Bild: www.naturtipps.de/ Das richtige Buch für den Efeu...
Ergänzung zum Post 144 a)
Nach einer kleinen Fotosession mit dem Buch habe ich es mit folgender Bookcrossing-Nummer frei gelassen: 252-6068570
Viel Spaß beim Suchen, Finden und Lesen!
Wer weiß, wo es in den kommenden Wochen und Monaten landen wird, wieviele Kinder schöne Anregungen für einen eigenen Garten bekommen werden :-)
Und weiterhin gilt: Laßt auch ein Buch frei und gebt die Bookcrossing-Nummer als Kommentar bei Naturtipps an. Sie erscheint dann im Sozialen Netzwerk in der Gruppe Bookcrossing und alle Leser können es mitverfolgen...
Macht alle Mit!
Bilder: www.naturtipps.de
Erst Fotosession...
... dann freigelassen in der Fensterbank neben dem Haupteingang des Oberhausener Hostels "in hostel veritas"
Donnerstag, 24. April 2008
144 b) Buch "Freigelassen"
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Donnerstag, April 24, 2008
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Dienstag, 22. April 2008
144 a) Naturtipps-Aktion zum Welttag des Buches
Bild: www.bookcrossing.com
Naturtipps-Aktion: Laßt ein Bookcrossing-Buch frei, mehr dazu unten im Text
...denn Bücher vermitteln Wissen und fördern die Phantasie. Lesen ist wichtig zum Lernen und Spaß haben. Bücher sind wichtig in allen Altersgruppen, vom Bilderbuch übers Vorlesebuch zum Schul- und Studienbuch und weiter zu Krimis, Romanen und co.
Kein Computer und kein Hörbuch ersetzt das richtig echte Buch.
Schade nur, daß es aus Bäumen ist.
Schade nur, daß kaum einmal ein Buch aus Recyclingpapier ist.
Schade nur, daß man durch sein Kaufverhalten nicht die Papierqualität beeinflussen kann.
Schade nur, daß "ein Buch am Computer lesen" einfach nicht das Gefühl des "echten" Buch lesens geben kann.
Aber: ein Glück, daß es Bücher gibt!
Deshalb rät Naturtipps:
Wer umweltfreundlich lesen möchte, holt sich "sein" Buch, wenn möglich z.B. aus der Bücherei, leiht es sich bei Freunden, kauft es second hand oder sucht es sich beim "Bookcrossing".
Beim Bookcrossing können auch eigene Bücher aus dem Bücherregal "frei gelassen werden" in die weite Welt der Bücherfreunde.
Zitat von der Seite bookcrossers.de:
"Was ist eigentlich "bookcrossing"?
Das "Freilassen" von Büchern "in die Wildnis", um dann ihre Reise zu verfolgen - wie auch um von den Leben zu hören, die berührt wurden. BookCrossing.com ist diejenige Webseite, die all dies ermöglicht."
Naturtipps-Aktion:
Ein "Umschlageplatz" für Bookcrossing-Bücher ist z.B. das Oberhausener Hostel "in hostel veritas" . Ich werde am Mittwoch, also heute 23.04.2008, gegen 21.00 Uhr dort sein und ein Buch frei lassen. Kommt doch auch vorbei und laßt ein Buch, das Ihr vorher registriert habt, frei, falls Ihr in der Nähe seid - die werden sich bestimmt wundern, wenn plötzlich lauter "Bookcrosser" vorbeischauen... :-)
Und wir können uns mal treffen.
Aus den Ruhetagen dort werde ich nicht schlau, ich bin dann einfach mal da...bis dahin.
Und wer nicht kommen kann, kann einfach woanders und wannanders ein angemeldetes Buch frei lassen. Gebt seine Bookcrossing-Nummer in einem Kommentar zu diesem Post frei und Naturtipps-Leser können es suchen und jagen ;-) Ich werde in Kommentaren angegebene Bücher im Sozialen Netzwerk Naturtipps in der Gruppe "Bookcrossing" notieren, so daß jederzeit weitere Bücher gemeldet und verfolgt werden können - Viel Spaß!
Macht alle mit!
Und wer mehr über den Welttag des Buches und des Urheberrechtes wissen möchte:
- stiftunglesen.de
- un.org
- http://portal.unesco.org
- welttag-des-buches.de
- wikipedia.org
- boersenverein.de
Nachtrag am 23.04.2008:
Das Ergebnis der Aktion seht Ihr im folgenden Post 144 b).
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Dienstag, April 22, 2008
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Freitag, 18. April 2008
141) Naturtipps - Umwelttipps - Ökotipps und mehr
Natur-Tips Ökotipps
Tipps für den Alltag/ allgemeine Tips:
- Ökotipps - Gut leben. Natur und Umwelt schützen (BUND)
- Ökotipps - Tipps für Verbraucher und Umwelt (Bund Naturschutz in Bayern e.V.)
- Praxistipps Umweltschutz, (NABU)
- Öko-Tipps für Ihr Zuhause (Raiffeisenbank Obermain nord eG)
- Alltag-Öko-Tipps Allgäu Scout)
- Öko-Tipps (PGR St.Engelberg)
- Ökotipps-Artikel aus dem grünen blatt
- Ökotipps (Oekalog.de)
- Ökotipps und Infos (imweltbrief.de)
- Umwelttipps (Braunschweig)
- Umwelt-Tipps (Global 2000)
- Umwelt-Tipps (Stadt Zürich)
- Umwelttipps (Speyer aktuell)
- Umwelttipps (Mainz)
- Umwelttipps (Danke, Lesersammlung)
- Umwelttipps (Basel Stadt)
- Umwelttipps (VerbraucherService Bayern)
- VERBRAUCHER-TIPPS (EcoShopper -> ÖKOPORTAL, EINKAUFSFÜHRER UND RATGEBER für bewussten Konsum ist das Verbraucherportal EcoShopper)
Tipps für Naturbeobachtungen:
- Naturtipps, Anregungen für Naturbeobachtungen (DJN)
- Jahreszeitlich sortierte Naturtipps der NABU-Gruppe Mainz
- Naturtipps - Natur erleben in Bremen und in der Region Bremen-Süd (Landschaftsservice Syke)
- Naturtipps für jeden Monat (Vogelschutzverein Freigericht Altenmittlau)
- Natur-Tips (Privatseite von KH Uschold)
Tipps für Ausflüge in die Natur:
- Naturtipps zum Kennenlernen der Natur in Ostfriesland auf ostfriesland.de
gemischte Tipps:
- Karins Naturtipps (Tier & Mensch e.V.)
- Praktische Tips und Hintergrundwissen zu Naturschutz, Biotopschutz, Artenschutz
Gartentipps:
- Öko-Tipps für den Garten (Kiel Magazin)
...und das ist nur eine Auswahl der gefundenen Ergebnisse. Besonders unter dem Stichwort Umwelttipps gibt es noch viele weitere Seiten. Jetzt habt Ihr also gaaaaaaaaanz viele Tipps auf einmal -
und wenn das dann doch zuviel ist: bei Naturtipps.de gibt es täglich nur einen Tipp, bunt gemischt für Euch aufbereitet und eingestellt.
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Freitag, April 18, 2008
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Mittwoch, 16. April 2008
139) LOHAS - der aktuelle Ökotrend?!
Bild: www.pixelio.de/ Gerd Altmann(geralt)
LOHAS - denn wir haben nur eine...
Neulich habe ich bei den Naturtipps-News einen Artikel zu dem Thema LOHAS mit aufgenommen. Es ging um einen Crash.Kurs auf CD-ROM: "In 60 Minuten zum LOHAS-Kenner". Ob Ihr mit diesem Post zu einem Kenner werdet, das weiß ich nicht, aber die heutigen Informationen und Linktipps zu diesem neuen Konsum- und Lebenstrend helfen Euch vielleicht weiter.
Bei Wikipedia gibt es eine erste kurze Ausarbeitung zu diesem neuen Thema. Daraus geht hervor, daß LOHAS ein neudeutscher Marketingbegriff ist. Er steht demnach für „Lifestyle of Health and Sustainability“ und markiert einen neuen Lebensstil- bzw. Konsumententyp. Er orientiert sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit. Man spricht auch von „Neo-Ökos“ einer „Biohème“ oder von „strategischem Konsum“. Dabei will man durch bewusstes Konsumieren z. B. umweltfreundlicher Produkte den Umweltschutz oder ähnliche übergreifenden Ziele fördern...
...Einige Vertreter der traditionellen Umweltbewegung sehen darin den Versuch, dem Konsumismus ein neues, zeitgeisttypisches Mäntelchen umzuhängen.
Der Konkurrent des LOHAS ist der LOVOS, der „Lifestyles of Voluntary Simplicity“ vertritt. Statt wie jener ist er nicht postmodern, sondern postmaterialistisch ausgerichtet und grenzt sich konsequent vom Konsumismus ab. (soweit eine Zusammenfassung des Wikipedia-Textes)
Hier Internetseiten, die den neuen Trend aufgreifen:
- ivyworld.de
- Utopia.de, viele Mitglieder mit eigenen z.T. sehr interessanten Seiten/ Blogs
Weitere LOHAS-Seiten:
- lohas.com (englisch)
- LOHAS Guide
- eco-world, LOHAS - "Lifestyle of Health and Sustainability"
das bedeutet soviel wie Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit
Hier LOHAS-Blogs und Posts zu dem Thema:
- Das LOHAS Blog
- LOHAS Lifestyle
- Die LOHAS kommen!, ein Post bei querdenken.twoday.net, mit dazugehörigem Artikel "Die LOHAS kommen!
Wie eine Bewegung die Konsumwelt verändert"
- Exklusiver Gratis-Download: LOHAS Bestseller von Karl Gamper, auf dem Blog bei hannestreichl.com
Ein LOHAS-Journal:
- LOHAS Journal
Pressetexte zu dem Thema:
- Nachhaltiger Konsum/ Wunderbare Welt der Lohas (taz.de)
- Die neuen Hedonisten, aus der Trend Kolumne von manager-magazin.de
- Die besten LOHAS Gadgets auf besten.welt.de
Eine interessante Entwicklung im Bereich LOHAS sind die langsam entstehendenZunftviertel! (Naturtipps wird über sie auch noch in einem eigenen Post berichten.)
Im Sozialen Netzwerk Naturtipps findet Ihr bei den Videos unter 139) Videos zum Thema LOHAS. Unter anderem ein Beitrag von der LOHAS Konferenz 2007 in Frankfurt, einer LOHAS Studie, der Utopia.de Opening Party und Biofach+LOHAS
Meines Erachtens können wir uns, ökologisch gesehen, ständigen übermäßigen (Luxus)-Konsum nicht leisten - gleichgültig, ob er nachhaltig oder konventionell produziert wird. Ressourcen werden dabei immer verbraucht...
Fragen an Euch:
Ist LOHAS nur eine auf Konsum ausgerichtete neue Marketingmasche, oder ist es wirklich eine neue Chance für ein weltverträglicheres, nachhaltigeres Leben?
Was ist Eure Meinung zu LOHAS?
Und:
Leben Naturtipps Leser - lebt Ihr - LOHAS, fühlt Ihr Euch wie Neo-Ökos?
Nachtrag am 17. April 2008:
Was Naturtipps schon seit September vergangenen Jahres macht, scheint nun auch bei IVY-World angesagt zu sein: Die gute Tat für jeden Tag. Sie nennen es die "Politik der kleinen Schritte". Nach dem Motto: "Jeden Tag eine gute Tat, und die Welt wird ein bisschen besser." - Naturtipps nennt es den "täglichen Ökoknoten im Taschentuch" und fordert auf "Macht alle Mit".
Lassen wir uns überraschen, was es dort für Tipps geben wird.
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Mittwoch, April 16, 2008
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Montag, 14. April 2008
136) BUND Ökotipp: Flohmärkte entlasten die Umwelt
Bild: www.naturtipps.de
Geschenke einmal anders verpackt: Unter der Decke im Hintergrund ein Rad, anderes in "zugelaufenen" Geschenketüten (sie sind viel zu stabil und gut zum Fortwerfen) oder auch Restpapier aus einer Zeitungsdruckerei, bemalt und beklebt. Noch ein paar getrocknete Rosenblütenblätter drüber gestreut, fertig ...
Sohnemann hat Geburtstag - Zeit für ein größeres Fahrrad und dies und das... Zeit, die Flohmarktergebnisse dieses Winters zusammenzutragen. Hier ein Buch dort das Rad und woanders ein Spiel - eingepackt wird alles ohne extra Geschenkpapier, der Naturtipp
032) Suche: Umweltfreundliche Geschenkverpackungen! hilft dabei weiter.
Geschenke, die gut ankommen eben - und doch, second hand Geschenke. Es muß nicht immer alles neu sein, auch nicht zum Geburtstag! Das hat nichts mit Geld zu tun, es ist einfach eine innere Einstellung, die vermittelt wird. Unsere Kinder sind glücklich, wenn sie etwas bekommen - sei es ganz neu oder halt einfach für sie neu. Sie wissen, es ist mit Liebe geschenkt. Und so klapper ich immer mal wieder einen Flohmarkt ab und suche was schönes zur nächsten Feier - denn die kommt bestimmt - und dann gibt es wieder neu und alt gemischt! Und was auch Freude macht, sind selbst gemachte Geschenke. Eigentlich sind sie, mit Liebe gemacht und geschenkt, das wertvollste, was es zu verschenken gibt. Heute morgen wurde unser Geburtstagskind dann mit einem hausgebackenen Kuchen mit Wunderkerze und Kerzen geweckt - und ab ging es ans auspacken :-)
Über Flohmärkte gibt es sogar einen BUND Ökotipp:
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Flohmärkte entlasten die Umwelt
Nicht alles muss immer neu sein. Der BUND rät, preiswerte Alternativen beim Stöbern auf dem Flohmarkt zu entdecken. So wandern Kleidungsstücke, Spielzeug, Geschirr, Möbelstücke oder Bücher nicht in den Müll, sondern wechseln nur den Besitzer. Das trägt dazu bei, den stetig anwachsenden Müllberg zu verringern und entlastet den Geldbeutel. Es besteht auch die Möglichkeit selbst einen Stand anzumieten und so den eigenen Hausrat zu entrümpeln.
Laut BUND kann besonders gut Kinderspielzeug aus Holz auf dem Flohmarkt preisgünstig erstanden werden. Es sollte aus unbehandeltem Holz und mit Naturfarben gestaltet sein. Zudem sollten die Kanten und Ecken abgerundet sein und nicht splittern. Wer Glück hat, findet ausrangierte Puppenhäuser, Holzbausteine oder Holzautos.
Der BUND empfiehlt den Flohmarkt außerdem als Fundgrube für kaputte Kleinteile rund ums Haus. Türklinken, Schlösser, Beschläge oder Armaturen sind meistens im Angebot. Auch ausgefallene Wünsche wie Elektrokabel für alte Toaster oder Waffeleisen, die der Handel nicht mehr vertreibt, können dort gesucht und gefunden werden.
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Übrigens gibt es noch eine tolle Möglichkeit zum Finden und abgeben gebrauchter Dinge - sofern man damit kein Geld verdienen möchte oder ausgeben kann:
Bei Freecycle wird über Yahoo-Groups unnütz gewordene Gegenstände verschenkt/gesucht. Was dem einen (Sperr)Müll, das ist dem anderen Schatz. Hier können über regionale Gruppen Dinge angeboten und gesucht werden. Wohl gemerkt, gratis, der Interessent holt sich die Sache dann selber ab. Eine tolle Idee, die aber gut noch mehr Mitmacher gebrauchen kann. Als Mitglied bekommt man dann, je nach Programmeinstellung, regelmäßig Bescheid über neue Angebote/ Nachfragen.
Bei Kleidung hat Second Hand noch einen großen Vorteil: die Chemie ist raus gewaschen. Ich kaufe aus dem Grunde gerne Second Hand. Außerdem kann ich mir so Kleidung mit guter Qualität leisten. Leider habe ich allerdings noch keinen speziellen Bio-Second-Hand Laden gefunden...
Klar, ich weiß, da gibt es doch was im Nets, diese Online-Auktionen. Bei Kleidung probiere und sehe ich aber halt gerne, was ich später anziehen will. Ansonsten nutze ich auch die gerne, sei es für Bücher, Spielzeug oder auch Möbel.
Weiterverwendung anstatt Wiederverwertung!
Second Hand - Macht alle Mit!
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Montag, April 14, 2008
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Freitag, 11. April 2008
135) Kaffeebilder oder "Malen mit Naturfarben"

Bild: http://naturtipps.ning.com/ Rolf Reicht
"Erster Frost", Kaffeeaquarell auf recycelter Pressrahmenpappe.
"Jetzt hab ich aber echt den Kaffee auf..."
"Na endlich, dann kann ich ja aus den Resten ein Bild malen! Hey, nicht auswaschen, gib doch bitte mal rüber die Tasse!"
"Ja spinnst Du nun endgültig mit Deinem Umweltkram?"
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Klar spinne ich, aber produktiv am Spinnrad! Darum geht es aber hier nicht.
Rolf Reicht aus dem Sozialen Netzwerk Naturtipps malt aus Kaffeeresten auf alten Papptellern super schöne Kunstwerke. In seinem Blog dort gibt es noch mehr Kaffeeaquarelle zu bestaunen.
Warum ich Euch davon schreibe?
Nun, gestern ging es beim Löwenzahn "134) Der Löwenzahn: bunt und lecker" um Malen mit Naturfarben, und ein Kaffeerest ist doch auch eine Naturfarbe :-)
Übrigens:
Ein gelungenes Bild ist auch eine schöne Geschenkidee! Besonders für Kinder und Jugendliche mit Ihrer Experimentierfreude ist das eine tolle Idee - einfach den Kaffee ein zweites Mal aufgießen mit etwas Wasser und los geht es. Oder einfach Wasser auf dem Kaffeesatz stehen lassen...
Eine kleine Kulturgeschichte der Naturfarben findet Ihr auf farbenundleben.de. Dort findet Ihr auch viele weitere Informationen rund um das Thema Farben. Dort wird zum Beispiel auch die Blumensprache erklärt...
Eine Unterrichtsanleitung zu FARBEN AUS DER NATUR - FARBEN SELBER HERSTELLEN kann als html-Dokument runtergeladen werden aus dem www. Einen Film mit Bildern einer Schulklassenaktion zum Herstellen von Naturfarben gibt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und auch wenn das Ostereierfärben vorbei ist, hier noch eine lange Liste von Färbepflanzen: Naturfarben auf bio-gaertner.de
Färbepflanzen werden übrigens gerne zum natürlichen Färben von Wolle genutzt.
Und schon landen wir bei dem Thema 071) BUND Ökotipp: Wandfarben ohne giftige Stoffe. Dafür kann man zum Beispiel selber Kaseinfarbe herstellen und diese dann mit Naturfarben färben...
Zum Schluß noch ein paar Tipps aus der Farbenwerkstatt.
So, probiert das Malen von Bildern mit Naturfarben doch selber aus,
Macht alle mit!
Und wenn Ihr ein Bild eines eigenen Kunstwerkes an naturtipps (add) gmail.de schickt, veröffentliche ich es (mit Eurer Genehmigung) gerne hier auf Naturtipps!
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Freitag, April 11, 2008
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Montag, 7. April 2008
131) Expo der Vielfalt
Ein toller Veranstaltungstipp für den Mai habe ich bei dbu.de gelesen:
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| DBU lädt ein nach Bonn zur „Expo der Vielfalt“ | |||||||||||||
Bonn/Osnabrück. 5.000 Delegierte aus 190 Staaten werden vom 12. bis 30. Mai in Bonn zur weltweit größten Naturschutzkonferenz erwartet, um über den Schutz der biologischen Vielfalt zu beraten. Parallel zur Konferenz der Vereinten Nationen (UN) organisiert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vom 27. bis 30. Mai eine „Expo der Vielfalt“ auf dem Robert-Schuman-Platz. Über 180 Aussteller aus fünf Kontinenten bieten nicht nur Fachleuten ein interessantes Programm: Neben vielfältigen Ständen werden zwei DBU-Ausstellungen gezeigt, die Kindern und Erwachsenen Natur nahe bringen. Besucher können mit Experten über verbotene Urlaubsmitbringsel, „Grüne Jobs“, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft oder Umweltbildung diskutieren. Und auch Kulturliebhaber kommen mit dem Tanztheaterstück „Go4BioDiv“ oder dem Musical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“ auf ihre Kosten. Jeder Tag klingt aus mit Konzerten von regionalen Bands und Chören. | |||||||||||||
Organisiert werden die etwa 70 Programmpunkte von der DBU und von verschiedenen Bundesministerien wie dem Umweltministerium, dem Forschungsministerium oder dem Landwirtschaftsministerium. Auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) oder der Deutschlandfunk (DLF) gestalten einzelne Vorträge und Diskussionsrunden. Zeltstadt mit über 180 Messeständen - interaktive Austellungen mit Führungen Mehr als 180 Messestände bilden die Zeltstadt, in der national und international namhaften Unternehmen, Verbände, Forschungs- und Bildungseinrichtungen ihre Naturschutzprojekte präsentieren: Zum Beispiel stellt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mit Sitz in Nairobi seine Arbeit vor, ebenso wie das Atlantische Regenwaldprojekt Netzwerk (RMA) aus Brasilien. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zeigt, wie sie die Erde aus dem Weltraum beobachtet und so zu ihrem Schutz beiträgt. Greenpeace, der World Wide Fund for Nature (WWF), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sind vor Ort. Die DBU-eigenen interaktiven Ausstellungen „FasziNatur – Natur entdecken“ und „Inspiration Natur – Patentwerkstatt Bionik“ können zwischen dem 12. und 30. Mai besucht werden. Für Schüler, Studenten und andere Gruppen bietet die DBU kostenlose Führungen an, für die eine telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 0541/9633921 notwendig ist. | |||||||||||||
Um die große Bedeutung der Artenvielfalt auf unsere Natur, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, sind die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen hochkarätig besetzt: Zu den Gästen gehören unter anderem Sigmar Gabriel (Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Dr. Johannes Merck (Direktor für Corporate Social Responsibility der Otto Group, Geschäftsführer der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz sowie Mitglied des NABU-Präsidiums) oder Prof. Dr. Antonia Kesel (Vorsitzende der Biotechnologie im Verein Deutscher Ingenieure – VDI sowie Leiterin des Internationalen Studiengangs Bionik an der Hochschule Bremen und des Bionik-Innovations-Centrums). Weitere Informationen zu den kostenlosen und frei zugänglichen Veranstaltungen der Expo der Vielfalt“ unter www.plaza-der-vielfalt.de. | |||||||||||||
Wer also zu der Zeit in Bonn ist oder die Stadt schon immer mal besuchen wollte - es lohnt sich bestimmt ein Besuch!
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Montag, April 07, 2008
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Labels: Aktion, Nachhaligkeit, Umweltschutz, Umweltverbände, Veranstaltungstipp
Samstag, 5. April 2008
129) Gartenmöbel als Klimakiller

Sie sehen gut aus, sie wirken natürlich und sie sind bequem - Gartenmöbel aus Holz. Aber Achtung: Nicht jedes Holmöbel ist auch umweltverträglich hergestellt worden. Viele Gartenmöbel aus Tropenholz sind auch im Deutschen Verkauf aus illegalen Urwaldeinschlägen!
Deshalb fordert Greenpeace in einer aktuellen Aktion:
Wenn Gartenmöbel, dann aus FSC-Holz!
Hier der dazu auf der Greenpeaceseite erschienene Artikel:
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Konfisziert: Klimakiller Gartenmöbel
Greenpeace-Aktivisten entdecken Gartenmöbel aus Urwaldzerstörung
Mit Gartenmöbeln aus Tropenholz ohne FSC-Siegel täuschen die Baumärkte ihre Kunden. Diese kaufen die Möbel, ohne zu wissen, dass sie damit den Klimawandel und das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten beschleunigen
, sagt Corinna Hölzel, Urwaldexpertin von Greenpeace. Die letzten Urwälder sind unsere globale Klimaanlage und beheimaten bedrohte Arten wie den indonesischen Orang-Utan.
Plantagenholz ist leider in der Regel nicht besser als Holz aus direktem Einschlag. Für die Monokulturen – darunter auch Eukalyptuspflanzungen - wird im großen Stil Urwald zerstört. Abholzung und Brandrodung verursachen bereits ein Fünftel der globalen Treibhausgasemissionen. Greenpeace fordert deshalb den deutschen Holzhandel auf, nur noch zertifizierte Produkte aus ökologischer Forstwirtschaft anzubieten.
In Deutschland erhältliche Gartenmöbel aus Holz stammen vor allem aus Vietnam und Indonesien. Im vergangenen Jahr importierte Deutschland Holzmöbel im Wert von 90 Millionen Euro aus Vietnam, im Wert von 65 Millionen Euro aus Indonesien und für 29 Millionen Euro aus Brasilien. Durch die Zerstörung der Urwälder ist Indonesien nach den USA und China bereits der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen. Brasilien kommt auf Platz vier.
Es gibt Alternativen zu den Möbeln aus Raubbau: Gartenmöbel von gleicher Qualität gibt es auch aus regionalen Hölzern wie Robinie oder aus ökologischer Forstwirtschaft. Die von allen großen Umweltverbänden anerkannte Organisation Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert weltweit ökologisch verträgliche und sozial gerechte Waldwirtschaft. Große Baumärkte wie Hornbach haben nach Auseinandersetzungen mit Greenpeace Produkte aus Urwaldzerstörung aus ihrem Programm genommen und bieten dafür jetzt FSC-Hölzer an.
Im Mai 2008 richtet die deutsche Bundesregierung den Urwaldgipfel der Vereinten Nationen (Convention on Biological Diversity, CBD) in Bonn aus. Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, im Vorfeld ihre Hausaufgaben zu machen. Sie muss sich jetzt für ein Urwaldschutzgesetz auf europäischer Ebene einsetzen und die Finanzierung von weltweiten Urwaldschutzgebieten vorantreiben.
Unser Einkaufsratgeber Holz & Wald hilft Ihnen, wenn Sie beim nächsten Möbelkauf für Balkon oder Garten selber zum Urwald- und Klimaschutz beitragen wollen. Sie können den Ratgeber direkt von unserer Seite herunterladen oder kostenlos bestellen: Telefon 040-306180. Und wir freuen uns, wenn Sie sich bei der Gelegenheit auch an unserer öffentlichen Recherche Urwaldholz am deutschen Markt beteiligen.
Publikationen zum Thema- 04.04.2008: PDF, Dateigröße: 303 KB: Killer Gartenmöbel
- 13.02.2008: PDF, Dateigröße: 333 KB: Ratgeber "Holz & Wald" ohne Abbildungen (zum Ausdrucken)
Also, laßt bitte die Finger von Extra-billig-Sonderangeboten zu Holzgartenmöbeln - es sei denn, sie sind eindeutig aus FSC-Zertifiziertem Holz, am Besten aus einheimischen Hölzern.
Und meldet es Greenpeace über die Recherche Urwaldholz am deutschen Markt, wenn Euch nicht zertifierte Tropenhölzer über den Weg laufen...
Keine gerodeten Urwälder auf unseren Terassen!
Macht alle Mit!
Übrigens:
Naturtipps hat bereits über das Problem der übermäßigen Holzprodukte aus den Urwäldern berichtet, denn nicht nur für Gartenmöbel wird Holz verwendet:
116) Internationaler Tag des Waldes
098) Klimakiller Papier
062) BUND Ökotipp: Bodenbeläge ohne Schadstoffe
Keine gerodeten Urwälder auf unseren Terassen!
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Samstag, April 05, 2008
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Labels: Aktion, Garten, Heimwerker, Nachhaligkeit, Umweltschutz, Wald
Mittwoch, 26. März 2008
121) Das Fahrad - Tuning statt Neukauf
Vom Tunen halte ich ja eigentlich nichts - beim Auto. Jetzt ist mir aber ein Artikel über das Tunen des eigenen Fahrrades bei prcenter.de über den Weg gelaufen.
Die Tipps sind zwar nicht Richtung Umweltschutz ausgelegt, aber ein altes überholtes Rad ist doch mehr wert im Sinne der Nachhaltigkeit, als ein Neues. Auch der Verkehrsclub Deutschland hat Tipps für das frühjahrsfitte Fahrrad.
Wer schnell fahren möchte, muss vielleicht auch einfach mehr trainieren...
Ich selber bin sehr zufrieden mit einem 20 Jahre alten überholten Rad von einer netten Nachbarin. Für die taeglichen Fahrten reicht es vollkommen und die Gefahr des Diebstahls ist auch nicht so gross. Denn ehrlich gesagt ist es mir mehr wert, mit vollen Einkaufstaschen in der Hand das Rad wieder vorzufinden anstatt ein nagelneues Fahrrad nicht wieder zu sehen.
Übrigens ist das besonders für Kinder und Jugendliche eine tolle Aktion. Zum Beispiel können Gruppen einen Fahrradtag veranstalten und Eltern, die geschickt sind dabei, helfen mit. Oder es wird ein Fahrradbüro oder eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt gemeinsam besucht. So lernen die jungen Fahrradbesitzer viel über ihren treuen Untersatz und werden gleichzeitig um ein gute Stück selbstaendiger. Meist gibt es auch in der Nachbarschaft einen Fahrradfan, der mit Tipps und Werkzeug helfen kann - vielleicht gibt es dann nach erfolgreichem Tuning noch einen hausgebackenen Kuchen, das fördert dann auch gleich die Nachbarschaft...
Vielleicht gibt es auch eine Gruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) vor Ort, die weiterhilft. Sie sind im Allgemeinen sehr hilfsbereit.
Also, wer noch Tipps zum Fahrradtuning hat, möglichst noch zu ökologischen Alternativen - bitte schreibt sie als Kommentar dazu.
Ansonsten:
Macht Eure alte Möhre wieder attraktiv für den Sommer!
Macht alle Mit!
Nachtrag am 1. April 2008, gefunden bei dem pressedienst-fahrrad:
Das ehrliche Dutzend
Der pressedienst-fahrrad kennt sich in Sachen Radfahren aus. Wir wissen auch, warum man nicht Rad fahren sollte. Je genauer man sich das Radfahren betrachtet, desto deutlicher wird dies. Das gilt auf der individuellen wie gesellschaftlichen Ebene.
1.Radwege sind viel zu teuer
Weil Parkplätze so knapp sind, parken Autofahrer ihre Autos mit Vorliebe auf Radwegen. Sie verknappen, rein volkswirtschaftlich betrachtet, also das eh schon knappe Gut Radweg und machen es dadurch teurer. Wahrscheinlich ist das die solideste Erklärung dafür, warum die Verantwortlichen in den Ländern und Gemeinden so wenig neue Radwege bauen. Angesichts der leeren Kassen in den Ländern und Gemeinden hieße es, die Verschuldung der Öffentlichen Hand ins Unermessliche zu steigern, wenn Radfahrer in dieser Situation nach breiteren oder besseren oder einfach nur mehr Radwegen verlangten. Radfahrer, lasst ab von Euren Forderungen nach sicheren Radwegen! Schnallt den Gürtel lieber enger und steigt um aufs Auto, auf dass die Öffentliche Hand eine Chance hat, saniert zu werden.
2.Männer bleibt potent, bleibt vom Rad!
Radfahren ist ungesund. Männer macht der schmale Rennsattel impotent, Frauen frigide. Selbst breite Sättel schnüren in Teilen die Blutzufuhr zu den Geschlechtsteilen ab und stehlen so die Lust. Wer dieser Gefahr entkommt oder sie einfach nur ignoriert, dem droht gleich ein nächstes Ungemach: Radfahren macht süchtig. Das geht so weit, dass Männer ihre blitzenden und blinkenden Hochleistungsrennmaschinen mit ins Wohnzimmer, ja sogar mit ins Schlafzimmer nehmen. Und dort? Na klar, dort grapscht Mann dann nach Felgen oder gelgepolsterten Rennsätteln (siehe oben). Er schielt auf reversgeschnickelte Speichen und vollgekapselte Naben. Das Ergebnis ist längst bekannt: Deutschland gehen die Kinder aus!
3.Gegen Konkurse der Fitnessstudios
Einschätzungen der Fachleute zufolge gehen die meisten Fitnessstudios deshalb in den Konkurs, weil sie es nicht schaffen, ihre Kundenparkplätze ausreichend nahe der Laufbänder zu platzieren. Servicewüste Deutschland! Glaubt man denn wirklich, dem Kunden eines gediegenen Sportstudios auch noch den schweißtreibenden Weg vom Automobil zum Gerät zumuten zu müssen?
Ähnliches gilt für die gesamte Fahrradindustrie einschließlich Zulieferern. Sie alle bauen auf einen Megatrend, nämlich Sport und Wellness, vergessen darüber aber eine Erkenntnis: Die meisten Radbesitzer hätten nach eigener Aussage rein gar nichts gegen das Radfahren, wenn das nicht mit Bewegung verbunden wäre. Deshalb unser Rat an diejenigen, die noch kein Rad haben: Lasst doch gleich die Finger davon!
4.Der technische Fortschritt radelt nicht
Auch Low-Tech-Image Künstler sind oft seismografisch, wie der für wissenschaftliche Einschätzung geschätzte Filmemacher James Cameron: „Nach der 3D-Technik wieder auf 35mm-Film zu wechseln, ist technisch gesehen so, als ob man vom Auto wieder aufs Fahrrad umsteigt“, erklärte James Cameron in einem Interview bereits vor Jahren. Wollen Sie wirklich auf einem rückständigen Fortbewegungsmittel gesehen werden?
(Quelle: http://kino.de/newsvoll.php4?typ=movienews&nr=170094 )
5.Verschönern Sie den Bahnhofsvorplatz
Stellen Sie Ihr Rad deshalb bitte dauerhaft in Ihrer Garage ab oder lagern Sie es in Ihrem Keller ein. Vor dem Bahnhof muss Platz für Drogenhandel und Prostitution sein, Fahrräder egal welchen Alters und Pflegezustand können dort nicht in größerer Zahl gelagert werden.
6.Stilfrage
Weder Doc Martens, noch Cowboystiefel oder Harley-Boots sind mit Klickpedalen kompatibel. Ein echter Mann kann deshalb überhaupt nicht Rad fahren. Er hat deshalb auch kein Fahrrad! Frauen übrigens auch nicht, oder kennen Sie einen Fahrradhersteller, der sein Sortiment auf die Farbskala der L’Oréal-Lippenstifte abgestimmt hat?
7.Sado-Maso oder was?
Der sicherste Weg zu einem schmerzverzerrten Gesicht binnen weniger Minuten ist eine Radtour: Erst schmerzt der Po, dann kneift der Nacken, Genitalien und Hände wetteifern, wer zuerst taub ist und das Gerüttel sorgt für reichlich Kopfschmerzen! Wer sich oder andere quälen möchte, der steigt aufs Rad. Schmerzfreies Radeln ist der Yeti unter den Versprechen der Ergo-Berater!
8.Nur für Maschinenbauer
Links schaltet der kleine Hebel in einen leichteren Gang, der große in einen schwereren. Rechts sorgt der große Hebel für Erleichterung, der kleine hingegen bringt Tempo. Vermeiden Sie zudem die Schaltkombinationen „groß-groß“ und „klein-klein“. Ach ja, bei Kettenschaltung sollten Sie beim leichten Pedalieren schalten, bei der Nabenschaltung hingegen einen Bruchteil einer Sekunde aussetzen... Nach einem Maschinenbaustudium beherrscht jeder sein Citybike, versprochen!
9.Generalverdacht
Olympische Spiele und Weltmeisterschaften haben ihren Glanz verloren nachdem Radsportler anfingen, mit unerlaubten Mitteln ihre Siegeschancen zu erhöhen. Angestachelte Medien haben dies nun unberechtigterweise auf alle anderen Sportarten übertragen und uns den Spaß am TV-übertragenen Sport vermiest. Nicht der Laster ist aller Übel Anfang, sondern der Radler im engen Lycra-Dress! Um allen Medienschaffenden die Grundlage ihrer Hetz-Berichterstattung zu entziehen, müssen auch die Sonntagsradler vom Rad steigen. Ein für alle Mal!
10.Den Fahrraddieben das Handwerk legen
Sie sind die Pest der Innenstadt, herumstreunende Fahrraddiebe, die nebenberuflich drogenabhängig und wohnungslos sind. Will man die Gesellschaft von dieser Geisel befreien, so gibt es nur eine wirkungsvolle Maßnahme: Stellen Sie das Fahrradfahren ein und entsorgen Sie Ihr Rad auf dem Werkstoffhof. Wenn es Ihnen alle Bundesbürger gleich tun, ist den Halunken die Existenzgrundlage entzogen!
11.Nur Fanatiker radeln
Und wieder einmal ignoriert die Religion den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis: Im deutschsprachigen Raum wird jährlich anlässlich der Vorosterzeit das „Autofasten“ propagiert (www.autofasten.de). Ein angesichts der Erkenntnis, dass die Autoindustrie Hauptsäule unserer Wirtschaft ist, unverantwortlicher, ja subversiver und staatszersetzender Akt zivilen Ungehorsams, der viele Tatbestände der Anti-Terror-Gesetze erfüllt. Aufrechte Staatsbürger fahren Auto!
12.Stoppt die Umweltverschmutzung: stoppt das Radfahren
Karl T. Ulrich, Professor an der Wharton School der Universität von Pennsylvania, schockiert die radelnde Ökoszene mit folgender These (http://www.nytimes.com/2006/07/22/business/22online.html?_r=2&oref=slogin&pagewanted=print&oref=slogin): Mit dem Rad unterwegs zu sein verursacht mehr Umweltschäden als das Herumfahren in einem Automobil. Wie kann das sein? Ulrich, der wie sein radelndes Namenspendant mit zwei „L“ bei der Arbeit bisher nicht des Dopings überführt wurde, argumentiert messerscharf: Radfahrer leben gesünder und damit länger. In diesem verlängerten Leben konsumieren sie mehr Energie als sie durchs Radeln einsparen.
Bitte beachten Sie die Sperrfrist zu diesem Artikel: 01.04.08
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Mittwoch, März 26, 2008
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Montag, 24. März 2008
119) Heizpilze heizen das Klima an
"Schade, Ostern war es nun eindeutig zu kalt zum draußen Feiern."
"Warum? Wir haben einen Heizpilz im Garten, das war gemÜtlich. Den gab es neulich doch im Angebt - hat keine 100 Euro gekostet..."
"Hmm, das klingt gut..."
Naturtipps hat da noch etwas anderes interessantes Über Heizpilze gefunden, einen BUND-Ökotipp:
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Heizpilze killen das Klima
Heizpilze sind nicht nur bei Gastronomen beliebt, die wegen des Rauchverbots ihre rauchende Kundschaft nicht verlieren wollen. Auch auf Balkonen und in Gärten werden sie immer häufiger gesehen. Inzwischen sind Heizpilze schon für unter 100 Euro zu haben – doch ein Schnäppchen sind sie deshalb nicht. Einen Gastwirt kann das Flüssiggas für einen Heizpilz bis zu 1000 Euro im Jahr kosten. Auch dem Klima kommen sie teuer zu stehen. Wer bei niedrigen Temperaturen unbedingt draußen sitzen will, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sollte warme Kleidung tragen und sich in Decken einkuscheln.
Bei mittlerer Leistung verursachen die Energiefresser in einer Stunde rund zwei Kilogramm Kohlendioxid, bei maximaler Leistung sogar rund 3,5 Kilogramm. Sind sie wie in der Gastronomie mehrere Stunden am Tag im Einsatz, kann sich der Ausstoß in einem Jahr schnell auf rund 2000 Kilogramm summieren. Das ist so viel wie ein durchschnittliches Auto bei einer Jahresfahrleistung von 12.000 Kilometern ausstößt.
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Das klingt dann aber gar nicht mehr so gut... Aber eigentlich ist es doch logisch, daß es nicht besonders effektiv sein kann. Bekanntlich steigt ja Wärme nach oben. Und wir lÜften ja auch nicht mit ständig offenem Fenster, weil wir nicht die Welt, sondern die Wohnung heizen wollen. Und dann stellen wir plötzlich einen Heizpilz in den Garten... Dann doch lieber warm anziehen oder die Gartensaison erst anfangen, wenn es warm genug ist.
Greenpeace Schweiz hat zu dem Thema sogar eine eigene Kampagne gestartet:
Vorreiter im Kampf gegen Heizpilze gesucht
Und wer nicht in der Schweiz lebt, der hilft der Natur ganz einfach, indem er Heizpize im Laden stehen läßt und im Resaturant ungenutzt übersieht...
Macht alle Mit - zieht Euch warm an oder nutzt bei kaltem Wetter die Gute Stube!
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Montag, März 24, 2008
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Samstag, 22. März 2008
117) Weltwassertag 2008 - Motto: Abwasserentsorgung
Bild: www.pixelio.de/ Günter Z.
Abwaser ist der Anfang für die nächste Runde.
Wasser braucht jeder - jeden Tag - weltweit.
Aber daran mangelt es - immer wieder - fast weltweit.
Und wenn es da ist, dann nicht immer wirklich rein - weltweit.
UNICEF zum Weltwassertag am 22. März:
Schmutziges Wasser tötet 4.000 Kinder täglich
Fast jedes fünfte Kind hat weniger als 20 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung
"Ja, O.k. - aber bei uns ist doch alle bestens ...", denkt jetzt vielleicht mancher.
So ist es?
Und was ist mit dem Antibiotikum im Trinkwasser?
Was ist mit den Hormonen und hormonaktiven Substanzen, z.B. aus den Anti-Baby-Pillen im Trinkwasser?
Was ist mit den versiegenden Brunnen in manchen Regionen - Deutschlands?
Was ist mit unserem Wasserverhalten in wasserarmen Urlaubsländern?
Was ist mit Skiurlaub auf Kunstschneepisten?
Was ist mit Chemiekalieneinträgen aus der Landwirtschaft in das Oberflächen- und Grundwasser?
Was ist mit...?
Also, auch wir müssen auf das Wasser achten - nicht nur, weil ein hoher Wasserverbrauch unser Konto belastet!
Gerade zum diesjährigen Thema "Wasserentsorgung" hat der BUND einiges, was auch von uns zu beachten ist:
BUND zum Weltwassertag 2008: Wassersparen für Klima und Gewässer
Was hinter der Aktion des Weltwassertages steht, erklärt die UNESCO auf ihrer Seite:
Internationale Dekade „Water for Life“
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Auszug:
"...Am 23. Dezember 2003 wurde der Zeitraum 2005 – 2015 von der 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgerufen. Am Weltwassertag, dem 22. März 2005, begann diese Dekade. Sie wird am 22. März 2015 enden, dem Datum, an dem voraussichtlich der fünfte und vorerst letzte Weltwasserbericht veröffentlicht werden wird. Koordinierendes Gremium der Dekade ist UN-Water.
Die Dekade soll weltweit die politischen Entscheidungsträger und die allgemeine Öffentlichkeit für Wasserthemen sensibilisieren und Aktionen ins Leben rufen, um bereits international erklärte Verpflichtungen in die Wirklichkeit umzusetzen. Die MDGs im Zusammenhang mit Wasser stehen dabei natürlich im Mittelpunkt, d.h. bis 2015 die Anzahl der Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, sowie nicht nachhaltige Wassernutzungsformen zu beenden. Auf dem Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 wurde dieses Ziel um zwei komplementäre ergänzt, nämlich ein "integriertes Wasserressourcenmanagement" und "Wassereffizienzpläne" bis 2005 zu entwickeln.
Die Aktionsdekade "Wasser für das Leben" verweist darauf, dass im nächsten Jahrzehnt große Anstrengungen von Nöten sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Frauen, da sie weltweit eine zentrale Rolle im Wassermanagement und in der Wasserversorgung spielen. Wichtige Themen für die Dekade sind: Wasserknappheit, Zugang zu sanitären Einrichtungen und Gesundheit, Wasser und Frauen, Kapazitätenaufbau, Finanzierung, Bewertung, integriertes Wasserressourcenmanagement, grenzüberschreitende Fragen, Umwelt und biologische Vielfalt, Katastrophenvorsorge, Ernährung und Landwirtschaft, Wasserverschmutzung und Energieerzeugung.
Weitere Informationen:
http://www.un.org/waterforlifedecade/ ..."
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Was wir jetzt für das Wasser machen können?
Hier eine kleine Auswahl, bitte ergänzt sie über Kommentare noch mit Euren eigenen Ideen:
- keine Autos auf der Straße waschen: Viele Kommunen haben ein getrenntes Kanalsystem für Haus- und Straßenabwässer. Bei Regenspitzen können sie im Notfall die Straßenabwässer zur Entlastung der Klärwerke ungeklärt ablaufen lassen... Da gehört kein Autowaschwasser rein... Außerdem haben die Waschanlagen Ölabscheider, die im Kanal fehlen. Und Öl belastet die teilweise biologisch arbeitenden Kläranlagen übermäßig...
- keine Medikamentenreste in die Toilette. Eigentlich selbstverständlich, da die Toilette kein Mülleimer ist. Jede Apotheke nimmt Altmedikamente zurück.
- Wenig Medikamente einnehmen. Rückstände der eingenommenen Medikamente werden vom Körper ausgeschieden und gehen in die Kläranlagen. Hormone und Antibiotika können zum Beispiel nicht endgültig ausgefiltert werden und wandern weiter bis in Grundwasser bis ins Trinkwasser bis zu uns zurück...
- Keine Essensreste in die Toilette - logo, die Toilette ist auch hier kein Mülleimer. Die einzigen, die sich darüber freuen sind die Ratten in der Kanalisation. Und da gibt es riesige Exemplare... In England ist die Tradition des weihnachtlichen Truthahns zum Beispiel ein echtes Problem für die Kanalisation. Das Fett wird einfach in den Ausguß geschüttet - von zig Haushalten gleichzeitig - und setzt sich erkaltet an den Kanalwänden ab - lecker, spricht da die Ratte, Weihnachten ist wieder da...
- keine Haare oder Kosmetikreste in die Toilette - immer noch kein Mülleimer. Haare verstopfen zum Teil die Siebe der Kläranlagen, hat mir mal ein Anlagenbetreiber erzählt...
- Regenwasser im Haushalt nutzen, wenn möglich. Es gibt mittlerweile Möglichkeiten, Regenwasser in unterirdischen Tanks zu sammeln für den teilweisen Hausgebrauch. Für die Waschmaschine braucht es dann z. B. weniger Waschmittel, Toilette und Waschmaschine verkalken nicht so schnell, das Portemonnaie wird entlastet...
- Regenwasser für den Garten nutzen, auch hierfür kann in unterirdischen Tanks Wasser gesammelt werden. Für die Pflanzen ist es meist besser verträglich, da es weniger Kalk enthält.
- Wasser aus beim Zähneputzen, und kein Dauerduschen. 20 Minuten Duschen entspricht einem Vollbad enstpricht ca. 150 Liter Wasserverbrauch.
- Auch beim Abwasch in der Küche keine Dauerlaufendes Wasser. Eine effektiv gefüllte Spülmaschine benötigt weniger Wasser als eine durchschnittliche Handwäsche.
- Die Waschmaschine nur mit Vorwäsche laufen lassen, wenn es wirklich notwendig ist. Versucht mal Indische Waschnüsse zum Wäschewaschen ausprobieren...
- Mitmachen bei der Unterschriftenaktion für einen Urangrenzwert in Mineralwasser
- Im Frühsommer/ Sommer den Garten nicht so stark wässern, kein Sprenganlagen verwenden. Dabei verdunstet zu viel Wasser. Durch zu intensives Gießen der Pflanzen bilden diese keine tiefen Wurzeln aus und werden "unselbstständig". Sie vertrocknen dann noch leichter, wenn es mit dem Gießen mal nicht so klappt. Denn wozu soll die Pflanze tiefe Wurzeln entwickeln, wenn es von oben genug Wasser gibt...
- Im Haushalt möglichst wenig aggressive Haushaltsreiniger verwenden - denn sie landen mit dem Abwasser im Kanal... Schmierseife und co. reichen meist.
- Achtung in alten Häusern - wenn sie noch Bleileitungen haben, kein Wasser aus der Leitung trinken, da es bleihaltig sein kann. Wenn möglich die Leitungen austauschen. Bis zum Hausanschluß garantieren die Wasserwerke für Trinkwasserqualität - was dann passiert, liegt in der Hand des Hausbesitzers.
- Ein Rücklaufschutz bei der Dusche in der Badewanne einlaufen. Denn wenn der Duschkopf in der Wanne im Wasser liegt, kann es passieren, daß Wasser zurückzieht in das Leitungssystem und dieses Verunreinigt.
- Achtung bei Warmwasserboilern - sie müssen auf über 60 °C eingestellt sein, oder kurzfristig über 70 °C, damit sich keine Krankheitskeime halten können ( z.B. Legionärskrankheit) Zitat von Wikipedia zur Legionellose: "...Die Legionellen überleben in der Regel Temperaturen nicht, die dauerhaft über 60 °C oder kurzzeitig über 70 °C liegen. Durch vorübergehende Aufheizung des Wassers auf 70 °C und aerosolarme Duschköpfe wird bei Neuinstallationen in Westeuropa der Infektionsgefahr entgegengewirkt..."
Hier noch ein paar Spartipps und Wasserinformationen für Kinder zum Wasser vom Umweltbundesamt. Auch einen Basteltipp für einen eigenen Wasserkreislauf gibt es dort.
49 Wasserspartipps bietet der BUND zusammen mit Geberit auf der Seite ja-zum-wasser.de. Dort gibt es sogar einen WC-Wasser-Spar-Rechner. Außerdem bieten sie Aktionsideen für die Öffentlichkeit mit pdf-Datei zum Downloaden.
Der BUND LV Bremen bietet die Seite bund-wassersparinfo.de
zum Thema. hier gibt ea auch eine Umfrage zum persönlichen Wasserverbrauch.
Übrigens:
Wasser hat ein Gedächtnis/ Bewußtsein. Danach bildet Wasser je nach "Stimmungslage" unterschiedliche Kristalle. Dabei stören zum Beispiel Aggressionen eine harmonische Kristallbildung. Ebenso ist Leitungswasser "verstört", es ist irritiert durch das ganze hin und her in den Leitungen. Zitat von der untenstehenden reiki-Seite: "...Es war für Dr. Emoto sehr spannend Fotos von Quellwasser zu machen, die im Gegensatz stehen zu den eher bedrückenden Fotos von Leitungswasser aus der ganzen Welt..."
Mehr dazu im Buch "Die Botschaft des Wassers" von Masaru Emoto. Bilder zu diesem Thema gibt es zum Beispiel bei reikiakademiemuenster.com
Einen interessanten berich über die Wasserkristalle gibt es bei naturel.biz. Demnach reichen schon die bloßen Gedanken, um das Wasser zu beeinflussen...
Endfrage:
Wie geht es weiter mit dem weltweit wohl ersten Atommüllendlager:
Asse II bei Hannover?
Wird in einigen Generationen das Grundwasser dort Strahlenverseucht sein, weil wir unseren Müll nicht im Griff haben? Es soll sehr wahrscheinlich "kontrolliert" geflutet werden, weil es unkontrollierte Wassereinbrüche gibt... der GAU für solch ein Salzlager ist vor unserer Haustür passiert - und die Politiker ...
Damit die Gedanken dieses Post positiv enden können, hier noch ein Wettbewerb zum Thema Wasser:
Global Water Challenge (GWC) und Ashoka's Changemakers fordern jedermann auf, am Online-Wettbewerb "Innovation vor Ort nutzen und die Wasser- und Abwasserkrise meistern" ("Tapping Local Innovation: Unclogging the Water and Sanitation Crisis") teilzunehmen, um Unternehmer zu entdecken und mit bahnbrechenden Ansätzen zur Lösung des weltweiten Wasser- und Abwasserproblems beizutragen.
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Samstag, März 22, 2008
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Donnerstag, 20. März 2008
116) Internationaler Tag des Waldes
Bild: www.naturtipps.de
Wald ist für den Menschen u.a. ein Ort zum Erholen, Entspannen, Tief-Durchatmen und - Spaßhaben...
Internationaler Tag des Waldes
Auf einem Waldspaziergang kommen wir an gefällten Baumstämmen vorbei. Der ideale Platz für das Spiel vom Baumtelefon.
Spielablauf:
Erzählen einer kleinen Vorgeschichte:
Tiere, die in einer Baumhöhle leben, bekommen alles mit, was an "ihrem" Baum passiert. Da gibt es eine Katze, die ihre Krallen unten am Stamm wetzt, ein Eichhörnchen, das von Ast zu Ast springt, der Marder, der hungrig nach Beute Ausschau hält oder auch einfach nur der Wind, der die Äste aneinanderschlägt. Das Baumtelefon leitet alles zu der Baumhöhle weiter... Laßt uns mal Vogel und Marder spielen...
Einer bleibt allein an einem Ende des Stammes stehen und die anderen verteilen sich am anderen Ende des Stammes. Dort legen sie ein Ohr auf den Stamm und schauen dabei von dem "Marder" weg. Dieser kratzt jetzt vorsichtig mit einem Schlüssel oder Stock an seinem Stammende. Langsam aber sicher immer ein wenig lauter, bis der erste sich meldet, der es gehört hat/ bis es alle mit ihrem Ohr am Stamm hören.
Dann stellen sich alle hin und versuchen das Kratzen über die Luft nun aus der gleichen Entfernung zu hören - meist ist es dazu viel zu leise.
Erklärung:
Der Baumstamm leitet über seine zig Wasseradern im Holz das Geräusch von einem Stammende zum anderen weiter. Ein Stammbewohner weiß somit immer gleich Bescheid, falls sich jemand über den Stamm zu ihm schleichen will...
Übrigens:
Durch die "Wasserleitungen" wird aus einem kleinen trockenen Aststück schnell eine "Schaumpfeife". Einfach ein Ende in etwas Seifenblasenflüssigkeit o.ä. tauchen und dann durchpusten. Am jetzt nasssen Ende entsteht eine regelrechte Schaumschlange. Falls es nicht klappt, ist der Ast vielleicht zu frisch oder zu lang. Am Besten geeignet ist weiches Holz von schnell wachsenden Baumarten (z.B. Fichte, Pappel, Weide). In richtig hartem Holz sind die Wasserleitungen wesentlich dünner und die Luft geht viel schwerer durch.
Was passiert eigentlich mit dem Holz am Wegesrand? Je nach Qualität wird daraus vielleicht Papier, ein Schrank oder Furnierholz. Vielleicht auch Gartenmöbel - das wäre schön. Denn Gartenmöbel sind zum Leidwesen der Tropenwälder sehr begehrt. Nur leider achtet kaum jemand darauf, ob das Holz auch aus FSC-Beständen oder anderen umweltverträglichen Einschlägen stammt. Dann docvh am Besten einheimisch gewachsene Möbel, da kann man eine bessere Übersicht behalten. Greenpeace hat jetzt mit einer medienwirksamen Kampagne auf das Problem des illegalen Holzeinschlages in den Tropenwäldern hingewiesen. Erschütternderweise ist die EU demnach ein nicht unbedeutender Abnehmer dieser illegalen Holzeinschläge...
Auch der Greenpeace-Bericht "Tatort: Amazonas - Täter: Mahagoni-Mafia" berichtet über die Probleme des illegalen Holzeinschlages.
Also, egal was für Holz oder Holzprodukte für den Alltag gekauft werden sollen, achtet darauf, daß es umweltverträglich geerntet wurde. Falls es keine Hinweise oder eindeutigen Informationen dazu gibt - nicht kaufen!!! Auch wenn es gerade super günstige Gartenmöbel sind oder das ideale Parkett zu günstigem Preis... Hier darf nicht der Preis enstscheiden! Wir nehmen uns selber die Luft damit...
Und Papierprodukte gibt es z.B. schon lange aus Recyclingpapier...
Auch der übermäßige Fleischhunger vieler Menschen wirkt zerstörerisch auf die klimaregulierenden Tropenwälder: darüber berichtet zum Beispiel Greenpeace in seinem Artikel "Wir essen Amazonien auf". Es ist eine Zusammenfassung des Greenpeace-Reports "Eating up the Amazon". deshalb: Wenn Fleisch, dann am Besten aus einheimischer biologischer Haltung.
Übrigens:
Obwohl mittlerweile bekannt ist, das die Fichte für viele Standorte in Deutschland ungeeignet ist, wurden nach dem großen Sturm Kyrill 2007 viele Flächen wieder mit Fichten aufgeforstet. Warum? Das kann hier vielleicht jemand in einem Kommentar erklären. Mir fällt nur das Stichwort "Geld" zu diesem widersinnigen Verhalten ein. Denn es ist bekannt und erwiesen, daß Mischwald wesentlich gesünder und sturmfester ist. Und Stürme soll es durch das veränderte Klima vermehrt geben... Aber er ist eben später "erntereif"...
Übrigens ist auch in Deutschland ein urwaldähnlicher Wald mit alters- und artenmäßigen Mischbeständen am optimalsten. Außerdem sollte er Totholz enthalten als Lebensraum für viele Tiere des Waldes. So gibt es bei europaticker zum internationalen Tag des Waldes den Artikel "Für den Fledermausschutz möglichst viele Altbäume erhalten und Totholz im Wald belassen"
So hat der Wald vielfältige Aufgaben:
- Lebensraum für Tiere und Pflanzen
- Klimaregulator
- Holzlieferant
- Wasserspeicher
- Erholungs- und Spielraum für uns Menschen
In dem Sinne wünsche ich einen erholsamen Waldspaziergang auf den langsam frühlingsgrün gesäumten Waldwegen zu Ostern.
Und wer am Rechner noch Spaß zum Thema Wald haben möchte, findet z.B. bei umweltspiele.ch Onlinespiele zum Thema Wald
Eine schöne Waldspielkartei für Spiele mit Kindern und Jugendlichen draußen in der Natur bietet die Seite learn-line.nrw.de.
Schützt die Wälder - Macht alle Mit!
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Donnerstag, März 20, 2008
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Dienstag, 18. März 2008
114) BUND Ökotipp: Blumenerde aus Kokosfasern
Bild: www.pixelio.de/ Löwenzahn
Moore sind eine einmalig schöne Landschaft.
Ich bin immer auf der Suche nach ökologischen Alternativen - bei Blumenerde habe ich sie in einem Blumenerdezusatz aus Kokosfasern gefunden. Denn es kann doch einfach nicht sein, das Hektarweise Moorflächen entwässert und abgebaut werden, nur damit wir schöne Blumen haben. Wer nachhaltig leben möchte, kann das jedenfalls nicht akzeptieren. Also die Kokosbriketts in Wasser eingeweicht, mit Komposterde gemischt und pflanzen...
Es muß dabei nur beachtet werden, daß die Kokosfasern kaum Düngewert haben, sie dienen lediglich zur Auflockerung der Erde, es sei denn, man kauft vorgedüngte Briketts. Allerdings ist Kunstdünger wieder nicht so ökologisch. Aber man kann ja zum Beispiel auch Komposterde zum mischen kaufen, falls man keine eigene hat.
Passend dazu gibt es jetzt einen BUND Ökotipp:
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Nachhaltige Blumenpracht mit Kokos statt Torf
Mit dem Frühling beginnt die Gartenarbeit, Zimmerpflanzen werden umgetopft und
Balkonkästen neu bestückt. Händler werben mit der preiswerten Erde dafür. Egal
ob Billigprodukt oder Qualitätsblumenerde: Meist besteht sie aus Torf. Der
Abbau von Torf schadet jedoch dem Klima und vernichtet wichtige Lebensräume für
gefährdete Pflanzen und Tiere, so der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND).
Aus deutschen Hochmooren werden pro Jahr rund 10 Millionen Kubikmeter Torf
abgebaut. Von den ehemals 9000 Quadratkilometern Naturmoor sind heute nur noch
600 naturnah erhalten, weniger als sieben Prozent. Weltweit haben Moore
lediglich einen Landflächenanteil von ca. drei Prozent (etwa 400 Millionen
Hektar). Dabei sind Moore wichtige Kohlenstoffspeicher. Mit etwa 550
Milliarden Tonnen speichern sie genauso viel CO2, wie die gesamte Vegetation
der Erde.
Der BUND empfiehlt Kokosfasern statt Torf. Kokosfasern sind ein Abfallprodukt,
das bei der Herstellung von Matten oder Schnüren anfällt. In kleine Blöcke
gepresst, sind sie sehr leicht und einfach zu verarbeiten. Der Block wird in
einen Eimer mit ca. 6 Liter Wasser gegeben. Nach 20 bis 30 Minuten sind die
Kokosfasern auf das Sieben- bis Achtfache ihres Volumens aufgequollen. Die
torfähnliche Konsistenz wird anschließend zu einem lockeren Substrat zerbröseln
und ist einsatzbereit.
Kokos-Blumenerde ist in Baumärkten oder im Pflanzenfachhandel erhältlich. Im
Internet kann sie beim
"Eine-Welt-Handel" bestellt werden.
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So ganz perfekt ist diese Alternative aufgrund der langen Transportwege auch noch nicht, aber mir ist es wesentlich sympatischer, als die trockenen Moore...
Übrigens:
Kokoserde eignet sich gut als Anzuchterde, da sie von Natur aus wenig Nährstoffe erhält und recht keimfrei ist. Besonders bei Exotischen Sämereien wird sie gerne verwendet, wie mancherorts zu lesen ist. Aber Achtung beim Kauf: Es gibt ungedüngte und aufgedüngte Erde. Zur Anzucht ungedüngte Erde verwenden!
Auch zur Anzucht von Palmensamen (siehe Kommentar) ist sie geeignet - da ist wenigstens mal jemand in heimalicher Erde angekommen...
In diesem Link ist eine Bilderserie von einem aufquellenden Kokosblock zu sehen!
Hier eine Seite von einem Produzenten der Kokuserde, dort werde seit mittlerweile 20 Jahren Kokosfasrprodukte hergestellt. Auf der Seite wird u.a. die Produktion erklärt:
- dutchplantin.com
Dort wird auch erwähnt, daß Torffasern von Natur aus salzig sind. Dieses wird größtenteils bei der Produktion ausgewaschen, trotzdem ist solche Erde nicht für deutlich salzempfindliche Pflanzen geeignet.
Der BUND-Berlin hat auf seiner Seite einen Artikel mit Berliner Adressen zum Kauf von Kokoserde.
Falls beim Einweichen der Briketts ein deutlicher Eigengeruch zu bemerken ist, so ist das laut Expertenrat auf Flora.de auch kein Problem.
Eine torffreie Blumenerde mit Holz habe ich auch schon bei Zimmerblumen getestet. Sie wure leider sehr hart und es wuchsen neben den Topfpflanzen noch Holzpilze im Topf. Es war interessant zu beobachten, aber nicht das Ziel der Aktion.
Wie das Mischungsverhältnis sein muß? Hier ein Beispiel von der Seite BUND-Dortmund.de:
Zitat: "...Als Balkon- oder Blumenerde eignet sich besonders gut ein Gemisch aus Kompost und Kokoserde. So wachsen und gedeihen bei mir Tomaten auf dem Balkon mit diesem Gemisch ausgezeichnet (Verhältnis: 1 Teil Kompost, 2 Teile Kokoserde). Auch als Blumenerde für drinnen habe ich nur beste Erfahrungen sammeln können. Hierbei muss jedoch 1 Teil Kompost mit 3 Teilen Kokoserde gemischt werden, da Topfblumen kein so großer Zehrer sind wie Tomaten..."
Selbst als Deckschicht zur Pilzzucht scheint sich laut Forum auf pilzepilze.de die Kokoserde zu eignen.
Übrigens:
Torf ist als Bodenverbesserer für Blumenbeete denkbar ungeeignet. Erstens wird der Boden saurer und ist bals nur noch für entsprechende Pflanzen geeignet. Zweitens hat Torf ein recht hohes Wasserhaltevermögen. Das bedeutet in trockenen Zeiten, daß der Boden die Restfeuchte an den Torf anstatt an die Blumen abgibt...
Besonderheiten:
Kokoserde scheint sich sogar als Untergrund für Terrarien zu eignen - wenigstens bei Achatschnecken, laut entsprechendem Forum ;-)
Demnach hat sie den Vorteil, daß sie nicht so schnell schimmelt.
Kokoserde eignet sich laut drta-Archiv sogar zur Eiablage bei Killifischen.
Und wer ein Nagetierterrarium hat, kommt laut Nagetierforum je nach Tierart auch gut mit der Kokuserde zurecht. Aber Achtung - die Erde muß garantiert frei von Zusatzstoffen sein!
Geschenkidee:
Schenkt einem Gartenfreund doch einfach mal Kokosfaserblöcke... Denn viele scheuen vor dem Kauf zurück, weil es unbekannt ist und sind nach dem ersten Test begeistert. Besonders effektiv ist es, wenn vor Ort dann gleich ein Block in einen Eimer mit 7 Liter Wasser gelegt wird und im Laufe des Besuchs (ca. 2 Stunden) aufweicht zu einem Topf bester Anzuchterde. Da wundert sich der Osterhase und der Gartenfreund lacht.
Das ist übrigens auch ein anschauliches Experiment für Kinder und Jugendliche. Sie können dann gleich ein paar Samen setzen und Sommerblumen für den Sommer auf der Fensterbank vorziehen ;-)
So sind die Briketts auch für Experimente in der Schule toll!
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Samstag, 8. März 2008
109) Noch keine Saison für Deutsche Erdbeeren
Der WWF hat zusammen mit der REWE-Group darüber nachgedacht und ein Projekt gestartet, welches den umweltverträglicheren Erdbeeranbau in Spanien fördern soll. Hier der WWF Artikel dazu:
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Früchtchen mit weniger Durst
Berlin: Jetzt kommen sie wieder in die Geschäfte: Früh-Erdbeeren aus Spanien. Der WWF will jetzt mit dem Handelskonzern REWE Group dafür sorgen, dass nur noch Früchte auf den Markt kommen, die hohen Umweltstandards genügen. Denn der Anbau der hierzulande heiß begehrten Früchte ist mit erheblichen Belastungen für die Natur verbunden. Für den WWF ist vor allem der enorme Wasserverbrauch ein Problem. Das mehr als 100.000 Hektar große Naturschutzgebiet Doñana in der andalusischen Provinz Huelva, ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung, leidet besonders unter dem Erdbeerboom. Mehr als eine halbe Million Wasservögel überwintern in dem Gebiet. Doch die Landwirtschaft mit Tausenden illegaler Brunnen gräbt dem einmaligen Rast- und Brutgebiet zunehmend das Wasser ab. Es ist vor allem der wachsende Erdbeerhunger vieler Europäer, der die Region reich gemacht hat und zugleich die Natur massiv bedroht.
60 Prozent der Erdbeeren in deutschen Supermärkten stammen aus Spanien. In diesem Jahr kommen von dort erstmals Erdbeeren auf den Markt, bei denen zumindest sichergestellt ist, dass der illegale Anbau schrittweise aufhört, der Pestizideinsatz auf ein Minimum reduziert wird und die Bewässerung sparsam und nicht aus heimlich gebohrten Brunnen fließt. Die REWE Group hat ab diesem Jahr nur Lieferanten unter Vertrag, die garantieren können, dass sie die vom WWF mitentwickelten Mindeststandards der so genannten „Best Alliance“ einhalten.
Die Naturschützer vom WWF begleiten und überprüfen die Umsetzung der Anforderungen. Ziel ist es, den Wasserverbrauch von Jahr zu Jahr zu senken, indem z.B. auf effiziente Tröpfchenbewässerung umgestellt wird. Illegal angelegte, aber von den Verantwortlichen geduldete Erdbeerfelder müssen schrittweise verlagert werden. „Naturschutzgebiete dürfen nicht nur auf dem Papier existieren, sie müssen für die Landwirtschaft tabu sein“, fordert Martin Geiger. Der Leiter des Bereichs Süßwasser beim WWF Deutschland betont: „Wir sind erst am Anfang. Ziel ist es, den Erdbeeranbau in Südspanien insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Die Qualitätskriterien werden nach und nach erhöht und weiter verbessert.“ Das betreffe nicht nur den Wasserverbrauch, sondern auch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. REWE hat zugesichert, grundsätzlich nur noch Obst und Gemüse einzukaufen, das, die gesetzlich zugelassene Höchstmenge an Pestizidrückständen um mindestens 30 Prozent unterschreitet. Diese Verpflichtung gilt auch für die Erdbeeren aus dem Best Alliance-Projekt.
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Naturtipps meint dazu:
Eine gute Idee für Menschen, die meinen, sie oder ihre Kinder könnten es absolut nicht abwarten. Aber selbst Kinder und Jugendliche können warten, Erdbeeren sind eben ein saisonales Obst. Und dadurch wird sie doch erst zu etwas besonderem - die kleine rote süße Verführerin...
Außerdem ist nicht nur die Wasserversorgung und die Chemie ein Problem beim Erdbeeranbau. Wer einmal die Gewächshausflächen gesehen hat, merkt, daß das nichts mit naturnaher Landwirtschaft zu tun haben kann... dort kann kein Vogel und kein Insekt landen...
Und wer einmal überlegt, wie die Früchte zu uns kommen, weiß, das auch das nicht so toll ist - woher kommen denn die Staus auf den Straßen? Doch auch davon, daß so viele Konsumenten auf regionale und saisonale Produkte verzichten und lieber Importware in ihren Einkaufswagen legen...
Hier noch ein paar weiterführende Links. Schon in den vergangenen Jahren waren Früherdbeeren ein heißes Thema:
- Früh- Erdbeeren aus Südeuropa und Afrika, vom Mai 2007
- Selbst das Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. weist in der Schlußbetrachtung zu seinem "Lebensmittel des Monats Juni: Erdbeeren" auf die Umweltproblematik importierter Frühfrüchtchen und deren möglicher Chemischer Belastungen hin.
- Greenpeace-Test: Wieder Giftcocktails in Frueh-Erdbeeren, 2004
- Früherdbeeren aus Marokko stark mit Pestiziden belastet, 2006
- Pflanzenschutzmittelrückstände in Früherdbeeren, Ergebnisse des 1. Quartals 2007
Nun ist die Frage, wie die Untersuchungen dieses Jahr ausfallen werden... Als erste Reaktion kann jedenfalls die REWE-WWF-Aktion gewertet werden.
Bitte, laßt auch die wasserfreundlichen und wahrscheinlich gesünderen Erdbeeren liegen - für jene, die nicht warten können... und die - bitte - greifen dann bei dem Angebot zu...
Macht alle Mit! ... beim Liegenlassen bis zur einheimischen Erdbeersaison im Juni ;-)
Übrigens macht der Blog Naturtipps unverhofft eine Woche Urlaub. Vorraussichtlich am 16. März geht es weiter mit aktuellen Tipps. Bis dahin viel Spaß beim Durchforsten der bisherigen Artikel - denn das lohnt sich immer, da die meisten Posts in ihrer Grundaussage aktuell bleiben.
Da der durchschnittliche Naturtipps-Leser lediglich 2 Seiten pro Besuch liest, bleiben für die Urlaubswoche noch 107!! Posts zum Nachlesen (das reicht ja für 50 Urlaubstage...) - alles Gute dabei wünscht
Gundula,
Autorin und Redakteurin von Naturtipps ;-)
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Samstag, März 08, 2008
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Dienstag, 4. März 2008
105) Greenpeace sucht Grüne Elektronik auf der Cebit
Alle, die wir surfen und bloggen sitzen an Computern. Rechner, die früher oder später veraltet sind und dann - auf den Schrott kommen, recycelt werden wollen, sollen, können. Aber welche von ihnen werden überhaupt zuverlässig recycelt? Was passiert mit dem ganzen Elektroschrott? Greenpeace ist aktuell auf der Cebit auf der Suche nach Elektroschrott und berichtet darüber in seinem Greepeace CeBIT Blog
Aber mehr über die Intentionen dieses Blogs durch den Greenpeace Artikel
CeBIT 2008 hat eröffnet
Der Tag der Festreden ist vorbei und die Elektronikhersteller zeigen, was sie an neuen Ideen mitgebracht haben: glänzende Flatscreens, nagelneue Computer, blinkende Handys. Die IT-Branche gibt sich umweltbewusst und macht mit dem Schlagwort Green IT von sich reden. Doch kaum einer verzichtet auf giftige Stoffe bei der Herstellung von Computer und Co. Um auf diesen Widerspruch hinzuweisen ist Greenpeace auf der CeBIT.
Greenpeace demonstriert mit Elektronikschrott-Monster (Cyborg) gegen Gift in Elektronikgeraeten. Vor dem Eingang der weltweit groessten Computermesse Cebit protestiert Greenpeace...
Bild: Greenpeace/ Greenpeace demonstriert mit Elektronikschrott-Monster (Cyborg) gegen Gift in Elektronikgeraeten. Vor dem Eingang der weltweit groessten Computermesse Cebit protestiert Greenpeace...
Auf dem Greenpeace-Stand blitzt und blinkt es nicht - dort wird auf die Schattenseite des Booms hingewiesen: Elektroschrott. Die Produzenten versuchen mit Energieeinsparungen zu punkten, doch die Geräte enthalten jede Menge giftige Chemikalien. Die Folgen unseres Elektronikkonsums sind für viele Menschen in Indien oder China folgenschwer.
Die Produktion von elektonischen Geräten nimmt immer stärker zu und manche Länder sind mit der steigenden Schrottflut überfordert. Oder sie exportieren ihr Müllproblem einfach - häufig illegal. In China oder Indien nehmen Männer, Frauen und Kinder die ausgedienten Geräte auf offener Straße oder in Hinterhofgaragen auseinander. Sie wollen Metalle und Kunststoffe zurückgewinnen.
Die gefährlichsten Stoffe in den Geräten sind bromierte Flammschutzmittel sowie Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber. Die Chemikalien reichern sich in der Umwelt an und schädigen die Gesundheit. Bei der Verbrennung von überflüssigen Plastikteilen, die häufig aus PVC sind, entstehen weitere Giftstoffe wie Dioxine und Furane.
Deswegen arbeitet Greenpeace seit einigen Jahren zu dieser Problematik. Seit 2006 gibt Greenpeace International regelmäßig eine Rangliste für grüne Elektronik heraus, rief die Green my Apple-Kampagne ins Leben und setzt sich für eine wirkliche Green IT ein. Ein Grund mehr, um auch auf der CeBIT 2008 vertreten zu sein.
Klicken Sie in der Animation auf die unterschiedlichen Versionen und Sie können sehen, wie sich die Firmen bewegt haben.
In den folgenden Tagen berichten wir in unserem CeBIT-Blog welche Produkte wirklich grün und welche Hersteller sich einfach nur ein grünes Mäntelchen umhängen. Schon heute verteilten die Greenpeacer Flugblätter, berieten Messebesucher oder gaben Interviews. Schauen Sie in unserem CeBIT-Blog vorbei oder besuchen Sie uns auf der Messe.
(Autorin: Beate Steffens)
Naturtipps meint:
klickt regelmäßig auf den Greepeace CeBIT Blog, dann bleibt Ihr auf dem Laufenden... Und Ende der Woche wissen wir vielleicht, welches die Elektrogeräte der nachhaltigen Zukunft sein werden!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Dienstag, März 04, 2008
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Labels: Elektronik, Nachhaligkeit, Recycling/ Wiederverwertung, Umweltschutz