Posts mit dem Label Klima werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klima werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 30. November 2009

329) 1. Bielefelder Film-Klimawoche

Bild: www.naturtipps.de
1. Bielefelder Film-Klimawoche

Überall werden Jugendliche aktiv
aktiv für ein nachhaltigeres Leben
traurig, daß es notwendig ist
klasse, daß es so ist
Danke!

Bei dem Projekt "1. Bielefelder Fil-Klimawoche" geht es um eine Filmwoche mit 5 Filmen und jeweils dazu passenden Diskussionspartnern. Die Veranstaltungen sind öffentlich und mit freiem Eintritt - es kann also jeder mitmachen, egal ob super reich oder mittellos - jeder kann sich rein setzen, mitdiskutieren und dabei sein...

Initiiert ist die Woche von der Klima- und Umweltschutz-AG der Friedrich-v. Bodelschwingh Schulen. Hier ein Auszug aus der Pressemeldung (als pdf Dokument verfügbar):

"Die Uhr tickt... stoppt den Klimawandel! ...und genau deshalb veranstaltet das Friedrich-v. Bodelschwingh Gymnasium eine Woche vor der Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen vom 30.11.2009- 04.12.2009 eine Filmwoche mit Filmen, die sich mit der Thematik des Klimawandels, erneuerbaren Energien und alternativen Mobilitätskonzepten beschäftigen.
Eingeleitet wird die Woche am Montag durch eine Podiumsdiskussion mit Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Leben und Mitgliedern diverser Klimaschutzverbände..."

Folgende Filme gibt es im Laufe der Woche abends zu sehen und zu diskutieren (vollständiges Programm hier, Einlaß jeweils ab 18.00 Uhr):
- Eine unbequeme Wahrheit
- The age of stupid
- 11th hour
- The fuel film
- Who killed the electric car

Veranstaltungsort:

In der Aula
Gymnasium Sek. II und Berufskolleg
Am Zionswald 12
33617 Bielefeld

Bahnhaltestelle Bethel (1 Senne bzw. Schildesche)
Bushaltestelle Bethel(eck) (Linien 28, 48, 87, 88, 95, 122)


Achtung:
Diese Veranstaltungen sind von Schülern initiert für alle - nicht nur für Schüler, nicht nur für diese Schule - jeder darf mitdiskutieren...

Ich wünsche viel Erfolg und viele Menschen, die dadurch nachdenklich (-er) werden. Aufklärung und Wissen ist wichtig für die Bereitschaft hin zu einem nachhaltigeren - cooleren - Leben...

Samstag, 24. Oktober 2009

326) Klimaaktionstag - aktuell 4814 Aktionen in 179 Ländern gemeldet

Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Achtung, eine zu enge Haltung von CO2-Molekülen fügt Ihnen und Ihrer Umwelt Schaden zu... mehr Freiheit für CO2 - für eine geringere Konzentration in der Atmosphäre


Heute, Samstag, ist Welt-Klimaaktionstag...
Warum? Um der Politik zu zeigen, daß es Klimamäßig so nicht weiter gehen kann - Es ist zu viel CO2 in der Luft - als magisches Maximum gelten aktuell 350 ppm - und wir sind bei über 385... Zitat von 350.org, den Initiatoren des Welt-Klimatages: "350 ist die wichtigste Zahl in der Welt - Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies die sichere Obergrenze an Kohlendioxid in der Atmosphäre ist."



Es geht also einfach darum, weniger CO2 in die Luft zu entlassen - oder andersherum geschrieben, mehr CO2 aus der Luft zu binden. Und damit die Politiker die Wichtigkeit mitbekommen, ist dieser Tag gedacht. So gibt es diesen Samstag auch in Deutschland viele Aktionen, bei denen Ihr mitmachen könnt. Schaut einfach auf der Aktionsweltkarte von 350.org nach, ob es auch bei Euch in der Nähe etwas gibt und seid dabei.

Viel Spaß!

...und wenn Ihr z.B. 350-Kreidezeichnungen seht, dann wißt Ihr, worum es geht - u.a. um die Zukunft, um die Lebensbedingungen unserer Kinder und Kindeskinder...

Bild: www.bildwiese.de

Übrigens:
Für alle, die der Meinung sind, daß klimamäßig in 44 Tagen (laut Greenpeacecountdown) Kopenhagen ein wichtiges Ziel ist, gibt es den passenden Button bei Bildwiese...

Donnerstag, 15. Oktober 2009

323) Heute ist Blog Action Day: Climate Change - Klimawandel



Heute ist wieder "Blog Action Day" - diesmal geht es um den Klimawandel. Und da schreibe ich einmal eine Idee auf zum Thema "Gedankenwandel" - wie ist es zu schaffen, daß sich die Gedanken der Menschen hin zu einem nachhaltigeren Leben wandeln...? Hier also mein Versuch:

Das Klima wandelt sich und wir Menschen "helfen" ihm - in welche Richtung und wie stark wir "helfen", daß ist von unserem Handeln abhängig. Jeder einzelne von uns beeinflußt den Wandel mit - so oder so...

Also, was können wir machen, daß unsere Herzen weniger begehren - ein "nachhaltiger orientiertes" Begehren entwickeln? Warum eigentlich begehren wir überhaupt so vieles, was zum Überleben eigentlich nicht nötig ist...? Nun, auf das zweite habe ich leider auch keine Antwort, aber zum ersten habe ich eine kleine Idee...

Was können wir machen, damit unsere Herzen weniger begehren, ein "nachhaltiger orientieres" Begehren entwickeln?
Wir müssen kennen und lieben lernen, was der Klimawandel bedroht... Klar, daran wird doch auch schon wie wild "gearbeitet". Umwelterziehung hier, Naturfernsehsendungen dort, wissenschaftliche Informationen noch dazu - eigentlich kommt kaum einer an den Infos vorbei - es sei denn, es interessiert ihn nicht. Und es interessiert viele nicht - nicht wirklich...

In der Umwelterziehung ist es zum Beispiel gut zu merken. Die Kinder und Jugendlichen nehmen zum Beispiel von der Schule aus an einem Umweltpädagogischen Programm teil. Die Interessierten sind begeistert, saugen jede Info auf, bei den Neutralen macht es zum Teil klick und die Uninteressierten? Die albern meist rum wie immer und warten, daß hoffentlich bald Feierabend ist und sie wieder heim können...

Also - was tun?
Neulich war ich auf einer spannenden Konferenz zum Thema Kultur und Web 2.0, siehe Post "319) stART09 Konferenz: Kultur im Web 2.0", es war die stART 09 in Duisburg. Und dort ging es in einem Vortrag unter anderem um "virales Marketing". Und das hat mich beeindruckt. Eigentlich geht es darum, Werbung Web 2.0 gerecht aufbereitet so zu verpacken, daß sie von den usern weitergeleitet und weiterverbreitet wird, weil sie so toll ist - der Werbeinhalt ist dabei Nebensache, wird aber natürlich mit weiterverbreitet. Wenn es funktioniert, ist das klasse für den Absender - logo ;-)

Was bedeutet das jetzt für das Bemühen, ein "nachhaltiger orientiertes" Begehren zu verbreiten? Nun - meiner Meinung nach geht es um die Kunst, Web 2.0 Inhalte zu entwickeln, die so klasse ist, daß sie um ihrer selbst Willen weitergeleitet werden. Sie werden also nicht von Ökos, Naturfreunden, LOHAS und co weitergeleitet, weil sie so tolle Ökoinhalte haben, sondern sie werden von allen möglichen Menschen weitergeleitet, weil sie so gut, so interessant, so spannend gemacht sind... und dann werden sie angeklickt und geben natürlich an jeden Anklicker auch ihre "Ökobotschaft" weiter - die sich dann einschleichen kann in die Herzen... Klar, eine tolle "Werbung" reicht da nicht - aber wenn von vielen Seiten solche "virale Werbung" für ein nachhaltigeres Leben online gestellt werden würde, dann würde der Netzalltag ein wenig mehr "nachhaltig" gefärbt werden. Mal könnte es ein Video sein, mal Musik, mal eine Karte, ein Gedicht, ein Text, ein Bild, ein Onlinespiel...

Die User wollen diese Inhalte sowieso, surfen eh nach ihnen durch das Netz - warum also nicht das Gesuchte geben mit versteckten Botschaften im Sinne eines nachhaltigen Lebens? Geben wir, was gesucht wird - geben wir den Spielern Spiele, den Videofans Videos, den Musikfreunden Lieder und und und - alles versehen mit versteckten Botschaften für ein nachhaltigeres Leben - mit Botschaften für die Herzen... so daß es schließlich keinen Spaß mehr macht, ständig neue Klamotten zu kaufen, den Einkaufswagen mit Billigkram vollzustopfen, den Garten ständig aufzuräumen, mit dem Auto durch die Gegend zu fahren, ständig auf irgendwelchen entfernten Veranstaltungen zu sein etc. - sondern daß die Herzen Freude bekommen am kreativen Miteinander und wir endlich zur Ruhe kommen, unser Leben entschleunigen, entkommerzialisieren...

Warum soll nur die Werbeindustrie so etwas können im Rahmen von Vermarktungsaktionen? Warum nicht solch attraktiven Inhalte für ein nachhaltigeres Leben aller online stellen - für ein klimaverträglicheres Handeln auch der daran Uninteressierten ;-)

Laßt uns "virales Marketing" mit versteckten nachhaltigen Botschaften in die Web 2.0 Welt schicken - auf daß kein Web 2.0 User an ihnen vorbeikommt.
Und jeder kann dabei mitmachen, wie er es kann - und jeder kann irgendetwas :-)

Und ich freue mich über jeden, der diese Idee in andere Sprachen übersetzt und weiterleitet - weltweit:

Bringt virale Werbung mit Inhalten hin zu einem nachhaltigeren Leben in das Web 2.0 - auf daß keiner mehr daran vorbei kommt :-)

Freitag, 13. März 2009

299) Weltweit Licht aus: Earth Hour

Begonnen hat es im März 2007 in Sydney mit der der Aktion "Earth Hour" des WWF Australien, dann ging es langsam weiter.
Städte schalten organisiert und gezielt die Beleuchtung einzelner Gebäude ab, um für effektiven Klimaschutz zu werben.

Im Dezember 2007 z.B. gab es dann z.B. den Klima-Aktionstag "Licht aus für unser Klima" in Deutschland, zu der mittlerweile die ganze Bevölkerung aufgerufen war...

Am 28. März gibt es nun um 20.30 Uhr weltweit eine entsprechende Aktion, die langsam um den Globus wandern soll - gemeinsam mit der Zeitverschiebung, dem Lauf der Erde:


Earth Hour

Hier ein WWF-Video dazu:




Auf diesen weltweiten Termin bin ich über einen Artikel auf oekonews.at geworden:

Earth Hour: Innsbruck ist dabei, Wien lehnt ab, Graz überlegt noch


"Am 28. März, in zweieinhalb Wochen, werden weltweit mehr als Tausend Städte in 80 Ländern ihr Licht um 8.30 Uhr abends für eine Stunde abschalten..."

Und war nicht auch die 1111- Kernersendung gestern im ZDF ein Schritt in die Richtung - sie wurde mit Neonleuchten im Gesamtverbrauch von 2.500 Watt ausgeleuchtet anstatt der sonst üblichen Scheinwerfer mit einer Leistung von 400.000! Watt...

Die ökologisch verträgliche Sendung, besucht mit den eingeladenen Gästen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Klimaforscher Mojib Latif, Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, Claudia Langer von utopia.de und Dr. Holger Brackemann von Stiftung Warentest. Dort gab es übrigens noch viele weitere interessante Tipps zu einem Einstieg in ein nachhaltigeres, umweltverträglicheres Leben :-)
Wer es verpaßt hat, kann sich das Video in der Videothek des ZDFs anschauen. Und eine schöne Beleuchtungs-Vergleichsphotomontage gibt es im Artikel "Wenn es dunkel wird bei Kerner" auf der Utopiaseite.

Ehrlich gesagt - gestört hat die neue Beleuchtung mich nicht. Vor allem, wenn man an die energiehungrige Alternative denkt!

Und genau so ist das Umdenken für jeden von uns vielleicht auch am effektivsten: Neue Maßstäbe im Leben setzen - dem Anspruch auf "Perfekt" eine neue Ausrichtung geben.

Macht alle Mit!

Beim Umdenken und bei der Earth Hour :-)

Mittwoch, 10. Dezember 2008

290) Angela Merkel jetzt sofort anrufen?

Tja, so schnell kann es kommen, daß Du gebeten wirst, "ganz oben" anzurufen...

Worum es geht?
Das steht genauer im Utopia-Forum unter "JETZT Merkel anrufen und das EU-Klimapaket retten" und ist in einem dazugehörigen YouTube-Video zu sehen.
Dort gibt es den Aufruf auch noch für andere Europäische Länder.

Was meint Ihr?
Abheben, Nummer des Kanzleramtes wählen und die Meinung sagen?

Oder lieber nicht die Leitung blockieren?
Welche friedlichen Alternativen gibt es sonst noch, um kurzfristig noch vor der Entscheidung die Meinung durchzugeben?

Oder haben wir gar kein "Klimaproblem"?

Donnerstag, 25. September 2008

249) Die 100% Botschaft von Al Gore

Bild: www.pixelio.de/ RainerSturm
Zeit für eine Schlüsselübergabe bei der Energiefrage!


Soeben bin ich auf der Seite vom Solarenergie Förderverein e.V. auf die Übersetzung der Ansprache Al Gores vom 17.07.2008 gestoßen - sie steht schon seit dem 26. Juli 2008 dort...

Egal, ich bin jetzt auf sie getroffen und stimme mit dem Förderverein überein: Jeder sollte diese Rede gelesen haben! Sie gibt Energie, Hoffnung und Mut! Jeder sollte dabei sein, wie es weitergeht und diesen Puzzlestein der Politik miterlebt haben, also lest selber die Rede Al Gores:

Al Gore: A Generational Challenge to Repower America


mit deutscher Übersetzung

Ansprache vom 17.07.2008

Und was können wir daraus übernehmen:
Vor allem die Energie, uns auch bei uns für 100% Erneuerbare Energie einzusetzen und Energie zu sparen. Für beides gibt es viele, viele Wege...

Aber heute tankt einfach mal auf mit der Rede - lest sie Euch in Ruhe durch!
Wir sind nicht allein - 100 % ist möglich!

Die Zeit für die Schlüsselübergabe ist gekommen!

Macht alle Mit!

Donnerstag, 12. Juni 2008

183) Die WWF-Sommertipps, Teil I: Reisetipps

Bild: www.naturtipps.de
Urlaub - Sonne, Sand und Meer :-)

Die "Schönste Zeit des Jahres" rückt immer näher. Passend dazu gibt der WWF folgende Pressemitteilung raus:

--------------------------------------

Die WWF-Sommertipps, Teil I: Reisetipps

Von Artenschutz bis Reisekompass: Wie Touristen die Umwelt schonen können


Jeder Reisende hat es in der Hand – zerstöre oder schone ich in meinem Urlaub die Umwelt?
„Man muss nicht gleich ein schlechtes Gewissen haben, denn Reisen an sich ist nicht unbedingt unökologisch“, sagt Birgit Weerts, Tourismusexpertin des WWF. „Es kann sogar ein wichtiger Baustein für den Umweltschutz sein, sofern es natur- und sozialverträglich ist.“
In vielen Regionen fördere Tourismus einen schonenden Umgang mit Arten und Landschaften, schaffe Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung und kurbele die regionale Wirtschaft an. Worauf jeder einzelne Urlauber achten kann, um in der schönsten Zeit des Jahres alles richtig zu machen, sagen die 15 Reisetipps des WWF:

Vor der Abreise:

1. Informieren Sie sich schon vor der Urlaubsplanung über naturnahe Anbieter, empfehlenswerte Reisesiegel und weitere Tipps im Einkaufsführer „Bewusst Reisen“ . Dort können Sie sich auch über umweltverträgliche Reisen zu WWF-Projekten informieren, von Bulgarien bis zur Zentralafrikanischen Republik.

2. Sie haben sich entschieden? Überprüfen Sie die Nachhaltigkeit Ihres geplanten Urlaubs mit einem einfachen Öko-Check unter: www.reisekompass-online.de.

3. Entscheidend für die Umweltbilanz einer Reise ist die Wahl der Verkehrsmittel. Bus und Bahn gehen vor. Ein Urlaubsflug nach Teneriffa schädigt das Klima ebenso stark wie ein Jahr Autofahren

4. Wenn Sie unbedingt fliegen müssen, dann erst ab einer Distanz von 700 Kilometern. Verzichten Sie auf Kurztrips. Der Mindestaufenthalt sollte 8 Tage, ab 2000 Kilometer 15 Tage betragen.

5. Kompensieren Sie die Emissionen Ihres Fluges. Wählen Sie dabei einen Anbieter, der nach dem so genannten Gold-Standard zertifiziert ist. Mehr Informationen finden Sie hier >>

Am Reiseziel angekommen:

6. Buchen Sie möglichst Unterkünfte lokaler Anbieter, zum Beispiel eine kleine Pension statt einer weltweiten Hotelkette. So bleibt ihr Geld vor Ort.

7. Nutzen Sie den Hotelservice umweltbewusst. So ist es selbstverständlich, Handtücher mehrere Tage zu benutzen. Reduzieren Sie Ihren Wasserverbrauch, vor allem im Sommer und in heißen Regionen.

8. Informieren Sie sich über öffentliche Verkehrsmittel: Nicht überall braucht man das eigene Auto oder einen Leihwagen. Linienbusse oder Fähren gibt es in vielen Regionen, mitunter ist der Transport von Fahrrädern inklusive.

9. Bevorzugen Sie Frischware aus der Region statt importierte, abgepackte Lebensmittel. Essen Sie besser in landestypischen Restaurants als in den Filialen der Fast-Food-Ketten.

10. Verzichten Sie auf den Verzehr exotischer Speisen, für die gefährdete Arten sterben mussten – wie etwa Schildkröten, Wale, Haie oder Schlangen.

11. Nutzen Sie Angebote, bei denen Sie Natur erleben können, ohne sie zu zerstören. Zum Beispiel geführte Wanderungen oder Tierbeobachtungen in Nationalparken, Radtouren, Flussfahrten mit regionaltypischen Booten. Beachten Sie bei Mountainbiking, Wandern oder Bootsfahrten die örtlichen Verhaltensregeln.

12. Verzichten Sie auf Sportarten, die den örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Energie oder Wasser verbrauchen - zum Beispiel Offroadtouren, Gleitschirmfliegen in Vogelbrutgebieten oder Freeclimbing in Schutzgebieten. Meiden Sie auch Golfplätze in Trockengebieten oder Tennisanlagen mit Flutlichtbetrieb.

13. Achten Sie auf Hinweise zur Waldbrandgefahr und helfen Sie mit, Feuer zu verhindern.

Bevor es nach Hause geht:

14. Bedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck. Ohne spezielle Genehmigung dürfen Sie nichts aus Krokodil-, Kaiman-, Schlangen- oder Eidechsenhaut in die EU einführen. Verzichten Sie auf Elfenbein, Wal-, Walross- oder Flusspferdzähne. Was viele nicht wissen: Auch viele Muscheln und Schnecken sind geschützt, ebenso Holz – dazu gehören mitunter auch Räucherstäbchen. Der WWF-Souvenirführer zeigt Ihnen kompakt, welche Mitbringsel erlaubt sind.

15. Fördern Sie mit dem Kauf traditioneller Handwerksprodukte die einheimische Wirtschaft.

--------------------------------------

Da wünsche ich gute Reise und kommt heile wieder heim -

Macht alle Mit!

Samstag, 7. Juni 2008

180) Tag der Ozeane

Bild: www.pixelio.de/ Knaddldaddl
Korallenbleiche - das Totengerippe einer einst bunten Welt


Der blaue Planet - vom Weltall aus gesehen ist die Erde der blaue Planet...
Von der Erde aus betrachtet wird sie immer mehr der geplünderte, der tote Planet...

Die recherchen zum Tag der Ozeane machen traurig und verderben den Appetit - den Appetit auf Meeresfisch, gleichgültig ob zertifiziert oder aus Bioaquakultur, ob konventionell oder illegal gefangen...

Die Meere werden so sehr geplündert und übernutzt, daß anstatt der Angelleine nur noch eine stabile Ankerkette hilft - alle Fischerboote gehören angekettet, wie es scheint... Wer weiß da eine Lösung?

Ernährungstechnisch heißt es, wir sollen 2mal wöchentlich Fisch, am Besten Meeresfisch, essen - ökologisch gesehen kann davon momentan nur abgeraten werden. Denn die Meere sind spätestens 2050 wirtschaftlich leer gefischt, wenn es so weitergeht wie bisher. Es muß wesentlich sensibler mit diesem Lebensraum umgegangen werden.

Zur Zeit kann er ein klein wenig durchatmen, da laut Presselmeldung von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V. aufgrund der hohen Treibstoffpreise Fischerboote nicht auslaufen - der Diesel kostet mehr, als der Fang einbringt... Davon profitieren auch die Meeressäuger, die massenweise als Beifang in den Netzen und an den Angelleinen ums Leben kommen. Als Kadaver häufig wieder über Bord gehen...

Beifang - wertlos und lästig...
Tiere - wertvoll und lebenswert!

Sehr aufschlußreich über den schlechten Umgang der Menschen mit den Ozeanen ist der Bericht des WWF: Unsere Ozeane: geplündert, verschmutzt und zerstört.
Der 20seitige reich illustrierte Bericht ist als pdf-Datei runterladbar.

Interessante Gedanken zum Tag der Ozeane gibt der Artikel "Kieler Forscher warnen vor nachhaltigen Veränderungen". In ihm wird auch über Gedanken zur zukünftigen Nutzung der Ressourcen geschrieben - Gedanken, die wiederum zu denken geben.

Ach ja - eigentlich ist es ein Tag, an dem die Ozeane gefeiert werden können:
"Seit dem UN-Umweltgipfel von Rio de Janeiro 1992 wird am 8. Juni inoffiziell, aber weltweit, der "World Ocean Day" gefeiert.", wird im Artikel ""Tag der Ozeane" im Tiergarten Schönbrunn" berichtet.

Nachdem Naturtipps schon mehrmals darauf hingewiesen hat, nur zertifizierten Seefisch zu kaufen, kommt langsam die Frage auf, ob wir überhaupt noch Seefisch essen sollten...

"Welche Alternativen gibt es ernährungstechnisch?", frage ich hiermit alle Naturtipps-Leser! "Ist Meeresfisch wirklich so wichtig in der Ernährung?" Ich bin gespannt auf Eure Kommentare...

Und hier noch das Motto dieses Jahres:
"Helping our climate, helping our ocean with a special focus on coral reefs"

Das bedeutet so viel wie:
"Wer unserem Klima hilft, der hilft unseren Ozeanen - mit speziellem Focus auf die Korallenriffe"

Übrigens:
2008 ist unter anderem das internationale Jahr des Riffs!

Mit anderen Worten, neben dem Reduzieren des Fischverzehrs und bewußtem Kauf von Fisch (Post 33) und 35) helfen auch alle Maßnahmen zum Klimaschutz den Meeren!
Und verzichtet im Urlaub auf den Kauf von Korallen, Muscheln und anderen Souveniren aus dem Meer - zumal viele im Urlaubsland angebotenen Dinge gar nicht nach Deutschland eingeführt werden dürfen...

Wer noch weiß, wie wir im eigenen Leben den Ozeanen helfen können - schreibt es als Kommentar!

Macht alle Mit!

...und schaut Euch das Video zu "Deep Blue" auf dem Sozialen Netzwerk Naturtipps an - eigentlich ist das Meer schon gut eingerichtet, auch ohne den Menschen...

Montag, 24. März 2008

119) Heizpilze heizen das Klima an

Pilsken im Freien

Bild: www.pixelio.de, KFM

"Schade, Ostern war es nun eindeutig zu kalt zum draußen Feiern."

"Warum? Wir haben einen Heizpilz im Garten, das war gemÜtlich. Den gab es neulich doch im Angebt - hat keine 100 Euro gekostet..."

"Hmm, das klingt gut..."

Naturtipps hat da noch etwas anderes interessantes Über Heizpilze gefunden, einen BUND-Ökotipp:

------------------------------------------


Heizpilze killen das Klima

Heizpilze sind nicht nur bei Gastronomen beliebt, die wegen des Rauchverbots ihre rauchende Kundschaft nicht verlieren wollen. Auch auf Balkonen und in Gärten werden sie immer häufiger gesehen. Inzwischen sind Heizpilze schon für unter 100 Euro zu haben – doch ein Schnäppchen sind sie deshalb nicht. Einen Gastwirt kann das Flüssiggas für einen Heizpilz bis zu 1000 Euro im Jahr kosten. Auch dem Klima kommen sie teuer zu stehen. Wer bei niedrigen Temperaturen unbedingt draußen sitzen will, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sollte warme Kleidung tragen und sich in Decken einkuscheln.
Bei mittlerer Leistung verursachen die Energiefresser in einer Stunde rund zwei Kilogramm Kohlendioxid, bei maximaler Leistung sogar rund 3,5 Kilogramm. Sind sie wie in der Gastronomie mehrere Stunden am Tag im Einsatz, kann sich der Ausstoß in einem Jahr schnell auf rund 2000 Kilogramm summieren. Das ist so viel wie ein durchschnittliches Auto bei einer Jahresfahrleistung von 12.000 Kilometern ausstößt.

------------------------------------------

Das klingt dann aber gar nicht mehr so gut... Aber eigentlich ist es doch logisch, daß es nicht besonders effektiv sein kann. Bekanntlich steigt ja Wärme nach oben. Und wir lÜften ja auch nicht mit ständig offenem Fenster, weil wir nicht die Welt, sondern die Wohnung heizen wollen. Und dann stellen wir plötzlich einen Heizpilz in den Garten... Dann doch lieber warm anziehen oder die Gartensaison erst anfangen, wenn es warm genug ist.

Greenpeace Schweiz hat zu dem Thema sogar eine eigene Kampagne gestartet:
Vorreiter im Kampf gegen Heizpilze gesucht

Und wer nicht in der Schweiz lebt, der hilft der Natur ganz einfach, indem er Heizpize im Laden stehen läßt und im Resaturant ungenutzt übersieht...

Macht alle Mit - zieht Euch warm an oder nutzt bei kaltem Wetter die Gute Stube!

Samstag, 22. März 2008

118) Frohe Ostern - Winterwetter zum Weltwettertag

Bild: www.wmo.int
Wetter gibt es weltweit - mal "schön" mal "scheußlich"


Selbst wenn einigen bei den Wetterverhältnissen nicht so richtig Osterfesttäglich zumute ist - die Meteorologen wenigstens feiern heute bestimmt:
Denn seit dem Jahr 1950 feiert die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) jährlich am 23. März den Weltwettertag. Die WMO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN). Über alle politischen Klippen hinweg sammelt sie weltweit Wetterdaten von über 20.000 Wetterstationen. Zusammen mit den Satellitenbildern aus dem All und vielen anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird daraus dann jeden Tag der Wetterbericht gebastelt.

Und zur Feier des Tages gibt es eine
Message by Michel Jarraud, Secretary-General of WMO

Übrigens ist eine heutige 5tages-Vorhersage so gut wie eine 2tages-Vorhersage vor 20 Jahren. Allein das ist doch ein Grund zum Feiern! Und wenn sie mal nicht paßt - nehmt es gelassen! Das Wetter ist eigentlich unvorhersehbar. Die Welt ist doch viel komplexer, als wir Menschen es überschauen können. Vielleicht ist gerade irgendwo ein Sack Reis umgekippt oder so... Ein Grund zur Klage ist es aber bestimmt nicht, wenn das Wetter anders wird als vorhergesagt. Selbst wenn es ärgerlich sein kann - Meteorologen sind auch nur Menschen, und was sie da jeden Tag leisten ist toll!

Ein Danke an alle, die daran beteiligt sind - vom Wetterbeobachter über den Satellitenbilderauswerter bis zum Ansager in Funk und Fernsehen! Ohne sie alle wüßten wir doch täglich viel weniger über ein mögliches morgen als mit ihnen.

Was ist eigentlich Wetter?
Nun das ist kinderleicht! Auf der Seite physikfuerkids.de wird es schön erklärt.


Wetterexperimente I:
Und mit ein paar eigenen "Wetterexperimenten" kommt Ihr dem ganzen noch ein wenig mehr auf die Spur:
- zum Beispiel gibt es ganz viele experimente bei greenpeace4kids.de
- für Lehrer gibt es Wetterexperimente für den Unterricht bei lehrer-online.de

Wetterexperimente II:
Wetterexperimente ganz anderer Art werden aber vielleicht über uns ausgeführt:
- kurioses zu "Wetterexperimenten über Deutschland" gibt es von Donnerwetter.de als pdf-Datei
- Lösten geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums Flutkatastrophen aus??
- und zwar geht es dabei wohl um eine Wolkenimpfung mit Silberjodid.
- Das Thema ist sogar so gefährlich, daß es seit 1977 mit der UNO-Konvention "Enmod Warfare" verboten

Wetterexperimente III:
- Video: Virtuelle Wetterexperimente, Düsseldorfer Informatiker machen aus nackten Zahlen bewegte Bilder in 3D-Qualität. Das Ziel: besondere Wetterereignisse sichtbar zu machen um so ihre Auswirkungen zu studieren, ohne dass man sie nachstellen oder gar erleben muss.


Übrigens:
Eine schöne Wetterbildergallerie mit Kinderbildern gibt es auch auf der wmo.int-Seite.
Und für die Großen Wetterbeobachter und Wetterkundler gibt es eine englischsprachige WMO e-learning website. Die Seite bietet auch noch manch andere interessante Informationen für Wetterfreunde.

Eine alternative deutsche sehr interessante Seite ist der Internetauftritt des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dort war das Thema des Tages für Samstag allerdings auch nicht sehr feiertäglich sonnig:

---------------------------------

Winter bei uns, Sommer am östlichen Mittelmeer:

Das bereits seit längerer Zeit vorhergesagte winterliche
Osterwetter in Mitteleuropa hat vielleicht den einen oder die
andere bewogen, das Weite zu suchen. So lockt die europäische
Mittelmeerküste mit ihrem vermeintlichen Frühlingswetter;
zumindest in den Prospekten der Reiseveranstalter. Doch
Vorsicht - Vorurteile entbehren auch beim Wetter häufig jeder
objektivierbaren Grundlage. So bleiben auch einige der
beliebten Urlaubsregionen vom derzeitigen massiven
Kaltlufteinbruch nicht verschont. Besonders betroffen ist über
die Osterfeiertage das zentrale Mittelmeer, also etwa der
Bereich zwischen Balearen und Griechenland. Dort muss mit teils
kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Auch die
Temperaturen liegen mit 10 Grad bis 15 Grad zumeist deutlich
unter der Wohlfühlgrenze. Etwas wärmer ist es am Ostersonntag
lediglich noch in den östlichen und südlichen Bereichen, sprich
Süditalien und Griechenland. Im Süden der Iberischen Halbinsel
ist es zwar in der Regel trocken mit reichlich Sonnenschein,
jedoch bleibt die Temperatur zumindest am Sonntag noch klar
unter der 20-Grad-Marke. Ab Ostermontag wird es dann allmählich
etwas milder. Wer es sommerlich mag, muss sich in den äußersten
Osten des Mittelmeeres zurückziehen, wo anfangs noch
Höchstwerte zwischen 25 und 30, im Binnenland teils auch über
30 Grad erwartet werden, bevor im weiteren Verlauf der Woche
die Temperaturen auch dort sinken.

Für einen Teil der Daheimgebliebenen gibt es jedoch ein
Trostpflästerchen. Ein kleines Zwischenhoch lässt am
Ostersonntag von Nordwesten her die Schneewolken dünner werden
und die Sonne zum Vorschein kommen. Im Südosten der Republik
sieht es dagegen trüber aus. Dort bleibt es wohl stark bewölkt,
und gelegentlich schneit es noch. Auch an der Nordsee
verdichten sich die Wolken nachmittags wieder. Der Ostermontag
bringt dann von Westen her erneut Schnee und Schneeschauer.

Dipl.-Phys. Ansgar Engel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale

---------------------------------

Einzig die aktuellen Schneehöhen in Deutschland (in cm) locken mancherorts noch raus - in den Schnee, da geht es von 15 cm südlich von Frankfurt über 41 cm am Kahlen Asten bis zu 295 cm auf der Zugspitze.
Na, hier im Ruhrgebiet herrschen gerade 0 cm mit Schneefall...

Das sind noch keine Rekordverhältnisse, aber Wetterrekorde sind auch gar keine so angenehme Sache! Bei einer bisher gemessenen Höchsttemperatur von 40,2 Grad und Tiefsttemperatur von -37,8 °C in Deutschland gefällt mir das momentane Wetter doch echt toll ;-)

Und wem mal ein Wetterbegriff komisch vorkommt, der kann ja im Wetterlexikon des DWDs nachschauen.

Ansonsten schreibt doch eine kleine Wettermomentaufnahme über Eure Region als Kommentar - wie ist es gerade bei Euch in Deutschland, Frankreich, Amerika, Östereich, Schweiz, Luxembug, Italien, Spanien, England und überall anders auf der Welt? Wann immer Ihr diesen Post lest - schreibt einen kurzen Wetterkommentar...

Bei uns zum Beispiel zischen garade nasse Flocken durch die Nacht und leuchten im Licht der Straßenlaternen kurz auf. Angekommen auf der Erde verwandeln sie sich in glänzende Pfützen und eine glänzende Wasserschicht durch die die Kinder morgen wieder mit ihren Gummistiefeln auf Rad und Roller rasen werden. Denn es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung...;-)



Bilder: www.naturtipps.de, Leuchtendes Osternest...

Also, Frohe Ostern und seid froh, daß das Wetter nicht noch extremer ist,

naturtipps!

Donnerstag, 20. März 2008

116) Internationaler Tag des Waldes

Bild: www.naturtipps.de
Wald ist für den Menschen u.a. ein Ort zum Erholen, Entspannen, Tief-Durchatmen und - Spaßhaben...

Internationaler Tag des Waldes

Auf einem Waldspaziergang kommen wir an gefällten Baumstämmen vorbei. Der ideale Platz für das Spiel vom Baumtelefon.

Spielablauf:
Erzählen einer kleinen Vorgeschichte:
Tiere, die in einer Baumhöhle leben, bekommen alles mit, was an "ihrem" Baum passiert. Da gibt es eine Katze, die ihre Krallen unten am Stamm wetzt, ein Eichhörnchen, das von Ast zu Ast springt, der Marder, der hungrig nach Beute Ausschau hält oder auch einfach nur der Wind, der die Äste aneinanderschlägt. Das Baumtelefon leitet alles zu der Baumhöhle weiter... Laßt uns mal Vogel und Marder spielen...

Einer bleibt allein an einem Ende des Stammes stehen und die anderen verteilen sich am anderen Ende des Stammes. Dort legen sie ein Ohr auf den Stamm und schauen dabei von dem "Marder" weg. Dieser kratzt jetzt vorsichtig mit einem Schlüssel oder Stock an seinem Stammende. Langsam aber sicher immer ein wenig lauter, bis der erste sich meldet, der es gehört hat/ bis es alle mit ihrem Ohr am Stamm hören.
Dann stellen sich alle hin und versuchen das Kratzen über die Luft nun aus der gleichen Entfernung zu hören - meist ist es dazu viel zu leise.

Erklärung:
Der Baumstamm leitet über seine zig Wasseradern im Holz das Geräusch von einem Stammende zum anderen weiter. Ein Stammbewohner weiß somit immer gleich Bescheid, falls sich jemand über den Stamm zu ihm schleichen will...

Übrigens:
Durch die "Wasserleitungen" wird aus einem kleinen trockenen Aststück schnell eine "Schaumpfeife". Einfach ein Ende in etwas Seifenblasenflüssigkeit o.ä. tauchen und dann durchpusten. Am jetzt nasssen Ende entsteht eine regelrechte Schaumschlange. Falls es nicht klappt, ist der Ast vielleicht zu frisch oder zu lang. Am Besten geeignet ist weiches Holz von schnell wachsenden Baumarten (z.B. Fichte, Pappel, Weide). In richtig hartem Holz sind die Wasserleitungen wesentlich dünner und die Luft geht viel schwerer durch.

Was passiert eigentlich mit dem Holz am Wegesrand? Je nach Qualität wird daraus vielleicht Papier, ein Schrank oder Furnierholz. Vielleicht auch Gartenmöbel - das wäre schön. Denn Gartenmöbel sind zum Leidwesen der Tropenwälder sehr begehrt. Nur leider achtet kaum jemand darauf, ob das Holz auch aus FSC-Beständen oder anderen umweltverträglichen Einschlägen stammt. Dann docvh am Besten einheimisch gewachsene Möbel, da kann man eine bessere Übersicht behalten. Greenpeace hat jetzt mit einer medienwirksamen Kampagne auf das Problem des illegalen Holzeinschlages in den Tropenwäldern hingewiesen. Erschütternderweise ist die EU demnach ein nicht unbedeutender Abnehmer dieser illegalen Holzeinschläge...
Auch der Greenpeace-Bericht "Tatort: Amazonas - Täter: Mahagoni-Mafia" berichtet über die Probleme des illegalen Holzeinschlages.

Also, egal was für Holz oder Holzprodukte für den Alltag gekauft werden sollen, achtet darauf, daß es umweltverträglich geerntet wurde. Falls es keine Hinweise oder eindeutigen Informationen dazu gibt - nicht kaufen!!! Auch wenn es gerade super günstige Gartenmöbel sind oder das ideale Parkett zu günstigem Preis... Hier darf nicht der Preis enstscheiden! Wir nehmen uns selber die Luft damit...

Und Papierprodukte gibt es z.B. schon lange aus Recyclingpapier...

Auch der übermäßige Fleischhunger vieler Menschen wirkt zerstörerisch auf die klimaregulierenden Tropenwälder: darüber berichtet zum Beispiel Greenpeace in seinem Artikel "Wir essen Amazonien auf". Es ist eine Zusammenfassung des Greenpeace-Reports "Eating up the Amazon". deshalb: Wenn Fleisch, dann am Besten aus einheimischer biologischer Haltung.

Übrigens:
Obwohl mittlerweile bekannt ist, das die Fichte für viele Standorte in Deutschland ungeeignet ist, wurden nach dem großen Sturm Kyrill 2007 viele Flächen wieder mit Fichten aufgeforstet. Warum? Das kann hier vielleicht jemand in einem Kommentar erklären. Mir fällt nur das Stichwort "Geld" zu diesem widersinnigen Verhalten ein. Denn es ist bekannt und erwiesen, daß Mischwald wesentlich gesünder und sturmfester ist. Und Stürme soll es durch das veränderte Klima vermehrt geben... Aber er ist eben später "erntereif"...

Übrigens ist auch in Deutschland ein urwaldähnlicher Wald mit alters- und artenmäßigen Mischbeständen am optimalsten. Außerdem sollte er Totholz enthalten als Lebensraum für viele Tiere des Waldes. So gibt es bei europaticker zum internationalen Tag des Waldes den Artikel "Für den Fledermausschutz möglichst viele Altbäume erhalten und Totholz im Wald belassen"

So hat der Wald vielfältige Aufgaben:
- Lebensraum für Tiere und Pflanzen
- Klimaregulator
- Holzlieferant
- Wasserspeicher
- Erholungs- und Spielraum für uns Menschen

In dem Sinne wünsche ich einen erholsamen Waldspaziergang auf den langsam frühlingsgrün gesäumten Waldwegen zu Ostern.

Und wer am Rechner noch Spaß zum Thema Wald haben möchte, findet z.B. bei umweltspiele.ch Onlinespiele zum Thema Wald

Eine schöne Waldspielkartei für Spiele mit Kindern und Jugendlichen draußen in der Natur bietet die Seite learn-line.nrw.de.

Schützt die Wälder - Macht alle Mit!

Freitag, 14. März 2008

110) Greenfreeze feiert Geburtstag - 15 Jahre klimaschonend kühlen

Bild: pixelio.de/ Ralf
Ist er green? Oder ist er nicht?

Erfolgreiche Meldungen sind besonders für Umweltschützer wichtig. Sie geben Energie zum Weitermachen und zeigen, daß der eingeschlagene, der meist andere Weg, der richtige ist.
Der andere Weg? Ja, denn leider sind Umweltschützer meist auch heute in der Minderheit in der Gesellschaft. Das folgende Beispiel aber zeigt, daß das nicht immer so bleiben muß. Aus "Ökoprojekten" können langfristig erfolgreiche Pojekte werden - wie z.B. der "Greenfreeze" von Greenpeace. Zu seinem 15. Geburtstag hat Greenpeace jetzt folgenden Artikel veröffentlicht:

----------------------------------------------------------

Greenpeace-Technik seit 15 Jahren weltweit erfolgreich
Natuerliche Kaeltemittel im "Greenfreeze" schuetzen Ozonschicht und Klima


Hamburg, 14. 3. 2008 - Der Greenfreeze, weltweit der erste Kühlschrank
ohne die schädlichen Chemikalien FCKW Wikipedia/ umweltlexikon-online und FKW, wird 15 Jahre alt. Am 15.
Maerz 1993 rollte das erste Geraet aus der Fertigungsanlage der Firma DKK
Scharfenstein in Niederschmiedeberg/Sachsen. Inzwischen wurden weltweit
circa 300 Millionen Kuehlschraenke nach dem Greenfreeze-Standard
hergestellt. Greenpeace verstaerkte mit der neuen Technik seine damalige
Kampagne gegen die Chemikalie FCKW, welche die Ozonschicht der Erde
zerstoert. Zudem wollte Greenpeace die Verbreitung des Stoffes FKW
aufhalten, den die Chemieindustrie als Ersatz-Kaeltemittel einfuehrte -
trotz seiner verheerenden Wirkung auf das Klima.

Greenfreeze ist inzwischen weltweit erfolgreich, der Anteil auf dem
Weltmarkt betraegt fast 40 Prozent. Die Technik hat der Atmosphaere
Treibhausgas-Emissionen in der Groessenordnung von etwa einer Milliarde
Tonnen Kohlendioxid erspart - mehr als den gesamten jaehrlichen
CO2-Ausstoss Deutschlands.

"Diesen Erfolg haetten wir uns nicht traeumen lassen, das ist eine echte
Revolution. Wir freuen uns sehr darueber, wie viel wir bewirkt haben", sagt
Wolfgang Lohbeck, der als Greenpeace-Kampagnenleiter den Greenfreeze auf
den Weg gebracht hat. "Doch die Gefahr ist nicht gebannt, FKW sind auf
anderen Gebieten weiter auf dem Vormarsch. Auch die Bundesregierung ist
gefordert, sie muss alle Anwendungen von FKW stufenweise verbieten."

Nach einer Greenpeace-Studie muss fuer 2050 mit einer Verdopplung des
Einsatzes dieser Gase gerechnet werden, wenn nichts unternommen wird. Sie
machen dann moeglicherweise fast zehn Prozent des weltweiten
Treibhauseffekts aus - eine verhaengnisvolle Entwicklung. Der Effekt waere
groesser als der des gesamten heutigen Autoverkehrs weltweit. Kein Ziel des
Klimaschutzes waere dann noch zu erreichen.

Greenpeace entdeckte 1992 in einem Labor des Dortmunder Hygiene-Instituts
die Technik, mit der die Abloesung von FCKW/FKW moeglich schien:
natuerliche Kaeltemittel wie Propan und Butan, Pentan als Isoliergas in
Daemmstoffen. In der Firma DKK/Foron fand Greenpeace den idealen Partner
fuer die Umsetzung. Die erste oeffentliche Vorstellung des Greenfreeze
entfachte sofort den Widerstand der etablierten Kuehlschrankhersteller, bis
hin zu Boykottaufrufen an den Handel. Doch schon ein Jahr darauf hatte sich
die gesamte deutsche Branche auf die neue Technik eingelassen, wenig
spaeter war ganz Europa "Greenfreeze-Land". Mit China begann die weltweite
Verbreitung. Nur ein Land sperrt sich hartnaeckig gegen Greenfreeze: die
USA. Die US-Grosschemie bekaempft mit Behoerden und Lobbygruppen die
"German technology" bis heute, um ihre Marktanteile auf Kosten des Klimas
weiterhin zu sichern.

Auch andere Branchen wenden sich inzwischen den natuerlichen Kaeltemitteln
zu. Seit vier Jahren haben sich unter Vermittlung von Greenpeace Weltfirmen
wie McDonald's, Coca Cola, Pepsi, Ikea, Carlsberg und Unilever
zusammengeschlossen, um FKW schrittweise zu verbannen. Auch in
Supermaerkten und Autoklimaanlagen werden FKW nach und nach ausgemustert,
obwohl dort der Konflikt noch nicht ausgestanden ist.

----------------------------------------------------------

Weitere Links zu dem Thema:
- Greenfreeze Fakten
- Kleiner Greenfreeze-Leitfaden zum Kühlschrankkauf

Übrigens ist solch ein klimaschonender Kühlschrank eine tolle Geschenkidee, z.B. für die Studentenbude...

Dienstag, 5. Februar 2008

078) Surfen über "Erneuerbare Energien"

Bild: www.pixelio.de/ Dirk Schmidt
Diese formschöne Solaranlage steht im südhessischen Viernheim bei Mannheim. Die Stadt hat sich durch viele nachhaltige Projekte einen Namen gemacht.

Wer sich über Erneuerbare Energien informieren möchte versurft sich leicht im weltweiten Netz. Springt von einer interessanten Seite zur nächsten, weiß nicht mehr ein noch aus...
Passend dazu bin ich jetzt über eine Seite gestolpert, die über 600 Internetseiten nach einem Ranking auflistet. Wer mehr über Erneuerbare Energien wissen möchte, bekommt hier einen soliden Überblick: Top50-Solar

Die Plattform präsentiert die beliebtesten Internetseiten zum Thema Erneuerbare Energien - sofern sie sich bei Top50-Solar angemeldet haben. Es ist eine chartähnliche Rangliste. Die durchschnittliche Besucherzahl der letzen 5 Tage bestimmt den Rang einer Seite. In einer Tabelle finden der Leser in absteigender Reihenfolge die beliebtesten Seiten.

Auperdem gibt es einen Bereich Aktuelle Nachrichten zum Thema erneuerbare Energien unterteilt in die Bereiche
- Photovoltaik
- Solarthermie
- Biomasse, Pellets
- Windkraft
- Wasserkraft
- Wasserstoff, Brennstoffzelle
- Geothermie, Wärmepumpe, Erdwärme
- Energiepolitik, Klimaschutz, Energiesparen
- Solarmobil, Elektromobil

Wer mehr über die Seite wissen möchte, schaut am Besten einmal bei ihr unter "Ideen und Profile" nach.

Ansonsten wünsche ich nur noch viel Zeit zum Surfen und viel Erfolg beim Umrüsten des eigenen Hauses, wenn dieses geplant sein sollte oder der Wunsch dazu beim Weitersurfen aufkommt.

Übrigens
: Ich bin über Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) auf die Seite gestoßen. Der Verein beschäftigt sich intensiv mit Erneuerbaren Energien und bringt u.a. viele Artikel zu diesem Thema raus... Einfach mal vorbeischauen.

Hier noch eine Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit: oekonews.at

Und diese Seite macht schon über Ihren Titel Mut: unendlich-viel-energie.de

Mittwoch, 23. Januar 2008

066) Winterurlaub - bitte ohne Kunstschnee!

Bild: www.pixelio.de/ Kurt Michel

Dieser Winter geizt bisher mit Schnee. Sehr zum Leidwesen aller Wintersportfreunde. Umso mehr locken die Urlaubsangebote aus den schneereicheren Regionen, z. B. Östereich. Aber Achtung, auch dort ist Schnee mittlerweile nicht gleich Schnee.
Vermehrt werden Schneekanonen eingesetzt, um die Pistensaison zu verlängern. Aber das kann nicht unerhebliche ökologische Folgen mit sich bringen, wie die Pressemeldung Künstliche Beschneiung – mit Kanonen gegen den Klimawandel deutlich macht.

Im Folgenden dazu ein ausführlicher Bericht des NATURSCHUTZBUNDes Österreich zu dem jedes Jahr aufs Neue aktuellen Thema vom Januar 2007:

Künstliche Beschneiung

Position des NATURSCHUTZBUNDes Österreich
vom 23. Jänner 2007

Beschneiung ist derzeit das Thema schlechthin. Im Hinblick auf immer wärmere Winter mit weniger Schnee kommt die Tourismuswirtschaft mehr und mehr unter Druck. Künstliche Beschneiung - vor allem mit Schneekanonen - soll hier Abhilfe schaffen.

Doch jeder Eingriff in die Abläufe der Natur hat Auswirkungen. Viele dieser Auswirkungen zeigen sich erst Jahre nach dem Eingriff. Der NATURSCHUTZBUND Österreich sieht den Einsatz von Schneekanonen für die Natur aufgrund folgender Argumente äußerst kritisch:

* Beschaffenheit von Kunstschnee: Kunstschnee ist im Aufbau wesentlich dichter als Naturschnee. Seine Isolationswirkung für den Boden ist allerdings schlechter, wodurch der Boden unter dem künstlichen Schnee tiefer friert und Pflanzen empfindlich geschädigt werden können.
* Verlängerte Schneebedeckung: Kunstschnee schmilzt erfahrungsgemäß später als Naturschnee. Bis in Höhen unter 1.600 m sind dadurch keine Schäden an der Vegetation zu erwarten. Ab der subalpinen Lage kann eine verkürzte Vegetationszeit aber bei einzelnen Arten dazu führen, dass sich die Pflanze im Frühjahr nicht rechtzeitig entwickeln und dadurch nicht mehr vermehren kann.
* Wasserhaushalt: Um eine Piste mit Kunstschnee für Schifahrer befahrbar zu machen und die gesamte Saison zu erhalten benötigt man pro Quadratmeter etwa 200 Liter Wasser. Das entspricht etwa einer gefüllten Badewanne. Eine mittlere Anlage hat etwa 10 ha, dafür würde man also 100.000 Badewannenfüllungen benötigen. Für die Bereitstellung dieser großen Wassermengen müssen entweder Leitungen unterirdisch bis an die Pisten herangeführt werden - dazu sind Baumaßnahmen notwendig, die unterschiedlich starke Auswirkungen auf die Natur haben können (Beschädigung von Bäumen, Rutschungen des Bodens etc.). Oder es muss Wasser aus natürlichen "Quellen" oder extra dafür errichteten Speicherseen entnommen werden. Durch alle diese Maßnahmen werden der Wasserhaushalt und damit das ganze Ökosystem massiv beeinträchtigt. So kann die Reduktion der Wassermenge z.B. schlechtere Jagdbedingungen für Wassertiere, wie z. B. die Wasseramsel bedingen oder im Extremfall Wasserlebensräume austrocknen und Lebensgemeinschaften zerstören.
* Energieverbrauch: Schneekanonen brauchen Strom - und zwar viel. Um beispielsweise alle Anlagen in Tirol versorgen zu können, braucht man ein mittelgroßes Kraftwerk. Den Strom muss man dann noch vor Ort zur Verfügung stellen, d.h. es sind auch Baumaßnahmen für Stromleitungen nötig (Auswirkungen: siehe oben)
* Verstärkter Wasserabfluss: Bei Zusammentreffen von starker Schneeschmelze und ergiebigen Regenfällen steigt durch die zusätzlich aufgebrachte Wassermenge des Kunstschnees die Gefahr von Rutschungen. In labilen Lagen ist eine Beschneiung mit Kunstschnee deshalb grundsätzlich abzulehnen.
* Lärm: Niederdruck-Schneekanonen arbeiten mit einem Lärmaufkommen von 60-80 dB, Hochdruckkanonen sogar mit bis zu 115 dB. Das entspricht dem Lärm von starkem Verkehr! Meistens arbeiten mehrere Maschinen gleichzeitig, so dass sie weithin deutlich hörbar sind. Vor allem Wildtiere werden davon gestört.
* Auswirkungen auf die Fauna: Schneekanonen kommen vornehmlich in der Dämmerung und nachts zum Einsatz - also in der Zeit der größten Aktivität der meisten Schalenwildarten und Eulenvögel. Besonders problematisch ist die Beschneiung, wenn sie das Wild durch den Lärm von Futterstellen fernhält. Aber auch der Stress durch die erhöhten Aktivitäten an sich kann sich auf das Wild gerade im Winter problematisch auswirken und Populationen schwächen. Bei Eulen und Käuzen wurden Abwanderungen beobachtet.
* Beschneiung bei Plusgraden mit Bakterien: "Normale" Schneekanonen benötigen für ihre Arbeit Minusgrade. Durch den warmen Winter wird nun der Ruf nach Beschneiungsmöglichkeiten auch bei Plusgraden immer lauter. Das soll mit Hilfe von abgetöteten Bakterien im Wasser funktionieren.Laut einigen Untersuchungen kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass zwischen den abgetöteten Bakterien noch einige überleben. Diese Bakterien können im Ökosystem als Fremdorganismen beträchtlichen Schaden anrichten. Aber auch die Auswirkungen eines "abgestorbenen Bakteriensuds" auf Grundwasser, Bäche und Flüsse sind mit Sicherheit nicht unerheblich.
* Beschneiung bei Plusgraden grundsätzlich: Grundsätzlich muss eine Beschneiung bei Plusgraden auf ein Ökosystem, das nicht auf "Winter eingestellt" ist, wie ein Schock wirken. Derartige Aktionen sind deshalb auf alle Fälle abzulehnen.

Schneetransport
Seit kurzem ist man auch auf die Idee verfallen, Schneemangel dadurch zu bekämpfen, dass aus schneereicheren Gebieten, vor allem von höheren Bergen, Schnee per Lastwagen antransportiert wird. Die Natur - besonders die hochalpine - reagiert bereits auf minimale Eingriffe höchst empfindlich. Die Entnahme von etlichen Lastwagenfuhren Schnee verändert die Wasserbilanz eines Lebensraumes so stark, dass Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt unvermeidlich sind.

Darüber hinaus ist durch den Transport ein erhöhter Ausstoß von - auch treibhausrelevanten - Abgasen gegeben, der nur zur Verschärfung des Problems in den nächsten Jahren beiträgt.

Abschließend ist zu sagen:
"Winter" lässt sich nicht künstlich erzeugen. Eine "erzwungene Beschneiung" kostet viel: Sie kostet Natur, Umweltqualität und Geld.

Neben den bereits erwähnten negativen Einflüssen auf Boden, Pflanzen und Tiere sind weitere langfristige Schäden nicht abschätzbar. Bis darüber Klarheit herrscht, ist ein flächendeckender Einsatz von künstlicher Beschneiung als qualitätsmindernd für die betroffenen Ökosysteme einzustufen und auf ein Minimum zu reduzieren bzw. in sensiblen Gebieten völlig zu unterlassen.

Durch den Einsatz von Schneekanonen bzw. den Transport von Schnee kommt es zu immensem Energieeinsatz und erhöhtem Ausstoß von Abgasen. Die Umweltbelastungen nehmen dadurch zu und tragen zur Verstärkung des Treibhaus-Effektes bei.

Die unglaublichen Kosten von künstlicher Beschneiung sind offensichtlich aus wirtschaftlicher Sicht akzeptabel. Dabei wird aber vergessen, die Auswirkungen auf Natur und Umwelt mit zu berechnen. Die Einführung von Ausgleichsmaßnahmen ist für einige Gebiete zu fordern. In jedem Fall tritt der NATURSCHUTZBUND für unbedingte Kostenwahrheit ein!

Grundsätzlich ist künstliche Beschneiung nur zur Ergänzung der Pistenhaltbarkeit bei geeigneter Witterung (Minusgrade!) und ausreichender Verfügbarkeit von Wasser, das aus nächster Nähe von bestehenden Bächen abgeleitet werden kann, ohne diese zu schädigen, zu rechtfertigen.

Wenn die Natur nicht genug Schnee für den Schilauf zur Verfügung stellt, scheint es angeraten, auch andere, nicht schneeabhängige Sportarten zu forcieren. Dies würde mittel- und langfristig zu einer Entschärfung des Problems führen.

Quellen:
CIPRA Info, Dezember 2006
Essl Josef, Österreichischer Alpenverein
Hinterstoisser Hermann, Amt der Salzburger Landesregierung
Pröbstl Ulrike, Universität für Bodenkultur
Türk Roman, NATURSCHUTZBUND Österreich

Naturtipps Ergänzung
:
Bei der Planung des Wintersporturlaubs, ob nun Snowboarding, Skilanglauf, Abfahrtslauf oder Schlitten, die Pistenbetreung berücksichtigen. Nur durch kritische Befragung des Veranstalters nach Skikanonen und eventuellem Buchungsverzicht wird ihm deutlich, daß das nicht der Wunsch der Schneetouristen ist!
Ebenfalls auf die Urlaubszeit achten. Wenn die natürliche Winterzeit in der geplanten Region vorbei ist, sollte dort kein Wintersporturlaub mehr gebucht werden...

Macht alle Mit! und Ski heil! und nicht Bein kaputt...

Sonntag, 20. Januar 2008

063) Stoppen Sie die katastrophalen Agrarsprit-Ziele der EU

Bild und Text: Regenwald.org

Energie aus Palmöl, Zuckerrohr oder Mais bedroht Klima, Menschen und wertvolle Ökosysteme. Das steht in einem internen Bericht der EU-Kommission, der den europäischen Agrarsprit-Plänen ein vernichtendes Zeugnis ausstellt. Der brisante Bericht warnt vor der Zerstörung von Regenwäldern, Feuchtgebieten und Savannen und katastrophalen sozialen Folgen durch Agrarsprit. Auch EU-Umweltkommissar Dimas weist auf die Gefahren durch Agrarsprit hin.
Fordern Sie die EU-Kommission auf, Konsequenzen aus dem Bericht zu ziehen und ein sofortiges Moratorium für Agrarsprit-Importe zu verhängen. Die EU entscheidet am 23. Januar 2008. (Start: 16.01.2008)

Ergänzung von Naturtipps:

Ergänzende Informationen dazu gibt noch der Artikel "Ölpalm-Plantagen - Im Namen der Profitgier" von www.focus.de.

Nicht nur, daß die neuen Spritpläne großflächig Natur zerstören würden. Für viele Autofahrer bedeutet es außerdem der Umstieg auf teureren Sprit, weil ihre Autos den "Biosprit" nicht vertragen. Ein finanzielles "Opfer" für eine gewiß gut angedachte aber nicht endgültig durchdachte politische "Umweltaktion" ...

Bei den heutigen Energieproblemen hilft nur eins: Wir müssen unseren Energiehunger drastisch reduzieren! Beim Auto bedeutet es: mehr ökologische Alternativen nutzen: zu Fuß, Fahrrad, ÖPNV, Fahrgemeinschaften und vor allem: weniger Fahren, weniger Streckenbedarf haben!!!


Macht alle Mit!
...bei der Onlineprotestaktion von www.regenwald.org!


Übrigens:
Die Online-Mailaktion im Post 037) "Aktion: Kein Palmöl in Kerzen" wurde erfolgreich abgeschlossen. Mahr dazu im Artikel "Mailaktionen retten Regenwald" von regenwald.org

Freitag, 18. Januar 2008

061) Unkonventionelle Spendenaktionen

Spendengelder werden im Umweltschutz wie auch in vielen anderen Bereichen ständig gebraucht. Viele Aktionen sind auf Spendengelder angewiesen. Da ist es wichtig, sich aus anderen Projekten hervorzuheben durch eine besondere Spendenaktion. Heute gibt es dazu ein paar interessante Beispiele:

NABU:
- Die NABU VISA Card - die kleine Karte für große Projekte, mit verschiedenen Motiven

- Tierische Handy-Klingeltöne





WWF:
- Verschenken Sie ein Plüschtier…:
… und leisten Sie gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur.
- Geschenkzertifikate
- Spendenurkunden
- Puzzlestein gegen Spende zum Verschenken auf der „Weltkarte des Lebens“
- Hochwertige Kunstdrucke gegen Spende
- Schutzengel werden... ...für die Braunbären in den Alpen
- Werden Sie einer von 2.000 Global 200-Protectoren!
Schützen Sie die wertvollsten Ökoregionen der Erde auf ganz herausragende Art
- Testamente für die Natur: Bewahren, gestalten, vorsorgen
Hier kann auch ein Testamentratgeber zu dem Thema bestellt werden

BUND:
- Wildkatzenprojekt fördern
"Ausgerechnet Mäuse können die Wildkatze retten - und zwar Ihre!",
lautet der Spendenslogan. Und damit man weiß, wofür gespendet wird, gibt es einen Spendenkatalog.

Das Spendenportal
Atmosfair.de
Flugpassagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Die Spenden ermöglichen Projekte in Entwicklungsländern.

Aber Achtung: Vermeidung von Flugverkehr ist immer noch deutlich besser als ein "Gewissen rein kaufen" über solch eine Aktion. Allerdings, wenn ein Flug unvermeidlich ist, dann kann dies als positive Begleiterscheinung auftreten. In den Medien werden solche Spendenmöglichkeiten (Es gibt auch noch andere Spendenportale in dieser Richtung) allerdings z. T. aus eben diesem Grund skeptisch betrachtet. Bei net-tribune.de wird in dem Bericht "Fragwürdige Spenden als CO2-Ausgleich" z. B. ausführlich darüber berichtet. Atmosfair wird dabei mit anderen zusammen positiv erwähnt...

- Gaia Styles
gaia-styles: unkonventionelle Spendenaktion zum Pflanzen und Betreuen von Bäumen
Ausgezeichnet mit dem DBU-Förderpreis 2004: GAIA – Fusion of Styles
Nach der Seite wird durch Baumpflanzungen, Vermittlung von Baumpatenschaften und öffentlichkeitswirksame Aktionen versucht, dem Thema „Bäume“ Beachtung in der Öffentlichkeit zu verleihen und die Menschen zu individuellem Engagement zu bewegen. Zur Finanzierung wird u.a. Freizeitmode verkauft, deren Erlös zu 100 % den Umweltprojekten zufließt. Das Projekt zeichnet sich demnach durch die innovative Art der Kommunikation von Umwelt- und Naturschutzthemen aus.

- Gesellschaft zur Rettung der Delfine:
Hier geht es zu den 5 Delfinhilfsprojekten von der Gesellschaft:


Unkonventionell gespendet werden kann unter anderem so:

Sachen spenden für Delfinschutzprojekte

Alt-Handys sammeln für Delfine in Mosambik



Toner-Recycling Aktion





- Greenpeace:
Fördermitglieder werden umfassend von einem eigens eingerichteten Team betreut. Es gibt einige Vorteile als Fördermitglied, u.a.:

* 4 x im Jahr die Greenpeace Nachrichten frei Haus
* Aktionsbriefe zu brandaktuellen Themen
* Scheckheft mit besonderen Leistungen wie kostenloser Videoverleih, Infos zu Ökostrom, kostengünstige Trinkwasseranalysen und vieles mehr

Geschenkidee:
Für jemanden, der alles hat, ist eine originelle Spendenbescheinigung genau das Richtige!
Und für die anderen Natur- und Umweltfreunde ist auch manch Interessantes dabei.

Dieses sind nur einige Spendenbeispiele aus dem weiten Feld der Umweltorganisationen, darum:
Wißt Ihr auch noch besondere Spendenaktionen? Dann beschreibt sie doch in einem Kommentar!

Mittwoch, 16. Januar 2008

059) Ökologischer Fußabdruck

Bild: www.pixelio.de, marika. So prankig tapsen viele von uns durch die Welt...


Du willst es wissen?
Du willst es wirklich wissen?
Du willst wissen, wieviele Welten es bräuchte, wenn alle so leben würden wie Du?

Nun gut, wenn Du mit dem Wissen leben kannst...
Aber ich habe Dich gewarnt!
Denn dieses Wissen will auch umgesetzt werden.

Bei mir bedeutet es, daß wir ca. 2,0 bis 2,4 Welten bräuchten, je nach Test...
Das ist zuviel, da muß ich noch einiges ändern - wenn ich meinen ökologischen Fußabdruck ernst nehme... Nun, das wußte ich auch vorher schon, aber trotzdem werden schnell Schwachpunkte im eigenen Leben klar...

Also, wenn Ihr gerne Multiplechoicefragen beantwortet am Rechner und ausgesprochen neugierig auf Euer Ergebnis seid, dann klickt einen der folgenden Links an. Und wenn Ihr viel Zeit habt, super gerne diese Fragen beantwortet und mehr vom Durchschnitt vieler Ergebnisse haltet, na dann macht alle Spiele mit:
- Quiz von earthday.net zum ökologischen Fußabdruck
- econautix.de mit seiner Spielversion
- WWF Fußabdruck für Flash4
- latschlatsch.de, hier hat die BUND-Jugend eine schöne Seite mit Spiel erstellt
- earthday.net, hier kann in zig Sprachen ein Frageparcour durchklickt werden...


Eine schöne kurze Definiton über den Ökologischen Fußabdruck gibt es auf umweltdatenband.de: Danach wird der ökologische Fußabdruck nach den verschiedenen Ressourcen berechnet, die von einem bestimmten Personenkreis verbraucht wird. Im Endeffekt kommt eine Landfläche in Hektar raus - soviel produktives Land pro Kopf würde für den Kreis benötigt, um die Ressourcen zu liefern. Das ist er dann eigentlich schon, der ökologische Fußabdruck. Dann wird noch geschaut, wieviel Erden benötigt würden, um genug Fläche für alle Menschen zu haben bei dem Lebensstandart und schon stehen viele von uns ratlos da...
Manchmal ermutigt es dann, bei anderen Ländern vorbei zu schauen, die Amerikaner bräuchten im Schnitt ca. 4,7 Erden... Aber andere Länder brauchen z.B. nur 0,7 Erden...

Wikipedia gibt auch gut Auskunft dazu. Danach wurde das Konzept dazu bereits 1994 entwickelt...
2003 wurde dann das Global Footprint Network gegründet.

Nun, und wenn man den weltweiten ökologischen Fußabdruck weiß, dann kann auch ausgerechnet werden, ab welchem Tag im Jahr wir für den Rest des Jahres "auf Pump" leben auf dem blauen Planeten. Das ist dann der Ecological Debt Day . Vergangenes Jahr, 2007, war es schon am 6. Oktober der Fall... Problem bei der Sache: Jahr für Jahr ist dieser Stichtag früher... Bei der momentanen durchschnittlichen Lebensweise lebt der Mensch also eindeutig auf Pump auf der Erde :-(

Aber nein - nicht den Kopf hängen lassen, jeder Tag birgt die neue Chance, es besser zu machen! Macht alle Mit!

Tipp: Stellt doch mal in der Schule Eure Fußabdrücke auf und vergleicht sie. Oder macht das Spiel im Bekanntenkreis...

Viel Spaß dabei und rege Diskussionen darüber!

Donnerstag, 10. Januar 2008

053) Grüner Strom Label

Bild: www.gruenerstromlabel.org/, Das offizielle Logo von Grüner Strom Label e.V.
Im Naturtipp 029) BUND Ökotipp: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom wurde bereits auf das Problem hingewiesen. Wann ist Ökostrom wirklich Ökostrom, und wie können Laien ihn leicht erkennen? Der NABU empfiehlt dazu auf seiner Seite in dem Artikel Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom jetzt das „Grüner Strom Label“.
Dort gibt es auch die Möglichkeit unter einer Postleitzahlensuche kleinere regionale Ökostromanbieter zu finden.

Die NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin z. B. ist Kunde bei der Naturstrom AG, die bundesweit Produkte mit dem „Grüner Strom Label“ anbietet. Naturstrom wurde auch schon vom BUND in seinem Ökotipp empfohlen. Die Naturstrom AG ist laut NABU Bericht ein von Atom- und Kohleunternehmen unabhängiger Anbieter und wird auch vom Aktionsbündnis www.atomausstieg-selber-machen.de empfohlen, das vom NABU und anderen Verbänden getragen wird. Die von der Naturstrom AG geförderten Stromerzeuger sind im Internet unter www.naturstrom.de dokumentiert. Weitere regionale Ökostromangebote mit dem „Grüner Strom Label“ können einfach mit der PLZ-Suche unter www.gruenerstromlabel.org ermittelt werden.

Also: Wer sich noch nicht entscheiden konnte, welcher "Ökostromanbieter" nun wirklich den richtigen Strom anbietet, kommt mit diesem Label vielleicht weiter.

Ansonsten:
Ökostrom, ja bitte!
Macht alle Mit!

Stromanbieter, die nicht das Grüner Strom Label haben, aber nachgewiesenermaßen auch deren Kriterien entsprechen, können sich gerne unter "Kommentar" vorstellen. Bitte mit einer Begründung, warum sie das Label trotzdem nicht haben.
Oder: besorgen Sie sich das Label, denn darauf werden wohl immer mehr Stromkunden achten.

An alle anderen Leser: Bezieht Ihr Ökostrom, oder wollt Ihr wechseln? Wenn beidemale nein - was spricht Eurer Meinung nach gegen einen Wechsel zu Ökostrom?

Übrigens: Frankreich, Finnland und England planen neue Atomkraftwerke. Das berichten aktuell zahlreiche Medienagenturen:
z. B. Welt Online in dem Artikel Großbritannien will neue Atomkraftwerke bauen

Danach will Großbritannien sogar im großen Stil neue AKWs bauen!
Warum?
Um seine CO2 Bilanz bis 2050 um 60 % reduzieren zu können.

Und weil Atomkraft erwiesenermaßen eine „saubere, sichere und günstige“ Energiequelle sei. So sagt Wirtschaftsminister John Hutton jedenfalls vor dem Parlament in London.

So,so, eine saubere Sache
- wenn man da so an die Umweltbelastungen während des Abbaus denkt... Für die Arbeiter und Anwohner vor Ort klingt DAS bestimmt wie Hohn...
- wenn man da so an die Folgen von Tschernobyl denkt
- wenn man da so an die neuesten Ergebnisse von medizinischen Forschungen im Umkreis von Atomkraftwerken denkt. Demnach gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Leukämie bei Kindern und den Atomkraftwerden

Aber doch, sauber ist sie, die Atomkraft - es muß nicht gefegt werden, sondern wenn etwas schief geht kann gleich beerdigt werden...


Damit entpuppen sich die großen Klimadebatten also als Schuß in Ofen! Wenigstens solange der gesunde Menschenverstand nicht mitdebattiert...

Hier noch weitere Links von Welt Online:


* E.on und RWE wollen neue Atomkraftwerke bauen
* Iran nimmt 2008 erstes Kernkraftwerk in Betrieb
* Blutkrebs-Erkrankungen entfachen Atomstreit
* Frankreich liefert China Atomkraftwerke
* Gabriel und der größte anzunehmende Glücksfall
* Vattenfall-Chef stürzt über AKW-Krise
* Bilderstrecke: Atomkraftwerke in Deutschland
* Bilderstrecke: Alarm im Atomkraftwerk


Also - setzt ein Zeichen! Macht alle Mit!

Sonntag, 23. Dezember 2007

037) Aktion: Kein Palmöl in Kerzen

Bildquelle: www.pixelio.de/ Romy (reikidelfn) Kerzen verbreiten eine gemütliche Atmosphäre, aber...

Kerzen - erst waren sie aus Bienenwachs. Dann verdrängte Paraffin diesen natürlich produzierten Stoff. Und nun geht es mit Palmöl zurück zur Natur...?
Leider Nein!
Laut regenwald.org sind Palmöl-Plantagen gleichbedeutend mit sozialer Ausbeutung, Regenwaldvernichtung, Menschenrechtsverletzungen und weltweit mehr Hungertoten. Außerdem werden die Kosten für Umweltschäden wie Regenwaldzerstörung und Verlust der Artenvielfalt, aber auch Gesundheitsschäden bei den betroffenen Menschen durch den massiven Einsatz von Agrargiften, im Preis für Palmöl nicht mit berücksichtigt.
Trotzdem will laut regenwald.org das Unternehmen Eika Wachswerke Fulda bei seiner Kerzenproduktion künftig stärker auf Pflanzenöle und auch Palmöl setzen. Es soll dafür eine sogenannte neue “Bio-Produktlinie” aufbaut werden. Ein fragwürdiges "Bio", bei dem wohl weder die ökologischen noch die sozialen Folgen berücksichtigt werden.
Lest noch einmal genauer nach macht mit bei der online-Unterschriftenaktion von regenwald.org gegen diese "Biopläne".

Denn allgemein gilt: Palmöl aus Regenwäldern kann nicht den Energiehunger des Nordens befriedigen! Weder in Heizkraftwerken, noch in Kraftstoffen oder in ... Kerzen! Wir müssen echte umweltverträgliche Alternativen zu Erdöl, Erdgas und co finden!


unterschreibt online
Macht alle mit!

Nachtrag am 20.01.2008
Die Online-Protestaktion ist erfolgreich abgeschlossen! Mehr informationen darüber findet Ihr im Artikel "Mailaktionen retten Regenwald" von regenwald.org

Samstag, 8. Dezember 2007

029) BUND Ökotipp: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Bildquelle: www.pixelio.de, Fotograf: Martin Schemm

Sauberer Strom aus erneuerbaren Ressourcen boomt. Selbst die großen Stromerzeuger haben inzwischen neben Kohle- oder Atomstrom auch Ökostrom-Produkte im Angebot. Die meisten großen Energiekonzerne verteilen Stromanteile dafür jedoch nur um. Am Energiemix aus Atom-, Kohle- und einem kleinen Anteil erneuerbarer Energien ändert sich meist nichts. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hin. Nur reine Ökostromanbieter fördern tatsächlich den Ausbau der Erneuerbaren und schützen somit das Klima. Konventionelle Stromanbieter investieren weiter in klimaschädliche Kohlekraftwerke und verlangen Laufzeitverlängerungen für ihre Atomkraftwerke.

Der BUND empfiehlt die vier überregionalen Ökostromanbieter Lichtblick, Naturstrom, die Elektrizitätswerke Schönau und Greenpeace Energy.

Diese Anbieter liefern ausschließlich "grünen Strom", d.h. der Strommix muss mindestens zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. 50 Prozent dürfen aus effizienten, gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen stammen.

Da sage ich nur noch: Macht alle Mit!

Mein Tipp:
Und damit die Elektrizitätswerke heute abend nicht zu sehr strapaziert werden, kocht Euer Teewasser, während die Lampen aus sind... Dann gibt es keine so ggroßen Spannungsschwankungen im Netz. Oder schaltet die sowieso volle Waschmaschine ein, oder wärmt Euch das Mittag zum Abendbrot auf, oder oder oder...
Denn solch eine "Licht aus" Aktion bedeutet für die Elektrizitätswerke Schwerstarbeit, um die Spannungsschwankungen auszugleichen... Macht also auch da alle mit!