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Donnerstag, 4. März 2010

330) Kinofilm Plastic Planet

Bild: www.plastic-planet.at, Foto: copyright Thomaskirschner.com

Schluß mit der Winterruhe - der neu angelaufene Kinofilm "Plastic Planet" rüttelt wach...



Denn bei diesem Film ist deutlich zu merken, daß das Thema "Plastik" dem Regisseur Werner Boote selber nahe geht, daß er aus persönlichen Gründen daran interessiert ist... Entsprechend hartnäckig sind die Recherchen, die er zum "Plastik" unternimmt.
Sein Großvater war in den 60er Jahren Geschäftsführer der Deutschen Interplastikwerke - der Geruch der damaligen Plastikspielsachen ist für Werner Boote unvergessliche Kindheitserinnerung. Umso intensiver hat er in den vergangenen 10 Jahren nach Antworten zu Fragen rund um Plastik gesucht und sie schließlich in diesem Film zusammengefaßt... Selbst wenn damals in den 60ern wohl noch keiner wirklich wußte, was es mit den Gefahren und Problemen rund um dieses "Wundermaterial" auf sich hat - heute gibt es viele Daten und Fakten zum Plastik. Und es ist teils erschreckend, was Werner Boote alles während seiner Recherchen zu dem Stoff erfahren und für diesen Film zusammengefaßt hat.
Wie heißt es so schön im Trailer zu dem Film: "Wenn sie diesen Film gesehen haben, werden sie nie mehr aus einer Plastikflasche trinken..." Nun, mir waren diese Flasche bereits vorher suspekt und jetzt erst recht... Wir ertrinken ja förmlich in diesem Stoff, der langsam aber sicher in jeden Winkel der Erde vordringt, sei es als Molekül, als feiner "Sand" oder als erkennbarer grober Müll - Plastik ist überall... mittlerweile sogar in unserem Blut. Das Filmteam hat sich darauf testen lassen - Ergebnis positiv. So, wie laut Film ältere Menschen DDT im Körper gespeichert haben, so speichern wir heute Stoffe aus dem Plastikzeitalter in uns... aufgenommen über die Atemwege, über die Haut, über die Nahrung...
Über die Nahrung? Ja, auch über diese! Warum sollte es uns besser gehen als den Fischen in und den Vögeln über den Meeren...? Mittlerweile treiben laut Film sechsmal mehr Plastikteilchen als Plankton in den Meeren umher... Denn es braucht meist Jahrhunderte zur Zersetzung im Meer und das Plastik reibt im Wellengang der Meere nur immer kleiner, bis zu Planktongröße... Und spätestens dann wird es von den Meerestieren mit der Nahrung aufgenommen... und wir essen die Meerestiere, falls sie nicht vorher am plastikvollen Magen bereits verhungert sind...
Aber wir nehmen Stoffe aus dem Plastik auch über andere Wege mit der Nahrung auf...

Dieses und noch viele erschreckende Informationen mehr gibt es in dem Film.
Interessiert? Dann schaut ihn Euch an...
Wann er wo läuft ist unter anderem auf der Filmseite zu finden im Kinofinder. Eure Stadt ist nicht dabei? Euer Lieblingskino sendet ihn nicht? Dann sprecht den Kinobetreiber an, macht ihn neugierig auf den Film, der ohne Plastik nicht hätte gedreht werden können. Ist dieser Stoff nun ein Segen oder ein Fluch? Beantwortet Euch die Frage am Besten selber nach dem Film und laßt vor allem die Plastikflaschen stehen, die Plastiktüten hängen, die Plastikdekoration liegen... Oder gilt das in unserer Gesellschaft bereists als zu weltfremd? Jedenfalls ist es nicht immer leicht durchzuführen...

Aktuell läuft übrigens für Deutschland bis Ende März die Petition „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Einkaufstüten/Plastiktüten in Deutschland verboten werden“... Sie wurde gestartet von der Utopistin "Palmzweig". Warum? Das kann auf utopia.de nachgelesen werden im Artikel "Durchs Studium wurde ich aktiv".
Verraten sei schonmal, daß ein Flyer vom BUND-"Freunde der Erde" über den Film „Plastic Planet“ Auslöser war. Denn der BUND ist einer der Partner des Filmes.

Interessant sind übrigens auch die Kommentare, die bei Utopia.de zum Artikel über Plastic Planet „Kinder des Plastikzeitalters“" geschrieben wurden. Dem Plastik wird dort recht kritisch begegnet...

Übrigens bin auch ich, halt ebenfalls "Kind des Plastikzeitalters", dabei, meine Gewohnheiten zu überdenken, teils umzustellen und plastikfreier einzukaufen. Und das versucht z.B. auch Klaudia und berichtet darüber in ihrem Blog "Ich bin der Antiplast"...
Noch weitere Anregungen und Ideen zu einem plastikfreieren Leben gibt es im filmbegleitenden Blog "Kein Heim für Plastik", der auf der ausführlicheren östereichischen Seite zum Film Plastic Planet verlinkt ist. Dort berichtet eine österreichische Familie über ihre Erfahrungen auf dem Weg zu einem plastikfreien Leben...

Wenn also zukünftig immer mal wieder Posts über Plastik und mögliche Alternativen hier bei Naturtipps erscheinen sollten, dann wundert Euch nicht. Das Thema begleitet und beschäftigt mich schon länger und ist durch den Film wieder in Vordergrund gerückt. Merkwürdig, daß es bei Naturtipps noch nicht so direkt Thema war, jetzt gibt es jedenfalls ein passendes Stichwort.
Also dann - ich wünsche Euch möglichst plastikfreies Blut in den Adern und Essen auf den Tellern...

Auf daß wir unsere Plastikbedarf endlich reduzieren auf die wirklich segensreichen Bereiche, wo dieses Material wichtig und vielleicht sogar unersetzbar ist... denn ist Erdöl nicht eigentlich viel zu wertvoll für unseren scheinbar unendlichen Plastikhunger?

Und hier noch der offizielle Trailer zum Start in den deutschen Kinos am 25.02.2010:


Plastic Planet - nicht nur für die Erwachsenen, sondern meines Erachtens übrigens auch ideal als Film für den Schulunterricht... denn er ist informativ, interessant und abwechslungsreich gemacht. Es steht sogar passendes Schulmaterial zum Download bereit auf der Seite von plastic-planet.de. Wie wär es zum Beispiel mit einer Schulvorführung im Kino vor Ort... Der Film wurde übrigens von Vision Kino für den Einsatz im Schulunterricht empfohlen!

Also, für ein plastikfreieres Leben - Macht alle Mit!
...auf dem Weg zum "Antiplasten" auf diesem Plastic Planet ;-)




Dienstag, 24. November 2009

328) ROBIN WOOD: Weihnachten unterm Öko-Christbaum

Bild: www.naturtipps.de
Der ökologisch korrekte Weihnachtsbaum...


Der Weihnachtsbaum
viele von uns möchten kein Weihnachten ohne ihn erleben müssen und es kommen bei seinem Anblick alte schöne Erinnerungen auf

...aber dann - oh nein!
Erinnerungen an Stichwörter wie "Monokultur", "Pestizide", "eingezäunt", "weite Transporte" und so weiter drängeln sich dazwischen... :-(

Der Traum von immer mehr Weihnachtsbaumfreunden ist darum der "Öko-Christbaum" - und es gibt ihn :-)

ROBIN WOOD hat dazu z.B. aktuell eine Pressemeldung rausgegeben:

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* ROBIN WOOD gibt im Internet aktuelle Tipps zum Weihnachtsbaumkauf

Weihnachten unterm Tannenbaum ist beliebt. In mehr als jedem zweiten Haushalt in Deutschland wird in den kommenden Wochen ein Christbaum aufgestellt. ROBIN WOOD weist darauf hin, dass die meisten der rund 25 Millionen in Deutschland verkauften Christbäume aus Plantagen stammen, die gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden - eine enorme Belastung
für Böden und Gewässer. Dabei geht es auch anders. Im Internet unter http://www.robinwood.de informiert die Umweltorganisation über
Öko-Weihnachtsbäume mit glaubwürdigem Siegel und gibt Einkauf-Tipps.

„Wenn schon Weihnachtsbäume, dann am besten aus Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen, die nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln bewirtschaftet werden und bei denen dies auch von unabhängiger Seite kontrolliert wird“, empfiehlt Rudolf Fenner, Waldreferent von ROBIN WOOD. Christbaum-KäuferInnen sollten daher auf das Siegel des FSC (Forest Stewardship Council) an den Bäumen achten. Dieses Zertifikat erhalten nur Forstbetriebe, die auf Kahlschläge, Düngungen, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten. Außerdem bieten auch einige Naturland-, Bioland-, Demeter- und weitere nach EU-Recht zertifizierte Bio-Betriebe empfehlenswerte Öko-Weihnachtsbäume von landwirtschaftlichen Anbauflächen an.

Bis in die fünfziger Jahre stammten alle Weihnachtsbäume von "drauß' vom Walde". Heute kommen mehr als 80 Prozent der Weihnachtsbäume aus Plantagen, in denen meist kräftig gespritzt und gedüngt wird: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Sitkalaus, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs, Mineraldünger für gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- und Blaufärbung der Nadeln. Auch die Gentechnik hat dieses Marktsegment längst im Visier und arbeitet an schädlingsresistenten Christbaum-Klonen.

Wer das nicht unterstützen möchte, wählt am besten einen Öko-Weihnachtsbaum.
Um die Suche danach zu erleichtern, hat ROBIN WOOD eine Umfrage bei rund 100 Öko-Landbau- und FSC-Forstbetrieben gemacht. Herausgekommen ist eine aktuelle, nach Bundesländern sortierte Liste mit knapp 40 Verkaufsstellen für Öko-Weihnachtsbäume. Die Preise für öko-zertifizierte Bäume unterscheiden sich im Übrigen meist nicht von denen für konventionelle Bäume. Ergänzt wird die Liste durch allgemeine Tipps zum Baum-Einkauf und eine Kurzinformation zu den Siegeln.

Wer keine zertifizierten Öko-Christbäume in seiner Umgebung findet, der sollte einen Baum aus der Region wählen, am besten einen zum selber Schlagen beim nächstgelegenen Waldbetrieb. Denn so lässt sich vermeiden, ungewollt einen weit gereisten und damit ökologisch fragwürdigen Baum aus Dänemark, Osteuropa oder Irland nach Hause zu tragen. Von Weihnachtsbäumen im Pflanztopf ist eher abzuraten. Da die Bäume durch das Aufstellen in der warmen Weihnachtsstube aus dem Winterschlaf gerissen werden, erfrieren etliche später draußen oder wachsen nicht mehr richtig an.

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Übrigens gibt es bereits einen Naturtipp zu dem Thema:
024) Der ökologisch gerechte Weihnachtsbaum und wo es ihn u.a. gibt...

Also:
Am Besten gleich darum kümmern und einen Bestellen oder bereits vor dem Schlagen aussuchen.

Und am Besten, wenn der Garten groß genug ist:
pflanzt Euch doch eigene Weihnachtsbäume - jedes Jahr einen kleinen, der bis zur Ernte den Garten ergrünen läßt - dann habt Ihr einen garantierten regionalen Baum, der aus keiner Plantage kommt, fair geerntet wurde und außerdem mit viel Liebe und ohne Chemie groß werden durfte

Einen Versuch ist es doch wert :-)

Und wenn Ihr jedes Jahr sogar zwei pflanzt, dann ist auch noch ein Öko-Weihnachtsgeschenk dabei...
Schade, daß unser Garten einfach zu klein ist...

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In eigener Sache:
Seit ein paar Posts gibt es als Illustration kleine Zeichnungen bei Naturtipps - mal wieder meine Kreativität ein wenig ankurbeln ;-)
Was haltet Ihr von dieser Änderung?
Sind sie in der Qualität und Größe o.k.?
Was sagt Euer Bildschirm dazu?
Ich freue mich über feedback :-)

Mittwoch, 4. November 2009

327) Er hat später Sex als mancher Mensch, ...

...gönnt ihm diesen Moment :-)

Laßt die Finger von ihm
er ist kein Fingerfood
er ist kein Angelfood
er ist gar kein Food

er ist der, der ohne Füße über feuchte Wiesen wandert
er ist der, der in drei Jahren 5.000 km als Jungtier durch das Meer wandert
er ist der, der bei uns GROSS werden will
er ist der, der nicht so schnell aufgibt...

verquirlt in Turbinen
zerschnitten für die Pfanne
in Netzen gefangen
an Haken gehangen
dabei will er bei uns doch nur GROSS werden...

Ihr dürft ihn bewundern
Ihr dürft ihn zeichnen
Ihr dürft über ihn dichten und schreiben
aber ihn zu essen - laßt es bitte bleiben

darauf weist jetzt der WWF hin
sonst ist es bald vorbei mit ihm
... dem Aal:

Bild: www.naturtipps.de

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WWF:

04.11.09, Meere & Küsten

Aal vor dem Aussterben

WWF fordert Fangstop für kommerzielle Fischerei und Sportfischer

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Und wem es in den Fingern nun juckt, schreibt, malt und zeichnet ihn und über ihn, mailt mir die Ergebnisse (naturtipps(add)gmail(punk)com und ich veröffentliche sie hier im Blog :-)

Und wem beim Gedanken an ihn jetzt das Wasser im Munde zusammenlauft - gönnt Euch einen guten Wein, lebt in Erinnerungen und erzählt Euch tolle Geschichten von ihm - aber laßt ihn weiterwandern!

Danke!

Samstag, 24. Oktober 2009

326) Klimaaktionstag - aktuell 4814 Aktionen in 179 Ländern gemeldet

Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Achtung, eine zu enge Haltung von CO2-Molekülen fügt Ihnen und Ihrer Umwelt Schaden zu... mehr Freiheit für CO2 - für eine geringere Konzentration in der Atmosphäre


Heute, Samstag, ist Welt-Klimaaktionstag...
Warum? Um der Politik zu zeigen, daß es Klimamäßig so nicht weiter gehen kann - Es ist zu viel CO2 in der Luft - als magisches Maximum gelten aktuell 350 ppm - und wir sind bei über 385... Zitat von 350.org, den Initiatoren des Welt-Klimatages: "350 ist die wichtigste Zahl in der Welt - Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies die sichere Obergrenze an Kohlendioxid in der Atmosphäre ist."



Es geht also einfach darum, weniger CO2 in die Luft zu entlassen - oder andersherum geschrieben, mehr CO2 aus der Luft zu binden. Und damit die Politiker die Wichtigkeit mitbekommen, ist dieser Tag gedacht. So gibt es diesen Samstag auch in Deutschland viele Aktionen, bei denen Ihr mitmachen könnt. Schaut einfach auf der Aktionsweltkarte von 350.org nach, ob es auch bei Euch in der Nähe etwas gibt und seid dabei.

Viel Spaß!

...und wenn Ihr z.B. 350-Kreidezeichnungen seht, dann wißt Ihr, worum es geht - u.a. um die Zukunft, um die Lebensbedingungen unserer Kinder und Kindeskinder...

Bild: www.bildwiese.de

Übrigens:
Für alle, die der Meinung sind, daß klimamäßig in 44 Tagen (laut Greenpeacecountdown) Kopenhagen ein wichtiges Ziel ist, gibt es den passenden Button bei Bildwiese...

Montag, 19. Oktober 2009

324) "Fun Theory" von VW Schweden

Im Post "323) Heute ist Blog Action Day: Climate Change - Klimawandel" habe ich über den Gedanken geschrieben, "Virales Marketing" für den Umweltschutz zu nutzen. Prompt läuft mir bei "Lilli Green" (Blog für nachhaltiges Design) ein passendes Beispiel über den Weg. (@lilligreen: wie hast Du das wieder gefunden im www?), Zitat:
"WIE GEIL IST DAT DENN?!
18. Oktober 2009 von Lilli Green NACHHALTIGES DESIGN


VW-Schweden hat die Fun Theory entwickelt und diese mit folgenden Studien belegt. Großartig, nachhaltig und bitte mehr davon!"

Ein Beispiel hier, zwei weitere findet Ihr bei Lilli Green:



Die Überschrift des Posts sagt schon alles - die Idee/ die Videos werden als "geil" aufgenommen und dann prompt weitergeleitet. Mir ging es ebenso, die Ideen in den Videos sind so klasse, daß ich den Link gestern gleich getwittert habe - und sie heute Thema in einem Post bei mir sind...

Ist nicht genau das "virales Marketing"? - Dinge so klasse aufbereiten, daß sie deswegen weitergeleitet werden... Hier sind es Videos über etwas ungewöhnliches und dabei geht es doch um etwas alltägliches. Der doppelte Effekt: die Videos werden weiterverbreitet, weil sie interessant/ lustig sind und der dahinter steckende ernste Inhalt wird gleich mitgegeben

VW Schweden hat jetzt sogar einen Wettbewerb gestartet. Allerdings geht es im Wettbewerb dann nicht um virales Marketing, sogar um lustige Ideen, um das Verhalten zu verändern:
Fun Theory Award

Also, während es bei Naturtipps im letzten Post lediglich ein Aufruf war, sich in viralem Marketing zu versuchen, gibt es über VW Schweden sogar etwas zu gewinnen für spaßige Ideen zu umweltbewußterem Verhalten - laßt Eure Köpfe qualmen ;-)

Nun ist nur noch die Frage:
Wo gibt es solche Mülleimer - der zusätzliche Stromverbrauch wird bestimmt über den positiven Effekt einer sauberen Umwelt wettgemacht...

Da hätte ich gleich noch eine "Müllidee":
Man könnte doch als lebendige Mülltonne (z.B. auf Veranstaltungen) Müll sammeln. Sprich, der Veranstalter "bucht" Menschen, die auffallend verkleidet sind und als "Müllsammler" über das Gelände gehen. Sie haben dann ein Müllgefäß dabei, in das die Besucher Müll werfen können, z.B. gegen ein lustiges Danke vom Sammler... das macht den Müllsammlern bestimmt mehr Spaß, als das einsame Zusammensammeln und Fegen nach den Veranstaltungen... Ich habe auch schon mal daran gedacht - an schönen Tagen mit dem Kanu am Kanal von den Bade- und Grillgruppen den Müll einsammeln und in mein Kanu laden zu lassen - brauche nur noch eine Lösung zur anschließenden Müllentsorgung...

Hmmm - wäre vielleicht ein Beitrag für den Wettbewerb - werde mal noch ein wenig dran rum feilen- jedenfalls arbeitet es jetzt und beginnt zu qualmen ;-)

Ach ja - und im Endeffekt nicht zu vergessen, wie Martin Herrndorf im Post "Ich will Spaß, ich will Spaß" vom Blog "Kathas Welt" auch kommentiert - das ganze ist von VW - clevere Art, sein Image grüner zu bekommen... also eigentlich "virales Marketing" 1. für VW, und 2. für Nachhaltigkeit... solche Wege kann es gehen...

Freitag, 5. Juni 2009

313) Musik-Sport-Spenden-Aktion für den Artenschutz: Die Lee(h)re der Flüsse


Passend zum Post 311) Müllsammlung per Kanu (die erste Sammlung brachte 2,00 Euro an Pfand) hier eine sehr engagierte Aktion des Künstlers Heinz Ratz:


Der „moralische Triathlon“: 2te Etappe

Pressetext zu der Aktion:

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Vom 20.05.2009 (Lindau / Bodensee) bis zum 17.08. (Kiel / Ostsee) wird Heinz Ratz ca. 1000 km durch deutsche Flüsse schwimmen, am Abend Konzerte mit seiner Band Strom & Wasser geben und Spenden sammeln zugunsten von Artenschutzprojekten. In insgesamt 52 Städten wird er gemeinsam mit Künstlern wie Konstantin Wecker, Bodo Wartke, Ingo Pohlmann, Götz Widmann u.v.a. auftreten. In enger Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (B.U.N.D.) werden dabei nicht nur die regionalen Umweltproblematiken und das Ausmaß an Zerstörung und ökologischen Fehlentscheidungen aufgezeigt, sondern auch Alternativen gesucht, Möglichkeiten eines umweltbewussten Umdenkens, Möglichkeiten auch für jeden Einzelnen, aktiv zu werden und gegen eine Politik zu protestieren, die bestimmt wird von wirtschaftlicher Gewinnsucht und Rücksichtslosigkeit.
Nach dem spektakulären “Lauf gegen die Kälte” - www.laufgegendiekaelte.de - bei dem Ratz zu Fuß von Dortmund nach München lief, um zugunsten von Obdachlosen zu spielen und gegen den Sozialabbau zu protestieren, ist das die zweite Etappe des “moralischen Triatlons” dieses in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Liedermachers und Radikalpoeten.

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Link: Trailer zum Flussprojekt des Künstlers Heinz Ratz


Text zum Video, Zitat:
"Die Lee(h)re der Flüsse: 50 Schwimmdemos. 50 Konzerte. Für die Natur. Unter diesem Motto steht ein ungewöhnliches Projekt des Künstlers Heinz Ratz und des BUND. Am 20. Mai startete der Künstler eine rund 1.000 Kilometer lange Schwimmtour durch Deutschlands Flüsse, von Lindau bis Kiel. In über 50 Städten wird er haltmachen und gemeinsam mit Musiker-Kollegen wie Konstantin Wecker und Bodo Wartke auf die Bühne gehen."

Video: Jana Dugnus.

Mehr über die Idee hinter dem Projekt und u.a. auch ein Online-Tagebuch zur Aktion gibt es unter http://www.flussprojekt.de

Bei Twitter könnt Ihr die Aktion unter @flussprojekt verfolgen und auch noch anderswo ist es zu finden:


Die nächsten Termine

  • 04.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Trier at Exhaus
  • 05.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Marburg at Café Trauma
  • 06.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Köln at Underground
  • 07.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Bonn at Pantheon
  • 08.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Düsseldorf at Zakk
  • RSS
Auf den Konzerten werden Spenden zu gunsten regionaler Artenschutzprojekte gesammelt. Und wer keines der Konzerte besuchen kann, für den gibt es auch ein Spendenkonto zur Aktion:
Spendenkonto: “Die Lee(h)re der Flüsse” | Förde-Sparkasse | BLZ 21050170 | Konto 91054684

Freitag, 1. Mai 2009

311) Müllsammlung per Kanu

Der erste Mai ist dieses Jahr wieder mit wunderschönem Wetter angetreten bei uns - für die ersten reichte es schon zum Baden. Und für viele andere doch wenigstens zum Sonnen am Rhein-Herne-Kanal. Dazu noch ein paar Flaschen Trinken, etwas zum Essen, und fertig ist der perfekte Tag... Die Stimmung ist gut, die Laune steigt - so macht das Leben Spaß :-)

Ja, so macht das Leben Spaß, denke auch ich und mache eine kleine Kanutour über das stille Wasser und unter der warmen Sonne. Der Tag neigt sich dem Ende zu, es ist eine tolle Atmosphäre auf dem Wasser... abgesehen von den Überresten mancher Sonnengäste - im Wasser schwimmen mal wieder Flaschen und anderer Verpackungsmüll, wie nach jedem schönen warmen sonnigen freien Tag.

Meinen Gedanken kreisen um die riesen Plastikmüllflächen, die auf den Meeren langsam entstehen, ich denke an den Sand, der immer mehr aus kleinen Plastikpartikelchen besteht anstatt aus Muschelschalen und zerriebenen Steinen...

Ich denke an die Forumsdiskussion auf Utopia dazu: "Plastik im Meer"

Und dann lasse ich das Kanu von Müll zu Müll gleiten und sammel ein - es sind erstaunlich viele Pfandflaschen dabei... Auf diese Art komme ich in der einstündigen Bootsfahrt natürlich nicht weit und es wird immer enger an Bord. Aber das kenne ich schon vom vergangenen Sommer, als ich ebenfalls immer mal wieder als "Müllsammlerin" unterwegs war ;-)

Also Kanu- und Bootsfreunde, wenn es bei Euch ebenso aussieht, dann legt doch auch immer mal wieder eine "Faulenzerfahrt" ein und sammelt die Hinterlassenschaften - denkt einfach daran, daß Plastik im Wasser nur seeeeeeeehhhhhr langsam verrottet und eher in Minikügelchen zerrieben wird, als sich zersetzt - dann tut jede gesammelte Tüte gut.

Übrigens:
Da es sich im großen und ganzen um Verpackungsmüll handelt ist die Entsorgung ganz einfach - im gelben Sack zum Recycling beim nächsten Abfuhrtermin derselbigen mit an die Straße stellen. Und die Pfandflaschen bringe ich weg - das Geld werde ich dieses Jahr mal sammeln für eine Umweltschutzgruppe. Mal schauen, wieviel da den Sommer über zusammen kommt ;-)



Also lieb Ausflüger - nehmt alle bitte Euren Müll wieder mit - und den der anderen auch ruhig ;-)

Macht alle Mit!

"Danke", sagt dafür die Natur

Freitag, 27. Februar 2009

298) Ideen aktiv umsetzen: Schülerpower für Windkraft

Bei dem Thema "Nachhaltigkeit" sind nicht nur die Politiker und die Wirtschaft gefragt. Die Naturtipps zeigen ja immer wieder Ideen und Möglichkeiten auf, was jeder einzelne im Alltag machen kann für ein nachhaltigeres Leben.

Der 17jährige Schüler Nico Schreitling hat sich jetzt hinaus ein großes Ziel gesetzt für seinen Beitrag für eine lebenswertere Welt: er spart auf eine Windkraftanlage.

Keine kleine für den Garten - nein, eine richtig große im Wert von 1,4 Millionen Euro. Wie ein Schüler das schaffen kann? Das weiß er noch nicht so genau - aber er hat die Baugenehmigung dazu erkämpft, er hat die Kontakte dazu geknüpft und er hat das ganze soweit konkretisiert, daß die Windräder (ja, es sind mittlerweile 2!) auf alle Fälle diesen Sommer gebaut werden - mal schauen, ob eins davon dann seins ist :-)

Ober er seinen Willen durchsetzen kann bis zum Ende?
17-Jähriger Schüler will eigene Windkraftanlage

Ich wünsche es ihm!

Mehr Information gibt es auf der dazu erstellten Webseite. Dort bietet er auch eine Uhr an zum wertsteigernden Tausch, damit er seinem persönlichen Ziel näherkommt: www.meinemuehle.de

Also, resignieren ist leicht - aber motiviert anfangen: das hilft weiter!

Wer eine Idee hat, die das Leben nachhaltiger gestaltet könnte: redet darüber, entwickelt sie weiter, sucht Euch Mitstreiter - fangt an.

Hier noch ein Energie-Projekt, wo angefangen wurde und noch Mitstreiter gesucht werden: Mitstreiter für Solar-Genossenschaft gesucht

Werdet aktiv - setzt Eure Ideen zu einem nachhaltigeren Leben um!
Macht alle Mit!

Und wer aktiv ist - stellt Euer Projekt bei Naturtipps im Rahmen der Naturtipps-Aktion "Aktive Hände" vor - dafür gehört Euch dann ein eigener Post hier - und wenn es weitergeht auch mehr :-)

So kamen auch die Naturtipps online, durch das aktive Umsetzen einer Idee - allerdings ohne Mitstreiter :-)

Sonntag, 21. Dezember 2008

292) Keine Palmölkerzen für Kirche und Haus

Weihnachtszeit - Kerzenzeit
Kerzenzeit - Palmölzeit
Palmölzeit - Feuerzeit

Es ist wirklich traurig, wie schwer es ist, in unserer Wirtschaft ein nachhaltiges Leben zu leben! Manchmal könnte man wirklich verzweifeln - z.B., wenn sogar die Opferkerze flammende Urwälder hinter sich herziehen kann, wenn sogar die Kerzen am Adventskranz indigenen Völkern die Heimat nehmen können. Bereits im vergangenen Jahr gab es bei Naturtipps den Post 037) Aktion: Kein Palmöl in Kerzen
mit einer Unterschriftenaktion von dem Verein Rettet den Regenwald e.V.
Und dieses Jahr ist es wieder Thema, gibt es wieder eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen - das gleiche Problem, aber eine andere Firma... Zitat:

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In Deutschland brennen Palmölkerzen - in Indonesien Regenwälder

In Deutschland brennen nicht nur zu Weihnachten Palmölkerzen, sondern in Kirchen sogar das ganze Jahr. Das Kölner Traditionsunternehmen Kerzen Schlösser beliefert kirchliche Einrichtungen in der gesamten Bundesrepublik. Für Palmöl werden in Asien die Regenwälder abgefackelt, eine Katastrophe für die Artenvielfalt, die dort lebenden Menschen und das Weltklima. Kerzen Schlösser ist sich des Problems bewusst, aber aus Kostengründen setzt die Firma auf billiges Palmöl aus Asien.

Protestaktion
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Übrigens gibt es beim Kauf von Kerzen noch mehr zu beachten - denn sie können auch ganz akut Schadstoffe beinhalten, die beim Verbrennen dann in die Raumluft gelangen. Mehr dazu im Post 046) Kerzen gießen und BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen

Und diesen Sommer werde ich mir endgültig etwas zum solaren Kerzenschmelzen bauen. Von Imkern kenne ich solche Kästen zum Schmelzen der Wachswaben. Sie sind innen schwarz, oben ist eine Glasscheibe drauf und wenn die Sonne scheint, wird es darin so heiß, daß die Waaben schmelzen... Hat vielleicht jemand eine Bauanleitung dazu, oder einen kleinen alten solaren Schmelzer abzugeben? Und dann muß ich unten nur Kerzenformen mit Docht aufstellen, in welche das Wachs laufen kann - aber das ist mit dem Sandkerzentipp im Post 046) ja auch kein Problem...
Und die Kerzen können dann im kommenden Jahr zu Weihnachten verschenkt werden - vielleicht sogar an die Menschen, die vorher Wachsreste "gespendet" haben ;-)

Also ran, Wachsreste sammeln!
Im Sommer heißt es dann: Kerzenreste recyclen!

Macht alle Mit!

Samstag, 15. November 2008

283) Für effiziente Holzöfen in Afrika spenden

Bild: WWF - Holzöfen für die Flüchtlinge im Kongo und den Wald vor Ort

Krieg bringt Elend und Not - das wissen wir alle
Krieg bringt Elend und Not - nicht nur den Menschen
Krieg bringt Elend und Not - der WWF will im Kongo beides ein wenig lindern

Dazu kam jetzt in einem Newsletter folgender Aufruf:

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Notruf aus dem Kongo: Helfen Sie den Flüchtlingsfamilien



Mehr als 50.000 Menschen wurden durch die jüngsten Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo nach Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu vertrieben.

Dadurch ist die Zahl der Familien, die bereits unter unerträglichen Bedingungen in Flüchtlingscamps zwischen Goma und dem Virunga-Nationalpark leben, dramatisch angestiegen.

Bitte spenden Sie JETZT!

Der WWF will den Menschen in akuter Not rasch und ganz direkt helfen: Mit Ihrer Spende von 48 Euro können wir zwei Familien mit einem kleinen Ofen und Feuerholz für ein halbes Jahr ausstatten.

Weitere Informationen >>

Spenden Sie JETZT: Für 48 Euro können Sie zwei Familien mit einem kleinen Ofen und Feuerholz für ein halbes Jahr ausstatten.
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Wer zum Jahresende noch etwas spenden möchte - dies ist eine Möglichkeit, um Menschen und Wald schnell und unbürokratisch zu helfen...

Übrigens:
Eine andere Holzofenaktion in einer friedlichen Region Afrikas, in Nigeria kann unterstützt werden über waswirtun auf waswirtun.de. Im Folgenden ein Textausschnitt von der Seite. Die Aktion unterstützt eine Aktion von atmosfair:

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Effiziente Brennholzkocher in Nigeria, atmosfair gGmbH

 Kochen und ... © atmosfair
© atmosfair

Das Nachfolge-Projekt ist unter Federführung der atmosfair gGmbh (siehe Link-Galerie) die Versorgung der Bevölkerung in Nigeria mit effizienten Brennholzkochern. Diese sparen 80% an Energie ein, verursachen weniger Rauchentwicklung und helfen die Abholzung und Versteppung der Landschaft zu vermeiden. Sie funktionieren Tag und Nacht und sind an die Kochgewohnheiten der Nutzer angepasst.
Die Gesamteinsparung dieses Projekt wird mit 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr, gemittelt über 10 Jahre, beziffert. Ein Kocher spart ca. 2 Tonnen pro Jahr ein.

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Macht alle Mit, die Ihr noch spenden möchtet...

Montag, 3. November 2008

277) Berichterstatter und Sprüche für "Republik Freies Wendland" gesucht

Bild: © michael berger/ PIXELIO
Strohhäuser gegen den Castortransport und für ein ganzjährig freies Wendland...


Gorleben Demonstration
Online Eil-Aktion

und jetzt noch folgende Protestveranstaltung gegen den Castortransport:

Ein symbolischer Wiederaufbau der Hauptstadt (Dorf) der Freien Republik Wendland

Hier eine Pressemeldung zu der angemeldeten friedlichen Veranstaltung weit abseits der Transportstrecke und weit abseits der Verbotszonen für jegliche Demonstrationen. Genauer gesagt bei Gedelitz, 3-4 KM südwestlich von Gorleben (Lüchow-Dannenberg):

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Republik Freies Wendland

Pressemitteilung
Friedliche Wiederbelebung der „Republik Freies Wendland“

Nach fast 30 Jahren wollen wir die „Republik Freies Wendland“ wiederbeleben. Aus Anlass des Castor-Transportes wird ein Dorf aus Strohballen als Symbol für gewaltfreies Bürgerengagement und demokratische Mitbestimmung aufgebaut und belebt. Am Ortsrand von Gedelitz wird ab Montag, dem 3.11., aus Strohballen ein Dorf aus sechs kleinen Häusern und einem großen Freundschaftshaus aufgebaut. Direkt an der Hauptstrasse nach Gorleben, jedoch außerhalb der Sperrzone, soll die „Republik Freies Wendland“ wiedererwachen.

Eröffnung der Republik ist am Freitag, dem 7.11. um 15:00 Uhr mit einer Pressekonferenz. Hier werden alle relevanten Informationen über die Wendenpässe und den WendenPresse-Ausweis mitgeteilt. Des Weiteren folgt, zeitgleich mit dem Erscheinungstag, die Präsentation des Buches „ÜberMacht und Phantasie“ durch die Autoren Susanne Kamien und Max Rheinländer, in welchem der Werdegang der Castor-Transporte, des „Endlagers“ und des Widerstandes dokumentiert sind.

Ab dem späten Abend wird ein 1000 m langes Transparent aus Baumwollnessel als Ausdruck der Gewaltfreiheit und des Bürgerwillens mit Frieden stiftenden Symbolen und Sprüchen bemalt und beschriftet. Ab 12.15 Uhr werden wir mit den Menschen, die zur Auftaktkundgebung unterwegs sein werden, mittels einer La Ola-Welle eine Qualitätskontrolle durchführen. Da dieses Transparent für die Nachwelt erhalten bleiben soll und auf eine Tour durch Europa gehen soll, ist es notwendig, dass es noch weiteren Qualitätsprüfungen unterzogen werden muss.

Im Dorf gibt es eine Volxkantine und einen Teesalon/Café, das „Haus der alten Republik“ mit Infos zur Geschichte der „Republik Freies Wendland – 1980“, das Infohaus mit Bildern des aktuellen Castortransportes und der begleitenden Aktionen.
Workshops im Freundschaftshaus ergänzen das Programm der Veranstaltung vom 7. bis 10.11.2008.

Für Fragen steht Ihnen Bürger Jochen an unserem wendischen Republik-Telefon unter 05841-
9798-16 zur Verfügung.

Friedliche wendische Grüße
Heinrich Kranz
Veranstalter

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Es werden noch Berichterstatter für diese Aktion am kommenden Wochenende gesucht!
Zitat aus dem Aufruf im Utopia-Forum:

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........Seid Ihr reif genug, um journalistisch zu berichten über eine ganz, ganz kleine Revolution, ganz friedlich, ohne Gewalt, ohne Putsch, ohne Parteien, ohne Verbände und ohne schlechtes Gewissen? Wir brauchen viele, viele Beobachter und Berichterstatter, Utopisten mit journalistischem Auftrag!

Wer fühlt sich berufen oder angesprochen? Ich stehe für Fragen gern zur Verfügung.

Nachhaltige Grüsse,
Heinrich

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Bestimmt sind auch Nicht-Utopisten willkommen - ruft einfach Jochen unter der angegebenen Tel. Nr. an.

Oder schaut so bei dieser ein einmaligen Protestveranstaltung vorbei - viele Informationen dazu findet Ihr in dem Link ganz oben oder klickt Euch gleich hier zum Utopia-Forenstrang rüber: Aufruf/Hilfe: Utopisten = Berichterstatter
Dort findet Ihr auch Busse aus vielen städten Deutschlands, die zu dem Wochenende des Castortransportes ins Wendland fahren.

Übrigens werden auch noch Sprüche für ein 1.000 Meter langes Protesbanner gesucht! Als "Utopist" einfach in dem Aufruf oben eintragen oder, für alle anderen, bei Jochen unter der oben angegebenen Nummer telefonisch durchgeben.

Friedlich gegen Atomkraft - friedlich gegen Castortransporte!
Dafür mit viel Phantasie -
Such Euch Eure passende Veranstaltung aus und

Macht alle Mit!

Nachtrag am 5. November 2008:
Bild: Jochen Walter, utopist
4. November: Die ersten Ballenwände entstehen - im Hintergrund ist die kontrollefahrende gewissenhaft auftragsausführende Polizei zu sehen...

Bild: Jochen-Walter, utopist
5. November: Das Dorf wächst und wird sogar mit Stoffbanderolen verschönert!

Wie der aktuelle Stand der Aktion ist, könnt Ihr jederzeit im Forenstrang "Aufruf/Hilfe: Utopisten = Berichterstatter" auf Utopia mitverfolgen. Dort berichtet Heinrich Kranz als Initiator und Veranstalter sowie Jochen Walter regelmäßig, wie der Stand der Dinge ist.

Nachtrag am 6. November 2008 aus dem Blog des Utopisten Jochen Walter:

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Im oberen Bild seht ihr alle Häuser und die Strohballen-Menschen, unsere Botschafter - leider noch ohne Gesicht, nach der Fertigstellung. Sie sind nun bezugsfertig!

Im unteren Bild könnt ihr sehen, wie das Dorf von innen aussieht - von links nach rechts: Mehr dazu morgen!

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Und im Forenstrang gibt es auch wieder neue Details zu lesen: http://www.utopia.de/forum/showthread.php?p=30013#post30013

Donnerstag, 16. Oktober 2008

266) Knick-Check in Schleswig Holstein

Bild: © Thomas Max Müller/ PIXELIO
Hecken ziehen sich wie Lebensadern durch landwirtschaftlich genutzte Landschaften - je mehr es von ihnen gibt, umso abwechslungsreicher die Landschaft und umso höher die Artenvielfalt

"Knick-Check? Was ist nun wieder das?", verdatterter Blick...
Knicks heißen Hecken und Buschstreifen in freier Landschft, grob gesagt. Und sie werden immer weniger - wie bestimmt jeder schon beobachten konnte, der regelmäßig in den Feldern spazieren geht.
Dabei sind sie ein wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für unsere Tier- und Pflanzenwelt. Für viele Kleintiere sind sie sogar regelrechte Zugwege von einem Platz zum anderen - denn das Überqueren von großen Felderflächen ist für sie nicht möglich. Und dabei sind solche Wanderungen wichtig für den genetischen Austausch und zum Erhalt der Artenvielfalt!

In Schleswig Holstein ruft der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) jetzt aus aktuellem Anlaß alle Mitbürger auf, beim Knick-Check mitzuhelfen.

Hier der Knick-Check Aufruf des BUND Schleswig Holstein:

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Checkliste für Knicks: BUND bittet um Mithilfe

Holz ist ein begehrter Brennstoff. Seit dem 1.10. dürfen Knicks wieder „auf den Stock gesetzt“ und als Brennholz genutzt werden. Klagen besorgter Bürger in der letzten Saison zeigten, dass es häufig nicht bei einer fachgerechten Knickpflege und –nutzung blieb. Viele Knicks wurden radikal abgeholzt oder unsachgemäß „verstümmelt“. Zusätzlich liegen den Ämtern Anträge auf ein Verschieben von Knicks vor.
Der BUND hat daher eine Checkliste für Knicks entwickelt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

„Wir möchten möglichst viele Informationen über unsere Knicks erhalten, um dann auf gesicherter Grundlage gegenüber Politik und Behörden einen verbesserten Schutz für unsere Knicks einfordern und durchsetzen zu können," so der Sprecher des BUND Arbeitskreis Naturschutz, Reinhard Degener.

Die Checkliste ist so anlegt, dass jeder Laie und Naturfreund damit arbeiten kann. Jeder kann mitmachen und den Zustand einzelner Knicks oder ganzer Knicknetze dokumentieren. Einfache Angaben mittels Ankreuzen oder mit Fotos und Standortangabe genügen bereits. Ziel dieser Erhebung ist nicht eine wissenschaftliche Auswertung. Die gewonnen Daten müssen auch nicht repräsentativ sein. Der BUND möchte jedoch auf mögliche Fehlentwicklungen hinweisen können und ggf. Kontakte vor Ort knüpfen.

„Verbinden Sie doch einen schönen Spaziergang damit, mit der Erhebung unseren Knicks und damit unserer Natur zu helfen“, appelliert die BUND-Landesvorsitzende Sybille Macht-Baumgarten. „Gerade unsere Knicks sind es, die Schleswig-Holsteins Landschaft prägen und unersetzliche Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten.“

Die Knick-Checkliste mit leichverständlichen Informationen ist über die Landesgeschäftsstelle Kiel erhältlich oder steht hier zum Download bereit: Knick-Check

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Und wer nicht in Schleswig Holstein lebt:
Knicks und Hecken entlang der Felder sind überall wichtig! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, legt neue an und helft bei der Pflege vorhandener! mancherorts haben Umweltverbände diese Aufgaben übernommen. Und gerade in der kalten Jahreszeit sind helfende Hände willkommen! Ebenso bei der Kopfweidenpflege! Es gibt immer etwas zu tun!

Ob Knick-Check oder Knick-Pflege, wem immer es möglich ist:
Macht alle Mit!

Dienstag, 30. September 2008

252) "Aktive Hände" 04: Zupacken gegen Flughafenausbau

"Aktive Hände" wird auch nach der Naturtipps-Jubiläumsaktion noch weitergeführt. Heute hat mich dafür ein interessanter Beitrag von Ingo Frost erreicht. Also lasse ich ihn heute texten und den Post illustrieren:

Bild: Ingo Frost/ Hier packt die Hand von Erik zu! Umweltaktivisten knoten eine Plattform in ca. 17m Höhe in einen Baum. Im Hintergrund sieht man ein winterfestes Baumhaus von unten.

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Nachtrag:
Frankfurter Waldbesetzung wegen Flughafenausbau


Während wir Erdbürger unseren Rekord für CO2-Emissionen im Jahr 2007
wiedereinmal gebrochen haben und damit selbst jenseits der schlimmsten
Szenarios liegen http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,580560,00.html (Global
Carbon Projet: http://www.globalcarbonproject.org/carbontrends/index.htm ), die in den IPCC-Simulationen angenommen wurden, wird in Frankfurt am Main der Flughafen ausgebaut. Fast alle Formen des Protests sind ins Leere gelaufen, vorbereitende Maßnahmen zum Bau der neuen Landebahn sind bereits abgeschlossen. Nur in einem kleinen Waldstück verharren Umweltaktivisten http://waldbesetzung.blogsport.de/ und halten die Bäume besetzt. Ich habe sie besucht und vom 1. bis zum 10. September täglich unter http://blogs.taz.de/reportvorort/ gebloggt.

Nach zehn Tagen im Camp nehme ich einiges nach Berlin mit. Wenn man alleine in ein solches Camp kommt, braucht man einige Tage, um mit den Menschen vor Ort warm zu werden. Diese Geduld sollte man mitbringen. Im Camp ist keine feste Gruppe die Neue aufnehmen kann, sondern neben einem kleinen festen Kern ein ständiges kommen und gehen. Es hängt sehr von den einzelnen Personen ab, wie man aufgenommen wird oder wie man selbst nach einigen Tagen dort neue aufnimmt.

Bild: Ingo Frost/ Kommunikation zwischen Erde und Plattform - das altbewährte Dosentelefon

Mich persönlich hat am meisten die Dualität zwischen sich politisch einmischen und alternativ leben fasziniert. Ein politisches Anliegen wird glaubhafter, wenn man auch bereit ist selbst anders zu leben. Also eigene Wege zu gehen, fern ab der Konsumgesellschaft und einem höher, schneller, weiter. Würde man nur die Art verändern wie man lebt, sich versorgt und mit anderen umgeht, wäre die Wirkung in der Breite beschränkt. Dann lebt man eine Alternative in Isolation und es besteht die Gefahr den Anschluss zu verlieren.

Im Camp kann man erleben, was es bedeutet, sich weitestgehend vegan zu ernähren und ohne konventionell gekaufte Waren http://blogs.taz.de/reportvorort/2008/09/07/besuchertag_und_warum_es_keine_vegetarier_im_waldcamp_gibt/ auszukommen. Natürlich kostet der Aufenthalt im Camp nichts. Auch wenn man wieder auf den Bäumen lebt, ist der Lebensstil keineswegs primitiv. Zeitweise wurde sogar ein WLAN-Internetzugang für alle Camp-Bewohner angeboten. Auch haben die Bewohner ein recht umfangreiches Abendprogramm auf die Beine gestellt. Permanent steht für alle eine kleine Bibliothek, ein Umsonstladen, weit aus komfortablere Toiletten als auf einem Campingplatz, eine recht gut ausgestattete Küche und sogar ein Waschsaal für alle bereit.

Man spürt recht schnell, dass man sich mit einem recht mächtigen Gegner - der Fraport AG - angelegt hat. Hubschrauber kreisen über dem Camp, mit Mountainbikes ausgestattete Frasec (Fraport Security) Mitarbeiter radeln täglich um das Camp; jeder Regelverstoß wird peinlich genau fotografiert. Bei dem Versuch Flyer im Flughafen zu verteilen, wurde sofort mit einem Hausverbot reagiert http://blogs.taz.de/reportvorort/2008/09/05/symbolische_aktionen_im_frankfurter_flughafen_von_massivem_polizeiaufgebot_begleitet/ .

Dennoch sollte man sich nicht einschüchtern lassen: Auch wenn die Situation schwierig ist, kann man sein eigenes Verhalten ändern und auf den einen oder anderen Flug verzichten. Es wird immer wichtiger politisch einzufordern, den Weg von einer fossilen Wirtschaft zu einer nachhaltigen zu gehen. Vergrößerte Flughäfen und viele neue Kohlekraftwerke gehören nicht dazu und verhindern ernsthafte Klimaschutzziele.

Macht alle mit!

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Danke für den Beitrag Ingo und ich wünsche Euch Erfolg!

Deshalb:
Gebt den Flugplätzen mehr Platz aber nicht mehr Fläche: fliegt weniger!
Macht alle Mit.

Übrigens hat diese Zusammenarbeit durch die Aktion Blogpatenschaften stattgefunden.

Dienstag, 23. September 2008

247) Plant-for the Planet: ehrenamtliche Helfer für Seminar gesucht

Video: UTOPIA bei YouTube
Plant for the Planet @ Utopia

Ab heute also leben wir für dieses Jahr auf Pump auf dieser Welt! Die Politik unternimmt nicht viel dagegen - aber zum Glück gibt es ganz viele ehrenamtlich Tätige, die sich engagiert dafür einsetzen, daß dies besser wird.

Und einer dabei in vorderster Linie ist - ein Kind!
Traurig, daß es seine Zeit nicht mit fröhlicheren Gedanken verbringen kann - Toll, daß es einen Weg gefunden hat, seinen Sorgen Ausdruck zu verleihen!

Aktiv zu werden!


Mit vielen anderen Kindern zusammen!


Im Video oben stellt Felix die Schülerinitiative Plant for the Planet bei Utopia in München vor und fordert weltweite Klimagerechtigkeit.
Und auf "ihrem" Seminar Ende Oktober brauchen die Kinder noch Helfer für Exkursionen.

Aber lest selber die Mail, die ich von Waldsaat e.V. dazu bekommen habe:
Zitat:

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"Plant-for-the-Planet" Akademie: WaldSaat e.V. ist dabei!

Vom 31.10. bis 2.11.2008 findet im Internationalen Haus Sonnenberg in Andreasberg im Harz die erste „Plant for the Planet“-Akademie statt. Eingeladen werden 100 SchülerInnen der 5. und 6. Klasse aus ganz Niedersachsen (je 2 Kinder pro Schule), die

  • mehr darüber erfahren wollen, wie Wald mit unserem Klima zusammenhängt
  • lernen wollen, wie auch Kinder es schaffen können, schnell möglichst viel nachhaltigen Wald zu schaffen
  • als "BotschafterInnen für den Klimaschutz" heimkehren und dort eigene Aktionen anregen können.

Und wir sind dabei! Der WaldSaat e.V. wird dort vertreten sein und den Teilnehmern zeigen, wie man fachgerecht und mit einfachen Mitteln gleich einen ganzen Wald säen kann ;-)

Es werden noch 25 ehrenamtliche BegleiterInnen gesucht (Lehrer, Eltern, volljährige Schülersprecher etc.), die jeweils eine Gruppe von 4 - 6 SchülerInnen bei der An- und Abreise unterstützen und während der Veranstaltung als Betreuer/innen zur Verfügung stehen.

Also auf geht's, noch sind Plätze frei ! Mehr über Ziele und Ablauf erfahren und anmelden kann man sich hier: "Plant-for-the-Planet"-Akademie. Für weitere Fragen zur Akademie stehen Katja Pötzsch (0 55 82 / 944-116) und Caroline Beck (0 55 82 / 944-117) gern zur Verfügung.

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Macht alle Mit!

Schulaktionstipp:
Und wer dort nicht mitmachen kann - als Helfer oder Teilnehmer - kann ja über die "Aktion Eichhörnchen" eine eigene Aktion starten und zum Wandertag Bäume im Wald sähen - als Begleiter oder als Schüler!
Es ist ganz einfach, macht Spaß und bringt nachhaltigen Erfolg - effektive Umweltpädagogik!

Macht alle Mit!

Freitag, 19. September 2008

244) Die Woche des bürgerlichen Engagements läuft

Engagement macht stark

Was wäre der Tier-, Natur- und Umweltschutz ohne Ehrenamtliche Helfer, ohne bürgerlichen Einsatz - würde es ihn so intensiv geben? Würde es die Natur dann noch so schön geben? Schon seit Jahrzehnten, über einem Jahrhundert, gibt es Menschen, die sich ehrenamtlich für die Natur einsetzen...

Und in der "Woche des bürgerlichen Engagements" wird einmal im Jahr an sie gedacht, gibt es deutschlandweite Aktionen zu dem Thema. Und es ist schön, auf der Liste zu sehen, wieviele Veranstaltungen es gibt.

Da wird deutlich, wieviel Bürgereinsatz es doch gibt! Und das ist gut so! Denn die Arbeit kostet nicht nur Energie sondern bringt auch viel Energie. Sie schützt vor Isolation und fördert das Miteinander. Toll, wenn das dann auch noch für den Natur- und Umweltschutz geschieht. Er ist immerhin einer der drei Säulen, in denen bürgerlicher Einsatz gefragt ist. Die beiden anderen Bereiche sind die Bildung und das Soziale Engagement.

Alle drei zusammen helfen, miteinander statt nebeneinander zu leben.
Naturtipps bietet mit diesem Post der Woche einen Platz:
Ihr seid eingeladen, als Kommentar Menschen und Aktionen zu nennen, die Ihr erwähnenswert findet und die vielleicht auch noch Unterstützung brauchen. Wenn es dazu Internetauftritte gibt, dann gebt einen Link an! Also, laßt uns teilhaben an den vielen Aktiven, die gemeinsam dafür sorgen, daß der Tier-, Natur- und Umweltschutz nicht zu kurz kommt!

Und wer Veranstaltungen zu der Aktionswoche besuchen möchte, findet den Veranstaltungskalender 2008 ebenfalls auf dem Internetauftritt der Aktion: www.engagement-macht-stark.de

Und für aktuelles zum Thema gibt es auch einen Blog "Engagement macht stark"

Also:
- live-Einsatz statt live-Fernsehen
- Engagement statt Langeweile
- Miteinander statt Gegeneinander!
Macht alle Mit!


Aufmerksam geworden bin ich übrigens auf diese Woche durch den Blog Reporter positiver Nachrichten. Er ist immer einen Klick wert...

Freitag, 12. September 2008

238) Ein Vegetarier voller Energie: Neuerscheinung von Thomas D.

Bild: Thomas D/ Voller Energie!

Manche können sich ein Leben ohne Fleisch nicht vorstellen oder grübeln hin und her, wie sie es umsetzen könnten. Für andere ist es der Alltag und sie vermissn nichts, sie leben es voller Überzeugung.

Zu ihnen gehört der Musiker Thomas D. - und mit seiner heutigen Neuerscheinung zeigt er, wie inspirativ seine vegetarische Kommune Mars auf dem Lande für ihn ist:

Kennzeichen D

Übrigens gibt es auf seiner offiziellen Homepage noch viele weitere Informationen über ihn, inclusive eines Podcasts.

Neben seinen musikalischen Aktivitäten ist er u. a. auch für den Tierschutz tätig: so hat er z.B. schon erfolgreich mit der Tierschutzorganisation Peta e.V. zusammengearbeitet

Wenig Fleisch oder auch kein Fleisch essen - es geht!
Hier eine Seite mit Tipps zum Einstieg: vegetarische-initiative.de
Eine Liste mit weiteres Linktipps zum vegetarischen Leben findet Ihr ebenfalls auf der Seite


Den Tieren und der Umwelt zuliebe: Macht alle Mit!


Nachtrag am 13.09.2008:
Welche Vegetarier kenne Ihr, die voller Energie ihre Projekte umsetzen?

Sonntag, 31. August 2008

228) Neue Grenzwerte für konventionelles Obst und Gemüse

Bild: www.naturtipps.de
Ungespritzte Erbsen aus eigener Ernte. Da weiß man, was dran und drin ist...

Morgen ist es soweit - die EU sorgt für neue Grenzwerte bei den Pestizidhöchstmengen für konventionelles Obst und Gemüse.

"Na und..." - denkt jetzt vielleicht der eine oder auch "Das kann doch nur gut sein" der andere...

Leider daneben gedacht, es ist für uns in Deutschland weder egal noch gut. Denn die Deutschen Höchstmengen lagen bisher z. T. deutlich niedriger! Soll heißen, was wir ab morgen kaufen, darf legal deutlich höher belastet sein als bisher!

Laut greenpeacce hat dies jedoch fatale Folgen für den Verbraucher, denn demnach sind fast 700 Werte zu hoch angesetzt!
Besonders für unsere Kinder kann es laut Artikel nun gefährlich werden, von manch konventionellem Obst viel zu naschen...

Der Artikel "Die sechste Traube könnte gefährlich sein" von Greenpeace klärt dazu genauer auf!

Da gibt es nur zwei Auswege:
Umsteigen auf Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten oder auf Bioware.

Eigentlich ist es auch kaum verständlich, daß die Gärten ungenutzt in Rasengrün und Einheitsblumenbunt vor sich hin wachsen.

Da tauchen viele Fragen bei mir auf:
Was spricht dagegen, sich wieder einen Nutzgarten anzulegen?
Was spricht dagegen auf öffentlichen Flächen verstärkt pflegeleichte Obstgehölze zu pflanzen anstatt der Ziergehölze?
Warum wird in Schrebergärten immer weniger geerntet und immer mehr gemäht?
Warum nutzen wir nicht den Garten Eden vor unserer Haustür?
Wie lange lassen wir uns noch die systematische Vergiftung unserer Lebensmittel bieten?

Zum Glück gibt es weltweit Projekte, die hoffen lassen, die zeigen, daß nicht alle sich damit abfinden. Da gibt es z.B. die Interkulturellen Gärten, die Guerilla-Gärtner, urban-farming (in etwa Stadt-Landwirtschaft) und die Schulgärten. Wobei es z.B. beim Urban-Farming recht merkwürdige Wege gibt: "Urban Farming" - Ein Zukunftsmarkt, den Sie beobachten sollten

Erfreulicherweise ist laut UTOPIA langsam eine Trendwende zurück zu Gemüsebeeten zu erkennen: Bauer 2.0: zurück zu Gemüsebeeten

Und wer probleme im Garten hat, kann sich z.B. beim Biogartendoktor Onlinehilfe holen!

Denn der Anbau in Form eines Biogartens sollte für uns selbstverständlich werden. Spätestens folgender Greenpeaceartikel gibt doch zu denken: Die giftigen Pestizidpaletten der Agrochemiekonzerne.

Übrigens:
mit der richtigen Sortenwahl ist schon das meiste gewonnen!

Zurück zur Selbstversorgung!
Wenn eine geeignete Fläche da ist - Macht alle Mit!

Sonntag, 24. August 2008

221) Sieben Gelöbnisse für Londons Gärten

Der Urlaub ist gleich vorbei - morgen gibt es wieder illustrierte und ausführliche Naturtipps!

Und heute noch kurz die "Sieben Gelöbnisse für Londons Gärten":

1. Nutze trockenresistente Pflanzen
Naturtipps: Das spart Beregnung im Sommer und erleichtert die Urlaubsplanung ;-)

2. Pflanze gemischte Hecken
Naturtipps Ergänzung: aus einheimischen Gehölzen, für die einheimische Tierwelt

3. Pflanze einen großblättrigen Baum
Ergänzender Naturtipps: Laubbaum; säen ist noch besser, da es gesunde Bäume mit gesunden, sturmstabileren Wurzeln gibt

4. Plane einen Teich
Dazu gibt es z.B. den Naturtipp 137)

5. Benutze Mulch
Naturtipp: aus leicht verrottbaren Pflanzenmaterialien zur Düngung, Bodenaktivierug und Wasserspeicherung

6. Begrüne dein Lagerhaus/ Gartenhaus
Naturtipps: u.a. für ein besseres Kleinklima, bessere Akustik und sauberere Luft

7. Begrüne versiegelte Flächen
Passend dazu der Artikel Schotterrasen statt Asphalt

Im Originalton findet Ihr diese tolle Idee auf www.wildlondon.org.uk.

Auch für unsere Gärten sind das praktische Tipps!

Macht alle Mit!

Mittwoch, 20. August 2008

219) BUND.net: Kreativwettbewerb: prima Klima – ohne Kohlekraftwerke

Die Schule faengt in immer mehr Bundeslaendern an - und passend dazu gibt es vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) den folgenden Kreativwettbewerb:

Quelle: Pressemitteilung des BUND
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"Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke!"

BUND startet Kreativwettbewerb für mehr Klimaschutz

Berlin: Unter dem Motto „Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke!“ ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu einem Kreativwettbewerb auf. Gesucht werden Motive, die sich mit Kohlekraftwerken und Klimazerstörung auseinandersetzen. Die besten drei Beiträge sollen im kommenden Dezember parallel zur UN-Klimakonferenz in Posen (Polen) als Anzeigen in deutschen Tageszeitungen erscheinen. Einen ersten Aufschlag lieferte die Agentur Scholz & Friends aus Hamburg.

Der Umweltverband möchte mit dem Wettbewerb auf den geplanten Bau von deutschlandweit mehr als 25 Kohlekraftwerken aufmerksam machen, die für einen zusätzlichen Ausstoß von etwa 183 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich wären. Das Klimaschutzziel der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken, könne so nicht erreicht werden. Die dafür verantwortlichen deutschen Energiekonzerne versuchten hingegen, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen.

Norbert Franck, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BUND: „Die großen Energieunternehmen überbieten sich in ihrer Klima-Rhetorik. Doch statt konsequent die CO2-Bremse zu ziehen, planen Vattenfall, E.on, RWE, EnBW & Co. in Deutschland mehr als 25 neue Kohlekraftwerke. CO2 wollen sie vergraben statt vermeiden. Das ist alles andere als eine kreative Lösung der Energie- und Klimaprobleme. Wir freuen uns auf viele Beiträge, die dem Greenwashing etwas entgegensetzen.“

Mehr Informationen

Zeichnungen, Fotos, Collagen – jede Darstellungsform ist erwünscht und kann bis zum 15. November unter www.bund.net/kreativwettbewerb eingereicht werden. Auf dieser Website ist auch eine druckfähige Vorlage des Motivs von Scholz & Friends als Download zu finden.

Alle Beiträge des Wettbewerbs und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter www.bund.net/klimaschutz.

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So bekommt der Kunstunterricht ein Ziel! Und die Notwendigkeit des Themas kann gleich übernommen werden in andere Unterrichtsfaecher, z.B. nach dem Motto: "Sind Kohlekraftwerke nachhaltig?", oder allgemeiner: "Wie sieht eine nachhaltige Stromwirtschaft aus?". Oder: "Was ist greenwashing? Gibt es das auch in anderen Bereichen?", oder...

Übrigens:
Mitmachen kann jeder - auch privat!

Macht alle Mit!

Montag, 18. August 2008

218) Die Weltwasserwoche, Toiletten und das virtuelle Wasser

Ein grosses Wort - eine Woche für das Wasser in der ganzen Welt...

"Was betrifft uns das? Wir haben doch genug?"

Nun ja, jedenfalls kommt so viel aus der Leitung, wie wir uns wünschen. Das dafür teil riesen Projekte realisiert werden, dass das Wasser bei vielen nicht aus der direkten Nachbarschaft kommt - darüber machen wir uns keine Gedanken. Die Technik macht das schon, der Bodensee ist u.a. für Stuttgart da, das Ruhrgebiet wird teilweise mit Uferfiltrat versorgt, das letztendlich einen 7fachen Kreislauf hinter sich hat, und um Hamburg wird das Grundwasser abgepumpt, das weit weg die Baeume vertrocknen - hauptsache, es kommt genug aus der Leitung!

Über das Giessen im Garten hat der Naturtipp 216 berichtet, der Post 117 behandelte das Thema Wasser zum Weltwassertag 2008 und um Wasser für Erdbeeren aus trockenen Regionen ging es im Post 109...

Bei den Erdbeeren ging es- sozusagen - um das virtuelle Wasser, also um das Wasser, das ein Produkt benötigt, bis es bei uns ist. Dazu bringt der WWF jetzt einen Artikel zur Weltwasserwoche 2008:

185 Liter Wasser in einer Tüte Chips

Denn hinter Produkten des taeglichen Bedarfs verstecken sich ungeahnte Wassermassen, so braucht ein Baumwollshirt ca 4000 l - und das in zum Teil wasserarmen Regionen... Mehr zur Weltwasserwoche gibt es neben diesem WWF-Artikel auch noch unter folgenden Überschriften:


- Tod auf Raten an der Ems
- Mangel an Sanitäranlagen Thema der Weltwasserwoche
- Weltwasserwoche in Stockholm
Mangel an Trinkwasser ein Hauptproblem der Menschheit

- Demokratie ist wichtiger als neue Staudämme
- Weltwasserwoche: Experten kämpfen für mehr Toiletten

Und für alle, die genug Toiletten haben: Sie sind keine Mülleimer!Weder für Medikamente -> sie belasten extrem die Klaeranlagen und gelangen so z.T. ins Grundwasser, welches wieder unser Trinkwasser wird!
noch für Lebensmittelreste -> sie füttern z.B. die Ratten im Untergrund
oder für Hygieneartikel -> Damenbinden lösen sich nicht einfach auf im Wasser...

Toiletten sind einfach erfunden für die kleinen und grossen alltaeglichen Geschaefte ausserhalb der Geschaeftswelt!

Egal, was wir rein packen in unser Abwasser - denkt dran: Wasser wird recycelt und landet wieder in unseren Trinkglaesern, in der Suppe und im Wasserhahn! Es laesst sich nicht "wegwerfen" und "endlagern"! Wasser lebt sein eigenes Leben...

Prost!

Macht alle Mit!