Die Natur läßt wieder das Grün sprießen - die Wildkräuterzeit beginnt in der Küche - der Speiseplan wird wieder bunter, grüner und abwechslungsreicher :-)
Aktuell sind bei mir wieder auf dem Speiseplan Brennesseln für das Mittagessen und eine blutreinigende Teekur und Giersch als Rohkost zum Butterbrot und gekocht mit Mittagessen. Das Echte Lungenkraut ist im Garten und wird aktuell bei uns für Tee gegen festsitzenden Husten genutzt.
Leider habe ich keine Vogelmiere in Reichweite - sie kann in milden Wintern den ganzen Winter über geerntet werden - vielleicht siedelt sie sich ja noch in meinem neuen Gemüsegarten an :-) Aktuell ziehe ich aus dem dort wachsenden Löwenzahn "Bleichlöwenzahn" (eigene Wortkreation :-)). Er soll so ähnlich wie Chicoree sein. Dazu wird kopfüber über die Plfanze ein großer Blumentopf mit Loch gestellt. Der Löwenzahn wächst dann zum Lichtloch, bleibt recht bleich durch den Lichtmangel, schmeckt dadurch wohl weniger bitter und hat ein wärmeres, wachstumsförderndes Klima unter dem Topf. Mal schauen, abgedeckt sind bei mir aktuell 8 kräftige Pflanzen.
Übrigens:
Bei der Nutzung von Wildkräutern bitte beachten:
- nur ernten, wo reichlich übrig bleibt
- keine geschützen Pflanzen ernten
- am Besten nicht aus der Natur holen
- auf "saubere" Ernteplätze achten, keine verseuchten Böden, nicht vom Straßenrand, keine Gassistrecken
In dem Sinne wünsche ich ein gesundes Jahr mit vielen leckeren Wildkräutern :-)
Montag, 16. März 2009
300) Wildkräuterzeit beginnt
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Montag, März 16, 2009
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Montag, 15. Dezember 2008
291 b) Amaranth und seine Eigenschaften
Der Post 291 a) stellt ausführlich das Projekt "El Pan Alegre" vor. Dabei geht es auch um das "Powerkorn" Amaranth mit seinen landwirtschaftlichen und ernährungsmäßigen tollen Eigenschaften. Zu den ausführlichen Informationen zum Amaranth dort gibt es in diesem Folgepost nun noch einige ergänzende Diagramme zur besseren Übersicht (die Tabellen im Post 291 a) waren leider technisch bedingt nicht voll zu sehen):
Hier also die Daten in übersichtlichen Grafiken (Quelle: Centro de Desarrollo Comunitario A.C. Mexico):Grafik 01:
Vergleich 01 von Amaranth zu Getreide (Kohlenhydrate, Brennwert, Eisen, Kalzium)Grafik 02:
Vergleich 02 von Amaranth zu Getreide (Ballaststoffe, Fett, Eiweiß)Grafik 03:
Vergleich 03 von Amaranth zu Getreide (Eiweiß, Ballaststoffe, Fett, Kohlenhydrate; aufgeschlüsselt nach Reis, Weizen, Mais, Hafer, Amaranth)Grafik 04:
Vergleich 04 von Amaranth zu Getreide (Kalzium, Eisen; aufgeschlüsselt nach Reis, Weizen, Mais, Hafer, Amaranth)
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Montag, Dezember 15, 2008
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Sonntag, 14. Dezember 2008
291 a) Aktive Hände 06: Amaranth für El Pan Alegre / Das Fröhliche Brot
Bild: Madeleine Porr - über den Amaranth arbeitet sie mit ihren Händen an einem ehrgeizigen Projekt mit
Amaranth - ein gesundes Korn, das mir bisher durch die Lappen gegangen ist...
Aber durch eine Vermittlung über Blog Blogpatenschaften gibt es jetzt diesen Beitrag für die Naturtipps-Aktion "Aktive Hände" und da ist Amaranth ein ganz wichtiger Punkt. Lest selber, welche ehrgeizigen Ziele Madeleine Porr zusammen mit anderen Aktiven mit dem Amaranath verfolgt. Wie Ihr feststellen könnt, hat sie mir eine sehr ausführliche Ausarbeitung zur Verfügung gestellt. Es lohnt sich auf jeden Fall, alles zu lesen:
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Meine Hände arbeiten daran, mit dem Powerkorn Amaranth und der Biogas-Energie aus organischen Hausabfällen ein Kreislauf-Projekt für Wohnbezirke und Kommunen auf die Beine zu stellen (s. Abb. 1).
Der Projekt-Trägerverein „En Buenas Manos“ e.V. unterstützt dafür zur Zeit den Amaranth-Anbau und die Entwicklung eines lokalen Biogas-Kreislaufs in Kuba. Es gibt auch erste Anfragen aus Deutschland, wo Mehrgenerationen-Projekte und Bioenergie-Dörfer lokale Kreislauf-Lösungen für ihren Energie-Bedarf suchen.
Wie sieht der vorgeschlagene Kreislauf aus?
Wenn in einem Wohnbezirk der Kreislauf in Gang gekommen ist, trennen in den Haushalten die Familienmitglieder, in den Schul-, Universitäts- und Firmenkantinen die KüchenmitarbeiterInnen und auf dem Markt die VerkäuferInnen die organischen von den übrigen Abfällen.
Die organischen Abfälle werden täglich von geschulten Transport-Fachleuten eingesammelt und einer lokalen Biogas-Anlage zugeführt, wo spezialisierte TechnikerInnen ihre fachgerechte Aufbereitung garantieren und über direkte Gas-Leitungen den Ofen der lokalen Bäckerei mit Biogas versorgen. Der bei diesem Prozess sozusagen nebenbei abfallende hochwertige organische Dünger kommt der (örtlichen) Landwirtschaft zugute – und hier auch dem Amaranth-Anbau –, das Wasser wird aufbereitet und wiederverwendet.
Warum Amaranth anbauen und essen?
Die Körner dieser außergewöhnlichen Pflanze (s. Abb.2), als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit über die ganze Welt verteilt, haben enorme Qualitäten. 1975 von der US-National Academy of Sciences als bestes pflanzliches Nahrungsmittel für den Menschen öffentlich wiederentdeckt und hervorgehoben, ist Amaranth auch ausdrücklich zur Bekämpfung des Welthungers empfohlen und fliegt bei der NASA seit 1985 als Controlled Ecological Life Support System regelmäßig mit in den Weltraum.
Zudem besitzt er die Fähigkeit, auch auf trockenen und salzhaltigen Böden zu gedeihen und diese Böden dann auch für andere Kulturen (wieder) fruchtbar zu machen. Damit ist die Pflanze in der Lage, gezielt der zunehmenden Versandung von Böden in einem immer breiter werdenden Gürtel entlang des Äquators entgegenzuwirken.
Warum Hausabfälle zu Biogas verarbeiten?
Sie stinken weltweit zum Himmel: die organischen Haushaltsabfälle. Immer noch verrotten sie überwiegend auf Müllhalden, einfach am Straßenrand oder an Flussufern. Das schädigt nicht nur Boden, Wasser und Ozonschicht, sondern ist noch dazu eine enorme Verschwendung, sind doch die organischen Reste des Essens und seiner Vorbereitung, Papier und Gartenabfälle eine Energiequelle erster Güte: Aus ihnen kann das kostbare Biogas gewonnen werden.
Die kleinen Lebewesen, die das können, gehören zu den ältesten auf der Erde: Methanbakterien. Sie sind die erfahrensten Energie-Produzentinnen aller Zeiten – wir menschliche „Energie-Grünschnäbel“ sollten sie also selbstverständlich im Team haben, wenn wir unsere Abhängigkeit von Erdöl, Gas und Kohle beenden wollen.
Lokaler Kreislauf auch beim Austausch Wertstoff gegen Wertmarken
Sinnvollerweise fließen in das Kreislaufkonzept von „EL PAN ALEGRE“ auch die positiven Erfahrungen der Stadtverwaltung in der brasilianischen Millionenstadt Curitiba ein. Um der stetig anwachsenden Müllberge in den Randbezirken Herrin zu werden, entwickelte sie vor über zwanzig Jahren ein äußerst erfolgreiches System („Müll ist kein Müll“), in dem das getrennte Sammeln und Abliefern von recyclebaren Wertstoffen mit Gutscheinen für den öffentlichen Nahverkehr, Saatgut, Bücher, Schulhefte und Bleistifte oder Essen entgolten wird.
Nachhaltig sein heißt die Kinder einbeziehen
In allen Projekt-Teilbereichen von „EL PAN ALEGRE“ werden insbesondere die Kinder als die hauptsächlichen zukünftigen NutznießerInnen mit einbezogen, so dass sie das Ineinandergreifen bzw. Vernetzen verschiedener Kreisläufe mit eigenen Händen lernen können.
Sie säen, betreuen und ernten die Pflanzen (s. Abb.3), aus deren Körnern später das Mehl gewonnen wird; sie bereiten selbst den Teig mit Amaranth-Mehl zu und backen Brot und Kekse.
Und sie tragen mit dazu bei, die zum Backen notwendige Energie zu produzieren, indem sie aktiv die „Müll“-Trennung lernen, die Weiterverarbeitung sehen und so ein Verständnis für den Stoff-Kreislauf organischer Materie entwickeln. Ihr Bewusstsein wird gestärkt, direkt Einfluss auf ihre Lebensbedingungen nehmen zu können.
Zum Trägerverein
Der gemeinnützige Verein „En Buenas Manos“ e.V. arbeitet geschlechter-demokratisch zusammen mit dem IKN (Internationales Süd-Süd-Nord-Wissens-Netzwerk für Nachhaltige Entwicklung) und der FNBB e.V. (Förder-Gesellschaft für Nachhaltige Biogas- und Bioenergie-Nutzung).Dann möchte ich noch hinzufügen dass der Verein seine Arbeit bislang nur aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert und wir uns deswegen über jede Spende als Unterstützung freuen (natürlich gegen Spendenbescheinigung).
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2) Informationen zum Amaranth
Der Amaranth (Pseudogetreide, aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse; bot.: Amaranthus spp.)
Die Amaranth-Pflanzen haben einen Saatkopf mit wenig Seitenzweigen, der bis zu 50cm lang wird. Der Samen ist kaum größer als ein Senfkorn, ist cremefarben, golden oder rosa. Eine Pflanze aus so einem kleinen Korn bringt ungefähr 50.000 neue Samenkörner hervor!
Amaranth ist eine der wichtigsten konzentrierten Quellen für Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine wie A, B1, B2, B3 und C; außerdem für Folsäure, Kalzium, Eisen und Phophor. Und er besitzt in außerordentlich hohem Maße essentielle Aminosäuren wie das Lysin, ebenso wie – die gesunden – mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Im Amaranth finden sich doppelt so viel Eiweiß wie in Mais und Reis bzw. 60-80% mehr als im Weizen sowie ein hoher Anteil an Ballaststoffen.
Achtung: da die Tabellen technisch bedingt nicht ganz zu sehen sind, gibt es sie im Folgepost 291 b) Amaranth und seine Eigenschaften als Grafiken abgebildet. Die Tabellen lasse ich hier jedoch stehen, damit sie maschinell ausgelesen werden kann, was mit den Grafiken ja nicht möglich ist.
Amaranth hat einen Proteingehalt von ca. 17% (Weizen nur 12-14%, Reis 7-10% und Mais 9-10%).
Verglichen mit anderen Getreidearten ist der Gehalt der essentiellen Aminosäure Lysin ebenfalls sehr hoch (9,28%). Der Nährwert des Amaranth-Proteins liegt bei 75%. Der Vergleich mit Milch (73%), Gerste (62%), Weizen (56%) und Mais (44%) zeigt den hohen Grad biologischer Verwertbarkeit des Proteins.
Amaranth enthält dazu doppelt soviel Kalzium wie Milch. Amaranth sollte mit Milchprodukten zubereitet werden, damit der Darm sie besser verarbeiten kann. Der hohe Eisengehalt und die Aminosäure Lysin machen Amaranth besonders wertvoll.
Die Körnchen können zu Mehl verarbeitet und z.B. Brot, Keksen und Spaghetti beigefügt werden. Aber sie können auch wie Maiskörner »gepoppt« werden (nussiger Geschmack) und dann z.B. Süßspeisen, Müsli, Joghurt, Suppen und Soßen bereichern.
In Deutschland sind Amaranth-Körner roh ebenso wie verarbeitet in der Zwischenzeit in allen Bioladen-Ketten, Bioläden und Reformhäusern zu kaufen.
***
Die Amaranth-Pflanze ist in der Lage, sich auch in trockenen und salzhaltigen Böden zu entwickeln. Wenn sie ausgekeimt hat, wächst sie auch ohne künstliche Wasserzufuhr weiter. Mit ihren vielen Blättern und ihren Wurzeln bietet sie Sonnenschutz und (neue) Lebensgrundlagen für Mikroorganismen in der Erde, so dass sie wieder fruchtbar wird – auch für andere Bodenfrüchte.
In Lateinamerika war der Amaranth bei den Mayas, Inkas und Azteken bereits 4.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung ein fester Bestandteil ihrer Hochkultur, neben Mais und Bohnen. Wegen ihres schon damals bekannten hohen Nährwerts wurden die Körner wie Gold gehandelt – Powernahrung für starke Völker.
Die Pflanze selbst wurde zum Symbol für Unsterblichkeit, denn die Rispen mit den Blüten – einmal abgeschnitten – halten sich noch lange Zeit (Amaranth > griech. = Pflanze, die nicht verwelkt).
Anfang des 16. Jahrhunderts ließ der spanische Invasor Hernán Cortés bei Androhung der Todesstrafe den Anbau und den Verzehr von Amaranth verbieten. Katholische Priester hatten sich an den religiösen Zeremonien gestört, bei denen Amaranth-Gebäck dargereicht wurde. Vor allem aber hatten sie herausgefunden, dass der Widerstand der Bevölkerung gegen die spanische Gewaltherrschaft mit den kleinen Amaranth-Körnern genährt wurde.
Für 400 Jahre geriet Amaranth in Lateinamerika nahezu vollständig in Vergessenheit.
In Deutschland wird Amaranth immer bekannter; in Lateinamerika haben nur mexikanische Kleinbauern das alte Wissen bewahrt, während z.B. in Peru ökologisch zertifiziert nur für den Export angebaut wird.
Dass Amaranth ein wahres Natur-Dopingmittel ist, muss dort wie hier noch viel lauter gesagt werden. Vor allem den Kindern und Frauen. Denn sie profitieren am meisten von seiner Kraft.
***
Rezeptbeispiele:
1. Etwas Süßes, ganz leicht zu machen:
Alegría (= Freude)
6 TL Honig und 1 EL Butter vermischen und unter Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen. Wenn die Masse goldbraun ist, 1 Tasse gepoppten Amaranth natur mit einem Holzlöffel einrühren.
Nach Geschmack Sonnenblumenkerne, Kokosflocken, Cornflakes oder Rosinen unterrühren. Die Mischung auf ein Backblech streichen, in Würfel schneiden und abkühlen lassen.
2. Etwas leckeres Herzhaftes:
Amaranth-Mangold-Auflauf
Zutaten für 2 Portionen
- 100 g Amaranth-Körner (roh)
- 1/4 l Gemüsebrühe
- 300 g Mangold
- 1 Fenchelknolle
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Olivenöl
- Salz
- Muskatnuss, frisch gerieben
- 2 EL Crème fraîche
- 2 EL Zitronensaft
- 1 Ei
- 50 g Haselnussblättchen
- 2 EL frisch geriebener Parmesan
- Öl für die Form
Schritt 1
Amaranth in einem Sieb mit heißem Wasser kurz abspülen. Mit Gemüsebrühe aufkochen, bei schwacher Hitze 40 Min. quellen lassen.
Schritt 2
Mangold waschen und putzen. Die Stiele klein würfeln, die Blätter in breite Streifen schneiden. Fenchel waschen, putzen, halbieren und ohne den mittleren Strunk in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen, fein würfeln. Öl erhitzen. Knoblauch, Fenchel und Mangoldstiele 2-3 Min. andünsten, Mangoldblätter unterrühren. Mit Salz und Muskat würzen.
Schritt 3
Backofen auf 200° vorheizen. Eine feuerfeste Form einfetten. Crème fraîche mit Zitronensaft und Ei verrühren. Die Hälfte des Gemüses in die Form geben. Amaranth darauf verteilen, mit der Hälfte der Haselnussblättchen und 1 EL Parmesan bestreuen. Mit dem Rest Gemüse abdecken. Crème fraîche darüber gießen. Mit übrigen Haselnussblättchen und Parmesan bestreuen. Im Ofen (Mitte, Umluft 180°) 20 Min. backen.
Haselnussblättchen und Parmesan krönen diesen wunderbar aromatischen Auflauf als Knusperkruste - da greifen nicht nur Vegetarier gerne zu!
***
Zubereitungszeit: unter 30 min
Schwierigkeitsgrad: einfach
Kalorien: 640 kcal pro Portion
Saison oder Anlass: Winter, Herbst
Menüfolge: Hauptspeise
Gerichttyp: Auflauf
Verschiedenes: Gut vorzubereiten, vegetarisch, ohne Alkohol, Glyx
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3) Informationen zum Biogas
Biogas
Biogas besteht hauptsächlich aus Methan (CH4, Anteil: mindestens 60%) und Kohlendioxid (CO2) sowie den Spurengasen Schwefelwasserstoff (H2S), Ammoniak (NH3), Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2).
Unter Luftabschluss zersetzen Methan-Bakterien organische Materie und verwandeln sie seit über 3,5 Millionen Jahren in Biogas und hochwertigen organischen Dünger. Damit sind sie die erfahrensten Energieproduzentinnen auf der Erde.
Biogasanlagen weltweit machen sich dieses Wissen zunutze, bislang in der Mehrzahl mit
Gülle aus der Viehzucht als Ausgangsmaterie. Auch aus den organischen Hausabfällen auf den offiziellen und den wilden Mülldeponien entweicht Biogas – unkontrolliert. Es steigt in die Atmosphäre auf und schädigt dort die Ozonschicht.
In Europa existiert seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts ein regelrechter Boom beim Biogas-Anlagenbau. Auch in Kuba rückt diese Energiequelle immer stärker in den Mittelpunkt der Bemühungen, in der nationalen Energieversorgung Alternativen zum Erdöl zu fördern. So wurde zum Jahresbeginn 2007 eine nationale interdisziplinäre Biogas-Kommission eingerichtet, die die langjährigen Erfahrungen bündeln und extensiv ausbauen soll – auch und gerade mit neuen Ausgangsmaterialien.
Die steigende Bevölkerungszahl und damit auch die zunehmende Menge ihrer Abfälle machen veränderte Entsorgungskonzepte unumgänglich. Wie in anderen Zusammenhängen auch müssen nachhaltige Lösungen lokal ausgerichtet und verankert sowie in Kreisläufen organisiert sein.
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Der Verein verfolgt wirklich sehr ehrgeizige Ziele und ich wünsche ihnen, daß sie über "El Pan Alegre" viele Freunde erreichen können :-) Und wenn es die ersten Amaranth-Ernten des Vereins in Deutschland zu kaufen gibt, erfahrt Ihr es gewiß über Naturtipps...
Amaranth - eine gesunde Kostergänzung, die auch noch bei der Zurückgewinnung versteppter Flächen helfen und die Versteppung aufhalten kann!
Übrigens:
Verschenkt doch als Geschenkidee einfach mal Amaranthprodukte - das ist lecker und gesund - und fairtrade auch noch sozial und bio auch noch nachhaltig :-)
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Sonntag, Dezember 14, 2008
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Samstag, 15. November 2008
283) Für effiziente Holzöfen in Afrika spenden
Bild: WWF - Holzöfen für die Flüchtlinge im Kongo und den Wald vor Ort
Krieg bringt Elend und Not - das wissen wir alle
Krieg bringt Elend und Not - nicht nur den Menschen
Krieg bringt Elend und Not - der WWF will im Kongo beides ein wenig lindern
Dazu kam jetzt in einem Newsletter folgender Aufruf:
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Notruf aus dem Kongo: Helfen Sie den Flüchtlingsfamilien
Mehr als 50.000 Menschen wurden durch die jüngsten Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo nach Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu vertrieben.
Dadurch ist die Zahl der Familien, die bereits unter unerträglichen Bedingungen in Flüchtlingscamps zwischen Goma und dem Virunga-Nationalpark leben, dramatisch angestiegen.
Bitte spenden Sie JETZT!
Der WWF will den Menschen in akuter Not rasch und ganz direkt helfen: Mit Ihrer Spende von 48 Euro können wir zwei Familien mit einem kleinen Ofen und Feuerholz für ein halbes Jahr ausstatten.
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Wer zum Jahresende noch etwas spenden möchte - dies ist eine Möglichkeit, um Menschen und Wald schnell und unbürokratisch zu helfen...
Übrigens:
Eine andere Holzofenaktion in einer friedlichen Region Afrikas, in Nigeria kann unterstützt werden über waswirtun auf waswirtun.de. Im Folgenden ein Textausschnitt von der Seite. Die Aktion unterstützt eine Aktion von atmosfair:
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Effiziente Brennholzkocher in Nigeria, atmosfair gGmbH
© atmosfairDas Nachfolge-Projekt ist unter Federführung der atmosfair gGmbh (siehe Link-Galerie) die Versorgung der Bevölkerung in Nigeria mit effizienten Brennholzkochern. Diese sparen 80% an Energie ein, verursachen weniger Rauchentwicklung und helfen die Abholzung und Versteppung der Landschaft zu vermeiden. Sie funktionieren Tag und Nacht und sind an die Kochgewohnheiten der Nutzer angepasst.
Die Gesamteinsparung dieses Projekt wird mit 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr, gemittelt über 10 Jahre, beziffert. Ein Kocher spart ca. 2 Tonnen pro Jahr ein.
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Macht alle Mit, die Ihr noch spenden möchtet...
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Samstag, November 15, 2008
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Donnerstag, 30. Oktober 2008
275) Lecker! Schwarzwurzelzeit!
Bild: © Michael Franke / PIXELIO
Karamelisierte Schwarzwurzel mit roten Kartoffeln - etwas für die Gourmetküche ;-)
Jetzt bestelle ich sie gerne wieder über die Biokiste: die Schwarzwurzel.
Sie heißt nicht etwa so, weil die Hände beim Schälen "schwarz" werden können, sondern weil sie eine schwarze Schale hat.
Dabei ist das mit dem Schälen ganz einfach - schält man sie unter Wasser, verkleben keine Hände, braucht man keine Handschuhe und muß sie auch nicht erst kochen vor dem Schälen. Ich schneide sie in ca. 10 cm lange Stücke und schäle sie dann in einer Schüssel Wasser - und ausgetrickst.
Danach können sie roh oder gekocht weiterverarbeitet werden, und das lohnt sich!
Denn der aus Spanien stammende "Spargel des armen Mannes" ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Nicht nur, daß er das für Diabetiker leicht verdauliche Inulin enthält, nein, er hat noch viele andere tolle Inhaltsstoffe und einen mit den Erbsen und Bohnen vergleichbaren Nährwert :-) Auf Lebensmittellexikon.de z.B. gibt es alles ganz genau zum Nachlesen.
Und Wikipedia hat schöne Bilder von der Wurzel und der Blume als oberirdischen Teil. Wer weiß schon, daß die Schwarzwurzel zu den Korbblütler gehört und blüht wie z.B. das kleine Habichtskraut?
Mir jedenfalls war das oberirdische Erscheinungsbild der Pflanze noch vor diesem Post unbekannt. Nun weiß ich, daß die als Gemüse angebaute Pflanze meist zweijährig ist und im ersten Jahr geerntet wird.
Bild: © Kurt F. Domnik / PIXELIO
Eine Deutsche Wildform - "Rote oder Violette Schwarzwurzel", sie steht mittlerweile auf der Roten ListeBild: © Kurt F. Domnik
Übrigens:
Die Kinder essen sie bei uns auch gerne - ein Grund mehr, der für sie spricht. Sie kann z.B. auch in Teig getaucht und in Fett ausgebacken werden - vielleicht nicht sooo super gesund, aber als Besonderheit lecker...
Also, wer einheimische Abwechslung auf dem Speiseplan sucht, kann den Winter über die Schwarzwurzel mitkochen - denn die ist lecker, aus regionalem Angebot erhältlich und gesund! Sucht Euch eins der leckeren Rezepte z.B. im Internet aus und
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Donnerstag, Oktober 30, 2008
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Samstag, 27. September 2008
251) Der Sanddorn ist reif
Bild: www.pixelio.de/ H.Schröder
Sanddorn - ein dorniger Busch, der gerne auf sandigen Böden wächst.
...das bedeutet aber nicht automatisch, daß geerntet werden darf! Natürlich wild wachsender Sanddorn steht in Deutschland unter Naturschutz. Bei den vielen Vögeln, die sich davon ernähren, ist das auch gut so. Denn selbst wenn er an manchen Stellen "wie Unkraut wächst" ist er noch lange nicht "vogelfrei"!
Umso mehr lohnt sich ein Sanddornbusch im Garten. Aber Achtung, es gibt männliche und weibliche Pflanzen - und nur die weiblichen bringen auch Ernte. Und dann kann man im Herbst getrost zur Ernte schreiten kan. Und wenn der Busch erst mal groß genug werden durfte, bleibt auch noch genug für die Vögel. Immerhin kann dieser mittelhohe Strauch 1 bis 8 Meter hoch werden.
Die Sanddornbeeren stecken u.a. voller Vitamin C - entsprechend gesund sind Saft, Marmelade, Kompott und Co aus Sanddorn! Und entsprechend beliebt ist der Sanddorn auch. Allerdings ist die Ernte mühsam bis matschig. Denn die Beeren lösen sich nur schwer vom dornigen Stiel ab. Als Trick werden die Beerentragenden Zweige abgeschnitten, eingefroren und gefrorenen Beeren dann "abgeschlagen".
Nun, eine Ernte mit Abschneiden der Zweige - da klingeln erstmal alle Alarmglocken. Aber der Sanddorn scheint es gut zu verkraften und im kommenden Jahr umso besser auszutreiben - wie wir es ja von vielen Gartenbüschen auch kennen... das gleiche kann ja auch bei Brombeeren beobachtet werden, die Zurückgeschnitten werden. Umso stärker wachsen sie wieder nach - allerdings, die Gesamtgröße der Pflanzen wird damit auf alle Fälle eingeschrängt - im eigenen Garten kein Problem...
Und wie immer bei Wildfruchternten - nur dort, wo es genug für die Wildtiere und den Menschen gibt - sonst hängen lassen - und bei Sanddorn sowieso: nicht von wildwachsendem Naturwuchs (Naturschutz).
Da es jedoch auch sehr gute Säft zu kaufen gibt, muß auch nicht unbedingt eine eigene mühsame Ernte sein, um gesund von ihm leben zu können.
Hier im Ruhrgebiet ist er, wahrscheinlich angepflanzt, z.T. auf alten Zechengeländen zu finden. Es ist auch kein Wunder, denn laut Wikipediaeintrag zum Sanddorn "...kann er als Pionierpflanze auf Urgestein gedeihen und baut mit Hilfe der mit ihm in Symbiose lebenden Pilze langsam den Humusgehalt auf..." Außerdem kommt er mit mageren Böden gut zurecht und hat ein weit verzweigtes Wurzelwerk.
Somit ist er wirklich eine Allroundpflanze: gesund, lecker, bei Vögeln zum fressen und nisten beliebt, genügsam sowie stabilisieren und aufbauend. Und wer selber ernten und den Sanddornsaft gewinnen möchte, kann es mit dem Rezept auf cojito.de einmal versuchen. Oder versucht eins der vielen anderen Rezepte, die mit Sanddorn möglich sind. Im Link gibt es nur einige Beispiele, das Web bietet noch mehr...
Also, wer einen sandigen oder mageren Gartenboden hat, auf dem nichts gedeihen will: versucht es mit Sanddorn. Und bei weiblichen Büschen freuen sich auch noch die Tiere. Außerdem sind die dicht an dicht sitzenden orangen Beeren sehr dekorativ im Herbst!
Bild: www.pixelio.de/ Stephan Likar
Feuerdorn - für Vögel o.k., für Menschen schwach giftig.
Aber Achtung: verwechselt ihn nicht mit dem Feuerdorn, der auch gerne als Zierstrauch in Gärten gepflanzt wird! Den Vögeln ist eine Verwechsslung nicht ganz so wichtig - beides wird gerne gefressen und zum Brüten genutzt. Aber für den Menschen gilt der Feuerdorn aus der Familie der Rosengewächse als schwach giftig!
Für mehr einheimische Vielfalt im Garten - pflanzt einheimische Büsche! Und laßt sie auch etwas größer wachsen, damit Vogelnester effektiv versteckt und geschützt gebaut werden können! Denkt daran, wenn jetzt wieder der herbstliche Strauchschnitt kommt!!!
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Samstag, September 27, 2008
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Labels: Ernährung, Garten, Herbst, Kochen, Naturschutz, Pflanzenportraits, Saisongemüse, Tierschutz, Vögel
Donnerstag, 28. August 2008
225) Dinkel und Grünkern - eine Pflanze und zwei Produkte
Bild: www.pixelio.de/ Brandtmarke
Dinkel - Kennern läuft das Wasser im Mund zusammen
Der Newsletter von hat mich darauf aufmerksam gemacht - die Dinkelernte ist eingefahren. Unter allen Getreiden wird von ihm wohl das meiste genutzt:
die Spelzen füllen z.B. Stillkissen, Wärmekissen, Kopfkissen, dashttp://www.blogger.com/img/gl.link.gif grün geerntete und Nachgetrocknete Korn landet z.B. als Grünkernburger auf dem Tisch und das reife Korn - daraus kann z.B. leckeres Brot gebacken werden. Das kommt bei uns regelmäßig frisch auf den Tisch. Das Rezept dazu gibt es hier bei Naturtipps im Post 065) Vollkornbrot selber im Ofen backen.
Und nicht nur, daß er lecker und gesund ist - für viele Weizenallergiker ist er die Alternative zum Backen und Kochen. Allerdings enthält er ebenso wie der Weizen Gluten, wie aus einem Forenthread aufLibase.de hervorgeht: Dinkel-ohne Gluten?. Schließlich ist er ja auch sozusagen der Urweizen.
Über seine Vergangenheit ebenso wie über seine Inhaltsstoffe berichtet bei Wikipedia die Seite Dinkel. Zwar bringt er weniger Ertrag, ist aber resistenter und verträgt auch rauheres Klima. So kann Dinkel auch gut von Biobetrieben angebaut werden.
Interesssant ist auch sogenannter "Dinkelreis". Das ist entspelzter Dinkel, der als Reisalternative gekocht und werwendet werden kann. Bei uns wird es z.B. sehr gerne gegessen. So ersetzt ein einheimisches Produkt lange Transportwege und bringt trotzdem Abwechslung in den Speiseplan. Und wer Dinkel auf den Tisch bringt, muß sich nicht schämen, etwas altes ausgekramt zu haben, denn: Dinkel – ein gesundes Urkorn wiederentdeckt.
Und wer wirklich alles über dieses Getreide wissen möchte, der klickt am Besten auf www.dinkel-infocenter.de, der offiziellen Infoseite der Qualitätsgruppe Dinkel Baden-Württemberg.
Also, wer sein Glück mit dem anspruchslosen einheimischen Dinkel ausprobieren möchte, versucht es vielleicht einfach mal bei chefkoch.de mit den 3406 Treffer zur Suche "dinkel".Und, aus eins mach zwei: wer lieber mit Grünkern anfangen möchte, der findet dort auch einiges: 886 Treffer zur Suche "grünkern"
Ach ja, ganz genau gesagt ist Grünkern laut Wikipedia das halb reif geerntete und unmittelbar darauf geröstete Korn des Dinkels. Er wird auch „Badischer Reis“ genannt. Er wird zum Trocknen "gedarrt". Das klingt fast wie "dörren" und bedeutet das Trocknen bei 120–150 °C auf der Darrpfanne. Der Grünkern erhält dabei den spezifisch nussigen Geschmack, den andere Getreidearten nicht bekommen.
Übrigens gibt es demnächst wahrscheinlich sogar Heizpellets aus Dinkelspelzen, einem Abfallprodukt bei der Dinkelernte. Denn sooo viele Dinkelspelzen werden dann doch nicht als Füllstoff benötigt. Obwohl sie viele gute Eigenschaften bietet, so könne sich in ihr z.B. keine Milben bilden, wie vorstehenden Link zu erfahren ist.
Also, macht Eure Küche und Euer Leben abwechslungsreicher durch dieses einheimische, anspruchslose Getreide - laßt es Euch schmecken und schlaft gut bei diesem Schritt zu einem nachhaltigeren Leben!
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Donnerstag, August 28, 2008
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Dienstag, 26. August 2008
223) Der leckere Hokkaido
Bild: www.pixelio.de/ Michael Finger
Der Hokkaidokürbis ist klein - aber lecker!
Ich freue mich jedes Jahr wieder auf den Spätsommer - denn dann beginnt die Kürbisernte. Besonders auf den kleinen leckeren Hokkaido freue ich mich da. Und auch die Kinder fallen begeistert über die leuchtend orange Kürbissuppe her, die es dann mit Nudeleinlage gibt. Da wird nicht gemault und nicht gemeckert, sondern alles ratzputz verspeist.
Eigentlich ist dieser ursprünglich aus Japan stammende Kürbis viel zu schade, um lediglich als Herbstdekoration auf Terassen und vor Hauseingängen zu landen! Außerdem ist Kürbis insgesamt ein sehr gesundes Gemüse, dazu noch günstig und ergiebig. Auch im Garten kann er leicht selber gezogen werden - sofern die Schnecken nicht über ihn herfallen, wie sie es bei mir leider erfolgreich gemacht haben. So gibt es bei uns wieder Biokistenhokkaido. Die Kerne werden aufgehoben und getrocknet. Zum Einen zur eigenen Aussaat im Garten im kommenden Jahr und zum Anderen für das Eichhörnchen im Winter. Vergangenen Sommer hatten wir eine erfolgreiche Kürbisernte.
Bild: www.pixelio.de/ jrm
Da gab es neben den bis zu Handball großen Früchten auch in Pfannkuchenteig gebratene Blüten. Ein Rezept, das übrigens auch mit Zucchiniblüten lecker ist! Über 700 Rezepte gibt es unter chefkoch.de und Feinschmecker finden Leckeres unter vegetarisch-geniessen.com - es lohnt sich also, ihn mal in der Küche auszuprobieren. Wichtig ist bei allem, daß er wirklich gar gekocht ist. Meiner Erfahrung nach wird er durch das Kochen so lecker süß. Nicht lange genug gegart schmeckt er nicht so lecker... Wenigstens habe ich die Suppe einmal zu früh pürriert und es schmeckte längst nicht so gut, wie sonst.
Bei meinen Kindern bewährt sich folgende Hakkidosuppe:
1 Kürbis
Gemüsebrühe
Salz
Zimtstange
Honig
Dill
Süße Sahne
Suppennudeln/ Dinkel/ Weizen
Den gewaschenen Kürbis aufschneiden und die Kerne mit dem faserigen Innenteil des Fruchtfleisches entfernen. Die Schale nur dort entfernen, wo sie nicht lecker aussieht. Beim Hokkaido kann die dünne Schale mitgegessen werden. Das erleichtert die Arbeit sehr. Den Kürbis kleinschneiden zum Kochen, lediglich der Stengel und Kerne bleiben übrig...
Die Kürbisstücke in Topf geben und mit Gemüsebrühe aufgießen/ abdecken und ca. 20 Minuten gar kochen bis ein leckerer Duft durch die Küche zieht... 1 Zimtstange und Salz nach Bedarf beim Kochen hinzugeben.
Anschließend pürrieren und mit Honig und süßer Sahne abschmecken. Fein gehackten Dill überstreuen, evtl. einen Schlag Sahne zur Dekoration drauf geben und lecker :-)
Bei uns werden beim Servieren noch Suppennudeln mit in den Teller gegeben oder gargekochter Dinkel/ Weizen.
Daß sein Fleisch voller Betakarotin, Kalium und Eisen steckt, verrrät uns der Stern in seinem Artikel Stars der Bio-Kiste - Der Hokkaido-Kürbis. Weitere Nährwertangaben gibt es auf der Seite der Demetergärtnerei Sannmann.Bild: www.naturtipps.de/
Vom leckeren Hokkaido bleibt bei uns nicht viel übrig für den Komposthaufen...
Einheimische angebautes Gemüse anstatt importierter Exoten -
Macht alle Mit!
Nachtrag am 29. Juli 2008:
Frische Kürbiskerne 2 Tage in Salzwasser legen und dann bei 180 °C ca. 30 Minuten in Ofen - nicht dunkel werden lassen - lecker!
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Macht alle mit!
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Dienstag, August 26, 2008
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Samstag, 7. Juni 2008
180) Tag der Ozeane
Bild: www.pixelio.de/ Knaddldaddl
Korallenbleiche - das Totengerippe einer einst bunten Welt
Der blaue Planet - vom Weltall aus gesehen ist die Erde der blaue Planet...
Von der Erde aus betrachtet wird sie immer mehr der geplünderte, der tote Planet...
Die recherchen zum Tag der Ozeane machen traurig und verderben den Appetit - den Appetit auf Meeresfisch, gleichgültig ob zertifiziert oder aus Bioaquakultur, ob konventionell oder illegal gefangen...
Die Meere werden so sehr geplündert und übernutzt, daß anstatt der Angelleine nur noch eine stabile Ankerkette hilft - alle Fischerboote gehören angekettet, wie es scheint... Wer weiß da eine Lösung?
Ernährungstechnisch heißt es, wir sollen 2mal wöchentlich Fisch, am Besten Meeresfisch, essen - ökologisch gesehen kann davon momentan nur abgeraten werden. Denn die Meere sind spätestens 2050 wirtschaftlich leer gefischt, wenn es so weitergeht wie bisher. Es muß wesentlich sensibler mit diesem Lebensraum umgegangen werden.
Zur Zeit kann er ein klein wenig durchatmen, da laut Presselmeldung von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V. aufgrund der hohen Treibstoffpreise Fischerboote nicht auslaufen - der Diesel kostet mehr, als der Fang einbringt... Davon profitieren auch die Meeressäuger, die massenweise als Beifang in den Netzen und an den Angelleinen ums Leben kommen. Als Kadaver häufig wieder über Bord gehen...
Beifang - wertlos und lästig...
Tiere - wertvoll und lebenswert!
Sehr aufschlußreich über den schlechten Umgang der Menschen mit den Ozeanen ist der Bericht des WWF: Unsere Ozeane: geplündert, verschmutzt und zerstört.
Der 20seitige reich illustrierte Bericht ist als pdf-Datei runterladbar.
Interessante Gedanken zum Tag der Ozeane gibt der Artikel "Kieler Forscher warnen vor nachhaltigen Veränderungen". In ihm wird auch über Gedanken zur zukünftigen Nutzung der Ressourcen geschrieben - Gedanken, die wiederum zu denken geben.
Ach ja - eigentlich ist es ein Tag, an dem die Ozeane gefeiert werden können:
"Seit dem UN-Umweltgipfel von Rio de Janeiro 1992 wird am 8. Juni inoffiziell, aber weltweit, der "World Ocean Day" gefeiert.", wird im Artikel ""Tag der Ozeane" im Tiergarten Schönbrunn" berichtet.
Nachdem Naturtipps schon mehrmals darauf hingewiesen hat, nur zertifizierten Seefisch zu kaufen, kommt langsam die Frage auf, ob wir überhaupt noch Seefisch essen sollten...
"Welche Alternativen gibt es ernährungstechnisch?", frage ich hiermit alle Naturtipps-Leser! "Ist Meeresfisch wirklich so wichtig in der Ernährung?" Ich bin gespannt auf Eure Kommentare...
Und hier noch das Motto dieses Jahres:
"Helping our climate, helping our ocean with a special focus on coral reefs"
Das bedeutet so viel wie:
"Wer unserem Klima hilft, der hilft unseren Ozeanen - mit speziellem Focus auf die Korallenriffe"
Übrigens:
2008 ist unter anderem das internationale Jahr des Riffs!
Mit anderen Worten, neben dem Reduzieren des Fischverzehrs und bewußtem Kauf von Fisch (Post 33) und 35) helfen auch alle Maßnahmen zum Klimaschutz den Meeren!
Und verzichtet im Urlaub auf den Kauf von Korallen, Muscheln und anderen Souveniren aus dem Meer - zumal viele im Urlaubsland angebotenen Dinge gar nicht nach Deutschland eingeführt werden dürfen...
Wer noch weiß, wie wir im eigenen Leben den Ozeanen helfen können - schreibt es als Kommentar!
Macht alle Mit!
...und schaut Euch das Video zu "Deep Blue" auf dem Sozialen Netzwerk Naturtipps an - eigentlich ist das Meer schon gut eingerichtet, auch ohne den Menschen...
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Samstag, Juni 07, 2008
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Montag, 12. Mai 2008
158) Eßbare Blüten
Bilder: www.naturtipps.de
Nudelsalat mit Kräuter-Joghurtsauce und Schnittlauchblüten
Seit Pfingsten ist es wieder soweit - der Schnittlauch blüht wieder in voller Pracht. Worüber viele Gärtner sich ärgern, darüber freue ich mich jedes mal aufs Neue. Denn Schnittlauchblüten sind etwas ganz besonderes - sie schmecken saftig, schnittlauchig mit etwas süßem Aroma vom Nektar. Einfach lecker!
Und da sind wir mitten im Thema - eßbare Blüten gibt es nämlich reichlich! Und dekorativ sind sie auch noch. Wie geschaffen sind sie zur Dekoration von Essen und Tisch, eingefroren in Eiswürfel zu Getränken, kandiert auf Kuchen oder getrocknet mitgemischt in Tees zur Verschönerung... Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Welche Blüten neben dem Schnittlauch noch eßbar sind?
Erstmal gibt es hier eine Liste giftiger Blüten von kochen-wein.de - allerdings nicht vollständig!
Und jetzt die leckere Seite - Listen mit eßbaren Blüten:
- Essbare Blüten und Wiesenkräuter von kochen-wein.de
- Essbare Blüten mit kreativen Ideen auf dekoatelier.de
- essbare Blüten, eine lange Liste mit Anwendungstipps auf bio-gaertner.de
- Welche Blüten sind essbar? Forum mit zahlreichen Tipps auf chefkoch.de
- 69 Eßbare Blüten aus dem Blumenbeet auf garten-literatur.de
Auf kraeuterei.de kann sogar ein Paket mit 10 Frühlings-Pflanzen mit eßbaren Blüten bestellt werden
Allgemeine wichtige Tipps zu Blüten in der Küche gibt es unter Blumen zum Essen auf rabenseiten.de
Besonders hervorzuheben ist dabei wohl der Hinweis, daß Allergiker auf ihre Allergien achten müssen!
Und zur Holunderblüte freuen meine Kinder sich wieder ganz besonders auf Holunderblüten, ausgebacken in Pfannkuchenteig und "Kindersekt" (mit Mineralwasser aufgegossener Holunderblütensirup) :-)
Erlebt den Blumengarten neu, mit einem Sinn mehr ;-)
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Montag, Mai 12, 2008
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Sonntag, 27. April 2008
149) Rhabarber - heilsame Wurzel, leckerer Stengel, giftiges Blatt
bild: www.pixelio.de/ urulaia
Erntereifer Rhabarber!
Es ist wieder soweit, der Rhabarber verlockt zu leckeren Gerichten...
Passend dazu hat Bioland eine Pressemeldung rausgegeben:
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Erster Bio-Rhabarber im Handel
Frühlingsbote bringt Farbe und Abwechslung
Mainz 15. April 2008: Im April können wir uns über das erste frische und
heimische Freilandgemüse freuen: Rhabarberstängel leuchten als
Frühlingsboten von rot bis grün auf den Feldern wie in den Gärten und
laden zum Ernten und Naschen ein. Gängige Biosorten wie Arrow, Timperley
Early oder Holsteiner Blut sind nun in vielen Biofachgeschäften und
Hofläden erhältlich. Den Bioland-Hofladen in ihrer Nähe finden Kunden am
schnellsten unter www.bioland.de.
Rhabarber enthält große Mengen an Vitamin K und C sowie Kalium und Calcium
und besitzt neben dem frischen Geschmack eine durstlöschende,
verdauungsanregende und bakterizide Wirkung. Der hohe Säurewert, der
empfindlichen Mägen Probleme bereitet, lässt sich durch die Zugabe von
Milch abmildern. Wegen seines Oxalsäuregehaltes ist Rhabarber jedoch nicht
für Schwangere, Stillende und Kleinkinder zu empfehlen. Auch Rheumatiker,
Gichtkranke, Diabetiker und Personen mit Nieren- bzw. Gallenproblemen
sollten Rhabarber meiden oder nur nach Absprache mit ihrem Arzt genießen.
Bei jungem Rhabarber ist der Säuregehalt niedriger als bei älteren
Stauden. Bis zum 24. Juni kann das Gemüse geerntet werden, danach sind die
Stängel wegen des steigenden Oxalsäuregehaltes ungenießbar. Zum Verzehr
sind ausschließlich die Stängel - jedoch nicht die Blätter – geeignet: Die
Blätter der Rhabarberstauden enthalten große Mengen Anthrachion, das für
Menschen giftig ist.
Für die Erzeugung von Bio-Rhabarber sind ein passender Standort, genügend
Wasser, eine gut dosierte Naturdüngung und vor allem standortangepasste
Pflanzen Voraussetzung. So wird der Bio-Rhabarber in den Sommermonaten mit
organischem Dünger wie Horngries und im Herbst mit Mist oder Kompost
gedüngt. Der Bioland-Bauer achtet bei der Pflege seiner Rhabarberpflanzen
darauf, dass sie bei Ernteende im Juni noch über genügend Blattmasse
verfügen, um ausreichend Reservestoffe für den nächsten Sommer einlagern
zu können. Neben den „zweibeinigen Feinschmeckern“ lieben vor allem Mäuse
die schmackhafte Pflanze. Weitere Konkurrenz muss der Biobauer bei seinem
Stängel-Gemüse nicht befürchten, solange er sich an die Grundsätze des
ökologischen Landbaus hält.
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Biorhabarber gibt es freilich nicht nur bei Bioland, Biokunden haben da bestimmt ihre ganz speziellen Lieferanten. Sei es z.B. auch ein anderer Bio-Hofladen, ein Bio-Marktstand, ein Biogroßmarkt, der Bioladen vor Ort, ...
Übrigens:
wer ein neues Rezept mit Rhabarber ausprobieren möchte, der findet z.B. über 200 Rezeptideen mit Rhabarber bei webkoch.de.
Aber Achtung, die Blätter sind giftig! Immer nur die Stengel verwenden! Und die Wirkung wiederum hat eine gute Heilwirkung.
Und Pflanztipps für Rhabarber im eigenen Garten gibt es beim WDR 5 Service Umwelt&Garten.
Also, Guten Appetit mit dem gesunden Gemüse wünscht Naturtipps!
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Sonntag, April 27, 2008
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Freitag, 25. April 2008
145) Buchendipp zum Tag des Baumes
Bild: www.pixelio.de/ RainerSturm
Lecker - junge saftiggrüne Rotbuchenblätter!
„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des
Baumes weist in die Zukunft !“
(Julius Sterling Morton 1872)
Dieses Zitat findet sich auf der Seite "Tag des Baumes" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Sie hat auch noch einen eigenen Internetauftritt zum Tag des Baumes: tag-des-baumes.de
Dort gibt es auch eine ausführliche Linksammlung zu dem Thema "Umwelt und Natur".
Aktuell gibt es natürlich auch eine Pressemeldung von der Schutzgemeinsaft Deutscher Wald:
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Baumpflanzung mit der Integrationsbeauftragten Prof. Dr. Böhmer
Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, haben gemeinsam mit Kindern einer Berliner Grundschule anlässlich des internationalen "Tages des Baumes" am Haus der Kulturen der Welt einen Götterbaum gepflanzt. "Die Liebe zur Natur verbindet uns alle, unabhängig von der Herkunft. Gerade für Kinder sind gemeinsame Erlebnisse in der Natur etwas Unvergessliches. Ich unterstütze daher gern die Aktion "Check Deinen Wald", bei der sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit der türkischen Naturschutzstiftung TEMA zusammengetan hat, um Kindern aus beiden Ländern den Naturschutz näher zu bringen", erklärte Böhmer.
"Wir haben den Garten vom Haus der Kulturen der Welt - einem Forum für die Begegnung verschiedener Kulturen - in Berlin zum Pflanzen ausgewählt, da wir ein Zeichen für die Integration aller Menschen in unsere Gesellschaft setzen wollen", so Dr. von Geldern. Die Themen Wald und Natur eignen sich nach Ansicht der SDW besonders, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen und im gemeinsamen Engagement für deren Erhalt zu Freunden werden zu lassen.
Mehr als 80.000 Bäume werden anlässlich des "Tages des Baumes" von den Mitgliedern der SDW sowie befreundeten Verbänden und Partnern in ganz Deutschland gepflanzt.
Neues Projekt "Check Deinen Wald"
Unter dem Motto "Bäume verbinden" startet die SDW zahlreiche Projekte, unter anderem zusammen mit dem größten türkischen Naturschutzverband, der TEMA-Stiftung. Das Projekt "Check Deinen Wald", in dem Schüler und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei ihre Einstellungen, Erfahrungen und Wünsche zum Wald in einem Kurzfilm präsentieren werden, soll gegenseitiges Verständnis und Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Integration fördern.
Götterbaum
Der Götterbaum kommt ursprünglich aus China und Korea, gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa und hat sich v.a. als Stadtbaum in Deutschland etabliert. Er ist resistent gegen Salz und Trockenheit und toleriert den von urbanen Luftverunreinigungen ausgehenden Stress besser als andere Stadtbäume.
Tag des Baumes
Um diese zahlreichen Baumpflanzungen der Menschen, insbesondere der Jugend, in den Gemeinden und Schulen zu unterstützen, pflanzte bereits 1952 der erste Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss auf Einladung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. im Bonner Hofgarten einen Ahorn-Baum. Diesem Aufruf sind bis heute viele berühmte Persönlichkeiten gefolgt, wie zum Beispiel in den beiden letzten Jahren die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.sdw.de oder der Telefonnummer 0228 - 94 59 835 (Pressereferentin: Sabine Krömer-Butz)
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Aktion:
Traditionell werden an diesem Tag also in zahlreichen Veranstaltungen Bäume gepflanzt. Falls Ihr noch einen Platz für einen Baum wißt, dann nutzt den heutigen Tag und pflanzt ihn :-) Schreibt in einem Kommentar, was Ihr wo gepflanzt habt, mal schauen wieviele Bäume Naturtipps zusammenbekommt! Und wenn es erst in den kommenden Tagen klappt - das gilt natürlich auch, hauptsache, es gibt neue Bäume :-)
Welchen Baum? Na hier in den Naturtipps werden ein paar schon mit einigen Ideen dazu beschrieben, vielleicht ist der passende für Euch dabei:
127) Erntezeit für Birkensaft Bei Nachbarn ist der Baum nicht sehr beliebt, da er so oft im Jahr streut - mal Samen, mal Blütenkätzchen mal Blätter - aber der Seele tut der Baum mit dem weiße Stamm und den wehenden Ästen gut...
092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche
Heute ist sie mehr als Busch bekannt, aber eigentlich ist sie ein Baum mit sehr hartem Holz, das sogar schwerer als Wasser ist.
084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
Ich habe gestern z.B. noch Zweige für eine Weidenhütte gesteckt - wenn sie angehen, dann gibt es - Weidenbäume und wenn ich sie schneide, Kopfweiden - Bäume!
048) Maulbeeren: Heiß auf Eis
Bei uns ist der Maulbeerbaum nicht so sehr bekannt, da er eigentlich in südlicheren Ländern zuhaus ist, aber die Vögel freuen sich hier über die leckere Ernte ebenso wie unsereins.
050) Maronenrezepte - süße Winterüberraschung
In warmen Gegenden trägt der Baum auch in Deutschland seine leckeren Früchte, wenn er erst einmal alt genug geworden ist.
Wer noch mehr ausführliche Baumportraits sucht, der findet viele Informationen auf der Seite baum-des-jahres.de Dieses Jahr ist übrigens die Walnuß Baum des Jahres - lecker!
Lecker ist auch das Naturtipps-Rezept zum Tag des Baumes:
Buchendipp
Die frischen jungen Blätter der Rotbuche schmecken leicht säuerlich und sind ein Geheimtipp von Wanderern: Wer unterwegs Durst hat und nichts mehr zu trinken, der kaut ein erfrischendes, junges, zartes - Rotbuchenblatt.
Für den Dipp braucht Ihr:
- einige zarte frische Rotbuchenblätter, Menge nach Geschmack
- Frischkäse (wer es mag auch Schafskäse)
- Joghurt
- zum Würzen, je nach Geschmack z.B. Salz, Pfeffer, milden - scharfen Paprika
Die Buchenblätter waschen und kleinschneiden/-hacken. Den Joghurt und Käse zu einer Creme zusammenrühren. Die zerkleinerten Buchenblätter unterrühren, abschmecken - lecker. Die ideale Creme für ein Frühlingsbuffet. Die Buchen grünen noch nicht? Dann voller Vorfreude abwarten.
Kinder:
Wer im Frühling mit Kindern unterwegs ist, z.B. mit der Schule/ dem Kindergarten oder in der Familie und auf junge zartgrüne Buchenblätter trifft, kann sie einmal probieren lassen. Sie werden überrascht sein und den Baum plötzlich mit anderen Augen sehen - nicht zum Schnitzen, sondern zum Essen und Erfrischen.
Übrigens:
Baumrinden dürfen auf keinen Fall zum Schnitzen verwendet werden. Anstatt auf ihnen mit einem Messer zu "malen" könnt Ihr mit ihnen malen! Mehr dazu findet Ihr unter 056) Bunte Rindenfrottagen selber machen!
Geschenkidee:
Verschenkt doch mal einen Baum zum Pflanzen!
Und: Pflanzt selber einen Baum! Bei mir war es gestern die Weidenhütte zum Austreiben, und bei Euch? Es muß ja keine teure großer Pflanze sein - überall gibt es zur Zeit Baumsprößlinge in der Natur. Mein Garten ist z.B. voll mit Ahorn- und Lindensprößlingen von den darüberstehenden Bäumen. Bestimmt gibt es auch andernorts Baumsprößlinge, von denen Ihr welche mitnehmen und pflegen könnt, bis sie groß sind... Oder es gibt im Garten eine keimende Walnuß/ Haselnuß, die die Eichhörnchen vergessen haben.
Macht alle Mit! und schreibt einen Kommentar davon...
Ansonsten:
Setzt Euch zum Tag des Baumes unter einen Baum und laßt die Seele baumeln...
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Freitag, April 25, 2008
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Donnerstag, 10. April 2008
134) Der Löwenzahn: bunt und lecker

Bild: www.naturtipps.de, Leuchtendgelbe Löwenzahnwiesen sind ein typisches Frühlingsmotiv.
Noch heute heißt es für viele Kinder: nicht anfassen, der ist giftig!
Aber das ist relativ. Hier der Wikipedia-Eintrag zum Stichwort "Giftpflanze" beim Löwenzahn:
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Nach Angabe der Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn kann es nach Verzehr größerer Mengen Löwenzahns zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen, Brechreiz und Durchfall kommen. In selteneren Fällen können kollaptische Zustände und Herzrhythmusstörungen auftreten. Zudem wurden nach Hautkontakt allergische Reaktionen mit Rötungen und Juckreiz beobachtet.
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Außerdem ist er in normalen Mengen verzehrt gesund, macht allerdings unangenehm braune Flecken in heller Kleidung, nicht nicht unbdingt rauszuwaschen sind - der Löwenzahn!
Jetzt zur Blütezeit zieht er nicht nur die Kinder, sondern auch viele Insekten wieder magisch an. Und wer vor lauter Freude seine Nase zu weit in die Blüten steckt, der hat sich nicht zu unrecht, eine "goldene" Nase verdient. Denn Löwenzahn verteilt seinen Blütenpollen großzügig.
Mit dem Löwenzahn könnt Ihr tolle Dinge machen:
Löwenzahnbilder:
Mit den gelben Blütenblättern hat man auch eine schöne "Naturfarbe" zur Hand. Auf einem Blatt Papier zerdrückt hinterlassen sie eine gelbe Fäche. So können schöne Bilder gemalt werden - zwar von kurzer Dauer, da die Farbe später nachbräunt, aber Kinder haben viel Spaß dabei. Grün gibt es durch zerquetsche Blätter oder Gras und braun von der Erde. Schon sind drei Farben zum Malen parat... und wenn Ihr mir ein solches Bild abfotografiert oder gescannt mailt (naturtipps (add) gmail.com, veröffentliche ich es hier!
Löwenzahnsirup, auch Löwenzahnhonig genannt:
2-3 Handvoll saubere reingelbe Blütenblätter in dreiviertel Liter Wasser 10 Minuten kochen und abfiltern. Dann in die heisse Flüssigkeit 1 kg Zucker und den Saft von einer Zitrone geben. Unter ständigem Umrühren 20 Minuten leicht kochen lassen. Der "Honig" ist perfekt, wenn die Flüssigkeit bernsteinfarben aufschäumt (Achtung: kocht sehr leicht über!) und dickflüssig vom Löffel fliesst. In Marmeladengläser abfüllen.
Oder versucht es mit dem Rezept von webkoch.de
Dort gibt es unter dem Stichwort "Löwenzahn" auch noch 80 weitere Rezepte...
Guten Appetit beim Nachkochen!
Auch medizinisch hat er es in sich - nicht umsonst heißt er bei den Franzosen "piss en lit" - was soviel heißt wie "mach ins Bett"...
Wikipedia verrät da noch vieles mehr.
In Frühjahrstees wird er gerne aufgrund seiner blutreinigenden Wirkung beigemischt. Auch in Salaten schmeckt er gut. Stellt man einen Blumentopf mit Loch über eine Pflanze, wachsen die Blätter durch Sonnenmangel hell nach und können als Chicorree-Ersatz genutzt werden.
Aber Achtung, wie der französiche Spitzname schon verrät - nicht abends genießen :-)
Auf der Seite oberlin-kindergarten.de gibt es eine schöne Stoffsammlung zum Thema "Löwenzahn" für Kinder. Da gibt es ein Löwenzahnmärchen, Löwenzahngedichte, Löwenzahnrezepte, ein Löwenzahnausmalbild (vielleicht mal mit Löwenzahnfarben ausmalen) und sogar einen "Löwenzahnbrunnen"...
...oder bastelt eine Löwenzahnwasserleitung
...oder macht Euch eine Löwenzahnkette - das gibt allerdings sicher braune Hände.
...oder mischt Löwenzahnblütenblätter beim Papierschöpfen dazu. Im Post "036) Papierschöpfen - erlebtes Recycling" gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen.
Und noch etwas zum Schluß:
Löwenzahn wächst besonders gerne auf Stickstoffreichen, also gut gedüngten, Wiesen. Meidet beim Sammeln deshalb die ganz gelben "Löwenzahnwiesen". Sie sind sehr wahrscheinlich seht stark gedüngt...
Und wer Löwenzahn an seine vierbeinigen Lieblinge verfüttert, sollte ebenfalls achten, wo er erntet! Auch Straßenränder sind aufgrund der starken Schmutzbelastung eher ungeeignet. Wegränder nur zum Ernten nutzen, wenn es nicht zu viele Hunde dort gibt. Ansonsten schmeckt es Meerschweinchen (siehe Video) ebenso gut wie Kaninchen, Schafen, Pferden und co.
Am Besten, ihr laßt ihm im Garten seinen Lebensraum, dann wißt Ihr bei der Ernte auch, wie er gewachsen ist :-)
Übrigens:
Löwenzahn steckt voller Lebensenergie und wächst sogar durch Asphalt - wie schon das Intro-Video der beliebten gleichnamigen Fernsehserie "Löwenzahn" zeigt. Na und dann möchte ich Euch natürlich auch den Tricktrailer zu 25 Jahre "Löwenzahn" nicht vorenthalten. Ihn findet Ihr ebenfalls im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und wer Spaß an der Natur hat, Freunde sucht oder auch zum Tier-, Natur- oder Umweltschutz schreiben oder bloggen möchte, der kann sich gerne im Sozialen Netzwerk Naturtipps anmelden und mitmachen!
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Donnerstag, April 10, 2008
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Montag, 7. April 2008
130) Reines Brot zum Weltgesundheitstag

Bild: www.pixelio.de/ Christine Schmidt
Jeden Tag eine gesunde Brotmahlzeit...
Jeden Tag beißen wir herzhaft rein, die meisten sogar mehrmals am Tag - das Brot! Das Angebot in Deutschland ist groß, man kann sagen riesengroß. Aber was da zum Teil reingemischt wird, um ein kostengünstiges und doch gutaussehendes Brot herzustellen, verdirbt manchesmal den Appetit...
So weist er Artikel "Ehrensache - zum Anbeißen" von ratgeberzentralde.de
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Ehrensache - zum Anbeißen
Für manche Bäcker ist Brot mehr als eine Profitquelle
(rgz). Als Gott Adam und Eva vor die Türen des Paradieses setzte, fluchte er: "Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen." Wer hätte gedacht, dass jenes Verdikt im 21. Jahrhundert todernst zu nehmen ist. Denn die Zutaten so manchen braunen, brotähnlichen Nahrungsmittels können einem schon den Schweiß auf die Stirn treiben.
Damit´s wie Sauerteig schmeckt
Neben Mehl finden sich darin auch Backhilfsmittel, damit die Teige der Fertigmischungen auf allen Maschinen und in allen Öfen funktionieren: Cysteinhydrochlorid zum Beispiel für gut formbare Teige, saures Natriumaluminiumphosphat, damit das Mehl nicht verklumpt, oder Essigsäure, um den natürlichen Sauerteiggeschmack nachzuahmen. Den Kunden würde es grauen vor solchen Mischungen, aber die Zutaten in losen Backwaren müssen nicht deklariert werden. Doch noch immer gibt es kleine Handwerksbetriebe, für die reines Brot Ehrensache ist. Neben ihnen engagieren sich vor allem die 600 Biobäcker in Deutschland für traditionelles Backen. Ihnen geht es darum, ein sauberes Brot aus frisch gemahlenem Getreide zu backen, das auch die wertvollen Inhaltsstoffe aus Keimling und Randschichten des Korns enthält. Schimmelverhütungsmittel, künstliche Aromen und künstliche Triebmittel sind tabu.
Wie aus Brot ein Getränk wurde
Einen Schritt weiter geht der Bäckermeister Kanne. Er knüpft an alte Volkstraditionen an, aber auch an Versuche des Chemikers Friedrich Hoffmann, der im 18. Jahrhundert für die Herstellung seiner "Hoffmanns Tropfen" überwiegend Pumpernickel verwendete. Kanne experimentierte über 20 Jahre mit dem Vergären von Brotgetreiden, bis er 1981 ein probiotisches Getränk unter dem Namen Brottrunk erstmals verkaufte (www.brottrunk.de). Dessen vielfältige, gesundheitsfördernde beziehungsweise diätetische Wirkungen sind bekannt, auch wenn Kanne selbst aus rechtlichen Gründen nicht darauf hinweisen darf. Die wichtigste nachweisbar gesundheitsfördernde beziehungsweise diätetische Wirkung von Brottrunk beruht auf seinem sanierenden Einfluss auf die menschliche Darmflora.
Was ist eigentlich Biobrot?
Biobrot wird aus Biomehl gebacken. Das dafür nötige Biogetreide kommt von Biohöfen, die im Einklang mit der Natur wirtschaften und im Getreideanbau keine leicht löslichen mineralischen oder synthetischen Düngemittel verwenden sowie keine vorbeugenden Pflanzenschutzmittel einsetzen. Bevorzugt werden Biobrote aus Vollkornmehlen gebacken, da nur das volle Korn alle Nähr- und Ballaststoffe enthält und optimal sättigt. Vollkornbrot ist aber nicht unbedingt mit Biobrot identisch. Auch Brote aus konventionell angebautem Getreide können Vollkornbrote sein.
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Brot kann mehr als nur ernähren, Brot kann z.B. durch Ballaststoffe den Darm fit halten. Dazu gibt es im Post 065) Vollkornbrot selber im Ofen backen ein Rezept, daß nicht nur gesund sondern auch kindermäßig lecker ist.
Zum Brottrunk habe ich selber keine Erfahrungen, aber da könnt Ihr ja Eure Erfahrungen im Kommentar mitteilen. Ich halte mich solange an meinem Vollkornbrot - solange stimmt es mit der Verdauung und die Familie scheint weniger Magen-Darm-Probleme zu haben, wie mir diesen Winter wieder aufgefallen ist :-)
Und was es nun dem Weltgesundheitstag auf sich hat, erfahrt Ihr ausführlich auf weltgesundheitstag.de.
Zitat von der Seite:
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...Der Weltgesundheitstag wird Jahr für Jahr auf der ganzen Welt am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Sie legt jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz für den Weltgesundheitstag fest. Ziel ist es dabei, dieses aus der Sicht der WHO vorrangige Gesundheitsproblem ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken...
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Und da es sich gesund leichter umweltfreundlich lebt, erinnert Naturtipps auch an dieses Datum.
Und wo gibt es Biobrot? Nun, z.B. in Bioläden. Eine ganze Auswahl davon findet Ihr u.a. über eine Suchmaske mit Deutschlandkarte auf allos.de.
Biolieferdienste finde ihr z. B. über eine entsprechende Suche bei:
- gastro-time.de. Die Suchergebnisse findet Ihr unter dem Link.
- Bioverzeichnis.de
- naturkostaktiv.de, Postleitzahlensuche
- einen Bioeinkaufsführer für den Bereich Bayern gibt es unter oekolandbau.de
- oekologisch-essen.de
- interessant für Kindereinrichtungen: Bio für Kinder
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Montag, April 07, 2008
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Labels: Aktionstag, Ernährung, Gesundheit, Kochen
