrigens:
Löwenzahn steckt voller Lebensenergie und wächst sogar durch Asphalt - wie schon das Intro-Video der beliebten gleichnamigen Fernsehserie "Löwenzahn" zeigt. Na und dann möchte ich Euch natürlich auch den Tricktrailer zu 25 Jahre "Löwenzahn" nicht vorenthalten. Ihn findet Ihr ebenfalls im Sozialen Netzwerk Naturtipps.

Und wer Spaß an der Natur hat, Freunde sucht oder auch zum Tier-, Natur- oder Umweltschutz schreiben oder bloggen möchte, der kann sich gerne im Sozialen Netzwerk Naturtipps anmelden und mitmachen!

Freitag, 4. April 2008

128) Vogelführungen für Frühaufsteher

Bild: www.pixelio.de/ Peashooter
Wer den Gesang unserer Vögel kennt, erlebt Spaziergänge gleich viel bunter.


...und für Langschläfer. Denn jeder sollte sie einmal mitgemacht haben - die vogelkundlichen Exkursionen, die besonders jetzt im Frühling zahlreich angeboten werden. Denn wer einmal die zahlreichen Vogelstimmen erklärt und benannt bekam, der geht gleich mit einem ganz anderen Gefühl spazieren.

Plötzlich singt da nicht mehr "ein Vogel", sondern dort im Park singt der Zilp-Zalp und hör, hier gibt es ja auch den winzigen Zaunkönig. Und dort ruft ein Gimpel mit seinem leuchtendroten Bauch das Weibchen...
Und mit einem Mal spürt der Langschläfer das Bedürfnis, wieder einmal früh aufzustehen und mitzugehen - zu einer Vogelkundlichen Wanderung durch die Morgenwelt. Lieber Langschläfer, Du kannst Dich nicht aufraffen - der NABU bietet sogar extra Nachmittags- und Abentouren an!

Ganz aktuell dazu hat jetzt der NABU im Newsletter auf seine zahlreichen NABU-Vogelstimmenwanderungen hingewiesen und einen Artikel auf seiner Internetseite veröffentlicht:

Nix für Morgenmuffel
Machen Sie mit bei einer NABU-Vogelstimmenwanderung

Goldammer auf Zaun - frei
Viele NABU-Gruppen bieten Vogelexkursionen an, auf denen man von erfahrenen Vogelkundlern etwas über die Merkmale der Vogelarten lernen kann. Einige ehrenamtliche Vogelexperten sind wahre "Freaks", die sich ungeheuer für den Vogelschutz einsetzen und über ein enormes Fachwissen verfügen. Da springt bei vielen Exkursionsteilnehmern der Funken über.

Viele Exkursionen sind allerdings nichts für Morgenmuffel, denn sie beginnen kurz vor Sonnenaufgang. Einige NABU-Gruppen bieten deshalb aber auch Führungen am Vormittag oder gegen Abend an. Bei einer Vogelstimmenwanderung können Sie unter fachkundiger Hilfe Vogelstimmen kennen lernen. Wo diese Wanderungen stattfinden, können sie über zwei Wege erfahren. Suchen Sie sich einen passenden Termin in der bundesweiten Termindatenbank. Allerdings sind noch nicht alle Termine in der Datenbank erfasst. Deshalb fragen Sie doch einfach mal bei einer NABU-Gruppe nach.

Übersicht von NABU-Vogelführungen 2008 (geordnet nach Postleitzahlen)


Adressen der nächstgelegenen NABU-Gruppe finden

Testen Sie Ihr Wissen beim NABU-Vogelstimmenquiz

Die häufigsten 40 Gartenvögel

Machen Sie mit bei der großen NABU-Aktion Stunde der Gartenvögel

Mehr zum Thema Vogelschutz und Ornithologie

Aber auch viele andere Vereine, Lehranstalten, Gruppen usw. bieten Wanderungen rund um die Vögel an. Im Folgenden sind einige Beispiele aufgelistet. Wer für seine Region weitere Termine sucht, muß nur ein wenig googlen oder in der Tageszeitung nachlesen:
- Aktion Frühlingsspaziergänge in NRW von der NUA (Natur- und Umweltschutz Akademie NRW
- LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) - Vogelkundliche Führungen regional suchen in der Termindatenbank
- Amrum.de - Veranstaltungskalender, u.a. mit Vogelkundlichen Wanderungen
- treffpunktwald.de - z.B. Stichwort "vogelkundliche Wanderung" oder "vogelkundliche Führung" in der Suchmaske eingeben, bundesweite Ergebnisse
- Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - In der Suchmaske auf der Seite "Veranstaltungen" "Vogelkundliche" eingeben
- Arbeitskreis für Vogelkunde und Vogelschutz e.V. - aktiv im Schwabenland
- Vogelkundliche Beobachtungsstation Untermain e.V.
- berlin.de - in der Suchmaske bei "Veranstaltungen" das Stichwort "vogelkundliche" eingeben
- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW - bei der Schnellsuche/ den Suchkriterien Stichwort "vogelkundliche" eingeben

Dies ist nur eine Auswahl der Möglichkeiten, solche Führungen im Netz zu finden. Passende Suchwörter sind am einfachsten "vogelkundliche" oder "ornithologische".

Übrigens:
Solche Führungen sind eine tolle Möglichkeit, Kindern/ Jugendlichen die Natur näher zu bringen - solange sie freiwillig mitmachen möchten. Ab ca. 13 Jahren haben meine Eltern mit uns solche Führungen mitgemacht. Ganz toll war dann das kleine Fernglas, welches ich zum Gebutstag zur Vogelbeobachtung geschenkt bekam - und ich lausche noch heute gerne dem Gesang der Vögel und stelle mir dann vor, wer dort versteckt im Laub sitzt!

Und wer die Stimmen zuhaus nocheinmal nachhören möchte, kann sich zum Beispiel eine Vogelstimmen-CD kaufen, oder einfach in der Datenbank von Vogelstimmen.de nachforschen. Oder googelt selber unter dem Stichwort "Vogelstimmen", dort kommen viele, z.T. liebevoll gestaltete Seiten zum Thema Vögel und Vogelstimmen! Dort findet Ihr dann auch viele schöne Vogelbilder.
Hier eine kleine Auswahl:
- http://www.vogelstimmen-wehr.de/
- http://www.vogelsuche.de/
- Wer singt denn da - 10 Vogelstimmen mit Bild sowie ein kleines Ratespiel vom WDR
- 12 bekannte Vogelstimmen in Bild und Ton

Wer die Vögel dann genau kennen gelernt hat, der kann mitmachen bei der "Stunde der Gartenvögel" vom 9. bis 12. Mai von der NABU.

Habt Ihr schon den ersten Kuckuck gehört - dann meldet Ihn bei der NABU-Aktion "Schon gehört...?"!

Überhaupt gibt es bei der NABU viele Aktionen zu den Vögeln!

Videos mit Vogelgesang findet Ihr im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und wenn Euch das Netzwerk gefällt, dann macht doch mit - Tier-, Natur- und Umweltfreunde und -schützer sind willkommen.

So, und jetzt aber gleich nachgeschaut, ob Ihr morgen eine Vogelkundliche Führung in Eurer Nähe mitmachen könnt...

Lernt die Natur kennen - Macht alle Mit!

Nachtrag am 06.06.2008:

Die Auswertung der Aktion "Stunde der Gartenvögel" ist auf der Seite www.nabu.de zu lesen.
Die Ergebnisse der Kuckucksaktion kann mittlerweile auf einer interaktiven Karte bei www.nabu.de gesehen werden.

Sonntag, 30. März 2008

125) Hummelköniginnen helfen

Bereits im warmen Februar waren sie das erste Mal zu beobachten, und noch immer fliegen viele von ihnen suchend durch Gearten, Parks und Naturflaechen - die Hummelköniginnen. Als einzige ihrer Art überleben sie den Winter. Und jetzt heisst es, ein neues Volk aufzubauen - Ihr könnt ihnen dabei helfen.

Auf NABU.de gibt es gute Tipps dazu:

U.a. eine leichte Hilfe zum erfolgreichen Aufpaeppeln von Hummelköniginnen, Zitat:

"Findet man eine entkräftete Hummelkönigin im Garten oder auf der Terrasse, lässt sich dem Tierchen recht einfach helfen. Man kann Ihre Majestät mit bloßen Händen oder einem Stück Papier vorsichtig aufheben. Dann sollte man einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. Innerhalb einiger Minuten kann sich die Hummel mit ihrem langen Saugrüssel mit bis zu einem Drittel Teelöffel Energie betanken."

Aber auch Tipps zum Bau von Nistkaesten und weiterführende Links zu dem Thema sind vorhanden.

Naturtipps in eigener Sache:
noch bin ich im Urlaub, weshalb die Naturtipps knapp ausfallen - aber die News sind weiterhin auf dem neuesten Stand. Ab Donnerstag bin ich wieder ganz für Euch da. Bis dahin viel Erfolg beim Anlegen eines Hummelnistkastens...

Geschenkidee:
Verschenkt doch einfach mal solch einen Nistkasten an einen Gartenfreund!

Macht alle Mit!

Mittwoch, 26. März 2008

121) Das Fahrad - Tuning statt Neukauf

Fliegendes Fahrrad

Bild: www.pixelio.de/ M.Hauck, Ein sorgfaeltiges Fahrradtuning verleiht, fast, Flügel...

Vom Tunen halte ich ja eigentlich nichts - beim Auto. Jetzt ist mir aber ein Artikel über das Tunen des eigenen Fahrrades bei prcenter.de über den Weg gelaufen.
Die Tipps sind zwar nicht Richtung Umweltschutz ausgelegt, aber ein altes überholtes Rad ist doch mehr wert im Sinne der Nachhaltigkeit, als ein Neues. Auch der Verkehrsclub Deutschland hat Tipps für das frühjahrsfitte Fahrrad.

Wer schnell fahren möchte, muss vielleicht auch einfach mehr trainieren...

Ich selber bin sehr zufrieden mit einem 20 Jahre alten überholten Rad von einer netten Nachbarin. Für die taeglichen Fahrten reicht es vollkommen und die Gefahr des Diebstahls ist auch nicht so gross. Denn ehrlich gesagt ist es mir mehr wert, mit vollen Einkaufstaschen in der Hand das Rad wieder vorzufinden anstatt ein nagelneues Fahrrad nicht wieder zu sehen.

Übrigens ist das besonders für Kinder und Jugendliche eine tolle Aktion. Zum Beispiel können Gruppen einen Fahrradtag veranstalten und Eltern, die geschickt sind dabei, helfen mit. Oder es wird ein Fahrradbüro oder eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt gemeinsam besucht. So lernen die jungen Fahrradbesitzer viel über ihren treuen Untersatz und werden gleichzeitig um ein gute Stück selbstaendiger. Meist gibt es auch in der Nachbarschaft einen Fahrradfan, der mit Tipps und Werkzeug helfen kann - vielleicht gibt es dann nach erfolgreichem Tuning noch einen hausgebackenen Kuchen, das fördert dann auch gleich die Nachbarschaft...

Vielleicht gibt es auch eine Gruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) vor Ort, die weiterhilft. Sie sind im Allgemeinen sehr hilfsbereit.

Also, wer noch Tipps zum Fahrradtuning hat, möglichst noch zu ökologischen Alternativen - bitte schreibt sie als Kommentar dazu.

Ansonsten:
Macht Eure alte Möhre wieder attraktiv für den Sommer!
Macht alle Mit!

Nachtrag am 1. April 2008, gefunden bei dem pressedienst-fahrrad:
Das ehrliche Dutzend

Der pressedienst-fahrrad kennt sich in Sachen Radfahren aus. Wir wissen auch, warum man nicht Rad fahren sollte. Je genauer man sich das Radfahren betrachtet, desto deutlicher wird dies. Das gilt auf der individuellen wie gesellschaftlichen Ebene.

1.Radwege sind viel zu teuer
Weil Parkplätze so knapp sind, parken Autofahrer ihre Autos mit Vorliebe auf Radwegen. Sie verknappen, rein volkswirtschaftlich betrachtet, also das eh schon knappe Gut Radweg und machen es dadurch teurer. Wahrscheinlich ist das die solideste Erklärung dafür, warum die Verantwortlichen in den Ländern und Gemeinden so wenig neue Radwege bauen. Angesichts der leeren Kassen in den Ländern und Gemeinden hieße es, die Verschuldung der Öffentlichen Hand ins Unermessliche zu steigern, wenn Radfahrer in dieser Situation nach breiteren oder besseren oder einfach nur mehr Radwegen verlangten. Radfahrer, lasst ab von Euren Forderungen nach sicheren Radwegen! Schnallt den Gürtel lieber enger und steigt um aufs Auto, auf dass die Öffentliche Hand eine Chance hat, saniert zu werden.

2.Männer bleibt potent, bleibt vom Rad!
Radfahren ist ungesund. Männer macht der schmale Rennsattel impotent, Frauen frigide. Selbst breite Sättel schnüren in Teilen die Blutzufuhr zu den Geschlechtsteilen ab und stehlen so die Lust. Wer dieser Gefahr entkommt oder sie einfach nur ignoriert, dem droht gleich ein nächstes Ungemach: Radfahren macht süchtig. Das geht so weit, dass Männer ihre blitzenden und blinkenden Hochleistungsrennmaschinen mit ins Wohnzimmer, ja sogar mit ins Schlafzimmer nehmen. Und dort? Na klar, dort grapscht Mann dann nach Felgen oder gelgepolsterten Rennsätteln (siehe oben). Er schielt auf reversgeschnickelte Speichen und vollgekapselte Naben. Das Ergebnis ist längst bekannt: Deutschland gehen die Kinder aus!

3.Gegen Konkurse der Fitnessstudios
Einschätzungen der Fachleute zufolge gehen die meisten Fitnessstudios deshalb in den Konkurs, weil sie es nicht schaffen, ihre Kundenparkplätze ausreichend nahe der Laufbänder zu platzieren. Servicewüste Deutschland! Glaubt man denn wirklich, dem Kunden eines gediegenen Sportstudios auch noch den schweißtreibenden Weg vom Automobil zum Gerät zumuten zu müssen?
Ähnliches gilt für die gesamte Fahrradindustrie einschließlich Zulieferern. Sie alle bauen auf einen Megatrend, nämlich Sport und Wellness, vergessen darüber aber eine Erkenntnis: Die meisten Radbesitzer hätten nach eigener Aussage rein gar nichts gegen das Radfahren, wenn das nicht mit Bewegung verbunden wäre. Deshalb unser Rat an diejenigen, die noch kein Rad haben: Lasst doch gleich die Finger davon!


4.Der technische Fortschritt radelt nicht
Auch Low-Tech-Image Künstler sind oft seismografisch, wie der für wissenschaftliche Einschätzung geschätzte Filmemacher James Cameron: „Nach der 3D-Technik wieder auf 35mm-Film zu wechseln, ist technisch gesehen so, als ob man vom Auto wieder aufs Fahrrad umsteigt“, erklärte James Cameron in einem Interview bereits vor Jahren. Wollen Sie wirklich auf einem rückständigen Fortbewegungsmittel gesehen werden?
(Quelle: http://kino.de/newsvoll.php4?typ=movienews&nr=170094 )

5.Verschönern Sie den Bahnhofsvorplatz
Stellen Sie Ihr Rad deshalb bitte dauerhaft in Ihrer Garage ab oder lagern Sie es in Ihrem Keller ein. Vor dem Bahnhof muss Platz für Drogenhandel und Prostitution sein, Fahrräder egal welchen Alters und Pflegezustand können dort nicht in größerer Zahl gelagert werden.

6.Stilfrage
Weder Doc Martens, noch Cowboystiefel oder Harley-Boots sind mit Klickpedalen kompatibel. Ein echter Mann kann deshalb überhaupt nicht Rad fahren. Er hat deshalb auch kein Fahrrad! Frauen übrigens auch nicht, oder kennen Sie einen Fahrradhersteller, der sein Sortiment auf die Farbskala der L’Oréal-Lippenstifte abgestimmt hat?

7.Sado-Maso oder was?
Der sicherste Weg zu einem schmerzverzerrten Gesicht binnen weniger Minuten ist eine Radtour: Erst schmerzt der Po, dann kneift der Nacken, Genitalien und Hände wetteifern, wer zuerst taub ist und das Gerüttel sorgt für reichlich Kopfschmerzen! Wer sich oder andere quälen möchte, der steigt aufs Rad. Schmerzfreies Radeln ist der Yeti unter den Versprechen der Ergo-Berater!

8.Nur für Maschinenbauer
Links schaltet der kleine Hebel in einen leichteren Gang, der große in einen schwereren. Rechts sorgt der große Hebel für Erleichterung, der kleine hingegen bringt Tempo. Vermeiden Sie zudem die Schaltkombinationen „groß-groß“ und „klein-klein“. Ach ja, bei Kettenschaltung sollten Sie beim leichten Pedalieren schalten, bei der Nabenschaltung hingegen einen Bruchteil einer Sekunde aussetzen... Nach einem Maschinenbaustudium beherrscht jeder sein Citybike, versprochen!

9.Generalverdacht
Olympische Spiele und Weltmeisterschaften haben ihren Glanz verloren nachdem Radsportler anfingen, mit unerlaubten Mitteln ihre Siegeschancen zu erhöhen. Angestachelte Medien haben dies nun unberechtigterweise auf alle anderen Sportarten übertragen und uns den Spaß am TV-übertragenen Sport vermiest. Nicht der Laster ist aller Übel Anfang, sondern der Radler im engen Lycra-Dress! Um allen Medienschaffenden die Grundlage ihrer Hetz-Berichterstattung zu entziehen, müssen auch die Sonntagsradler vom Rad steigen. Ein für alle Mal!

10.Den Fahrraddieben das Handwerk legen
Sie sind die Pest der Innenstadt, herumstreunende Fahrraddiebe, die nebenberuflich drogenabhängig und wohnungslos sind. Will man die Gesellschaft von dieser Geisel befreien, so gibt es nur eine wirkungsvolle Maßnahme: Stellen Sie das Fahrradfahren ein und entsorgen Sie Ihr Rad auf dem Werkstoffhof. Wenn es Ihnen alle Bundesbürger gleich tun, ist den Halunken die Existenzgrundlage entzogen!

11.Nur Fanatiker radeln
Und wieder einmal ignoriert die Religion den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis: Im deutschsprachigen Raum wird jährlich anlässlich der Vorosterzeit das „Autofasten“ propagiert (www.autofasten.de). Ein angesichts der Erkenntnis, dass die Autoindustrie Hauptsäule unserer Wirtschaft ist, unverantwortlicher, ja subversiver und staatszersetzender Akt zivilen Ungehorsams, der viele Tatbestände der Anti-Terror-Gesetze erfüllt. Aufrechte Staatsbürger fahren Auto!

12.Stoppt die Umweltverschmutzung: stoppt das Radfahren
Karl T. Ulrich, Professor an der Wharton School der Universität von Pennsylvania, schockiert die radelnde Ökoszene mit folgender These (http://www.nytimes.com/2006/07/22/business/22online.html?_r=2&oref=slogin&pagewanted=print&oref=slogin): Mit dem Rad unterwegs zu sein verursacht mehr Umweltschäden als das Herumfahren in einem Automobil. Wie kann das sein? Ulrich, der wie sein radelndes Namenspendant mit zwei „L“ bei der Arbeit bisher nicht des Dopings überführt wurde, argumentiert messerscharf: Radfahrer leben gesünder und damit länger. In diesem verlängerten Leben konsumieren sie mehr Energie als sie durchs Radeln einsparen.

Bitte beachten Sie die Sperrfrist zu diesem Artikel: 01.04.08

Mittwoch, 19. März 2008

115) Frühlingsanfang - Online-Aktion: Phänologische Beobachtungen

Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister
Birnenbaum in Vollblüte

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804-1875)

Nun, gespannt warten wir alle schon auf den ersten Ruf des Kuckucks, um ihn dem NABU für sein Gewinnspiel zu melden. Außerdem wird die Natur begeistert beobachtet - alles erblüht dieses Jahr so schnell und früh, daß man schon aufpassen muß, nichts zu verpassen.
Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister, Birnenbaum in der Vollblüte

Phänologisch gesehen sind wir hier im Ruhrgebiet schon mitten in der Vollblüte der Forsythie. Meine Josterbeere treibt auch schon, die phänologisch interessanten Stachelbeeren müßten auch bald ihre Blätter austreiben. Und mit dem Blühbeginn der Birnbäume ist der Phänologische Erstfrühling auch vorbei.

Im Sozialen Netzwerk von Naturtipps interessieren bei den Phänologischen Beobachtungen also als nächstes zur Erkennung des Phänologischen Vollfrühlings der Blühbeginn der Apfelbäume, des Flieders und der Ebereschen.

Online-Aktion:
Meldet Euch beim Sozialen Netzwerk gratis an und meldet in der Gruppe "Phänologische Beobachtungen" diese Ereignisse, sowie Ihr sie beobachtet. Damit ist leicht zu erkennen, wie der Frühling durch das Land zieht.

Der Wetterstart des Frühlings wird laut Dipl.-Phys. Ansgar Engel von der Vorhersage- und Beratungszentrale des Deutsche Wetterdienstes gar nicht so frühlingshaft:
Zitat von der Seite des DWD:

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19.03.2008, 10:00 Uhr

Klassischer Fehlstart des Frühlings 2008:

In den Morgenstunden des Donnerstags, genauer gesagt um 6.48
Uhr mitteleuropäischer Zeit, beginnt nach astronomischer und
kalendarischer Definition der Frühling. Da nur einen Tag
später, am Freitag, Vollmond ist, und das Osterfest nach alter
Festlegung am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im
Frühling stattzufinden hat, kommen wir in diesem Jahr in den
Genuss eines ungewöhnlich frühen Osterwochenendes.
Dummerweise hat man in höheren Sphären noch nichts davon
mitbekommen, denn vom Frühlingswetter fehlt weiterhin jede
Spur. Statt Sonnenschein und milder Frühlingsluft entwickelt
sich erst einmal ein kräftiges Sturmtief namens MELLI, das von
Island her kommend über die Nordsee ziehen, und sich in der
Nacht zum Freitag und am Karfreitag bei uns mit heftigem Wind
und teils ergiebigen Niederschlägen austoben wird. Bis auf die
Tatsache, dass MELLI etwas weniger kalte Meeresluft
mitschleppt, und damit die Schneefallgrenze in Deutschland
vorübergehend bis in die mittleren Berglagen ansteigt, hat das
natürlich wenig mit Frühling zu tun. Und wenn sich das Tief
dann, nach kurzer Verweildauer, in Richtung Baltikum
verabschiedet, werden die Tore für die polare Kaltluft
pünktlich zu Ostern wieder so richtig weit geöffnet.
Somit dürfen wir über die Feiertage mit zahlreichen Wolken
rechnen, deren Hinterlassenschaft meist bis ins Flachland in
Form von Flocken daherkommt. Immerhin treibt die sporadisch
sichtbare Frühlingssonne die Temperaturen in den tieferen Lagen
tagsüber auf Höchstwerte über 0 Grad. Im höheren Bergland wird
es dagegen richtig winterlich mit Dauerfrost. In den Nächten
gibt es praktisch überall knackigen Frost. "

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Na dann lieber Osterhase, zieh Dich warm an! Besonders die bereits teilweise zweite diesjährige Nachzucht muß sich warm in das Hasennest einkuscheln...

Montag, 17. März 2008

113) Gewinnspiel: Kuckuck - Vogel des Jahres 2008

Photo: wikipedia/ Per H. Olsen

Jedes Jahr gibt es einen "Vogel des Jahres" - das sind Vogelarten, die besonders bedroht sind oder für einen Lebensraum besonders typisch. Ausgewählt wird die jeweilige Vogelart vom NABU zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern. Seit 1971 gibt es schon diese Aktion. Während dieser Zeit wurden zahlreiche Vogelarten intensiv vorgestellt und behandelt.

Dieses Jahr ist es also der Kuckuck! Bekannt aus alten Kinderliedern und von manchem Sprichwort... Auch der Ruf dieses Vogels ist den meisten vertraut. Ein Bild von ihm sah manch einer spätestens im Biologieunterricht aufgrund des ungewähnlichen Brutverhaltens. Eigentlich also ist er gut bekannt und doch wird er immer seltener, dieser ursprüngliche Allerweltsvogel. Wem Ruf und Aussehen nicht vertraut sind, kann sich das Video zum Kuckuck vom NABU anschauen.

Der NABU möchte es nun genau wissen und hat ein Gewinnspiel gestartet:
Aktion „Schon gehört?"
Meldet dem NABU den ersten Kuckuck und macht mit bei der Gewinnaktion!


Aber auch ansonsten hat der NABU zahlreiche interessante Informationen und Materialien zu diesem grauen Vogel auf seiner Seite zusammengestellt, u.a.:
- Link zur "Lernwerkstatt zum Kuckuck" für Grund- und Förderschullehrer vom matobe-Verlag
- Mitmachaktion: Kuckuckskartierung
- Bastelbogen für ein Kuckucksmobile
- (Kultur)historische Betrachtungen zum Vogel des Jahres 2008
- Geschichte der Schwarzwälder Kuckucksuhren
- Steckbrief des Kuckucks
- Wie der Brutparasit die Wirtsvögel ausnutzt
- Der Zugvogel
- Schutz und Hilfe
- Literaturhinweise und Adressen von Experten
- online-Kuckucksspiel
- viele aktuelle Termine rund um den Kuckuck

Also, Ohren auf und bis zum ersten Ruf einfach mal die NABU-Seite zum Kuckuck durchsurfen!

Schöne Bilder zu dem Vogel gibt es auch auf natur-lexikon.com

Macht alle Mit!

Sonntag, 16. März 2008

112) BUND Ökotipp: Osterfeuer ohne Gefahren für Tiere und Umwelt

Bild: naturtipps.de, Osterfeuer können eine unangenehm qualmende Angelegenheit werden.

Der Umweltverband BUND hat jetzt einen aktuellen Ökotipp für Osterfeuer veröffentlicht:
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Osterfeuer ohne Gefahren für Tiere und Umwelt


Mit Osterfeuern wird vielerorts traditionell das erwachende Frühjahr begrüßt. Hoch aufgeschichtete Reisig- und Holzhaufen werden am Osterwochenende angezündet, um den Winter zu vertreiben. Damit diese Tradition weder Tieren noch Umwelt schadet, müssen Regeln beachtet werden, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Große Reisighaufen sind ein bevorzugter Lebensraum für Kleintiere. Käfer, Wildbienen, Kröten, Kleinvögel, Igel und Wiesel sind nur einige der Arten, die dort einen sicheren Unterschlupf suchen. Damit die Tiere nicht verbrennen, sollte der Baum- und Strauchschnitt erst kurz vor dem Abbrennen zusammengestellt oder vorsichtig, nicht mit spitzen Mistgabeln, umgeschichtet werden. Wer auf das Feuer verzichtet, schafft ganzjährige Lebensräume für die heimische Tierwelt.

Abfälle wie Haus- und Sperrmüll, lackiertes und behandeltes Holz, Reifen oder Plastik haben im Osterfeuer nichts zu suchen. Verbrannt werden darf nur der jährlich anfallende Pflanzenschnitt: gut getrockneter Baum- und Strauchschnitt oder Reisig.

Private Osterfeuer müssen bei der örtlichen Feuerwehr angemeldet werden. Diese berät auch bei der Wahl des Standorts und sorgt somit für mehr Sicherheit von Mensch und Umwelt.

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Betont werden muß nach den vergangenen teils sehr verregneten Osterwochenenden, daß das Holz TROCKEN sein soll! Es ist im Grunde eine Zumutung, wenn total durchnäßte Holzhaufen mit Benzin oder ähnlichem begossen werden, nur damit das Feuer stattfinden kann. Als "Lohn" gibt es dann weiße Rauchfahnen, die sich teils wie Nebel über die Landschaft legen...

Wer Alternativen dazu weiß kann sie gerne als Kommentar schreiben! Eine, die mir dazu prompt einfällt, wäre, das Abbrennen des Feuers zu verschieben. Das bringt allerdings häufig organisatorische Probleme mit sich. Denn mancherorts sind Osterfeuer nicht mehr nur gesellschaftliche sondern auch geschäftliche Ereignisse... Und wie so oft - Geld regiert die Welt.

Dabei legt der liebe Gott bestimmt keinen Wert auf solche Rauchsignale! Vielleicht sollte in solchen Fällen doch mehr an den Ursprung des Osterfeuers gedacht werden.

Na, hoffentlich wird es dieses Jahr eine trockene Osterfeuersaison mit sorgfältig umgeschichteten Holzfeuern...

Videos zu dem Thema gibt es wie immer beim Sozialen Netzwerk Naturtipps unter der Rubrik Videos, Kennzahl 112).

Macht alle Mit!

Freitag, 29. Februar 2008

101) Bärlauch und seine giftigen Freunde zum meteorologischen Frühlingsanfang

Heute ist der Meteorologische Frühlingsanfang - ein Grund zum Feiern!

Und passend dazu kommen auch die ersten Kräuter raus:
Bei uns im Rheinland naschen die Kinder bereits am Schnittlauch und ich habe wieder die erste Pimpernelle auf dem Brot :-) Übrigens, die Hauswurz, die Ihr mit beim Schnittlauch seht haben wir den Winter über bei Ohrenschmerzen genutzt. Ausgepreßt mit der Knoblauchpresse und ein wenig ins Ohr geträufelt hat sie bei uns geholfen. Aber keine Garantie dazu, wie geschrieben, uns hat es bei Ohrenentzündung geholfen. Vielleicht einfach mal beim Hausarzt nachfragen oder weiter recherchieren...

Auch der Bärlauch ist bald erntereif. Und dazu hat der Naturschutzbund.at jetzt eine lebenswichtige Pressemeldung raus gegeben:

Frühlingszeit - Bärlauchzeit
Allerorts reckt der Bärlauch seine Spitzen schon aus dem Boden und findet seinen Weg in unsere Küchen. Leider kommt es aber immer wieder zu Verwechslungen mit dem giftigen Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose - letztere enden zu 90% tödlich. Deshalb gibt der NATURSCHUTZBUND Tipps, wie man den Bärlauch sicher erkennen kann.
Das beste Unterscheidungsmerkmal ist übrigens der Knoblauchgeruch. Aber Achtung: Jener der Blätter und nicht der der Finger!


Bärlauch, Maiglöckchen und Herbstzeitlose




1) Bärlauch (Allium ursinum L.)



Bilder:
- Bärlauchblätter, Autor: Alexander Mrkvicka
- Bärlauchblüten, Autor: Josef Limberger

Beschreibung: Bärlauch wächst gerne in Laubwäldern
Blätter sind länglich, lanzettlich, weich, lindgrün, sie haben einen Stiel, wachsen einzeln aus dem Boden und werden bis zu 45 cm hoch. Sie ähneln den Blättern des Maiglöckchens 2.
Der doldige Blütenstand hat fünf bis 20 weiße sternförmige Blüten.
Das Auffälligste an der Pflanze ist jedoch der Knoblauchgeruch, den auch schon die jungen Blätter besitzen. Durch zerreiben der Blätter tritt er stark hervor und kann so vor oft tödlichen Verwechslungen bewahren. Aber Achtung: Wenn die Hände bereits nach Knoblauch riechen, ist Vorsicht angesagt!

Blütezeit: Mai bis Juni

Verwendete Pflanzenteile: Blätter: März bis Mai (vor der Blüte)

Wirkstoffe: Der Bärlauch besitzt - ähnlich wie der Knoblauch - viele verschiedene Schwefelverbindungen im ätherischen Öl, Allicin, Vitamin C, Ätherisches Öl: Vinylsulfid, Merkaptan, Mineralsalze, Eisen, Schleim, Zucker

Sammelhinweis: Da der Bärlauch immer beliebter wird, sollte man beim Sammeln auch auf die Erhaltung der Pflanze achten. Generell sollte man nur dort sammeln, wo es erlaubt ist und sich große Bestände befinden. Zwei Drittel der Blätter jeder Pflanze sollten stehen bleiben, damit die Pflanze genug Kräfte sammeln kann, um die Zeit bis zum nächsten Frühjahr zu überstehen.



2) Maiglöckchen (Convallaria majalis L.)



Bilder:
- Maiglöckchenblätter, Autor: Alexander Mrkvicka
- Maiglöckchenblüten, Autor: NATURSCHUTZBUND-Archiv

Beschreibung:
Blattloser Blütenstängel. Meist zwei Grundblätter.
Form der Blätter sehr ähnlich dem Bärlauch, allerdings umschließen Maiglöckchenblätter die Sprossachse. Sie sind dunkelgrün und viel dicker und fester als jene des Bärlauchs. Maiglöckchenblätter sind langgestielt, werden 10 -20 cm hoch und sind an der Basis oft violettrötlich oder grün. Sie wachsen paarweise aus dem gleichen Stengel und umfassen diesen deutlich.

Blütezeit: Mai bis Juni

Früchte: August bis September

Giftige Pflanzenteile: Die ganze Pflanze, besonders Blüten und Früchte

Giftstoffe und Wirkung: 38 herzwirksame Steroidglykoside enthalten die einzelnen Teile des Maiglöckchens. Der Wirkstoffgehalt der Blätter ist nach der Blüte am höchsten. Die Inhaltsstoffe sind teilweise wasserlöslich.

Symptome: Haut und Augenreizung, Reizung des Magen-Darm-Trakts, Harndrang, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckanstieg, danach -abfall bis zum Kollaps, verlangsamte Atmung, Herzstillstand.

Erste Hilfe: Haut- und Augenspülung, Aktivkohle, Erbrechen auslösen, Abführmittel, Beatmung, Herzmassage.



3) Herbstzeitlose (Colchicum autumnale L.)



Bilder:
- Blätter der Herbstzeitlose, Autor: Alexander Mrkvicka
- Blüten der Herbstzeitlose, Autor: Josef Limberger

Beschreibung:
Die Blätter sind fleischig, lanzettlich, werden 15 bis 20 cm hoch. Im unteren Bereich der Blätter sitzt versteckt die Frucht, eine 3-teilige Kapsel. Die Blätter umhüllen die Kapselfrucht, die Blüten stehen einzeln. Die Samen sind braunrot und kugelrund (ca. 2-3mm Durchmesser) mit einer nasenförmigen Ausstülpung.

Blütezeit: August bis November

Früchte: Mai bis Juni

Giftige Pflanzenteile: Die ganze Pflanze. Wurzelknolle und Samenschale enthalten die größten Wirkstoffmengen.

Giftstoffe und Wirkung: Die Herbstzeitlose enthält etwa 20 verschiedene Alkaloide. Schon geringe Mengen wirken tödlich, die Sterblichkeit bei Vergiftungen liegt bei 90%!

Symptome: Übelkeit, Schock und Benommenheit, starker Harndrang, Krämpfe, Schweißausbrüche, kolikartige Magenschmerzen, blutiger Durchfall. Manchmal blaugefärbte Lippen. Stark erhöhter Puls. Tod durch Atemlähmung.

Erste Hilfe: Sofort erbrechen lassen. Aktivkohle und Natriumsulfat geben, warmen Tee oder Kaffee verabreichen. Schocklagerung.



Sobald die Blüten erscheinen ist die Verwechslungsgefahr gebannt:




Gegenüberstellung Bärlauch - Maiglöckchen - Herbstzeitlose

Geruch:

Bärlauch: Nach Knoblauch
Maiglöckchen: Kein Knoblauchgeruch
Herbstzeitlose: Kein Knoblauchgeruch

Blätter:
Bärlauch: Einzeln am Stängel, in Gruppen dicht beieinander. Das Blatt hat einen langen Stängel, der direkt aus dem Boden wächst
Maiglöckchen: Immer zwei Blätter am gleichen Stiel, die Blätter umfassen den Stängel
Herbstzeitlose: Mehrere Blätter an einem Stiel, die Blätter umfassen den Stängel

Blüte:

Bärlauch: Sammelblüte wächst in Hülle nach oben
Maiglöckchen: Mehrere kleine Blüten hängen vom Blütenstängel
Herbstzeitlose: Blüten erst im Herbst. Ansätze dazu im Frühjahr in der Mitte des Stängels

Quellen:

Alberts Andreas, Mullen Peter, Giftpflanzen in Natur und Garten.- 2003, Stuttgart, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH&Co.

Hecker Frank und Katrin, Naturkalender 2007.- 2006, Ulmer Verlag.

http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Alli_urs.html


http://www.heilkraeuter.de/lexikon/baerlauc.htm

http://www.museum-joanneum.steiermark.at/cms/dokumente/10125143_2995051/962d8a7d/Botanik%20NL%202004%2002.pdf

http://www.survival-forum.com/archive/index.php/t-83.html


Da hat Naturtipps nur noch ein einziges Übrigens:
Bärlauch gibt es mittlerweile auch saisonal auf Wochenmärkten, in Bioläden und zum Teil in Supermärkten!

Freitag, 22. Februar 2008

094) Deine goldenen Augen - Achtung Krötenwanderung!



Bild: www.pixelio.de/ später, Schau ihnen in die Augen!

Der bernsteinfarbene Blick fasziniert mich immer wieder, besonders, wenn er in der Morgensonne aufleuchtet. Manchmal ist es auch ein warmer kupferner oder goldener Ton, der einen freundlich anblinzelt - Augen, die ich nie wieder vergessen werde... Ich könnte mich in sie verlieben!

Die Augen der Kröten!

Ja, Ihr lest richtig. Schaut ihnen einmal richtig in die Augen, vergesst alles andere herum und schaut ihnen in die Augen. Sie sind wunderschön, leuchten warm an den kalten Frühlingsmorgenden und lassen hoffen auf den richtig warmen Frühling. Da ist der Prinz zum Greifen nah – vielleicht doch einmal ein Küsschen wagen?

Zwei Jahre lang habe ich morgen für morgen in den Frühlingswochen während der Wanderungszeit Kröten und Molche zusammen mit quirligen Fröschen eingesammelt und über eine Straße gebracht. Immerhin soll eine Erdkröte in einem Terrarium 40 Jahre alt geworden sein...
Ich begleitete sie jeden Morgen, manchmal auch abends – manchmal bei Schneeregen, denn ein paar Unerschrockene gab es immer, manchmal bei schönem, warmen Frühlingsregen. Ihr kennt diesen weichen Regen bestimmt auch. Ein Regen, der einfach dazu verlockt, stehen zu bleiben und das Gesicht in die Tropfen zu halten...

Nun - wen es jetzt auch zu den Kröten mit den verzauberten Augen lockt, der kann sich den Podcast "Kröten und Frösche auf Wanderschaft" vom NABU anhören. Oder schaut gleich bei www.amphibienschutz.de vorbei, ob Ihr noch als Sammler gefragt seid! Denn für diesen aktiven Tierschutz werden eigentlich immer Helfer gesucht. Besonders in Jahren wie diesen, in denen sich die Wanderzeit durch einen früh beginnenden und wechselhaften Frühling über eine lange Zeit ziehen wird.

Für viele Kinder und Jugendliche ist es übrigens eine tolle Erfahrung, einmal beim Sammeln dabei zu sein! Lehrer oder auch Kindergärtnerinnen, die einen Zaun in der Nähe haben, sollten die Mühen nicht scheuen, und einmal mit ihren Kindern morgens dabei sein...
Denn Kinder verfallen diesem Blick noch leichter fürs Leben :-)

Videos gibt es wieder im Sozialen Netzwerk "Naturtipps":
- 094) Kröten in Schweden
- 094) Kröten gehen...
- 094) Kröte im Kellerschacht
- 094) Schau ihnen in die Augen...

Viel Spaß und Macht alle Mit!

Sonntag, 10. Februar 2008

083) NABU-Wettbewerb: Erlebter Frühling

Bildquelle: www.pixelio.de, dieter haugk,
Der Steinmarder wird dieses Jahr u. a. gesucht bei "Erlebter Frühling" vom NABU

NABU:

Erlebter Frühling 2008
Der Naturerlebnis-Wettbewerb startet in eine neue Runde


Zum 25. Mal wird ab dem 20. März. das Umweltbildungsprojekt „Erlebter Frühling“ beginnen. Dieses Mal zum Lebensraum Streuobstwiese.

Alle Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, die Lust zum Entdecken haben, sind von der NAJU eingeladen, den Lebensraum Streuobstwiese näher zu erkunden und unsere Frühlingsboten Steinmarder, Wildbiene, Apfelbaum und Kuckuck zu beobachten.

In den umweltpädagogischen Materialen finden sich eine Vielzahl von Ideen und Anregungen, um Kindern den Lebensraum und die Frühlingsboten näher zu bringen.

Alle Kinder sind eingeladen, ob in Schulklassen, Kindergruppen oder allein, ihre Erlebnisse und Entdeckungen rund um ihre Streuobstwiese kreativ darzustellen und an die NAJU zu senden. Die besten Einsendungen belohnt die NAJU mit tollen Preisen.

Mehr Informationen zum Wettbewerb unter www.erlebter-fruehling.de.

Textquelle: www.nabu.de


„Streuobstwiese” wird es am 20. März 2008 zum Frühlingsbeginn beim NAJU-Projekt „Erlebter Frühling” heißen.

Die NAJU ruft alle Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren auf, sich auf Entdeckungstour im Lebensraum „Streuobstwiese” zu begeben und die Frühlingsboten Rote Mauerbiene, Kuckuck, Steinmarder und Apfelbaum zu beobachten.

Textquelle: www.erlebter-fruehling.de

Zu der Aktion gibt es wieder umweltpädagogisches Material, welches auf der Internetseite privat oder auch auch als Klassensätze für Schulbeteiligungen bestellt werden kann.

Übrigens:
In der Naturtipps-Community gibt es ein kleines Video, welches einen Eindruck über die Atmosphäre einer Streuobstwiese vermittelt!

Donnerstag, 31. Januar 2008

073) Entwicklung der Jahreszeiten anhand Phänologischer Beobachtungen

Bild: www.pixelio.de/ JPW.Peters

Viele Menschen beobachten gespannt die Entwicklung der Pflanzen über das Jahr hinweg. Da wird hoffnungsvoll auf das erste blühende Schneeglöckchen gewartet, voller Schrecken das Aufblühen der Haselnuß festgestellt oder erfreut ein blühender Zweig der Forsythie geschnitten.

Auch Wissenschaftler beobachten die Entwicklung bestimmter Pflanzen genau und notieren diese über das Jahr hinweg, über viele Jahre hinweg, über Jahrzehnte hinweg. Da werden tägliche Runden gemacht, um sofort notieren zu können, wenn eine Pflanze einen neuen Entwicklungsschritt beginnt. Dabei werden auffallende Entwicklungsphasen wie Austrieb, Blattentfaltung, Blüte, Reife, Laubverfärbung und Blattfall beobachtet und notiert. Jedes Jahr wird dazu in den einzelnen Beobachtungsgebieten die selbe Pflanze bzw. der selbe Standort beobachtet. Eine genaue Erläuterung zu den Phänologischen Beobachtungen z.B. des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gibt die Seite Phänologie im Deutschen Wetterdienst mit ihren Unterseiten.

Mit Hilfe dieser Beobachtungen unterteilt der DWD das Jahr in
10 Phänologische Jahreszeiten:
- Frühling, bestehend aus Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühling
- Sommer, bestehend aus Frühsommer, Hochsommer und Spätsommer
- Herbst, bestehend aus Frühherbst, Vollherbst und Spätherbst
- Winter, darunter wird die Vegetationsruhe verstanden

Eine ausführliche Anleitung und Beschreibung der Entwicklungsphasen von beobachteten Pflanzen gibt es als pdf-Datei zum Downloaden auf der Seite der Schweizer Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Sie haben ebenfalls eine sehr ausführliche Seite zu dem Thema Phänologie und suchen auch noch Phänologische Beobachter in der Schweiz. Übrigens werden auch bestimmte Landwirtschaftliche Tätigkeiten mit beobachtet, z.B. Saat und Ernte bestimmter Pflanzen.

Wurden über ein Jahr hinweg in einer Region konsequent alle Phänologischen Beobachtungen festgehalten, dann kann anschließend eine Phänologische Uhr erstellt werden. Das ist ein grafisches Kreisdiagramm, aus dem mit einem Blick ersichtlich wird, wie die Jahreszeiten sich dort über das Jahr verteilt haben. Eine genauere Erläuterung mit einem Beispiel dazu gibt es auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes.

Die Daten der Phänologischen Beobachtungen können z. B. in Karten verarbeitet werden. Ein schönes Beispiel mit interaktiven Karten gibt es von der Schweizer Zentralanstalt. Zieht man den Pfeil unten links auf den Karten auf bestimmte Termine des Balkendiagramms, kann bei der jeweiligen Entwicklungsphase der zeitliche Verlauf durch die Schweiz beobachtet werden. Da finden die Beobachtungen in den kalten Bergregionen deutlich später statt als in den warmen Tälern.

Aber die Daten der einzelnen Entwicklungsphasen können auch in Form von Diagrammen ausgewertet werden. Solche Phänologie Diagramme bietet ebenfalls die Schweizer Seite der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

Kinder/ Schule:
Eine schöne Aktion für Kinder ist es zum Beispiel über das Jahr hinweg Daten für eine Phänologische Uhr in ihrer Region zu sammeln. Das kann z.B. nach den Sommerferien beginnen und bis zu den nächsten Sommerferien fortgeführt werden. Oder die Schüler sollen einfach Beobachtungen von zuhaus melden und es wird untersucht, ob es im Einzugsgebiet der Klasse schon Unterschiede gibt.

Im Garten sind Phänologische Beobachtungen ebenfalls sehr nützlich:
So besagt eine Gärtnerregel z. B., daß Lavendel und Rosmarin erst im Frühjahr zur Blüte der Forsythie richtig geschnitten werden sollen.

Aktion:
Der DWD in Deutschland und die schweizer Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik suchen noch aktive Phänologische Beobachter! Meldet Euch dafür einfach auf der jeweiligen Seite!

Naturtipps-Onlineaktion:
Tragt als Kommentar den Termin der Vollblüte der Schneeglöckchen bei Euch ein. Mal schauen, wie der Frühling dieses Jahr durch Europa zieht.

Den Start kann ich hier im Rheinland schon machen:
28.01.1008 - auf einer Wiese in Essen/ Rheinland

Macht alle Mit!