Der erste Mai ist dieses Jahr wieder mit wunderschönem Wetter angetreten bei uns - für die ersten reichte es schon zum Baden. Und für viele andere doch wenigstens zum Sonnen am Rhein-Herne-Kanal. Dazu noch ein paar Flaschen Trinken, etwas zum Essen, und fertig ist der perfekte Tag... Die Stimmung ist gut, die Laune steigt - so macht das Leben Spaß :-)
Ja, so macht das Leben Spaß, denke auch ich und mache eine kleine Kanutour über das stille Wasser und unter der warmen Sonne. Der Tag neigt sich dem Ende zu, es ist eine tolle Atmosphäre auf dem Wasser... abgesehen von den Überresten mancher Sonnengäste - im Wasser schwimmen mal wieder Flaschen und anderer Verpackungsmüll, wie nach jedem schönen warmen sonnigen freien Tag.
Meinen Gedanken kreisen um die riesen Plastikmüllflächen, die auf den Meeren langsam entstehen, ich denke an den Sand, der immer mehr aus kleinen Plastikpartikelchen besteht anstatt aus Muschelschalen und zerriebenen Steinen...
Ich denke an die Forumsdiskussion auf Utopia dazu: "Plastik im Meer"
Und dann lasse ich das Kanu von Müll zu Müll gleiten und sammel ein - es sind erstaunlich viele Pfandflaschen dabei... Auf diese Art komme ich in der einstündigen Bootsfahrt natürlich nicht weit und es wird immer enger an Bord. Aber das kenne ich schon vom vergangenen Sommer, als ich ebenfalls immer mal wieder als "Müllsammlerin" unterwegs war ;-)
Also Kanu- und Bootsfreunde, wenn es bei Euch ebenso aussieht, dann legt doch auch immer mal wieder eine "Faulenzerfahrt" ein und sammelt die Hinterlassenschaften - denkt einfach daran, daß Plastik im Wasser nur seeeeeeeehhhhhr langsam verrottet und eher in Minikügelchen zerrieben wird, als sich zersetzt - dann tut jede gesammelte Tüte gut.
Übrigens:
Da es sich im großen und ganzen um Verpackungsmüll handelt ist die Entsorgung ganz einfach - im gelben Sack zum Recycling beim nächsten Abfuhrtermin derselbigen mit an die Straße stellen. Und die Pfandflaschen bringe ich weg - das Geld werde ich dieses Jahr mal sammeln für eine Umweltschutzgruppe. Mal schauen, wieviel da den Sommer über zusammen kommt ;-)
Also lieb Ausflüger - nehmt alle bitte Euren Müll wieder mit - und den der anderen auch ruhig ;-)
Macht alle Mit!
"Danke", sagt dafür die Natur
Freitag, 1. Mai 2009
311) Müllsammlung per Kanu
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Freitag, Mai 01, 2009
0
Kommentare
Labels: Meer, Recycling/ Wiederverwertung, Umweltschutz
Samstag, 20. September 2008
245) Umdenken: Wohlstandsmüll - mehr als nur Abfall
Bild: www.naturtipps.de/ Windspiele aus leeren Plastikflaschen
Jetzt sind mir in zwei Tagen zweimal die Plastikflaschen als "tolle Sache" über den Weg gelaufen. Nein, keine Sorge, ich mag sie wirklich nicht!
Aber was man aus und mit ihnen machen kann, das beeindruckt mich doch!
Zum Einen können sie optisch als Windspiel zu einem richtigen Blickfang werden und zum Anderen können sie als PET-Flasche zusammen mit Sonne Wasser desinfizieren...
Die Windspiele sind mir heute auf der Internationalen Drachenshow im Oberhausener Olgapark begegnet. Sie werden mit viel Geduld und Fingergeschick handgearbeitet. Der Künstler hat mich extra noch einmal darauf hingewiesen, daß man sich sehr leicht schneiden kann bei dem Spaß - trotz alledem, das Endergebnis ist schön. Wenn sie sich so schwerelos im Wind drehen...
Video: www.naturtipps.de/
Schwerelos am Himmel - Drachenformation und Windspiele
Und gestern habe ich erfahren, daß PET-Flaschen ebenso wie Glasflaschen UV-Licht durchlassen und deshalb Wasser mit ihnen desinfiziert wird. Es kann z.B. gegen Durchfall und Choleraerreger helfen bei richtiger Anwendung. Laut Wikipedia-Eintrag wird diese Methode über 2.000.000fach weltweit genutzt... die Methode wird SODIS (Abkürzung für Solar Water Disinfection)genannt. Wie es genau funktioniert ist im Wikipediabeitrag erläutert.
Das Beispiel "Plastikflasche" zeigt wieder ganz deutlich, daß das Problem Müll wesentlich kreativer angegangen werden müßte von uns allen, als es zur Zeit gemacht wird. Recycling ist nicht der einzige Weg - es gibt vielfach vorher noch andere! Denn es ist doch nachhaltiger, etwas einmal produziertes weiter zu verwenden als (auch zweckentfremdet) und es erst später z.B. zu recyceln...
Deshalb meine Frage heute:
Was habt Ihr für Ideen, wie aus Müll durch etwas Umdenken wieder wertvolle Dinge entstehen können. Schreibt sie als Kommentar hinzu, ich werde sie sammeln und als Nachtrag im Post eintragen!
Müll als Wertstoff -
Macht alle Mit!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Samstag, September 20, 2008
1 Kommentare
Labels: Aktion-Online, Nachhaltigkeit, Recycling/ Wiederverwertung
Montag, 19. Mai 2008
164) Altpapier zuhaus von Fremdstoffen befreien?
Bild: www.pixelio.de/ tommyS
Achtung: vor dem Altpapiercontainer bitte Hartgeld und Silberstreifen entfernen ;-)
Tja, da ist eine fleißige Hand im Büro gefragt, denn dieser BUND-Ökotipp rät folgendes zu dem Thema:
--------------------------------------
Verunreinigtes Altpapier
Nicht wenige haben sich vermutlich schon einmal gefragt, ob Metallklammern von Kartons, Drahtspiralen von Blöcken und Kalendern, Büro- und Heftklammern, aber auch in Zeitschriften eingelegte CD´s in den Altpapiercontainer geworfen werden dürfen. Auch wenn es etwas mühselig erscheint, rät der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), solche Materialien von Hand zu entfernen. Fremdstoffe können beim Recyceln des Altpapiers zwar aussortiert werden, doch dies bedeutet einen erheblichen technischen Aufwand, entsprechend mehr Energiebedarf und kann zu Störungen der papierverarbeitenden Anlagen führen.
Laut Bundesumweltamt liegt der Verbrauch von Papier, Pappe und Kartons in Deutschland bei rund 20 Millionen Tonnen pro Jahr, das entspricht durchschnittlich 230 Kilogramm pro Bundesbürger. Fremdstoffe machen dabei geschätzte fünf Prozent aus. Werden diese Materialien nicht hundertprozentig aussortiert, entstehen Zusatzkosten durch Verschleiß an Pumpen und Sortiergeräten. Verstopfungen in Rohren könnten sogar zum kompletten Ausfall der Anlagen führen. Zum Aussortieren werden deshalb teure und hochkomplexe Anlagen eingesetzt. Zusätzlicher Mehraufwand und weitere Kosten entstehen durch den Einsatz verschiedener Transportcontainer sowie bei der weiteren Verwertung und Entsorgung der Reststoffe.
Die immer häufiger vor allem den Computerzeitschriften beigelegten CD`s werden am besten gesammelt und in den kommunalen Recyclinghöfen oder in Computer- oder Telefonläden in die entsprechenden Boxen geworfen.
Auch die „Plastikfenster“ von Briefumschlägen verunreinigen das Altpapier und sollten herausgerissen werden.
--------------------------------------
Übrigens:
In dem Zusammenhang sollte dann auch gleich beim Versenden der eigenen Post weitergedacht werden:
- keine Briefumschläge mit Plastikfenster
- lieber eine leicht abziehbare und wiederverwendbare Büroklammer als der geliebte Hefter. Bei wenig Seiten gibt es auch Hefter, die einfach nur das Papier zusammenstanzen.
- bei Päckchen etc. möglichst sparsam Klebestreifen verwenden, diese sind besonders schlecht beim recycling auszusortieren und wickeln sich z.T. um die Mischerachsen beim Papierbrei
- Bei Lochheftern solche mit Papprücken anstatt Kunststoff verwenden
- Schnellhefter/ Sammelmappen lieber aus Papier als Kunststoff
Macht alle Mit, für ein recyclingfreundlicheres Büro :-)
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Montag, Mai 19, 2008
0
Kommentare
Labels: Alltag, Beruf, Büro, Haushalt, Recycling/ Wiederverwertung
Donnerstag, 20. März 2008
116) Internationaler Tag des Waldes
Bild: www.naturtipps.de
Wald ist für den Menschen u.a. ein Ort zum Erholen, Entspannen, Tief-Durchatmen und - Spaßhaben...
Internationaler Tag des Waldes
Auf einem Waldspaziergang kommen wir an gefällten Baumstämmen vorbei. Der ideale Platz für das Spiel vom Baumtelefon.
Spielablauf:
Erzählen einer kleinen Vorgeschichte:
Tiere, die in einer Baumhöhle leben, bekommen alles mit, was an "ihrem" Baum passiert. Da gibt es eine Katze, die ihre Krallen unten am Stamm wetzt, ein Eichhörnchen, das von Ast zu Ast springt, der Marder, der hungrig nach Beute Ausschau hält oder auch einfach nur der Wind, der die Äste aneinanderschlägt. Das Baumtelefon leitet alles zu der Baumhöhle weiter... Laßt uns mal Vogel und Marder spielen...
Einer bleibt allein an einem Ende des Stammes stehen und die anderen verteilen sich am anderen Ende des Stammes. Dort legen sie ein Ohr auf den Stamm und schauen dabei von dem "Marder" weg. Dieser kratzt jetzt vorsichtig mit einem Schlüssel oder Stock an seinem Stammende. Langsam aber sicher immer ein wenig lauter, bis der erste sich meldet, der es gehört hat/ bis es alle mit ihrem Ohr am Stamm hören.
Dann stellen sich alle hin und versuchen das Kratzen über die Luft nun aus der gleichen Entfernung zu hören - meist ist es dazu viel zu leise.
Erklärung:
Der Baumstamm leitet über seine zig Wasseradern im Holz das Geräusch von einem Stammende zum anderen weiter. Ein Stammbewohner weiß somit immer gleich Bescheid, falls sich jemand über den Stamm zu ihm schleichen will...
Übrigens:
Durch die "Wasserleitungen" wird aus einem kleinen trockenen Aststück schnell eine "Schaumpfeife". Einfach ein Ende in etwas Seifenblasenflüssigkeit o.ä. tauchen und dann durchpusten. Am jetzt nasssen Ende entsteht eine regelrechte Schaumschlange. Falls es nicht klappt, ist der Ast vielleicht zu frisch oder zu lang. Am Besten geeignet ist weiches Holz von schnell wachsenden Baumarten (z.B. Fichte, Pappel, Weide). In richtig hartem Holz sind die Wasserleitungen wesentlich dünner und die Luft geht viel schwerer durch.
Was passiert eigentlich mit dem Holz am Wegesrand? Je nach Qualität wird daraus vielleicht Papier, ein Schrank oder Furnierholz. Vielleicht auch Gartenmöbel - das wäre schön. Denn Gartenmöbel sind zum Leidwesen der Tropenwälder sehr begehrt. Nur leider achtet kaum jemand darauf, ob das Holz auch aus FSC-Beständen oder anderen umweltverträglichen Einschlägen stammt. Dann docvh am Besten einheimisch gewachsene Möbel, da kann man eine bessere Übersicht behalten. Greenpeace hat jetzt mit einer medienwirksamen Kampagne auf das Problem des illegalen Holzeinschlages in den Tropenwäldern hingewiesen. Erschütternderweise ist die EU demnach ein nicht unbedeutender Abnehmer dieser illegalen Holzeinschläge...
Auch der Greenpeace-Bericht "Tatort: Amazonas - Täter: Mahagoni-Mafia" berichtet über die Probleme des illegalen Holzeinschlages.
Also, egal was für Holz oder Holzprodukte für den Alltag gekauft werden sollen, achtet darauf, daß es umweltverträglich geerntet wurde. Falls es keine Hinweise oder eindeutigen Informationen dazu gibt - nicht kaufen!!! Auch wenn es gerade super günstige Gartenmöbel sind oder das ideale Parkett zu günstigem Preis... Hier darf nicht der Preis enstscheiden! Wir nehmen uns selber die Luft damit...
Und Papierprodukte gibt es z.B. schon lange aus Recyclingpapier...
Auch der übermäßige Fleischhunger vieler Menschen wirkt zerstörerisch auf die klimaregulierenden Tropenwälder: darüber berichtet zum Beispiel Greenpeace in seinem Artikel "Wir essen Amazonien auf". Es ist eine Zusammenfassung des Greenpeace-Reports "Eating up the Amazon". deshalb: Wenn Fleisch, dann am Besten aus einheimischer biologischer Haltung.
Übrigens:
Obwohl mittlerweile bekannt ist, das die Fichte für viele Standorte in Deutschland ungeeignet ist, wurden nach dem großen Sturm Kyrill 2007 viele Flächen wieder mit Fichten aufgeforstet. Warum? Das kann hier vielleicht jemand in einem Kommentar erklären. Mir fällt nur das Stichwort "Geld" zu diesem widersinnigen Verhalten ein. Denn es ist bekannt und erwiesen, daß Mischwald wesentlich gesünder und sturmfester ist. Und Stürme soll es durch das veränderte Klima vermehrt geben... Aber er ist eben später "erntereif"...
Übrigens ist auch in Deutschland ein urwaldähnlicher Wald mit alters- und artenmäßigen Mischbeständen am optimalsten. Außerdem sollte er Totholz enthalten als Lebensraum für viele Tiere des Waldes. So gibt es bei europaticker zum internationalen Tag des Waldes den Artikel "Für den Fledermausschutz möglichst viele Altbäume erhalten und Totholz im Wald belassen"
So hat der Wald vielfältige Aufgaben:
- Lebensraum für Tiere und Pflanzen
- Klimaregulator
- Holzlieferant
- Wasserspeicher
- Erholungs- und Spielraum für uns Menschen
In dem Sinne wünsche ich einen erholsamen Waldspaziergang auf den langsam frühlingsgrün gesäumten Waldwegen zu Ostern.
Und wer am Rechner noch Spaß zum Thema Wald haben möchte, findet z.B. bei umweltspiele.ch Onlinespiele zum Thema Wald
Eine schöne Waldspielkartei für Spiele mit Kindern und Jugendlichen draußen in der Natur bietet die Seite learn-line.nrw.de.
Schützt die Wälder - Macht alle Mit!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Donnerstag, März 20, 2008
0
Kommentare
Labels: Bäume, Büro, Heimwerker, Jugend, Kinder, Klima, Nachhaligkeit, Natur, Recycling/ Wiederverwertung, Wald
Dienstag, 4. März 2008
105) Greenpeace sucht Grüne Elektronik auf der Cebit
Alle, die wir surfen und bloggen sitzen an Computern. Rechner, die früher oder später veraltet sind und dann - auf den Schrott kommen, recycelt werden wollen, sollen, können. Aber welche von ihnen werden überhaupt zuverlässig recycelt? Was passiert mit dem ganzen Elektroschrott? Greenpeace ist aktuell auf der Cebit auf der Suche nach Elektroschrott und berichtet darüber in seinem Greepeace CeBIT Blog
Aber mehr über die Intentionen dieses Blogs durch den Greenpeace Artikel
CeBIT 2008 hat eröffnet
Der Tag der Festreden ist vorbei und die Elektronikhersteller zeigen, was sie an neuen Ideen mitgebracht haben: glänzende Flatscreens, nagelneue Computer, blinkende Handys. Die IT-Branche gibt sich umweltbewusst und macht mit dem Schlagwort Green IT von sich reden. Doch kaum einer verzichtet auf giftige Stoffe bei der Herstellung von Computer und Co. Um auf diesen Widerspruch hinzuweisen ist Greenpeace auf der CeBIT.
Greenpeace demonstriert mit Elektronikschrott-Monster (Cyborg) gegen Gift in Elektronikgeraeten. Vor dem Eingang der weltweit groessten Computermesse Cebit protestiert Greenpeace...
Bild: Greenpeace/ Greenpeace demonstriert mit Elektronikschrott-Monster (Cyborg) gegen Gift in Elektronikgeraeten. Vor dem Eingang der weltweit groessten Computermesse Cebit protestiert Greenpeace...
Auf dem Greenpeace-Stand blitzt und blinkt es nicht - dort wird auf die Schattenseite des Booms hingewiesen: Elektroschrott. Die Produzenten versuchen mit Energieeinsparungen zu punkten, doch die Geräte enthalten jede Menge giftige Chemikalien. Die Folgen unseres Elektronikkonsums sind für viele Menschen in Indien oder China folgenschwer.
Die Produktion von elektonischen Geräten nimmt immer stärker zu und manche Länder sind mit der steigenden Schrottflut überfordert. Oder sie exportieren ihr Müllproblem einfach - häufig illegal. In China oder Indien nehmen Männer, Frauen und Kinder die ausgedienten Geräte auf offener Straße oder in Hinterhofgaragen auseinander. Sie wollen Metalle und Kunststoffe zurückgewinnen.
Die gefährlichsten Stoffe in den Geräten sind bromierte Flammschutzmittel sowie Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber. Die Chemikalien reichern sich in der Umwelt an und schädigen die Gesundheit. Bei der Verbrennung von überflüssigen Plastikteilen, die häufig aus PVC sind, entstehen weitere Giftstoffe wie Dioxine und Furane.
Deswegen arbeitet Greenpeace seit einigen Jahren zu dieser Problematik. Seit 2006 gibt Greenpeace International regelmäßig eine Rangliste für grüne Elektronik heraus, rief die Green my Apple-Kampagne ins Leben und setzt sich für eine wirkliche Green IT ein. Ein Grund mehr, um auch auf der CeBIT 2008 vertreten zu sein.
Klicken Sie in der Animation auf die unterschiedlichen Versionen und Sie können sehen, wie sich die Firmen bewegt haben.
In den folgenden Tagen berichten wir in unserem CeBIT-Blog welche Produkte wirklich grün und welche Hersteller sich einfach nur ein grünes Mäntelchen umhängen. Schon heute verteilten die Greenpeacer Flugblätter, berieten Messebesucher oder gaben Interviews. Schauen Sie in unserem CeBIT-Blog vorbei oder besuchen Sie uns auf der Messe.
(Autorin: Beate Steffens)
Naturtipps meint:
klickt regelmäßig auf den Greepeace CeBIT Blog, dann bleibt Ihr auf dem Laufenden... Und Ende der Woche wissen wir vielleicht, welches die Elektrogeräte der nachhaltigen Zukunft sein werden!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Dienstag, März 04, 2008
0
Kommentare
Labels: Elektronik, Nachhaligkeit, Recycling/ Wiederverwertung, Umweltschutz
Mittwoch, 27. Februar 2008
098) Klimakiller Papier
Bild: www.pixelio.de, Rolf van Melis, Den Durchblick bewahren
Der WWF hat aktuell einen Artikel zur Urwaldzerstörung für die Papierherstellung veröffentlicht. Dieser Artikel steht für viele seiner Art - weltweit werden Urwälder zerstört zur Papierherstellung - sei es für Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Hefte, Drucker, Kopierer, Toilettenpapier, Taschentücher, Küchentücher, Notizzettel,...
Hier also der Artikel und danach gibt es Alternativen zu diesem Raubbau für Euren Alltag:
Zerstörung der Torfwälder auf Sumatra durch die Papierindustrie heizt Klimawandel massiv an
Frankfurt, Pekanbaru/Sumatra: Nirgendwo sonst schreitet die Regenwaldzerstörung so rasant voran wie in Indonesien – und nimmt damit erheblichen Einfluss auf die Veränderung des Weltklimas. Einer heute veröffentlichten WWF-Studie zufolge übertreffen die jährlichen Treibhausgas-Emissionen einer einzigen Provinz auf der indonesischen Insel Sumatra die der ganzen Niederlande - Tendenz steigend. Grund dafür sind vor allem die riesigen unterirdischen Kohlenstoffvorkommen in den Torfwäldern und Sümpfen Sumatras, die durch die Regenwaldvernichtung freigesetzt werden. Die Hauptschuld für die Umweltzerstörung im großen Stil gibt der WWF den beiden international tätigen Papierkonzernen APP und APRIL: Sie opfern die Heimat der vom Aussterben bedrohten Elefanten, Tiger und Orang-Utans seit Jahrzehnten für die billige Herstellung von Zellstoff und Papier.
Wie die Studie zeigt, wurden innerhalb der letzten 25 Jahre allein in der Provinz Riau rund 4,2 Millionen Hektar und somit 65 Prozent der ursprünglichen Wälder vernichtet. Im gleichen Zeitraum schrumpfte die dortige Elefantenpopulation um 85 Prozent auf nur noch 210 Tiere. Der Tigerbestand ging um 70 Prozent auf 192 Tiere zurück. Seit Anfang der 2000er Jahre verhandelte der WWF mit APP und APRIL darüber, ihren immensen Holzbedarf so zu gestalten, dass keine schützenswerten Wälder mehr zerstört werden. Nachdem die Gespräche über eine Umkehr zu nachhaltiger Waldwirtschaft weitgehend gescheitert sind, startet der WWF heute eine neue Initiative für die letzten noch verbliebenen Regenwaldinseln Sumatras: Weltweit wenden sich die Naturschützer mit dringenden Appellen, alle zerstörerischen Aktivitäten in Indonesiens Wäldern unverzüglich zu beenden, an die beiden Konzerne. Zudem fordert der WWF Banken und Regierungen dazu auf, sich nicht durch weitere Kreditvergaben an den Machenschaften von APP und APRIL zu beteiligen.
Auch Nina Griesshammer, Regenwaldexpertin des WWF Deutschland, ist aktiv. Sie ruft deutsche Finanzinstitute und Unternehmen dazu auf, sich am Kampf gegen den Handel mit Zellstoff und Papier aus Sumatra zu beteiligen. Ihr Ärger ist groß: „APP und APRIL agieren wie die sprichwörtliche Axt im Walde, ohne auf die berechtigten Interessen des Umwelt-, Arten- und Klimaschutzes einzugehen. Auf ihrem Raubzug durch die Wälder nehmen sie das Aussterben der letzten Sumatra-Elefanten und Tiger leichtfertig und ganz bewusst in Kauf.“
Mit der neuen Studie wurden erstmals die Zusammenhänge zwischen der Regenwaldzerstörung auf Sumatra, dem Rückgang der dort lebenden bedrohten Arten und dem Klimawandel erforscht. Die dafür zugrundeliegenden Daten wurden im Auftrag des WWF Indonesien von der Umweltmonitoring-Agentur Remote Sensing Solutions in München und Wissenschaftlern der Universität Hokkaido analysiert.
Und hier die Naturtipps zu dem Thema:
- Papier-Eintrag bei Wikipedia
- Auf der Internetseite des Blauen Engels gibt es eine lange Liste von Produkten aus Recyclingpapier, einfach in der Produktliste mal rumsurfen
Papier muß nicht immer aus Holz sein! Alternativen, als Geschenkidee oder auch für den Alltag sind z. B. 
Bild: www.pixelio.de/ Ulrich E. K. Schmid
Echte Dickhäuter können das...
- In Indien wird Elefantendungpapier hergestellt. Da die Tiere sehr viel Rohfaser fressen und diese aufschließen aber schlecht verdauen, ist ihr Dung ein idealer Rohstoff zur Papierherstellung
- Hanfpapier, Hanf ist im Verhältnis zu Holz bei gleicher Fläche 5 - 10 mal ergiebiger, außerdem wird bei der Herstellung sehr wenig Chemie benötigt und es kann öfter recyclet werden, da die Fasern stabiler sind
- Anleitung und Info zu Hanfpapier
- Da finde ich doch nur eine Seite im www, wo Alltags-Hanfpapier Hanfpapier, A4, weiss (30 % Hanf) zu beziehen ist... Wer weiß mehr? Bitte im Kommentar melden! Einzig ebay hat handgeschöpftes Hanfpapier und Blättchen aus Hanfpapier
- Besondere Hanfpapierbögen, handgeschöpft
- Direktrecyceltes Papier, hauptsächlich Kartenmaterial wird hier zurechtgeschnitten zu Briefumschlagen und Schreib-/ Notizpapier
- FSC-Papier: Der Einsatz von Frischfasern aus nachhaltiger Waldwirtschaft - FSC-zertifiziert
- Jeanspapier
Video:
- Spongebob Schwammkopf - Ein kleines Stück Papier
Eine Spongebob Folge - Sie zeigt: Wir sollten Papier mehr schätzen, denn es ist mit etwas Phantasie vielseitig einsetzbar...
Übrigens wurde das erste Papier aus Lumpen hergestellt. Damals war der Lumpensammler ein reicher Mann mit einem einträgliches Geschäft. Als der Papierbedarf durch die Drucktechnik immer größer wurde, wurde es schließlich unter Strafe gestellt, Tote in ihrem Leichenhemd zu beerdigen. Der Stoff war zu wertvoll...
Und wir nehmen Papier zum Toilettengang mit... :-(
Nutzt Recycling-Papier!
Macht alle Mit!
Übrigens:
Im Post "036) Papierschöpfen - erlebtes Recycling" gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen.
Weidenhüttenprojekt:
Es gibt wieder eine Ergänzung im Post "084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten"
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Mittwoch, Februar 27, 2008
0
Kommentare
Labels: Büro, Geschenkidee, Nachhaligkeit, Recycling/ Wiederverwertung, Video, Wald
Freitag, 8. Februar 2008
081) Fair-Trade und Nachhaltigkeit bei Schmuck zu Valentin
Bild: faire-edelsteine.de, Ein gift- und blutfreier Diamant macht doppelte Freude!
Es gibt ihn - den Schmuck, der keine Schwermetalle in die Welt entlassen hat, keine Menschen ausgebeutet hat und trotzdem schön ist. Erfreulicherweise kommen immer mehr Schmucklabels und Designs auf den Markt, die nicht nur schön, sondern auch im Sinne der Nachhaltigkeit und sozial gerecht erzeugt wurden.
Eine ganze Auswahl solcher edlen Design gibt es in einer Linkvorstellung unter dem Stichwort Eco-Schmuck bei IVY-World. Da gibt es Schmuck aus direktrecycelten alten Schmuckstücken, Schmuck aus spezialbehandeltem Papier, Schmuck aus alten Münzen und new Yorkern U-Bahn Tokens, Schmuck aus zweckentfremdeten Alltagsgegenständen, Schmuck aus fair-tradet Rohstoffen und und und
...allen gemeinsam ist es, daß Schmuck als Luxusgut nicht ausbeuten oder zerstören sollte! Hier wird mit viel Phantasie phantastisches kreiert!
Wer mehr über die Hintergründe von Fair Trade-Schmuck finden möchte, kann zum Beispiel den deutschen Artikel Fair Trade in Gems and Jewelry auf oeko-fair.de lesen. Zitat: "Die von Kleinbergbauexperten, Edelsteinkundlern und Goldschmieden gegründete Initiative Fair Trade in Gems and Jewelry hat das Ziel, fairen Handel mit Edelmetallen und Edelsteinen zu etablieren. Federführend ist hier das Büro für Umwelttechnologie in Greven und die projekt-consult GmbH in Königstein. Zusammen mit der Goldschmiedefirma Salon Gems aus Florida, USA, haben sie 1999 dieses weltweite Fair-Trade Projekt initiiert..."
Die Seite bietet auch weitere interessante Pressemeldungen, u.a. von Garten und Umwelt, Greenpeace, WAZ, Öko-Test und Deutschlandfunk.
Warum beim Kauf von Schmuck auf Nachhaltigkeit und ökologisch korrekte Gewinnung der Rohstoffe geachtet werden sollte, wird auf schmuck-und-stein.de deutlich, Zitat: "Die Gewinnung von Edelmetallen wie Silber und vor allem Gold verursacht katastrophalen Schaden auf unserem Planeten. Durch unachtsamen Umgang mit Chemikalien wie Zyanid und Quecksilber vergiften Flüsse, Pflanzen, Mensch und Tier. Wälder werden verwüstet. Beinahe unbemerkt wächst die Zahl der chemischen Zeitbomben - ausgebeutete Goldlagerstätten, Auswaschbecken angefüllt mit Giftmischungen aus Zyanid und Schwermetallen. Das muss nicht sein! So ist es Schmuckherstellern möglich sogenanntes"fairtrade"-Gold und -Silber zu kaufen. Das ist unter anderem der Initiative von Thomas Siepelmeyer zu verdanken. Infos: http://www.faire-edelsteine.de...". Wer hier bestellt, kann edelste Steine mit bestem Gewissen weiterverarbeiten!
So zieht sich der ökologische und soziale Faden durch alle Elemente des Schmucks - Silber, Gold, Edelsteine! Hier muß nicht vergiftet werden, hier muß kein Blut fließen!
Übrigens: Was auf den ersten Blick vielleicht teurer erscheint, ist nicht teurer. Nur sind alle entstehenden Kosten auf den Endkunden verlegt und nicht verteilt auf Natur, Arbeiter und Kunde. Dazu gibt es ein interessantes und aufschlußreiches Video im Video-Teil der Naturtipps-Community: "The story of stuff - Einführung" gibt einen Überblick und die anderen 6 Teile klären genauer darüber auf, wo überall dafür gezahlt wird, wenn WIR wenig zahlen! Die Spots sind zwar auf Englisch, aber sehr anschaulich gemacht.
Quelle: Free Range Studios - The real story of stuff, Einführung, veröffentlicht bei YouTube
Basteltipp: Auch hier kann darauf geachtet werden, Gold, Silber und Edelsteine von Fairen und Nachhaltigen Anbietern zu kaufen.
Macht alle mit!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Freitag, Februar 08, 2008
0
Kommentare
Labels: Basteln, Beruf, fair-trade, Jugend, Nachhaligkeit, Recycling/ Wiederverwertung, Schmuck
Dienstag, 15. Januar 2008
058) Australien und China reduzieren Plastiktütenmüll
Bild: www.pixelio.de/ Jennifer Piepenbring.
Tüten sind Alltag in unserem Leben und tödlich in der Natur.
Nach San Francisco in Amerika und Modbory in England kommt der Plastiktütenbann wahrscheinlich auch nach Australien - ganz Australien! Darauf läßt der aktuelle Artikel Umweltschutz: Australien will Plastiktüten verbieten vom Hamburger Abendblatt hoffen. Freiwillig über Kampagnen bekam die Regierung das Problem nicht in Griff. Schade, daß so wenig mitgedacht wird beim Verbraucher...
Ganz soweit geht China noch nicht. Aber auch sie haben die Nachteile der zig Tüten bemerkt. China verbietet Gratis-Plastiktüten berichtet jetzt Spiegel.de Dort ist es nicht nur zum Schutz der Umwelt gedacht, sondern vor allem auch um schonender mit den Ressourcen umzugehen. Ganz verboten wird dort demnach sogar die Produktion der super dünnen o,o25 Millimeter Tüten. Da sie zu schnell kaputt gingen und zu nachlässig entsorgt würden.
Im Post 016) Plastiktüten - Boykott hat Naturtipps schon auf die Umweltproblematik von Plastiktüten hingewiesen. Langsam aber sicher spricht es sich zum Glück rum!
Erst bekamen sie Löcher, damit die Kinder nicht in ihnen ersticken - jetzt dürfen sie sich ganz in Luft auflösen, damit die Natur nicht an ihnen "erstickt"!
Wenn man bedenkt, daß Tüten sich zum Teil erst nach über 200 Jahren oder auch gar nicht in der Natur zersetzen...
Hier eine nachdenktlich stimmende Rechnung: Die Utopia-Rechnung: Wie viele Plastiktüten werden durch Frankfurt getragen?
Geschenktipp: Verschenkt doch mal eine dekorative Einkaufstasche oder einen schönen Einkaufskorb! Z. B. eine exklusive und dekorative Jutetasche von Taschenkult.
Direktrecycling Taschen gibt es z.B. bei www.peace4you.net Hier gibt es Taschen aus direktrecycelten Materialien wie LKW Plane, Postsäcken, Lederjacken, Schweizer Armeedecken, Armee Zelten etc
Bastelidee:
Und mit Kindern können zum Beispiel Baumwolltaschen gestaltet werden, dann macht das Mitnehmen gleich doppelt so viel Spaß!
Da sage ich nur noch eins:
Macht alle Mit! - Freiwillig! - Jetzt!
Nachtrag vom 16. April 2008
Die deutsche Politik scheint hier keinen Handlungsbedarf zu sehen.
Zitat aus dem Artikel "Die Welt sagt der Plastiktüte den Kampf an" auf www.welt.de "„In Deutschland haben wir kein Problem mit Plastiktüten“, erklärt ein Sprecher des Umweltministeriums: „Hier fliegen sie nicht in der Landschaft herum....""
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Dienstag, Januar 15, 2008
0
Kommentare
Labels: Basteln, Geschenkidee, Haushalt, Kinder, Recycling/ Wiederverwertung, Umweltschutz
Donnerstag, 3. Januar 2008
046) Kerzen gießen und BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen
Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister
Vor kurzem gab es hier einen Post über eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen, nun gibt es einen BUND Ökotipp zu einem Kerzengütesiegel. Denn auch wenn Weihnachten vorbei ist, Kerzen erfreuen uns auch weiter in der dunklen Jahreszeit.
BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen
Kerzen sorgen in dunklen Tagen für gute Stimmung. Doch manchmal enthalten sie auch Stoffe, die gefährlich sind für Mensch und Umwelt. Vorsicht ist vor allem bei bunten Billig-Produkten und bei reich geschmückten Figurenkerzen geboten. Der BUND empfiehlt, auf Gütezeichen zu achten und die Kerzen rußarm abzubrennen.
In kaum einem anderen Land werden so viele Kerzen hergestellt wie in Deutschland. Im Jahr 2002 waren es beinahe 130.000 Tonnen. Über neunzig Prozent davon sind aus Paraffin, einem Erdölprodukt. Stearinkerzen bestehen hingegen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Rindertalg, Palm- oder Kokosfett. Kerzen aus kostbarem Bienenwachs spielen auf dem Markt kaum eine Rolle.
Beim Abbrennen der Kerzen können verschiedene umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt werden. Vor allem dann, wenn mehrere Kerzen brennen, die Flammen flackern und sich Ruß bildet. Mangelhafte Paraffinkerzen mit erhöhtem Schwefelgehalt lassen Schwefeldioxid entstehen, was zu allergieähnlichen Reaktionen führen kann. Die meisten allergisierenden, erbgutschädigenden oder auch krebserregenden Stoffe gelangen über Farben, Lacke und Duftmittel in die Kerzen - darunter Schwermetalle, halogenorganische Verbindungen, polyzyklische Moschus-Verbindungen und Flammschutzmittel.
Verbraucher sollten sich laut BUND beim Kauf an dem "RAL-Gütezeichen Kerzen" orientieren. Rund siebzig Prozent der in Deutschland angebotenen Kerzen tragen bereits dieses Siegel. Es verpflichtet Hersteller, mit möglichst schadstoffarmen Rohstoffen, Farben und Lacken zu arbeiten. Wenn die Kerzenflamme rußt, lieg das meist an Zugluft und einem zu langen Docht. Beim Löschen sollte der Docht kurz in das flüssige Wachs getaucht werden, damit kein Rauch entsteht. Danach empfiehlt es sich, gut zu lüften.
Informationen zum Gütezeichen Kerzen unter www.kerzenguete.com
Bemerkung von Naturtipps:
Es ist gut, zu wissen, daß eine Kerze mir zu Hause nicht schadet - deswegen steht hier auch der BUND Ökotipp.
Nun gilt es noch bei dem Gütesiegel nachzuhaken, wieweit die Verwendung von Palmöl berücksichtigt wird... Also Naturtippfreunde, ran an den Rechner und an kerzenguete.com eine entsprechende Mail losgeschickt. Möglichst mit einer Bemerkung über die Nachteile von Palmöl - siehe oben bereits genannter Post über eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen
Über eingehende Antworten könnt Ihr gerne als Kommentar schreiben.
Basteltipp: Kerzenreste könnt Ihr zuhaus kinderleicht recyclen, z.B. als Sandkerzen.
Sammelt dafür die Kerzenreste und schneidet die schwarzen Dochtenden ab, damit das Wachs später sauber ist. Sortiert es farblich, dann bekommt Ihr schönere Kerzen. Desweiteren braucht Ihr
- Kerzendocht aus dem Bastelbedarf
- eine große leere Dose zum Schmelzen des Wachses
- einen Kochtopf, in dem das Wachs in der Dose in einem Wasserbad schmelzen kann
- Sand, feucht
- einen Topf/ Schale/ Kiste für den Sand
- ein Holzstäbchen, das so lang ist, daß es oben quer auf der Sandkiste liegen kann
Wenn Ihr genug Wachsreste einer Farbe gesammelt habt kann es los gehen.
Schmelzt das Wachs in der Dose in dem Wasserbad. Achtung! schmelzt nicht das Wachs direkt in einem Topf auf dem Herd -> Es können Gase entstehen, die sich selbst entzünden! Also: Wasserbad!
Während das Wachs so vor sich hinschmilzt, könnt Ihr die Sandform vorbereiten:
formt dazu ein Loch in den feeuchten Sand in der Form die die Kerze haben soll. Achtet bei dem Durchmesser auf die Dochtstärke. Es steht auf der Packung, für welchen Kerzendurchmesse der Docht geeignet ist.
Nehmt Euch den Holzstab. Bindet den Docht richtig rum (Brennrichtung beachten) so an den Stab, daß er bis auf den Lochboden hängt, wenn der Stab oben auf dem Sandgefäß liegt. Hängt den Docht möglichst mittig in das Sandloch.
Ist das Wachs schließlich fertig geschmolzen, gießt es vorsichtig in Eure Sandform. Achtet darauf, daß der Docht mittig bleibt.
So, jetzt heißt es warten, bis das Wachs abgekühlt ist...
Dann die Kerze aus dem Sand nehmen und bei Bedarf mit warmem Wasser den Sand abspülen. Ich habe ihn früher immer gerne dran gelassen.
Geschenkidee: Eine Sandkerze hat sonst keiner zum Verschenken!!!
Viel Spaß. Bilder zu der Anleitung findet Ihr bei kikisweb unter Abstrakte Kerzen.
Viel Spaß!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Donnerstag, Januar 03, 2008
0
Kommentare
Labels: Alltag, Basteln, BUND Ökotipp, Geschenkidee, Gesundheit, Haushalt, Kinder, Recycling/ Wiederverwertung
Montag, 31. Dezember 2007
043) Raketenreste als Blumenstützen
Und hier der ultimative letzte Naturtipp im Jahr 2007:
nachdem morgen die Knallerei und Schießerei vorbei ist, könnt Ihr auf Beutezug gehen: sammelt die Holzstöcke der Raketen, sie eignen sich super zum Anbinden kleinerer Blumen! Die angeschwärzte Seite vom Starten wird einfach nach hinten gedreht. Schon habt Ihr praktische Anbindestäbe für den Sommergarten.
Das spart im Sommer Ausgaben für Anbindehilfen - und so macht das Aufräumen sogar Spaß, wenigstens was diese Reketen betrifft.
Habt ihr auch noch Verwendungstipps für Raketenreste? Dann schreibt sie doch als Kommentar für alle auf :-)
Macht alle Mit!
Nocheinmal einen Guten Rutsch in das Jahr 2008 wünscht
Gundula von Naturtipps.de
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Montag, Dezember 31, 2007
0
Kommentare
Labels: Garten, Recycling/ Wiederverwertung, Sylvester
Donnerstag, 27. Dezember 2007
040) BUND Ökotipp: Glasrecycling: Gewusst wie
Photo: www.pixelio.de/ Thomas Max Müller
Sylvester kommt in riesen Schritten - gleich knallt es und dann ist es soweit: die Glascontainer laufen über wie zu Weihnachten die Papiercontainer.
In diesem BUND Ökotipp wird dazu passend das Glasrecycling genauer unter die Lupe genommen:
Durch Altglasrecycling werden wertvolle Rohstoffe wie Quarzsand, Soda und Kalk geschont und Deponieraum gespart. Gleichzeitig benötigt die Herstellung von Glas durch Recycling weniger Energie als die Neuproduktion, was den Ausstoß von Treibhausgasen verringert.
Glas kann, so der BUND, nahezu unendlich oft wieder verwendet werden. Dies geschieht unter anderem in Form von Glasbausteinen, als gläserne Dämmwolle zum Isolieren oder als Sand- und Kiesersatz im Straßenbau. Bei Gläsern oder Karaffen ist recyceltes Glas am grünen Farbstich zu erkennen.
Photo: www.pixelio.de/ Stihl024
Beim Entsorgen von Glas ist neben der Trennung nach Glasfarben auch die Unterscheidung der Glasqualität wichtig. Flachglas, Fensterglas oder Spiegel haben eine andere Zusammensetzung und damit einen höheren Schmelzpunkt als Flaschenglas. Deshalb darf dieses Glas nicht in die Sammelcontainer geworfen werden sondern muss auf dem kommunalen Werkstoffhof als Baumischabfall entsorgt werden.
Gleiches gilt für Keramik, Porzellan oder Bleikristall. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten giftige Schwermetalle und gehören damit auf den Sondermüll. Wegen ihres Metallgehalts sollten Glühbirnen und Spiegel im Hausmüll entsorgt werden.
Kein Problem sind die Kunststoff- oder Metallverschlüsse an Flaschen und Gläsern. Sie werden beim Recyclingprozess aussortiert. Weitere Informationen zur Glasentsorgung sind auf der Internetseite des Grünen Punktes unter www.gruener-punkt.de zu finden.
Ergänzung durch Naturtipps:
Bei der Deutschen Umwelthilfe kann das Infoblatt "Mehrwegschutz und Glasrecycling" als pdf-Datei runtergeladen werden.
Eine anschauliche pdf-Datei mit Schaubild zum Glas-Recycling gibt es von der Seite Berlin-Sammelt. Auch als Unterrichtsmaterial verwendbar.
Übrigens: Besser als Recycling ist nur noch Pfand oder gar nicht erst kaufen. Z. B. Leitungswasser oder Tee anstatt abgefülltem und weit transportiertem Wasser trinken. Sogenannte Erfrischungsgetränke sollten sowieso nur als Besonderheit und nicht alltäglich auf den Tisch kommen. Einfach mal bei den Wasserwerken nachfragen, ob die Wasserqualität dafür o.k. ist.
Anstatt Glaskonserven zu kaufen, lieber selber kochen oder einlegen - das ist ebenfalls gesünder... Bei uns sind Marmeladengläser dadurch immer Mangelware.
TIPP: Versucht nicht gleich nach Sylvester die leeren Flaschen zum Container zu bringen. Lagert sie erst noch zuhaus, bis wieder Platz in den Containern ist. Denn solche Bilder wie oben müssen doch nicht sein, wenn wir alle ein bischen mitdenken :-)
Basteltipp Linkangaben:
- ein Windlicht aus einer Weinflasche
- Vasen aus dekorativen Flaschen
- Gravierte Bauchflasche als Vase
- Flasche mit Terrafarbe und Serviettentechnik dekorieren
- Windlicht aus einem Gurkenglas, hier kann auch mit Natumaterialien schön dekoriert werden
- nochmehr Ideen unter www.creadoo.com
Macht alle Mit!
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Donnerstag, Dezember 27, 2007
3
Kommentare
Labels: Alltag, Basteln, BUND Ökotipp, Ernährung, Gesundheit, Haushalt, Recycling/ Wiederverwertung