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Sonntag, 21. Dezember 2008

292) Keine Palmölkerzen für Kirche und Haus

Weihnachtszeit - Kerzenzeit
Kerzenzeit - Palmölzeit
Palmölzeit - Feuerzeit

Es ist wirklich traurig, wie schwer es ist, in unserer Wirtschaft ein nachhaltiges Leben zu leben! Manchmal könnte man wirklich verzweifeln - z.B., wenn sogar die Opferkerze flammende Urwälder hinter sich herziehen kann, wenn sogar die Kerzen am Adventskranz indigenen Völkern die Heimat nehmen können. Bereits im vergangenen Jahr gab es bei Naturtipps den Post 037) Aktion: Kein Palmöl in Kerzen
mit einer Unterschriftenaktion von dem Verein Rettet den Regenwald e.V.
Und dieses Jahr ist es wieder Thema, gibt es wieder eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen - das gleiche Problem, aber eine andere Firma... Zitat:

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In Deutschland brennen Palmölkerzen - in Indonesien Regenwälder

In Deutschland brennen nicht nur zu Weihnachten Palmölkerzen, sondern in Kirchen sogar das ganze Jahr. Das Kölner Traditionsunternehmen Kerzen Schlösser beliefert kirchliche Einrichtungen in der gesamten Bundesrepublik. Für Palmöl werden in Asien die Regenwälder abgefackelt, eine Katastrophe für die Artenvielfalt, die dort lebenden Menschen und das Weltklima. Kerzen Schlösser ist sich des Problems bewusst, aber aus Kostengründen setzt die Firma auf billiges Palmöl aus Asien.

Protestaktion
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Übrigens gibt es beim Kauf von Kerzen noch mehr zu beachten - denn sie können auch ganz akut Schadstoffe beinhalten, die beim Verbrennen dann in die Raumluft gelangen. Mehr dazu im Post 046) Kerzen gießen und BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen

Und diesen Sommer werde ich mir endgültig etwas zum solaren Kerzenschmelzen bauen. Von Imkern kenne ich solche Kästen zum Schmelzen der Wachswaben. Sie sind innen schwarz, oben ist eine Glasscheibe drauf und wenn die Sonne scheint, wird es darin so heiß, daß die Waaben schmelzen... Hat vielleicht jemand eine Bauanleitung dazu, oder einen kleinen alten solaren Schmelzer abzugeben? Und dann muß ich unten nur Kerzenformen mit Docht aufstellen, in welche das Wachs laufen kann - aber das ist mit dem Sandkerzentipp im Post 046) ja auch kein Problem...
Und die Kerzen können dann im kommenden Jahr zu Weihnachten verschenkt werden - vielleicht sogar an die Menschen, die vorher Wachsreste "gespendet" haben ;-)

Also ran, Wachsreste sammeln!
Im Sommer heißt es dann: Kerzenreste recyclen!

Macht alle Mit!

Montag, 20. Oktober 2008

267) Kreative Postkartenserie von EuroNatur

Bild: www.euronatur.org/ Postkarten, die zum Nachdenken anregen sollen...


Mit umgewandelten Sätzen aus altbekannten Kinderliedern und dazu passenden nachdenklichen Fragen lenkt die Postkartenserie von EuroNatur die Aufmerksamkeit auf bestimmte in Europa bedrohte Tierarten. Die 5 Motive machen Lust auf mehr, Lust auf eine persönliche Begegnung mit den Tieren - wenn es sie nur häufiger gäbe...
Und genau dafür setzt sich Euronatur ein - bei dieser Postkartenaktion geht es speziell um die finanzielle Unterstützung von Projekten der Stiftung für Robben, Luchse, Kraniche (Zugvögel), Bären und Wölfe.

Wo es die Postkartenserie aus der nachhaltig produzierenden Stiftungs-Druckerei gibt, geht aus dem Ankündigungstext der Stiftung hervor:

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Kampagne zum Schutz europäischer Wildtiere

Die Postkartenserie finden Sie deutschlandweit in bekannten Zoologischen Gärten, Wildparks und Aquarien. Bei der Auswahl der Kampagnen-Partner standen deren Einsatz für Natur- und Artenschutz sowie die Unterbringung der Zootiere im Vordergrund.

Mit unserer Kampagne machen wir auf die Situation sowie den Schutzbedarf von Wildtieren in Europa aufmerksam und regen zum Nachdenken an. Ziel ist es, vor allem auch jüngere Generationen zu motivieren, das kostbare europäische Naturerbe für ihre Nachkommen zu bewahren.

Falls Sie die Postkartenserie anfordern möchten, senden Sie bitte eine kurze Email mit Angabe Ihrer vollständigen Postadresse an kerstin.sauer@euronatur.org. Wir freuen uns auf Sie!

Link zur Kampagne

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Übrigens gab es jetzt aktuell eine Meldung von der NABU über die Zugvogeljagd auf Malta - nach einem gesetzlich erzwungenen ruhigeren Frühjahr ist es nun wohl schlimmer als zuvor:

Zugvogeljagd auf Malta blutiger denn je
Traurige Bilanz beim Vogelschutzcamp auf der Mittelmeerinsel

Also, schreibt oder spendet mal wieder - zum Schutz der einheimischen Tierwelt!
Macht alle Mit!


Postkartenserienverlosung:
Übrigens könnt Ihr eine von drei Postkartenserien hier bei Naturtipps gewinnen:
schreibt dazu Eure Meinung zu solchen Tierartenorientierten Schutzaktionen auf. Sind sie sinnvoll oder nicht und warum? Schreibt Euren Kommentar dazu unter diesen Post. Am 27.10.2008 gibt es dann die Auslosung unter allen Kommentatoren - es sollte also eine Rückverfolgung möglich sein. Anonyme Kommentare können nicht gewinnen...
Und wie ist das - der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen ;-)

Donnerstag, 9. Oktober 2008

261) UTOPIA.de feiert: 25.000 Mitglieder

Bild: www.naturtipps.de
Naturtipps gratuliert Utopia mit diesem leuchtend bunten Grün am grauen Wegesrand. Denn so bringt auch Utopia mit seinen vielen Mitgliedern neues Leben in den grauen Alltag :-)


Noch kein Jahr alt und schon eine Kleinstadt:
Die Internetplattform feiert dieses Wochenende sein 25.000. Mitglied und all die anderen natürlich auch ;-)
Dazu gibt es reichlich Aktionen, unter anderem auch in verschiedenen Städten, so daß sich die Utopisten im realen Leben treffen können:

Die Utopia-Speed-Dating-Deutschland-Tour



Was Utopia ist? Nun, das beantwortet die Seite am Besten selber: Über Utopia

Vor allem ist Utopia mittlerweile ein Treffpunkt für viele nachhaltig leben wollende Internetnutzer. Hier werden Ideen, Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht. Und es ist wichtig, daß wir uns zusammentun - denn gemeinsam ist der reale Weg in ein nachhaltigeres Leben leichter zu gehen :-)
Ja, bei Utopia finden sich auch Freunde für das reale Leben, nicht nur fürs Netz!

Wer sich übrigens bei Utopia anmeldet und ein wenig umschaut, findet mich dort als "Gundula" und ist eingeladen, sich bei mir als "Freund" zu melden. Ich freue mich auf Euch!

Kennt Ihr noch andere Soziale Netzwerke für "Ökos", "Gründenker" oder einfach nachhaltig Interessierte?
Schreibt sie hier als Kommentar hinzu. Von Naturtipps selber gibt es z.B. noch das Soziale Netzwerk Naturtipps.
Was erwartet Ihr von einen "nachhaltig orientierten" Sozialen Netzwerk?

Für eine effektive und stärkende Vernetzung untereinander - am Rechner und im realen Leben!
Macht alle mit!

Nachtrag:
Ich habe dkomm in Köln getroffen und interviwet:
"Wie ist die Tour und warum lohnt es sich, Utopist zu werden?"

Sonntag, 5. Oktober 2008

257) Blogparade: 10 Bücher, die man gelesen haben muß

Bild: ©bildermichel/ www.pixelio.de
Bücher als Quelle eigener Gedanken...


Dies ist eine Blogparade vom Blog Read It. Eine tolle Idee, einfach mal inne zu halten und über den eigenen Bücherschrank nachzudenken. Bücher prägen und formen. Ein Buch hinterläßt immer Spuren am Menschen, der es liest. Ebenso kann eine solche Liste auch einiges sagen über den Menschen, der sie aufstellt. Sei es drum...

Hier meine Liste von 10 Büchern, die man gelesen haben muß:
- WorldChanging (Herausgeber Alex Steffen)
- Der Mann, der die Bäume pflanzte (Jean Giono und Tullio Pericoli)
- Anastasia, alle Bände (Wladimir Megre)
- Der träumende Delphin: Eine magische Reise zu dir selbst (Sergio Bambaren)
- Das Heilwissen der Indianer (Heinz J. Stammel)
- Kinder brauchen Tiere (Rolf Lachner)
- Nachrichten aus einem unbekannten Universum (Frank Schätzing)
- Medizin der Zukunft (Vithoulkas)
- Es lebt sich gut mit schönen Dingen (Ingeborg Heidrich)
- Die Bibel - ich habe sie allerdings auch noch nicht geschafft...

Nun vermissen einige bestimmt dieses und jenes direkte Umweltbuch - aber 10 Bücher sind sehr wenig. Und dies sind Bücher, die teils schon vor Jahren meinen Weg gekreuzt und meine weiteren Gedanken beschäftigt haben. Auch muß man nicht unbedingt genau diese Bücher lesen, aber sie sind über verschiedene wichtige Themen des Lebens, mit denen es lohnt, sich zu beschäftigen.

Die Blogparade läuft noch bis zum 7. Oktober, also bis Dienstag. Hier bei Naturtipps könnt Ihr aber gerne auch später noch Eure Liste anfügen!

Weg vom schnellebigen Fernseher - hin zur Literatur! Gebt Euch die Chance...
Macht alle Mit!

Samstag, 4. Oktober 2008

256) Welttierschutztag

Bild: www.pixelio.de/ Miroslaw


1931 gab es ihn zum ersten Mal - und bis heute ist er nicht überflüssig geworden... :-( der Welttierschutztag. Es gibt so vieles, was der Mensch gedankenlos mit Tieren macht...
Wohl gibt es immer mal wieder neue Gesetze, die die Situation für die Tiere besser machen sollen, aber viel zu sehr werden dabei die Wünsche des Menschen/ der Wirtschaft berücksichtigt...

Dieses Jahr geht es um die möglichst schmerzfreie Kastration von Ferkeln, Naturtipps berichtete bereits über das Thema im Post 156) Ferkelkastration unter Narkose - Online Aktion
Die Aktion läuft immer noch - bis jetzt haben 37.846 Menschen mitgemacht - seid Ihr schon dabei?
Sonst klickt bitte rüber: www.ferkelprotest.de

Und für alle, die noch überlegen, hier die aktuelle Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes e.V. zum Welttierschutztag:

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„Ferkelprotest“ Leitmotto des Welttierschutztages – Prominente Unterstützung

Eine Vielzahl von Prominenten unterstützt den Deutschen Tierschutzbund bei seinem „Ferkelprotest“ zum Welttierschutztag. Neben den Musikern von den Höhnern, der Münchner Zwietracht, dem Schauspieler Hannes Jaenicke und dem Starregisseur Wolfgang Petersen tritt auch TV-Moderatorin Ines Krüger für den Tierschutz ein. Sie alle fordern das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration. Um das Entstehen des typischen Ebergeruchs zu verhindern, werden in Deutschland jährlich mehr als 22 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung - bei vollem Bewusstsein und vollem Schmerzempfinden werden den Ferkeln beide Hoden mit einem scharfen Messer entfernt. Der Deutsche Tierschutzbund, die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine und die Prominenten setzen sich gemeinsam für das Ende dieser Tierqual ein.

„Wir werden konsequent und kompromisslos darum kämpfen, dass diese Ferkelquälerei beendet wird. Ziel muss es sein, dass die Tiere überhaupt nicht mehr kastriert werden dürfen - wenn dies aber durchgeführt wird, um den Ebergeruch zu verhindern, muss es zumindest ohne Schmerzen für die Tiere geschehen. Bei Hunden oder Katzen würde niemand eine solche Tortur zulassen - die Ferkel leiden millionenfach – und das immer noch gesetzlich legitimiert– das muss sich ändern. Deshalb steht das Thema zum diesjährigen Welttierschutztag im Mittelpunkt“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. In den Welttierschutzwochen rund um den 4. Oktober protestieren der Deutsche Tierschutzbund und seine über 700 Mitgliedsvereine mit mehr als 500 vereinseigenen Tierheimen mit Infoständen und Aktionen gegen die betäubungslose Ferkelkastration. In Berlin machten die Tierschützer bereits mit ferngesteuert fahrenden und quiekenden Postern auf die Qualen aufmerksam.

Der Deutsche Tierschutzbund fordert die Bundesregierung und den für Tierschutz zuständigen Bundesminister Horst Seehofer sowie seine Länderkollegen auf, den Tricksereien und Scheinargumenten des Deutschen Bauernverband und die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) als Verfechtern der betäubungslosen Kastration nicht nachzugeben und das Tierschutzgesetz entsprechend zu ändern. Auf der Internetseite www.ferkelprotest.de können Tierfreunde sich dem Protest des Deutschen Tierschutzbundes anschließen und erhalten zudem detaillierte Hintergrundinformationen.

Der Appell an die Verbraucherinnen und Verbraucher: Verzichten Sie auf Schweinefleisch oder kaufen sie es nur, wenn Sie sicher sein können, dass die Ferkel schmerzfrei kastriert wurden. Bei allen NEULAND-Landwirten wird das sichergestellt.

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Stell Dir vor, es ist der 4. Oktober und es gibt nur noch Gründe zum Feiern und nichts mehr zum Protestieren :-)

Dies ist ein Schritt in die Richtung -
Macht alle mit!

Und für alle, die noch eine Tierschutzgruppe/ Tierheim in ihrer Nähe suchen, hier eine ausführliche Linksammlung: Tierschutzvereine.de


Nachtrag am 5.10.2008:
Soeben eine Erklärung vom 2. Oktober bei topagrar.com gefunden:
Auf Schmerzmitteleinsatz bei Ferkelkastration geeinigt

War es das dann? Reicht diese Einigung? Und wenn, dann geht es hoffentlich auf europäischer Ebene weiter.

Für Utopia-Mitglieder interessant ist zu dem Thema auch der Dikussionsthread # ferkelprotest.de

Freitag, 26. September 2008

250) NABU-Mitmachaktion: Birdwatch 2008

Bild: www.pixelio.de/ Michael Bührke
Schwalben am Wasser


Zugvogel-Skyscraper/ NABU
Pate werden für Zugvögel

Heute beim Kanufahren flog eine Schwalbe direkt über dem Wasser und holte sich wohl Insekten von der Oberfläche oder trank eine Runde. Noch sind sie da, diese typischen Sommervögel. Aber nicht mehr lange, dann fliegen sie wieder Richtung Süden und der Winter kann Einzug halten.

Passend dazu startet der NABU wieder seine Birdwatch Vogelbeobachtungsaktion. Nachdem sie 2007 mit Rekordteilnehmerzahlen ablief ist es am 4. und 5. Oktober wieder soweit:
Hier der NABU Aufruf Birdwatch 2008 auf seiner Seite (Zitat):

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Birdwatch 2008
Zugvögel beobachten und melden am Wochenende 4. und 5. Oktober

EuroBirdwatch 2008

Der Birdwatch 2008 findet wieder am ersten Oktober-Wochenende statt, also am 4. und 5. Oktober. Wenn Sie mitmachen möchten, schließen Sie sich einfach NABU-Veranstaltungen an – oder machen Sie unabhängig davon Ihre eigenen Beobachtungen. Wir empfehlen das Mitbringen eines Fernglases oder Spektivs sowie eines Vogelbestimmungsbuches.

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Übrigens ist die Vogelbeobachtung in England ein weitverbreitetes Hobby, daher hat der NABU wohl auch den englischen Begriff übernommen. Und damit es am Wochenende dann besser mit den Bestimmungen klappt, könnt Ihr Euch ja im Vorfeld schon mal mit der Vogelliste zum Birdwatching auseinandersetzen.
Linktipps zu Bestimmungshilfen gibt es u.a. im Post 128) Vogelführungen für Frühaufsteher

Viel Spaß beim Kennenlernen dieser halbheimischen Tierwelt!
Macht alle Mit und lernt ein Stück mehr Heimat kennen!

Aber bitte beachtet - beobachten heißt nicht vertreiben ;-)

Samstag, 20. September 2008

245) Umdenken: Wohlstandsmüll - mehr als nur Abfall

Bild: www.naturtipps.de/ Windspiele aus leeren Plastikflaschen


Jetzt sind mir in zwei Tagen zweimal die Plastikflaschen als "tolle Sache" über den Weg gelaufen. Nein, keine Sorge, ich mag sie wirklich nicht!
Aber was man aus und mit ihnen machen kann, das beeindruckt mich doch!

Zum Einen können sie optisch als Windspiel zu einem richtigen Blickfang werden und zum Anderen können sie als PET-Flasche zusammen mit Sonne Wasser desinfizieren...

Die Windspiele sind mir heute auf der Internationalen Drachenshow im Oberhausener Olgapark begegnet. Sie werden mit viel Geduld und Fingergeschick handgearbeitet. Der Künstler hat mich extra noch einmal darauf hingewiesen, daß man sich sehr leicht schneiden kann bei dem Spaß - trotz alledem, das Endergebnis ist schön. Wenn sie sich so schwerelos im Wind drehen...

Video: www.naturtipps.de/
Schwerelos am Himmel - Drachenformation und Windspiele

Und gestern habe ich erfahren, daß PET-Flaschen ebenso wie Glasflaschen UV-Licht durchlassen und deshalb Wasser mit ihnen desinfiziert wird. Es kann z.B. gegen Durchfall und Choleraerreger helfen bei richtiger Anwendung. Laut Wikipedia-Eintrag wird diese Methode über 2.000.000fach weltweit genutzt... die Methode wird SODIS (Abkürzung für Solar Water Disinfection)genannt. Wie es genau funktioniert ist im Wikipediabeitrag erläutert.

Das Beispiel "Plastikflasche" zeigt wieder ganz deutlich, daß das Problem Müll wesentlich kreativer angegangen werden müßte von uns allen, als es zur Zeit gemacht wird. Recycling ist nicht der einzige Weg - es gibt vielfach vorher noch andere! Denn es ist doch nachhaltiger, etwas einmal produziertes weiter zu verwenden als (auch zweckentfremdet) und es erst später z.B. zu recyceln...

Deshalb meine Frage heute:
Was habt Ihr für Ideen, wie aus Müll durch etwas Umdenken wieder wertvolle Dinge entstehen können. Schreibt sie als Kommentar hinzu, ich werde sie sammeln und als Nachtrag im Post eintragen!

Müll als Wertstoff -
Macht alle Mit!

Dienstag, 12. August 2008

215) NABU Fledermausaktion, feine Ohren und Lärm

"Hörst Du es auch? Hier gibt es Fledermäuse!"
"Du spinnst ja, die kann man doch nicht hören!"

Es ist richtig, nur wenig Menschen können sie hören. Aber wenn sie jemand hören kann, kann es ganz schön laut werden für denjenigen...
In Luxor in Aegypten konnte ich einmal nicht mit Freunden abends in einem Restaurant draussen sitzen, da es höllisch laut war - für mich. Es schrie und pfiff und kreischte die ganze Zeit - Fledermäuse in Mengen flogen dort am Nil über uns her... Meine Freunde verstanden mich nicht und schüttelten nur die Köpfe, ich jedoch suchte mir ein ruhigeres Plätzchen ohne Fledermäuse... Bis ca. zum 35. Lebensjahr begleiteten mich die Rufe der Fledermaeuse auf Spaziergängen und Eskursionen auch ohne Fledermausdetektor, mittlerweile sind auch meine Ohren zu unempfindlich und ich vermisse sie, die Freunde der Lüfte. Nun muss ich wie jeder andere genau hinschauen, um sie zu sehen, oder auf einen Fledermausdetektor vertrauen... Aber den plötzlichen fledermaussuchenden Blick nach einem Schrei aus den Lüften auf abendlichen Spaziergaengen gibt es nicht mehr - schade. Mir haben wohl die Kinder zu oft in die Ohren geschrien, ausserdem begleitet mich seit Jahren ein Tinitus, nachdem ein Freund mir ausversehen zu laut ins Ohr schrie - man sollte sich eben nicht in lauten Kneipen schreiend verständigen wollen. Ich tat es nur selten, aber leider doch einmal zu viel!

Insgesamt gehen viele von uns zu unsensibel mit ihrem Gehör um - dabei ist es etwas einmaliges! Es ist etwas sehr wertvolles! Wir sollten uns bewusst werden und unseren Kindern bewusst machen: Es gibt und so viel, die Natur, die Welt nicht nur sehen, sondern auch hören zu können. Was sind ohrenbetäubende Rhytmen gegen das Nagen von Holzwürmern in einem Stamm auf einem Spaziergang. Oder das Knistern von wachsendem Gras, wenn es dürres Laub verschiebt! Kennt ihr das Rascheln eines Ameisenstaates rund um einen Ameisenhaufen? Nein?
Lausch einmal genauer, wenn Ihr draussen seid! Es gibt soviel zu entdecken!

Aber ich schweife vom Thema ab - wollte ich doch über Fledermaeuse schreiben, genauer gesagt über die Fledermausaktion der NABU:

Der NABU lädt ein zur 12. Europäischen Fledermausnacht am 30. und 31. August 2008


Zitat von der Seite:
"Zum zwölften Mal veranstaltet der NABU in diesem Jahr die Batnight in Kooperation mit dem Europäischen Sekretariat für Fledermausschutz. Zur Hauptveranstaltung in Bad Segeberg, Herberge eines der bedeutesten Fledermausquartiere Europas, werden tausende Besucher erwartet. Bundesweit beteiligen sich zahlreiche Gruppen von NABU und LBV mit Veranstaltungen, die am und um das Aktionswochenende 30./31. August Naturfreunden Einblicke in das Leben der lautlosen Nachtjäger bieten."

Ergaenzend zur Batnight gibt es noch ein Fledermaus-Memory des NABU mit tollen Preisen! Dort lernt Ihr auch gleich die bekanntesten Arten auf spielerische Weise kennen. Oder kennt Ihr schon Langohr und co.?

Also - nutzt die Gelegenheit von Batnight und Memory und lernt die Fledermaeuse besser kennen!

Basteltipp:
Wer gerne baut und bastelt, kann einen Fledermauskasten aus Holz bauen und ihn im Garten oder am Haus passend aufhaengen - die Tiere brauchen solche Verstecke zum Schlafen.

Viele interessante Informationen über diese Flieger der Nacht und eine Bauanleitung gibt es u.a. auf der Seite www.fledermausschutz.de. Dort erfahrt Ihr z.B. auch, was man mit einer gefundenen Fledermaus macht, wo es schnelle Hilfe gibt, was für Arten es gibt oder warum sie so bedroht sind.

Geschenkidee:
Solche Fledermauskaesten kann man auch kaufen (z.B. bei NABU) und dann zum Beispiel einem Naturfreund schenken.

Garten:
Durch Blumen, die Nachtfalter anlocken und ernaehren hilft man automatisch auch den Fledermaeusen, da sie u.a. Falter fressen.

Macht alle Mit!


Schützt Ihr bereits Fledermaeuse? Super! Dann macht doch gleich mit bei der Naturtipps-Aktion "Aktive Haende" aus dem Post 200. Unter dem Label "Aktive Haende" seht Ihr bereits eingegangene Beitraege.
Also: schickt Euer Photo und Euren Text an naturtipps (at) gmail . com

Donnerstag, 7. August 2008

212) Bundesweite Aufnahme der monatlichen Stromertragsdaten von PV-Anlagen

Habt Ihr eine Photovoltaikanlage? So eine richtig tolle, die Strom einspeist in das öffentliche Netz, oder Euer eigenes Netz versorgt?!

Super, die wünsche ich mir auch - nur leider fehlt das Geld/ fehlen Sponsoren dazu... Das Dach mit unbeschatteter Südlange ist vorhanden bei uns...

Das soll aber nicht das heutige Thema sein. Nein, es geht um eine Aktion des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV). Denn er sammelt PV-Ertragswerte aus ganz Deutschland, wertet sie aus und veröffentlicht sie.

Also, wer noch nicht dabei ist:

Hier geht es zur bundesweiten Aufnahme der monatlichen
Stromertragsdaten von PV-Anlagen
, durchgeführt vom
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) Bundesgeschäftsstelle Aachen

Macht alle Mit!


Naturtipps macht bis Ende August Urlaub - deshalb gibt es kurze Texte und selten Bilder...
Und bis 31. August könnt ihr noch mitmachen bei der Naturtipps-Jubilaeumsaktion "Aktive Haende".


Übrigens:
bei Twitter könnt Ihr alles rund um den Blog unter "Naturtipps" verfolgen

Donnerstag, 24. Juli 2008

205) "Aktive Hände"-02: 2000 Hektar Wald in Argentinien schuetzen

Ein weiterer Beitrag zur aktuellen Naturtipps-Aktion "Aktive Hände" kommt von Burnie aus dem Sozialen Netzwerk Naturtipps:



Meine Hände schützen 2000 Hektar Wald in Argentinien.

Da hab ich die Hand drauf :-)


Keiner zerstört dort mehr den Lebensraum der Tierwelt. Die Einheimischen fangen an umzudenken, die Grundbesitzer entwickeln neue Perspektiven als Alternative zu den bisherigen Raubbaumethoden der Abholzungskonzerne.


Doch auch meine Hand braucht viele andere Hände, die den Schutz erst ermöglichen. Das tu ich dann am Rechner, bin am Tippen für den Wald, die Patenschaften, den CO2 Ausgleich und soviel anderem zum Schutz der Welt. Wir haben nur diesen einen Planeten.. und und wir sollten endlich so leben, dass er uns besser verträgt.. sonst waren wir die längste Zeit hier zu Hause.



Und wer Burnie helfen moechte bei seinem aktiven Waldschutz, kann ihm jederzeit ueber einen Kommentar in diesem Post eine Nachricht zukommen lassen - Naturtipps leitet ihn weiter.
Mitglieder im Sozialen Netzwerk Naturtipps koennen ihn auch direkt anschreiben.

Helft Burnie beim Waldschutz - Macht alle Mit!

Uebrigens:
Die Naturtipps-Jubilaeumsaktion "Aktive Hände" laeuft noch bis zum 31. August.

Macht alle Mit!

Donnerstag, 10. Juli 2008

202) Naturtipps hat gewonnen!

Banner: www.das-wilde-gartenblog.de

Hier gibt es alle Einsendungen zu dem Blogprojekt Gartengestaltung auf www.der-wilde-gartenblog.de




Naturtipps hat mit dem Post 194) Das Ergebnis des Projektes Weidenhütte den 2. Platz gemacht! Es ging bei dem Blogprojekt bei Das wilde Gartenblog um das Thema Gartengestaltung. So wurde das Projekt Weidenhütte zum Abschluß noch einmal richtig gewürdigt - zum einen, wiel ich Euch endlich den Abschluß des Projektes vorgestellt habe und zum anderen durch den Preis. Alle Ergebnisse dieses schönen Blogprojektes gibt es unter Beispiele kreativer Gartengestaltung.

Bild: Naturtipps-Jubiläumsaktion "Aktive Hände"

Und jetzt seid Ihr dran liebe Naturtipps-Freunde:
Bringt Eure Hände ins Spiel und beteiligt Euch an der Naturtipps-Jubiläumsaktion "Aktive Hände" - Macht alle Mit! Die Aktion läuft bis zum 31. August!

Ich freue mich auf Eure Einsendungen - gebt Euren Aktivitäten eine Chance, und stelle sie hier vor. Vielleicht gewinnt ja auch Ihr einen Preis ;-)

Mittwoch, 9. Juli 2008

201) "Aktive Hände"-01: Diese Hand arbeitet für einen gesunden Wald

Bild:
Diese Hand von Dietmar Gottfriedsen arbeitet für einen gesunden Wald mit gesunden Wurzeln - sie zeigt hier gerade die ungesunden, krummen Wurzeln eines gepflanzten Baumes...

Der erste Beitrag zur Naturtipps-Jubiläumsveranstaltung ist bei naturtipps (add) gmail.com eingegangen:

Dietmar Gottfriedsen hat uns ein Photo mit Text zur Verfügung gestellt. Er verdeutlicht, wofür seine Hände sich einsetzen und war eine vorbereitete Rede im Rahmen der Berliner Konferenz

Waldpolitik in Zeiten des Klimawandels:

Mein Name ist Dietmar Gottfriedsen. Seit 30 Jahren bin ich Förster in Schleswig-Holstein. Und fast genau so lange arbeite ich für einen natürlichen Wald.

Vor allem für dessen Entstehung.

Jahrzehntelang haben Förster Wald aus Bäumen gemacht, von denen sie meist nicht einmal wussten, woher diese stammten. Auf die Spitze getrieben wurde und wird dieses bis heute aus meiner Sicht durch das Pflanzen von Bäumen.

Bäume würden das nie tun.

Bäume verbreiten sich durch Saat. Und sie wissen warum. Seit Jahrmillionen erfolgreich. Der Wald hat das nie vergessen, nur die Forstwirtschaft hat es oft.

Glücklicherweise haben die letzten Orkane über 100 Jahre alte Buchen geworfen, die jedem Sturm getrotzt hätten, wären sie aus Samen entstanden und nicht mit baumschulgekappten Wurzeln gepflanzt worden.

Dies hat immerhin in Bayern und Umgebung schon für Nachdenken gesorgt.

Dort akzeptiert man Pflanzung nur noch in Ausnahmefällen.

Ich habe die Hoffnung ,dass das bald überall so sein wird.

Wir haben nicht mehr das Recht und schon gar nicht mehr die Zeit und auch nicht die Mittel, mit dritt- oder zweitbesten Verfahren Wald zu machen.

Im Gegenteil :

Heute ist es soweit, dass die Zeichen der Zeit uns zwingen, Wald richtig zu machen. Und dies in gigantischem Ausmaß. In so gigantischem Ausmaß, wie wir Wald vernichtet haben.

Sicher muss man den kärglichen Rest schützen, aber was viel wichtiger ist :

Man muss NEUEN Wald machen. Unendlich viel neuen Wald. Und Richtigen Wald.

Natürlich und nachhaltig. Artenreich, stufig, multifunktional und wirtschaftlich nutzbar.


Daher haben sich vor wenigen Wochen Menschen aus der ganzen Welt zusammengeschlossen werden eine gemeinnützige Stiftung gründen:

Die WFF.

The World Forest Friends charitable foundation (Welt Wald Freunde)

Nachdem heute immer mehr deutlich wird, dass unendlich viele Trittbrettfahrer wie Pilze aus dem Boden schießen und meist sich am CO2-Ablasshandel eine goldene Nase verdienen wollen, bevor der Zug überhaupt da ist, haben sich diese Menschen entschlossen, den Zug zu bauen. Einen Zug mit enormem Dampf und einen Zug der in die richtige Richtung fährt.

Es geht uns nicht primär darum, Wald zu schützen oder zu nutzen.

Wir wollen Neuen Wald, sehr viel neuen Wald.

Denn nur so lässt sich der Klimawandel auf natürliche Art stoppen oder mildern. Der bekanntermaßen einzige Weg, CO2 nachhaltig und bezahlbar zu binden, ist Wald.

Unbestritten muss auch jede CO2-Emission vermieden werden, wo immer möglich.

Nur da können Waldfreunde keine großen Dimensionen erzeugen.

Mit Wald können Sie.

Durch eine für uns glückliche Entwicklung der Weltwirtschaft sind wir in Kürze in der Lage, große Projekte zu realisieren. Dabei helfen so wunderbare Erfindungen wie der Waldwertschein, CO2-Kompensationsvorgaben und CO2-Handel.

Nur werden wir eben nicht in diesen Handel als Händler einsteigen.

Wir werden denen, die originär mit den neuen Waldflächen befasst sind, Möglichkeiten öffnen, hier teilzuhaben. Zum Wohle der Natur und der Menschen und nicht für die Geldbörsen einiger weniger.

Weiterhin werden wir in einer einzigartigen Kampagne die Generation, der wir diese Welt beschert haben, nämlich unsere Kinder, einbinden. Mit einer ganz einfachen, weltweit kostenlosen und immer dort machbaren Aktion, wo es noch Mutterbäume gibt.

Dieses in Deutschlands Norden bereits mit über 10.000 Kindern, der jungen Generation eines ganzen Landkreises, erprobte Waldprojekt wird bereits in diesem Jahr nicht nur hier, sondern auch schon in Afrika, Asien, Australien und Amerika erste Probeläufe aufnehmen, um dann zu einer weltumspannenden Bewegung zu werden. Überall stehen unsere Freunde quasi in den Startlöchern und warten auf die Baumsamen.

Kinder machen Wald, aber richtig. Und Erwachsene auch.

International : The squirrel forest campaign.

In Deutschland: Aktion Eichhörnchen.

Wir wollen in Zusammenarbeit mit der UN (UNEP) die bereits angelaufene Kampagne „billiontreescampaign“ , bei der Millionen Bäume leider wieder nur gepflanzt werden, mit Waldsaaten in über 150 Ländern ergänzen oder weiterführen.

Denn auch bei der UN hat man erkannt, das Wald pflanzen nur die zweitbeste Methode ist.

Diese Aktion wird ein Teil der nonprofit oder gemeinnützigen Arbeit der WFF sein.

Wobei der andere Schwerpunkt keineswegs nicht gemeinnützig ist. Die Anlage riesiger neuer Wälder durch zukunftsfähige Waldsaat wird Hauptaufgabe der WFF sein.

In zahlreichen Ländern gab es in letzter Zeit Aufforstungsprojekte. Das größte in China mit 100 Millionen Hektar. Nach unserer Kenntnis sind , alle Projekte zusammen genommen, bisher nur wenige 100.000 Hektar tatsächlich erfolgt oder gar gelungen. Und meist hat es nicht am Geld gelegen, sondern am PFLANZEN.

Wir wollen und werden das ändern.

Wald(Baum)saat gibt es weltweit. Logisch : Sonst würde man nicht pflanzen können.

Wir werden die Zeit haben, aus Samen Wälder entstehen zu lassen.

Wir lassen uns nicht blenden von Kurzzeiterfolgen mit Großpflanzen, die nach wenigen oder ein paar mehr Jahren die Flagge streichen müssen.

Wir werden den ökonomischen Vorteil einer Saat von oft 90% Mitteleinsparung gegenüber Pflanzung nutzen. Wir werden die sozialen Vorteile der Saat nutzen, denn richtig Säen kann "fast" jeder. Richtig Pflanzen kaum ein Fachmann.

Wir werden die kaum aufzählbare Palette ökologischer Vorteile einer Saat nutzen.


Wir haben verstanden. Unsere Partner auch oder sie werden verstehen, wenn sie bereit sind, sich auch nur kurz mit dem Satz „ Bäume pflanzen sich nicht, Bäume säen sich, und sie wissen warum“ befasst haben. Es gibt keine andere Alternative.

Die WFF ist angetreten, aufzuklären und zu handeln.

Wir fangen schon mal an

UND : AUCH

Die Kinder der Welt werden beginnen.

Und dort, wo die Erwachsenen nicht verstehen, werden die Kinder es ihnen erklären. So wie die 10.000 Kinder in Deutschlands Norden es getan haben.

WFF ! You see? We see(d)!

Sehen wir uns ???

In diesem Sinne danke ich Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

(Dipl. Forsting. Dietmar Gottfriedsen)

Sonntag, 6. Juli 2008

200) Naturtipps-Jubiläumsaktion "Aktive Hände" gestartet - Macht alle Mit!

Bild: www.naturtipps.de
Gundula Kerekes: Diese Hand sorgt für mehr Durchblick im nachhaltigeren Leben - sie recherchiert und schreibt zusammen mit der Schattenhand die Naturtipps



Der 200. Post geht bei Naturtipps online - und das wird gefeiert!
Ein Geschenk bekommen dabei alle, die bei der heute startenden Naturtipps-Aktion "Aktive Hände" mitmachen:
Denn jeder Teilnehmer bekommt einen Naturtipps-Post für sich und seine Aktivität! Und das funktioniert ganz einfach!

Und damit es mehr Spaß macht mitzumachen:
Unter allen gültigen Einsendungen wird einmal das Buch "Worldchanging: A User's Guide for the 21st Century" und einmal das Buch "Der Mann, der Bäume pflanzte" verlost.


Naturtipps sucht "Aktive Hände" aus dem Tier-/ Natur- und Umweltschutz oder für ein nachhaltigeres Leben!

Fotografiert die Hände einer aktiven Person und berichtet im Rahmen eines Posts über sie und ihre Aktivitäten. Oder fotografiert Eure eigenen Hände, wenn Ihr selber im Tier-/ Natur- oder Umweltschutz aktiv seid und schreibt über Eure Aktivität/-en dabei.

Es kann dabei um private Einzelaktionen ebenso gehen wie um Verbands-, Vereins-, Organisations- oder geschäftliche Aktionen. Das heißt, das Aufziehen von verletzten Wildtieren, das Bewirtschaften eines naturnahen Gartens oder Schneiden von Kopfweiden ist ebenso interessant wie z.B. der Biolandbauer, der Biokäseproduzent oder die Verkäuferin im Naturkostladen oder der Umweltaktivist. Wer sich privat im direkten Umfeld z.B. durch das Aufhängen von Nisthilfen engagiert ist ebenso gefragt, wie der Redakteur, der über solche Themen berichtet oder der Arbeiter, der z.B. Recyclingpapier mit herstellt oder der Beamte/ Angestellte, der bei einer für den Tier-/ Natur- oder Umweltschutz tätigenden Behörde arbeitet. Ob z.B. Schriftsteller, Musiker, Komponist oder Künstler, solange es um diesen Bereich geht bei den Arbeiten...

Ob zu Wasser, an Land oder in der Luft - jeder Bereich ist gefragt.
Ob Forscher oder aktiv Ausführende - der Umweltschutz fängt bei dem Einen an und endet - noch lange nicht - bei dem Anderen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene - Männder und Frauen - alle sind angesprochen, mitzumachen und ihre Aktivität/-en vorzustellen!
Schulaktionen, Nachbarschaftsaktionen, Stadtaktionen, Privataktionen, Vereinsaktionen, ... - stellt Eure Hände rein und schreibt dazu, was sie für den Tier-/ Natur- oder Umweltschutz oder für ein nachhaltigeres Leben machen!

Oder, oder, oder...

Im Rahmen dieser Aktion möchte Naturtipps zeigen, wie vielfältig das Engagement für eine lebenswerte Zukunft, für die Natur, für eine lebenswerte Welt ist.
Deshalb bekommt jeder Beitrag seinen eigenen Post! Denn schon in den vergangenen 199 Naturtipps wurde deutlich: Tier-/ Natur- und Umweltschutz wird auf viele Arten und in vielen Bereichen betrieben! Ein nachhaltigeres Leben hat viele Gesichter.

Wichtig:
Hier zählen die aktiven Personen - nicht die Gruppen/ Organisationen/ Vereine/ Betriebe/ Firmen o.ä. Sie können wohl mit vorgestellt werden, aber entscheidend ist der Mensch und was er mit seinen Händen für den Tier-/ Natur- oder Umweltschutz macht - schreiben, bauen, basteln, photografieren, füttern, putzen, aufhängen, festhalten, einreißen, tippen, spielen, dirigieren, ...

Teilnahmebedingungen:

1. Photografiert eine Hand/ beide Hände, am Besten, wie sie gerade für den Bereich aktiv sind. Es können z.B. auch mehrere Hände einer Gruppe/ eines Vereins sein. Es können auch mehrere Bilder von den aktiven Händen verschiedener Personen sein, falls sie zusammen aktiv sind. Es kann auch jede Person einen eigenen Beitrag mit einem Photo seiner Hände/ einer seiner Hände schicken und einem Text zu seiner Aktivität/ seinen Aktivitäten.

2. Beschreibt in einem kleinen Artikel, wem die Hände gehören und was die Person/ die Personen aktiv für den Tier-/ Natur- und Umweltschutz machen. Ist diese im Rahmen einer Gruppe/ Organisation/ Verein/ Betrieb/ Firma o.ä., kann diese ebenfalls beschrieben werden. Und denkt dran - weniger ist manchmal mehr ;-) und außerdem könnt Ihr auch noch Verlinkungen mit angeben:

3. Falls es einen Internetauftritt dazu gibt, oder andere Informationsquellen im Internet, gebt den Namen/ den Link der Seite/ -n mit an

4. Schickt Bild/ Bilder und den ausformulierten Text, so, wie er online gehen kann, an naturtipps (ad) gmail.com (als email-Adresse geschrieben!)

5. Ihr müßt die Veröffentlichungsrechte für das Bild/ die Bilder besitzen und erklärt Euch einverstanden, daß Naturtipps die Bilder veröffentlicht und auch zukünftig für den redaktionellen Bereich verwenden darf.

Also:
Nutzt die mittlerweile täglich über 100 Naturtipps-Leser, um Eure Aktivitäten als Vorbild und Beispiel für ein engagiertes und nachhaltigeres Leben vorzustellen. Naturtipps bietet Euch hiermit eine kostenlose Werbemöglichkeit für Euch/ für Eure Idee/ für Eure Gruppe/ für Euren Verein/ für Euer Unternehmen/ nicht für parteipolitische Aktionen ...
... bis zum 31. August 2008!

Macht alle Mit!

Übrigens:
Wer auch zukünftig die Naturtipps für seine Aktionen nutzen möchte, kann Mitglied im Sozialen Netzwerk Naturtipps werden. Schaut Euch einfach mal um dort und meldet Euch kostenlos an - denn eine effektive Vernetzung ist gerade im Tier-, Natur- und Umweltschutz wichtig, damit die Energien jedes einzelnen sich nicht verlaufen sondern vermehren!

Samstag, 5. Juli 2008

198) Online-Aktion: "Verbieten Sie den Gen-Mais!"

Bild: www.pixelio.de/ Kurt
Heute mitentscheiden, was im Mais von morgen sein darf!

"Verbieten Sie den Gen-Mais!",
so heißt zur Zeit eine Online-Aktion auf campact.de. Campact ist ein, Zitat:"Online-Netzwerk von derzeit 56954 politisch aktiven Menschen. Gemeinsam nehmen wir Einfluss auf aktuelle politische Entscheidungen."

Jetzt ist also MON810 von Monsanto, die einzige in Deutschland zugelassene gentechnisch veränderte Maissorte, Thema einer Aktion.

Warum?

Bildet Euch eine eigene Meinung und schaut Euch z.B. den folgenden Film zu der Firma Monsanto an, den arte neulich gesendet hat: “Monsanto, mit Gift und Genen”
oder lest folgenden Artikel auf biosicherheit.de:
"Biologische Sicherheit International
Bt-Mais in Mexiko: Ende offen
"

Viel Infomaterial zum Thema Gentechnik bietet auch die Seite "Genfood - deutschsprachiges Newsarchiv über Genfood und Gentechnik"

Und natürlich gibt auch campact.de eine Kurz-Info:
Gen-Mais MON810: Nur ein Verbot schützt!

Und dann:
Macht alle Mit!

Mittwoch, 4. Juni 2008

177) Schule: Multimediaprojekt Naturdetektive und Multivisionsshow

Bild: gefunden auf lehrer-online.de
Mit der aktion Naturdetektive in der Schule multimedial die Natur kennenlernen

Tier-, Natur- und Umweltschutz ist interessant und kann vor allem Spaß machen! Wichtig dafür ist, über die Natur gut informiert zu sein! Dabei kann das folgende Projekt des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) helfen, welches auf lehrer-online.de vorgestellt wird. Es hat dieses Jahr das Motto "Vom Schul- zum Bürger-Projekt":

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Naturdetektive - Spurensuche Online


Auch in diesem Jahr startet das Multimediaprojekt "Naturdetektive" wieder mit zwölf Themen, vielen Aktionen, dem Wochenwettbewerb und einem Online-Trainingsspiel zur Artenerkennung "drei aus neun". Schulen ans Netz e. V. ist Partner der Naturdetektive.

11 Jahre Naturdetektive

Mit den "Naturdetektiven" unterstützt das Bundesamt für Naturschutz bereits im elften Jahr eine innovative Verbindung von internetbasierten Informationen, Aktionen und Wettbewerben rund um die Natur und die biologische Vielfalt mit konkreten Beobachtungs- und Arbeitsaufträgen in der Natur. Jeder User kann eigene Reporterseiten anlegen, in die unter anderem Bilder und Texte eingefügt werden können. Zahlreiche Foren stehen zur Befragung von Fachleuten bereit.

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Umweltbildung ist wichtig - denn Wissen über die Natur unterstützt auch die Liebe zur Natur -

Macht alle Mit!

Fordert als Schüler oder Eltern die Schule und Lehrer auf mitzumachen.
Werdet als Lehrer aktiv und bindet Angebote dieses Projektes, das bereits im 11. Jahr stattfindet, mit in den Unterricht ein!


Und passend dazu noch der Hinweis auf folgendes Schulprojekt vom BUND, gefunden auf bund.net:

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Bild: www.bund.net

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Die Multivisionsshow Klima & Energie für Schülerinnen ab der fünften Klasse zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Verein Multivision e.V. auch an Ihrer Schule.

Ansprechende Texte, Sound- und Bildeffekte in einer außergewöhnlichen Komposition – die Multivision lässt Emotionen wach werden. Sie präsentiert komplexe Themen eingängig und anschaulich in konzentrierter Form. Die Inhalte der Show haben erfahrene LehrerInnen pädagogisch aufbereitet.

Die Multivision ist eine packende und berührende Bilderreise, die trotz aller Dramatik der Themen die Zuschauer begeistert und motiviert.

Die Version ab der fünften Jahrgangsstufe dauert ca. 35 Minuten, die ab der achten Jahrgangsstufe ca. 45 Minuten.

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Übrigens:
Es gibt in dieser Zusammenarbeit auch noch eine Multiviseionsshow zum Thema "IM ZEICHEN DES WASSERS"

Dienstag, 3. Juni 2008

176) Umfrageaktion zur Windkraftnutzung in Deutschland

Bild: www.pixelio.de/ S.Nitschke
Windkraft - nützlich oder störend - entscheidet mit!

Alternative Energieformen, Grüner Strom - diese Worte kommen aus immer mehr Mündern und Steckdosen... Die Regierung reagiert darauf und hat hat über das Bundesministerium für Erziehung und Bildung (BMBF) jetzt ein Forschungsprojekt zum Thema Windkraftnutzung rausgebracht. Es geht dabei wohl um die Akzeptanz dieser Anlagen in der Bevölkerung. Eine Ankündigung dazu gibt es bei verivox.de:

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Online-Umfrage zu Windkraftanlagen

Berlin - Die TU Berlin führt im Rahmen eines vom Bundesministerium für Erziehung und Bildung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes eine Online-Umfrage zur Bewertung der Windkraftnutzung in Deutschland durch. Die Windkraft ist ein wichtiger Erzeuger regenerativer Energie, jedoch ist ihr Ausbau nicht unumstritten. Die Umfrage soll daher zeigen, wie die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger verschiedene Formen des Ausbaus der Windkraft an Land bewerten. Es geht in der Umfrage zum Beispiel um die Höhe der Windkraftanlagen oder um ihren Mindestabstand zum Ortsrand. Die Ergebnisse sollen die Energie- und Umweltpolitik in Bund und Ländern darüber informieren, wie die Bevölkerung über die Nutzung der Windenergie denkt. Hier geht es zur Umfrage zu Windkraftanlagen.

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Über das Ergebnis der Umfrage wird nach den Sommerferien berichtet. Zitat vom Ende der Umfrage: "Im Oktober werden wir einen kurzen Bericht mit Ergebnissen versenden. Zudem werden die Ergebnisse auf folgenden Internetseiten veröffentlicht:

TU Berlin, Fachgebiet Landschaftsökonomie

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) "


Während der Umfrage kann ein pdf-Dokument "Merkmale der Programme zur Windkraftnutzung in Deutschland bis 2020" runtergeladen werden. Es stellt die verschiedenen Modelle zur Windkraftnutzung vor, um die es hierbei geht.

Weitere Informationen und Artikel zur Windkraftnutzung gibt es z. B. auf folgenden Seiten im WWW:
- www.windkraft.de/, hier kann auch ein Newsletter bestellt werden
- Wikipedia: Windkraftanlage
- www.boxer99.de/windkraft.htm
- Aktuelle Meldungen und Nachrichten zum Thema Windkraft werden auf www.top50-solar.de geammelt und verlinkt
- www.oeko-energie.de, u.a. Vorstellung kleiner Windkraftanlagen für den Privatgebrauch
- In Texas soll die weltgrößte Windanlage entstehen
- Das Windrad aus Schrott auf dem Streetlife-Festival
- CNOOC plant weltweit größte Offshore-Windanlage
- Vorstellung verschiedener Techniken
und weitere Informationen zur Windtechnik (z.B. Die nutzbare Leistung bei einem Windrad)
- Windkraftanlagen mit vertikaler Rotorwelle
- Darrieus-Rotoren


Videos zu dem Thema Windenergie gibt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps bei "Videos" unter der Nummer 176)
- Wind turbine of type Darrieus on two buildings or two mounts
- vertical-axis wind turbine on testing...
- Windrad Zusammenbruch
- Just a wind park in Germany
- Windpark
- Kiteparadise - Windkraft für Freudensprünge

Ihr seid selber Windkraftfreunde und habt eine eigene Anlage oder macht mit in einem Verein/ einer Organisation in diesem Bereich? Dann werdet doch Mitglied im Sozialen Netzwerk Naturtipps und berichtet dort in einem eigenen Blog über Eure Erfahrungen und Arbeiten, über Euer Wissen zu dem Thema. Denn das Netzwerk ist zum Austausch zwischen Tier-, Natur- und Umweltschützern gedacht.

Macht alle Mit!

Sonntag, 18. Mai 2008

163) (Weser-) Sichtungen des Ostsee-Schweinswales melden

Bild: DRG
Sicht- und Hörbeobachtung zum Schutz des Kleinen Tümmlers

Heute ist der Tag des Ostsee-Schweinswales!

Vor fast 30 Jahren, beim Segeln auf der Ostsee begleiteten uns Kleine Tümmler auf einer Segeltour durch den "Kleinen Belt" in Dänemark. Damit waren sie die ersten Delfine, die ich life sah. Sie schwammen eine Zeit lang mit unserm Segelboot mit, ich werde es nie vergessen...

Mit dem heutigen Aktionstag begegnen sie mir wieder - online. Ich nutze diese Gelegenheit, um auf die Sichtungsaktion hinzuweisen, die von mehreren Organisationen (NABU, Bundesamt für Naturschutz (BfN), Gesellschaft zur Rettung der Delfine e.V. (DRG), GSM (Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V)) gemeinsam durchgeführt wird. Sie dokumentieren im Rahmen des Schweinswalschutzprojektes Weser-Mündung Sichtungsmeldungen über den Kleinen Tümmler.

Zitat aus der Aktionsseite:

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" Deshalb unsere Bitte:
Bitte helfen Sie uns bei den Erhebungen zur Verbreitung des Schweinswals in der Weser!

Melden Sie uns Ihre Schweinswalsichtungen!
Es zählt jede Beobachtung!
Kontakt per E-Mail: Denise Wenger"

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Aufgerufen sind einfach alle, die sich auf, im oder am Weserwasser rumtreiben, Zitat von der Aktionsseite der GRD e.V.:

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"Walfreunde um Mithilfe gebeten - Schweinswale in der Weser – bitte Sichtungen melden!

Die Suche nach den Walen in der Weser geht also weiter! Die Untere Naturschutzbehörde Brake und die Gesellschaft zur Rettung der Delphine bitten auch in diesem Jahr wieder alle Fährfahrer, Segler, Kanufahrer, Motorbootfahrer, Anwohner und Spaziergänger, die Augen offen zu halten und Schweinswalsichtungen zu melden. Auch die Weserfähre GmbH unterstützt diese Aktion, hat Informationen für ihre Passagiere auf den Fähren ausgestellt und veranstaltet einen Fotowettbewerb für das schönste Schweinswalfoto.

Zur genauen Datenaufnahme bietet die GRD einen Schweinswal-Sichtungsbogen an. Aber auch jede einfache telefonische Meldung mit Ortsangabe ist wertvoll!
Denise Wenger"

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Übrigens:
Nicht nur Sichtungen über die Tiere in der Weser sind willkommen, sondern auch Sichtungen in der Nord- und Ostsee werden dokumentiert. Außerdem werden nicht nur Meldungen über lebende Tiere gesammelt, sondern auch tote Tiere werden dokumentiert und bei rechtzeitiger Meldung auch untersucht.

Für Rückfragen:

Petra Deimer, Hans-Jürgen Schütte GSM, Tel. 04106 4712 www.gsm-ev.de
Im Internet zu finden unter www.NABU-Meeresschutz.de, www.NABU-SH.de, www.delphinschutz.org, www.gsm-ev.de

Bei den Beobachtungen dieser Meeressäuger verlassen sich die Tierschützer nicht nur auf das Auge. Hier wird sogar offiziell abgehört:

Pressemeldung der GRD.e.V.:

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30.04.3008 - Großer Lauschangriff auf kleine Weser-Wale!

Schweinswale, unsere einzige einheimische Walart, sind strak gefährdetMünchen/Brake, 30.04.2008 – Bei der Suche nach den Schweinswalen in der Weser kommen in diesem Jahr erstmals High-Tech-Lauschdetektoren zum Einsatz. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und die Untere Naturschutzbehörde Brake haben in der Weser Unterwasser-Mikrophone installiert, die die Laute der kleinen Wale aufzeichnen.

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Also:
Haltet Eure Augen auf, Macht alle Mit!


Ach ja, warum der Ostsee-Schweinswal gefährdet ist?

Darüber berichtet unter anderem folgender Artikel:

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Der Ostsee-Schweinswal im Todesnetz

Umweltverbände fordern schnelle Einführung einer Wal-freundlichen Fischerei-Praxis

(pur). Umweltverbände halten die bislang eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz des Schweinswals in der Ostsee für unzureichend. Nur ein sehr geringer Teil der Fangflotte in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit auf schweinswalfreundlichere Fischfangmethoden umgestellt, sagen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mecklenburg-Vorpommern, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger (GSM) in einer gemeinsamen Erklärung.
Besorgniserregend sind in jüngster Zeit die Funde toter Schweinswale an der Ostseeküste: ihre Zahl hat sich gegenüber den Werten der letzten 10 Jahre verdreifacht! Fast 60 tote Tiere wurden im Laufe des Jahre 2007 an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns registriert. Diese Zahlen sind erschreckend, denn sie liegen deutlich über der natürlichen Vermehrungsrate. Von der östlichen Unterart des Ostseeschweinswals gibt es nur noch 200 bis 600 Tiere. Damit gehört sie zu den in Europa am stärksten gefährdeten Kleinwal-Populationen.

Der Haupt-Gefährdungsfaktor für den Schweinswal ist die Fischerei mit Grundstellnetzen, in denen die Kleinwale regelmäßig ertrinken. Um diese Gefahr zu reduzieren, können an die Netze so genannte 'Pinger', akustische Abschreckungsgeräte, angebracht werden. Die Anbringung derartiger Pinger ist nach einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2004 allerdings nur für Fischkutter ab 12 m Länge vorgeschrieben. "Kleinere Boote bringen zwar die gleichen Netze aus wie größere Boote, doch die zugrunde liegende EU-Verordnung ist stark Fischerei-freundlich ausgerichtet und widerspricht völlig dem heutigen Wissensstand zum Thema Schweinswal-Schutz", sagt Ursula Karlowski, Vorstandsmitglied des BUND MV. "Die umfangreichen Schutzbestimmungen für den Kleinwal in unserer Ostsee laufen dadurch ins Leere!"
Entsprechend der EU-Verordnung müssen auch in MV bereits seit Januar 2007 Pinger an den Stellnetzen der größeren Boote angebracht werden. Laut Pressemitteilung des Umweltministeriums vom 25.2.08 geschieht dies erst jetzt, über ein Jahr später. In Mecklenburg-Vorpommern besitzen laut Aussage des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Till Backhaus maximal 35 Fischkutter eine Länge von über 12 m. Die große Mehrzahl der Fischerei-Fahrzeuge wird daher nicht von der Regelung erfasst: 850 Boote dürfen weiterhin ihre Stellnetze ohne jede Schutzvorkehrung für Schweinswale ausbringen.
"Wenn nur einige Netze mit Pingern ausgerüstet werden, können die Tiere von den Geräuschen geradezu in die Pinger-freien Netze getrieben werden", warnt der Meeresbiologe Sven Koschinski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine.
Die Umwelt- und Naturschutzverbände BUND, GRD und GSM fordern den sofortigen und vollständigen Ersatz der todbringenden Grundstellnetze durch die Einführung einer schweinswalfreundlichen Fischerei-Praxis. Dazu zählen Langleinen, Fischfallen und Kammer-Reusen. "Beim Einsatz von Kammer-Reusen können in die Netze geratene Kleinwale zum Atmen an die Oberfläche kommen und von den Fischern lebend in die Freiheit entlassen werden", sagt Koschinski. "Diese Fischereiform ist in Dänemark üblich. Ein Nebeneffekt ist, dass Wissenschaftler versehentlich gefangenen Walen sogar noch Sender anbringen können, um so genauere Daten zu ihrem Verhalten zu bekommen."

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...und dann ist da z.B. auch noch die Sprengung von Altmunitionen im Meer. Mehr darüber erfahrt Ihr in der Kampagne Munitionsaltlasten in der Ostsee der GRD e.V. .

Mittwoch, 30. April 2008

152) WWF Deutschland feiert 45. Geburtstag

Bild: © WWF
Schade, daß die Natur ihn braucht, klasse, daß die Natur ihn hat - 45 Jahre WWF-Deutschland

Das ist ein Grund zum Feiern! Dafür bekommt der WWF den Naturtipps-Post zum 1. Mai!

Naturtipps freut sich, daß der WWF sich so engagiert für die Umwelt einsetzt und sagt:

DANKE WWF!

Das muß gefeiert werden! Und deshalb gibt es eine virtuelle Feier über den Post 100) Heute feiern wir die 100!
Also: heute feiern wir damit den 45. Jahrestag vom WWF :-) !


Bild: © WWF

Und was macht der WWF zur Feier des Tages?
Er feiert sich nicht, sondern ruft auf zu einer einmaligen Spende von 45,- Euro:

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45 Jahre sind noch nicht genug: Wir machen weiter

... mit Ihrer Hilfe! Werden Sie mit Ihrem Namen Teil des Rettungsplanes!

Über 2.100 Projekte weltweit hat der WWF Deutschland in den letzen 45 Jahren mit Hilfe Ihrer Spenden initiiert und gefördert - mit großem Erfolg. Dennoch geht die Zerstörung der natürlichen Lebensräume weiter und es gibt viele Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Für ihr Überleben setzt sich der WWF weiterhin ein.


Helfen Sie uns mit 45 Euro. Unterstützen Sie die Projekten des WWF!

Spenden Sie JETZT! >>



Text: © WWF
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Auf der entsprechenden Spenden-info-Seite werden viele aktuelle Projekte des WWF vorgestellt, damit jeder weiß, wo überall Hilfe angesagt ist.

Geschenkidee:
Oder werdet gleich WWF-Mitglied, bzw. verschenkt eine Mitgliedschaft. Der WWF hat auch einen Kinder- und Jugendbereich :

Bild: © WWF

Macht alle Mit!

Samstag, 26. April 2008

147) Blumenwiesen fördern und fordern

Bild: www.pixelio.de/ Angelika Wolter

Blumenwiese, mehr als nur grün...


Der NABU setzt sich mit der Online-Aktion "Sag mir wo die Blumen sind..." für mehr Wildblumen ein. Fünf Wildblumen weden über ihre Porträts vorgestellt und dann darf die Lieblingsblume aus den Fünf für eine virtuelle Blumenwiese ausgewählt werden. Im Endeffekt möchte der NABU auf diese Art Stimmen sammeln um sich effetkiv für eine politische Förderung von Wildblumen einsetzen zu können.

Nähere Informationen gibt es im Pressetext des NABU zu dieser Aktion:

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„Sag mir, wo die Blumen sind“ – Abstimmungsaktion für die Pflanzenvielfalt


Immer mehr Wildblumen verschwinden aus Kulturlandschaft


Berlin - Der NABU hat angesichts des zunehmenden Verschwindens von Wildblumen in der Kulturlandschaft heute eine Abstimmungsaktion für mehr Pflanzenvielfalt gestartet. Unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind“ werden alle Naturfreundinnen und Naturfreunde aufgerufen, per Internet unter www.sagmirwodieblumensind.de aus fünf Vorschlägen die Blume auszuwählen, die ihnen in der Landschaft am meisten fehlt. Zur Wahl stehen Schlangen-Knöterich, Sumpf-Dotterblume, Wiesen-Glockenblume, Acker-Rittersporn und Heide-Nelke. Ziel der Aktion ist es, mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für wildwachsende Pflanzen zu erreichen. Unterstützt wird die NABU-Aktion von der Sängerin Katja Ebstein, von der eine der bekanntesten Fassungen von „Sag mir wo die Blumen sind“ stammt.

Als Marlene Dietrich vor fast 50 Jahren erstmals das Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ sang, bestimmten noch bunt blühende Wiesen und Äcker die Landschaft. Zu Ostern kamen dicke Sträuße aus Primeln und im Sommer aus Kornblumen auf den Tisch. Heute sucht man Blumenwiesen und wildkräuterreiche Äcker meist vergebens. Die Wiesen sind in Äcker umgewandelt oder derart aufgedüngt und entwässert, dass allenfalls noch der Löwenzahn im Frühling für Farbtupfer sorgt. Auch auf den intensiv bewirtschafteten Äckern herrscht Monotonie. In manchen Bundesländern stehen selbst Kuckucks-Lichtnelke oder Kornblume schon auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Mit der Blumenvielfalt verschwinden auch Schmetterlinge, Bienen und Singvögel und damit verliert unsere Kulturlandschaft für uns Menschen an Reiz. Die Politik ist gefordert, vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Nutzungsintensivierung infolge einer steigenden Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen und Lebensmitteln den Artenrückgang zu stoppen - für die Pflanzen, die Insekten, die Vögel und nicht zuletzt für den Menschen.

Unter allen Teilnehmern der Aktion verlost der NABU attraktive Preise. Die WALA Heilmittel GmbH stellt für ausgeloste Abstimmungsteilnehmer ein Frühlingsset mit Dr. Hauschka Kosmetik zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2008.

Ausführliche Pflanzenporträts und weitere Infos zur Aktion und Online-Abstimmung unter www.sagmirwodieblumensind.de.

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Auf der Aktionsseite gibt es auch Tipps und Ideen zum Anlegen einer eigenen Blumenwiese.
Macht alle Mit bei dieser online und praktischen NABU-Aktion zur Pflanzenvielfalt!


Übrigens:
Mit der Blüte von Flieder, Eberesche und Apfel beginnt der Vollfrühling. Meldet Euch an und tragt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps in der Gruppe "Phänologische Beobachtungen" ein, wenn sie bei Euch zu blühen beginnen! Der Flieder zeigt bei uns jetzt seine ersten lila Blüten...

Samstag, 22. März 2008

117) Weltwassertag 2008 - Motto: Abwasserentsorgung

Bild: www.pixelio.de/ Günter Z.
Abwaser ist der Anfang für die nächste Runde.

Wasser braucht jeder - jeden Tag - weltweit.
Aber daran mangelt es - immer wieder - fast weltweit.
Und wenn es da ist, dann nicht immer wirklich rein - weltweit.

UNICEF zum Weltwassertag am 22. März:
Schmutziges Wasser tötet 4.000 Kinder täglich
Fast jedes fünfte Kind hat weniger als 20 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung

"Ja, O.k. - aber bei uns ist doch alle bestens ...", denkt jetzt vielleicht mancher.
So ist es?
Und was ist mit dem Antibiotikum im Trinkwasser?
Was ist mit den Hormonen und hormonaktiven Substanzen, z.B. aus den Anti-Baby-Pillen im Trinkwasser?
Was ist mit den versiegenden Brunnen in manchen Regionen - Deutschlands?
Was ist mit unserem Wasserverhalten in wasserarmen Urlaubsländern?
Was ist mit Skiurlaub auf Kunstschneepisten?
Was ist mit Chemiekalieneinträgen aus der Landwirtschaft in das Oberflächen- und Grundwasser?
Was ist mit...?

Also, auch wir müssen auf das Wasser achten - nicht nur, weil ein hoher Wasserverbrauch unser Konto belastet!

Gerade zum diesjährigen Thema "Wasserentsorgung" hat der BUND einiges, was auch von uns zu beachten ist:
BUND zum Weltwassertag 2008: Wassersparen für Klima und Gewässer

Was hinter der Aktion des Weltwassertages steht, erklärt die UNESCO auf ihrer Seite:
Internationale Dekade „Water for Life“

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Auszug:

"...Am 23. Dezember 2003 wurde der Zeitraum 2005 – 2015 von der 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgerufen. Am Weltwassertag, dem 22. März 2005, begann diese Dekade. Sie wird am 22. März 2015 enden, dem Datum, an dem voraussichtlich der fünfte und vorerst letzte Weltwasserbericht veröffentlicht werden wird. Koordinierendes Gremium der Dekade ist UN-Water.

Die Dekade soll weltweit die politischen Entscheidungsträger und die allgemeine Öffentlichkeit für Wasserthemen sensibilisieren und Aktionen ins Leben rufen, um bereits international erklärte Verpflichtungen in die Wirklichkeit umzusetzen. Die MDGs im Zusammenhang mit Wasser stehen dabei natürlich im Mittelpunkt, d.h. bis 2015 die Anzahl der Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, sowie nicht nachhaltige Wassernutzungsformen zu beenden. Auf dem Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 wurde dieses Ziel um zwei komplementäre ergänzt, nämlich ein "integriertes Wasserressourcenmanagement" und "Wassereffizienzpläne" bis 2005 zu entwickeln.

Die Aktionsdekade "Wasser für das Leben" verweist darauf, dass im nächsten Jahrzehnt große Anstrengungen von Nöten sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Frauen, da sie weltweit eine zentrale Rolle im Wassermanagement und in der Wasserversorgung spielen. Wichtige Themen für die Dekade sind: Wasserknappheit, Zugang zu sanitären Einrichtungen und Gesundheit, Wasser und Frauen, Kapazitätenaufbau, Finanzierung, Bewertung, integriertes Wasserressourcenmanagement, grenzüberschreitende Fragen, Umwelt und biologische Vielfalt, Katastrophenvorsorge, Ernährung und Landwirtschaft, Wasserverschmutzung und Energieerzeugung.

Weitere Informationen:

http://www.un.org/waterforlifedecade/ ..."

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Was wir jetzt für das Wasser machen können?
Hier eine kleine Auswahl, bitte ergänzt sie über Kommentare noch mit Euren eigenen Ideen:

- keine Autos auf der Straße waschen: Viele Kommunen haben ein getrenntes Kanalsystem für Haus- und Straßenabwässer. Bei Regenspitzen können sie im Notfall die Straßenabwässer zur Entlastung der Klärwerke ungeklärt ablaufen lassen... Da gehört kein Autowaschwasser rein... Außerdem haben die Waschanlagen Ölabscheider, die im Kanal fehlen. Und Öl belastet die teilweise biologisch arbeitenden Kläranlagen übermäßig...

- keine Medikamentenreste in die Toilette. Eigentlich selbstverständlich, da die Toilette kein Mülleimer ist. Jede Apotheke nimmt Altmedikamente zurück.

- Wenig Medikamente einnehmen. Rückstände der eingenommenen Medikamente werden vom Körper ausgeschieden und gehen in die Kläranlagen. Hormone und Antibiotika können zum Beispiel nicht endgültig ausgefiltert werden und wandern weiter bis in Grundwasser bis ins Trinkwasser bis zu uns zurück...

- Keine Essensreste in die Toilette - logo, die Toilette ist auch hier kein Mülleimer. Die einzigen, die sich darüber freuen sind die Ratten in der Kanalisation. Und da gibt es riesige Exemplare... In England ist die Tradition des weihnachtlichen Truthahns zum Beispiel ein echtes Problem für die Kanalisation. Das Fett wird einfach in den Ausguß geschüttet - von zig Haushalten gleichzeitig - und setzt sich erkaltet an den Kanalwänden ab - lecker, spricht da die Ratte, Weihnachten ist wieder da...

- keine Haare oder Kosmetikreste in die Toilette - immer noch kein Mülleimer. Haare verstopfen zum Teil die Siebe der Kläranlagen, hat mir mal ein Anlagenbetreiber erzählt...

- Regenwasser im Haushalt nutzen, wenn möglich. Es gibt mittlerweile Möglichkeiten, Regenwasser in unterirdischen Tanks zu sammeln für den teilweisen Hausgebrauch. Für die Waschmaschine braucht es dann z. B. weniger Waschmittel, Toilette und Waschmaschine verkalken nicht so schnell, das Portemonnaie wird entlastet...

- Regenwasser für den Garten nutzen, auch hierfür kann in unterirdischen Tanks Wasser gesammelt werden. Für die Pflanzen ist es meist besser verträglich, da es weniger Kalk enthält.

- Wasser aus beim Zähneputzen, und kein Dauerduschen. 20 Minuten Duschen entspricht einem Vollbad enstpricht ca. 150 Liter Wasserverbrauch.

- Auch beim Abwasch in der Küche keine Dauerlaufendes Wasser. Eine effektiv gefüllte Spülmaschine benötigt weniger Wasser als eine durchschnittliche Handwäsche.

- Die Waschmaschine nur mit Vorwäsche laufen lassen, wenn es wirklich notwendig ist. Versucht mal Indische Waschnüsse zum Wäschewaschen ausprobieren...

- Mitmachen bei der Unterschriftenaktion für einen Urangrenzwert in Mineralwasser

- Im Frühsommer/ Sommer den Garten nicht so stark wässern, kein Sprenganlagen verwenden. Dabei verdunstet zu viel Wasser. Durch zu intensives Gießen der Pflanzen bilden diese keine tiefen Wurzeln aus und werden "unselbstständig". Sie vertrocknen dann noch leichter, wenn es mit dem Gießen mal nicht so klappt. Denn wozu soll die Pflanze tiefe Wurzeln entwickeln, wenn es von oben genug Wasser gibt...

- Im Haushalt möglichst wenig aggressive Haushaltsreiniger verwenden - denn sie landen mit dem Abwasser im Kanal... Schmierseife und co. reichen meist.

- Achtung in alten Häusern - wenn sie noch Bleileitungen haben, kein Wasser aus der Leitung trinken, da es bleihaltig sein kann. Wenn möglich die Leitungen austauschen. Bis zum Hausanschluß garantieren die Wasserwerke für Trinkwasserqualität - was dann passiert, liegt in der Hand des Hausbesitzers.

- Ein Rücklaufschutz bei der Dusche in der Badewanne einlaufen. Denn wenn der Duschkopf in der Wanne im Wasser liegt, kann es passieren, daß Wasser zurückzieht in das Leitungssystem und dieses Verunreinigt.

- Achtung bei Warmwasserboilern - sie müssen auf über 60 °C eingestellt sein, oder kurzfristig über 70 °C, damit sich keine Krankheitskeime halten können ( z.B. Legionärskrankheit) Zitat von Wikipedia zur Legionellose: "...Die Legionellen überleben in der Regel Temperaturen nicht, die dauerhaft über 60 °C oder kurzzeitig über 70 °C liegen. Durch vorübergehende Aufheizung des Wassers auf 70 °C und aerosolarme Duschköpfe wird bei Neuinstallationen in Westeuropa der Infektionsgefahr entgegengewirkt..."

Hier noch ein paar Spartipps und Wasserinformationen für Kinder zum Wasser vom Umweltbundesamt. Auch einen Basteltipp für einen eigenen Wasserkreislauf gibt es dort.

49 Wasserspartipps bietet der BUND zusammen mit Geberit auf der Seite ja-zum-wasser.de. Dort gibt es sogar einen WC-Wasser-Spar-Rechner. Außerdem bieten sie Aktionsideen für die Öffentlichkeit mit pdf-Datei zum Downloaden.

Der BUND LV Bremen bietet die Seite bund-wassersparinfo.de
zum Thema. hier gibt ea auch eine Umfrage zum persönlichen Wasserverbrauch.

Übrigens:
Wasser hat ein Gedächtnis/ Bewußtsein. Danach bildet Wasser je nach "Stimmungslage" unterschiedliche Kristalle. Dabei stören zum Beispiel Aggressionen eine harmonische Kristallbildung. Ebenso ist Leitungswasser "verstört", es ist irritiert durch das ganze hin und her in den Leitungen. Zitat von der untenstehenden reiki-Seite: "...Es war für Dr. Emoto sehr spannend Fotos von Quellwasser zu machen, die im Gegensatz stehen zu den eher bedrückenden Fotos von Leitungswasser aus der ganzen Welt..."
Mehr dazu im Buch "Die Botschaft des Wassers" von Masaru Emoto. Bilder zu diesem Thema gibt es zum Beispiel bei reikiakademiemuenster.com
Einen interessanten berich über die Wasserkristalle gibt es bei naturel.biz. Demnach reichen schon die bloßen Gedanken, um das Wasser zu beeinflussen...

Endfrage:
Wie geht es weiter mit dem weltweit wohl ersten Atommüllendlager:
Asse II bei Hannover?
Wird in einigen Generationen das Grundwasser dort Strahlenverseucht sein, weil wir unseren Müll nicht im Griff haben? Es soll sehr wahrscheinlich "kontrolliert" geflutet werden, weil es unkontrollierte Wassereinbrüche gibt... der GAU für solch ein Salzlager ist vor unserer Haustür passiert - und die Politiker ...

Damit die Gedanken dieses Post positiv enden können, hier noch ein Wettbewerb zum Thema Wasser:
Global Water Challenge (GWC) und Ashoka's Changemakers fordern jedermann auf, am Online-Wettbewerb "Innovation vor Ort nutzen und die Wasser- und Abwasserkrise meistern" ("Tapping Local Innovation: Unclogging the Water and Sanitation Crisis") teilzunehmen, um Unternehmer zu entdecken und mit bahnbrechenden Ansätzen zur Lösung des weltweiten Wasser- und Abwasserproblems beizutragen.