Bild: www.naturtipps.de - Laubsauger saugen alles auf...
Langsam sind sie wieder zu hören - die Laubsauger... Muß das wirklich sein? Muß wirklich jede Ecke frei von Laub sein? Darf der Igel kein Versteck auf unserem Grundstück finden und sollen die Bodntiere tatsächlich auswandern zum Nachbarn, weil es bei uns nichts zu fressen gibt?
Nein! Laub bitte nur dort entfernen, wo es wirklich stört oder schadet. Da wäre also zum Beispiel der Rasen, der unter einer dicken Laubschicht kein Licht und keine Luft mehr bekommt. Über vereinzelte Blätter freut er sich allerdings auch! Denn die Würmer verarbeiten ihn fleißig zu gesunden Humus und lockern dabei auch noch den Boden auf! Das gleiche gilt für die Blumenbeete: abgedeckt mit Laub kommen viele Blumen sogar besser über den Winter, wor alem jene, die den Winter über oberirdisch abfrieren. Sie müssen nur im Frühjahr rechtzeitig wieder aufgedeckt werden...
Und wenn dann daoch das Laub fort soll? Was dann?
Bitte keine Laubsauger! Mehr zu dem Thema weiß der BUND in seinem Ökotipp:
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Laubsauger schaden Flora und Fauna
Kaum fällt das Herbstlaub, lärmen sie wieder in Park und Garten: die Laubsauger oder -blaser. Doch dieses Gartengerät schädigt Umwelt und Gesundheit durch Lärm und Schadstoffe und stört den Naturhaushalt. Durch den Schallpegel von bis zu 115 Dezibel - das entspricht dem Krach eines Presslufthammers - werden vor allem die Nachbarn belästigt und die Gesundheit der Benutzer geschädigt.
Laubsauger und -blaser, die von einem Zwei-Takt-Verbrennungsmotor angetrieben werden, sprühen mehr als ein Drittel des Kraftstoffes unverbrannt als giftige Kohlenwasserstoff-Dusche in die Umwelt und gefährden die Gesundheit des Bedieners.
Auch die Boden-Biologie wird durch Laubsauger gravierend beeinträchtigt, so die Warnung des BUND. Die lauten Ordnungshalter saugen mit den welken Blättern auch Kleintiere wie Spinnen und Insekten auf, häckseln und töten sie dabei. Außerdem zerstören sie Pflanzen-Samen.
Da die abgesaugten oder mit einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h weggeblasenen Blätter und Äste nicht mehr auf dem Boden verrotten, wird die Humus- und Nährstoffbildung behindert. Die am Boden lebenden Kleintiere wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger verlieren Nahrung und Lebensraum, der Boden wird der Deck-Schicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer Kälte schützt.
Der BUND empfiehlt, zu Rechen und Harke zu greifen, die ganz ohne schädliche Emissionen auskommen. Das welke Laub sollte auf Beete und unter Gehölze verteilt werden, wo es während des Winters langsam verrottet, Boden und Kleintieren als Schutz dient und im Frühjahr als natürlicher Dünger in den Boden eingearbeitet werden kann.
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Also, auch wenn die Angebote demnächst wieder noch so locken sollten - laßt die Laubsauger im Geschäft und kauft einen antändigen Rechen oder Laubbesen.
Und noch etwas:
Besonders älteren Menschen fällt das regelmäßige Laubfegen und Laubharken schwer. Manch ein Baum fällt aus dem Grunde, manch ein Laubsauger lärmt deshalb... Wenn Ihr solch einen Baumbesitzer wißt, dann bietet ihm doch Eure Hilfe an und harkt oder fegt für ihn oder mit ihm zusammen das Laub weg. Denn von den Bäumen profitieren wir doch alle! Und außerdem fördert es eine gute Nachbarschaft, und das macht Spaß :-)
Gelebte Nachbarschaftshilfe anstatt Laubsauger -
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Montag, 15. September 2008
240) BUND Ökotipp: Laubsauger schaden Flora und Fauna
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Dienstag, 29. Juli 2008
207) Richtiger Bildschirm kann Strom einsparen
Er beherrscht bei vielen immer mehr das Leben - der Bildschirm. Sei es am Computer oder als Fernseher, wir verbringen Stunde um Stunde vor ihm... Und in der Zeit frisst er unablaessig Strom, und frisst, und frisst, und frisst...
Durch die Wahl des richtigen Bildschirmes können wir ein wenig Einfluss nehmen auf diese Stromfresserei. Passend dazu hat jetzt der BUND - Freunde der Erde einen Ökotipp rausgegeben:
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Fernsehen mit Laptop spart Strom und Geld
Je nach Gerät variiert der Stromverbrauch von Fernsehern und Computerbildschirmen enorm. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät dazu, Strom sparende Fernseher zu kaufen, deren etwas höherer Preis sich schon nach wenigen Jahren amortisiert. Auf diese Weise wird bei der Stromerzeugung das Klimagift Kohlendioxid eingespart.
Wer keinen Wert auf einen großen Bildschirm legt, dem empfiehlt der BUND, Computer auch zum Fernsehen zu verwenden. Dafür erforderliche Zusatzteile wie TV-Einsteckkarten oder DVBT-Sticks für das digitale Fernsehen gibt es bereits ab 20 Euro. Beim Kauf von Monitoren und PCs sollte man sich ebenfalls über deren Energieverbrauch - auch im Stand-by-Modus - informieren. Bei Nichtgebrauch sollten alle Geräte abgeschaltet werden.
Doch gleich ob Computerbildschirm oder Fernseher: Der Energiebedarf steigt mit der Bildgröße. Effiziente Röhrenfernseher verbrauchen am wenigsten Strom. Moderne LCD-Flachbildfernseher benötigen noch immer 10 bis 30 Prozent mehr. Plasmafernseher oder Videobeamer sind die größten Stromfresser.
Bei Computerbildschirmen sind flache LCD-Screens inzwischen sparsamer als Röhrenmonitore. Laptops benötigen bis zu 70 Prozent weniger Energie als traditionelle PCs.
Gegen Flachbildschirme spricht außerdem, dass bei der Herstellung häufig das Ätzgas Stickstoff(III)-fluorid eingesetzt wird. Diese Chemikalie trägt rund 18000-mal stärker als Kohlendioxid zur Erderwärmung bei. Bisher ist noch unbekannt, wie viel davon in die Atmosphäre gelangt. Deshalb rät der BUND, mit dem Kauf von Flachbildschirmen zu warten, bis genauere Kenntnisse darüber vorliegen.
Ach ja - am Effektivsten ist es übrigens, die "Flimmerkiste" auszuschalten, mit Freunden eine Runde zu spielen oder zu quatschen oder einfach mal wieder raus in die Natur zu gehen oder ein Buch zu lesen... In dem Sinne ist dieser Naturtipp hiermit beendet :-)
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Mittwoch, 14. Mai 2008
160) Bauen und renovieren mit Lehm
Bild: www.pixelio.de/ claudiodossi
Lehmarbeiten können richtig Spaß machen!
Von April bis September ist es wieder soweit - die Lehmbausaison läuft. Und wer eine Renovierung plant, für den ist der Baustoff Lehm vielleicht gerade das Richtige. Denn er ist nicht nur energiearm in der Anschaffung sondern z.B. auch gut zu verarbeiten, schadstofffrei (er bindet sogar noch Schadstoffe), raumklimaregulierend, holzschützend und günstig...
Eigentlich genug Gründe, sich einmal genauer mit ihm zu beschäftigen...
Der BUND hat dieses mit einem Ökotipp gemacht:
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Lehm als Baustoff
Lehm muss nicht erst zu Ziegeln gebrannt werden, um sich als Baustoff zu eignen. Weltweit leben immerhin rund ein Drittel der Menschen in Lehmhäusern.
Auch im hiesigen Fachwerkbau spielte Lehm einst eine wichtige Rolle. Zu Recht, findet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Denn Lehmsteine, Lehmplatten und Lehmputz haben viele gute Eigenschaften. Ungebrannter Lehm kann sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Wände aus Lehm sorgen deshalb für eine konstante und gesunde Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Das schont die Schleimhäute der Anwohner und reduziert das Risiko für Erkältungskrankheiten. Auch die Gefahr der Schimmelbildung sinkt. Schließlich kann Lehm Gerüche und Feinstaub absorbieren.
Auch für die Umwelt bietet Lehm als Baustoff einige Vorteile. Bei der Herstellung von Lehmbausteinen wird nur etwa ein Prozent der Energie verbraucht, die zum Beispiel für Mauerziegel nötig ist. Lehmwände helfen darüber hinaus, den Energieverbrauch und die Heizkosten eines Haushalts zu senken, weil sie sehr gut Wärme speichern können. Beim Verputzen bieten sich viele Möglichkeiten, kreativ mit Farben und Formen zu arbeiten. Tapeten und Wandfarben werden überflüssig.
Für das Bauen mit Lehm gibt es mittlerweile ein breites Angebot an Techniken und Produkten. Wer es versuchen möchte, sollte sich vorher von Fachleuten beraten lassen. Mehr unter www.dachverband-lehm.de.
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Im folgenden noch ein aktueller Artikel der Firma Hock über Lehm. Die Firma produziert übrigens auch Dämmaterial aus Hanf:
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Wohngesunder Lehm
Der älteste Baustoff der Welt ist heute aktueller denn je
(djd/pt). Viele moderne Baumaterialien sind zwar praktisch und kostengünstig, einen hohen Preis zahlen Hausbesitzer und Mieter aber später oft über ein ungünstiges Raumklima oder - im schlimmsten Fall - mit Schadstoffemissionen, die in die Innenraumluft entweichen. So enthalten manche Wandfarben flüchtige organische Substanzen (VOCs) oder wirken auf der Wand wie eine Dampfsperre, die keine Luftfeuchtigkeit passieren lässt. Gerade private Bauherren wenden sich deshalb immer öfter Baustoffen zu, die sich bereits seit Jahrtausenden bewährt haben. Sie sind schon deshalb ganz natürlich, weil zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung die Erfindung chemischer Hilfsmittel noch in weiter Ferne lag.
Bewährtes Baumaterial seit Jahrtausenden
Im Zuge dieser Entwicklung erlebt auch der älteste Baustoff der Welt eine Renaissance: Lehm, den die Menschen schon ganz am Anfang ihrer Sesshaftwerdung als Baumaterial benutzt haben, ist sowohl bei der Renovierung von alten Fachwerkhäusern als auch im Trockenbau bei Neubau und Modernisierung immer häufiger anzutreffen. Die Nördlinger Firma Hock, ein Spezialist für wohngesunde Bau- und Dämmstoffe, bietet den Baustoff in leicht verarbeitbaren Formen an, mit denen auch Heimwerker gut zurechtkommen, etwa als Trockenbauplatte, Bauelement, Lehmputz oder Lehmmörtel (Informationen und Verarbeitungshinweise: www.procrea.de).
Lehm für ein gutes Klima
Das Naturmaterial erfreut sich bei Haus- und Wohnungsbesitzern vor allem wegen seiner bauphysikalischen Eigenschaften großer Beliebtheit. So hat Lehm die Fähigkeit, Flüssigkeit aus der Raumluft in hohem Maße aufzunehmen, zwischenzuspeichern oder nach außen abzugeben. Damit trägt der Baustoff dazu bei, die Luftfeuchtigkeit bei den medizinisch empfohlenen 40 bis 60 Prozent stabil zu halten. Lehm ist zudem vollkommen emissionsfrei und kann sogar die elektromagnetische Strahlung im Innern der Räume deutlich verringern. Daneben schätzen Freunde des natürlichen Wohnens die angenehm dezente Ausstrahlung des Materials, das sich gestalterisch hervorragend mit Holz und Steinmaterialien kombinieren lässt.
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Linktipps zum Renovieren und Bauen mit Lehm:
- baudochmitlehm.de, eine private Seite über die Renovierung eines alten Fachwerkhauses
- Lehmdiscount
- oekoadressen.de ergibt bei dem Stichwort "Lehm" über 100 Treffer
- lehmbau.com
- Lehmbauforum mit Linkliste zum Thema
- moderner-lehmbau.com mit Linkliste zum Thema
- Lehmbaukurse gibt es z.B. bei lehm.bau.ms/
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Labels: BUND Ökotipp, Gesundheit, Heimwerker, Nachhaltigkeit
Freitag, 18. April 2008
141) Naturtipps - Umwelttipps - Ökotipps und mehr
Natur-Tips Ökotipps
Tipps für den Alltag/ allgemeine Tips:
- Ökotipps - Gut leben. Natur und Umwelt schützen (BUND)
- Ökotipps - Tipps für Verbraucher und Umwelt (Bund Naturschutz in Bayern e.V.)
- Praxistipps Umweltschutz, (NABU)
- Öko-Tipps für Ihr Zuhause (Raiffeisenbank Obermain nord eG)
- Alltag-Öko-Tipps Allgäu Scout)
- Öko-Tipps (PGR St.Engelberg)
- Ökotipps-Artikel aus dem grünen blatt
- Ökotipps (Oekalog.de)
- Ökotipps und Infos (imweltbrief.de)
- Umwelttipps (Braunschweig)
- Umwelt-Tipps (Global 2000)
- Umwelt-Tipps (Stadt Zürich)
- Umwelttipps (Speyer aktuell)
- Umwelttipps (Mainz)
- Umwelttipps (Danke, Lesersammlung)
- Umwelttipps (Basel Stadt)
- Umwelttipps (VerbraucherService Bayern)
- VERBRAUCHER-TIPPS (EcoShopper -> ÖKOPORTAL, EINKAUFSFÜHRER UND RATGEBER für bewussten Konsum ist das Verbraucherportal EcoShopper)
Tipps für Naturbeobachtungen:
- Naturtipps, Anregungen für Naturbeobachtungen (DJN)
- Jahreszeitlich sortierte Naturtipps der NABU-Gruppe Mainz
- Naturtipps - Natur erleben in Bremen und in der Region Bremen-Süd (Landschaftsservice Syke)
- Naturtipps für jeden Monat (Vogelschutzverein Freigericht Altenmittlau)
- Natur-Tips (Privatseite von KH Uschold)
Tipps für Ausflüge in die Natur:
- Naturtipps zum Kennenlernen der Natur in Ostfriesland auf ostfriesland.de
gemischte Tipps:
- Karins Naturtipps (Tier & Mensch e.V.)
- Praktische Tips und Hintergrundwissen zu Naturschutz, Biotopschutz, Artenschutz
Gartentipps:
- Öko-Tipps für den Garten (Kiel Magazin)
...und das ist nur eine Auswahl der gefundenen Ergebnisse. Besonders unter dem Stichwort Umwelttipps gibt es noch viele weitere Seiten. Jetzt habt Ihr also gaaaaaaaaanz viele Tipps auf einmal -
und wenn das dann doch zuviel ist: bei Naturtipps.de gibt es täglich nur einen Tipp, bunt gemischt für Euch aufbereitet und eingestellt.
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Labels: BUND Ökotipp, Nachhaligkeit, Naturtipps, Umweltschutz
Montag, 14. April 2008
136) BUND Ökotipp: Flohmärkte entlasten die Umwelt
Bild: www.naturtipps.de
Geschenke einmal anders verpackt: Unter der Decke im Hintergrund ein Rad, anderes in "zugelaufenen" Geschenketüten (sie sind viel zu stabil und gut zum Fortwerfen) oder auch Restpapier aus einer Zeitungsdruckerei, bemalt und beklebt. Noch ein paar getrocknete Rosenblütenblätter drüber gestreut, fertig ...
Sohnemann hat Geburtstag - Zeit für ein größeres Fahrrad und dies und das... Zeit, die Flohmarktergebnisse dieses Winters zusammenzutragen. Hier ein Buch dort das Rad und woanders ein Spiel - eingepackt wird alles ohne extra Geschenkpapier, der Naturtipp
032) Suche: Umweltfreundliche Geschenkverpackungen! hilft dabei weiter.
Geschenke, die gut ankommen eben - und doch, second hand Geschenke. Es muß nicht immer alles neu sein, auch nicht zum Geburtstag! Das hat nichts mit Geld zu tun, es ist einfach eine innere Einstellung, die vermittelt wird. Unsere Kinder sind glücklich, wenn sie etwas bekommen - sei es ganz neu oder halt einfach für sie neu. Sie wissen, es ist mit Liebe geschenkt. Und so klapper ich immer mal wieder einen Flohmarkt ab und suche was schönes zur nächsten Feier - denn die kommt bestimmt - und dann gibt es wieder neu und alt gemischt! Und was auch Freude macht, sind selbst gemachte Geschenke. Eigentlich sind sie, mit Liebe gemacht und geschenkt, das wertvollste, was es zu verschenken gibt. Heute morgen wurde unser Geburtstagskind dann mit einem hausgebackenen Kuchen mit Wunderkerze und Kerzen geweckt - und ab ging es ans auspacken :-)
Über Flohmärkte gibt es sogar einen BUND Ökotipp:
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Flohmärkte entlasten die Umwelt
Nicht alles muss immer neu sein. Der BUND rät, preiswerte Alternativen beim Stöbern auf dem Flohmarkt zu entdecken. So wandern Kleidungsstücke, Spielzeug, Geschirr, Möbelstücke oder Bücher nicht in den Müll, sondern wechseln nur den Besitzer. Das trägt dazu bei, den stetig anwachsenden Müllberg zu verringern und entlastet den Geldbeutel. Es besteht auch die Möglichkeit selbst einen Stand anzumieten und so den eigenen Hausrat zu entrümpeln.
Laut BUND kann besonders gut Kinderspielzeug aus Holz auf dem Flohmarkt preisgünstig erstanden werden. Es sollte aus unbehandeltem Holz und mit Naturfarben gestaltet sein. Zudem sollten die Kanten und Ecken abgerundet sein und nicht splittern. Wer Glück hat, findet ausrangierte Puppenhäuser, Holzbausteine oder Holzautos.
Der BUND empfiehlt den Flohmarkt außerdem als Fundgrube für kaputte Kleinteile rund ums Haus. Türklinken, Schlösser, Beschläge oder Armaturen sind meistens im Angebot. Auch ausgefallene Wünsche wie Elektrokabel für alte Toaster oder Waffeleisen, die der Handel nicht mehr vertreibt, können dort gesucht und gefunden werden.
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Übrigens gibt es noch eine tolle Möglichkeit zum Finden und abgeben gebrauchter Dinge - sofern man damit kein Geld verdienen möchte oder ausgeben kann:
Bei Freecycle wird über Yahoo-Groups unnütz gewordene Gegenstände verschenkt/gesucht. Was dem einen (Sperr)Müll, das ist dem anderen Schatz. Hier können über regionale Gruppen Dinge angeboten und gesucht werden. Wohl gemerkt, gratis, der Interessent holt sich die Sache dann selber ab. Eine tolle Idee, die aber gut noch mehr Mitmacher gebrauchen kann. Als Mitglied bekommt man dann, je nach Programmeinstellung, regelmäßig Bescheid über neue Angebote/ Nachfragen.
Bei Kleidung hat Second Hand noch einen großen Vorteil: die Chemie ist raus gewaschen. Ich kaufe aus dem Grunde gerne Second Hand. Außerdem kann ich mir so Kleidung mit guter Qualität leisten. Leider habe ich allerdings noch keinen speziellen Bio-Second-Hand Laden gefunden...
Klar, ich weiß, da gibt es doch was im Nets, diese Online-Auktionen. Bei Kleidung probiere und sehe ich aber halt gerne, was ich später anziehen will. Ansonsten nutze ich auch die gerne, sei es für Bücher, Spielzeug oder auch Möbel.
Weiterverwendung anstatt Wiederverwertung!
Second Hand - Macht alle Mit!
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Montag, April 14, 2008
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Dienstag, 18. März 2008
114) BUND Ökotipp: Blumenerde aus Kokosfasern
Bild: www.pixelio.de/ Löwenzahn
Moore sind eine einmalig schöne Landschaft.
Ich bin immer auf der Suche nach ökologischen Alternativen - bei Blumenerde habe ich sie in einem Blumenerdezusatz aus Kokosfasern gefunden. Denn es kann doch einfach nicht sein, das Hektarweise Moorflächen entwässert und abgebaut werden, nur damit wir schöne Blumen haben. Wer nachhaltig leben möchte, kann das jedenfalls nicht akzeptieren. Also die Kokosbriketts in Wasser eingeweicht, mit Komposterde gemischt und pflanzen...
Es muß dabei nur beachtet werden, daß die Kokosfasern kaum Düngewert haben, sie dienen lediglich zur Auflockerung der Erde, es sei denn, man kauft vorgedüngte Briketts. Allerdings ist Kunstdünger wieder nicht so ökologisch. Aber man kann ja zum Beispiel auch Komposterde zum mischen kaufen, falls man keine eigene hat.
Passend dazu gibt es jetzt einen BUND Ökotipp:
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Nachhaltige Blumenpracht mit Kokos statt Torf
Mit dem Frühling beginnt die Gartenarbeit, Zimmerpflanzen werden umgetopft und
Balkonkästen neu bestückt. Händler werben mit der preiswerten Erde dafür. Egal
ob Billigprodukt oder Qualitätsblumenerde: Meist besteht sie aus Torf. Der
Abbau von Torf schadet jedoch dem Klima und vernichtet wichtige Lebensräume für
gefährdete Pflanzen und Tiere, so der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND).
Aus deutschen Hochmooren werden pro Jahr rund 10 Millionen Kubikmeter Torf
abgebaut. Von den ehemals 9000 Quadratkilometern Naturmoor sind heute nur noch
600 naturnah erhalten, weniger als sieben Prozent. Weltweit haben Moore
lediglich einen Landflächenanteil von ca. drei Prozent (etwa 400 Millionen
Hektar). Dabei sind Moore wichtige Kohlenstoffspeicher. Mit etwa 550
Milliarden Tonnen speichern sie genauso viel CO2, wie die gesamte Vegetation
der Erde.
Der BUND empfiehlt Kokosfasern statt Torf. Kokosfasern sind ein Abfallprodukt,
das bei der Herstellung von Matten oder Schnüren anfällt. In kleine Blöcke
gepresst, sind sie sehr leicht und einfach zu verarbeiten. Der Block wird in
einen Eimer mit ca. 6 Liter Wasser gegeben. Nach 20 bis 30 Minuten sind die
Kokosfasern auf das Sieben- bis Achtfache ihres Volumens aufgequollen. Die
torfähnliche Konsistenz wird anschließend zu einem lockeren Substrat zerbröseln
und ist einsatzbereit.
Kokos-Blumenerde ist in Baumärkten oder im Pflanzenfachhandel erhältlich. Im
Internet kann sie beim
"Eine-Welt-Handel" bestellt werden.
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So ganz perfekt ist diese Alternative aufgrund der langen Transportwege auch noch nicht, aber mir ist es wesentlich sympatischer, als die trockenen Moore...
Übrigens:
Kokoserde eignet sich gut als Anzuchterde, da sie von Natur aus wenig Nährstoffe erhält und recht keimfrei ist. Besonders bei Exotischen Sämereien wird sie gerne verwendet, wie mancherorts zu lesen ist. Aber Achtung beim Kauf: Es gibt ungedüngte und aufgedüngte Erde. Zur Anzucht ungedüngte Erde verwenden!
Auch zur Anzucht von Palmensamen (siehe Kommentar) ist sie geeignet - da ist wenigstens mal jemand in heimalicher Erde angekommen...
In diesem Link ist eine Bilderserie von einem aufquellenden Kokosblock zu sehen!
Hier eine Seite von einem Produzenten der Kokuserde, dort werde seit mittlerweile 20 Jahren Kokosfasrprodukte hergestellt. Auf der Seite wird u.a. die Produktion erklärt:
- dutchplantin.com
Dort wird auch erwähnt, daß Torffasern von Natur aus salzig sind. Dieses wird größtenteils bei der Produktion ausgewaschen, trotzdem ist solche Erde nicht für deutlich salzempfindliche Pflanzen geeignet.
Der BUND-Berlin hat auf seiner Seite einen Artikel mit Berliner Adressen zum Kauf von Kokoserde.
Falls beim Einweichen der Briketts ein deutlicher Eigengeruch zu bemerken ist, so ist das laut Expertenrat auf Flora.de auch kein Problem.
Eine torffreie Blumenerde mit Holz habe ich auch schon bei Zimmerblumen getestet. Sie wure leider sehr hart und es wuchsen neben den Topfpflanzen noch Holzpilze im Topf. Es war interessant zu beobachten, aber nicht das Ziel der Aktion.
Wie das Mischungsverhältnis sein muß? Hier ein Beispiel von der Seite BUND-Dortmund.de:
Zitat: "...Als Balkon- oder Blumenerde eignet sich besonders gut ein Gemisch aus Kompost und Kokoserde. So wachsen und gedeihen bei mir Tomaten auf dem Balkon mit diesem Gemisch ausgezeichnet (Verhältnis: 1 Teil Kompost, 2 Teile Kokoserde). Auch als Blumenerde für drinnen habe ich nur beste Erfahrungen sammeln können. Hierbei muss jedoch 1 Teil Kompost mit 3 Teilen Kokoserde gemischt werden, da Topfblumen kein so großer Zehrer sind wie Tomaten..."
Selbst als Deckschicht zur Pilzzucht scheint sich laut Forum auf pilzepilze.de die Kokoserde zu eignen.
Übrigens:
Torf ist als Bodenverbesserer für Blumenbeete denkbar ungeeignet. Erstens wird der Boden saurer und ist bals nur noch für entsprechende Pflanzen geeignet. Zweitens hat Torf ein recht hohes Wasserhaltevermögen. Das bedeutet in trockenen Zeiten, daß der Boden die Restfeuchte an den Torf anstatt an die Blumen abgibt...
Besonderheiten:
Kokoserde scheint sich sogar als Untergrund für Terrarien zu eignen - wenigstens bei Achatschnecken, laut entsprechendem Forum ;-)
Demnach hat sie den Vorteil, daß sie nicht so schnell schimmelt.
Kokoserde eignet sich laut drta-Archiv sogar zur Eiablage bei Killifischen.
Und wer ein Nagetierterrarium hat, kommt laut Nagetierforum je nach Tierart auch gut mit der Kokuserde zurecht. Aber Achtung - die Erde muß garantiert frei von Zusatzstoffen sein!
Geschenkidee:
Schenkt einem Gartenfreund doch einfach mal Kokosfaserblöcke... Denn viele scheuen vor dem Kauf zurück, weil es unbekannt ist und sind nach dem ersten Test begeistert. Besonders effektiv ist es, wenn vor Ort dann gleich ein Block in einen Eimer mit 7 Liter Wasser gelegt wird und im Laufe des Besuchs (ca. 2 Stunden) aufweicht zu einem Topf bester Anzuchterde. Da wundert sich der Osterhase und der Gartenfreund lacht.
Das ist übrigens auch ein anschauliches Experiment für Kinder und Jugendliche. Sie können dann gleich ein paar Samen setzen und Sommerblumen für den Sommer auf der Fensterbank vorziehen ;-)
So sind die Briketts auch für Experimente in der Schule toll!
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Dienstag, März 18, 2008
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Sonntag, 16. März 2008
112) BUND Ökotipp: Osterfeuer ohne Gefahren für Tiere und Umwelt
Bild: naturtipps.de, Osterfeuer können eine unangenehm qualmende Angelegenheit werden.
Der Umweltverband BUND hat jetzt einen aktuellen Ökotipp für Osterfeuer veröffentlicht:
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Osterfeuer ohne Gefahren für Tiere und Umwelt
Mit Osterfeuern wird vielerorts traditionell das erwachende Frühjahr begrüßt. Hoch aufgeschichtete Reisig- und Holzhaufen werden am Osterwochenende angezündet, um den Winter zu vertreiben. Damit diese Tradition weder Tieren noch Umwelt schadet, müssen Regeln beachtet werden, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Große Reisighaufen sind ein bevorzugter Lebensraum für Kleintiere. Käfer, Wildbienen, Kröten, Kleinvögel, Igel und Wiesel sind nur einige der Arten, die dort einen sicheren Unterschlupf suchen. Damit die Tiere nicht verbrennen, sollte der Baum- und Strauchschnitt erst kurz vor dem Abbrennen zusammengestellt oder vorsichtig, nicht mit spitzen Mistgabeln, umgeschichtet werden. Wer auf das Feuer verzichtet, schafft ganzjährige Lebensräume für die heimische Tierwelt.
Abfälle wie Haus- und Sperrmüll, lackiertes und behandeltes Holz, Reifen oder Plastik haben im Osterfeuer nichts zu suchen. Verbrannt werden darf nur der jährlich anfallende Pflanzenschnitt: gut getrockneter Baum- und Strauchschnitt oder Reisig.
Private Osterfeuer müssen bei der örtlichen Feuerwehr angemeldet werden. Diese berät auch bei der Wahl des Standorts und sorgt somit für mehr Sicherheit von Mensch und Umwelt.
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Betont werden muß nach den vergangenen teils sehr verregneten Osterwochenenden, daß das Holz TROCKEN sein soll! Es ist im Grunde eine Zumutung, wenn total durchnäßte Holzhaufen mit Benzin oder ähnlichem begossen werden, nur damit das Feuer stattfinden kann. Als "Lohn" gibt es dann weiße Rauchfahnen, die sich teils wie Nebel über die Landschaft legen...
Wer Alternativen dazu weiß kann sie gerne als Kommentar schreiben! Eine, die mir dazu prompt einfällt, wäre, das Abbrennen des Feuers zu verschieben. Das bringt allerdings häufig organisatorische Probleme mit sich. Denn mancherorts sind Osterfeuer nicht mehr nur gesellschaftliche sondern auch geschäftliche Ereignisse... Und wie so oft - Geld regiert die Welt.
Dabei legt der liebe Gott bestimmt keinen Wert auf solche Rauchsignale! Vielleicht sollte in solchen Fällen doch mehr an den Ursprung des Osterfeuers gedacht werden.
Na, hoffentlich wird es dieses Jahr eine trockene Osterfeuersaison mit sorgfältig umgeschichteten Holzfeuern...
Videos zu dem Thema gibt es wie immer beim Sozialen Netzwerk Naturtipps unter der Rubrik Videos, Kennzahl 112).
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Sonntag, März 16, 2008
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Labels: BUND Ökotipp, Frühling, Garten, Natur, Tiere, Tierschutz, Umweltschutz
Donnerstag, 21. Februar 2008
093) BUND Ökotipp: Der eigene Pilzgarten
Bild: www.pixelio.de, E.Ruhland
Tschernoby hin und her - Pilze sind lecker!
Und damit nicht jeder Pilzfreund im Herbst durch den Wald stapft, um sich "seine" Pilze zu holen, hier die Alternative im heutigen BUND Ökotipp:
Pilze selbst anbauen
Pilze sind eine Delikatesse. Jahr für Jahr suchen Tausende Sammler in Wald und Wiese nach ihnen. Diese Leidenschaft hat zusammen mit Umwelteinflüssen dazu geführt, dass heute viele natürliche Pilzbestände gefährdet sind. Wer auf den Genuss nicht verzichten und Wildpilze trotzdem schonen will, sollte sich einen eigenen Pilzgarten anlegen.
Pilze gedeihen genau an den feuchten und schattigen Stellen im Garten, an denen sonst wenig wächst. Als Nährboden eignen sich sauberes Stroh und frisches Holz. Pilzbruten werden von Pilzfarmen zusammen mit der dazugehörigen Kulturanleitung verkauft. Bequemer aber auch teurer wird der Anbau mit fertig geimpften Strohballen und Hölzern. Bis sich die ersten Pilze zeigen, vergehen meist mehrere Monate. Bei Shii-take-Pilzen dauert es sogar zwei Jahre.
Das Frühjahr ist eine gute Zeit, um mit der Pilzzucht zu beginnen. Das Holz oder Stroh wird mit der Pilzbrut geimpft und danach auf schattiger Erde oder Rasen gelagert. Einsteigern empfiehlt der BUND den Pilzanbau auf Stroh. Dort gedeihen zum Beispiel der Austernseitling und der Kulturträuschling. Einige Pilze wie der violette Rötelritterling und bestimmte Champignonarten lassen sich auch in Beeten oder Kästen kultivieren. In die Zwischenräume des Pilzgartens passen Buschwindröschen, Sauerklee, Waldmeister, Efeu oder Immergrün. Sie sorgen für das nötige feuchte Kleinklima.
Naturtipps ergänzt noch:
Für Kinder ist es immer eine interessante Sache, wenn sie mitbekommen, wie eine Pflanze wächst und dann geerntet wird - warum nicht einfach mal Pilze mit ihnen anbauen...
Übrigens:
Der Artikel kommt zwar schon Ende Februar, aber die Haupt-Pilzzuchtzeit beginnt erst im April. So habt Ihr noch genug Zeit zum eigenen Recherchieren, Vorbereiten und Suchen.
Ein pdf-Dokument mit interessanten Informationen zur Pilzzucht gibt es auf der Seite des Schweizer Gartencenters Tann-Rüti.
Interessant ist auch der Artikel Austernpilze als Hoffnungsträger
im Südwesten Ugandas. Zu finden als pdf-Datei auf www.oystermushroom.ch.
Bei Wikibooks.org gibt es auch ein eigenes "Buch" zur Pilzzucht.
Ein Pilz-TV mit Videos zur Pilzzucht gibt es bei www.pilzgarten.info.
Ein Forum zur Pilzzucht findet Ihr z. B. bei www.kulturpilz.de. Dort gibt es auch eine schöne Bilderserie über eine professionelle japanische Pilzzucht.
Mindestens so viel Erfolg und radioaktivarme gute Ernte für mehr Ruhe bei den heimischen Pilzen im kommenden herbstlichen Wald wünscht Naturtipps ;-)
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Donnerstag, Februar 21, 2008
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Labels: BUND Ökotipp, Ernährung, Garten, Jugend, Kinder, Natur, Umweltschutz, Wald
Donnerstag, 14. Februar 2008
086) BUND Ökotipp: Teppiche ohne gefährliche Substanzen
Hallo Naturtipps-Leser.
Leider kann ich zuhaus bis ca. Mitte März nicht online gehen, da unser Internetanbieter nach 2 Jahren plötzlich nicht mehr den Vertrag erfüllen kann und wir keine Internetverbindung mehr haben - wir müssen wechseln. Ich versuche trotzdem regelmäßig Naturtipps zu bringen - leider nicht in der gewohnten Qualität mit Bildern und zahlreichen Linktipps. Meine Onlinezeit ist eingeschränkt, da ich nun bei Freunden surfen muß und nicht mehr "zwischendurch" an den Rechner kann.
Heute übernehme ich deshalb den BUND-Ökotipp vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ohne weitere Recherchen:
Teppiche ohne gefährliche Substanzen
Teppiche sollen Räume wohnlicher machen - mit schönem Design und angenehmem Material. Sie können Räume aber auch zu einem Gesundheitsrisiko machen, wenn sie gefährliche Substanzen ausdünsten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt deshalb, Teppiche aus Naturfasern zu kaufen und auf Schadstoffsiegel zu achten.
Naturfaserteppiche sind grundsätzlich atmungsaktiv, antistatisch und Schmutz abweisend. Kunststoffteppiche sind dagegen oft günstiger. Insgesamt enthalten 98 Prozent der Teppiche im Handel Kunststoffe. Viele davon sind unbedenklich, aber besonders bei sehr billigen Kunststoffteppichen ist Vorsicht geboten. Weichmacher wie Phtalate reizen die Schleimhäute und schädigen die Leber; Kohlenwasserstoffe wie Toluol greifen das Nervensystem an; Dispersionsstoffe können Allergien auslösen.
Ein Hinweis auf schädliche Stoffe sind durchdringende Gerüche, die selbst vier Wochen nach dem Kauf nicht nachlassen. Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Atemnot oder Konzentrationsstörungen können mit den Ausdünstungen von Teppichen zusammenhängen. Im Verdachtsfall empfiehlt der BUND, die Schadstoffe in der Wohnraumluft messen zu lassen. Wer bereits beim Kauf sicher gehen will, sollte Teppiche aus schonend verarbeiteten Naturfasern wie Wolle, Ziegenhaar, Kokos oder Sisal vorziehen.
Das Schadstoffsiegel der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GuT) zeichnet Teppiche aus, die umweltfreundlich hergestellt werden. Unter www.gut-ev.de informiert die GuT über Schadstoffe in Teppichen und über Schadstoffprüfungen
Und von Naturtipps noch eine Geschenkidee:
Da diese Teppiche meist teurer sind, als herkömmliche Bodenbeläge, schenkt zu einem Umzug doch einfach einen Zuschuß für solch einen Teppich.
Übrigens:
Im Post 062) BUND Ökotipp: Bodenbeläge ohne Schadstoffe gibt es bereits Tipps zu anderen Bodenbelägen!
Viel Spaß beim Renovieren!
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Donnerstag, Februar 14, 2008
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Donnerstag, 31. Januar 2008
072) BUND Ökotipp: Fairer Valentinstag
Bild: www.pixelio.de/ Sybille Daden
Sooo schönen Blumen - wer möchte da an Armut und Gift denken?
BUNDtipp: Fairer Valentinstag
Januar 2008
Deutschland ist Weltmeister des Blumenimports. Um den Bedarf an mehreren Millionen Tulpen, Rosen, Nelken oder Lilien pro Jahr zu decken, kommen 90 Prozent der Schnittblumen aus dem Ausland zu uns. Sie werden vor allem aus Ostafrika und Lateinamerika eingeflogen. Das Wissen um die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen auf Blumenfarmen trübt jedoch die Freude an den bunten Sträußen: Die Arbeiter bekommen nur geringe Löhne und sind einem übermäßigen Einsatz von zum Teil hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln ausgesetzt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät deshalb nur Blumen mit den Siegel "Flower-Label-Program"(FLP) oder Rosen mit dem "fairfleurs"-Siegel von TransFair zu kaufen.
Die beiden Siegel garantieren eine Blumenzucht nach klar definierten sozialen und ökologischen Standards. Das heißt faire Löhne, Gewerkschaftsfreiheit, Verbot von illegaler Kinderarbeit, Gesundheitsschutz und Schutz der Umwelt. Mit dem TransFair-Siegel ausgezeichnete Blumenfarmen erhalten zudem von den Importeuren einen Aufschlag für soziale Projekte. In Deutschland kann man derzeit in 1.500 von 13.000 Blumenläden FLP-Blumen kaufen; sie sind auch online über Blumendirektversender bestellbar. Edeka und rund 500 Filialen der Handelskette Kaiser`s Tengelmann haben Rosen mit dem "fairfleurs"-Siegel in ihrem Sortiment. Falls eine Filiale die fair gehandelten Sträuße nicht im Sortiment führt, empfiehlt der BUND gezieltes Nachfragen - vielleicht werden sie dann auch bald in diesem Supermarkt angeboten.
Weitere Informationen zu "fairfleurs"-Rosen unter http://www.transfair.org. Adressen von Floristen in ihrer Nähe, die FLP-zertifizierte Blumen anbieten, sind unter http://www.fairflowers.de zu finden.
Passend dazu habe ich in der Naturtipps-Community ein Video gefunden:
"Sag mir, woher die Blumen sind..."
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Donnerstag, Januar 31, 2008
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Dienstag, 29. Januar 2008
071) BUND Ökotipp: Wandfarben ohne giftige Stoffe
Bild: www.pixelio.de/ Verena N.
BUND - Freunde der Erde Ökotipp:
Wandfarben ohne giftige Stoffe
Kopfschmerzen, Atemwegsreizungen oder andere Beschwerden im Wohn- oder Arbeitsbereich können ihre Ursache auch in den verwendeten Wandfarben haben. Sie enthalten oft giftige Lösemittel. Selbst der Aufdruck ''lösemittelfrei" bedeutet nicht garantierte Umweltfreundlichkeit, denn auch Formaldehyd oder Weichmacher können Bestandteile von Farben sein, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Der BUND rät, Wandfarben zu wählen, die mit dem Blauen Engel gekennzeichnet sind. Hier darf der Lösemittelanteil 0,07 % nicht überschreiten. Noch besser sind Naturfarben. Sie bestehen aus edlen Ölen, Bienenwachs und seltenen Pigmenten wie der grünen Veroneser Erde. Allerdings sind sie meist deutlich teurer.
Wer will, kann natürliche Wandfarben auch selbst herstellen - so wie es Jahrhunderte üblich war. Leimfarben sind aus Wasser, pflanzlichem Leim und Pigmenten preiswert mischbar und decken sehr gut mit einem kreidigen und trockenen Effekt. In Feuchträumen sollten sie nicht eingesetzt werden, da sie nicht wasserfest sind.
Sogenannte Kalkkasein-Farbe hingegen ist wasserfest. Sie besteht aus Pigmenten, Magerquark und Sumpfkalk. Als Pigmente für Farben kommen Kreide, Marmormehl sowie bunte Erd- und Mineralpigmente in Frage. Kalk- und Silikatfarben haben zusätzlich antibakterielle und Schimmel hemmende Wirkungen. Sie können aber nicht auf Tapeten gemalt werden.
Stand: Oktober 2007
Naturtipps Ergänzung:
- Wandfarbe mit dem Blauen Engel
Achtung: nicht jede naturverträgliche Wandfarbe hat automatisch den Blauen Engel. Er kostet für die Firmen Geld, weswegen gerade kleinere Firmen häufig vor dem Label zurückschrecken.
- Adressen zu Naturfarben
- Renovieren - mit gesunden natürlichen Produkten, pdf-Datei vom KNR (Kompetenzzentrum Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen)
- Bei baustoffladen.de gibt es unter Wissen/ Service eine interessante Rubrik "Naturfarben"
Geschenkidee:
Warum nicht mal zum Umzug die Naturfarben für ein Zimmer schenken. oder einen Zuschuß, damit die Beschenkten sich solche Farben leisten können - z. B für gesundes Schlafen im Schlafzimmer...
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Dienstag, Januar 29, 2008
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Samstag, 19. Januar 2008
062) BUND Ökotipp: Bodenbeläge ohne Schadstoffe
Bild: www.pixelio.de/ Martin Schemm, Korkboden, mit der richtigen Versiegelung ein umweltfreundlicher Fußbodenbelag.
Nicht nur Allergiker wählen gern Alternativen zu teilweise mit Chemikalien belasteten Teppichen oder zu PVC-Belägen. Viele Vorteile bietet beispielsweise ein Parkett aus Kork: Es ist fußwarm, antistatisch, federnd und damit stuhlrollengeeignet sowie fäulnisresistent. Für Allergiker sind Kork-Paneele, die ohne Klebstoff ineinander geklickt werden, besonders geeignet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt Kork-Platten mit einer Stärke von mindestens vier Millimetern, damit sie nach einigen Jahren noch einmal abgeschliffen werden können.
Für stark strapazierte Böden eignet sich auch Linoleum sehr gut. Es besteht aus Leinsamen, Harzen, Kork und Holzmehl. Es ist antistatisch und hat bakterien- und pilzhemmende Eigenschaften. Viele Linoleumbeläge sind inzwischen kreativ und farbig gestaltet und mit Nut-Feder-Fräsung auch für eine leimfreie Verlegung geeignet.
Auch umweltfreundlich behandelte Holzböden schaffen ein gutes Raumklima. Landhausdielen verschraubt man. Parkettdielen können ''schwimmend" verlegt werden, sie werden entweder verleimt oder mit Hilfe spezieller Bügel aneinander gefügt. Dies ist einfach und hat den Vorteil, dass das Parkett beim Umzug ausgebaut und mitgenommen werden kann. Wichtig ist dabei, auf gute Trittschalldämmung zu achten. Das Holz sollte möglichst einheimisch und aus nachhaltiger Produktion stammen. Das garantieren Zertifikate von ''Naturland" oder dem ''Forest Stewardship Council" (FSC-Siegel).
Der BUND rät, auf das "Kork-Logo" - ein Gütesiegel des Deutschen Kork-Verbandes - zu achten. Es garantiert, dass das Material nicht mit Schadstoffen kontaminiert wurde. Linoleum sollte nicht mit Kunstharzen oder Kunststoff versiegelt worden sein, da ansonsten Formaldehyd ausdünsten kann. Besser ist geöltes oder gewachstes Material.
Linkergänzung durch Naturtipps:
FSC-Siegel, u. a. mit einem Holzführer für fast 100 Holzarten
Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V.: hier können u.a. die Richtlinien als pdf-Dateien runtergeladen werden
Naturland will Verantwortung gegenüber Mensch und Natur bei der Waldbewirtschaftung fördern.
Das Kork-Logo
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Samstag, Januar 19, 2008
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Donnerstag, 3. Januar 2008
046) Kerzen gießen und BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen
Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister
Vor kurzem gab es hier einen Post über eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen, nun gibt es einen BUND Ökotipp zu einem Kerzengütesiegel. Denn auch wenn Weihnachten vorbei ist, Kerzen erfreuen uns auch weiter in der dunklen Jahreszeit.
BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen
Kerzen sorgen in dunklen Tagen für gute Stimmung. Doch manchmal enthalten sie auch Stoffe, die gefährlich sind für Mensch und Umwelt. Vorsicht ist vor allem bei bunten Billig-Produkten und bei reich geschmückten Figurenkerzen geboten. Der BUND empfiehlt, auf Gütezeichen zu achten und die Kerzen rußarm abzubrennen.
In kaum einem anderen Land werden so viele Kerzen hergestellt wie in Deutschland. Im Jahr 2002 waren es beinahe 130.000 Tonnen. Über neunzig Prozent davon sind aus Paraffin, einem Erdölprodukt. Stearinkerzen bestehen hingegen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Rindertalg, Palm- oder Kokosfett. Kerzen aus kostbarem Bienenwachs spielen auf dem Markt kaum eine Rolle.
Beim Abbrennen der Kerzen können verschiedene umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt werden. Vor allem dann, wenn mehrere Kerzen brennen, die Flammen flackern und sich Ruß bildet. Mangelhafte Paraffinkerzen mit erhöhtem Schwefelgehalt lassen Schwefeldioxid entstehen, was zu allergieähnlichen Reaktionen führen kann. Die meisten allergisierenden, erbgutschädigenden oder auch krebserregenden Stoffe gelangen über Farben, Lacke und Duftmittel in die Kerzen - darunter Schwermetalle, halogenorganische Verbindungen, polyzyklische Moschus-Verbindungen und Flammschutzmittel.
Verbraucher sollten sich laut BUND beim Kauf an dem "RAL-Gütezeichen Kerzen" orientieren. Rund siebzig Prozent der in Deutschland angebotenen Kerzen tragen bereits dieses Siegel. Es verpflichtet Hersteller, mit möglichst schadstoffarmen Rohstoffen, Farben und Lacken zu arbeiten. Wenn die Kerzenflamme rußt, lieg das meist an Zugluft und einem zu langen Docht. Beim Löschen sollte der Docht kurz in das flüssige Wachs getaucht werden, damit kein Rauch entsteht. Danach empfiehlt es sich, gut zu lüften.
Informationen zum Gütezeichen Kerzen unter www.kerzenguete.com
Bemerkung von Naturtipps:
Es ist gut, zu wissen, daß eine Kerze mir zu Hause nicht schadet - deswegen steht hier auch der BUND Ökotipp.
Nun gilt es noch bei dem Gütesiegel nachzuhaken, wieweit die Verwendung von Palmöl berücksichtigt wird... Also Naturtippfreunde, ran an den Rechner und an kerzenguete.com eine entsprechende Mail losgeschickt. Möglichst mit einer Bemerkung über die Nachteile von Palmöl - siehe oben bereits genannter Post über eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen
Über eingehende Antworten könnt Ihr gerne als Kommentar schreiben.
Basteltipp: Kerzenreste könnt Ihr zuhaus kinderleicht recyclen, z.B. als Sandkerzen.
Sammelt dafür die Kerzenreste und schneidet die schwarzen Dochtenden ab, damit das Wachs später sauber ist. Sortiert es farblich, dann bekommt Ihr schönere Kerzen. Desweiteren braucht Ihr
- Kerzendocht aus dem Bastelbedarf
- eine große leere Dose zum Schmelzen des Wachses
- einen Kochtopf, in dem das Wachs in der Dose in einem Wasserbad schmelzen kann
- Sand, feucht
- einen Topf/ Schale/ Kiste für den Sand
- ein Holzstäbchen, das so lang ist, daß es oben quer auf der Sandkiste liegen kann
Wenn Ihr genug Wachsreste einer Farbe gesammelt habt kann es los gehen.
Schmelzt das Wachs in der Dose in dem Wasserbad. Achtung! schmelzt nicht das Wachs direkt in einem Topf auf dem Herd -> Es können Gase entstehen, die sich selbst entzünden! Also: Wasserbad!
Während das Wachs so vor sich hinschmilzt, könnt Ihr die Sandform vorbereiten:
formt dazu ein Loch in den feeuchten Sand in der Form die die Kerze haben soll. Achtet bei dem Durchmesser auf die Dochtstärke. Es steht auf der Packung, für welchen Kerzendurchmesse der Docht geeignet ist.
Nehmt Euch den Holzstab. Bindet den Docht richtig rum (Brennrichtung beachten) so an den Stab, daß er bis auf den Lochboden hängt, wenn der Stab oben auf dem Sandgefäß liegt. Hängt den Docht möglichst mittig in das Sandloch.
Ist das Wachs schließlich fertig geschmolzen, gießt es vorsichtig in Eure Sandform. Achtet darauf, daß der Docht mittig bleibt.
So, jetzt heißt es warten, bis das Wachs abgekühlt ist...
Dann die Kerze aus dem Sand nehmen und bei Bedarf mit warmem Wasser den Sand abspülen. Ich habe ihn früher immer gerne dran gelassen.
Geschenkidee: Eine Sandkerze hat sonst keiner zum Verschenken!!!
Viel Spaß. Bilder zu der Anleitung findet Ihr bei kikisweb unter Abstrakte Kerzen.
Viel Spaß!
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Donnerstag, Januar 03, 2008
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Donnerstag, 27. Dezember 2007
040) BUND Ökotipp: Glasrecycling: Gewusst wie
Photo: www.pixelio.de/ Thomas Max Müller
Sylvester kommt in riesen Schritten - gleich knallt es und dann ist es soweit: die Glascontainer laufen über wie zu Weihnachten die Papiercontainer.
In diesem BUND Ökotipp wird dazu passend das Glasrecycling genauer unter die Lupe genommen:
Durch Altglasrecycling werden wertvolle Rohstoffe wie Quarzsand, Soda und Kalk geschont und Deponieraum gespart. Gleichzeitig benötigt die Herstellung von Glas durch Recycling weniger Energie als die Neuproduktion, was den Ausstoß von Treibhausgasen verringert.
Glas kann, so der BUND, nahezu unendlich oft wieder verwendet werden. Dies geschieht unter anderem in Form von Glasbausteinen, als gläserne Dämmwolle zum Isolieren oder als Sand- und Kiesersatz im Straßenbau. Bei Gläsern oder Karaffen ist recyceltes Glas am grünen Farbstich zu erkennen.
Photo: www.pixelio.de/ Stihl024
Beim Entsorgen von Glas ist neben der Trennung nach Glasfarben auch die Unterscheidung der Glasqualität wichtig. Flachglas, Fensterglas oder Spiegel haben eine andere Zusammensetzung und damit einen höheren Schmelzpunkt als Flaschenglas. Deshalb darf dieses Glas nicht in die Sammelcontainer geworfen werden sondern muss auf dem kommunalen Werkstoffhof als Baumischabfall entsorgt werden.
Gleiches gilt für Keramik, Porzellan oder Bleikristall. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten giftige Schwermetalle und gehören damit auf den Sondermüll. Wegen ihres Metallgehalts sollten Glühbirnen und Spiegel im Hausmüll entsorgt werden.
Kein Problem sind die Kunststoff- oder Metallverschlüsse an Flaschen und Gläsern. Sie werden beim Recyclingprozess aussortiert. Weitere Informationen zur Glasentsorgung sind auf der Internetseite des Grünen Punktes unter www.gruener-punkt.de zu finden.
Ergänzung durch Naturtipps:
Bei der Deutschen Umwelthilfe kann das Infoblatt "Mehrwegschutz und Glasrecycling" als pdf-Datei runtergeladen werden.
Eine anschauliche pdf-Datei mit Schaubild zum Glas-Recycling gibt es von der Seite Berlin-Sammelt. Auch als Unterrichtsmaterial verwendbar.
Übrigens: Besser als Recycling ist nur noch Pfand oder gar nicht erst kaufen. Z. B. Leitungswasser oder Tee anstatt abgefülltem und weit transportiertem Wasser trinken. Sogenannte Erfrischungsgetränke sollten sowieso nur als Besonderheit und nicht alltäglich auf den Tisch kommen. Einfach mal bei den Wasserwerken nachfragen, ob die Wasserqualität dafür o.k. ist.
Anstatt Glaskonserven zu kaufen, lieber selber kochen oder einlegen - das ist ebenfalls gesünder... Bei uns sind Marmeladengläser dadurch immer Mangelware.
TIPP: Versucht nicht gleich nach Sylvester die leeren Flaschen zum Container zu bringen. Lagert sie erst noch zuhaus, bis wieder Platz in den Containern ist. Denn solche Bilder wie oben müssen doch nicht sein, wenn wir alle ein bischen mitdenken :-)
Basteltipp Linkangaben:
- ein Windlicht aus einer Weinflasche
- Vasen aus dekorativen Flaschen
- Gravierte Bauchflasche als Vase
- Flasche mit Terrafarbe und Serviettentechnik dekorieren
- Windlicht aus einem Gurkenglas, hier kann auch mit Natumaterialien schön dekoriert werden
- nochmehr Ideen unter www.creadoo.com
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Donnerstag, Dezember 27, 2007
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Mittwoch, 19. Dezember 2007
035) BUND Ökotipp: Biolachs ist besser
Übrigens: Auch der BUND hat sich Gedanken zum weihnachtlichen Fischverzehr gemacht und einen aktuellen BUND Ökotipp zum leckeren Lachs raus gebracht:
Früher stand Lachs als Feststagsschmaus nur Weihnachten oder Silvester auf dem Speiseplan. Heute ist er ganzjährig einer der beliebtesten Speisefische. Lachs ist jedoch nicht gleich Lachs. Aufgrund schwindender Wildbestände empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nur Seelachs bzw. Zuchtlachs aus ökologisch bewirtschafteten Aquakulturen.
Sehr kritisch ist bereits der Bestand des überwiegend erhältlichen Alaska-Seelachses. Sein Fang mit riesigen Schleppnetzen führt außerdem zu Futtermangel bei Seelöwen und Robben. Seelachs kommt auch aus der Nordsee und aus arktischen Fanggebieten. Dessen Bestand ist zwar noch akzeptabel, aber auch hier bedroht das Fischen mit Grundschleppnetzen den Bestand anderer Fischarten. Als katastrophal wird hingegen der Lachsbestand im Atlantik eingestuft.
Ursache für die Bedrohung des Wildlachses sind auch konventionell wirtschaftende Lachsfarmen. Die Aufzuchtbedingungen wurden zwar verbessert und der Antibiotika-Einsatz stark reduziert, entflohene Zuchtlachse verdrängen jedoch ihre wilden Artgenossen und verbreiten Krankheiten und Parasiten. So hat sich deshalb der Bestand des wilden „Gorbuscha-Junglachses“ um 80 Prozent verringert. Darüber hinaus verschmutzen Nahrungsreste aus Aquafarmen das Meerwasser. In ökologisch wirtschaftenden Aquakulturen wird der Lachs hingegen naturnah gezüchtet. Weder Fungizide, Pestizide noch Antibiotika dürfen eingesetzt werden. Wegen geringerer Besatzdichten treten Parasiten und Krankheiten nur selten auf. Bio-Lachs wird ausschließlich mit Fischabfällen gefüttert. Das soll die Überfischung der Weltmeere vermeiden helfen.
Eine gute Orientierung für nachhaltig gefangenen Lachs bzw. Fisch ist das blau-weiße MSC-Siegel. Durch Erholungsphasen oder die Verringerung des Beifangs wird hier eine Überfischung und Zerstörung mariner Ökosysteme verhindert. Weitere Infos für Fischliebhaber bieten im Internet auch der WWF mit seinem Fischführer und der Greenpeace-Fischratgeber.
Quelle: www.bund.net
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Mittwoch, Dezember 19, 2007
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Donnerstag, 13. Dezember 2007
032) Suche: Umweltfreundliche Geschenkverpackungen!
Photo: Gundula Kerekes
Zu einem tollen Geschenk gehört eine passende Verpackung. Aber was gibt es da als Alternative zum Geschenkpapier?
Der klassische Tipp ist ja, Zeitungspapier zu nehmen anstatt des Geschenkpapieres. Das ist aber für viele wenig attraktiv.
Auf dem Bild habe ich unbedrucktes Zeitungspapier aus Druckereiabfällen selber gestaltet...
Eine Möglichkeit ist auch die Nutzung alter Kinderzeichnungen als Geschenkpapier. Ich hebe alte Bilder, die nicht in die Sammelmappe kommen zum Teil dafür auf, klebe sie zusammen und habe dann originelle große Papierbögen zum Einpacken. Besonders attraktiv für die Verwandtschaft...
Oder wie wär es mit einem ausrangierten Kleidungsstück (z. B. Shirt oder Hose) mit Zeitungspapier und eben dem Geschenk gefüllt... das ist dann gleichzeitig eine Rateverpackung ;-)
Dann können auch leere Dosen (Konservendosen :-() beklebt werden und kleine Geschenke darin überreicht werden...
Ein schönes Halstuch, Handtuch, Geschirrtuch o.ä. eignet sich auch zum Verpacken und kann hinterher weiter genutzt werden...
Oder man nehme einen Eimer gefüllt mit schönem Laub, zum Teil noch unter Büschen zu finden, und verstecke darin das Geschenk... Ein kleines Geschenk kann vielleicht auch in einer Schüssel Sand überreicht werden ;-)
Ein wasserfestes Geschenk kann bei Schnee (such, such...) auch einfach in eine Schneefigur oder eine Schneekugel eingeformt werden und auf einem Teller/ in einer Schüssel überreicht werden. Vielleicht noch mit einer Kerze obenauf. Auf diese Art verpackt hat eine Freundin einmal ein Geschenk von mir verwundert in das Spülbecken gelegt... Ich hatte ihr einfach eine Schneekugel zum Geburtstag überreicht. Mühsam habe ich geschwiegen und im Laufe des Abends lag dann zu aller Überraschung ein Messingpferd im Spülbecken... Eine andere Freundin bekam einen kleinen Schneehaufen auf einem blauen Glasteller mit Kerzen darauf... Zum Einen war das Schmelzen des Schnees im Laufe des Nachmittags schön als lebendige Tischdekoration und zum Anderen war auch hier hinterher die Überraschung groß...
Jetzt seid Ihr dran: Wie können Geschenke ökologisch und gleichzeitig nett verpackt überreicht werden?
Der BUND Ökotipp dazu:
Weihnachtsgeschenke fantasievoll verpackt
Ein kunstvoll verpacktes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum macht Freude. Um umweltschädliche Verpackungsmüllberge zu vermeiden, empfiehlt der BUND Geschenkhüllen aus Recyclingpapier, bedruckt oder uni, je nach Geschmack.
Auch alte Stoffe, Zeitungen oder Packpapier eignen sich zum Verpacken der Geschenke. Auf besonders umweltbelastendes alubeschichtetes Schmuckpapier sollte verzichtet werden. Wer es bunt und originell mag, kann Papier und Stoff bemalen oder sogar bedrucken. Kartoffeldruck geht schnell, beim Linolschnitt sind die Motive auch für die nächsten Feste nutzbar.
Als Geschenkband eignet sich Paketband oder Bast, üppiger wird es mit breiten Streifen aus sehr feinem Papier oder Krepp. Schleifen und Bänder können aufgehoben und immer wieder verwendet werden.
Ein besonders weihnachtliches Aussehen erhält das Geschenk mit Anhängern aus Bienenwachs, Tannenzweigen, Lebkuchenfiguren, rotbackigen Weihnachtsäpfeln oder einer mit Nelken besteckten Mandarine.
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Donnerstag, Dezember 13, 2007
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Labels: BUND Ökotipp, Geschenkidee, Weihnachten
Samstag, 8. Dezember 2007
029) BUND Ökotipp: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom
Bildquelle: www.pixelio.de, Fotograf: Martin Schemm
Sauberer Strom aus erneuerbaren Ressourcen boomt. Selbst die großen Stromerzeuger haben inzwischen neben Kohle- oder Atomstrom auch Ökostrom-Produkte im Angebot. Die meisten großen Energiekonzerne verteilen Stromanteile dafür jedoch nur um. Am Energiemix aus Atom-, Kohle- und einem kleinen Anteil erneuerbarer Energien ändert sich meist nichts. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hin. Nur reine Ökostromanbieter fördern tatsächlich den Ausbau der Erneuerbaren und schützen somit das Klima. Konventionelle Stromanbieter investieren weiter in klimaschädliche Kohlekraftwerke und verlangen Laufzeitverlängerungen für ihre Atomkraftwerke.
Der BUND empfiehlt die vier überregionalen Ökostromanbieter Lichtblick, Naturstrom, die Elektrizitätswerke Schönau und Greenpeace Energy.
Diese Anbieter liefern ausschließlich "grünen Strom", d.h. der Strommix muss mindestens zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. 50 Prozent dürfen aus effizienten, gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen stammen.
Da sage ich nur noch: Macht alle Mit!
Mein Tipp:
Und damit die Elektrizitätswerke heute abend nicht zu sehr strapaziert werden, kocht Euer Teewasser, während die Lampen aus sind... Dann gibt es keine so ggroßen Spannungsschwankungen im Netz. Oder schaltet die sowieso volle Waschmaschine ein, oder wärmt Euch das Mittag zum Abendbrot auf, oder oder oder...
Denn solch eine "Licht aus" Aktion bedeutet für die Elektrizitätswerke Schwerstarbeit, um die Spannungsschwankungen auszugleichen... Macht also auch da alle mit!
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Samstag, Dezember 08, 2007
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Labels: Aktion, BUND Ökotipp, Elektronik, Haushalt, Klima
Freitag, 30. November 2007
023) BUND Ökotipp: Körnerkissen statt Wärmflaschen
Bildquelle: www.pixelio.de, Fotograf: Sonja Winzer
Jede Woche bringt der BUND einen sehr informativen Ökotipp als Newsletter raus. Da diese Tipps zum Angebot der Naturtipps passen, übernehme ich hier wöchendlich einen Ökotipp zur Ergänzung des eigenen Angebotes. Viel Spaß beim Lesen und Danke an den BUND.
Körnerkissen statt Wärmflaschen
Viele Menschen nutzen im Winter Heizdecken oder Wärmflaschen gegen die Kälte. Der BUND hält nicht alle Wärmeträger wirklich für geeignet. Heizkissen oder -decken benötigen viel Energie und belasten das Klima durch die bei der Stromerzeugung entstehenden Emissionen. Elektrosensible Personen reagieren negativ auf den Elektrosmog, die Stromrechnung steigt. Die meisten Wärmflaschen wiederum enthalten ein Sammelsurium von Schadstoffen wie hormonell wirksame Chemikalien.
Eine Alternative sind Naturprodukte wie Kirschkern- oder Getreidekissen. Sie speichern die Wärme zwar nicht so lange wie Wasser, lassen sich jedoch auf ohnehin betriebenen Heizkörpern oder Öfen erwärmen. ''Aufladen" kann man die Kissen auch nach dem Backen im Backofen oder in der Mikrowelle. In Letzterer gehört unbedingt eine Tasse Wasser dazu gestellt, damit das Kissen nicht explodiert. Da die Kissen weniger stark erhitzt werden, sind sie zudem eine risikofreie Wärmequelle für Kleinkinder.
Kirschkernkissen können auch abgekühlt eingesetzt werden, um Verstauchungen oder Prellungen zu behandeln. Einfach eine Viertelstunde in den Kühlschrank legen oder bei winterlichen Temperaturen draußen auf die Fensterbank.
Wer ein Geschenk basteln möchte, kann die Kissen auch selber herstellen. Aus Leinen- oder Baumwollstoff wird ein entsprechendes Säckchen genäht und mit Kirschkernen, Dinkel oder Reis gefüllt. Ein eingenähter Reißverschluss erleichtern das Waschen.
Quelle: BUND
Und da es schon ganz viele Ökotipps gibt, hier ein Link zu dem BUNDtipp-Archiv.
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Freitag, November 30, 2007
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Labels: BUND Ökotipp
Mittwoch, 21. November 2007
015) BUND Ökotipp: Räucherstäbchen belasten die Raumluft
Bildquelle: www.pixelio.de, Fotograf: BrandtMarke
Jede Woche bringt der BUND einen sehr informativen Ökotipp als Newsletter raus. Da diese Tipps zum Angebot der Naturtipps passen, übernehme ich hier wöchentlich einen Ökotipp zur Ergänzung des eigenen Angebotes. Viel Spaß beim Lesen und Danke an den BUND.
Räucherstäbchen belasten die Raumluft
In der Adventszeit werden sie wieder hervorgeholt: Räuchermännchen mit glühenden und duftenden Kegeln im hölzernen Bauch. Doch Vorsicht: Das Abbrennen des Räucherwerks kann die Luft genauso stark mit Feinstaub belasten wie Zigarettenqualm. Zudem setzen sowohl synthetische als auch natürliche Räucherwaren Stoffe frei, die als gesundheitlich bedenklich eingestuft werden, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Gefahren durch Feinstaubbelastungen dürfen nicht unterschätzt werden: Laut EU-Kommission sterben in Deutschland jährlich rund 65 000 Menschen an ihren Folgen. Da es nicht möglich ist, sich den Abgasen von Industrie und Verkehr zu entziehen, sollte man die eigene Wohnung nicht noch zusätzlich damit belasten. Denn die winzigen Feinstaubteilchen stören die Funktion von Atemwegen und Lunge. Das kann zu Husten, Herzkreislaufstörungen oder Lungenkrebs führen. Da die Räucherware nur langsam verglüht, verbrennen die Inhaltsstoffe unvollständig. So werden weitere Schadstoffe freigesetzt, die sich an die feinen Staubpartikel binden können. Benzol beispielsweise löst Schwindel und Benommenheit aus, Formaldehyd reizt Augen und Atemwege. Künstliche wie auch natürliche Duftstoffe können zudem bei empfindlichen Personen Allergien auslösen.
Orangenschalen auf der Heizung oder der Duft eines frisch aufgebrühten Tees sind laut BUND unbedenklich und riechen mindestens genauso gut.
Berlin, 21.11.2007.
Und da es schon ganz viele Ökotipps gibt, hier ein Link zu dem BUNDtipp-Archiv
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Mittwoch, November 21, 2007
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Labels: BUND Ökotipp, Gesundheit, Haushalt, Weihnachten, Winter