Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Dass die Schnecken gnadenlose Fresser sind - daran habe ich mich ja gewöhnt. Aber daß sie nun in meine wirklich scharfe Chinesische Kresse Löcher fressen, das kommt mir nun doch chinesisch vor... Eigentlich fressen sie alles weg, wenn ihnen etwas wirklich schmeckt und hinterlassen ansonsten unverkennbare Schleimspuren, und nicht solche schleimfreien komischen Löcher. Seit Wochen gibt es diese Löcher und seit Wochen wunder ich mich über meine lochenden schärfeliebenden schleimlosen Schnecken...
Und dann finde ich das:Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Mein Garten wird mir immer rätselhafter - Raupen legen doch keine Eier und verharren dann dort... verharren dort tagelang... das sind keine Raupeneier, das müssen die Eier eines Raubtieres sein - und die Raupe verharrt dort als gelähmtes Futterreservoir für den Nachwuchs...
Und dann machte es nocheinmal klick:Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Die Raupe ist der Lochspezialist meiner Kresse - aber wer ist nun der Jäger der Raupe? Und was für eine Raupe ist es? Wer weiß dabei weiter? Sie mag übrigens auch die Blätter meiner Stockrosen, wie ich mittlerweile feststellen konnte...
Eins jedenfalls zeigt es mir sehr schön:
Wenn ich die Natur in meinem Garten gewähren lasse, richtet es sich schon selber. Und bis es sich gerichtet hat, wird die Kresse eben mit Fraßlöchern gegessen, oder die jungen Blätter werden genommen. Jedenfalls fühle ich mich wieder bestärkt in meiner Gartenführung: lieber beobachten, als vernichten :-)
Außerdem gibt es noch jemanden, der suchend und hungrig durch den Garten räubert: die Kohlmeise... sie bekommt über die Raupen (und evtl. die abgebildeten Eier), die von meiner Seite aus bleiben durften, ein wenig artgerechte Herbstfütterung (falls sie sie findet ;-))
Liebe Raupen, da ich Falter liebe, wünsch ich doch, daß einige von Euch durchkommen werden - viel Erfolg :-)
Sonntag, 11. Oktober 2009
322) Nahrungskette im Garten...
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Sonntag, Oktober 11, 2009
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Labels: Garten, kräuter, Natur, Naturschutz, Tiere
Freitag, 5. Juni 2009
313) Musik-Sport-Spenden-Aktion für den Artenschutz: Die Lee(h)re der Flüsse

Passend zum Post 311) Müllsammlung per Kanu (die erste Sammlung brachte 2,00 Euro an Pfand) hier eine sehr engagierte Aktion des Künstlers Heinz Ratz:
Der „moralische Triathlon“: 2te Etappe
Pressetext zu der Aktion:
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Vom 20.05.2009 (Lindau / Bodensee) bis zum 17.08. (Kiel / Ostsee) wird Heinz Ratz ca. 1000 km durch deutsche Flüsse schwimmen, am Abend Konzerte mit seiner Band Strom & Wasser geben und Spenden sammeln zugunsten von Artenschutzprojekten. In insgesamt 52 Städten wird er gemeinsam mit Künstlern wie Konstantin Wecker, Bodo Wartke, Ingo Pohlmann, Götz Widmann u.v.a. auftreten. In enger Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (B.U.N.D.) werden dabei nicht nur die regionalen Umweltproblematiken und das Ausmaß an Zerstörung und ökologischen Fehlentscheidungen aufgezeigt, sondern auch Alternativen gesucht, Möglichkeiten eines umweltbewussten Umdenkens, Möglichkeiten auch für jeden Einzelnen, aktiv zu werden und gegen eine Politik zu protestieren, die bestimmt wird von wirtschaftlicher Gewinnsucht und Rücksichtslosigkeit. Nach dem spektakulären “Lauf gegen die Kälte” - www.laufgegendiekaelte.de - bei dem Ratz zu Fuß von Dortmund nach München lief, um zugunsten von Obdachlosen zu spielen und gegen den Sozialabbau zu protestieren, ist das die zweite Etappe des “moralischen Triatlons” dieses in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Liedermachers und Radikalpoeten.
----------------------------------------------------------------------
Text zum Video, Zitat:
"Die Lee(h)re der Flüsse: 50 Schwimmdemos. 50 Konzerte. Für die Natur. Unter diesem Motto steht ein ungewöhnliches Projekt des Künstlers Heinz Ratz und des BUND. Am 20. Mai startete der Künstler eine rund 1.000 Kilometer lange Schwimmtour durch Deutschlands Flüsse, von Lindau bis Kiel. In über 50 Städten wird er haltmachen und gemeinsam mit Musiker-Kollegen wie Konstantin Wecker und Bodo Wartke auf die Bühne gehen."
Video: Jana Dugnus.
Mehr über die Idee hinter dem Projekt und u.a. auch ein Online-Tagebuch zur Aktion gibt es unter http://www.flussprojekt.de
Bei Twitter könnt Ihr die Aktion unter @flussprojekt verfolgen und auch noch anderswo ist es zu finden:
Die nächsten Termine
- 04.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Trier at Exhaus
- 05.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Marburg at Café Trauma
- 06.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Köln at Underground
- 07.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Bonn at Pantheon
- 08.06.09 in Die Lee(h)re der Flüsse in Düsseldorf at Zakk
- RSS
Spendenkonto: “Die Lee(h)re der Flüsse” | Förde-Sparkasse | BLZ 21050170 | Konto 91054684
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Freitag, Juni 05, 2009
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Samstag, 23. Mai 2009
312) "vielfaltleben", große Biodiversitätskampagne in Östereich - Ideen für Deutschland?
In Österreich begann am 22. Mai 2009, dem Internationalen Tag der
Biodiversität eine interessante Aktion. Im Folgenden ein Auszug aus der
Pressemeldung von der Seite vielfaltleben.at:
----------------------------------------------------
Umweltminister Berlakovich „Gemeinden sind wichtige Partner im Artenschutz“
"Presseinformation 20. Mai 2009 Umweltminister Berlakovich am
Internationalen Tag der Artenvielfalt: „Gemeinden sind wichtige Partner
im Artenschutz“ Kampagne vielfaltleben bietet umfangreiche
Möglichkeiten und Hilfestellung dazu.
„vielfaltleben, die große Biodiversitätskampagne des Lebensministeriums
gemeinsam mit NATURSCHUTZBUND, WWF und BirdLife, braucht die Gemeinden
als zentrale Partner.“ Mit diesem Aufruf wendet sich Umweltminister
Niki Berlakovich am internationalen Tag der Artenvielfalt am 22. Mai
mit einem Schreiben an alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Denn
sie können auf ihrer Fläche wichtige Maßnahmen für den Schutz der
Biologischen Vielfalt setzen.
Gemeinden haben vor Ort einen großen Einfluss auf die Entwicklung der
Biologischen Vielfalt. Dies kommt bei der Gestaltung von Grünflächen
zum Tragen, aber auch bei der Frage, ob und wie Flächen bebaut werden,
welche Straßenbeleuchtung gewählt wird u.v.m. Auch als
Informationsdrehscheibe und Vorbild haben Gemeinden große Bedeutung..."
----------------------------------------------------
Der original Artikel führt die Aktion noch weiter aus.
Mich interessiert in dem Zusammenhang, was es in Deutschland für
Aktionen innerhalb von Gemeinden gibt, um die Artenvielfalt zu
erhöhen... wer weiß da Aktionen, zum Beispiel in seiner Gemeinde.
Ich kenne z.B. Baumscheibenpatenschaften zur Förderung von Grün in der Stadt.
Was gibt es noch und wo?
Es wäre toll, wenn Anregungen und Links zusammenkämen, mit denen
man dann auch mal an die eigene Stadt herantreten kann. Oder gibt es
vielleicht sogar auch solch Städteübergreifenden Aktionen, z.B. von
Land oder Bund?
Oder Aktionen von Naturschutzverbänden für Gemeinden?
Übrigens gibt es auch regelmäßige Newsletter zu "vielfaltleben", sie können über die oben verlinkte Seite angefordert werden.
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Samstag, Mai 23, 2009
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Sonntag, 26. April 2009
309) Twittersearch #ökogarten
Für Nutzer des Sozialen Netzwerkes Twitter gibt es jetzt von Naturtipps gestartet den Hashtag (Stichwort) #ökogarten
Darunter können Beobachtungen und Tipps rund um das Thema "Ökogarten"/ "Biogarten" getwittert werden. Ich freue mich, wenn möglichst viele mitmachen und es dort so immer aktuelle Beobachtungen und Tipps rund um den naturnahen Garten zu finden gibt :-)
Gebt der Natur ein Stück Land zurück und erfreut Euch an den vielen verschiedenen einheimischen Pflanzen und Tiere die bei Euch einwandern werden :-)
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Sonntag, April 26, 2009
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Samstag, 18. April 2009
307) Sandbienen bauen ihre Nester
Sie sind wiedergekommen - und ich freue mich riesig!
Das erste mal konnte ich sie im vergangenen Jahr an der selben Stelle beobachten :-)
Die Sandbienen sind wieder in unerem Garten und buddeln ihre Nester in Form von kleinen Löchern in den sandigen Gartenboden :-)
Fleißig gehen sie ein und aus und bringen Vorräte aus den Blumen der Umgebung herbei. Hinter dem Haus buddeln sie und vor dem Haus kann ich sie an den Blüten des Lungenkrautes beim Sammeln beobachten... So macht es Spaß - der Garten lebt, die Kinder haben wieder etwas neues zum Staunen und Beobachten :-)
Also - gaaaanz wichtig:
wer jetzt komische kleine Löcher in der Erde im Garten findet - bitte aufmerksam beobachten und im Zweifelsfalle in Ruhe lassen - Danke :-)
Hier informative Links mit Bildern zu den kleinen Tierchen:
Sand- bzw. Erdbienen · Andrena spec.
http://www.wildbienen.de/wbarten.htm
http://www.wildbienen.de/wba-intr.htm
... und nocheinmal ganz viele Bilder: http://www.rutkies.de/bienen-7/
... und hier noch ein Video auf YouTube: Wegwespe (Anoplius viaticus) und Sandbiene (Andrena vaga) im selben Lebensraum.
Also - gebt der Natur ein Stück Garten zurück!
Macht alle Mit und laßt sie sammeln und buddeln!
Übrigens:
Unter dem Twitter-Stichwort #ökogarten findet Ihr jetzt bei Twitter Beobachtungen und Tipps rund um das Thema Bio-/ Ökogarten. Macht alle Mit und nutzt auch dieses Stichwort beim Twittern zu dem Thema - ich bin gespannt, was Ihr so dazu schreibt :-)
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Montag, 30. März 2009
303) Schweigende Forsythie oder brummende Kornelkirsche
Leuchtend gelb erfreut sie momentan unser Auge - die Forsythie. Ein beliebter Busch in Gärten und öffentlichen Anlagen.
Erfreut sie noch etwas?
Ich lausche - es ist still bei ihr - kein Summen oder Brummen
unterbricht den eventuell durch die Zweigen streichenden Wind. Kein
Insekt "stört" das "perfekte Bild" der Blüten... So sehr sie mit ihren
gelben Blüten vor Leben zu strotzen scheint - um sie herum ist kein
Leben...
Wie anders sieht es da bei der schon etwas länger blühenden Kornelkirsche aus!!!
Sowie es warm wird summt und brummt es um sie herum - die Insekten
besuchen fleißig die kleinen Blüten und laben sich an diesem
Frühlingsschmaus - es ist eine Freude, ihnen zuzusehen. Auch das
Weidenkätzchen lockt hungrige Besucher an und gibt ihnen Nahrung. Und
es blüht sogar so flauschig schön, daß jeder gerne Zweige mit heim
nimmt für die Vase, gerade jetzt zur Osterzeit - was jedoch bei ihr
verboten ist, wenn sie frei in der Natur steht! Eben weil das
Weidenkätzchen (auch als Salweide bekannt) eine der ersten
Bienennahrungen im Frühjahr ist.
Also, bei der nächsten Buschwahl für den Garten überlegt einmal:
stumme exotische Büsche oder brummende einheimische Pflanzen - auf dem
Weg zu einem umweltbewußteren, nachhaltigeren Leben gehört doch auch dazu, der
einheimisch Tier- und Pflanzenwelt wieder mehr Platz zuzugestehen,
auch im direkten eigenen Umfeld :-)
Linktipp zur Kornelkirsche:
Naturtipps 092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche
P.S.:
Draußen umwerben sich gerade zwei Zaunkönige im Garten und erinnern mich daran:
neben
der Auswahl einheimischer Pflanzen ist es auch noch toll, wenn Hecken
und Büsche wieder größer werden dürfen... Denn nur so können die
Singvögel Nester anlegen, die auch geschützt sind vor Raubtieren, weil
sie genug dichtes Buschwerk um sich herum haben.
Aus dem Grund gehören auch stachelige Büsche mit in unsere
Gärten... In einem dichten stachligen Busch plündert weder eine Katze
noch eine große Elster oder Krähe ein Nest aus. Aua ;-)
Nesträuber können nur deshalb unsere Singvögel so bedrohen, weil
dichte Büsche für den sicheren Nestbau fehlen in den Städten und
Siedlungsbereichen. Warum nicht einfach einen schöne Schlehe oder einen
Weißdorn mitten auf eine große Wiese setzen und sie wachsen lassen - da
freuen sich viele Vögel dann auch noch über leckeres Herbstfutter!
Linktipp:
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Montag, März 30, 2009
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Labels: Garten, Nachhaltigkeit, Natur, Naturschutz
Donnerstag, 16. Oktober 2008
266) Knick-Check in Schleswig Holstein
Bild: © Thomas Max Müller/ PIXELIO
Hecken ziehen sich wie Lebensadern durch landwirtschaftlich genutzte Landschaften - je mehr es von ihnen gibt, umso abwechslungsreicher die Landschaft und umso höher die Artenvielfalt
"Knick-Check? Was ist nun wieder das?", verdatterter Blick...
Knicks heißen Hecken und Buschstreifen in freier Landschft, grob gesagt. Und sie werden immer weniger - wie bestimmt jeder schon beobachten konnte, der regelmäßig in den Feldern spazieren geht.
Dabei sind sie ein wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für unsere Tier- und Pflanzenwelt. Für viele Kleintiere sind sie sogar regelrechte Zugwege von einem Platz zum anderen - denn das Überqueren von großen Felderflächen ist für sie nicht möglich. Und dabei sind solche Wanderungen wichtig für den genetischen Austausch und zum Erhalt der Artenvielfalt!
In Schleswig Holstein ruft der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) jetzt aus aktuellem Anlaß alle Mitbürger auf, beim Knick-Check mitzuhelfen.
Hier der Knick-Check Aufruf des BUND Schleswig Holstein:
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Checkliste für Knicks: BUND bittet um Mithilfe
Holz ist ein begehrter Brennstoff. Seit dem 1.10. dürfen Knicks wieder „auf den Stock gesetzt“ und als Brennholz genutzt werden. Klagen besorgter Bürger in der letzten Saison zeigten, dass es häufig nicht bei einer fachgerechten Knickpflege und –nutzung blieb. Viele Knicks wurden radikal abgeholzt oder unsachgemäß „verstümmelt“. Zusätzlich liegen den Ämtern Anträge auf ein Verschieben von Knicks vor.Der BUND hat daher eine Checkliste für Knicks entwickelt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
„Wir möchten möglichst viele Informationen über unsere Knicks erhalten, um dann auf gesicherter Grundlage gegenüber Politik und Behörden einen verbesserten Schutz für unsere Knicks einfordern und durchsetzen zu können," so der Sprecher des BUND Arbeitskreis Naturschutz, Reinhard Degener.
Die Checkliste ist so anlegt, dass jeder Laie und Naturfreund damit arbeiten kann. Jeder kann mitmachen und den Zustand einzelner Knicks oder ganzer Knicknetze dokumentieren. Einfache Angaben mittels Ankreuzen oder mit Fotos und Standortangabe genügen bereits. Ziel dieser Erhebung ist nicht eine wissenschaftliche Auswertung. Die gewonnen Daten müssen auch nicht repräsentativ sein. Der BUND möchte jedoch auf mögliche Fehlentwicklungen hinweisen können und ggf. Kontakte vor Ort knüpfen.
„Verbinden Sie doch einen schönen Spaziergang damit, mit der Erhebung unseren Knicks und damit unserer Natur zu helfen“, appelliert die BUND-Landesvorsitzende Sybille Macht-Baumgarten. „Gerade unsere Knicks sind es, die Schleswig-Holsteins Landschaft prägen und unersetzliche Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten.“
Die Knick-Checkliste mit leichverständlichen Informationen ist über die Landesgeschäftsstelle Kiel erhältlich oder steht hier zum Download bereit: Knick-Check
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Und wer nicht in Schleswig Holstein lebt:
Knicks und Hecken entlang der Felder sind überall wichtig! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, legt neue an und helft bei der Pflege vorhandener! mancherorts haben Umweltverbände diese Aufgaben übernommen. Und gerade in der kalten Jahreszeit sind helfende Hände willkommen! Ebenso bei der Kopfweidenpflege! Es gibt immer etwas zu tun!
Ob Knick-Check oder Knick-Pflege, wem immer es möglich ist:
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Donnerstag, Oktober 16, 2008
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Mittwoch, 17. September 2008
242) Klassische Musik - wenn natürliche Klänge zur Natur führen
Video: Duisburger Philharmoniker
Augen schließen und treiben lassen...
Ich gebe es zu, ich bin ein Freund klassischer Musik, aber kein Kenner. Leider kann ich mir weder Komponisten, noch die Namen oder Nummern von Werken merken. Aber ich liebe die klaren Töne sauber gespielter Aufführungen. Ohne großen technischen Aufwand kann hierbei eine Klangkulisse entstehen, die mir Gänsehaut verpaßt. Ich genieße es jedes mal, wenn ich mal wieder life dabei sein darf!
Warum ich das bei Naturtipps schreibe? Nun, meiner Meinung nach gibt diese Art der Musik auch Zugang zur Natur - es gibt Stücke, die herrlich die Schwingungen der Natur weitergeben. Und ich kann nur jeden ermutigen, der Klassischen Musik eine Chance zu geben!
Und das ist jetzt noch ein Stück leichter geworden. Denn die Duisburger Philharmoniker haben den Blog Dacapo online gestellt. Und dieses Web 2.0 gibt Einblicke in das Leben eines philharmonischen Orchesters, die man sonst nicht bekommt. Hier wird über Proben und Generalproben berichtet, hier gibt es Videos, Klingeltöne und Diashows rund um das Orchester und hier kommen auch die Musiker selber zu Wort...
Aber nicht nur das - bei diesem Projekt wird auch noch aktuell getwittert! Während ich zum Beispiel gerade diesen Post schreibe, läuft bei Twitter Philharmoniker ein Lifebericht über das gerade laufende Philharmonische Konzert des Orchesters in Duisburg... - da kann ich nun lesen, was es in der Mercator Halle im City Palais in Duisburg gerade zu hören gibt :-)
Dieses Projekt der Duisburger Philharmoniker bringt Klassik jetzt wirklich direkt auf den Rechner, nein mehr - es macht Neugierig auf klassische Musik, weil diese ein Gesicht bekommt. Gebt Ihr eine neue Chance und schaut Ihr über die Schultern... einmal spionieren und heimlich mit Backstage sein ;-)
Übrigens wird der Wert der Klassischen Instrumente und Musik weltweit immer mehr erkannt. Sei es das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" , oder Projekte zur Entzerrung von sozialen Brennpunkten. Zum Beispiel "Wohlklang durch Straßenkinder: Das Simon Bolivar Orchester" Das Mitspielen in einem Orchester kann wieder eine Orientierung und Halt geben, bringt ein neues Gleichgewicht im Leben - und das brauchen wir für eine Zukunft in Frieden!
Und ein Leben in Frieden kann auch ein nachhaltigeres Leben werden. Klassische Musik kann ein Schritt dorthin sein. Und Klassische Musik kann die Schönheit der Natur näher bringen ;-)
Geschenkidee:
Verschenkt doch mal den Eintritt zu einem klassischen Konzert! Orchester gibt es reichlich in Deutschland, wie die Orchesterliste von vioworld.de zeigt - bestimmt auch bei Euch in der Nähe.
Also, gebt Klassik eine Chance!
Macht alle Mit!
Und wer noch mehr Informationen über Klassik sucht, findet sie bestimmt auf der Liste der 2000 wichtigsten Kulturseiten im Netz
Nachtrag einen Tag später:
Das Thema lag wohl in der Luft. Hier noch ein Post zum Thema Musik und Gefühle: Wer fühlen will, muss hören http://tinyurl.com/469uyv
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Mittwoch, September 17, 2008
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Freitag, 1. August 2008
209) "Aktive Hände"-03: Keine Chance dem indischen Springkraut
Engagement und konsequenten Einsatz gegen eine Invasive Pflanze (Neophyt) zeigt Marina von Ketteler:
Bild: Marina von Ketteler
Das rosablühende indische Springkraut verdraengt die einheimische Pflanzenwelt - und wird von ihren Haenden ausgerissen.
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Ich lege Hand an das rosablühende indische Springkraut.
Diese Pflanze (Impatiens glandulifera) gehört zur Familie der Balsaminen, Monster genannt ... weil jede 1600 - 4300 Samen produziert. Besonders an Flußufern breitet rosa Monster sich so stark aus, daß die ursprüngliche Vegetation erstickt wird: sogar die große Brennessel muß aufgeben! Also raus damit und kopfüber in den Müllsack.
Grüße von Marina.
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Auch hier kann Naturtipps sich nur anschliessen:
Wer Vorkommen dieser Pflanze in der Natur in seiner Umgebung weiss - reisst sie konsequent aus!
Hier gilt wie bei der Herkulesstaude im Naturtipp 186: sie gehört nicht in unsere Ökosysteme, sie ist mancherorts ein stark dominanter Fremdkörper, auch wenn sie schön ist. Gebt der einheimischen Fauna und Flora ihren Lebensraum zurück.
Und wer mehr über diese Blume, die auch drüsiges Springkraut genannt wird, wissen möchte:
- Wikipediaeintrag
- Bachpatenschaften in Freiburg
- Die Probleme mit der Pflanze sind so stark, dass sich im Haus der Akademie für Natur- und Umweltschutz in Stuttgart Vertreter der Ministerien Ländlicher Raum und Umwelt und Verkehr, der Wasserwirtschaftsverwaltung, der Bezirksstellen für Naturschutz und Landschaftspflege sowie der Verbände zu dem Workshop "Indisches Springkraut - Regulieren statt resignieren?" trafen
- interessante Artikel und Leserbriefe finden sich zu dem Thema entfernen oder nicht auf Freiburg-Schwarzwald.de
Eine Bitte an alle Gartenfreunde:
verbannt die Blume aus Euren Gaerten, sowie eine Ausbreitung in die Umgebung geschehen kann! Und keine Gartenabfaelle in die Natur bringen - solche Stellen sind dann leicht Ausgangpunkt für neue Ausbreitungsgebiete der Blume!
Übrigens:
Die Naturtipps-Jubilaeumsaktion "Aktive Hände" laeuft noch bis zum 31. August.
Macht alle Mit!
Übrigens:
bei Twitter könnt Ihr alles rund um den Blog unter "Naturtipps" verfolgen
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Freitag, August 01, 2008
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Labels: Aktive Hände, Garten, Invasive Pflanzen, Natur, Naturschutz, Naturtipps
Sonntag, 6. Juli 2008
199) Nickende Distel ist Blume des Jahres
Bild: www.pixelio.de/ Dieter Kaiser
Die nickende Distel ist für ein Schattendasein viel zu sonnenliebend!
Der Sommer lockt mit vielen vielen schönen, duftenden, bunten, leckeren, dekorativen und exotischen Blüten - eine davon ist die herrlich lila Blüte der Nickenden Distel. Hummeln lieben sie über alles, ebenso viele Schmetterlinge und andere Insekten - nur der Mensch, der verschmäht die Distel ist seinem Garten...
Warum eigentlich?
Lieber beschweren wir uns darüber, daß die Schnecken unsere "tollen" Gartenblumen wegfressen, die Kaninchen wieder mal die Beete leerräumen und gegossen werden muß, sowie es ein wenig trocken wird...
Gewiß, auf den Feldern gilt die Ackerkratzdiestel als schlimmes Unkraut, und das seit Generationen. Wer einmal kurz vor der Getreideernte losgezogen ist, um sie auszureißen, der versteht das schnell. Die Wurzeln sitzen tief. Raus soll sie, damit die Ernte nicht so stark verunreinigt ist und es keine Abzüge bei der Bezahlung gibt...
Aber wie ist es in unseren Gärten? Wir brauchen Blumen im Gemüsebeet, damit die Insekten zur Bestäubung kommen. Die Erbsen und Bohnen können noch so schön blühen, ohne Bestäubung gibt es keine Ernte... Und trotzdem dulden wir nichts zwischen den Pflanzen. Früher in den Bauerngärten war es anders, da blühten viele Blumen in und zwischen den Beeten. Sie hatten Narrenfreiheit in den Gärten...
Aber zurück zur Nickenden Distel - denn um sie geht es ja hier!
Sie wurde von der „Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zum Schutz gefährdeter Pflanzen“ zur Blume des Jahres 2008 gewählt - denn Unkraut vergeht doch, wie der Nabu ganz richtig in seinem Beitrag bemerkt.
Wo sie geht verschwindet aber auch die ihr zugehörige Tierwelt. Früher war sie ein selbstverständlicher Anblick in Dörfern, heute steht sie bereits in drei Bundesländern auf der roten Liste.
Vielleicht sollten wir doch langsam umdenken, und unserer heimischen Pflanzenwelt wieder mehr Platz in unseren Gärten und auf unseren Brachflächen gönnen...
Muß eigentlich jeder Quadratmeter gepflasterter Fläche bewuchsfrei sein? Im Namen der Wirtschaft ja, schließlich verkaufen sich die nutzlosen Unkrautbrenner bedingungslos gut. Erst recht, nachdem in immer mehr Kommunen die Nutzung von Herbiziden zum "sauberhalten" von Pflansterflächen verboten ist. Dabei beeindruckt es den Wurzelbereich recht wenig, ob oben alles abbrennt. Viele Pflanzen stehen auch danach in den Startlöchern, um beim nächsten Regen wieder zu keimen. Wie schön ist doch z.B. der Mauerpfeffer als grün gelber Blickfang zwischen grauen Steinen...
Und wie schön ist die lila Blüte der nickenden Distel als Schmetterlingsfang im Garten! Keine Schnecke und kein Kaninchen wird sich an ihr versuchen. Und im Herbst freuen sich die Vögel über die Samen.
Übrigens ist Distelöl auch für uns Menschen bekanntlich sehr gesund! Manch einer gießt es sich z.B. regelmäßig über seinen Salat.
Also, helft der Blume wieder aus ihrem Dornröschenschlaf und gebt ihr einen Platz im Garten - Saatgut kann z.B. online bestellt werden, einfach danach googeln...
In der Rede von Loki Schmidt zur Blume des Jahres 2008 wird auch noch einmal das Besondere dieser Distel deutlich - und weckt vielleicht noch mehr den Wunsch, sie als Blume im eigenen Garten zu beherbergen!
Macht alle Mit!
Aber Achtung:
Wie immer gilt auch hier, bitte keine Pflanzen oder Samen aus der Natur entwenden - von Museumsgärten über Biogärtnereien bis eben zu Onlineshops gibt es genug reguläre Quellen! Vielleicht hat sie ja auch in einem Garten oder auf dem Grundstück eines Freundes oder Nachbarn überlebt - jetzt blüht sie und ist gut zu finden.
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Labels: Garten, Jahrestiere/ -pflanzen 2008, Natur, Naturschutz, Naturtipps, Pflanzenportraits
Dienstag, 17. Juni 2008
186) Invasive Pflanzen I - die Herkulesstaude
Bild: www.lawwa.lu.ch
Herkulesstaude in voller Pracht...
Kennt Ihr sie? Diese mal schönen und manchmal auch so nützlichen Pflanzen, die mal dieser, mal jener, in andere Länder bringt.
Mal sind sie ein Segen (z.B. bei der Kartoffel), mal kann man sich anschließend kaum noch regen (z.B. bei dem Riesen-Bärenklau)...
...und genau über die gibt es heute weitere Informationen. Denn wer einmal versucht hat, Herkulesstaude in großem Umfang zu entfernen, oder indischen Knöterich oder das drüsige Springkraut, der weiß, wovon ich rede.
Und wer einmal nachgelesen hat über Kudzu in Amerika, der versteht es auch gleich doppeldeutig - denn einerseits bringt das Entfernen Muskelkater und andererseits kann es die Konkurrenz wahrlich einfangen, umwickeln
- 30 cm am Tag schafft der Kudzu
- 10.000 Samen pro Pflanze schafft die Herkulesstaude
- keine andere Pflanze schafft es durch all ihr Gestrüpp
Invasive Pflanzen setzen sich erfolgreich durch gegen die einheimische Konkurrenz - denn sie sind meist schlechteres Klima gewöhnt als in der neuen Heimat und lassen ihre Freßfeinde daheim...
In lockerer Folge wird es bei Naturtipps eine Serie über diesen unwillkommenen eingeschleppten Pflanzenwildwuchs geben. Denn es ist an jedem Einzelnen, ihnen Einhalt zu gebieten. Hier darf sich ausgetobt werden bis zum bitteren Ende -
Aber halt! Es sind Pflanzen und vor diesen sollen wir Achtung haben, trotz alledem! Allerdings einfach zuzuschauen, wie sie die einheimische Pflanzenwelt, und somit auch Tierwelt, verdrängen und verändern, das kann auch nicht der richtige Weg sein...
Den Anfang macht dabei die Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt, denn sie kann auch uns gefährlich werden!
Eingeführt wurde sie aus dem Kaukasus, angeblich als Bienenfutterpflanze. Wofür auch immer - sie fühlt sich hier sehr zuhause und wächst und wächst und wächst und gefährdet auch uns Menschen:
Denn ihr Pflanzensaft enthält Stoffe, die die Haut lichtempfindlich machen - also das genaue Gegenteil von Sonnenschutzcreme. Die Haut kann so empfindlich werden, daß bei Sonneneinstrahlung Verbrennungen 1. Grades erreicht werden können. Das bedeutet Brandblasen mit anschließenden starken Narben. Bei leichteren Sonnenbränden kann immer noch eine Pigmentierung der Haut als Folgeerscheinung bleiben...
Auch wenn die großen Blätter, hohlen Stengel und riesigen Blütenköpfe noch so locken:
Herkulesstaude ist kein Kinderspielzeug!
Aufgrund dieser Gefahr ist das www voll mit Beiträgen über diese Pflanze. Wer über den Riesenbärenklau gegoogelt, wird mit Berichten zugeworfen.
Hier nur ein paar Regeln, die für das erfolgreiche Beseitigen der Pflanze wichtig sind:
Erst einmal für Euch selber:
- schützt Euch selber! Es darf bei der gesamten Aktion kein Pflanzensaft an Eure Haut kommen! Weder an die Hände, noch ans Gesicht oder irgendwo anders - auch nach dem Duschen bleibt die Haut sonst für mehrere Tage noch sonnenempfindlich
- nicht bei vollem Sonnenlicht arbeiten
- falls doch Pflanzensaft an die Haut kommt, sofort mit einem Tuch o.ä. lichtdicht abdecken. Auch wichtig bei Spielunfällen von Kindern!
...und nun weiter mit der Pflanze:
- freiwillig stirbt sie erst ab, wenn sie ihren Entwicklungszyklus beendet hat und ca. 10.000 Samen erfolgreich gewachsen sind
- wird sie einfach abgemäht, wächst sie immer wieder nach, bis zu 8 Jahre lang
- sie muß wenigstens 8 - 10 cm unter der Erde abgeschnitten werden, um den Vegetationsknoten zu kappen
- beim Entfernen von Blütenköpfen und Samenständen müssen diese verbrannt werden oder in die Restmülltonne! Bei einer Kompostierung besteht die Gefahr, daß Samen ausreifen und später keimen
- beim Entfernen reifer Samenstände unbedingt unten ein Tuch auslegen, da die Samen leicht abfallen und dabei ausstreuen
- es ist ein langer Atem nötig, um eine stark befallene Fläche wieder langfristig frei zu bekommen. Die Samen halten sich bis zu 30 Jahre in der Erde...
- Freßfeinde sind mir hier nicht bekannt. In seiner Heimat, dem Kaukasus wird er aufgrund anderer klimatischer Bedingungen nicht so groß.
Ansonsten gibt es von der Technischen Uni Freiburg eine interessante mehrseitige Ausarbeitung zur Herkulesstaude als pdf-Datei zum Runterladen.
Also, wenn Ihr der Pflanze begegnet - habt Respekt vor dieser großen, stillen und doch so erfolgreichen Eroberin, aber zeigt Ihr auch die Grenzen.
Macht alle Mit -
denn die öffentliche Hand, also Stadt, Land und Regierung, können dieRegulierung der Invasiven Pflanzen nicht leisten! Hier sind wir gefragt, die einheimische Natur zu schützen! Achtet bei der Herkulesstaude besonders auf Einzelexemplare, die neue Standorte 10.000fach besiedeln wollen... Zur Zeit sind sie gut zu erkennen, da sie jetzt aufschießen und ihre riesiegen Knopen zu tollen weißen Blütendolden entfalten...
Und dann noch eins:
Gartenabfälle gehören auf keinen Fall irgendwo in die Natur!
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Dienstag, Juni 17, 2008
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Labels: Aktion, Invasive Pflanzen, Natur, Naturschutz
Sonntag, 1. Juni 2008
174) Naturerlebnisspiele, Waldspiele, Naturspiele
Bild: www.pixelio.de/ creature
Naturerlebnisspiele - die Natur spielerisch und kreativ entdecken
Die Natur spielerisch kennenzulernen macht Kindern Spaß!
Was manchmal fehlt, sind nur Ideen zu solchen Spielen. Deshalb gibt es heute Linktipps und Anregungen zu Naturerlebnisspielen!
-
Unser Schullandheimprojekt:
Zitat von der Seite:
"Für das Internetprojekt EnterPreis haben wir das HSK-Thema Wald gewählt.
Die Klasse 4d erkundete bei ihrem Schullandheimaufenthalt in Mimberg (10.04.2000 - 14.04.2000) den Wald.
Wir haben dabei viele Naturerlebnisspiele durchgeführt, von denen wir euch auf den folgenden Seiten sehr gerne berichten wollen."
- Naturspiele-Kartei
Zitat von der Seite:
"Die Arbeitsgemeinschaft Umwelterziehung im Bereich des Staatlichen Schulamtes in der Stadt Würzburg hat diese Kartei mit Umweltspielen erarbeitet. Sie stellt sie allen Schulen zur Verfügung und hofft, dass diese einen regen Gebrauch davon machen werden."
- Waldspiele | Spiele im Wald von praxis-jugendarbeit.de mit:
* Spiele im Wald
* Waldolympiade
* Waldquiz
* Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken
* Basteln
* (Über-)Leben in der Natur und im Wald
* Gefahren in Wald
- Waldspiele, die jeden begeistern aus "
Das Online-Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP)" (familienhandbuch.de)
Schon über diese vier Seiten findet Ihr viele, viele Spieleideen über, mit und in der Natur!
Lernt die Natur kennen, geht raus - Macht alle Mit!
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Sonntag, Juni 01, 2008
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Dienstag, 27. Mai 2008
170) Holunderblüten - gesund und lecker

Bild und Rezept: www.pixelio.de/ Moorhenne
Hier seht Ihr die Zutaten für Holunderblütensaft
10 Blütendolden
ca. 500 gr. Zucker
1 Zitrone in Scheiben
1 Pkt.Wein oder Zitronensäure
6 Ltr. Wasser
das ganze über Nacht ziehen lassen
und in Flaschen abfüllen
nach 4-5 tagen hat man Holunder Sekt
dann aber die Schraubverschlüsse nicht
fest drehen,durch die Gärung entsteht
überdruck.
ist köstlich und erfrischend
Auch wenn es vor ein paar Posts einen Artikel über eßbare Blüten gab, die lecker-gesunden Holunderblüten des Schwarzen Holunders bekommen einen eigenen Post als "Saisongemüse". O.k., sie sind kein echtes Gemüse, aber Saison haben sie jetzt auf alle Fälle! Ebenso blüht jetzt der Rote Hartriegel, er hat allerdings ganz andere Blätter, als der Holunder. Er ist für Menschen wohl ungiftig aber trotzdem vorsicht und nicht verwechseln!
Bild: www.pixelio.de/
Franz Haindl
Holunder: Blütendolde und gefiederte Blätter sind gut zu erkennen
Bild: www.pixelio.de/ Peter Röhl
Hartriegel: Blütendolde und einzelne Blätter
Das erinnert mich immer an ein Pony, welches zu dieser Zeit häufig hustete. Für Pferdebesitzer ist Husten beim Pferd immer ein Alarmzeichen, entsprechend unbeliebt war auch dieser jährlich auftretende Husten. Alles deutete auf eine allergische Reaktion, guter Rat war teuer. Was half? Es bekommt seit einigen Jahren zur Blütezeit, zu seiner Hustenzeit, täglich zwei oder drei Holunderblütendolden in eine Mahlzeit - der Husten ist fast weg, wenigstens nicht mehr besorniserregend.
Ob Holunderblüten für Pferde verträglich sind? Ob es eine Obergrenze in der verfütterbaren Menge gibt? Ich weiß es nicht. Dem Tier jedenfalls geht es seit nunmehr 8 Jahren gut damit...
Achtung:
Der Zwerg-Holunder ist für Pferde toxisch!
Selber knabber ich auch gerne an einer Dolde, wenn ich beim Spazierengehen an einem Busch vorbei komme. Leider wurde ein Nachbarstrauch vergangenes Jahr gefällt, er war "zu hoch und groß" geworden, außerdem machten die Beeren zu viel "Dreck"... Soweit zum Thema "Artenvielfalt/ Biodiversität" und was wir dafür unternehmen können - z.B. den Vögeln ihr Futter stehen lassen...
Da sind wir bei einem wichtigen Thema:
Beim Ernten immer genug für die Natur übrig lassen. Also jetzt nicht vor lauter Begeisterung über die folgenden Rezepte einen ganzen Busch abernten... Denn wo keine Blüten, da keine Beeren! Und die Beeren, na die schmecken im Herbst neben den Vögeln auch uns Menschen gut :-)
Jetzt sind wir aber erst mal bei den Blüten. Wichtig: Hier ist die Rede vom Schwarzen Holunder! Es gibt auch noch andere Sorten. Ein ganz einfaches Rezept ist das in Fett Ausbacken der Blütendolden in Eierkuchen- oder Bierteig. Das kann später auch mit den Beerendolden gut gemacht werden. 32 weitere Rezepte gibt es z.B. bei webkoch.de
Wer lieber die medizinischen Vorteile der Blüten nutzen möchte, kann dazu die Blüten trocknen und z. B. für Tees verwenden. Auf der Seite naturheilkunde-online.de gibt es ausführliche Informationen zu dem vielseitigen Strauch und seinen Inhaltsstoffen, Wirkungen, Anwendungen und Geschichten.
Für den Tee werden demnach zwei Teelöffel mit Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser überbrüht, fünf Minuten ziehen lassen, heiß trinken.
Übrigens:
In Ermangelung eines geeigneten Platzes trockne ich Blüten und Kräuter zum Teil in flachen Pappkisten im Auto. Sowie die Sonne scheint wird es darin schön warm und alles trocknet schnell - und es duftet! Aber Achtung, das Trockengut nicht direkt in die Sonne (unter die Windschutzscheibe) legen, da es sonst zu warm wird und u.a. die ätherischen Öle verdunsten. Immerhin kann es direkt hinter der Windschutzscheibe 80 °C heiß werden. Und Achtung bei neueren Modellen, sie haben noch viele Lösungsmittel und Duftstoffe in der Luft... Und beim Losfahren die Fenster zulassen, mir ist einmal alles durcheinandergeflogen...
Früher galt der Holunder als Wohnort der guten Geister des Hauses, weshalb auch jedes Haus, jeder Hof, seinen Holunder hatte. Eine Tradition, die wir eigentlich wieder übernehmen sollten. Bei uns zuhaus hat sich gerade einer selber angesiedelt - er ist willkommen und darf bleiben :-)
Macht alle Mit - Gebt Frau Holle wieder ein Zuhause.
Und wer keinen Garten hat, aber einen Sprößling an falscher Stelle findet, kann ihn ja umpflanzen auf ein passendes öffentliches Stück Land. Vielleicht gibt es aber auch am Arbeitsplatz ein freies Stück Land - Holunder ist anspruchslos im Standort
Bild: www.pixelio.de/ ELZA
Noch ein Tipp für Kreative, Kinder, Jugendliche und Schulen:
Holunderblütendolden eignen sich auch zum Einarbeiten beim Papierschöpfen.
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Dienstag, Mai 27, 2008
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Labels: Ernährung, Garten, Jugend, Kinder, Natur, Saisongemüse, Schule
Freitag, 23. Mai 2008
167) Schmetterlingsbeobachtungen melden
Bild: www.pixelio.de/ Lutz_1960
Sanfte Schmetterlinge und kratzige Disteln - zwei die zusammengehören...
Schmetterlinge begeistern jeden, falls er sie zu Gesicht bekommt. Hier in unserer Reihenhaussiedlung ist das schon etwas ganz besonderes. Da müssen wir schon weiter raus, um ein paar dieser bunten Gaukler beobachten zu können. Der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e. V.) verläßt sich auch nicht auf eine einzige Meldung, sondern ruft gleich Deutschlandweit zur Schmetterlingsmeldung auf. Zitat von der Aktionsseite des BUNDs:
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Das Abenteuer Faltertage geht weiter!
Auch in diesem Jahr rufen wir Sie auf, heimische Schmetterlinge zu zählen und Aktionen rund um die "Gaukler der Lüfte" zu starten.
Die Saison endet am 31. Oktober. Höhepunkt der Zählungen und Aktionen werden die Internationalen Faltertage am 24./25. Mai 2008 sein, parallel zur 9. UN-Naturschutz-Konferenz in Bonn.
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Also, klickt Euch auf die Seite und
Macht alle Mit!
Aber Achtung: keine Falter fangen für diese Aktion. Die Flügel sind viel zu empfindlich!
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Freitag, Mai 23, 2008
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Labels: Aktion, Natur, Umweltverbände
Dienstag, 20. Mai 2008
165) Artenvielfalt selber aktiv fördern
Bild: www.naturtipps.de
Artenvielfalt im eigenen Garten - hier tummeln sich gerade 9 verschiedene Pflanzen auf nicht mal einem qm: Efeu, Giersch, Goldnessel, Pimpernelle, Erdbeere, Hasenglöckchen, Sonnenauge, 1 Nelkenart und Majoran. Jede wächst und blüht zu ihrer Zeit... und in dieser kleinen grünen Wildnis leben viele kleine Tiere von denen z.B. die Gartenvögel leben...
Es ist toll, daß sich die Politiker Gedanken um die Welt machen und was für edle Begriffe sie dafür wählen: "Biodiversität" ist das Thema dieser langen gemeinsamen Woche in Bonn... ich übernehme lieber den leicht verständlichen Begriff "Artenvielfalt". Die Definition des Begriffes "bio-diversi-was" gibt es bei UTOPIA.
Noch besser ist es, wenn wir alle jetzt sofort schon mal aktiv werden und selber die Artenvielfalt erhalten und fördern.
Wie?
Ganz einfach - vor der eigenen Haustür!
Naturtipps gibt ja reichlich Ideen dazu... Das wichtigste ist vor allem, daß wir, anstatt in der Welt um uns herum dauernd aufzuräumen, einfach mal in unseren Köpfen aufräumen:
Was ist wirklich wichtig?
Wie "ordentlich" muß es um mich herum wirklich sein? Garten, Park und co...
Kenne ich eigentlich alles, was ich sehe?
Denn was ich kenne, kann ich noch besser lieben und ist auch keine Unordnung mehr. Ein Löwenzahn ist ein schwer zu entfernendes Unkraut ist eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten ist lecker in Quark und Salat ist lustig für Kinder ist...
Eine Distel ist ein stacheliges etwas im Garten ist für viele Insekten wichtig ist als Nickende Distel Blume des Jahres 2008...
Der Giersch ist ein stark wucherndes Unkraut ist wichtig für Insekten ist lecker als Spinat...
Die Vogelmiere ist ein stark ausäendes Unkraut im Gemüsegarten ist gesund und lecker im Essen...
Die Wildbiene lebt allein ist friedlich und klein bestäubt unsere Nutzpflanzen...
So könnte ich eine lange Liste von Tieren und Pflanzen aufstellen, die viele in ihrem Garten verachten und ausmerzen, die aber ein wichtiges Puzzlestein im Ganzen sind - Artenvielfalt beschäftigt momentan viele Politiker und Wissenschaftler, nicht nur in Bonn.
Artenvielfalt sollte auch jeden einzelnen beschäftigen - zuhaus, vor der Haustür!
Surft einmal durch die Naturtipps, jeder einzelne kann schon im Alltag soviel machen! Sei es durch
- das Aufhängen von Vogelnistkästen,
- die Unterstützung von Wildbienen und Hummeln, nicht nur durch viele einheimische Blumen und Sträucher im Garten
- das Kennenlernen von Tieren und Pflanzen
- dem Anlegen eines Goldfischfreien Teiches
- das Säen von Bäumen zusammen mit Förstern
- abwechslungsreiches Gestalten eines Grabes
- das Anlegen von Blumenwiesen anstatt ausrollen von Rollrasen
- das Erhalten alter Nutzsorten, denn sie bergen viele wichtige Gene und dulden mehr Vielfalt um sich herum, da sie robuster sind
- Pflegen und Nutzen von Weidenbäumen
- aktiven Amphibienschutz
- den "ungewöhnlichen Winterschlaf" des Blumenbeetes und der richtigen Winterruhe für den Garten
- das Mitmachen bei einer aktiven Gruppe von "Guerilla Gärtnern", derer gibt es schon einige, die auch "offiziell" arbeiten...
- dem bewußten Konsum mit ökologisch verträglichen Produkten vom Biobauern und nachhaltig gefangenem Fisch, geschlagenem Holz...
-> Stichwort LOHAS
Ihr seht, schon allein hier bei Naturtipps ist die Liste lang, was jeder einzelne für den Erhalt der Artenvielfalt leisten kann! Also, schaut und hört in den Medien aufmerksam zu, was die Politiker erzählen und planen und werdet parallel selber aktiv!
Denn es geht nicht nur um den Schutz und Neuaufbau der Wälder... es geht um viel mehr...es geht um jeden Quadratmeter Erde...
Wenn viele Kleine, wenn wir alle, gemeinsam etwas machen, wird es ebenso ein Großes wie bei den wenigen Großen in Bonn, wenn nicht noch Größer ;-)
Und - ganz wichtig - lehrt Eure Kinder und Enkel, die Natur zu schätzen, mehr zu schätzen als Marken, Werbung und Konsum - denn sie ist es, was zählt!!! Nach dem Motto:
Lieber einen Spatz im Garten als ein Logo auf dem Shirt :-)
Also:
Werdet selber aktiv! Macht alle Mit!
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Dienstag, Mai 20, 2008
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Labels: Artenvielfalt, Garten, Jugend, Kinder, LOHAS, Nachhaltigkeit, Natur, Pflanzenportraits, Tiere, Vögel, Wald, Weidenhütte
Freitag, 16. Mai 2008
162) Aktion "Eichhörnchen" und die Artenvielfalt
Bild: www.pixelio.de/ Richard
Wer Bäume sät wird Wunder sehen...
Der WWF berichtet in einer aktuellen Pressemeldung im Zusammenhang mit dem Bonner UN-Umweltgipfel über die schwindende Artenvielfalt. Abschließend ruft er die Politik auf, die Waldqualität und Waldfläche wieder aufzustocken.
Förster Dietmar Gottfriedsen hat zusammen mit vielen Schulklassen schon mal aktiv damit angefangen bei seiner Aktion Eichhörnchen und sucht noch mehr Mitstreiter/ Schulklassen...
Aber eins nach dem anderen - also erst einmal den WWF Artikel und danach mehr über den fleißigen Förster mit Grips:
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Quelle: WWF
WWF zum 9. UN-Umweltgipfel in Bonn: Keine Entwarnung beim Artensterben
„Living Planet Index 2008“: Dramatischer Rückgang der biologischen Vielfalt
Zitat vom Ende des Arikels:
"...Zudem fordert der WWF eine neue Initiative, um den globalen Waldverlust von derzeit 13 Millionen Hektar pro Jahr bis 2020 zu stoppen. Bis 2050 soll dann die Waldqualität und die Waldfläche wieder das Niveau des Jahres 2000 erreichen."
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Das ist eine tolle Forderung des WWFs an die Politik - schade, daß diese so träge ist...
Viel Aktiver ist da der Förster des Jahres 2000, Dietmar Gottfriedsen!
Er hat die Aktion "Eichhörnchen" gegründet und schon vielfach erfolgreich durchgeführt. Bei dieser Aktion sammeln Schulkinder Baumsamen im Wald und säen diese auch gleich an geeigneter Stelle selber wieder aus. Die Ideale Aktion für einen interessanten und effektiven Wandertag mit Erfolgserlebnis, daß über Jahrzehnte anhalten kann. Denn jede Klasse bekommt Ihr Stück Wald zugewiesen, daß sie später jederzeit wieder besuchen und beim Wachsen beobachten kann.
Aber lest selber, was bei gutenachrichtenreporter.wordpress.com
über diesen aktiven Waldfreund und seine Aktion Eichhörnchen berichtet wird:
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Quelle: gutenachrichtenreporter
Dietmar Gottfriedsen, Förster.
Dietmar Gottfriedsen beschäftigte sich ausführlich mit einem Thema: Natürliche Waldverjüngung durch Direkteinsaat von standortgerechtem Baumsamen! Das hört sich vielleicht komplex und so landwirtschaftlich an, ist aber eine sinnvolle Überlegung, wenn es um die Frage geht: Wie werden unsere Wälder in Zukunft aussehen?
Da Dietmar Gottrfriedsen die zunehmende Entfremdung unserer Gesellschaft von der Natur als Problem erkannt hat, dem man besonders im Kindesalter noch entgegenwirken kann, organisiert er seit 1998 die Aktion “Eichhörnchen”, bei der Schulklassen aus dem kleinen Landkreis Süd-Dithmarschen an einem Tag Eicheln sammeln und diese in forstlich genutzte Nadelholzbestände einsäen. “Das Ziel der Aktion ist ausschließlich, die Kinder wieder für den Wald zu interessieren”, sagt der engagierte Förster und benutzt den Begriff der Waldpädagogik. Bisher nahmen an den drei herbstlichen Aktionen rund 10.000 Kinder teil, somit wurde etwa die Hälfte der Kinder des Landkreises erreicht. Dies war nur durch eine massive E-Mail-Kampagne möglich. Die Schulen nehmen das Angebot sehr gerne an. Höhepunkt ist für viele das Lagerfeuer im Wald, mit Grillen und Folienkartoffeln.
Quelle: www.waldsaat.de
Zunächst sammeln die Kinder in einer Eichenallee etwa 200-300 Eicheln und säen diese später in ausgewiesenen Flächen aus. Die Flächen werden dann mit einem Holzschild, auf dem der Name der Schule eingraviert ist, gekennzeichnet. Außerdem erhält die Schule Kartenmaterial, um ihr Waldstück später wieder zu finden. Dadurch soll erreicht werden, dass sich die Kinder mit ihrem heranwachsenden Wald stärker identifizieren.
Angespornt durch den Erfolg, sowohl hinsichtlich der Beteiligung als auch bezüglich des Jungaufwuchses auf den Flächen, wurde deutschlandweit eine Kampagne gestartet, um ähnliche Aktionen auch woanders durchzuführen.
Als Reaktion auf das immer größer werdende Interesse an seinem Engagement ruft er nun in verschiedenen Internetforen alle Menschen, die irgendwie mit Bildung, Wald oder Naturschutz zu tun haben, auf mitzumachen und auch in der eigenen Region ein Wald-Projekt zu starten.
Ich habe Dietmar Gottfriedsen interviewt:
Dietmar, wie kamst du auf die Idee für das Eichhörnchen-Projekt?
Ich habe selbst 4 Kinder und ich war 10 Jahre im waldarmen Dithmarschen an der Nordsee Förster. Seit 1981 habe ich mit zigtausend Kindern immer wieder die Waldjugendspiele gemacht. Und genauso mit hunderten Reitern Waldreiterspiele. Habe das naturfreundliche Reiten dort nebenbei entwickelt. Für Hundeleute habe ich ein 12 Hektar Hundefreilaufgatter gebaut. Habe den Jägern beigebracht, tierfreundlich zu jagen. So wurden alle Bevölkerungsteile eingebunden und Projekte haben sich weiterentwickelt. Wenn man als Förster nicht im Rahmen von Waldpädagogik schafft, die wichtigen, nämlich die jungen Menschen, für den Wald zu begeistern, sollte man sich nicht Förster nennen, sonder Holzhacker. Als Förster verwaltet man ein Menschheitsgut, den Wald. Daher sollte man die Menschheit in den Wald holen, um ihr zu zeigen, welche Bedeutung dieser hat.
Was kann jeder Mensch aktiv unternehmen, wenn er beim Spaziergang durch den Wald geht?
Sich naturfreundlich benehmen und Eicheln und Bucheckern im Wald - und nur da - sammeln und unter Fichten, Tannen und Kiefern wo keine Buchen und Eichen sind, in die Erde stecken.
Was wünschst du dir für dein Projekt?
Ich wünsche mir die Einsicht derer, die die Aktion bis jetzt noch nicht durchgeführt haben. Weite Verbreitung am liebsten Weltweit. Mit der “Aktion Eichhörnchen-Kinder machen Wald, aber RICHTIG” kann man soviel auf einmal erreichen. Für den Wald, die Welt UND die Menschen.
Ich finde es eine super Nachricht, da er ein Leuchtturm-Projekt ins Leben gerufen hat, das nun ausstrahlen kann. Auf seiner Internetseite hat er alle Informationen zum Nachmachen seines Projektes so kompakt zusammengefasst, das es eigentlich keinen Grund mehr gibt zu sagen: Ich würde ja gerne mitmachen, weiß aber nicht wie…
An Lehrer, Förster, Pädagogen: Weiterleiten. Weitersagen. Und wer in der Nähe eines Waldes wohnt: Mitmachen!
Linktipp: Utopia-Profil von Dietmar Gottfriedsen
-------------------------------------------------------------------Also, Lehrer und Pädagogen, Jugend- und Kindergruppenleiter:
Macht alle Mit!
Gönnt Euren Kindern ein langfristiges Erfolgserlebnis!
Wer jetzt anfängt zu organisieren und vorzubereiten kann bereits diesen Herbst mit den Kindern sammeln und säen. Denn am effektivsten ist solch eine Veranstaltung, wenn die Kinder auch Hintergrundwissen zum Thema Wald besitzen - und das könnte dann nach den Ferien Fächerübergreifend erarbeitet werden.
Da kann in Mathematik errechnet werden, wieviele Samen für wieviel qm gebraucht werden - im Deutschunterricht ein Gedicht zum Wald geschrieben werden - in Kunst ein Wunschbaum mit allen tollen Baumeigenschaften gemalt werden - in Musik Waldlieder gesungen werden, in Sachkunde der Baum durchgenommen werden, in Biologie das Leben auf verschiedenen Bäumen besprochen werden und und und
Und Firmen sowie Unternehmer können für Schulklassen/ Aktionsgruppen z.B. die Busfahrt zu solch einer Aktion sponsorn...
Rettet den Wald - spielt Eichhörnchen :-)
Bild: www.pixelio.de/ dieter haugk
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Freitag, Mai 16, 2008
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Donnerstag, 15. Mai 2008
161) Langfristige Grabgestaltung mit Stauden
Bild: djd/Aeternitas
Mit ihrer Blütenpracht setzen Stauden Zeichen der Hoffnung und spenden Trost in der Trauer.
Es ist immer das selbe - im Frühjahr und im Herbst türmen sich Blumentöpfe und Blumenreste auf den Komposthaufen und Müllsammelstellen der Friedhöfe. Das Grab wird für die nächste Jarheszeit neu gestaltet. Muß das eigentlich sein? Müssen eigentlich mindestens zweimal im Jahr neue Pflanzen gekauft und gepflanzt werden, um ein dekoratives und gepflegtes Grab zu haben?
Nein!
Nicht nur, daß solch eine Grabbepflanzung teuer ist, sie ist auch nicht erstrebenswert im Sinne der Nachhaltigkeit... Gräber können genauso wie Gärten einmal "durchgestylt" werden und dann über Jahre hinweg mit den selben Pflanzen Freude machen! Das erfordert nicht nur weniger Pflanzarbeit, sondern auch weniger Gießaufwand, da Stauden meist robuster sind.
Dann wird der Besuch am Grab wirklich eine Zeit zur Besinnung und nicht eine Pflicht zur Arbeit...
Zu dem Thema ist mir jetzt folgender Artikel beim Deutschen Pressetreff "über den Weg" gelaufen:
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Staudengräber - bunt wie das Leben
Grabbepflanzung
(djd/pt). Friedhofsbesuche können etwas Tröstliches haben. Am Grab ist man den Verstorbenen nahe, hat Gelegenheit zum Gedenken und stiller Zwiesprache. Zuneigung und Verbundenheit über den Tod hinaus drückt auch eine schöne Bepflanzung aus, die wie ein kleiner Garten grünt und blüht und den Angehörigen das Trauern erleichtert.
Es lohnt sich also, nach Alternativen zu suchen, falls praktische - etwa finanzielle - Gründe eigentlich für ein anonymes Grab zu sprechen scheinen. Wie sich die letzte Ruhestätte persönlich und würdig, aber ohne großen Zeit- und Kostenaufwand gestalten lässt, zeigt zum Beispiel ein guter Rat von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative für Trauerkultur: Sie empfiehlt die Grabbepflanzung mit Stauden. Stauden sind nicht nur günstig, genügsam und ausdauernd, mit ihrer bunten Blütenpracht und verschwenderischen Formenvielfalt bieten sie optische Reize und Gestaltungsmöglichkeiten in Fülle. Da einige Stauden im Frühjahr, andere im Sommer oder im Herbst blühen, hat man durch geschickte Kombination fast das ganze Jahr über ein blühendes Grab - und kann trotzdem unbeschwert in den Urlaub fahren. Gießen ist nämlich nur in sehr langen Trockenperioden nötig. Auch über eine teure mehrfache Neugestaltung des Grabes muss sich niemand mehr den Kopf zerbrechen. Einmal gesetzt, überdauern Stauden mehrere Jahre. Unter www.aeternitas.de gibt es mehr Informationen.
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Eigentlich ist dieses Projekt für Kommunen zur leichteren und schöneren Pflege von Friedhöfen gedacht, aber es sind auch gute Ideen und Anregungen für private "Grabinhaber" dabei.
Und das schöne: Fachmann und Partner bei der Aktion Stauden-Power auf die Friedhöfe ist der Bioland-Staudengärtner Dieter Gaißmayer.
Also, wer sich einen bunteren und freundlicheren und ökologischeren Friedhof wünscht, kann die Idee ja weitergeben an "seine" Friedhofsleitung vor Ort. Und zusätzlich das Grab entsprechend gestalten.
Übrigens:
während viele saisonale Pflanzen nicht auf die einheimische Tierwelt abgestimmt sind, bieten die Stauden wesentlich mehr Lebensraum für sie, Z.B. als Nektarlierefant.
Weitere Linktipps für Stauden zur Grabgestaltung:
- derkleinegarten.de
- hausgarten.net, im Forum werden unkonventionelle Ideen zur Bepflanzung eines Grabes in Vollsonne gegeben
- nicht zu vergessen bei der Grabbepflanzung: auch Zwiebelblumen sind eine attraktive Ergänzung
Und wenn dieser Tipp für Euch zu spät im Jahr kommt, dann plant doch für den Herbst schon mal, wie das Grab mit einer langfristigen Bepflanzung werden könnte :-)
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Donnerstag, Mai 15, 2008
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Labels: Garten, Nachhaltigkeit, Natur
Montag, 12. Mai 2008
158) Eßbare Blüten
Bilder: www.naturtipps.de
Nudelsalat mit Kräuter-Joghurtsauce und Schnittlauchblüten
Seit Pfingsten ist es wieder soweit - der Schnittlauch blüht wieder in voller Pracht. Worüber viele Gärtner sich ärgern, darüber freue ich mich jedes mal aufs Neue. Denn Schnittlauchblüten sind etwas ganz besonderes - sie schmecken saftig, schnittlauchig mit etwas süßem Aroma vom Nektar. Einfach lecker!
Und da sind wir mitten im Thema - eßbare Blüten gibt es nämlich reichlich! Und dekorativ sind sie auch noch. Wie geschaffen sind sie zur Dekoration von Essen und Tisch, eingefroren in Eiswürfel zu Getränken, kandiert auf Kuchen oder getrocknet mitgemischt in Tees zur Verschönerung... Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Welche Blüten neben dem Schnittlauch noch eßbar sind?
Erstmal gibt es hier eine Liste giftiger Blüten von kochen-wein.de - allerdings nicht vollständig!
Und jetzt die leckere Seite - Listen mit eßbaren Blüten:
- Essbare Blüten und Wiesenkräuter von kochen-wein.de
- Essbare Blüten mit kreativen Ideen auf dekoatelier.de
- essbare Blüten, eine lange Liste mit Anwendungstipps auf bio-gaertner.de
- Welche Blüten sind essbar? Forum mit zahlreichen Tipps auf chefkoch.de
- 69 Eßbare Blüten aus dem Blumenbeet auf garten-literatur.de
Auf kraeuterei.de kann sogar ein Paket mit 10 Frühlings-Pflanzen mit eßbaren Blüten bestellt werden
Allgemeine wichtige Tipps zu Blüten in der Küche gibt es unter Blumen zum Essen auf rabenseiten.de
Besonders hervorzuheben ist dabei wohl der Hinweis, daß Allergiker auf ihre Allergien achten müssen!
Und zur Holunderblüte freuen meine Kinder sich wieder ganz besonders auf Holunderblüten, ausgebacken in Pfannkuchenteig und "Kindersekt" (mit Mineralwasser aufgegossener Holunderblütensirup) :-)
Erlebt den Blumengarten neu, mit einem Sinn mehr ;-)
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Montag, Mai 12, 2008
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Labels: Ernährung, Kinder, Kochen, Natur, Saisongemüse
Dienstag, 29. April 2008
151) Rehkitze: Apelle an alle Wanderer und Landwirte
Bild: djd/ pt
Bevor ein Kitz zu solch einem schönen Bock wird, muß es sicher die erste Zeit überstehen...
Es ist wieder soweit - die Ricken setzen ihre Rehkitze ab. Und um genug Milch zu haben, ziehen sie ins weitere Umfeld zur Nahrungsaufnahme. Dabei bleibt der Nachwuchs zurück - meist liegt er währenddessen verborgen im hohen Gras einer Wiese.
Manchmal finden Wanderer sie - und fürchten um ihr Wohl, weil sie ja allein dort liegen. Das ist aer völlig in Ordnung und ihr bester Schutz. Rehkitze haben kaum Eigengeruch und werden nur schwer von Raubtieren gefunden.
Manchmal finden Mähmaschinen sie - und sind gnadenlos... Wer einmal das Fiepen eines verletzten Rehkitzes gehört hat, wird das Klagen nie wieder vergessen... Wer einmal die Verletzungen durch solch einen Mäher gesehen hat, wird das Bild nie wieder vergessen...
Darum der Apell an alle Fußgänger und Wanderer:
Laßt das Kitz liegen, die Mutter kommt frisch gestärkt wieder!
Darum der Doppel-Apell an alle Landwirte:
Erstens:
Sucht mit den Förstern vor Ort und Hunden an der Leine die Wiesen vor der Mahd nach Kitzen ab! Sagt den zuständigen Förstern Bescheid, wann Ihr wo mähen wollt, sie gehen auch ohne Euch los, falls ihr zuviel Arbeit auf dem Hof habt. Ricken legen für gewöhnlich ihre Kitze nicht in Wiesen ab, die frisch nach Hund riechen.
Zweitens:
Mäht die Wiesen von innen nach außen, damit Tiere, die ins hohe Gras fliehen, nicht eingekreist werden von der tödlichen Maschine...
Eine Ernte mit erfolgreich fliehendem Wild ist doch für alle angenehmer, als zerschnittene Opfer im Heu...
Wie ich auf das Thema komme? Hier die passende Pressemeldung zum Thema von pressetreff.de:
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Allein, aber nicht verlassen
Rehmutter und Jungtier sind täglich nur eine halbe Stunde zusammen
(djd/pt). Tierbabys sind süß. Und spätestens seit "Bambi" rühren Rehkitze mit ihren sanften Augen, der Stupsnase und dem samtenen Fell die Herzen von großen und kleinen Tierfreunden. Jetzt im Frühjahr stoßen sicherlich wieder einige Spaziergänger auf junge Rehlein, die allein in einer Mulde in der Wiese oder am Feldrand liegen. Viele halten das einsame Kitz für verwaist und wollen es mit nach Hause nehmen. Doch Mitleid ist hier fehl am Platz, denn das Kleine ist nur scheinbar von der Mutter verlassen.
Der beste Schutz ist das Alleinlassen
Die Jungen werden in der Zeit von Anfang Mai bis Mitte Juni gesetzt. Meistens sind es ein bis zwei Kitze, sehr selten drei. Zunächst werden sie die meiste Zeit von der Rehmutter, der so genannten Ricke, "abgelegt", beispielsweise in einer Wiese, im Getreide oder auch im Wald oder in Hecken. "Das Alleinlassen der Kitze ist ein Schutz für die Tiere", erklärt Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung: "Die Ricken bleiben täglich zum Säugen nur bis zu 35 Minuten bei ihren Jungen. So verhindern sie, dass potenzielle Feinde auf die Jungtiere aufmerksam werden." Auch die Tarnzeichnung des Fells in den ersten Lebenswochen sichert häufig ihr Überleben. Zusätzlich schützt der "Drückinstinkt" das kleine Reh: Droht irgendeine Art von Gefahr, drückt es sich fest auf den Boden und bleibt bewegungslos liegen. Etwa ein bis zwei Wochen bleibt das Rehkitz nach der Geburt im hohen Gras. Dann überwiegt der Flucht- vor dem Druckinstinkt.
Falsch verstandene Tierliebe schadet nur
Wer also solch ein Bambi entdeckt, sollte es auf keinen Fall anfassen, sondern ruhig liegen lassen. Darum bittet die Deutsche Wildtier Stiftung eindringlich alle Spaziergänger. Denn eine große Gefahr für die Jungtiere sind die Menschen, die sich ohne böse Absicht in den ganz normalen und natürlichen Ablauf der Natur einmischen. Nur die Beobachtung aus größerer Entfernung mit dem Fernglas garantiert, dass Ricke und Kitz nicht gestört werden. Wenn nach längerem Beobachten der Verdacht entsteht, dass das Jungtier tatsächlich verwaist ist, sollten die zuständigen Jäger, die Försterei oder auch die Polizei informiert werden. Sie organisieren die nächsten Schritte.
Tod durch Mähmaschinen
Ihr Drückinstinkt führt leider auch immer wieder dazu, dass die abgelegten Rehkitze Opfer von Mähmaschinen werden. Da sie nicht weglaufen und nur schlecht vom Fahrer zu erkennen sind, sterben viele Jungtiere im Mähwerk der Maschinen. Dagegen kann man zwei Dinge unternehmen. Am Vorabend der Mahd (nicht eher, da sonst der Gewöhnungseffekt eintritt) werden zum Beispiel Plastiktüten auf Pfählen in die Wiese gestellt. Der Ricke ist das unheimlich und sie legt ihre Jungen an einer anderen Stelle ab. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Wiese unmittelbar vor dem Mähen mit Vorstehhunden abzusuchen. Diese speziell gezüchteten Hunde zeigen gefundenes Wild durch abruptes Stehenbleiben, eben dem "Vorstehen", an. Da Rehkitze sehr wenig Witterung beziehungsweise Geruch abgeben, müssen die Hunde sehr gut für die Arbeit ausgebildet sein.
Unter www.DeutscheWildtierStiftung.de ist der kostenlose Praxisratgeber "Stoppt den Mähtod" erhältlich. Er gibt Landwirten, Jägern, Natur- und Artenschützern weitere Tipps.
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Dienstag, April 29, 2008
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Labels: Frühling, Landwirtschaft, Natur, Tierschutz
Samstag, 26. April 2008
147) Blumenwiesen fördern und fordern
Bild: www.pixelio.de/ Angelika Wolter
Blumenwiese, mehr als nur grün...
Der NABU setzt sich mit der Online-Aktion "Sag mir wo die Blumen sind..." für mehr Wildblumen ein. Fünf Wildblumen weden über ihre Porträts vorgestellt und dann darf die Lieblingsblume aus den Fünf für eine virtuelle Blumenwiese ausgewählt werden. Im Endeffekt möchte der NABU auf diese Art Stimmen sammeln um sich effetkiv für eine politische Förderung von Wildblumen einsetzen zu können.
Nähere Informationen gibt es im Pressetext des NABU zu dieser Aktion:
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„Sag mir, wo die Blumen sind“ – Abstimmungsaktion für die Pflanzenvielfalt
Immer mehr Wildblumen verschwinden aus Kulturlandschaft
Berlin - Der NABU hat angesichts des zunehmenden Verschwindens von Wildblumen in der Kulturlandschaft heute eine Abstimmungsaktion für mehr Pflanzenvielfalt gestartet. Unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind“ werden alle Naturfreundinnen und Naturfreunde aufgerufen, per Internet unter www.sagmirwodieblumensind.de aus fünf Vorschlägen die Blume auszuwählen, die ihnen in der Landschaft am meisten fehlt. Zur Wahl stehen Schlangen-Knöterich, Sumpf-Dotterblume, Wiesen-Glockenblume, Acker-Rittersporn und Heide-Nelke. Ziel der Aktion ist es, mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für wildwachsende Pflanzen zu erreichen. Unterstützt wird die NABU-Aktion von der Sängerin Katja Ebstein, von der eine der bekanntesten Fassungen von „Sag mir wo die Blumen sind“ stammt.
Als Marlene Dietrich vor fast 50 Jahren erstmals das Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ sang, bestimmten noch bunt blühende Wiesen und Äcker die Landschaft. Zu Ostern kamen dicke Sträuße aus Primeln und im Sommer aus Kornblumen auf den Tisch. Heute sucht man Blumenwiesen und wildkräuterreiche Äcker meist vergebens. Die Wiesen sind in Äcker umgewandelt oder derart aufgedüngt und entwässert, dass allenfalls noch der Löwenzahn im Frühling für Farbtupfer sorgt. Auch auf den intensiv bewirtschafteten Äckern herrscht Monotonie. In manchen Bundesländern stehen selbst Kuckucks-Lichtnelke oder Kornblume schon auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
Mit der Blumenvielfalt verschwinden auch Schmetterlinge, Bienen und Singvögel und damit verliert unsere Kulturlandschaft für uns Menschen an Reiz. Die Politik ist gefordert, vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Nutzungsintensivierung infolge einer steigenden Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen und Lebensmitteln den Artenrückgang zu stoppen - für die Pflanzen, die Insekten, die Vögel und nicht zuletzt für den Menschen.
Unter allen Teilnehmern der Aktion verlost der NABU attraktive Preise. Die WALA Heilmittel GmbH stellt für ausgeloste Abstimmungsteilnehmer ein Frühlingsset mit Dr. Hauschka Kosmetik zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2008.
Ausführliche Pflanzenporträts und weitere Infos zur Aktion und Online-Abstimmung unter www.sagmirwodieblumensind.de.
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Auf der Aktionsseite gibt es auch Tipps und Ideen zum Anlegen einer eigenen Blumenwiese.
Macht alle Mit bei dieser online und praktischen NABU-Aktion zur Pflanzenvielfalt!
Übrigens:
Mit der Blüte von Flieder, Eberesche und Apfel beginnt der Vollfrühling. Meldet Euch an und tragt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps in der Gruppe "Phänologische Beobachtungen" ein, wenn sie bei Euch zu blühen beginnen! Der Flieder zeigt bei uns jetzt seine ersten lila Blüten...
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Macht alle mit!
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Samstag, April 26, 2008
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Labels: Aktion, Aktion-Online, Garten, Natur, Naturtipps, Pflanzenportraits