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Mittwoch, 4. November 2009

327) Er hat später Sex als mancher Mensch, ...

...gönnt ihm diesen Moment :-)

Laßt die Finger von ihm
er ist kein Fingerfood
er ist kein Angelfood
er ist gar kein Food

er ist der, der ohne Füße über feuchte Wiesen wandert
er ist der, der in drei Jahren 5.000 km als Jungtier durch das Meer wandert
er ist der, der bei uns GROSS werden will
er ist der, der nicht so schnell aufgibt...

verquirlt in Turbinen
zerschnitten für die Pfanne
in Netzen gefangen
an Haken gehangen
dabei will er bei uns doch nur GROSS werden...

Ihr dürft ihn bewundern
Ihr dürft ihn zeichnen
Ihr dürft über ihn dichten und schreiben
aber ihn zu essen - laßt es bitte bleiben

darauf weist jetzt der WWF hin
sonst ist es bald vorbei mit ihm
... dem Aal:

Bild: www.naturtipps.de

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WWF:

04.11.09, Meere & Küsten

Aal vor dem Aussterben

WWF fordert Fangstop für kommerzielle Fischerei und Sportfischer

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Und wem es in den Fingern nun juckt, schreibt, malt und zeichnet ihn und über ihn, mailt mir die Ergebnisse (naturtipps(add)gmail(punk)com und ich veröffentliche sie hier im Blog :-)

Und wem beim Gedanken an ihn jetzt das Wasser im Munde zusammenlauft - gönnt Euch einen guten Wein, lebt in Erinnerungen und erzählt Euch tolle Geschichten von ihm - aber laßt ihn weiterwandern!

Danke!

Sonntag, 26. Oktober 2008

271) NAJU mit neuem Internetauftritt

Bild: NAJU/ der neue Internetauftritt der NAJU ist online


Das Greenteam
Die Waldjugend
Der Deutsche Jugendbund für Naturbeobachtungen
LiLu Panda
Die Naturschutzjugend

...das alles und noch viele mehr - es gibt reichlich Jugend- und Kinderumweltgruppen in Deutschland. Die einen sind "Ableger" großer Gruppen, die anderen sind, z.T. regionale, eigenständige Gruppen. Zum Glück gibt es sie alle - denn es ist wichtig, das schon die Kinder lernen, wieviel Spaß Natur macht und wie wir ihr helfen können. Ein Leben mit und in der Natur macht einfach mehr Spaß, als ein egoistischer Trip durch die Konsumtempel...

Die Natur hat es verdient, daß wir Rücksicht nehmen - und nur dann schaffen wir es gemeinsam, in einer lebenswerten Welt zu leben - und wenn Kinder mit dem Gedanken schon aufwachsen, dann ist es für sie später kein Problem mehr!

Und die Naturschutzjugend, der Jugendbereich des NABU, hat jetzt einen neuen Internetauftritt - unabhängig von den "Großen" haben sie ihn gemeinsam geplant und umgesetzt.

Übrigens:
...von dort könnt Ihr auch tolle NAJU-E-Cards mit Herbstmotiven an Freunde losschicken! Und auf Wunsch gleichzeitig den NAJU-Newsletter bestellen...

Klickt rein, schaut Euch um - falls Ihr noch in keiner Umweltgruppe seid, vielleicht findet Ihr dort Freunde!

"Mach mit!", ist eine Devise der Jugendlichen und Kinder dort.

Da schließt Naturtipps sich gleich an:
Macht alle Mit!, wenn nicht dort, dann in einer anderen, für Euch passenden Kinder-/ Jugendumweltgruppe - denn Tier-, Natur- und Umweltschutz macht gemeinsam gleich doppelt Spaß :-)

Und für die Erwachsenen:
Am 28. Oktober 2008 geht der neue Online-Auftritt des NABU online ... Wir dürfen also auch gespannt sein ;-)

Dienstag, 21. Oktober 2008

268) Offshore Windanlagen nur bei lärmarmem Aufbau!

Bild: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V.

Lärm kann krank machen!
Lärm kann töten!

Nicht nur uns Menschen, auch die Tiere - im Meer zum Beispiel die Delphine!
Und sie leiden immer mehr unter dem Bau von Offshore Windanlagen. Denn es gibt zwei Möglichkeiten, sie zu bauen: durch Schwerkraftfundamente oder durch lautes Einrammen in den Meeresboden.

Wie das so ist - das laute Rammen ist günstiger.
Wie das so ist - es ist beliebter beim Bau von Anlagen.
Wie das so ist - es sind noch gaaaaaaanz viele solcher Anlagen geplant!

Da hilft nur eins:
Wer Geld anlegen möchte in Offshore-Windanlagen:
nur in leise gebaute investieren - bitte!
Oder eben nur unter der Bedingung investieren, daß die Anlage lärmarm erbaut wird!
Denn nur über das Geld verstehen die Erbauersolcher Anlagen, daß Lärm auch im Meer unerwünscht und lebensgefährlich ist!

Im Folgenden eine Pressemeldung von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.:
Auf der Seite gibt es noch weitere interessante Pressemitteilungen zu dem Thema!

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Klimaschutz | Offshore-Windenergie: Bundesumweltministerium verabschiedet sich vom Schutz der Schweinswale

Blasenschleier aus der Luft08.10.2008; Neumünster | München | Quickborn – Die Naturschutzverbände Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und NABU Schleswig-Holstein erneuern ihre Forderung nach einem effektiven Schallschutz bei allen schallintensiven Arbeiten im Meer. Zur Gründung von Offshore-Anlagen sollten zudem bevorzugt Schwerkraftfundamente zum Einsatz kommen, um Lärm weitgehend zu vermeiden. Explosionen, Rammarbeiten, Sonar und seismische Untersuchung gefährden die heimischen Schweinswale, Kegelrobben und Seehunde. Meeressäuger werden nachhaltig aus ihrem Lebensraum vertrieben und können gravierende Hörschäden erleiden.

Es bleibt ein deutlicher Unterschied, ob Schweinswale einem einzelnen Schallimpuls, oder - wie bei FINO 3 - mehreren tausend Schallimpulsen ausgesetzt sindAnlass für die erneute Forderung sind Ergebnisse von Schallmessungen der Rammarbeiten beim Bau der westlich von Sylt errichteten Windenergie-Forschungsplattform FINO 3, die heute im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg vorgestellt werden. Im Vorwege hatte sich ein Vertreter des Bundesumweltministeriums am Rande der Messe "Husum Wind Energy" so geäußert, dass Rammarbeiten bei Offshore-Projekten angeblich für Schweinswale unproblematisch seien, weil bei FINO 3 ein vorgeschriebener Wert von 160 dB im Abstand von 900 bis 1.000 m eingehalten wurde. Es reiche daher aus, Schweinswale aus diesem Gefahrenbereich zu vergrämen. Man könne so auf weiteren Lärmschutz verzichten.

Wenn in den nächsten Jahren, wie von Teilen des Bundesumweltministeriums gewünscht, tausende Windenergieanlagen im Meer installiert werden, ist allerorten mit enormem Krach zu rechnen. Schweinswale können diesem Lärm dann nicht mehr entkommen.Dieser Einschätzung widersprechen die drei Verbände heftig. "Es ist keine Wissenschaft, vorgefertigte Meinungen aus den Untersuchungsergebnissen herauszulesen", kommentiert Ulrich Karlowski, Biologe der GRD, die Äußerung von Ministerialrat Udo Paschedag. Der vom Umweltbundesamt (UBA) geforderte Grenzwert für den Einzelereignispegel von 160 dB in 750 m Abstand wurde zwar nur um 2 dB überschritten, jedoch nur aufgrund des Einsatzes eines Blasenvorhanges mit 140 m Durchmesser. Ohne Blasenvorhang ergibt sich dagegen eine Überschreitung des Grenzwertes um 14 dB. Dies entspricht wegen der logarithmischen Skalierung einer etwa 25-fach höheren Schallleistung. Der Spitzenpegel überschreitet den Grenzwert von 170 dB sogar um 25 dB.

Insgesamt werten die Verbände die Ergebnisse der Schallmessungen bei Offshore-Rammarbeiten prinzipiell als positiv. Blasenvorhänge sind für den Schallschutz geeignet. Die Verringerung des Breitband-Schalldrucks um bis zu 12 dB durch einen Blasenvorhang verringert die Fläche des Gefahrenbereichs für Meeressäuger um 97 %.

Beim Bau des belgischen Windparks ‚Thornton Bank‘ wurden aber Schwerkraftfundamente in 25 m Wassertiefe eingesetzt, die ohne einen einzigen Rammschlag auskommen. Innovativere Lösungen zur Vermeidung unnötigen Lärms sollten nach Meinung der Verbände daher bei der Bauausführung oberste Priorität haben. Bei unvermeidlichem Lärm müssen die bereits mehrfach erfolgreich erprobten Lärmminderungsmaßnahmen zum Einsatz kommen.

Denn neuere amerikanische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Gefährlichkeit für Meerestiere mit der Anzahl der Rammschläge steigt. "Es bleibt ein deutlicher Unterschied, ob Schweinswale einem einzelnen Schallimpuls, oder - wie bei FINO 3 - mehreren tausend Schallimpulsen ausgesetzt sind", erläutert Biologin Petra Deimer von der GSM. Die Energie von Schallimpulsen addiert sich im Ohr. Dieser Umstand ist im derzeitigen Grenzwert des Umweltbundesamtes noch nicht berücksichtigt. Hier muss nach Ansicht der Verbände nachgebessert werden.

Der UBA-Grenzwert berücksichtigt zudem in keiner Weise die Vertreibung der Schweinswale durch lärmintensive Arbeiten aus ihrem Lebensraum. Auch kumulative Wirkungen wurden bislang nicht in die Betrachtung einbezogen. "Wenn in den nächsten Jahren, wie von Teilen des Bundesumweltministeriums gewünscht, tausende Windenergieanlagen im Meer installiert werden, ist allerorten mit enormem Krach zu rechnen. Schweinswale können diesem Lärm dann nicht mehr entkommen", erklärt Hermann Schultz, Landesvorsitzender des NABU.

-> -> Karte des BSH: "Nordsee Offshore-Windparks; geplant, genehmigt, abgelehnt, im Bau, in Betrieb" (pdf 200kb)

-> -> Watten-Rat: E.ON verlegt Kabel für Offshore-Windpark


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Also - gebt den Delphinen eine Chance:
- laute Arbeiten im Meer nur wenn es nicht anders geht!
- laute Arbeiten im Meer nur mit Blasenvorhang!

Dafür setzt sich die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V
u.a. auch ein - helft Ihr dabei, denn wie so oft, immer ist es ein schwieriger Einsatz gegen die Großen!

Geschenkidee:
Bild: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V.

Der GRD-Delfinkalender 2009 (Pressemeldung) ist da! Das ideale Geschenk für Meeresfreunde, und gleichzeitig eine finanzielle Unterstützung für den Verein.

Bild: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V.
Geocoin der Gesellschaft

Und für Freunde des Geocachings gibt es sogar Geocoins zur Unterstützung des Vereins!

Macht alle Mit!

Montag, 20. Oktober 2008

267) Kreative Postkartenserie von EuroNatur

Bild: www.euronatur.org/ Postkarten, die zum Nachdenken anregen sollen...


Mit umgewandelten Sätzen aus altbekannten Kinderliedern und dazu passenden nachdenklichen Fragen lenkt die Postkartenserie von EuroNatur die Aufmerksamkeit auf bestimmte in Europa bedrohte Tierarten. Die 5 Motive machen Lust auf mehr, Lust auf eine persönliche Begegnung mit den Tieren - wenn es sie nur häufiger gäbe...
Und genau dafür setzt sich Euronatur ein - bei dieser Postkartenaktion geht es speziell um die finanzielle Unterstützung von Projekten der Stiftung für Robben, Luchse, Kraniche (Zugvögel), Bären und Wölfe.

Wo es die Postkartenserie aus der nachhaltig produzierenden Stiftungs-Druckerei gibt, geht aus dem Ankündigungstext der Stiftung hervor:

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Kampagne zum Schutz europäischer Wildtiere

Die Postkartenserie finden Sie deutschlandweit in bekannten Zoologischen Gärten, Wildparks und Aquarien. Bei der Auswahl der Kampagnen-Partner standen deren Einsatz für Natur- und Artenschutz sowie die Unterbringung der Zootiere im Vordergrund.

Mit unserer Kampagne machen wir auf die Situation sowie den Schutzbedarf von Wildtieren in Europa aufmerksam und regen zum Nachdenken an. Ziel ist es, vor allem auch jüngere Generationen zu motivieren, das kostbare europäische Naturerbe für ihre Nachkommen zu bewahren.

Falls Sie die Postkartenserie anfordern möchten, senden Sie bitte eine kurze Email mit Angabe Ihrer vollständigen Postadresse an kerstin.sauer@euronatur.org. Wir freuen uns auf Sie!

Link zur Kampagne

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Übrigens gab es jetzt aktuell eine Meldung von der NABU über die Zugvogeljagd auf Malta - nach einem gesetzlich erzwungenen ruhigeren Frühjahr ist es nun wohl schlimmer als zuvor:

Zugvogeljagd auf Malta blutiger denn je
Traurige Bilanz beim Vogelschutzcamp auf der Mittelmeerinsel

Also, schreibt oder spendet mal wieder - zum Schutz der einheimischen Tierwelt!
Macht alle Mit!


Postkartenserienverlosung:
Übrigens könnt Ihr eine von drei Postkartenserien hier bei Naturtipps gewinnen:
schreibt dazu Eure Meinung zu solchen Tierartenorientierten Schutzaktionen auf. Sind sie sinnvoll oder nicht und warum? Schreibt Euren Kommentar dazu unter diesen Post. Am 27.10.2008 gibt es dann die Auslosung unter allen Kommentatoren - es sollte also eine Rückverfolgung möglich sein. Anonyme Kommentare können nicht gewinnen...
Und wie ist das - der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen ;-)

Freitag, 26. September 2008

250) NABU-Mitmachaktion: Birdwatch 2008

Bild: www.pixelio.de/ Michael Bührke
Schwalben am Wasser


Zugvogel-Skyscraper/ NABU
Pate werden für Zugvögel

Heute beim Kanufahren flog eine Schwalbe direkt über dem Wasser und holte sich wohl Insekten von der Oberfläche oder trank eine Runde. Noch sind sie da, diese typischen Sommervögel. Aber nicht mehr lange, dann fliegen sie wieder Richtung Süden und der Winter kann Einzug halten.

Passend dazu startet der NABU wieder seine Birdwatch Vogelbeobachtungsaktion. Nachdem sie 2007 mit Rekordteilnehmerzahlen ablief ist es am 4. und 5. Oktober wieder soweit:
Hier der NABU Aufruf Birdwatch 2008 auf seiner Seite (Zitat):

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Birdwatch 2008
Zugvögel beobachten und melden am Wochenende 4. und 5. Oktober

EuroBirdwatch 2008

Der Birdwatch 2008 findet wieder am ersten Oktober-Wochenende statt, also am 4. und 5. Oktober. Wenn Sie mitmachen möchten, schließen Sie sich einfach NABU-Veranstaltungen an – oder machen Sie unabhängig davon Ihre eigenen Beobachtungen. Wir empfehlen das Mitbringen eines Fernglases oder Spektivs sowie eines Vogelbestimmungsbuches.

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Übrigens ist die Vogelbeobachtung in England ein weitverbreitetes Hobby, daher hat der NABU wohl auch den englischen Begriff übernommen. Und damit es am Wochenende dann besser mit den Bestimmungen klappt, könnt Ihr Euch ja im Vorfeld schon mal mit der Vogelliste zum Birdwatching auseinandersetzen.
Linktipps zu Bestimmungshilfen gibt es u.a. im Post 128) Vogelführungen für Frühaufsteher

Viel Spaß beim Kennenlernen dieser halbheimischen Tierwelt!
Macht alle Mit und lernt ein Stück mehr Heimat kennen!

Aber bitte beachtet - beobachten heißt nicht vertreiben ;-)

Mittwoch, 20. August 2008

219) BUND.net: Kreativwettbewerb: prima Klima – ohne Kohlekraftwerke

Die Schule faengt in immer mehr Bundeslaendern an - und passend dazu gibt es vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) den folgenden Kreativwettbewerb:

Quelle: Pressemitteilung des BUND
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"Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke!"

BUND startet Kreativwettbewerb für mehr Klimaschutz

Berlin: Unter dem Motto „Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke!“ ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu einem Kreativwettbewerb auf. Gesucht werden Motive, die sich mit Kohlekraftwerken und Klimazerstörung auseinandersetzen. Die besten drei Beiträge sollen im kommenden Dezember parallel zur UN-Klimakonferenz in Posen (Polen) als Anzeigen in deutschen Tageszeitungen erscheinen. Einen ersten Aufschlag lieferte die Agentur Scholz & Friends aus Hamburg.

Der Umweltverband möchte mit dem Wettbewerb auf den geplanten Bau von deutschlandweit mehr als 25 Kohlekraftwerken aufmerksam machen, die für einen zusätzlichen Ausstoß von etwa 183 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich wären. Das Klimaschutzziel der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken, könne so nicht erreicht werden. Die dafür verantwortlichen deutschen Energiekonzerne versuchten hingegen, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen.

Norbert Franck, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BUND: „Die großen Energieunternehmen überbieten sich in ihrer Klima-Rhetorik. Doch statt konsequent die CO2-Bremse zu ziehen, planen Vattenfall, E.on, RWE, EnBW & Co. in Deutschland mehr als 25 neue Kohlekraftwerke. CO2 wollen sie vergraben statt vermeiden. Das ist alles andere als eine kreative Lösung der Energie- und Klimaprobleme. Wir freuen uns auf viele Beiträge, die dem Greenwashing etwas entgegensetzen.“

Mehr Informationen

Zeichnungen, Fotos, Collagen – jede Darstellungsform ist erwünscht und kann bis zum 15. November unter www.bund.net/kreativwettbewerb eingereicht werden. Auf dieser Website ist auch eine druckfähige Vorlage des Motivs von Scholz & Friends als Download zu finden.

Alle Beiträge des Wettbewerbs und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter www.bund.net/klimaschutz.

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So bekommt der Kunstunterricht ein Ziel! Und die Notwendigkeit des Themas kann gleich übernommen werden in andere Unterrichtsfaecher, z.B. nach dem Motto: "Sind Kohlekraftwerke nachhaltig?", oder allgemeiner: "Wie sieht eine nachhaltige Stromwirtschaft aus?". Oder: "Was ist greenwashing? Gibt es das auch in anderen Bereichen?", oder...

Übrigens:
Mitmachen kann jeder - auch privat!

Macht alle Mit!

Freitag, 23. Mai 2008

167) Schmetterlingsbeobachtungen melden

Bild: www.pixelio.de/ Lutz_1960
Sanfte Schmetterlinge und kratzige Disteln - zwei die zusammengehören...


Schmetterlinge begeistern jeden, falls er sie zu Gesicht bekommt. Hier in unserer Reihenhaussiedlung ist das schon etwas ganz besonderes. Da müssen wir schon weiter raus, um ein paar dieser bunten Gaukler beobachten zu können. Der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e. V.) verläßt sich auch nicht auf eine einzige Meldung, sondern ruft gleich Deutschlandweit zur Schmetterlingsmeldung auf. Zitat von der Aktionsseite des BUNDs:

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Das Abenteuer Faltertage geht weiter!


Auch in diesem Jahr rufen wir Sie auf, heimische Schmetterlinge zu zählen und Aktionen rund um die "Gaukler der Lüfte" zu starten.

Die Saison endet am 31. Oktober. Höhepunkt der Zählungen und Aktionen werden die Internationalen Faltertage am 24./25. Mai 2008 sein, parallel zur 9. UN-Naturschutz-Konferenz in Bonn.

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Also, klickt Euch auf die Seite und

Macht alle Mit!

Aber Achtung: keine Falter fangen für diese Aktion. Die Flügel sind viel zu empfindlich!

Freitag, 2. Mai 2008

154) Artenvielfalt ist Trumpf

Bild: www.pixelio.de/ Günther Dotzler
Auch der Laubfrosch ist mit von der Partie...


Und wer das nicht glaubt, kann gerne das neue Onlinegewinnspiel des NABU ausprobieren (die anderen natürlich auch ;-)):

Informationen von der NABU-Aktionsseite:

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Die Artenvielfalt entdecken
Vielfalt ist Trumpf! Denn Artenvielfalt ist der Schlüssel für unser Überleben auf dieser Erde. Entdecken Sie mit dem Spiel ArtenTrumpf die unterschiedlichen Stärken und Schwächen der Tiere. Kann der Wolf wirklich das Goldrückenrüsselhündchen stechen? Probieren Sie es aus.

Bei ArtenTrumpf gibt es tolle Preise zu gewinnen und gleichzeitig können Sie Ihr Wissen testen. Wir brauchen Experten jeder Art, um die Vielfalt unserer Welt besser schützen zu können!
>> Hier geht es zum Gewinnspiel

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Also, wenn Ihr noch ein Kartenspiel oder ein ungewöhnliches T-Shirt für die schönen Tage braucht -

Macht alle Mit!

Mittwoch, 30. April 2008

152) WWF Deutschland feiert 45. Geburtstag

Bild: © WWF
Schade, daß die Natur ihn braucht, klasse, daß die Natur ihn hat - 45 Jahre WWF-Deutschland

Das ist ein Grund zum Feiern! Dafür bekommt der WWF den Naturtipps-Post zum 1. Mai!

Naturtipps freut sich, daß der WWF sich so engagiert für die Umwelt einsetzt und sagt:

DANKE WWF!

Das muß gefeiert werden! Und deshalb gibt es eine virtuelle Feier über den Post 100) Heute feiern wir die 100!
Also: heute feiern wir damit den 45. Jahrestag vom WWF :-) !


Bild: © WWF

Und was macht der WWF zur Feier des Tages?
Er feiert sich nicht, sondern ruft auf zu einer einmaligen Spende von 45,- Euro:

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45 Jahre sind noch nicht genug: Wir machen weiter

... mit Ihrer Hilfe! Werden Sie mit Ihrem Namen Teil des Rettungsplanes!

Über 2.100 Projekte weltweit hat der WWF Deutschland in den letzen 45 Jahren mit Hilfe Ihrer Spenden initiiert und gefördert - mit großem Erfolg. Dennoch geht die Zerstörung der natürlichen Lebensräume weiter und es gibt viele Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Für ihr Überleben setzt sich der WWF weiterhin ein.


Helfen Sie uns mit 45 Euro. Unterstützen Sie die Projekten des WWF!

Spenden Sie JETZT! >>



Text: © WWF
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Auf der entsprechenden Spenden-info-Seite werden viele aktuelle Projekte des WWF vorgestellt, damit jeder weiß, wo überall Hilfe angesagt ist.

Geschenkidee:
Oder werdet gleich WWF-Mitglied, bzw. verschenkt eine Mitgliedschaft. Der WWF hat auch einen Kinder- und Jugendbereich :

Bild: © WWF

Macht alle Mit!

Montag, 7. April 2008

131) Expo der Vielfalt

Ein toller Veranstaltungstipp für den Mai habe ich bei dbu.de gelesen:

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DBU lädt ein nach Bonn zur „Expo der Vielfalt“

Über 180 Aussteller aus In- und Ausland zeigen ihr Naturschutzengagement vom 27.-30. Mai parallel zur UN-Konferenz
Eisvogel
Der bunt schillernde Eisvogel benötigt saubere Bäche für seine Nahrungssuche. Deshalb ist seine Anwesenheit ein Indiz für gesunde Gewässer. In industrialisierten, dicht bevölkerten Regionen kommt er nur noch selten vor. Um die Artenvielfalt der Natur zu erhalten, beraten sich Wissenschaftler und Politiker aus aller Welt im Mai in Bonn.

Bonn/Osnabrück. 5.000 Delegierte aus 190 Staaten werden vom 12. bis 30. Mai in Bonn zur weltweit größten Naturschutzkonferenz erwartet, um über den Schutz der biologischen Vielfalt zu beraten. Parallel zur Konferenz der Vereinten Nationen (UN) organisiert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vom 27. bis 30. Mai eine „Expo der Vielfalt“ auf dem Robert-Schuman-Platz. Über 180 Aussteller aus fünf Kontinenten bieten nicht nur Fachleuten ein interessantes Programm: Neben vielfältigen Ständen werden zwei DBU-Ausstellungen gezeigt, die Kindern und Erwachsenen Natur nahe bringen. Besucher können mit Experten über verbotene Urlaubsmitbringsel, „Grüne Jobs“, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft oder Umweltbildung diskutieren. Und auch Kulturliebhaber kommen mit dem Tanztheaterstück „Go4BioDiv“ oder dem Musical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“ auf ihre Kosten. Jeder Tag klingt aus mit Konzerten von regionalen Bands und Chören.

Zeltstadt
Zu einer Zeltstadt wird der Bonner Robert-Schuman-Platz während der "Expo der Vielfalt" vom 27. bis 30. Mai 2008 - wie 2007 der Garten von Schloss Bellevue während der "Woche der Umwelt" in Berlin.
Bionik-Ausstellung
Die DBU-Ausstellungen "FasziNatur" und "Inspiration Natur" können vom 12.-30. Mai in Bonn kostenlos besucht werden.
70 Programmpunkte auf der Expo der Vielfalt

Organisiert werden die etwa 70 Programmpunkte von der DBU und von verschiedenen Bundesministerien wie dem Umweltministerium, dem Forschungsministerium oder dem Landwirtschaftsministerium. Auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) oder der Deutschlandfunk (DLF) gestalten einzelne Vorträge und Diskussionsrunden.

Zeltstadt mit über 180 Messeständen - interaktive Austellungen mit Führungen

Mehr als 180 Messestände bilden die Zeltstadt, in der national und international namhaften Unternehmen, Verbände, Forschungs- und Bildungseinrichtungen ihre Naturschutzprojekte präsentieren: Zum Beispiel stellt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mit Sitz in Nairobi seine Arbeit vor, ebenso wie das Atlantische Regenwaldprojekt Netzwerk (RMA) aus Brasilien. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zeigt, wie sie die Erde aus dem Weltraum beobachtet und so zu ihrem Schutz beiträgt. Greenpeace, der World Wide Fund for Nature (WWF), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sind vor Ort. Die DBU-eigenen interaktiven Ausstellungen „FasziNatur – Natur entdecken“ und „Inspiration Natur – Patentwerkstatt Bionik“ können zwischen dem 12. und 30. Mai besucht werden. Für Schüler, Studenten und andere Gruppen bietet die DBU kostenlose Führungen an, für die eine telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 0541/9633921 notwendig ist.
Zuhörer
Ohren spitzen lohnt sich: Die Diskussionsrunden und Fachvorträge zu Naturschutzthemen sind hochkarätig besetzt. Zusätzlich gibt es auf der "Expo der Vielfalt" Konzerte und Tanztheater.
Prominente Redner auf den Bühnen

Um die große Bedeutung der Artenvielfalt auf unsere Natur, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, sind die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen hochkarätig besetzt: Zu den Gästen gehören unter anderem Sigmar Gabriel (Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Dr. Johannes Merck (Direktor für Corporate Social Responsibility der Otto Group, Geschäftsführer der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz sowie Mitglied des NABU-Präsidiums) oder Prof. Dr. Antonia Kesel (Vorsitzende der Biotechnologie im Verein Deutscher Ingenieure – VDI sowie Leiterin des Internationalen Studiengangs Bionik an der Hochschule Bremen und des Bionik-Innovations-Centrums).

Weitere Informationen zu den kostenlosen und frei zugänglichen Veranstaltungen der Expo der Vielfalt“ unter www.plaza-der-vielfalt.de.
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Wer also zu der Zeit in Bonn ist oder die Stadt schon immer mal besuchen wollte - es lohnt sich bestimmt ein Besuch!

Freitag, 18. Januar 2008

061) Unkonventionelle Spendenaktionen

Spendengelder werden im Umweltschutz wie auch in vielen anderen Bereichen ständig gebraucht. Viele Aktionen sind auf Spendengelder angewiesen. Da ist es wichtig, sich aus anderen Projekten hervorzuheben durch eine besondere Spendenaktion. Heute gibt es dazu ein paar interessante Beispiele:

NABU:
- Die NABU VISA Card - die kleine Karte für große Projekte, mit verschiedenen Motiven

- Tierische Handy-Klingeltöne





WWF:
- Verschenken Sie ein Plüschtier…:
… und leisten Sie gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur.
- Geschenkzertifikate
- Spendenurkunden
- Puzzlestein gegen Spende zum Verschenken auf der „Weltkarte des Lebens“
- Hochwertige Kunstdrucke gegen Spende
- Schutzengel werden... ...für die Braunbären in den Alpen
- Werden Sie einer von 2.000 Global 200-Protectoren!
Schützen Sie die wertvollsten Ökoregionen der Erde auf ganz herausragende Art
- Testamente für die Natur: Bewahren, gestalten, vorsorgen
Hier kann auch ein Testamentratgeber zu dem Thema bestellt werden

BUND:
- Wildkatzenprojekt fördern
"Ausgerechnet Mäuse können die Wildkatze retten - und zwar Ihre!",
lautet der Spendenslogan. Und damit man weiß, wofür gespendet wird, gibt es einen Spendenkatalog.

Das Spendenportal
Atmosfair.de
Flugpassagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Die Spenden ermöglichen Projekte in Entwicklungsländern.

Aber Achtung: Vermeidung von Flugverkehr ist immer noch deutlich besser als ein "Gewissen rein kaufen" über solch eine Aktion. Allerdings, wenn ein Flug unvermeidlich ist, dann kann dies als positive Begleiterscheinung auftreten. In den Medien werden solche Spendenmöglichkeiten (Es gibt auch noch andere Spendenportale in dieser Richtung) allerdings z. T. aus eben diesem Grund skeptisch betrachtet. Bei net-tribune.de wird in dem Bericht "Fragwürdige Spenden als CO2-Ausgleich" z. B. ausführlich darüber berichtet. Atmosfair wird dabei mit anderen zusammen positiv erwähnt...

- Gaia Styles
gaia-styles: unkonventionelle Spendenaktion zum Pflanzen und Betreuen von Bäumen
Ausgezeichnet mit dem DBU-Förderpreis 2004: GAIA – Fusion of Styles
Nach der Seite wird durch Baumpflanzungen, Vermittlung von Baumpatenschaften und öffentlichkeitswirksame Aktionen versucht, dem Thema „Bäume“ Beachtung in der Öffentlichkeit zu verleihen und die Menschen zu individuellem Engagement zu bewegen. Zur Finanzierung wird u.a. Freizeitmode verkauft, deren Erlös zu 100 % den Umweltprojekten zufließt. Das Projekt zeichnet sich demnach durch die innovative Art der Kommunikation von Umwelt- und Naturschutzthemen aus.

- Gesellschaft zur Rettung der Delfine:
Hier geht es zu den 5 Delfinhilfsprojekten von der Gesellschaft:


Unkonventionell gespendet werden kann unter anderem so:

Sachen spenden für Delfinschutzprojekte

Alt-Handys sammeln für Delfine in Mosambik



Toner-Recycling Aktion





- Greenpeace:
Fördermitglieder werden umfassend von einem eigens eingerichteten Team betreut. Es gibt einige Vorteile als Fördermitglied, u.a.:

* 4 x im Jahr die Greenpeace Nachrichten frei Haus
* Aktionsbriefe zu brandaktuellen Themen
* Scheckheft mit besonderen Leistungen wie kostenloser Videoverleih, Infos zu Ökostrom, kostengünstige Trinkwasseranalysen und vieles mehr

Geschenkidee:
Für jemanden, der alles hat, ist eine originelle Spendenbescheinigung genau das Richtige!
Und für die anderen Natur- und Umweltfreunde ist auch manch Interessantes dabei.

Dieses sind nur einige Spendenbeispiele aus dem weiten Feld der Umweltorganisationen, darum:
Wißt Ihr auch noch besondere Spendenaktionen? Dann beschreibt sie doch in einem Kommentar!

Freitag, 11. Januar 2008

054) Jahr des Delfins 2007 wurde um ein Jahr velängert

Bild: www.pixelio.de/ Eugen Roth
Delfine in der Natur zu beobachten ist vielerorts eine Glückssache...

"Das Jahr des Delfins 2007 wurde um ein Jahr velängert"


Das klingt klasse!
Aber es ist super traurig und enttäuschend!
Denn dieses Jahr soll nur verlängert werden, weil es fehl geschlagen ist... Viel Trouble gab es, aber wenig positive Ergebnisse. Gab es überhaupt positive Ergebnisse?

Bild: Gesellschaft zur Rettung der Delfine
Im Folgenden die Pressemeldung der Gesellschaft zur Rettung der Delfine:


Ernüchternde Bilanz des "Jahr des Delfins 2007"

- Eine Delfinart ausgestorben
- Weitere Arten unmittelbar vom Aussterben bedroht
- Schutzabkommen für bedrohte Schweinswale zerstört
03.01.2008 - Das mit großem Mediengewitter eingeläutete "UN-Jahr des Delfins 2007" ist aus der Sicht der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben. "Die Bilanz ist mehr als enttäuschend", sagt der GRD-Biologe Ulrich Karlowski. "Für die bedrohten Delfinpopulationen wurde kaum etwas erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor, so die knapp 600 in deutschen Gewässern heimischen Ostseeschweinswale, der Vaquita aus Mexiko oder die etwa 100 vor Neuseeland lebenden nördlichen Hector-Delfine."
Als besonders gravierenden Rückschlag wertet die GRD, die ausgerechnet im "Jahr des Delfins" vollzogene Auflösung des Sekretariats des ASCOBANS-Kleinwalschutzabkommens für die Nord- und Ostsee. "Die neue ASCOBANS-Führung unter Leitung der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) erweist sich angesichts zunehmender Bedrohungen für unsere heimischen Schweinswale als inkompetent und völlig überfordert", kritisiert Karlowski.

Zu Kernthemen des Delfinschutzes wie Überfischung der Nahrungsressourcen, Beifang, Delfinmassaker vor der japanischen Küste, Munitionsaltlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee oder der Wiedereinführung der Treibnetzfischerei im Mittelmeer durch die EU schwieg sich die offizielle Kampagne "Jahr des Delfins" weitgehend aus. Dagegen übte man auf Konferenzen gegenseitiges Schulterklopfen und produzierte eine Unmenge von bunten Broschüren, Kalendern, Postern und anderen Materialien.

"Im Jahr des Delfins wurde viel Geld für Konferenzen und Aufklärungskampagnen ausgegeben, aber dort, wo es für die Meeressäuger um Überleben oder Aussterben geht, fehlen nach wie vor die Mittel. Die Kampagne war gekennzeichnet von einem für die Delfine schrecklichen, weil tödlichen Missklang zwischen Theorie und Praxis", lautet das Fazit der GRD. "Es ist schon fast zynisch, dass das ursprünglich für ein Jahr konzipierte Jahr des Delfins um ein weiteres Jahr verlängert wurde.

Weitere Informationen:
-> Offizielle Webseite des "Jahr des Delfins"
-> Die Mitmachseiten zum "Jahr des Delfins"
-> The Fall of the ASCOBANS-Treaty
-> "Jahr des Delfins" Sponsor TUI unterstützt Delfintreibjagd in Japan!


Und hier geht es zu den 5 Delfinhilfsprojekten von der Gesellschaft:




Weitere Spendenhilfsaktionen der Gesellschaft:


Sachen spenden für Delfinschutzprojekte



Alt-Handys sammeln für Delfine in Mosambik



Toner-Recycling Aktion






Und noch ein Tipp: Wenn unbedingt Thunfisch auf den Tisch soll - dann nur delfinfreundlich gefangener.
Und wenn im Restaurant keine positive Auskunft darüber gegeben werden kann - dann verzichtet auf den Thunfisch!
Und wenn auf der Tiefkühlpizza keine positive Auskunft darüber steht - dann verzichtet auf die Pizza!
Und wenn auf der Konservendose nicht "Thunfischfreundlich gefangen" oder ähnliches steht - dann verzichtet auf die Dose!


Also: Wer Energie gesammelt hat bei den Walvideos im Blog 052) der kann hier aktiv werden für die kleinen Geschwister - die Delfine!

Mittwoch, 9. Januar 2008

052) Auftanken mit Walvideos von Greenpeace

Bild: www.pixelio.de, Andreas Köckeritz

Als Umweltschützer ist es wichtig, mit Hilfe von der Natur immer wieder aufzutanken! Schon allein, um zu wissen, warum es sich lohnt quer oder manchmal auch gegen den Strom zu schwimmen.

Eine tolle Sache sind dafür schöne Kurzvideos.
Auf dem Videoportal YouTube gibt es Greenpeacevideos. Mit dabei sind super Walvideos!

Viel Spaß!

Samstag, 24. November 2007

018) Umweltnewsletter - Blitzschnell brandheiße Informationen

Bildquelle: www.pixelio.de, Fotograf: S. Hofschlaeger

Viele Internetseiten bieten mittlerweile Newsletter zu speziellen umweltrelevanten Themen. Mal politisch orientiert, mal für Aktionen werbend und mal einfach anregend und informativ. Hier eine Liste interessanter Newsletter, die mir im Internet begegnet sind:

- NABU Newsletter:
- Natur im Klimawandel
- Pressenewsletter
- NABU-News
- Living 2010

- Der WWF bietet folgende Newsletter an:
- Mit dem Info-Newsletter gibt es einmal in der Woche aktuelle Informationen rund um den WWF.
- Der Aktions-Newsletter informiert über die aktuellen E-Mail-Aktionen und deren Ergebnisse. Er erscheint unregelmäßig.
- Im Helfen-Newsletter erfahrt Ihr mehr über die aktuellen Projekte und wie Ihr den WWF dabei unterstützen könnt, die Vielfalt unseres Planeten zu bewahren. Dieser Newsletter erscheint einmal im Monat.
- Der Presse-Newsletter liefert die aktuellen Pressemeldungen "druckfrisch" und in voller Länge. Er erscheint mehrmals in der Woche - je nachdem, wie viel gerade in der WWF-Welt passiert.
- Mit dem Shop-Newsletter werdet Ihr über Neues rund um das WWF-Shop-Sortiment informiert.
- In unregelmäßigen Abständen erscheint der Lehrer-Newsletter und stellt neue Lehrmittel, Ideen und nützliche Infos für den Unterricht in Grundschule und Sekundarstufe I vor.
- Der Young Panda-Newsletter erscheint unregelmäßig und berichtet über Neuigkeiten aus dem Jugendprogramm Young Panda.

- Der Deutsche Tierschutzbund e.V. bietet ebenfalls einenNewsletter

- ROBIN WOOD bietet einen themenübergreifenden ROBIN WOOD-Newsletter liefert einmal monatlich einen aktuellen Überblick über die ROBIN WOOD-Fachthemen, ROBIN WOOD-Aktionen und interessante Umweltpolitik-Berichte.

- Der Umweltschutz-NEWS.de-LETTER stellt die wöchentliche Zusammenfassung der auf Umweltschutz-NEWS.de publizierten Artikel, Pressemitteilungen und Veranstaltungshinweise dar.

- unter https://ufo.tu-bs.de/cgi-bin/mailman/listinfo/asse
könnt Ihr Euch in den Newsletter eintragen, der Informationen und Diskussionen zum Atommülllager Asse II beinhaltet.

- Der NAJU-Newsletter erscheint einmal im Monat und richtet sich an alle, die bei der NAJU (Naturschutzjugend im NABU und der Naturschutzjugend im LBV in Bayern) aktiv sind oder dies werden wollen. Er informiert darüber, was bundesweit bei der NAJU aktuell so alles passiert, und was sonst noch für den umweltinteressierten Menschen interessant sein könnte...

- Der Umweltverband BUND gibt den BUNDletter raus , zu finden unter der Rubrik "Presse". Hier gibt es auch ein Abonnement für die aktuellen Pressemitteilungen. Außerdem können hier die wöchentlichen "Ökotipps" abonniert werden.

- Das Wolfmagazin bietet den Wolfmagazin-Newsletter

- Newsletter von Arche Online. Hier gibt es einmal pro Woche eine Mail mit Nachrichten aus den Bereichen Tiere, Natur und Umwelt.

- Der Newsletter von dieBrennstoffzelle.de informiert regelmäßig über neue Nachrichten in der Presse-Ecke der Seite und damit über nationale und internationale Entwicklungen im Brennstoffzellen-Markt.

- Der Energie-Server Newsletter bietet Informationen zu folgende Themen:
1. aktuelle Trends und Entwicklungen in der Brahttp://www.blogger.com/img/gl.link.gifnche der erneuerbaren Energien, weltweit
2. Kurz und präzise werden innovative Kampagnen, Projekte und Produkte vorgestellt, die auf fossile Energieträger verzichten.
3. Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten aus Politik, Forschung und Entwicklung

- Bioland hat einen Presseverteiler

- Der Anbauverband Demeter bietet einen Newsletter und einen Presseverteiler


Und wie immer wird die Seite nur mit Eurer Hilfe immer vollständiger - wenn ihr noch passende Links wißt, dann hängt sie einfach als Kommentar an.

Donnerstag, 15. November 2007

013) ROBIN WOOD feiert 25. Geburtstag!



Am 15.11.2007 verkündet ROBIN WOOD seinen 25 Geburtstag im Newsletter. Selbstverständlich gratuliert auch der Umweltblog Naturtipps.
Super, daß es Euch schon so lange gibt - schade, daß wir Euch schon so lange brauchen! Macht weiter so! DANKE für jeden Einsatz!

ÜBRIGENS: Wer noch eine Bescheinigung für die Steuern braucht - spendet doch an eine Umweltorganisation, die schreiben gerne Spendenbescheinigungen aus! ;-)

Geschenkidee:
Wer schon alles hat, freut sich vielleicht über eine Spendenbescheinigung für eine Umweltorganisation zu Weihnachten!

Donnerstag, 1. November 2007

008) Naturschutzgruppen für Kinder und Jugendliche


Heute hat der WWF ganz neu das Kinderprogramm „LiLu Panda“ für Drei- bis Sechsjährige gestartet.
Unter der LiLu-Panda erfahrt Ihr alles über die neue Gruppe. Bisher konnten Kinder ab 7 Jahren aktiv mitmachen bei den Young Pandas. Jetzt gibt es auch für die kleinen Geschwister eine regelmäßige Zeitung und mehr.


Auch der BUND hat eine Jugendgruppe. Auf der Seite Bundjugend gibt es genaue Informationen über sie.





Die Jugendgruppen von Greenpeace findet Ihr unter dem Namen greenpeace4kids. Sie setzt sich zusammen aus vielen Greenteams, die in den einzelnen Städten aktiv sind. Im Greenteam-Finder, könnt ihr schauen, wo eine Gruppe in Eurer Nähe ist.


Die Naturschutzjugend Deutschland ist die Jugendgruppe der beiden Verbände LBV in Bayern (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) und NABU (Naturschutzbund). Mit über 80.000 Mitgliedern ist sie Deutschlands größter Kinder- und Jugendverband im Bereich Natur- und Umweltschutz.

Wer gerne in Zeltlagern mitmacht oder an Wochenendseminaren mitmacht, unterwegs ist und Tiere beobachtet, der ist im Deutschen Jugendbund für
Naturbeobachtung (DJN)
genau richtig. Selbst wenn es bei Euch keine Ortsgruppe geben sollte, für die Ferien/ das Wochenende findet Ihr hier tolle Freunde.


Bei Sielmanns Natur-Ranger Deutschland e.V. liegt der Schwerpunkt darin, die einheimische Tierwelt genau kennen zu lernen. Das Ziel ist, Natur mit allen Sinnen kennen zu lernen. Es gibt Ortsgruppen, die u.a. Exkursionen und Aktionen machen. Nach dem Motto "Was man nicht kennt, kann man nicht lieben – was man nicht liebt, wird man nicht schützen."

Der Deutsche Tierschutzbund hat ebenfalls eine Jugendportal. Auf der Seite Jugendtierschutz.de gibt es viel Wissenswertes, Mitmachaktion und die Kontaktadressen aller Jugendgruppen. Bestimmt gibt es auch eine in Eurer Nähe.



Es gibt noch viele weitere Gruppen, besonders kleine Ortsgruppen. Wenn Ihr eine Organisation oder unabhängige Gruppe kennt, die hier noch nicht aufgeführt ist, dann schickt mir doch bitte eine Nachricht an naturtipps add gmail.com (add als @ und ohne Leerzeichen schreiben).


Geschenkidee:
Die Mitgliedschaft in solch einer Gruppe kann ein tolles Geschenk sein. Allerdings sollte mit dem möglichen Neumitglied genau besprochen werden, welche Gruppe die geeignete sein könnte!


Übrigens: ist am 8. Dezember Weltklimaschutztag, organisiert von 80 Organisationen. Sie haben sich zu einer Klimaallianz zusammengeschlossen. Dazu gehören auch einige der Kindergruppen! Es gibt 2 Großdemonstrationen: eine in Berlin und eine in Neurath bei Düsseldorf. Und da könnt ihr dann auch Eure Eltern mitnehmen.

Samstag, 20. Oktober 2007

003) Aktiv werden in Umweltverbänden

http://www.progruen-pb.de
http://www.bund-nrw.de
http://www.wwf.de
usw.


Hallo Naturfreunde,

manch einer von Euch überlegt vielleicht hin und her, wie er mit anderen zusammen aktiv werden kann für den Umweltschutz. Da sind Umweltverbände genau das richtige. Viele von Ihnen haben spezielle Schwerpunkte, so daß es sich lohnt, die einzelnen Verbände genau unter die Lupe zu nehmen. Heute gebe ich Euch Links, auf denen verschiedene Umweltverbände mit ihren Links aufgelistet sind - und jetzt heißt es nur noch losklicken und nachlesen...
rewirpower
Portal der Stadt Pforzheim
umwelt-portal

Viel Erfolg bei der Suche nach neuen Freunden und Gleichgesinnten!

Der Blog lebt durch Euch!
Darum freue ich mich über Linkhinweise zu Themen aus dem Blog! Bitte schickt sie an naturtipps add gmail.com (add als @ und ohne Leerzeichen schreiben). Schreibt das Datum des zugehörigen Posts dazu. Ich übernehme sie dann in den Post, wenn sie passen ;-) So bleiben auch alte Posts immer aktuell und interessant. Danke!