Bild: www.plastic-planet.at, Foto: copyright Thomaskirschner.com
Schluß mit der Winterruhe - der neu angelaufene Kinofilm "Plastic Planet" rüttelt wach...
Denn bei diesem Film ist deutlich zu merken, daß das Thema "Plastik" dem Regisseur Werner Boote selber nahe geht, daß er aus persönlichen Gründen daran interessiert ist... Entsprechend hartnäckig sind die Recherchen, die er zum "Plastik" unternimmt.
Sein Großvater war in den 60er Jahren Geschäftsführer der Deutschen Interplastikwerke - der Geruch der damaligen Plastikspielsachen ist für Werner Boote unvergessliche Kindheitserinnerung. Umso intensiver hat er in den vergangenen 10 Jahren nach Antworten zu Fragen rund um Plastik gesucht und sie schließlich in diesem Film zusammengefaßt... Selbst wenn damals in den 60ern wohl noch keiner wirklich wußte, was es mit den Gefahren und Problemen rund um dieses "Wundermaterial" auf sich hat - heute gibt es viele Daten und Fakten zum Plastik. Und es ist teils erschreckend, was Werner Boote alles während seiner Recherchen zu dem Stoff erfahren und für diesen Film zusammengefaßt hat.
Wie heißt es so schön im Trailer zu dem Film: "Wenn sie diesen Film gesehen haben, werden sie nie mehr aus einer Plastikflasche trinken..." Nun, mir waren diese Flasche bereits vorher suspekt und jetzt erst recht... Wir ertrinken ja förmlich in diesem Stoff, der langsam aber sicher in jeden Winkel der Erde vordringt, sei es als Molekül, als feiner "Sand" oder als erkennbarer grober Müll - Plastik ist überall... mittlerweile sogar in unserem Blut. Das Filmteam hat sich darauf testen lassen - Ergebnis positiv. So, wie laut Film ältere Menschen DDT im Körper gespeichert haben, so speichern wir heute Stoffe aus dem Plastikzeitalter in uns... aufgenommen über die Atemwege, über die Haut, über die Nahrung...
Über die Nahrung? Ja, auch über diese! Warum sollte es uns besser gehen als den Fischen in und den Vögeln über den Meeren...? Mittlerweile treiben laut Film sechsmal mehr Plastikteilchen als Plankton in den Meeren umher... Denn es braucht meist Jahrhunderte zur Zersetzung im Meer und das Plastik reibt im Wellengang der Meere nur immer kleiner, bis zu Planktongröße... Und spätestens dann wird es von den Meerestieren mit der Nahrung aufgenommen... und wir essen die Meerestiere, falls sie nicht vorher am plastikvollen Magen bereits verhungert sind...
Aber wir nehmen Stoffe aus dem Plastik auch über andere Wege mit der Nahrung auf...
Dieses und noch viele erschreckende Informationen mehr gibt es in dem Film.
Interessiert? Dann schaut ihn Euch an...
Wann er wo läuft ist unter anderem auf der Filmseite zu finden im Kinofinder. Eure Stadt ist nicht dabei? Euer Lieblingskino sendet ihn nicht? Dann sprecht den Kinobetreiber an, macht ihn neugierig auf den Film, der ohne Plastik nicht hätte gedreht werden können. Ist dieser Stoff nun ein Segen oder ein Fluch? Beantwortet Euch die Frage am Besten selber nach dem Film und laßt vor allem die Plastikflaschen stehen, die Plastiktüten hängen, die Plastikdekoration liegen... Oder gilt das in unserer Gesellschaft bereists als zu weltfremd? Jedenfalls ist es nicht immer leicht durchzuführen...
Aktuell läuft übrigens für Deutschland bis Ende März die Petition „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Einkaufstüten/Plastiktüten in Deutschland verboten werden“... Sie wurde gestartet von der Utopistin "Palmzweig". Warum? Das kann auf utopia.de nachgelesen werden im Artikel "Durchs Studium wurde ich aktiv".
Verraten sei schonmal, daß ein Flyer vom BUND-"Freunde der Erde" über den Film „Plastic Planet“ Auslöser war. Denn der BUND ist einer der Partner des Filmes.
Interessant sind übrigens auch die Kommentare, die bei Utopia.de zum Artikel über Plastic Planet „Kinder des Plastikzeitalters“" geschrieben wurden. Dem Plastik wird dort recht kritisch begegnet...
Übrigens bin auch ich, halt ebenfalls "Kind des Plastikzeitalters", dabei, meine Gewohnheiten zu überdenken, teils umzustellen und plastikfreier einzukaufen. Und das versucht z.B. auch Klaudia und berichtet darüber in ihrem Blog "Ich bin der Antiplast"...
Noch weitere Anregungen und Ideen zu einem plastikfreieren Leben gibt es im filmbegleitenden Blog "Kein Heim für Plastik", der auf der ausführlicheren östereichischen Seite zum Film Plastic Planet verlinkt ist. Dort berichtet eine österreichische Familie über ihre Erfahrungen auf dem Weg zu einem plastikfreien Leben...
Wenn also zukünftig immer mal wieder Posts über Plastik und mögliche Alternativen hier bei Naturtipps erscheinen sollten, dann wundert Euch nicht. Das Thema begleitet und beschäftigt mich schon länger und ist durch den Film wieder in Vordergrund gerückt. Merkwürdig, daß es bei Naturtipps noch nicht so direkt Thema war, jetzt gibt es jedenfalls ein passendes Stichwort.
Also dann - ich wünsche Euch möglichst plastikfreies Blut in den Adern und Essen auf den Tellern...
Auf daß wir unsere Plastikbedarf endlich reduzieren auf die wirklich segensreichen Bereiche, wo dieses Material wichtig und vielleicht sogar unersetzbar ist... denn ist Erdöl nicht eigentlich viel zu wertvoll für unseren scheinbar unendlichen Plastikhunger?
Und hier noch der offizielle Trailer zum Start in den deutschen Kinos am 25.02.2010:
Plastic Planet - nicht nur für die Erwachsenen, sondern meines Erachtens übrigens auch ideal als Film für den Schulunterricht... denn er ist informativ, interessant und abwechslungsreich gemacht. Es steht sogar passendes Schulmaterial zum Download bereit auf der Seite von plastic-planet.de. Wie wär es zum Beispiel mit einer Schulvorführung im Kino vor Ort... Der Film wurde übrigens von Vision Kino für den Einsatz im Schulunterricht empfohlen!
Also, für ein plastikfreieres Leben - Macht alle Mit!
...auf dem Weg zum "Antiplasten" auf diesem Plastic Planet ;-)
Donnerstag, 4. März 2010
330) Kinofilm Plastic Planet
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Labels: Film, Plastik, Schule, Umweltschutz
Montag, 30. November 2009
329) 1. Bielefelder Film-Klimawoche
Bild: www.naturtipps.de
1. Bielefelder Film-Klimawoche
Überall werden Jugendliche aktiv
aktiv für ein nachhaltigeres Leben
traurig, daß es notwendig ist
klasse, daß es so ist
Danke!
Bei dem Projekt "1. Bielefelder Fil-Klimawoche" geht es um eine Filmwoche mit 5 Filmen und jeweils dazu passenden Diskussionspartnern. Die Veranstaltungen sind öffentlich und mit freiem Eintritt - es kann also jeder mitmachen, egal ob super reich oder mittellos - jeder kann sich rein setzen, mitdiskutieren und dabei sein...
Initiiert ist die Woche von der Klima- und Umweltschutz-AG der Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen. Hier ein Auszug aus der Pressemeldung (als pdf Dokument verfügbar):
"Die Uhr tickt... stoppt den Klimawandel! ...und genau deshalb veranstaltet das Friedrich-v. Bodelschwingh Gymnasium eine Woche vor der Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen vom 30.11.2009- 04.12.2009 eine Filmwoche mit Filmen, die sich mit der Thematik des Klimawandels, erneuerbaren Energien und alternativen Mobilitätskonzepten beschäftigen.
Eingeleitet wird die Woche am Montag durch eine Podiumsdiskussion mit Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Leben und Mitgliedern diverser Klimaschutzverbände..."
Folgende Filme gibt es im Laufe der Woche abends zu sehen und zu diskutieren (vollständiges Programm hier, Einlaß jeweils ab 18.00 Uhr):
- Eine unbequeme Wahrheit
- The age of stupid
- 11th hour
- The fuel film
- Who killed the electric car
Veranstaltungsort:
In der Aula
Gymnasium Sek. II und Berufskolleg
Am Zionswald 12
33617 Bielefeld
Bahnhaltestelle Bethel (1 Senne bzw. Schildesche)
Bushaltestelle Bethel(eck) (Linien 28, 48, 87, 88, 95, 122)
Achtung:
Diese Veranstaltungen sind von Schülern initiert für alle - nicht nur für Schüler, nicht nur für diese Schule - jeder darf mitdiskutieren...
Ich wünsche viel Erfolg und viele Menschen, die dadurch nachdenklich (-er) werden. Aufklärung und Wissen ist wichtig für die Bereitschaft hin zu einem nachhaltigeren - cooleren - Leben...
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Montag, November 30, 2009
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Labels: Aktion, Klima, Schule, Unterrichtshilfen, Veranstaltungstipp, Video
Montag, 28. September 2009
320) Schulen aufgepaßt: Aktion Eichhörnchen - jetzt ist die Zeit!
Laßt die Bäume wachsen in allen Ecken!
Wikiwoods sucht Mitstreiter zum Bäume Pflanzen (siehe Post
Waldsaat e.V. sucht Mitstreiter zum Bäume säen
Lehrer und Schulklassen aufgepaßt, hier ist ein Text dazu von Hans-Werner Neumann aus dem Vereinsvorstand, der mich heut erreicht hat:
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WaldSaat e.V. sucht Aktionspaten
Förster und Forstämter haben in der Regel ein offenes Ohr für Aktivitäten, die ihren Wald positiv in die Öffentlichkeit bringen. Und die Schulen sind sowieso gern dabei, wenn sie eine Gelegenheit bekommen, den Biologie-Unterricht durch eine interessante Aktion aufzuwerten. Oft gibt es in den Forstämtern eigene WaldpädagogInnen, die es schon von Amts wegen gerne sehen, wenn aus der Region Interesse an einer Waldaktion an sie herangetragen wird. Auch in den Schulen gibt es praktisch immer eine/n engagierte/n Biologie-LehrerIn, der/die sich für eine solche Aktion begeistern kann. Jemanden, der die Veranstaltung gut und gerne leitet, findet man ebenfalls entweder in der Schule oder unter den Forstfachleuten. Generell ist die Aktion Eichhörnchen ohnehin ein Event, für das sich praktisch jeder begeistern kann und an der ausnahmslos alle Beteiligten Freude haben. Eine echte "win-win"-Situation, ganz zu schweigen von einem gewichtigen Effekt in Sachen CO2-Reduktion. Ausführliche Infos zur Aktion Eichhörnchen gibt es direkt auf der Seite des Vereins Waldsaat e.V.
Ach ja, die Natur spielt diesmal ganz eindeutig mit! Denn nach allem was wir hören, prasseln Eicheln und Bucheckern nur so hernieder, und das praktisch überall in Deutschland. Kein Vergleich mit der gähnenden Leere im letzten Jahr...
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Also liebe Lehrer und Förster, steckt die Köpfe zusammen, tuschelt hin und tuschelt her und zaubert zusammen mit waldsaat e.V. einen tollen Aktionstag für die Kinder aus dem Hut - für eine spannende Zukunft, wenn das Wachsen der "eigenen" Bäume dann mitverfolgt werden kann über die kommende Jahre :-)
Und hier noch ein Naturtipps-Post zu der Aktion und zu den leckeren Walnüssen, die zur Zeit von den Bäumen fallen:
235) Die Walnuß und die Aktion Eichhörnchen
gebt dem Wald eine Chance zum Wachsen :-)
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Montag, September 28, 2009
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Labels: Aktion, Aktionstag, Herbst, Jugend, Kinder, Naturschutz, Schule, Wald
Dienstag, 7. April 2009
305) "Zukunft einkaufen?! Geht das?!"
"Zukunft einkaufen?! Geht das?!"
Diese Überschrift ist von der Seite www.zukunft-einkaufen.de
Und dort schreiben sie, kurz zusammengefaßt: ja, das geht!
Worum es geht?
Es geht um die Verantwortung der Kirche, die Schöpfung zu bewahren.
Es geht um die Möglichkeit der Gemeinden, durch gezielten Einkauf der notwendigen Waren und Dienstleistungen Einfluß zu nehmen auf die sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen. Und daraus hat sich das Projekt "Zukunft einkaufen" entwickelt.
Gefördet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, ausgezeichnet von der UNESCO...
Schaut Euch die Seiten an und fragt nach in Euren Kirchen, ob sie schon mitmachen bei dem Projekt - der Anfang ist gemacht, nun ist es an den einzelnen Gemeinden, mitzuziehen.
Motiviert sie dazu! :-)
Laßt uns auch im privaten Haushalt nach vorne schauen und - wenn wir einkaufen/ konsumieren müssen - dann "Zukunft einkaufen" - und genau das ist auf nachhaltigkeit und faire soziale Bedingungen ausgerichteter "Strategischer Konsum"!
Bei der Ernährung, bei der Kleidung, im Haushalt, im Hobby, im Büro, in der Schule - überall können wir daran denken - eigentlich schon ein eigenes Hobby, denn manchesmal muß noch arg gesucht und recherchiert werden, um das Gewünschte zu finden ;-)
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Dienstag, April 07, 2009
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Labels: Alltag, Büro, Haushalt, Kleidung/ Mode, Schule, Sport/ Hobby
Mittwoch, 15. Oktober 2008
265) Blog Action Day 2008: Poverty - Armut
Bild: www.naturtipps.de/
Frisches Obst und Gemüse schmeckt auch den Armen...
Jedes Jahr gibt es einen Aktionstag, indem die Blogger weltweit aufgerufen sind, gemeinsam über ein Thema zu schreiben. Er nennt sich "Blog Action Day". Dieses Jahr habe auch ich es mitbekommen - und beteilige mich mit diesem Blog daran! Das diesjährige Thema ist Armut...
Zur Zeit mache ich bei zwei Projekten mit, die u.a. durch das Bestehen von Armut vor Ort entstanden sind:
dem Neuaufbau eines Schulgartens und dem Aufbau eines Interkulturellen Gartens. Beide Projekte sind u.a. aus dem Wunsch entstanden, der Armut vor Ort ein klein wenig zu begegnen.
Einerseits über die Bereitstellung von Gartenfläche zum Anbau von Lebensmitteln. Aber andererseits auch durch die sozialen Kontakte, die durch die Projekte aufgebaut werden. Denn leicht landen Menschen jenseits der Armutsgrenze auch in der Resignation und ziehen sich zurück in die Isolation - das muß nicht sein!
Erde an den Händen - vielen Menschen gibt das wieder Hoffnung und Kraft. Seien es die Schüler, die sehen, wie Leben kommt und es Ernte gibt. Oder die Teilnehmer im Interkulturellen Garten, die wieder etwas haben, auf das sie sich freuen können. Vor allem gibt es auch wieder ein anderes Thema zum Reden, als nur die Probleme des Alltags. Es kann zusammen gefeiert werden, man trifft sich zwanglos zum Reden und Helfen. Menschen lernen wieder gerade zu gehen und Hoffnung zu haben. Der Geist wird freier und Probleme können vielleicht endlich Lösungen finden. Menschen können gesundes ernten und essen. Und bei übermäßiger Ernte kann auch noch anderen geholfen werden :-)
In manchen Städten haben sich Menschen auch schon selber Flächen genommen und bewirtschaften sie im Rahmen von Guerilla-Gardening Aktionen. Zum Teil ist dies aus dem Bedürfnis entstanden, selber Lebensmittel anzubauen, anstatt hungern oder minderwertige Lebensmittel essen zu müssen.
"Erde an den Händen" - es ist kein Dreck, es ist Leben!
Gärten - sie können so viel mehr sein, als nur Dekoration um das Haus! Warum lassen wir unsere Gärten zu ausschließlichen Ziergärten "verkommen" - sie bergen die Möglichkeit einer regionalen, gesunden und nachhaltigen Ernährung vor der Haustür. Und was wir zuviel ernten, können wir verschenken an jene, die zuwenig haben!
Aktuell zum Beispiel bei der Apfelernte:
wer nicht ernten kann oder will, oder schon genug geerntet hat, kann doch einfach verschenken :-)
Wie viele Menschen haben ein Haus mit Garten und können ihn nicht pflegen!
Wer keine Zeit oder Lust hat, seinen Garten zu pflegen - gebt ihn doch "in Pflege" bei einem (armen) Menschen, der Freude daran hat! Ob es ein Gemüsegarten wird, oder ein Blumengarten - laßt Euch überraschen! Laßt Eure Gärten leben und Leben geben :-) Gebt einem Menschen Hoffnung, Freude, Ernte und "Erde an den Händen"...
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Mittwoch, Oktober 15, 2008
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Labels: Aktion, Alltag, Garten, Nachhaltigkeit, Schule
Dienstag, 23. September 2008
247) Plant-for the Planet: ehrenamtliche Helfer für Seminar gesucht
Video: UTOPIA bei YouTube Vom 31.10. bis 2.11.2008 findet im Internationalen Haus Sonnenberg in Andreasberg im Harz die erste „Plant for the Planet“-Akademie statt. Eingeladen werden 100 SchülerInnen der 5. und 6. Klasse aus ganz Niedersachsen (je 2 Kinder pro Schule), die Und wir sind dabei! Der WaldSaat e.V. wird dort vertreten sein und den Teilnehmern zeigen, wie man fachgerecht und mit einfachen Mitteln gleich einen ganzen Wald säen kann ;-) Es werden noch 25 ehrenamtliche BegleiterInnen gesucht (Lehrer, Eltern, volljährige Schülersprecher etc.), die jeweils eine Gruppe von 4 - 6 SchülerInnen bei der An- und Abreise unterstützen und während der Veranstaltung als Betreuer/innen zur Verfügung stehen.
Plant for the Planet @ Utopia
Ab heute also leben wir für dieses Jahr auf Pump auf dieser Welt! Die Politik unternimmt nicht viel dagegen - aber zum Glück gibt es ganz viele ehrenamtlich Tätige, die sich engagiert dafür einsetzen, daß dies besser wird.
Und einer dabei in vorderster Linie ist - ein Kind!
Traurig, daß es seine Zeit nicht mit fröhlicheren Gedanken verbringen kann - Toll, daß es einen Weg gefunden hat, seinen Sorgen Ausdruck zu verleihen!
Aktiv zu werden!
Mit vielen anderen Kindern zusammen!
Im Video oben stellt Felix die Schülerinitiative Plant for the Planet bei Utopia in München vor und fordert weltweite Klimagerechtigkeit.
Und auf "ihrem" Seminar Ende Oktober brauchen die Kinder noch Helfer für Exkursionen.
Aber lest selber die Mail, die ich von Waldsaat e.V. dazu bekommen habe:
Zitat:
------------------------------------------------------"Plant-for-the-Planet" Akademie: WaldSaat e.V. ist dabei!
------------------------------------------------------
Macht alle Mit!
Schulaktionstipp:
Und wer dort nicht mitmachen kann - als Helfer oder Teilnehmer - kann ja über die "Aktion Eichhörnchen" eine eigene Aktion starten und zum Wandertag Bäume im Wald sähen - als Begleiter oder als Schüler!
Es ist ganz einfach, macht Spaß und bringt nachhaltigen Erfolg - effektive Umweltpädagogik!
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Dienstag, September 23, 2008
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Montag, 8. September 2008
235) Die Walnuß und die Aktion Eichhörnchen
Jetzt hat doch prompt das Eichhörnchen Walnüsse vom Tisch bei uns stibitzt- aber ich habe es erwischt und dabei gefilmt!
Und gut, daß es da war und mich mal wieder an die Aktion Eichhörnchen erinnert hat! Mittlerweile gibt es einen übersichtlichen Internetauftritt zu der Aktion, denn es bildet sich zur Zeit der dazu passende Verein: WaldSaat (in Gründung e.V.).
Wer also mit einer Schulklasse selber aktiv z.B. auf einem herbstlichen Wandertag effektiv Wald säen möchte, kann sich jetzt an diese Internetseite wenden! Umweltpädagogik zum Greifen - ganz einfach und effektiv: Aktion Eichhörnchen!
Video: www.naturtipps.de/ Wald schaffen, wie die Natur es macht: Durch Baumsaat...
Jetzt zeigt uns das Video auch noch eine zweite interessante Sache: die Walnüsse sind reif! Und da kann ich jedem, der einen Baum zum Sammeln hat, nur raten, dort auch zu sammeln. Denn schon 3 Walnüsse am Tag geben dem Körper wichtige Mineral- und Nährstoffe! Genaueres dazu erfahrt ihr auf der speziellen Walnußseite. Demnach deckt schon eine handvoll Walnüsse am Tag, oder 50 g den Tagesbedarf eines Erwachsenen an sogenannten Omega-3-Fettsäuren. Auch helfen Walnüsse, den Cholesterinspiegel zu senken und schützen damit das Herz.
Und damit es nicht langweilig wird in der Küche, hat allein webkoch.de über 9000 Einträge zu der Nuß... Bei uns schaffen es die frisch geknackten Nüsse allerdings selten bis in die Küche, sondern werden vorher schon weggeknabbert.
Allergiker sollten allerdings bei dem Genuß von Nüssen vorsichtig sein und testen, ob sie auf Walnüsse reagieren. Auch im Artikel Nuss-Allergie - die versteckte Gefahr gibt es dazu wichtige Informationen. Leider löst die Walnuß häufig Allergien aus, weil sie ein grosses allergisches Potenzial besitzen...
Nichts desto trotz ist der Walnußbaum in der Natur besonders bei Eichhörnchen sehr beliebt. Seine Bedingungen zum erfolgreichen Wachstum: er möchte keine Winterkälte und Spätfröste. Außerdem wächst der Baum gut auf tiefgründigen, frischen, nährstoff- und kalkreichen Lehm- und Tonböden. Leider ist er in unseren Wäldern aber nur wenig verbreitet. Einen Grund dazu gibt uns das folgende Zitat aus Wikipedia:
"Eine zusätzliche Verbreitung als forstliche Wirtschaftsbaumart hat trotz des hochwertigen Holzes bisher kaum stattgefunden, da die Echte Walnuss als konkurrenzschwache Lichtbaumart (in der Jugend jedoch schattentolerant) gilt und somit nur bedingt in gängige Waldbaukonzepte zu integrieren ist. Erste Schritte zur Züchtung geeigneten Pflanzenmaterials und Versuche zur waldbaulichen Behandlung wurden in den letzten Jahren jedoch in die Wege geleitet.
Außerdem ist der Bestand der Walnuss laut dem Kuratorium „Baum des Jahres“ in den letzten Jahren durch übertriebene Nutzung und mangelnde Nachpflanzung in Deutschland stark zurückgegangen, weshalb sie zum „Baum des Jahres 2008“ gewählt wurde."
Mir ist der Baum zur Sommerzeit vor allem willkommen, wenn Mücken, Bremsen und co sich sattfressen wollen. Dann zerreibe ich Blätter in der Hand und reibe mich gerne mit dem Saft ein. Das kann zwar braun färben, ist aber weniger schlimm als die Bisse der Sauger...
Apropos färben - mit Walnußschalen kann man tatsächlich färben - dazu werden die jetzt zur Verfügung stehenden grünbraunen Walnußschalen gebraucht. Wie es genau funktioniert, erfahrt Ihr z.B. auf der verlinkten Seite labbe.de/zzzebra Versucht es doch einmal mit einem alten hellen T-Shirt...
Nun, wer noch einen schönen Platz weiß, kann dort ja mal einfach ein paar einheimische Walnüsse aus der Umgebung vergraben - wer weiß, vielleicht gibt es ja in einigen Jahren dort leckere Nüsse zu sammeln...
Und denkt an die Aktion Eichhörnchen! Gebt die Idee weiter! Denn leichter sind die Zusammenhänge in der Natur kaum an Kinder weiterzugeben - Waldpädagogik mit Spiel und Spaß: Aktion Eichhörnchen!
Jetzt ist Herbst - Jetzt ist Zeit für die"Aktion Eichhörnchen"!
Macht alle Mit!
Nachtrag am 09.09.2008:
"Waldsaat" ist ab heute ein eingetragener gemeinnütziger Verein!
Naturtipps gratuliert!
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Montag, September 08, 2008
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Labels: Aktion, Bäume, Ernährung, Herbst, Jahrestiere/ -pflanzen 2008, Jugend, Kinder, Saisongemüse, Schule, Spendenprojekt, Wald
Mittwoch, 3. September 2008
231) Green Graffiti, Street Art, Reverse Graffitti,...
Bild: www.naturtipps.de/ Green Grafiti made by Naturtipps (darf mit Quellangabe übernommen werden)
Interessant - da grübelt man so vor sich hin, wie man Papier- und Chemiefrei Werbung machen kann. Und ob man nicht irgendwie die ruhrgebietsgrauen Wände nutzen könnte - nur wie? Und dann kommt da der entsprechende Artikel um die Ecke :-) Jetzt fehlt nur noch eine Schablone und verschmutzte Stellen, wo erlaubterweise die Mailadresse www.naturtipps.de hindarf...
Denn Green Graffiti in sich ist vielleicht nichts schlimmes, aber... in Kanada gab es schon die erste Klage, wegen unerlaubter Werbung auf öffentlichen Flächen.
Was Green Grafiti ist? Nun es gibt sehr schöne Green Graffitis aus Naturmaterialien - die sind aber nicht gemeint in diesem Post... Hier geht es um die Green Grafitis, die auch Street Art, Pavement Art, Reverse Graffitti oder Guerilla Marketing genannt werden.
Die Idee kommt wohl aus England - und nicht aus Amerika, wie noch im untenstehenden Naturtippsvideo erwähnt. Auf jeden Fall droht wohl der britischen Band Coldplay im kanadischen Montreal eine Klage, weil sie mit dieser Methode auf öfentlichen Flächen unerlaubt geworben haben. Das Problem war dabei nicht die Methode, sondern daß sie auf öffentlichen Flächen unerlaubt Werbung machten...1000 Dollar... Ansonsten gibt es bereits Firmen oder auch der Werbemacher Kristian Jeffrey, die diese Werbung anbieten, und sie kümmern sich gewiß dann auch um das rechtliche ;-)
Nun ja - das Green Grafiti für das untenstehende Video steht jedenfalls auf privatem Grund und Boden... Da hieß es nur, aufpassen, daß der Untergrund Hochdruckreinigerfest ist.
Und damit das ganze noch ökologischer wird, braucht es eigentlich nur noch solarbetriebene Hochdruckreiniger ;-)
Schultipp:
Das ist doch eine tolle Möglichkeit, von Schülern eine schmutzige Mauer oder einen Weg gestalten zu lassen - alle Jahre wieder - die wären bestimmt begeistert!
Video: www.naturtipps.de/ (darf mit Quellangabe übernommen werden)
Endlich eine umweltfreundliche Werbemöglichkeit - fehlt nur noch die passende Schablone...
Also - gegen Plakate und Sprayer, für Reverse Graffiti -
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Mittwoch, September 03, 2008
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Labels: Jugend, Kinder, kunst, Nachhaltigkeit, Schule
Mittwoch, 20. August 2008
219) BUND.net: Kreativwettbewerb: prima Klima – ohne Kohlekraftwerke
Die Schule faengt in immer mehr Bundeslaendern an - und passend dazu gibt es vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) den folgenden Kreativwettbewerb:
Quelle: Pressemitteilung des BUND
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"Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke!"
BUND startet Kreativwettbewerb für mehr Klimaschutz
Berlin: Unter dem Motto „Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke!“ ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu einem Kreativwettbewerb auf. Gesucht werden Motive, die sich mit Kohlekraftwerken und Klimazerstörung auseinandersetzen. Die besten drei Beiträge sollen im kommenden Dezember parallel zur UN-Klimakonferenz in Posen (Polen) als Anzeigen in deutschen Tageszeitungen erscheinen. Einen ersten Aufschlag lieferte die Agentur Scholz & Friends aus Hamburg.
Der Umweltverband möchte mit dem Wettbewerb auf den geplanten Bau von deutschlandweit mehr als 25 Kohlekraftwerken aufmerksam machen, die für einen zusätzlichen Ausstoß von etwa 183 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich wären. Das Klimaschutzziel der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken, könne so nicht erreicht werden. Die dafür verantwortlichen deutschen Energiekonzerne versuchten hingegen, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen.
Norbert Franck, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BUND: „Die großen Energieunternehmen überbieten sich in ihrer Klima-Rhetorik. Doch statt konsequent die CO2-Bremse zu ziehen, planen Vattenfall, E.on, RWE, EnBW & Co. in Deutschland mehr als 25 neue Kohlekraftwerke. CO2 wollen sie vergraben statt vermeiden. Das ist alles andere als eine kreative Lösung der Energie- und Klimaprobleme. Wir freuen uns auf viele Beiträge, die dem Greenwashing etwas entgegensetzen.“
Mehr Informationen
Zeichnungen, Fotos, Collagen – jede Darstellungsform ist erwünscht und kann bis zum 15. November unter www.bund.net/kreativwettbewerb eingereicht werden. Auf dieser Website ist auch eine druckfähige Vorlage des Motivs von Scholz & Friends als Download zu finden.Alle Beiträge des Wettbewerbs und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter www.bund.net/klimaschutz.
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So bekommt der Kunstunterricht ein Ziel! Und die Notwendigkeit des Themas kann gleich übernommen werden in andere Unterrichtsfaecher, z.B. nach dem Motto: "Sind Kohlekraftwerke nachhaltig?", oder allgemeiner: "Wie sieht eine nachhaltige Stromwirtschaft aus?". Oder: "Was ist greenwashing? Gibt es das auch in anderen Bereichen?", oder...
Übrigens:
Mitmachen kann jeder - auch privat!
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Mittwoch, August 20, 2008
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Labels: Aktion, Basteln, Energie, Schule, Umweltschutz, Umweltverbände, Unterrichtshilfen, Wettbewerb/ Gewinnspiel
Mittwoch, 30. Juli 2008
208) Schulhefte aus Recyclingpapier
Um Lesen und Schreiben zu lernen, und all das andere Schulwissen aufnehmen und merken zu können, werden Tag für Tag zig Heftseiten vollgeschrieben. Das bedeutet, um für das Leben lernen zu können, sind die Kinder bei falscher Papierwahl gezwungen, Leben zu zerstören... Deshalb lautet der heutige Naturtipp:
Schulhefte nur aus recycleltem Papier mit dem Blauen Engel!
Mittlerweile entspricht die Qualitaet vollkommen den Ansprüchen für den Schulalltag!
Und wenn ihr es vor Ort nicht kaufen könnt, organisiert Sammelbestellungen! Was bei uns vor über 20 Jahren möglich war, dürfte auch heute mit den Internetmöglichkeiten kein Problem sein!
Übrigens, auch für den Büroalltag bietet es sich an, Recyclingpapier zu verwenden - auch hier gibt es die entsprechenden Qualitaeten!
Warum es heute diesen Naturtipp gibt? Nun, die Ferien sind bei den ersten zuende und bei robin Wood bin ich gerade über einen entsprechenden Button gestolpert:
Bestellen Sie unsere Schulhefte aus Recycling-Papier
Und wer noch mehr Adressen und Gründe zu dem Thema Papier und Recyclingpapier wissen möchte, der liest am Besten nach im Naturtipp 098) Klimakiller Papier
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Naturtipps bringt immer noch kurze Urlaubsbeitraege - aber macht doch solange mit bei der Naturtipps-Jubiläumsaktion "Aktive Hände". Beteiligen kann sich jeder für den Tier-/ Natur- und Umweltschutz Taetige - privat oder beruflich, im Verein oder Verband - Gebt Euren Aktiven Haenden eine Chance und werbt bei Naturtipps mit ihnen für ein nachhaltigeres Leben.
Es ist ganz leicht - einfach die anktiven Haende/ eine aktive Hand photographieren und das Bild mit einem passenden Text mailen an naturtipps (add) gmail . com
Schaut Euch unter dem Label Aktive Haende die bisherigen Eintraege an :-)
Macht alle Mit!
Nachtrag am 01.09.2008:
ein Video zum Thema, das nachdenklich stimmt: The Secret Life of Paper - A Project of INFORM, Inc.
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Mittwoch, Juli 30, 2008
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Montag, 23. Juni 2008
190) Jungvogel gefunden! Und nu?
Bild: www.pixelio.de/Peashooter
Grünspechte stehen auf der Roten Liste und gehören nicht bei strömendem Regen in große Pfützen...
So stand ich heute abend da...
In der einen Hand eine Schüssel, abgedeckt mit einem Handtuch, in der ein beinahe flügger Grünspecht saß und in der anderen Hand ein dickes Fragezeichen.
Klar ist es Sonntag abend. Klar ist es bereits 20.30 Uhr und keiner mehr erreichbar... Klar war in meinem Kopf Leere...
Nein - ganz leer war er nicht. Der Vogel da drin steht unter Naturschutz, ist also sehr selten. Er saß in einer Pfütze und ruderte mit den Flügeln recht hilflos darin rum. Fangen ließ er sich in den Brennesseln - die Augen vom Brennesselblatt verhängt. So kam ich gut dran, griff beherzt so zu, daß die Flügel gut umschlossen waren und nicht flattern konnten, die Beine raus schauten und nicht klettern konnten. Und dann ab in die Schüssel, mit der ich eigentlich gerade Maulbeeren holen wollte. Und nun stehen wir hier zuhaus im Wohnzimmer.
Es hatte gehagelt, und wie - bis zu 4 cm groß werden die Eisstückchen wohl gewesen sein. Und der kleine Specht hatte sich zu früh aus seiner Höhle getraut und wurde prompt vom Baum gerissen bei dem Wetter. Nachmittags hatte ich ihn noch dort oben im Maulbeerbaum gehört...
Aber was jetzt - draußen goß es wieder in Strömen, der Wind peitschte die Bäume und Mister Mini schimpfte gerade wie es sich für einen Specht gehörte - laut und deutlich.
Der Anruf bei einer Freundin half weiter - ruf doch bei der nächsten Tierklinik an. Na klar- gute Idee, danke! Also Telefonbuch raus und Nummer gewählt - tatsächlich war jemand zu erreichen. Und noch besser, er wußte gleich, an wen ich mich wenden konnte:
Für mich war Herr Dietz aus Duisburg der richtige Ansprechpartner. Er arbeitet mit dem BUND e.V. zusammen und ist anerkannter "Vogelvater". Denn es darf laut Gesetz nicht jeder einfach rumexperimentieren mit Wildtieren, sondern eine weitere Aufzucht soll möglichst in Fachhände gegeben werden... Mittlerweile habe ich auf Wildvogelpflege.de unter "Hinweise" eine Liste mit kompetenten Ansprechpartnern und Adressen gefunden. Mein Herr Dietz ist allerdings nicht dabei.
Nach einem weiteren Telefonat war alles klar und es ging ab nach Duisburg. Bei dem Sturm war es für ihn nicht verwunderlich, daß solch ein kleiner vorwitziger Kerl aus dem Baum gefegt worden war - er war noch nicht flügge... Also richtig gemacht - allein hätte er die kommenden Tage bei dem Wetter wohl nicht durchgestanden...
Denn aufgepaßt! Nicht jeder Jungvogel, der in den Büschen sitzt und piepst ist auch gleich auf Menschenhilfe angewiesen!!! Normalerweise werden die Kleinen weiterhin von ihren Eltern versorgt, bis sie endgültig richtig fliegen können. Siehe Artikel "Jungvogelaufzucht" von der WildvogelPflegestation Marburg. Bevor man schützend seine Hände über solch ein Jungtier hält, sollte man also von weitem beobachten, ob wirklich keine Eltern zum Füttern kommen!
Zitat aus einem Merkblatt der Seite www.Heilbronner-Tierschutz.de:
"Man sollte den Vogel nur dann mitnehmen, wenn sicher ist, daß er verletzt ist und nicht mehr von den Elternvögeln versorgt wird!!! (Eine Stunde lang beobachten!)" Das Merkblatt "Jungvogelaufzucht" kann übrigens ald pdf-Datei runtergeladen werden.
Übrigens:
Unbeholfene Jungvögel sind ein gefundenes "Fressen" für Hauskatzen. Bei vielen sollte man wohl lieber "Spielzeug" schreiben, denn sattfressen können sie sich zuhause. Deshalb sollten zur Zeit der flüggen Jungvögel Hauskatzen im Haus bleiben! Nun kommen gleich wieder die Katzenfreunde, daß das doch viel zu lange wäre - nun, wenn vogelarme Gärten besser sind... allein bei uns sind es drei Haustiger, die durch die Büsche streifen. Und es gibt aus England Hochrechnungen, wieviel Vögel diese Haustiere jedes Jahr ungefähr auf dem Gewissen haben - es sind nicht wenige :-(
Zahlreiche Informationen zur Jungvogelaufzucht gibt es auch auf der Seite www.wildvogelhilfe.org.
Achtung:
Lest ruhig jetzt sofort nach, wie aufwändig es ist, einen Jungvogel aufzuziehen - denn es ist wirklich kein Kinderspiel! Also lieber rechtzeitig in fachkundige Hände geben, oder wenigstens telefonischen Rat einholen!
Macht alle Mit!
Laßt Jungvögel sitzen und beobachtet sie! Greift nur ein, wenn es wirklich notwendig ist!
Und wenn es regnet, oder der Vogel auf der Straße sitzt: Setzt ihn ins schützendes Gebüsch. Vögel riechen nicht und nehmen die Jungen wieder an... Nur sollte dieses Umsetzen möglichst zügig und nicht in Anwesenheit der Eltern geschehen, um diese nicht unnötig zu erschrecken.
Nun, ich hatte meinen neuen "Freund" probeweise auf das Dach des Gartenhauses gesetzt, von wo er gleich wieder auf die Erde flatterte - er war einfach zu durcheinander und das schüztende Gebüsch nicht dicht genug bei dem Unwetter... Und da hier viele Hunde (ohne Leine) spazieren gehen und auch Katzen ihre Runden drehen, hat Herr Dietz nun einen Pflegling mehr - toll und von hier aus noch einmal Danke für diese engagierte Hilfe!
Und wer auch mithelfen möchte, kann ja in der oben verlinkten Liste mal nach der nächsten Adresse schauen und anfragen, ob Hilfe gebraucht wird. Da ganz junge Vögel bis zu 4 mal in der Stunde gefüttert werden müssen, ist es durchaus wahrscheinlich, daß engagierte Vogelfreunde willkommen sind. Spenden übrigens auch, denn die Tiere müssen z. T. auch tierärztlich versorgt werden und brauchen Futter, Käfige, Wärmelampen und co...
Schule/ Kindergarten:
Übrigens besuchen manche dieser Gruppen oder Personen auch gerne zur Aufklärung Schulen und Kindergärten oder empfangen Gruppen. Ruft bei Bedarf einfach mal vor Ort an und fragt nach!
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Montag, Juni 23, 2008
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Sonntag, 8. Juni 2008
181) Portal: Bildung für nachhaltige Entwicklung
Banner: Banner Internet-Portal "Bildung für nachhaltige Entwicklung" © Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
Das Portal "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist für Schulen und Lehrer gedacht, aber auch für privat in diesem Bereich engagierte Menschen sehr informativ. Es soll helfen bei der Umsetzung des Theams "nachhaltige Entwickung" im Unterricht. Dabei ist es mehr, als einfach nur eine Anhäufig von Lehrmaterialien zum Thema.
Es gibt
- kurze Einführungen in die Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung
- Ausarbeitungen zu verschiedenen Bildungsbereichen
- eine Liste der Akteure von A - Z mit Angeboten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
- zahlreiche Links zu Lehr- und Lernmaterialien im Netz, z.T. kostenlos erhältlich
- eine Liste der Netzwerke von A - Z mit Angeboten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
- eine Liste von Wettbewerben und Preisen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung
- ausgewählte Bibliographien auf anderen Internetseiten sowie Neuerscheinungen
- aktuelle Meldungen und Veranstaltungen sowie Neuerscheinungen. Abonnieren Sie auch den Newsletter der UN-Dekade.
- Newsletter der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
- eine Liste der Newsletter der Akteure von A - Z
- BNE-Journal
- Die UN-Dekade in Deutschland
- Aktuelle Informationen über Bildung für nachhaltige Entwicklung und die weltweite Umsetzung der UN-Dekade
Also, wer Informationen zu diesem Thema sucht:
Hier gibt es viele wertvolle weiterführende Links und Ideen!
Hier geben vorgestellte Projekte Ideen und Anregungen zum Selbermachen!
Die Nachhaltigkeit greifbar und begreiflich machen:
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Sonntag, Juni 08, 2008
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Labels: Jugend, Kinder, Nachhaltigkeit, Newsletter, Schule, Unterrichtshilfen, Wettbewerb/ Gewinnspiel
Mittwoch, 4. Juni 2008
177) Schule: Multimediaprojekt Naturdetektive und Multivisionsshow
Bild: gefunden auf lehrer-online.de
Mit der aktion Naturdetektive in der Schule multimedial die Natur kennenlernen
Tier-, Natur- und Umweltschutz ist interessant und kann vor allem Spaß machen! Wichtig dafür ist, über die Natur gut informiert zu sein! Dabei kann das folgende Projekt des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) helfen, welches auf lehrer-online.de vorgestellt wird. Es hat dieses Jahr das Motto "Vom Schul- zum Bürger-Projekt":
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Naturdetektive - Spurensuche Online
Auch in diesem Jahr startet das Multimediaprojekt "Naturdetektive" wieder mit zwölf Themen, vielen Aktionen, dem Wochenwettbewerb und einem Online-Trainingsspiel zur Artenerkennung "drei aus neun". Schulen ans Netz e. V. ist Partner der Naturdetektive.
11 Jahre Naturdetektive
Mit den "Naturdetektiven" unterstützt das Bundesamt für Naturschutz bereits im elften Jahr eine innovative Verbindung von internetbasierten Informationen, Aktionen und Wettbewerben rund um die Natur und die biologische Vielfalt mit konkreten Beobachtungs- und Arbeitsaufträgen in der Natur. Jeder User kann eigene Reporterseiten anlegen, in die unter anderem Bilder und Texte eingefügt werden können. Zahlreiche Foren stehen zur Befragung von Fachleuten bereit.
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Umweltbildung ist wichtig - denn Wissen über die Natur unterstützt auch die Liebe zur Natur -
Macht alle Mit!
Fordert als Schüler oder Eltern die Schule und Lehrer auf mitzumachen.
Werdet als Lehrer aktiv und bindet Angebote dieses Projektes, das bereits im 11. Jahr stattfindet, mit in den Unterricht ein!
Und passend dazu noch der Hinweis auf folgendes Schulprojekt vom BUND, gefunden auf bund.net:
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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
Die Multivisionsshow Klima & Energie für Schülerinnen ab der fünften Klasse zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Verein Multivision e.V. auch an Ihrer Schule.Ansprechende Texte, Sound- und Bildeffekte in einer außergewöhnlichen Komposition – die Multivision lässt Emotionen wach werden. Sie präsentiert komplexe Themen eingängig und anschaulich in konzentrierter Form. Die Inhalte der Show haben erfahrene LehrerInnen pädagogisch aufbereitet.
Die Multivision ist eine packende und berührende Bilderreise, die trotz aller Dramatik der Themen die Zuschauer begeistert und motiviert.
Die Version ab der fünften Jahrgangsstufe dauert ca. 35 Minuten, die ab der achten Jahrgangsstufe ca. 45 Minuten.
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Übrigens:
Es gibt in dieser Zusammenarbeit auch noch eine Multiviseionsshow zum Thema "IM ZEICHEN DES WASSERS"
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Mittwoch, Juni 04, 2008
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Labels: Aktion, Aktion-Online, Jugend, Kinder, Nachhaltigkeit, Schule, Tierschutz, Umweltschutz, Unterrichtshilfen
Dienstag, 27. Mai 2008
170) Holunderblüten - gesund und lecker

Bild und Rezept: www.pixelio.de/ Moorhenne
Hier seht Ihr die Zutaten für Holunderblütensaft
10 Blütendolden
ca. 500 gr. Zucker
1 Zitrone in Scheiben
1 Pkt.Wein oder Zitronensäure
6 Ltr. Wasser
das ganze über Nacht ziehen lassen
und in Flaschen abfüllen
nach 4-5 tagen hat man Holunder Sekt
dann aber die Schraubverschlüsse nicht
fest drehen,durch die Gärung entsteht
überdruck.
ist köstlich und erfrischend
Auch wenn es vor ein paar Posts einen Artikel über eßbare Blüten gab, die lecker-gesunden Holunderblüten des Schwarzen Holunders bekommen einen eigenen Post als "Saisongemüse". O.k., sie sind kein echtes Gemüse, aber Saison haben sie jetzt auf alle Fälle! Ebenso blüht jetzt der Rote Hartriegel, er hat allerdings ganz andere Blätter, als der Holunder. Er ist für Menschen wohl ungiftig aber trotzdem vorsicht und nicht verwechseln!
Bild: www.pixelio.de/
Franz Haindl
Holunder: Blütendolde und gefiederte Blätter sind gut zu erkennen
Bild: www.pixelio.de/ Peter Röhl
Hartriegel: Blütendolde und einzelne Blätter
Das erinnert mich immer an ein Pony, welches zu dieser Zeit häufig hustete. Für Pferdebesitzer ist Husten beim Pferd immer ein Alarmzeichen, entsprechend unbeliebt war auch dieser jährlich auftretende Husten. Alles deutete auf eine allergische Reaktion, guter Rat war teuer. Was half? Es bekommt seit einigen Jahren zur Blütezeit, zu seiner Hustenzeit, täglich zwei oder drei Holunderblütendolden in eine Mahlzeit - der Husten ist fast weg, wenigstens nicht mehr besorniserregend.
Ob Holunderblüten für Pferde verträglich sind? Ob es eine Obergrenze in der verfütterbaren Menge gibt? Ich weiß es nicht. Dem Tier jedenfalls geht es seit nunmehr 8 Jahren gut damit...
Achtung:
Der Zwerg-Holunder ist für Pferde toxisch!
Selber knabber ich auch gerne an einer Dolde, wenn ich beim Spazierengehen an einem Busch vorbei komme. Leider wurde ein Nachbarstrauch vergangenes Jahr gefällt, er war "zu hoch und groß" geworden, außerdem machten die Beeren zu viel "Dreck"... Soweit zum Thema "Artenvielfalt/ Biodiversität" und was wir dafür unternehmen können - z.B. den Vögeln ihr Futter stehen lassen...
Da sind wir bei einem wichtigen Thema:
Beim Ernten immer genug für die Natur übrig lassen. Also jetzt nicht vor lauter Begeisterung über die folgenden Rezepte einen ganzen Busch abernten... Denn wo keine Blüten, da keine Beeren! Und die Beeren, na die schmecken im Herbst neben den Vögeln auch uns Menschen gut :-)
Jetzt sind wir aber erst mal bei den Blüten. Wichtig: Hier ist die Rede vom Schwarzen Holunder! Es gibt auch noch andere Sorten. Ein ganz einfaches Rezept ist das in Fett Ausbacken der Blütendolden in Eierkuchen- oder Bierteig. Das kann später auch mit den Beerendolden gut gemacht werden. 32 weitere Rezepte gibt es z.B. bei webkoch.de
Wer lieber die medizinischen Vorteile der Blüten nutzen möchte, kann dazu die Blüten trocknen und z. B. für Tees verwenden. Auf der Seite naturheilkunde-online.de gibt es ausführliche Informationen zu dem vielseitigen Strauch und seinen Inhaltsstoffen, Wirkungen, Anwendungen und Geschichten.
Für den Tee werden demnach zwei Teelöffel mit Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser überbrüht, fünf Minuten ziehen lassen, heiß trinken.
Übrigens:
In Ermangelung eines geeigneten Platzes trockne ich Blüten und Kräuter zum Teil in flachen Pappkisten im Auto. Sowie die Sonne scheint wird es darin schön warm und alles trocknet schnell - und es duftet! Aber Achtung, das Trockengut nicht direkt in die Sonne (unter die Windschutzscheibe) legen, da es sonst zu warm wird und u.a. die ätherischen Öle verdunsten. Immerhin kann es direkt hinter der Windschutzscheibe 80 °C heiß werden. Und Achtung bei neueren Modellen, sie haben noch viele Lösungsmittel und Duftstoffe in der Luft... Und beim Losfahren die Fenster zulassen, mir ist einmal alles durcheinandergeflogen...
Früher galt der Holunder als Wohnort der guten Geister des Hauses, weshalb auch jedes Haus, jeder Hof, seinen Holunder hatte. Eine Tradition, die wir eigentlich wieder übernehmen sollten. Bei uns zuhaus hat sich gerade einer selber angesiedelt - er ist willkommen und darf bleiben :-)
Macht alle Mit - Gebt Frau Holle wieder ein Zuhause.
Und wer keinen Garten hat, aber einen Sprößling an falscher Stelle findet, kann ihn ja umpflanzen auf ein passendes öffentliches Stück Land. Vielleicht gibt es aber auch am Arbeitsplatz ein freies Stück Land - Holunder ist anspruchslos im Standort
Bild: www.pixelio.de/ ELZA
Noch ein Tipp für Kreative, Kinder, Jugendliche und Schulen:
Holunderblütendolden eignen sich auch zum Einarbeiten beim Papierschöpfen.
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Dienstag, Mai 27, 2008
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Labels: Ernährung, Garten, Jugend, Kinder, Natur, Saisongemüse, Schule
Freitag, 16. Mai 2008
162) Aktion "Eichhörnchen" und die Artenvielfalt
Bild: www.pixelio.de/ Richard
Wer Bäume sät wird Wunder sehen...
Der WWF berichtet in einer aktuellen Pressemeldung im Zusammenhang mit dem Bonner UN-Umweltgipfel über die schwindende Artenvielfalt. Abschließend ruft er die Politik auf, die Waldqualität und Waldfläche wieder aufzustocken.
Förster Dietmar Gottfriedsen hat zusammen mit vielen Schulklassen schon mal aktiv damit angefangen bei seiner Aktion Eichhörnchen und sucht noch mehr Mitstreiter/ Schulklassen...
Aber eins nach dem anderen - also erst einmal den WWF Artikel und danach mehr über den fleißigen Förster mit Grips:
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Quelle: WWF
WWF zum 9. UN-Umweltgipfel in Bonn: Keine Entwarnung beim Artensterben
„Living Planet Index 2008“: Dramatischer Rückgang der biologischen Vielfalt
Zitat vom Ende des Arikels:
"...Zudem fordert der WWF eine neue Initiative, um den globalen Waldverlust von derzeit 13 Millionen Hektar pro Jahr bis 2020 zu stoppen. Bis 2050 soll dann die Waldqualität und die Waldfläche wieder das Niveau des Jahres 2000 erreichen."
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Das ist eine tolle Forderung des WWFs an die Politik - schade, daß diese so träge ist...
Viel Aktiver ist da der Förster des Jahres 2000, Dietmar Gottfriedsen!
Er hat die Aktion "Eichhörnchen" gegründet und schon vielfach erfolgreich durchgeführt. Bei dieser Aktion sammeln Schulkinder Baumsamen im Wald und säen diese auch gleich an geeigneter Stelle selber wieder aus. Die Ideale Aktion für einen interessanten und effektiven Wandertag mit Erfolgserlebnis, daß über Jahrzehnte anhalten kann. Denn jede Klasse bekommt Ihr Stück Wald zugewiesen, daß sie später jederzeit wieder besuchen und beim Wachsen beobachten kann.
Aber lest selber, was bei gutenachrichtenreporter.wordpress.com
über diesen aktiven Waldfreund und seine Aktion Eichhörnchen berichtet wird:
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Quelle: gutenachrichtenreporter
Dietmar Gottfriedsen, Förster.
Dietmar Gottfriedsen beschäftigte sich ausführlich mit einem Thema: Natürliche Waldverjüngung durch Direkteinsaat von standortgerechtem Baumsamen! Das hört sich vielleicht komplex und so landwirtschaftlich an, ist aber eine sinnvolle Überlegung, wenn es um die Frage geht: Wie werden unsere Wälder in Zukunft aussehen?
Da Dietmar Gottrfriedsen die zunehmende Entfremdung unserer Gesellschaft von der Natur als Problem erkannt hat, dem man besonders im Kindesalter noch entgegenwirken kann, organisiert er seit 1998 die Aktion “Eichhörnchen”, bei der Schulklassen aus dem kleinen Landkreis Süd-Dithmarschen an einem Tag Eicheln sammeln und diese in forstlich genutzte Nadelholzbestände einsäen. “Das Ziel der Aktion ist ausschließlich, die Kinder wieder für den Wald zu interessieren”, sagt der engagierte Förster und benutzt den Begriff der Waldpädagogik. Bisher nahmen an den drei herbstlichen Aktionen rund 10.000 Kinder teil, somit wurde etwa die Hälfte der Kinder des Landkreises erreicht. Dies war nur durch eine massive E-Mail-Kampagne möglich. Die Schulen nehmen das Angebot sehr gerne an. Höhepunkt ist für viele das Lagerfeuer im Wald, mit Grillen und Folienkartoffeln.
Quelle: www.waldsaat.de
Zunächst sammeln die Kinder in einer Eichenallee etwa 200-300 Eicheln und säen diese später in ausgewiesenen Flächen aus. Die Flächen werden dann mit einem Holzschild, auf dem der Name der Schule eingraviert ist, gekennzeichnet. Außerdem erhält die Schule Kartenmaterial, um ihr Waldstück später wieder zu finden. Dadurch soll erreicht werden, dass sich die Kinder mit ihrem heranwachsenden Wald stärker identifizieren.
Angespornt durch den Erfolg, sowohl hinsichtlich der Beteiligung als auch bezüglich des Jungaufwuchses auf den Flächen, wurde deutschlandweit eine Kampagne gestartet, um ähnliche Aktionen auch woanders durchzuführen.
Als Reaktion auf das immer größer werdende Interesse an seinem Engagement ruft er nun in verschiedenen Internetforen alle Menschen, die irgendwie mit Bildung, Wald oder Naturschutz zu tun haben, auf mitzumachen und auch in der eigenen Region ein Wald-Projekt zu starten.
Ich habe Dietmar Gottfriedsen interviewt:
Dietmar, wie kamst du auf die Idee für das Eichhörnchen-Projekt?
Ich habe selbst 4 Kinder und ich war 10 Jahre im waldarmen Dithmarschen an der Nordsee Förster. Seit 1981 habe ich mit zigtausend Kindern immer wieder die Waldjugendspiele gemacht. Und genauso mit hunderten Reitern Waldreiterspiele. Habe das naturfreundliche Reiten dort nebenbei entwickelt. Für Hundeleute habe ich ein 12 Hektar Hundefreilaufgatter gebaut. Habe den Jägern beigebracht, tierfreundlich zu jagen. So wurden alle Bevölkerungsteile eingebunden und Projekte haben sich weiterentwickelt. Wenn man als Förster nicht im Rahmen von Waldpädagogik schafft, die wichtigen, nämlich die jungen Menschen, für den Wald zu begeistern, sollte man sich nicht Förster nennen, sonder Holzhacker. Als Förster verwaltet man ein Menschheitsgut, den Wald. Daher sollte man die Menschheit in den Wald holen, um ihr zu zeigen, welche Bedeutung dieser hat.
Was kann jeder Mensch aktiv unternehmen, wenn er beim Spaziergang durch den Wald geht?
Sich naturfreundlich benehmen und Eicheln und Bucheckern im Wald - und nur da - sammeln und unter Fichten, Tannen und Kiefern wo keine Buchen und Eichen sind, in die Erde stecken.
Was wünschst du dir für dein Projekt?
Ich wünsche mir die Einsicht derer, die die Aktion bis jetzt noch nicht durchgeführt haben. Weite Verbreitung am liebsten Weltweit. Mit der “Aktion Eichhörnchen-Kinder machen Wald, aber RICHTIG” kann man soviel auf einmal erreichen. Für den Wald, die Welt UND die Menschen.
Ich finde es eine super Nachricht, da er ein Leuchtturm-Projekt ins Leben gerufen hat, das nun ausstrahlen kann. Auf seiner Internetseite hat er alle Informationen zum Nachmachen seines Projektes so kompakt zusammengefasst, das es eigentlich keinen Grund mehr gibt zu sagen: Ich würde ja gerne mitmachen, weiß aber nicht wie…
An Lehrer, Förster, Pädagogen: Weiterleiten. Weitersagen. Und wer in der Nähe eines Waldes wohnt: Mitmachen!
Linktipp: Utopia-Profil von Dietmar Gottfriedsen
-------------------------------------------------------------------Also, Lehrer und Pädagogen, Jugend- und Kindergruppenleiter:
Macht alle Mit!
Gönnt Euren Kindern ein langfristiges Erfolgserlebnis!
Wer jetzt anfängt zu organisieren und vorzubereiten kann bereits diesen Herbst mit den Kindern sammeln und säen. Denn am effektivsten ist solch eine Veranstaltung, wenn die Kinder auch Hintergrundwissen zum Thema Wald besitzen - und das könnte dann nach den Ferien Fächerübergreifend erarbeitet werden.
Da kann in Mathematik errechnet werden, wieviele Samen für wieviel qm gebraucht werden - im Deutschunterricht ein Gedicht zum Wald geschrieben werden - in Kunst ein Wunschbaum mit allen tollen Baumeigenschaften gemalt werden - in Musik Waldlieder gesungen werden, in Sachkunde der Baum durchgenommen werden, in Biologie das Leben auf verschiedenen Bäumen besprochen werden und und und
Und Firmen sowie Unternehmer können für Schulklassen/ Aktionsgruppen z.B. die Busfahrt zu solch einer Aktion sponsorn...
Rettet den Wald - spielt Eichhörnchen :-)
Bild: www.pixelio.de/ dieter haugk
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Freitag, Mai 16, 2008
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Freitag, 25. April 2008
145) Buchendipp zum Tag des Baumes
Bild: www.pixelio.de/ RainerSturm
Lecker - junge saftiggrüne Rotbuchenblätter!
„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des
Baumes weist in die Zukunft !“
(Julius Sterling Morton 1872)
Dieses Zitat findet sich auf der Seite "Tag des Baumes" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Sie hat auch noch einen eigenen Internetauftritt zum Tag des Baumes: tag-des-baumes.de
Dort gibt es auch eine ausführliche Linksammlung zu dem Thema "Umwelt und Natur".
Aktuell gibt es natürlich auch eine Pressemeldung von der Schutzgemeinsaft Deutscher Wald:
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Baumpflanzung mit der Integrationsbeauftragten Prof. Dr. Böhmer
Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, haben gemeinsam mit Kindern einer Berliner Grundschule anlässlich des internationalen "Tages des Baumes" am Haus der Kulturen der Welt einen Götterbaum gepflanzt. "Die Liebe zur Natur verbindet uns alle, unabhängig von der Herkunft. Gerade für Kinder sind gemeinsame Erlebnisse in der Natur etwas Unvergessliches. Ich unterstütze daher gern die Aktion "Check Deinen Wald", bei der sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit der türkischen Naturschutzstiftung TEMA zusammengetan hat, um Kindern aus beiden Ländern den Naturschutz näher zu bringen", erklärte Böhmer.
"Wir haben den Garten vom Haus der Kulturen der Welt - einem Forum für die Begegnung verschiedener Kulturen - in Berlin zum Pflanzen ausgewählt, da wir ein Zeichen für die Integration aller Menschen in unsere Gesellschaft setzen wollen", so Dr. von Geldern. Die Themen Wald und Natur eignen sich nach Ansicht der SDW besonders, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen und im gemeinsamen Engagement für deren Erhalt zu Freunden werden zu lassen.
Mehr als 80.000 Bäume werden anlässlich des "Tages des Baumes" von den Mitgliedern der SDW sowie befreundeten Verbänden und Partnern in ganz Deutschland gepflanzt.
Neues Projekt "Check Deinen Wald"
Unter dem Motto "Bäume verbinden" startet die SDW zahlreiche Projekte, unter anderem zusammen mit dem größten türkischen Naturschutzverband, der TEMA-Stiftung. Das Projekt "Check Deinen Wald", in dem Schüler und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei ihre Einstellungen, Erfahrungen und Wünsche zum Wald in einem Kurzfilm präsentieren werden, soll gegenseitiges Verständnis und Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Integration fördern.
Götterbaum
Der Götterbaum kommt ursprünglich aus China und Korea, gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa und hat sich v.a. als Stadtbaum in Deutschland etabliert. Er ist resistent gegen Salz und Trockenheit und toleriert den von urbanen Luftverunreinigungen ausgehenden Stress besser als andere Stadtbäume.
Tag des Baumes
Um diese zahlreichen Baumpflanzungen der Menschen, insbesondere der Jugend, in den Gemeinden und Schulen zu unterstützen, pflanzte bereits 1952 der erste Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss auf Einladung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. im Bonner Hofgarten einen Ahorn-Baum. Diesem Aufruf sind bis heute viele berühmte Persönlichkeiten gefolgt, wie zum Beispiel in den beiden letzten Jahren die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.sdw.de oder der Telefonnummer 0228 - 94 59 835 (Pressereferentin: Sabine Krömer-Butz)
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Aktion:
Traditionell werden an diesem Tag also in zahlreichen Veranstaltungen Bäume gepflanzt. Falls Ihr noch einen Platz für einen Baum wißt, dann nutzt den heutigen Tag und pflanzt ihn :-) Schreibt in einem Kommentar, was Ihr wo gepflanzt habt, mal schauen wieviele Bäume Naturtipps zusammenbekommt! Und wenn es erst in den kommenden Tagen klappt - das gilt natürlich auch, hauptsache, es gibt neue Bäume :-)
Welchen Baum? Na hier in den Naturtipps werden ein paar schon mit einigen Ideen dazu beschrieben, vielleicht ist der passende für Euch dabei:
127) Erntezeit für Birkensaft Bei Nachbarn ist der Baum nicht sehr beliebt, da er so oft im Jahr streut - mal Samen, mal Blütenkätzchen mal Blätter - aber der Seele tut der Baum mit dem weiße Stamm und den wehenden Ästen gut...
092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche
Heute ist sie mehr als Busch bekannt, aber eigentlich ist sie ein Baum mit sehr hartem Holz, das sogar schwerer als Wasser ist.
084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
Ich habe gestern z.B. noch Zweige für eine Weidenhütte gesteckt - wenn sie angehen, dann gibt es - Weidenbäume und wenn ich sie schneide, Kopfweiden - Bäume!
048) Maulbeeren: Heiß auf Eis
Bei uns ist der Maulbeerbaum nicht so sehr bekannt, da er eigentlich in südlicheren Ländern zuhaus ist, aber die Vögel freuen sich hier über die leckere Ernte ebenso wie unsereins.
050) Maronenrezepte - süße Winterüberraschung
In warmen Gegenden trägt der Baum auch in Deutschland seine leckeren Früchte, wenn er erst einmal alt genug geworden ist.
Wer noch mehr ausführliche Baumportraits sucht, der findet viele Informationen auf der Seite baum-des-jahres.de Dieses Jahr ist übrigens die Walnuß Baum des Jahres - lecker!
Lecker ist auch das Naturtipps-Rezept zum Tag des Baumes:
Buchendipp
Die frischen jungen Blätter der Rotbuche schmecken leicht säuerlich und sind ein Geheimtipp von Wanderern: Wer unterwegs Durst hat und nichts mehr zu trinken, der kaut ein erfrischendes, junges, zartes - Rotbuchenblatt.
Für den Dipp braucht Ihr:
- einige zarte frische Rotbuchenblätter, Menge nach Geschmack
- Frischkäse (wer es mag auch Schafskäse)
- Joghurt
- zum Würzen, je nach Geschmack z.B. Salz, Pfeffer, milden - scharfen Paprika
Die Buchenblätter waschen und kleinschneiden/-hacken. Den Joghurt und Käse zu einer Creme zusammenrühren. Die zerkleinerten Buchenblätter unterrühren, abschmecken - lecker. Die ideale Creme für ein Frühlingsbuffet. Die Buchen grünen noch nicht? Dann voller Vorfreude abwarten.
Kinder:
Wer im Frühling mit Kindern unterwegs ist, z.B. mit der Schule/ dem Kindergarten oder in der Familie und auf junge zartgrüne Buchenblätter trifft, kann sie einmal probieren lassen. Sie werden überrascht sein und den Baum plötzlich mit anderen Augen sehen - nicht zum Schnitzen, sondern zum Essen und Erfrischen.
Übrigens:
Baumrinden dürfen auf keinen Fall zum Schnitzen verwendet werden. Anstatt auf ihnen mit einem Messer zu "malen" könnt Ihr mit ihnen malen! Mehr dazu findet Ihr unter 056) Bunte Rindenfrottagen selber machen!
Geschenkidee:
Verschenkt doch mal einen Baum zum Pflanzen!
Und: Pflanzt selber einen Baum! Bei mir war es gestern die Weidenhütte zum Austreiben, und bei Euch? Es muß ja keine teure großer Pflanze sein - überall gibt es zur Zeit Baumsprößlinge in der Natur. Mein Garten ist z.B. voll mit Ahorn- und Lindensprößlingen von den darüberstehenden Bäumen. Bestimmt gibt es auch andernorts Baumsprößlinge, von denen Ihr welche mitnehmen und pflegen könnt, bis sie groß sind... Oder es gibt im Garten eine keimende Walnuß/ Haselnuß, die die Eichhörnchen vergessen haben.
Macht alle Mit! und schreibt einen Kommentar davon...
Ansonsten:
Setzt Euch zum Tag des Baumes unter einen Baum und laßt die Seele baumeln...
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Freitag, April 25, 2008
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Labels: Aktionstag, Bäume, Frühling, Garten, Geschenkidee, Jahrestiere/ -pflanzen 2008, Kinder, Kochen, Natur, Naturtipps, Pflanzenportraits, Saisongemüse, Schule, Wald
Freitag, 11. April 2008
135) Kaffeebilder oder "Malen mit Naturfarben"

Bild: http://naturtipps.ning.com/ Rolf Reicht
"Erster Frost", Kaffeeaquarell auf recycelter Pressrahmenpappe.
"Jetzt hab ich aber echt den Kaffee auf..."
"Na endlich, dann kann ich ja aus den Resten ein Bild malen! Hey, nicht auswaschen, gib doch bitte mal rüber die Tasse!"
"Ja spinnst Du nun endgültig mit Deinem Umweltkram?"
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Klar spinne ich, aber produktiv am Spinnrad! Darum geht es aber hier nicht.
Rolf Reicht aus dem Sozialen Netzwerk Naturtipps malt aus Kaffeeresten auf alten Papptellern super schöne Kunstwerke. In seinem Blog dort gibt es noch mehr Kaffeeaquarelle zu bestaunen.
Warum ich Euch davon schreibe?
Nun, gestern ging es beim Löwenzahn "134) Der Löwenzahn: bunt und lecker" um Malen mit Naturfarben, und ein Kaffeerest ist doch auch eine Naturfarbe :-)
Übrigens:
Ein gelungenes Bild ist auch eine schöne Geschenkidee! Besonders für Kinder und Jugendliche mit Ihrer Experimentierfreude ist das eine tolle Idee - einfach den Kaffee ein zweites Mal aufgießen mit etwas Wasser und los geht es. Oder einfach Wasser auf dem Kaffeesatz stehen lassen...
Eine kleine Kulturgeschichte der Naturfarben findet Ihr auf farbenundleben.de. Dort findet Ihr auch viele weitere Informationen rund um das Thema Farben. Dort wird zum Beispiel auch die Blumensprache erklärt...
Eine Unterrichtsanleitung zu FARBEN AUS DER NATUR - FARBEN SELBER HERSTELLEN kann als html-Dokument runtergeladen werden aus dem www. Einen Film mit Bildern einer Schulklassenaktion zum Herstellen von Naturfarben gibt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und auch wenn das Ostereierfärben vorbei ist, hier noch eine lange Liste von Färbepflanzen: Naturfarben auf bio-gaertner.de
Färbepflanzen werden übrigens gerne zum natürlichen Färben von Wolle genutzt.
Und schon landen wir bei dem Thema 071) BUND Ökotipp: Wandfarben ohne giftige Stoffe. Dafür kann man zum Beispiel selber Kaseinfarbe herstellen und diese dann mit Naturfarben färben...
Zum Schluß noch ein paar Tipps aus der Farbenwerkstatt.
So, probiert das Malen von Bildern mit Naturfarben doch selber aus,
Macht alle mit!
Und wenn Ihr ein Bild eines eigenen Kunstwerkes an naturtipps (add) gmail.de schickt, veröffentliche ich es (mit Eurer Genehmigung) gerne hier auf Naturtipps!
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Freitag, April 11, 2008
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Labels: Geschenkidee, Jugend, Kinder, kunst, Nachhaligkeit, Schule, Unterrichtshilfen
Dienstag, 18. März 2008
114) BUND Ökotipp: Blumenerde aus Kokosfasern
Bild: www.pixelio.de/ Löwenzahn
Moore sind eine einmalig schöne Landschaft.
Ich bin immer auf der Suche nach ökologischen Alternativen - bei Blumenerde habe ich sie in einem Blumenerdezusatz aus Kokosfasern gefunden. Denn es kann doch einfach nicht sein, das Hektarweise Moorflächen entwässert und abgebaut werden, nur damit wir schöne Blumen haben. Wer nachhaltig leben möchte, kann das jedenfalls nicht akzeptieren. Also die Kokosbriketts in Wasser eingeweicht, mit Komposterde gemischt und pflanzen...
Es muß dabei nur beachtet werden, daß die Kokosfasern kaum Düngewert haben, sie dienen lediglich zur Auflockerung der Erde, es sei denn, man kauft vorgedüngte Briketts. Allerdings ist Kunstdünger wieder nicht so ökologisch. Aber man kann ja zum Beispiel auch Komposterde zum mischen kaufen, falls man keine eigene hat.
Passend dazu gibt es jetzt einen BUND Ökotipp:
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Nachhaltige Blumenpracht mit Kokos statt Torf
Mit dem Frühling beginnt die Gartenarbeit, Zimmerpflanzen werden umgetopft und
Balkonkästen neu bestückt. Händler werben mit der preiswerten Erde dafür. Egal
ob Billigprodukt oder Qualitätsblumenerde: Meist besteht sie aus Torf. Der
Abbau von Torf schadet jedoch dem Klima und vernichtet wichtige Lebensräume für
gefährdete Pflanzen und Tiere, so der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND).
Aus deutschen Hochmooren werden pro Jahr rund 10 Millionen Kubikmeter Torf
abgebaut. Von den ehemals 9000 Quadratkilometern Naturmoor sind heute nur noch
600 naturnah erhalten, weniger als sieben Prozent. Weltweit haben Moore
lediglich einen Landflächenanteil von ca. drei Prozent (etwa 400 Millionen
Hektar). Dabei sind Moore wichtige Kohlenstoffspeicher. Mit etwa 550
Milliarden Tonnen speichern sie genauso viel CO2, wie die gesamte Vegetation
der Erde.
Der BUND empfiehlt Kokosfasern statt Torf. Kokosfasern sind ein Abfallprodukt,
das bei der Herstellung von Matten oder Schnüren anfällt. In kleine Blöcke
gepresst, sind sie sehr leicht und einfach zu verarbeiten. Der Block wird in
einen Eimer mit ca. 6 Liter Wasser gegeben. Nach 20 bis 30 Minuten sind die
Kokosfasern auf das Sieben- bis Achtfache ihres Volumens aufgequollen. Die
torfähnliche Konsistenz wird anschließend zu einem lockeren Substrat zerbröseln
und ist einsatzbereit.
Kokos-Blumenerde ist in Baumärkten oder im Pflanzenfachhandel erhältlich. Im
Internet kann sie beim
"Eine-Welt-Handel" bestellt werden.
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So ganz perfekt ist diese Alternative aufgrund der langen Transportwege auch noch nicht, aber mir ist es wesentlich sympatischer, als die trockenen Moore...
Übrigens:
Kokoserde eignet sich gut als Anzuchterde, da sie von Natur aus wenig Nährstoffe erhält und recht keimfrei ist. Besonders bei Exotischen Sämereien wird sie gerne verwendet, wie mancherorts zu lesen ist. Aber Achtung beim Kauf: Es gibt ungedüngte und aufgedüngte Erde. Zur Anzucht ungedüngte Erde verwenden!
Auch zur Anzucht von Palmensamen (siehe Kommentar) ist sie geeignet - da ist wenigstens mal jemand in heimalicher Erde angekommen...
In diesem Link ist eine Bilderserie von einem aufquellenden Kokosblock zu sehen!
Hier eine Seite von einem Produzenten der Kokuserde, dort werde seit mittlerweile 20 Jahren Kokosfasrprodukte hergestellt. Auf der Seite wird u.a. die Produktion erklärt:
- dutchplantin.com
Dort wird auch erwähnt, daß Torffasern von Natur aus salzig sind. Dieses wird größtenteils bei der Produktion ausgewaschen, trotzdem ist solche Erde nicht für deutlich salzempfindliche Pflanzen geeignet.
Der BUND-Berlin hat auf seiner Seite einen Artikel mit Berliner Adressen zum Kauf von Kokoserde.
Falls beim Einweichen der Briketts ein deutlicher Eigengeruch zu bemerken ist, so ist das laut Expertenrat auf Flora.de auch kein Problem.
Eine torffreie Blumenerde mit Holz habe ich auch schon bei Zimmerblumen getestet. Sie wure leider sehr hart und es wuchsen neben den Topfpflanzen noch Holzpilze im Topf. Es war interessant zu beobachten, aber nicht das Ziel der Aktion.
Wie das Mischungsverhältnis sein muß? Hier ein Beispiel von der Seite BUND-Dortmund.de:
Zitat: "...Als Balkon- oder Blumenerde eignet sich besonders gut ein Gemisch aus Kompost und Kokoserde. So wachsen und gedeihen bei mir Tomaten auf dem Balkon mit diesem Gemisch ausgezeichnet (Verhältnis: 1 Teil Kompost, 2 Teile Kokoserde). Auch als Blumenerde für drinnen habe ich nur beste Erfahrungen sammeln können. Hierbei muss jedoch 1 Teil Kompost mit 3 Teilen Kokoserde gemischt werden, da Topfblumen kein so großer Zehrer sind wie Tomaten..."
Selbst als Deckschicht zur Pilzzucht scheint sich laut Forum auf pilzepilze.de die Kokoserde zu eignen.
Übrigens:
Torf ist als Bodenverbesserer für Blumenbeete denkbar ungeeignet. Erstens wird der Boden saurer und ist bals nur noch für entsprechende Pflanzen geeignet. Zweitens hat Torf ein recht hohes Wasserhaltevermögen. Das bedeutet in trockenen Zeiten, daß der Boden die Restfeuchte an den Torf anstatt an die Blumen abgibt...
Besonderheiten:
Kokoserde scheint sich sogar als Untergrund für Terrarien zu eignen - wenigstens bei Achatschnecken, laut entsprechendem Forum ;-)
Demnach hat sie den Vorteil, daß sie nicht so schnell schimmelt.
Kokoserde eignet sich laut drta-Archiv sogar zur Eiablage bei Killifischen.
Und wer ein Nagetierterrarium hat, kommt laut Nagetierforum je nach Tierart auch gut mit der Kokuserde zurecht. Aber Achtung - die Erde muß garantiert frei von Zusatzstoffen sein!
Geschenkidee:
Schenkt einem Gartenfreund doch einfach mal Kokosfaserblöcke... Denn viele scheuen vor dem Kauf zurück, weil es unbekannt ist und sind nach dem ersten Test begeistert. Besonders effektiv ist es, wenn vor Ort dann gleich ein Block in einen Eimer mit 7 Liter Wasser gelegt wird und im Laufe des Besuchs (ca. 2 Stunden) aufweicht zu einem Topf bester Anzuchterde. Da wundert sich der Osterhase und der Gartenfreund lacht.
Das ist übrigens auch ein anschauliches Experiment für Kinder und Jugendliche. Sie können dann gleich ein paar Samen setzen und Sommerblumen für den Sommer auf der Fensterbank vorziehen ;-)
So sind die Briketts auch für Experimente in der Schule toll!
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Dienstag, März 18, 2008
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Montag, 17. März 2008
113) Gewinnspiel: Kuckuck - Vogel des Jahres 2008
Photo: wikipedia/ Per H. Olsen
Jedes Jahr gibt es einen "Vogel des Jahres" - das sind Vogelarten, die besonders bedroht sind oder für einen Lebensraum besonders typisch. Ausgewählt wird die jeweilige Vogelart vom NABU zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern. Seit 1971 gibt es schon diese Aktion. Während dieser Zeit wurden zahlreiche Vogelarten intensiv vorgestellt und behandelt.
Dieses Jahr ist es also der Kuckuck! Bekannt aus alten Kinderliedern und von manchem Sprichwort... Auch der Ruf dieses Vogels ist den meisten vertraut. Ein Bild von ihm sah manch einer spätestens im Biologieunterricht aufgrund des ungewähnlichen Brutverhaltens. Eigentlich also ist er gut bekannt und doch wird er immer seltener, dieser ursprüngliche Allerweltsvogel. Wem Ruf und Aussehen nicht vertraut sind, kann sich das Video zum Kuckuck vom NABU anschauen.
Der NABU möchte es nun genau wissen und hat ein Gewinnspiel gestartet:
Aktion „Schon gehört?"
Meldet dem NABU den ersten Kuckuck und macht mit bei der Gewinnaktion!
Aber auch ansonsten hat der NABU zahlreiche interessante Informationen und Materialien zu diesem grauen Vogel auf seiner Seite zusammengestellt, u.a.:
- Link zur "Lernwerkstatt zum Kuckuck" für Grund- und Förderschullehrer vom matobe-Verlag
- Mitmachaktion: Kuckuckskartierung
- Bastelbogen für ein Kuckucksmobile
- (Kultur)historische Betrachtungen zum Vogel des Jahres 2008
- Geschichte der Schwarzwälder Kuckucksuhren
- Steckbrief des Kuckucks
- Wie der Brutparasit die Wirtsvögel ausnutzt
- Der Zugvogel
- Schutz und Hilfe
- Literaturhinweise und Adressen von Experten
- online-Kuckucksspiel
- viele aktuelle Termine rund um den Kuckuck
Also, Ohren auf und bis zum ersten Ruf einfach mal die NABU-Seite zum Kuckuck durchsurfen!
Schöne Bilder zu dem Vogel gibt es auch auf natur-lexikon.com
Macht alle Mit!
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Macht alle mit!
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Montag, März 17, 2008
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