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Mittwoch, 21. Oktober 2009

325) Kastanienminiermotte: Laub rechen erwünscht


Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de

Kastanien begleiten uns von Kindheit an - erst zum Basteln, dann zum Träumen, und zu nun auch zum - Laub Rechen... Ja, Ihr lest richtig. Wenn eine Kastanie von der Kastanienminiermotte befallen ist, dann hilft nur noch eins:
Das Laub zusammensammeln/ fegen/ rechen und es "entsorgen", so daß die Blätter nicht beim Baum bleiben

Dazu jedenfalls rät aktuell der NABU in seinem Beitrag:
"Wie kann ich unseren Kastanien helfen?
Rosskastanien leiden wieder stark unter der Miniermotte"

Also, wer sich mal so richtig austoben möchte, kann es zur Zeit zum Beispiel gut unter befallenen weißblühenden Roßkastanien machen, indem er/ sie das Laub recht und vom Baum entfernt... "Danke", kommt bestimmt vom befallenen Baum und "Viel Spaß", das wünsch ich Euch :-)

Und wer ungern alleine arbeitet, kann es ja auch als kleine Aktion aufziehen, vielleicht sorgt die Stadt dann sogar für die Abfuhr des befallenen Laubes ;-)
oder
Zitat NABU-Artikel: "Fragen Sie in Ihrer NABU-Ortsgruppe nach, ob es Aktivitäten gibt, oder rufen Sie selbst zum Laubsammeln auf."

Na dann, für eine reichliche Kastanienernte auch in den kommenden Jahren - laßt uns fegen, rechen, sammeln... ich weiß schon zwei Bäume bei uns, die ich gern "betreuen" werde :-)

Freitag, 25. September 2009

318) Wikiwoods sucht noch Mitpflanzer

Bild: G.Kerekes/ www.naturtipps.de
Diese Walnuss hat ein Eichhörnchen mir in den 6 qm Vorgarten gesät - nach zwei Jahren ist diesen Herbst Zeit zum Umpflanzen...


In meinem Postfach ist aktuell eine Mail von Ingo Frost gelandet. Er bittet mich darum, bei Naturtipps auf die herbstlichen Pflanzaktionen von WikiWoods hinzuweisen. Denn sie brauchen "...unbedingt noch MitpflanzerInnen"

Das mache doch gerne, hier also der Text, den er mir dazu mitgeschickt hat:

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Liebe Mitpflanzer von WikiWoods,



der Sommer liegt in seinen letzten Zügen – die Pflanzsaison beginnt! Im Herbst frisch gepflanzte Bäume wachsen erfahrungsgemäß am besten an. So werden wir auch in dieser Saison wieder voll durchstarten – dank vieler Mitpflanzer, die sich zusammengefunden haben, eigene Pflanzaktionen zu organisieren.

Zum ersten Mal geht diese Einladung an über 500 potenzielle Mitpflanzerinnen und Mitpflanzer - herzlichen Glückwunsch Ronny aus Berlin, der am 15.08. Nummer 500 wurde. Viel ist geschehen in den vergangenen zwei Jahren, seit WikiWoods seine ersten Bäume gepflanzt hat. Über 200 von euch haben gemeinsam 14000 Bäume gepflanzt. Längst haben wir die unmittelbare Umgebung Berlins verlassen, wie die Aktionen bei Göttingen und Hamburg aus dem vergangenen Frühjahr belegen. Bis ins Saarland werden wir uns in diesem Herbst vorwagen, wie ihr den unten stehenden Pflanzterminen entnehmen könnt:


16.–18.10.2009: Buchen und Weiß-Tannen pflanzen bei Merzig
(Saarland)

(16.)17.–18.10.2009: Buchen pflanzen im NSG bei Gollin/Templin
(Uckermark)

30.10.-02.11.2009: Laubbaum-Vielfalt im „Spechtwald“ Buddenhagen
(Vorpommern)

07.11.2009: Nachpflanzen im NSG Biesenthaler Becken
(Bernau b. Berlin)

20.11.2009: Trauben-Eichen pflanzen bei Blankenfelde.(südl. Berlin)



Nähere Infos findet ihr auf den einzelnen Projektseiten:
http://www.wikiwoods.org/doku.php/projekte

Dort könnt ihr euch auch gleich für die Pflanzaktionen anmelden. Nur
dann bekommt ihr auch 1 bis 2 Wochen vor der jeweiligen Aktion Details
zu Treffpunkt, Anreise etc. per Mail.

Und falls schon wieder keine Aktion in deiner Nähe stattfindet:
Organisiere einfach eine! Wie’s geht erfährst du unter
http://www.wikiwoods.org/doku.php/mitorganisieren

Euer WikiWoods-Team

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Auch wenn ich bei den WikiWoods-Aktionen nicht mitmachen kann, bei mir warten auch schon drei zweijährige Walnüsse auf einen feuchten Herbst, um endlich ausgepflanzt zu werden. Es ist übrigens erstaunlich, wie schnell die Walnuss wächst. Es sind schon richtig kleine Bäumchen. Eins davon habe ich Euch gerade mal photografiert :-)

Woher die Bäume kommen? Die Eichhörnchen haben sie im Garten gesät und ich habe die Keimlinge einfach erstmal stehen gelassen...

Freitag, 24. April 2009

308) Zum Tag des Baumes: Pflanzaktion und ergrünende Sahelzone

Heute gibt es Aufbauendes zum Tag des Baumes, denn die Welt verliert immer mehr Wald, und damit auch Bäume... das schmerzt

Da motiviert die Tatsache, daß die Sahelzone langsam aber sicher grüner wird - kein richtiger Wald, sondern viele einzelne Bäume lassen sie ergrünen, das gibt Hoffnung, zu lesen in einem Artikel auf Spiegel.de, Zitat:

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"Ground Zero" ergrünt

Von Hilmar Schmundt

Dürren, Hunger, Wüstenbildung: Die Sahelzone gilt als Inbegriff einer Katastrophenregion. Nun gibt es gute Nachrichten: Viele Millionen Bäume wachsen in kargem Sandboden heran...

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Den ganzen Artikel findet Ihr hier:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,619742,00.html

Und passend dazu noch ein Aktionsaufruf von WikiWoods, den ich auf Bloggerpatenschaften.de gefunden habe:

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WikiWoods sucht noch Aktive für Pflanzaktion in Niedersachsen

flickr_anjavatterodt1Der folgende Text und das Foto können gern auch in anderen Blogs verwendet werden! Macht diese Aktion bitte bekannt. DANKE!
Foto: Anja Vatterodt, Lizenz

Aktuell:
Wir wollen unter wikiwoods.org die GPS-Koordinaten der Pflanzungen ablegen, damit spätere Besucher in die Lage versetzt werden, die Bäume wiederzufinden. Dafür brauchen wir Freiwillige, die vor Ort die GPS-Koordinaten aufnehmen und dann entsprechend auf einer digitalen Karte eintragen können.

Gut ein Jahr ist es her, dass der Orkan „Emma“ über weite Teile Mitteleuropas hinweg fegte und auch im Niedersächsischen Forstamt Reinhausen schwerwiegende Schäden verursachte. Mit einer großen Pflanzaktion werden die Freiwilligenorganisation Wikiwoods und das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Rheinhausen am Wochenende 2. und 3. Mai diese Sturmlücken schließen. Jeder kann zum Spaten greifen und mitmachen! Laien und Experten, alt und jung sind gleichermaßen willkommen.

Die Pflanzflächen befinden sich in einem vom Orkan „Emma“ und anschließendem Borkenkäferbefall aufgerissenen Fichtenwald im Landschaftsschutzgebiet. Unter fachlicher Anleitung eines Försters werden die Freiwilligen vorrangig Berg-Ahorn (Baum des Jahres 2009!) sowie Spitz-Ahorn und Rot-Buche pflanzen, aber auch vereinzelt über 2 Meter große Elsbeeren und einige Walnussbäume. Außerdem renaturieren die Aktiven das Ufer des für Reinhausen Namensgebendem Reinbach mit jungen Eschen und Erlen, nachdem dort naturferne Fichten bereits herausgenommen wurden. So trägt jeder Helfer dazu bei, einen stabilen und naturnahen Mischwald zu pflanzen. Die Bäume werden zudem ein regionaler Beitrag zum Klimaschutz sein: In Holz und Waldboden wird CO² langfristig gespeichert.

Das RUZ Reinhausen bietet als „Begleitprogramm“ eine Führung über das RUZ-Gelände mit der Vorstellung seiner Außenanlagen. So werden neben praktischen Tipps zum richtigen Pflanzen auch ökologische Zusammenhänge erklärt und Einblicke in die örtliche Waldgeschichte und heutige Waldstruktur geboten.

Interessierte Mitpflanzer können auf der Internetseite www.wikiwoods.org weitere Einzelheiten zur Pflanzaktion erfahren und sich über die Adresse anmeldung_goettingen@wikiwoods.org für diese anmelden. Es wird gemeinsam vegetarisch gekocht. Wer am Sonntag ebenfalls mitpflanzen oder einfach länger mit am Lagerfeuer sitzen möchte, kann im Seminarhaus des RUZ mit Schlafsack und Isomatte übernachten. Wer von weiter her kommt, kann bereits am Freitagabend anreisen. Auch wer an diesem Wochenende keine Zeit hat, kann auf www.wikiwoods.org seine E-Mail-Adresse hinterlassen, um zu den nächsten Pflanzaktionen der Initiative eingeladen zu werden.

Auf der Internetseite von WikiWoods vernetzen sich Freiwillige, Experten oder Sponsoren online, bevor sie offline aktiv werden. Alle Pflanzungen werden auf der Seite dokumentiert, so dass Freiwillige in anderen Regionen eine Anleitung finden, nach der sie ebenfalls eigene Pflanzaktionen organisieren können. WikiWoods ist eine ehrenamtliche Initiative und arbeitet zur Finanzierung und nachhaltigen Sicherung der Pflanzungen stets mit einem Partner vor Ort zusammen. Bei dieser Aktion ist es das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Reinhausen der Niedersächsischen Landesforsten.

Bisher hat WikiWoods in Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit über 400 Freiwilligen in sieben Pflanzungen über 12.000 Bäume gepflanzt. Im Jahr 2007 wurde die Initiative ausgezeichnet mit dem Jurypreis der Mission Sustainability vom Rat für Nachhaltigkeit der Bundesregierung. Im November 2008 erhielt WikiWoods den muna-Preis (Mensch und Natur), der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem ZDF jährlich vergeben wird.


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Also - wer neben dem Säen von Bäumen auch das Pflanzen akzeptiert und in der Nähe des Projektes wohnt, kann mitmachen.

Du wohnst zu weit weg? Vielleicht findest Du auf der WikiWoods-Seite ja noch ein passendes Projekt für Dich oder kannst selber eines organisieren :-)

Macht alle Mit!

Dienstag, 17. Februar 2009

296) WikiWoods sucht Baumpflanzer im Raum Hamburg

Bei Blogpatenschaften habe ich gerade den folgenden Post gefunden. Und er erinnert mich daran, daß nicht nur Zeit zum Bäume fällen ist - wie es gerade in Frankfurt geschieht - sondern vor allem auch die richtige Jahreszeit zum Bäume pflanzen!!!
Und dazu ruft aktuell WikiWoods auf - und wer dort nicht mitmachen kann, findet vielleicht woanders noch einen passenden Platz zum Pflanzen oder auch Säen von Bäumen (zum Beispiel schnell noch ein paar einheimische Walnüsse oder Eicheln aus dem Herbst "verbuddeln" :-))

Der folgende Text und das Foto können gern weiter verbreitet werden! DANKE!

Ökostrom hast du schon, ein Fahrrad sowieso und für deine Flugmeilen zahlst du Geld an CO2-Kompensationsprojekte. Zurücklehnen? Nein! Klimaschutz selbst in die Hand nehmen - Wald pflanzen. Wie? Ganz einfach, WikiWoods organisiert alles was du dazu brauchst: Kleine Bäumchen, Spaten, ausreichend Fläche und viele andere Menschen die mit dir pflanzen. Ganz aktuell:

    7./8. März
    Schwarzenbek bei Hamburg
    über 1000 Schwarz-Erlen

Du musst nur noch auf unsere Website www.wikiwoods.org gehen, dir weitere Infos holen und dich anmelden. Du bekommst dann vor der Pflanzung eine Mail mit den genauen Informationen zu Treffpunkt und ggf. gemeinsamer Anreise per Bahn - was für ein Service!

9nov08_spaten_baum1Wikiwoods ist eine junge Initiative, die sich dem Klimaschutz durch Schaffung naturnaher Wälder verschrieben hat. Jeder gepflanzte Baum bindet CO2 und hat eine Vielzahl anderer positiver Wirkungen auf unsere Mitwelt. Auf der Internetseite Wikiwoods.org vernetzen sich Freiwillige, Experten oder Sponsoren online, bevor sie tatsächlich zur Tat schreiten - offline und draußen! WikiWoods ist eine ehrenamtliche Initiative und arbeitet zur Finanzierung und nachhaltigen Sicherung der Pflanzungen stets mit einem Partner vor Ort zusammen. Bei dieser Aktion ist es die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, auf deren Flächen Wald gepflanzt wird.

Bisher hat WikiWoods mit über 400 registrierten Freiwilligen in sechs Pflanzungen 11000 Bäume gepflanzt. Im Jahr 2007 wurde die Initiative ausgezeichnet mit dem Jurypreis der Mission Sustainability vom Rat für Nachhaltigkeit der Bundesregierung. Im November letzten Jahres erhielt WikiWoods den muna-Preis (Mensch und Natur), der von der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem ZDF jährlich vergeben wird.

Alle Pflanzungen werden auf wikiwoods.org dokumentiert, so dass Freiwillige in anderen Regionen eine Anleitung finden, nach der sie ebenfalls eigene Pflanzaktionen organisieren können. Und wer an diesem Wochenende keine Zeit hat, kann seine E-Mail-Adresse auf der Seite hinterlassen, um zu den nächsten Pflanzaktionen der Initiative eingeladen zu werden.

Euer WikiWoods-Team

info@wikiwoods.org


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Übrigens, wer lieber im großen Maßstab Bäume sät als pflanzt, kann sich an den Verein Waldsaat e. V. wenden. Sie unterstützen z.B. die Organisation von bei Baumsaataktionen mit Schulklassen.

Dienstag, 23. September 2008

247) Plant-for the Planet: ehrenamtliche Helfer für Seminar gesucht

Video: UTOPIA bei YouTube
Plant for the Planet @ Utopia

Ab heute also leben wir für dieses Jahr auf Pump auf dieser Welt! Die Politik unternimmt nicht viel dagegen - aber zum Glück gibt es ganz viele ehrenamtlich Tätige, die sich engagiert dafür einsetzen, daß dies besser wird.

Und einer dabei in vorderster Linie ist - ein Kind!
Traurig, daß es seine Zeit nicht mit fröhlicheren Gedanken verbringen kann - Toll, daß es einen Weg gefunden hat, seinen Sorgen Ausdruck zu verleihen!

Aktiv zu werden!


Mit vielen anderen Kindern zusammen!


Im Video oben stellt Felix die Schülerinitiative Plant for the Planet bei Utopia in München vor und fordert weltweite Klimagerechtigkeit.
Und auf "ihrem" Seminar Ende Oktober brauchen die Kinder noch Helfer für Exkursionen.

Aber lest selber die Mail, die ich von Waldsaat e.V. dazu bekommen habe:
Zitat:

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"Plant-for-the-Planet" Akademie: WaldSaat e.V. ist dabei!

Vom 31.10. bis 2.11.2008 findet im Internationalen Haus Sonnenberg in Andreasberg im Harz die erste „Plant for the Planet“-Akademie statt. Eingeladen werden 100 SchülerInnen der 5. und 6. Klasse aus ganz Niedersachsen (je 2 Kinder pro Schule), die

  • mehr darüber erfahren wollen, wie Wald mit unserem Klima zusammenhängt
  • lernen wollen, wie auch Kinder es schaffen können, schnell möglichst viel nachhaltigen Wald zu schaffen
  • als "BotschafterInnen für den Klimaschutz" heimkehren und dort eigene Aktionen anregen können.

Und wir sind dabei! Der WaldSaat e.V. wird dort vertreten sein und den Teilnehmern zeigen, wie man fachgerecht und mit einfachen Mitteln gleich einen ganzen Wald säen kann ;-)

Es werden noch 25 ehrenamtliche BegleiterInnen gesucht (Lehrer, Eltern, volljährige Schülersprecher etc.), die jeweils eine Gruppe von 4 - 6 SchülerInnen bei der An- und Abreise unterstützen und während der Veranstaltung als Betreuer/innen zur Verfügung stehen.

Also auf geht's, noch sind Plätze frei ! Mehr über Ziele und Ablauf erfahren und anmelden kann man sich hier: "Plant-for-the-Planet"-Akademie. Für weitere Fragen zur Akademie stehen Katja Pötzsch (0 55 82 / 944-116) und Caroline Beck (0 55 82 / 944-117) gern zur Verfügung.

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Macht alle Mit!

Schulaktionstipp:
Und wer dort nicht mitmachen kann - als Helfer oder Teilnehmer - kann ja über die "Aktion Eichhörnchen" eine eigene Aktion starten und zum Wandertag Bäume im Wald sähen - als Begleiter oder als Schüler!
Es ist ganz einfach, macht Spaß und bringt nachhaltigen Erfolg - effektive Umweltpädagogik!

Macht alle Mit!

Montag, 15. September 2008

240) BUND Ökotipp: Laubsauger schaden Flora und Fauna

Bild: www.naturtipps.de - Laubsauger saugen alles auf...

Langsam sind sie wieder zu hören - die Laubsauger... Muß das wirklich sein? Muß wirklich jede Ecke frei von Laub sein? Darf der Igel kein Versteck auf unserem Grundstück finden und sollen die Bodntiere tatsächlich auswandern zum Nachbarn, weil es bei uns nichts zu fressen gibt?

Nein! Laub bitte nur dort entfernen, wo es wirklich stört oder schadet. Da wäre also zum Beispiel der Rasen, der unter einer dicken Laubschicht kein Licht und keine Luft mehr bekommt. Über vereinzelte Blätter freut er sich allerdings auch! Denn die Würmer verarbeiten ihn fleißig zu gesunden Humus und lockern dabei auch noch den Boden auf! Das gleiche gilt für die Blumenbeete: abgedeckt mit Laub kommen viele Blumen sogar besser über den Winter, wor alem jene, die den Winter über oberirdisch abfrieren. Sie müssen nur im Frühjahr rechtzeitig wieder aufgedeckt werden...

Und wenn dann daoch das Laub fort soll? Was dann?

Bitte keine Laubsauger! Mehr zu dem Thema weiß der BUND in seinem Ökotipp:

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Laubsauger schaden Flora und Fauna


Kaum fällt das Herbstlaub, lärmen sie wieder in Park und Garten: die Laubsauger oder -blaser. Doch dieses Gartengerät schädigt Umwelt und Gesundheit durch Lärm und Schadstoffe und stört den Naturhaushalt. Durch den Schallpegel von bis zu 115 Dezibel - das entspricht dem Krach eines Presslufthammers - werden vor allem die Nachbarn belästigt und die Gesundheit der Benutzer geschädigt.

Laubsauger und -blaser, die von einem Zwei-Takt-Verbrennungsmotor angetrieben werden, sprühen mehr als ein Drittel des Kraftstoffes unverbrannt als giftige Kohlenwasserstoff-Dusche in die Umwelt und gefährden die Gesundheit des Bedieners.

Auch die Boden-Biologie wird durch Laubsauger gravierend beeinträchtigt, so die Warnung des BUND. Die lauten Ordnungshalter saugen mit den welken Blättern auch Kleintiere wie Spinnen und Insekten auf, häckseln und töten sie dabei. Außerdem zerstören sie Pflanzen-Samen.

Da die abgesaugten oder mit einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h weggeblasenen Blätter und Äste nicht mehr auf dem Boden verrotten, wird die Humus- und Nährstoffbildung behindert. Die am Boden lebenden Kleintiere wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger verlieren Nahrung und Lebensraum, der Boden wird der Deck-Schicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer Kälte schützt.

Der BUND empfiehlt, zu Rechen und Harke zu greifen, die ganz ohne schädliche Emissionen auskommen. Das welke Laub sollte auf Beete und unter Gehölze verteilt werden, wo es während des Winters langsam verrottet, Boden und Kleintieren als Schutz dient und im Frühjahr als natürlicher Dünger in den Boden eingearbeitet werden kann.

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Also, auch wenn die Angebote demnächst wieder noch so locken sollten - laßt die Laubsauger im Geschäft und kauft einen antändigen Rechen oder Laubbesen.

Und noch etwas:
Besonders älteren Menschen fällt das regelmäßige Laubfegen und Laubharken schwer. Manch ein Baum fällt aus dem Grunde, manch ein Laubsauger lärmt deshalb... Wenn Ihr solch einen Baumbesitzer wißt, dann bietet ihm doch Eure Hilfe an und harkt oder fegt für ihn oder mit ihm zusammen das Laub weg. Denn von den Bäumen profitieren wir doch alle! Und außerdem fördert es eine gute Nachbarschaft, und das macht Spaß :-)

Gelebte Nachbarschaftshilfe anstatt Laubsauger -
Macht alle Mit!

Montag, 8. September 2008

235) Die Walnuß und die Aktion Eichhörnchen

Jetzt hat doch prompt das Eichhörnchen Walnüsse vom Tisch bei uns stibitzt- aber ich habe es erwischt und dabei gefilmt!
Und gut, daß es da war und mich mal wieder an die Aktion Eichhörnchen erinnert hat! Mittlerweile gibt es einen übersichtlichen Internetauftritt zu der Aktion, denn es bildet sich zur Zeit der dazu passende Verein: WaldSaat (in Gründung e.V.).

Wer also mit einer Schulklasse selber aktiv z.B. auf einem herbstlichen Wandertag effektiv Wald säen möchte, kann sich jetzt an diese Internetseite wenden! Umweltpädagogik zum Greifen - ganz einfach und effektiv: Aktion Eichhörnchen!


Video: www.naturtipps.de/ Wald schaffen, wie die Natur es macht: Durch Baumsaat...

Jetzt zeigt uns das Video auch noch eine zweite interessante Sache: die Walnüsse sind reif! Und da kann ich jedem, der einen Baum zum Sammeln hat, nur raten, dort auch zu sammeln. Denn schon 3 Walnüsse am Tag geben dem Körper wichtige Mineral- und Nährstoffe! Genaueres dazu erfahrt ihr auf der speziellen Walnußseite. Demnach deckt schon eine handvoll Walnüsse am Tag, oder 50 g den Tagesbedarf eines Erwachsenen an sogenannten Omega-3-Fettsäuren. Auch helfen Walnüsse, den Cholesterinspiegel zu senken und schützen damit das Herz.

Und damit es nicht langweilig wird in der Küche, hat allein webkoch.de über 9000 Einträge zu der Nuß... Bei uns schaffen es die frisch geknackten Nüsse allerdings selten bis in die Küche, sondern werden vorher schon weggeknabbert.

Allergiker sollten allerdings bei dem Genuß von Nüssen vorsichtig sein und testen, ob sie auf Walnüsse reagieren. Auch im Artikel Nuss-Allergie - die versteckte Gefahr gibt es dazu wichtige Informationen. Leider löst die Walnuß häufig Allergien aus, weil sie ein grosses allergisches Potenzial besitzen...

Nichts desto trotz ist der Walnußbaum in der Natur besonders bei Eichhörnchen sehr beliebt. Seine Bedingungen zum erfolgreichen Wachstum: er möchte keine Winterkälte und Spätfröste. Außerdem wächst der Baum gut auf tiefgründigen, frischen, nährstoff- und kalkreichen Lehm- und Tonböden. Leider ist er in unseren Wäldern aber nur wenig verbreitet. Einen Grund dazu gibt uns das folgende Zitat aus Wikipedia:
"Eine zusätzliche Verbreitung als forstliche Wirtschaftsbaumart hat trotz des hochwertigen Holzes bisher kaum stattgefunden, da die Echte Walnuss als konkurrenzschwache Lichtbaumart (in der Jugend jedoch schattentolerant) gilt und somit nur bedingt in gängige Waldbaukonzepte zu integrieren ist. Erste Schritte zur Züchtung geeigneten Pflanzenmaterials und Versuche zur waldbaulichen Behandlung wurden in den letzten Jahren jedoch in die Wege geleitet.

Außerdem ist der Bestand der Walnuss laut dem Kuratorium „Baum des Jahres“ in den letzten Jahren durch übertriebene Nutzung und mangelnde Nachpflanzung in Deutschland stark zurückgegangen, weshalb sie zum „Baum des Jahres 2008“ gewählt wurde."

Mir ist der Baum zur Sommerzeit vor allem willkommen, wenn Mücken, Bremsen und co sich sattfressen wollen. Dann zerreibe ich Blätter in der Hand und reibe mich gerne mit dem Saft ein. Das kann zwar braun färben, ist aber weniger schlimm als die Bisse der Sauger...

Apropos färben - mit Walnußschalen kann man tatsächlich färben - dazu werden die jetzt zur Verfügung stehenden grünbraunen Walnußschalen gebraucht. Wie es genau funktioniert, erfahrt Ihr z.B. auf der verlinkten Seite labbe.de/zzzebra Versucht es doch einmal mit einem alten hellen T-Shirt...

Nun, wer noch einen schönen Platz weiß, kann dort ja mal einfach ein paar einheimische Walnüsse aus der Umgebung vergraben - wer weiß, vielleicht gibt es ja in einigen Jahren dort leckere Nüsse zu sammeln...

Und denkt an die Aktion Eichhörnchen! Gebt die Idee weiter! Denn leichter sind die Zusammenhänge in der Natur kaum an Kinder weiterzugeben - Waldpädagogik mit Spiel und Spaß: Aktion Eichhörnchen!

Jetzt ist Herbst - Jetzt ist Zeit für die"Aktion Eichhörnchen"!

Macht alle Mit!

Nachtrag am 09.09.2008:
"Waldsaat" ist ab heute ein eingetragener gemeinnütziger Verein!
Naturtipps gratuliert!

Donnerstag, 19. Juni 2008

188) Alarm: Fächerahornbaum gekauft!? Citrusbockkäfer daheim?!

Bild: www.pixelio.de/ Ernst Rose
Wer dieses Jahr einen kleinen Fächerahorn im Supermarkt gekauft hat (mit grünen oder roten Blättern), hat vielleicht einen Baummörder mitgekauft - lest weiter!

Kaum, daß Naturtipps über Invasive Pflanzen berichtet hat, kommt eine Meldung über gefährliche eingeschleppte Tiere auf meinen Bildschirm:

Im Blog "Tempel der Gaia" wird vor dem Citrusbockkäfer gewarnt!

"Na und, was geht mich das an", denken jetzt wohl die meisten. Nun, einige von Euch geht es vielleicht sehr viel an, immerhin sind ca. 100.000 Menschen deutschlandweit betroffen:

Bild: www.pixelio.de/ Maja Dumat
Trägt Euer Fächerahorn den Baumtod in sich?

Wer dieses Frühjahr einen Fächerahornbaum im Supermarkt gekauft hat, könnte eine "tickende Zeitbombe" für den Wald daheim haben. Denn in diesen kleinen Bäumchen sind Larven des Citrusbockkäfers gefunden worden! Und dieser Käfer killt Bäume, so gründlich, daß er meldepflichtig ist! - Viele unserer einheimischen Baumarten stehen auf seinem Speiseplan! Und zwar leben seine Larven in ihrem Holz und zerfressen die Stämme!
Und dann ist Schluß mit Grün, schluß mit Wald!

Also - wer solch einen schönen Baum gekauft hat:
auf Befall untersuchen!
Und bei Befall einpacken und abgeben!

Warum das so super wichtig ist? Lest dazu bitte den folgenden Artikel des Julius Kühn-Instituts:

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Gefürchteter Quarantäneschädling an importierten Zierbäumen aufgetaucht - Julius Kühn-Institut bittet Bevölkerung um Mithilfe


Gleich in zwei deutschen Bundesländern schlüpfte er aus neu gekauften Fächerahornbäumen: der Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis. Er zählt in seiner asiatischen Heimat zu den gefährlichsten Schädlingen vor allem an Zitruspflanzen, aber auch an Laubbäumen. Die befallenen Pflanzen stammen aus dem Bestand einer großen Supermarktkette, die im Mai 2008 mehr als 100.000 Fächerahornbäume deutschlandweit verkaufte. Die Bäume sind mit der Bezeichnung „Acer palmatum“ ausgezeichnet. Es ist zu befürchten, dass weitere befallene Bäume in vielen Privathaushalten angepflanzt wurden. Das Julius Kühn-Institut (JKI) bittet daher alle Personen, die in den letzten Monaten junge Acer palmatum in einer Baumschule oder einem Supermarkt gekauft haben, dringend, ihre Pflanzen ab sofort mehrfach wöchentlich auf Spuren von Bohrspänen, Ausbohrlöcher bzw. erwachsene Käfer (siehe Bilder) zu kontrollieren und verdächtige Pflanzen oder Käfer dem nächsten zuständigen Pflanzenschutzdienst ihres Bundeslandes zu melden. Ist dies der Fall, sollte der komplette Baum nebst Topf oder Wurzel in einem stabilen Müllsack gut verschlossen werden. Gefundene Käfer müssen eingefangen werden, um zu verhindern, dass sie sich ausbreiten und heimische Bäume befallen.



Bild: Ausbohrloch des Citrusbockkäfers aus von Privatperson gekauftem Ahorn (Acer palmatum) [Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Pflanzenschutz]

Die Larven des Citrusbockkäfers leben ein bis zwei Jahre versteckt im Holz der Bäume. Daher sind befallene Bäume oft erst an den nahezu runden, ein bis 1,5 Zentimeter großen Löchern meist in der Nähe der Wurzeln, aber auch an den Wurzeln zu erkennen, aus denen sich die Käfer aus dem Holz herausbohren. Vor dem Schlupf der Käfer kann man teilweise auch Bohrspäne am Stammfuß, auf der Erdoberfläche oder im Bodenstreu sehen. Der Hauptflug der Käfer beginnt in Deutschland jetzt im Juni.

Der Citrusbockkäfer steht in der Europäischen Union seit vielen Jahren auf der Liste der Schadorganismen, deren Einschleppung in die Mitgliedsstaaten der EU verboten und deren Ausbreitung innerhalb der EU verhindert werden muss. Der Käfer befällt viele hiesige, auch völlig gesunde Laubbäume wie Ahorn, Buche, Weide, Birke, Platane, Haselnuss, Rosskastanie oder Apfelbäume und kann sie zum Absterben bringen. Die jetzt verdächtigen Pflanzen stammen aus einer im Dezember 2007 aus China in die Niederlande eingeführten Sendung bzw. zum Teil aus einer Baumschule in den Niederlanden. Dort wurden nach ersten Funden des Käfers die Kontrollen seit Anfang des Jahres massiv verstärkt.

Das Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen - ist die Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), die auf nationaler Ebene die Maßnahmen gegen Quarantäneschädlinge koordiniert. Die Pflanzenschutzdienste der Bundesländer wurden um verstärkte gezielte Kontrollen gebeten, da derzeit nicht sichergestellt werden kann, dass direkt oder indirekt eingeführte Ahornpflanzen aus China ohne Befall sind.


Hintergrundinformationen:
Der Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis Forster, ist im asiatischen Raum beheimatet. Er befällt in seiner Heimat ca. 100 verschiedene Laubgehölze, vor allem Zitruspflanzen, und ist auch dort ein gefürchteter Schädling. Die befallenen Bäume werden stark geschädigt oder sterben ab. In der Europäischen Gemeinschaft wurde der Citrusbockkäfer als Quarantäneschadorganismus eingestuft (Richtlinie 2000/29/EG, Anhang IAI). Danach besteht eine Meldepflicht für alle befallenen Bäume bzw. gefundenen Käfer bei den Pflanzenschutzdienststellen der jeweiligen Bundesländer. In Europa wurde der Käfer erstmals 1997 in Italien und 2003 in Frankreich im Freiland entdeckt. Während in Frankreich der Befall erfolgreich getilgt wurde, konnte der Befall In Italien bisher nicht ausgerottet werden und der Käfer hat sich auf einer Fläche von ca. 100 Quadratkilometern ausgebreitet. Auch wurde der Käfer in mehreren europäischen Ländern bei aus Asien importierten Pflanzen nachgewiesen.


Flyer zum Citrusbockkäfer (Anoplophora chinensis) des Julius Kühn-Instituts (vormals BBA):


Liste der Anschriften der Pflanzenschutzdienststellen der Bundesländer

Bild: Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis [Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Pflanzenschutz]

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Also:
Nachsehen!
Regelmäßig!
Den Freundeskreis darüber informieren!
Bei Befall einpacken und abgeben!!!!

Mein Tipp:
Am Besten bei dem Risiko das Bäumchen entfernen und das Holz verbrennen (nicht auf den Kompost o.a.!) - besser etwas verbranntes Holz daheim als einen übersehener Käfer im Wald!

Übrigens:
Der Fächerahorn ist zwar sehr dekorativ, aber die jungen Bäumchen bekommen leicht Frostschäden in den ersten Wintern...

Macht alle Mit!

Freitag, 16. Mai 2008

162) Aktion "Eichhörnchen" und die Artenvielfalt

Bild: www.pixelio.de/ Richard

Wer Bäume sät wird Wunder sehen...


Der WWF berichtet in einer aktuellen Pressemeldung im Zusammenhang mit dem Bonner UN-Umweltgipfel über die schwindende Artenvielfalt. Abschließend ruft er die Politik auf, die Waldqualität und Waldfläche wieder aufzustocken.

Förster Dietmar Gottfriedsen hat zusammen mit vielen Schulklassen schon mal aktiv damit angefangen bei seiner Aktion Eichhörnchen und sucht noch mehr Mitstreiter/ Schulklassen...

Aber eins nach dem anderen - also erst einmal den WWF Artikel und danach mehr über den fleißigen Förster mit Grips:

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Quelle: WWF

WWF zum 9. UN-Umweltgipfel in Bonn: Keine Entwarnung beim Artensterben

„Living Planet Index 2008“: Dramatischer Rückgang der biologischen Vielfalt


Zitat vom Ende des Arikels:
"...Zudem fordert der WWF eine neue Initiative, um den globalen Waldverlust von derzeit 13 Millionen Hektar pro Jahr bis 2020 zu stoppen. Bis 2050 soll dann die Waldqualität und die Waldfläche wieder das Niveau des Jahres 2000 erreichen."

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Das ist eine tolle Forderung des WWFs an die Politik - schade, daß diese so träge ist...

Viel Aktiver ist da der Förster des Jahres 2000, Dietmar Gottfriedsen!
Er hat die Aktion "Eichhörnchen" gegründet und schon vielfach erfolgreich durchgeführt. Bei dieser Aktion sammeln Schulkinder Baumsamen im Wald und säen diese auch gleich an geeigneter Stelle selber wieder aus. Die Ideale Aktion für einen interessanten und effektiven Wandertag mit Erfolgserlebnis, daß über Jahrzehnte anhalten kann. Denn jede Klasse bekommt Ihr Stück Wald zugewiesen, daß sie später jederzeit wieder besuchen und beim Wachsen beobachten kann.
Aber lest selber, was bei gutenachrichtenreporter.wordpress.com
über diesen aktiven Waldfreund und seine Aktion Eichhörnchen berichtet wird:

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Quelle: gutenachrichtenreporter

Dietmar Gottfriedsen, Förster.

Dietmar Gottfriedsen beschäftigte sich ausführlich mit einem Thema: Natürliche Waldverjüngung durch Direkteinsaat von standortgerechtem Baumsamen! Das hört sich vielleicht komplex und so landwirtschaftlich an, ist aber eine sinnvolle Überlegung, wenn es um die Frage geht: Wie werden unsere Wälder in Zukunft aussehen?


Da Dietmar Gottrfriedsen die zunehmende Entfremdung unserer Gesellschaft von der Natur als Problem erkannt hat, dem man besonders im Kindesalter noch entgegenwirken kann, organisiert er seit 1998 die Aktion “Eichhörnchen”, bei der Schulklassen aus dem kleinen Landkreis Süd-Dithmarschen an einem Tag Eicheln sammeln und diese in forstlich genutzte Nadelholzbestände einsäen. “Das Ziel der Aktion ist ausschließlich, die Kinder wieder für den Wald zu interessieren”, sagt der engagierte Förster und benutzt den Begriff der Waldpädagogik. Bisher nahmen an den drei herbstlichen Aktionen rund 10.000 Kinder teil, somit wurde etwa die Hälfte der Kinder des Landkreises erreicht. Dies war nur durch eine massive E-Mail-Kampagne möglich. Die Schulen nehmen das Angebot sehr gerne an. Höhepunkt ist für viele das Lagerfeuer im Wald, mit Grillen und Folienkartoffeln.

waldsaat

Quelle: www.waldsaat.de

Zunächst sammeln die Kinder in einer Eichenallee etwa 200-300 Eicheln und säen diese später in ausgewiesenen Flächen aus. Die Flächen werden dann mit einem Holzschild, auf dem der Name der Schule eingraviert ist, gekennzeichnet. Außerdem erhält die Schule Kartenmaterial, um ihr Waldstück später wieder zu finden. Dadurch soll erreicht werden, dass sich die Kinder mit ihrem heranwachsenden Wald stärker identifizieren.

Angespornt durch den Erfolg, sowohl hinsichtlich der Beteiligung als auch bezüglich des Jungaufwuchses auf den Flächen, wurde deutschlandweit eine Kampagne gestartet, um ähnliche Aktionen auch woanders durchzuführen.

Als Reaktion auf das immer größer werdende Interesse an seinem Engagement ruft er nun in verschiedenen Internetforen alle Menschen, die irgendwie mit Bildung, Wald oder Naturschutz zu tun haben, auf mitzumachen und auch in der eigenen Region ein Wald-Projekt zu starten.

Ich habe Dietmar Gottfriedsen interviewt:

Dietmar, wie kamst du auf die Idee für das Eichhörnchen-Projekt?

Ich habe selbst 4 Kinder und ich war 10 Jahre im waldarmen Dithmarschen an der Nordsee Förster. Seit 1981 habe ich mit zigtausend Kindern immer wieder die Waldjugendspiele gemacht. Und genauso mit hunderten Reitern Waldreiterspiele. Habe das naturfreundliche Reiten dort nebenbei entwickelt. Für Hundeleute habe ich ein 12 Hektar Hundefreilaufgatter gebaut. Habe den Jägern beigebracht, tierfreundlich zu jagen. So wurden alle Bevölkerungsteile eingebunden und Projekte haben sich weiterentwickelt. Wenn man als Förster nicht im Rahmen von Waldpädagogik schafft, die wichtigen, nämlich die jungen Menschen, für den Wald zu begeistern, sollte man sich nicht Förster nennen, sonder Holzhacker. Als Förster verwaltet man ein Menschheitsgut, den Wald. Daher sollte man die Menschheit in den Wald holen, um ihr zu zeigen, welche Bedeutung dieser hat.

Was kann jeder Mensch aktiv unternehmen, wenn er beim Spaziergang durch den Wald geht?

Sich naturfreundlich benehmen und Eicheln und Bucheckern im Wald - und nur da - sammeln und unter Fichten, Tannen und Kiefern wo keine Buchen und Eichen sind, in die Erde stecken.

Was wünschst du dir für dein Projekt?

Ich wünsche mir die Einsicht derer, die die Aktion bis jetzt noch nicht durchgeführt haben. Weite Verbreitung am liebsten Weltweit. Mit der “Aktion Eichhörnchen-Kinder machen Wald, aber RICHTIG” kann man soviel auf einmal erreichen. Für den Wald, die Welt UND die Menschen.

Ich finde es eine super Nachricht, da er ein Leuchtturm-Projekt ins Leben gerufen hat, das nun ausstrahlen kann. Auf seiner Internetseite hat er alle Informationen zum Nachmachen seines Projektes so kompakt zusammengefasst, das es eigentlich keinen Grund mehr gibt zu sagen: Ich würde ja gerne mitmachen, weiß aber nicht wie… :-)

An Lehrer, Förster, Pädagogen: Weiterleiten. Weitersagen. Und wer in der Nähe eines Waldes wohnt: Mitmachen!

Linktipp: Waldsaat

Linktipp: Utopia-Profil von Dietmar Gottfriedsen

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Also, Lehrer und Pädagogen, Jugend- und Kindergruppenleiter:
Macht alle Mit!
Gönnt Euren Kindern ein langfristiges Erfolgserlebnis!

Wer jetzt anfängt zu organisieren und vorzubereiten kann bereits diesen Herbst mit den Kindern sammeln und säen. Denn am effektivsten ist solch eine Veranstaltung, wenn die Kinder auch Hintergrundwissen zum Thema Wald besitzen - und das könnte dann nach den Ferien Fächerübergreifend erarbeitet werden.
Da kann in Mathematik errechnet werden, wieviele Samen für wieviel qm gebraucht werden - im Deutschunterricht ein Gedicht zum Wald geschrieben werden - in Kunst ein Wunschbaum mit allen tollen Baumeigenschaften gemalt werden - in Musik Waldlieder gesungen werden, in Sachkunde der Baum durchgenommen werden, in Biologie das Leben auf verschiedenen Bäumen besprochen werden und und und

Und Firmen sowie Unternehmer können für Schulklassen/ Aktionsgruppen z.B. die Busfahrt zu solch einer Aktion sponsorn...

Rettet den Wald - spielt Eichhörnchen :-)

Bild: www.pixelio.de/ dieter haugk

Freitag, 25. April 2008

145) Buchendipp zum Tag des Baumes

Bild: www.pixelio.de/ RainerSturm

Lecker - junge saftiggrüne Rotbuchenblätter!


„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des
Baumes weist in die Zukunft !“
(Julius Sterling Morton 1872)

Dieses Zitat findet sich auf der Seite "Tag des Baumes" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Sie hat auch noch einen eigenen Internetauftritt zum Tag des Baumes: tag-des-baumes.de
Dort gibt es auch eine ausführliche Linksammlung zu dem Thema "Umwelt und Natur".

Aktuell gibt es natürlich auch eine Pressemeldung von der Schutzgemeinsaft Deutscher Wald:

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Baumpflanzung mit der Integrationsbeauftragten Prof. Dr. Böhmer

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, haben gemeinsam mit Kindern einer Berliner Grundschule anlässlich des internationalen "Tages des Baumes" am Haus der Kulturen der Welt einen Götterbaum gepflanzt. "Die Liebe zur Natur verbindet uns alle, unabhängig von der Herkunft. Gerade für Kinder sind gemeinsame Erlebnisse in der Natur etwas Unvergessliches. Ich unterstütze daher gern die Aktion "Check Deinen Wald", bei der sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit der türkischen Naturschutzstiftung TEMA zusammengetan hat, um Kindern aus beiden Ländern den Naturschutz näher zu bringen", erklärte Böhmer.
"Wir haben den Garten vom Haus der Kulturen der Welt - einem Forum für die Begegnung verschiedener Kulturen - in Berlin zum Pflanzen ausgewählt, da wir ein Zeichen für die Integration aller Menschen in unsere Gesellschaft setzen wollen", so Dr. von Geldern. Die Themen Wald und Natur eignen sich nach Ansicht der SDW besonders, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen und im gemeinsamen Engagement für deren Erhalt zu Freunden werden zu lassen.
Mehr als 80.000 Bäume werden anlässlich des "Tages des Baumes" von den Mitgliedern der SDW sowie befreundeten Verbänden und Partnern in ganz Deutschland gepflanzt.
Neues Projekt "Check Deinen Wald"

Unter dem Motto "Bäume verbinden" startet die SDW zahlreiche Projekte, unter anderem zusammen mit dem größten türkischen Naturschutzverband, der TEMA-Stiftung. Das Projekt "Check Deinen Wald", in dem Schüler und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei ihre Einstellungen, Erfahrungen und Wünsche zum Wald in einem Kurzfilm präsentieren werden, soll gegenseitiges Verständnis und Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Integration fördern.
Götterbaum

Der Götterbaum kommt ursprünglich aus China und Korea, gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa und hat sich v.a. als Stadtbaum in Deutschland etabliert. Er ist resistent gegen Salz und Trockenheit und toleriert den von urbanen Luftverunreinigungen ausgehenden Stress besser als andere Stadtbäume.
Tag des Baumes

Um diese zahlreichen Baumpflanzungen der Menschen, insbesondere der Jugend, in den Gemeinden und Schulen zu unterstützen, pflanzte bereits 1952 der erste Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss auf Einladung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. im Bonner Hofgarten einen Ahorn-Baum. Diesem Aufruf sind bis heute viele berühmte Persönlichkeiten gefolgt, wie zum Beispiel in den beiden letzten Jahren die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert.


Weitere Informationen finden Sie unter www.sdw.de oder der Telefonnummer 0228 - 94 59 835 (Pressereferentin: Sabine Krömer-Butz)

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Aktion:
Traditionell werden an diesem Tag also in zahlreichen Veranstaltungen Bäume gepflanzt. Falls Ihr noch einen Platz für einen Baum wißt, dann nutzt den heutigen Tag und pflanzt ihn :-) Schreibt in einem Kommentar, was Ihr wo gepflanzt habt, mal schauen wieviele Bäume Naturtipps zusammenbekommt! Und wenn es erst in den kommenden Tagen klappt - das gilt natürlich auch, hauptsache, es gibt neue Bäume :-)

Welchen Baum? Na hier in den Naturtipps werden ein paar schon mit einigen Ideen dazu beschrieben, vielleicht ist der passende für Euch dabei:

127) Erntezeit für Birkensaft Bei Nachbarn ist der Baum nicht sehr beliebt, da er so oft im Jahr streut - mal Samen, mal Blütenkätzchen mal Blätter - aber der Seele tut der Baum mit dem weiße Stamm und den wehenden Ästen gut...

092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche
Heute ist sie mehr als Busch bekannt, aber eigentlich ist sie ein Baum mit sehr hartem Holz, das sogar schwerer als Wasser ist.

084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
Ich habe gestern z.B. noch Zweige für eine Weidenhütte gesteckt - wenn sie angehen, dann gibt es - Weidenbäume und wenn ich sie schneide, Kopfweiden - Bäume!

048) Maulbeeren: Heiß auf Eis
Bei uns ist der Maulbeerbaum nicht so sehr bekannt, da er eigentlich in südlicheren Ländern zuhaus ist, aber die Vögel freuen sich hier über die leckere Ernte ebenso wie unsereins.

050) Maronenrezepte - süße Winterüberraschung
In warmen Gegenden trägt der Baum auch in Deutschland seine leckeren Früchte, wenn er erst einmal alt genug geworden ist.

Wer noch mehr ausführliche Baumportraits sucht, der findet viele Informationen auf der Seite baum-des-jahres.de Dieses Jahr ist übrigens die Walnuß Baum des Jahres - lecker!

Lecker ist auch das Naturtipps-Rezept zum Tag des Baumes:

Buchendipp
Die frischen jungen Blätter der Rotbuche schmecken leicht säuerlich und sind ein Geheimtipp von Wanderern: Wer unterwegs Durst hat und nichts mehr zu trinken, der kaut ein erfrischendes, junges, zartes - Rotbuchenblatt.

Für den Dipp braucht Ihr:
- einige zarte frische Rotbuchenblätter, Menge nach Geschmack
- Frischkäse (wer es mag auch Schafskäse)
- Joghurt
- zum Würzen, je nach Geschmack z.B. Salz, Pfeffer, milden - scharfen Paprika

Die Buchenblätter waschen und kleinschneiden/-hacken. Den Joghurt und Käse zu einer Creme zusammenrühren. Die zerkleinerten Buchenblätter unterrühren, abschmecken - lecker. Die ideale Creme für ein Frühlingsbuffet. Die Buchen grünen noch nicht? Dann voller Vorfreude abwarten.

Kinder:
Wer im Frühling mit Kindern unterwegs ist, z.B. mit der Schule/ dem Kindergarten oder in der Familie und auf junge zartgrüne Buchenblätter trifft, kann sie einmal probieren lassen. Sie werden überrascht sein und den Baum plötzlich mit anderen Augen sehen - nicht zum Schnitzen, sondern zum Essen und Erfrischen.
Übrigens:
Baumrinden dürfen auf keinen Fall zum Schnitzen verwendet werden. Anstatt auf ihnen mit einem Messer zu "malen" könnt Ihr mit ihnen malen! Mehr dazu findet Ihr unter 056) Bunte Rindenfrottagen selber machen!

Geschenkidee:
Verschenkt doch mal einen Baum zum Pflanzen!

Und: Pflanzt selber einen Baum! Bei mir war es gestern die Weidenhütte zum Austreiben, und bei Euch? Es muß ja keine teure großer Pflanze sein - überall gibt es zur Zeit Baumsprößlinge in der Natur. Mein Garten ist z.B. voll mit Ahorn- und Lindensprößlingen von den darüberstehenden Bäumen. Bestimmt gibt es auch andernorts Baumsprößlinge, von denen Ihr welche mitnehmen und pflegen könnt, bis sie groß sind... Oder es gibt im Garten eine keimende Walnuß/ Haselnuß, die die Eichhörnchen vergessen haben.

Macht alle Mit! und schreibt einen Kommentar davon...

Ansonsten:
Setzt Euch zum Tag des Baumes unter einen Baum und laßt die Seele baumeln...

Donnerstag, 3. April 2008

127) Erntezeit für Birkensaft

Bild: www.pixelio.de/ K. Mann
Birken sind nicht nur schön, sondern geben auch leckeres Birkenwasser.

Wir sind mittendrin - in der Erntezeit für Birkensaft! Sie funktioniert von März bis zum Blattaustrieb im Mai. Der Baum pumpt die im letzten Sommer gespeicherten Nährstoffen in diesem Zeitraum aus den Wurzeln in die Knospen. Dann ist der "sprudelnde" Saftfluß von einem auf dem anderen Tag beendet. Wer jetzt eine Birke im eigenen Garten oder im Freundeskreis anzapfen darf, der hat Glück. Denn er kann einmal direkt die Kraft des Frühlings erleben. Allerdings sollten keine Bäume auf belasteten Böden (alte Industriebrachflächen, Straßenränder etc.) angezapft werden, da der Saft dann auch belastet sein kann. Da die Birke zu den Pionierbäumen gehört, wächst sie gerade auf Brachflächen gerne.

Das Ernten von Birkensaft ist eine schöne Sache, um Kindern und Jugendlichen die Natur näher zu bringen, privat ebenso, wie in der Schule. Denn zum einen erleben sie sichtbar, wie der Saft in einem Baum fließt und zum anderen gibt die Natur etwas leckeres :-) Passend dazu kann mit den Kindern das Naturerlebnisspiel "Baumtelefon" an einem liegenden Stamm gespielt werden.

Es gibt zwei Methoden der Safternte. Einerseits das Anbohren des Stammes und andererseits das Kappen eines Astes an seiner Spitze. Ich rate auf alle Fälle zur Astmethode, um dem Baum nicht der Gefahr einer kränkelnden Stelle im Stammholz auszusetzen. Bitte nicht fremde Bäume anzapfen, da es als Sachbeschädigung gelten kann, besonders bei der Stammmethode.

Für die Astmethode wird einfach ein Ast so abgeschnitten, daß das Ende einen Durchmesser von ca. 0,5 cm hat. Die Spitze wird in eine Glas-/ Plastikflasche gehängt und die Flasche stabil am Ast angebunden. Mit einer Folie wird die Öffnung abgedichtet, damit keine Insekten in die Flasche kommen - denn unter ihnen gibt es einige Feinschmecker dieses leckeren Saftes. Morgens die Flasche angehängt, kann abens schon der erste Saft geerntet werden. Die Astmethode gibt nicht die großen Mengen, aber für ein Glas täglich reicht es auf alle Fälle. Der Saft hält sich lediglich ein paar Tage im Kühlschrank. Er kann allerdings auch eingefroren werden, wobei nicht bekannt ist, wie die Inhaltsstoffe darauf reagieren. Auch mit Alkohol kann er 1:1 haltbar gemacht werden - aber dann nicht mehr für die Kinder...

Medizinisch hat der Saft auch einige Bedeutung, näher erforscht sind diese aber kaum. Zu dem Zweck kann ebenso der Tee aus den Birkenblättern verwendet werden. Birkensaft kann auch gekauft werden. So wird er z.B. in Finnland zu kommerziellen Zwecken geerntet.
Hier noch eine Zaubertrak-Forendiskussion über Birkensaft. Daraus geht z.B. auch hervor, daß Birkensaft früher zur Weinherstellung genutzt wurde. Vermutlich aus Ermangelung von reinem Trinkwasser.


Im Forum von Chefkoch.de gibt es auch eine interessante Diskussion zu dem Thema. Ein user hatte in einem russischen Laden eine 3 Liter Flasche mit Birkensaft gefunden und wollte nun mehr darüber wissen...

Übrigens:
Als Birkenwasser wird meist ein Auszug aus den Birkenblättern bezeichnet. Es wird z.B. gerne in Haarpflegemitteln verwendet.

Die Sandbirke war übrigens Baum des Jahres 2000. In dem entsprechenden sehr informativen Artikel auf Baum-des-Jahres.de geht es z. B. auch um die Weiblichkeit der Birken.

Donnerstag, 20. März 2008

116) Internationaler Tag des Waldes

Bild: www.naturtipps.de
Wald ist für den Menschen u.a. ein Ort zum Erholen, Entspannen, Tief-Durchatmen und - Spaßhaben...

Internationaler Tag des Waldes

Auf einem Waldspaziergang kommen wir an gefällten Baumstämmen vorbei. Der ideale Platz für das Spiel vom Baumtelefon.

Spielablauf:
Erzählen einer kleinen Vorgeschichte:
Tiere, die in einer Baumhöhle leben, bekommen alles mit, was an "ihrem" Baum passiert. Da gibt es eine Katze, die ihre Krallen unten am Stamm wetzt, ein Eichhörnchen, das von Ast zu Ast springt, der Marder, der hungrig nach Beute Ausschau hält oder auch einfach nur der Wind, der die Äste aneinanderschlägt. Das Baumtelefon leitet alles zu der Baumhöhle weiter... Laßt uns mal Vogel und Marder spielen...

Einer bleibt allein an einem Ende des Stammes stehen und die anderen verteilen sich am anderen Ende des Stammes. Dort legen sie ein Ohr auf den Stamm und schauen dabei von dem "Marder" weg. Dieser kratzt jetzt vorsichtig mit einem Schlüssel oder Stock an seinem Stammende. Langsam aber sicher immer ein wenig lauter, bis der erste sich meldet, der es gehört hat/ bis es alle mit ihrem Ohr am Stamm hören.
Dann stellen sich alle hin und versuchen das Kratzen über die Luft nun aus der gleichen Entfernung zu hören - meist ist es dazu viel zu leise.

Erklärung:
Der Baumstamm leitet über seine zig Wasseradern im Holz das Geräusch von einem Stammende zum anderen weiter. Ein Stammbewohner weiß somit immer gleich Bescheid, falls sich jemand über den Stamm zu ihm schleichen will...

Übrigens:
Durch die "Wasserleitungen" wird aus einem kleinen trockenen Aststück schnell eine "Schaumpfeife". Einfach ein Ende in etwas Seifenblasenflüssigkeit o.ä. tauchen und dann durchpusten. Am jetzt nasssen Ende entsteht eine regelrechte Schaumschlange. Falls es nicht klappt, ist der Ast vielleicht zu frisch oder zu lang. Am Besten geeignet ist weiches Holz von schnell wachsenden Baumarten (z.B. Fichte, Pappel, Weide). In richtig hartem Holz sind die Wasserleitungen wesentlich dünner und die Luft geht viel schwerer durch.

Was passiert eigentlich mit dem Holz am Wegesrand? Je nach Qualität wird daraus vielleicht Papier, ein Schrank oder Furnierholz. Vielleicht auch Gartenmöbel - das wäre schön. Denn Gartenmöbel sind zum Leidwesen der Tropenwälder sehr begehrt. Nur leider achtet kaum jemand darauf, ob das Holz auch aus FSC-Beständen oder anderen umweltverträglichen Einschlägen stammt. Dann docvh am Besten einheimisch gewachsene Möbel, da kann man eine bessere Übersicht behalten. Greenpeace hat jetzt mit einer medienwirksamen Kampagne auf das Problem des illegalen Holzeinschlages in den Tropenwäldern hingewiesen. Erschütternderweise ist die EU demnach ein nicht unbedeutender Abnehmer dieser illegalen Holzeinschläge...
Auch der Greenpeace-Bericht "Tatort: Amazonas - Täter: Mahagoni-Mafia" berichtet über die Probleme des illegalen Holzeinschlages.

Also, egal was für Holz oder Holzprodukte für den Alltag gekauft werden sollen, achtet darauf, daß es umweltverträglich geerntet wurde. Falls es keine Hinweise oder eindeutigen Informationen dazu gibt - nicht kaufen!!! Auch wenn es gerade super günstige Gartenmöbel sind oder das ideale Parkett zu günstigem Preis... Hier darf nicht der Preis enstscheiden! Wir nehmen uns selber die Luft damit...

Und Papierprodukte gibt es z.B. schon lange aus Recyclingpapier...

Auch der übermäßige Fleischhunger vieler Menschen wirkt zerstörerisch auf die klimaregulierenden Tropenwälder: darüber berichtet zum Beispiel Greenpeace in seinem Artikel "Wir essen Amazonien auf". Es ist eine Zusammenfassung des Greenpeace-Reports "Eating up the Amazon". deshalb: Wenn Fleisch, dann am Besten aus einheimischer biologischer Haltung.

Übrigens:
Obwohl mittlerweile bekannt ist, das die Fichte für viele Standorte in Deutschland ungeeignet ist, wurden nach dem großen Sturm Kyrill 2007 viele Flächen wieder mit Fichten aufgeforstet. Warum? Das kann hier vielleicht jemand in einem Kommentar erklären. Mir fällt nur das Stichwort "Geld" zu diesem widersinnigen Verhalten ein. Denn es ist bekannt und erwiesen, daß Mischwald wesentlich gesünder und sturmfester ist. Und Stürme soll es durch das veränderte Klima vermehrt geben... Aber er ist eben später "erntereif"...

Übrigens ist auch in Deutschland ein urwaldähnlicher Wald mit alters- und artenmäßigen Mischbeständen am optimalsten. Außerdem sollte er Totholz enthalten als Lebensraum für viele Tiere des Waldes. So gibt es bei europaticker zum internationalen Tag des Waldes den Artikel "Für den Fledermausschutz möglichst viele Altbäume erhalten und Totholz im Wald belassen"

So hat der Wald vielfältige Aufgaben:
- Lebensraum für Tiere und Pflanzen
- Klimaregulator
- Holzlieferant
- Wasserspeicher
- Erholungs- und Spielraum für uns Menschen

In dem Sinne wünsche ich einen erholsamen Waldspaziergang auf den langsam frühlingsgrün gesäumten Waldwegen zu Ostern.

Und wer am Rechner noch Spaß zum Thema Wald haben möchte, findet z.B. bei umweltspiele.ch Onlinespiele zum Thema Wald

Eine schöne Waldspielkartei für Spiele mit Kindern und Jugendlichen draußen in der Natur bietet die Seite learn-line.nrw.de.

Schützt die Wälder - Macht alle Mit!

Mittwoch, 19. März 2008

115) Frühlingsanfang - Online-Aktion: Phänologische Beobachtungen

Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister
Birnenbaum in Vollblüte

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804-1875)

Nun, gespannt warten wir alle schon auf den ersten Ruf des Kuckucks, um ihn dem NABU für sein Gewinnspiel zu melden. Außerdem wird die Natur begeistert beobachtet - alles erblüht dieses Jahr so schnell und früh, daß man schon aufpassen muß, nichts zu verpassen.
Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister, Birnenbaum in der Vollblüte

Phänologisch gesehen sind wir hier im Ruhrgebiet schon mitten in der Vollblüte der Forsythie. Meine Josterbeere treibt auch schon, die phänologisch interessanten Stachelbeeren müßten auch bald ihre Blätter austreiben. Und mit dem Blühbeginn der Birnbäume ist der Phänologische Erstfrühling auch vorbei.

Im Sozialen Netzwerk von Naturtipps interessieren bei den Phänologischen Beobachtungen also als nächstes zur Erkennung des Phänologischen Vollfrühlings der Blühbeginn der Apfelbäume, des Flieders und der Ebereschen.

Online-Aktion:
Meldet Euch beim Sozialen Netzwerk gratis an und meldet in der Gruppe "Phänologische Beobachtungen" diese Ereignisse, sowie Ihr sie beobachtet. Damit ist leicht zu erkennen, wie der Frühling durch das Land zieht.

Der Wetterstart des Frühlings wird laut Dipl.-Phys. Ansgar Engel von der Vorhersage- und Beratungszentrale des Deutsche Wetterdienstes gar nicht so frühlingshaft:
Zitat von der Seite des DWD:

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19.03.2008, 10:00 Uhr

Klassischer Fehlstart des Frühlings 2008:

In den Morgenstunden des Donnerstags, genauer gesagt um 6.48
Uhr mitteleuropäischer Zeit, beginnt nach astronomischer und
kalendarischer Definition der Frühling. Da nur einen Tag
später, am Freitag, Vollmond ist, und das Osterfest nach alter
Festlegung am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im
Frühling stattzufinden hat, kommen wir in diesem Jahr in den
Genuss eines ungewöhnlich frühen Osterwochenendes.
Dummerweise hat man in höheren Sphären noch nichts davon
mitbekommen, denn vom Frühlingswetter fehlt weiterhin jede
Spur. Statt Sonnenschein und milder Frühlingsluft entwickelt
sich erst einmal ein kräftiges Sturmtief namens MELLI, das von
Island her kommend über die Nordsee ziehen, und sich in der
Nacht zum Freitag und am Karfreitag bei uns mit heftigem Wind
und teils ergiebigen Niederschlägen austoben wird. Bis auf die
Tatsache, dass MELLI etwas weniger kalte Meeresluft
mitschleppt, und damit die Schneefallgrenze in Deutschland
vorübergehend bis in die mittleren Berglagen ansteigt, hat das
natürlich wenig mit Frühling zu tun. Und wenn sich das Tief
dann, nach kurzer Verweildauer, in Richtung Baltikum
verabschiedet, werden die Tore für die polare Kaltluft
pünktlich zu Ostern wieder so richtig weit geöffnet.
Somit dürfen wir über die Feiertage mit zahlreichen Wolken
rechnen, deren Hinterlassenschaft meist bis ins Flachland in
Form von Flocken daherkommt. Immerhin treibt die sporadisch
sichtbare Frühlingssonne die Temperaturen in den tieferen Lagen
tagsüber auf Höchstwerte über 0 Grad. Im höheren Bergland wird
es dagegen richtig winterlich mit Dauerfrost. In den Nächten
gibt es praktisch überall knackigen Frost. "

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Na dann lieber Osterhase, zieh Dich warm an! Besonders die bereits teilweise zweite diesjährige Nachzucht muß sich warm in das Hasennest einkuscheln...

Dienstag, 26. Februar 2008

097) Weidenhütte wächst weiter

Ups - mit Naturtipps surft Ihr am Puls der Zeit - und das war diesmal zu schnell! Der Post 097) sah heute morgen noch anders aus - ich hatte eine WWF-Nachricht weiterverarbeitet, die morgen erst kommen soll! Also, im Post 098) könnt ihr dann lesen, was Ihr heute morgen schon lesen konntet...was das ist?...Überraschung ;-)

Hier also die Alternative:

Im Post 084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten habe ich schon regelmäßig über mein Projekt der Weidenhütte geschrieben. Da der Post aber inzwischen sehr lang ist, gibt es nun hier die Fortsetzung:

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25. Februar

Hallo,
seht Ihr auch, was ich sehe - heute habe ich den ersten senkrechten Stab abgeschnitten, weil es zu eng wurde!!! Ich näher mich dem Ende - die Kinder können es kaum noch abwarten...



Bilder: www.naturtipps.de

Die Zeit hat es erlaubt - die Hütte wächst weiter. Die Zweige im Vorrat werden allerdings auch immer dünner - hoffentlich habe ich genug. Als nächstes muß ich jetzt überlegen, wie hoch sie werden soll und wie ich es dort oben flechte... das wird eng für mich in der Kinderhütte ;-)

Der Eingang ist schon höher als breit - noch passe ich durch.

Mittwoch, 20. Februar 2008

092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche

Ein gelber Schleier liegt in den Büschen...







Bilder: www.naturtipps.de

Hier im Rheinland sind sie schon seit fast 2 Wochen zu beobachten - die feinen gelben Schleier im Gebüsch von Parks und an Wegrändern. Die wärme- und sonnenliebende Kornelkirsche (Cornus mas) hat sich zum Winterende festlich gekleidet. Sie trägt solch einen zauberhaften zarten Schleier und wird doch immer mehr aus den Gärten verbannt. Denn auffällige Ziergehölze sind gefragt - die knallige Forsythie, der duftende Schneeball, die Zaubernuß als wahrer Winterblüher und die vielen anderen beliebten Ziergehölze.
Dabei ist sie sehr pflegeleicht, wächst relativ langsam und treib auch bei starkem Rückschnitt problemlos wieder aus...

Aber da ist unsere Bienen- und Vogelfreundin, die kalkliebende Kornelkirsche auf der Strecke geblieben.
Schade, denn was heut meist nur noch als Strauch bekannt ist, kann eigentlich ein stolzer Baum mit dem härtesten hier wachsenden Holz werden! Ihr Holz ist so massiv und schwer, daß es im Wasser untergeht! Laut Wikipedia ist es so hart, daß früher Speere und Speerschäfte sowie die Speichen der Wagenräder aus ihr gefertigt wurden.

Und Ihre Beeren sind berühmt für ihren hohen Gehalt an Vitamin C (70-125 mg/100 g Frischsubstanz) - oder besser waren, denn heut wird die Arbeit in der Küche gescheut. Ihre Früchte enthalten einen großen zweihäusigen Kern und leider wenig Fruchtfleisch.

Auf der Seite cornelissen.de wird allerdings von einer möglichen Renaissance der Kornelkirsche geschrieben, da es mittlerweile Züchtungen gibt, die deutlich mehr Fruchtfleisch bringen.
Übrigens gehört sie nicht zu den Kirschen, wie der Name vermuten läßt, sondern zu den Hartriegelgewächsen.

Wikipedia befaßt sich über viele Kapitel ausführlich mit der Kornelkirsche - es gibt viel zu schreiben über sie, da sie früher eine bedeutende Nutzpflanze war. Wer einmal Ihre Marmelade gekostet hat oder einen mit ihr zubereiteten Likör kosten darf, der schätzt sie auch heute noch. Wagenspeichen werden ja kaum mehr gedrechselt und wer macht heute schon seinen Spazierstock selber... Aber früher wurde vom Laub über die Rinde und das Holz bis zur Frucht alles verwendet - und die Blüten dienten den Honigbienen als erste Nahrung neben dem Weidenkätzchen. Auch medizinisch hat sie einige Bedeutung.
Es lohnt sich, bei Wikipedia in der Ausarbeitung von Dr. Josef Cornelissen, über den "Wunderbaum" genauer nachzulesen!

Wichtig für die Naturtipps ist vor allem ihre Ökologische Bedeutung.
Hier ein Auszug aus Wikipedia dazu:
"Auch heute noch hat die Kornelkirsche, obwohl sie im Duden und anderen Wörterbüchern als „Ziergehölz“ bezeichnet wird, ihren praktischen Nutzen: der Herzwurzler hat ein intensives Wurzelsystem mit starker Adventivwurzelbildung, das erosionsgefährdeten Boden gut befestigt. Da sie schnittfest ist und selbst bei starkem Rückschnitt wieder ausschlägt, eignet sie sich auch gut als Hecke (empfehlenswerte Größe: 150–200 cm hoch, 70–100 cm breit). Mit ihrer Trägwüchsigkeit und maximalen Wuchshöhe von etwa 8 m passt sie gut in die heutigen kleinen Gärten. Hinzu kommt, dass sie gegen Luftverschmutzung widerstandsfähig sein soll, von keinem bedeutenden Schädling befallen wird und ihre Rinde nicht unter Wildverbiss zu leiden hat. Allerdings gehört sie zu den Bäumen und Sträuchern, die im Herbst am frühesten ihr Laub verlieren, oft schon Anfang Oktober.

Sie hat auch ihren Wert für einheimische Tiere: Blätter und Triebe werden gern von verschiedenen Wildarten wie Feldhase und Reh angenommen. Die nektar- und pollenreichen Scheibenblüten sind im Frühjahr neben der Salweide erste Nahrung für Honig- und Wildbienen. Die Kirschen werden von einer Anzahl Vogelarten wie Kernbeißer, Dompfaff, Kleiber und Eichelhäher sowie Haselmaus und Siebenschläfer gefressen. Auch Fliegen und manche Käferarten wie der Flache Glanzkäfer ernähren sich von ihren Pollen und ihrem Nektar.

In Nordrhein-Westfalen warb die Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (LÖBF) im Frühjahr 2000 in Pressemitteilungen für die Anpflanzung von Kornelkirschen. Bereits 1998 hatte sie die Kornelkirsche in einer Pressekampagne zur Pflanze des Monats März gekürt. Sie sei der als Vorfrühlingsblüher häufig angepflanzten, aus China stammenden Forsythie ökologisch weit überlegen, da sie den Bienen wesentlich mehr Nahrung gebe und zudem die Früchte im Herbst eine begehrte Vogelnahrung seien."


Wie auch immer, wer noch Platz im Garten hat und einen ökologischen und leckeren Strauch sucht, der liegt bei ihr richtig. Nur ist im Herbst dann die Frage, wer ernten darf... unsere gefiederten Freunde oder wir.

Kinder:
Da das Pflücken der Früchte sehr mühsam ist, diese aber am Busch zum Teil recht niedrig hängen und der Busch dornen- und stachelfrei ist kann daraus zum Beispiel eine Kinderaktion mit anschließendem Marmeladekochen gemacht werden. 1:1 mit Äpfeln gemischt ist sie auch nicht mehr so intensiv im Geschmack (und es gibt mehr Marmelade).
Aber Achtung, nur die ganz reifen Früchte ernten. Am Besten ist es sogar, einfach den Busch/ Baum amzuschütteln und die Früchte aufzulesen - wobei die Erntezeit sich durch verteiltes Abreifen über 2 - 3 Wochen ziehen kann.

Geschenkidee:
Schenkt zum Richtfest doch den glücklichen neuen Gartenbesitzern eine Kornelkirsche mit leckeren Rezepten für die Beeren und noch mehr leckeren Rezepten. Wichtiger Tipp dazu: die Beeren erst zur Vollreife ernten, wenn sie bereits weich und dunkelrot werden. Vorher sind sie noch zu sauer. Die Kerne lassen sich am Besten nach dem Kochen entfernen, indem das Muß durch ein Sieb gestrichen wird (Flotte Lotte, Passiersieb).

Namenskunde:
Eine sehr interessante Seite zu dem Namen "Cornelissen" und somit der Kornelkirsche bietet die Seite cornelissen.de, erstellt von Dr. Josef Cornelissen. Er befaßt sich auf seiner ausführlichen Seite zu diesem Namen auch mit dem Cornelius-Kirschen-Baum und hat den absolut umfangreichen Text bei Wikipedia erstellt.

Macht alle Mit!
Gebt diesem Allroundtalent eine Chance im Garten, auf dem Vereinsgelände und vermehrt auch wieder auf öffentlichen Flächen! Noch ist Pflanzzeit!

Montag, 11. Februar 2008

084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten

Schön, daß Ihr Euch für Weidenhütten interessiert - warum sonst solltet Ihr nach der überschrift hier lesen...! Allerdings - eins gleich im Voraus - dies wird keine klassische Weidenhütte und hier gibt es auch keine Anleitung zum Bau einer üblichen Weidenhütte - die bekommt Ihr im Post 014) Weidenhütte selber bauen. Unter einer "klassischen Weidenhütte" verstehe ich eben solche, wie sie in dem Post beschrieben werden: sie sollen später wieder austreiben und es ist reichlich Platz vorhanden.

Aber seht selber, was hier passiert - wie die Hütte "wächst"!

Bei uns steht aber nur eine kleine Ecke im Garten unter großen Zedern und Lebensbäumen zur Verfügung. Dort ist es trocken und dunkel - zum Austreiben und wachsen zu dunkel.
Da mir Kinderspielhäuser aus Holz zu massiv sind für solch eine kleine Ecke und Plastik unökologisch und zu auffallend ist, habe ich mich für Weidenzweige entschieden. Selbst wenn die Hütte nicht allzu lange halten sollte, weil sie verrottet - die Kinder werden ihren Spaß haben.
Im Kindergarten stehen Kopfweiden, deren Zweige ich verwenden darf. Sie sind noch recht jung, so daß die dicksten Zweige unten einen Durchmesser von maximal 2.5 cm haben. Aber für die kleine Gartenecke ist das ideal! Und da Weidenhütten im Winter/ Spätwinter am Besten zu bauen sind, geht es jetzt endlich los!

In diesem Post werde ich immer wieder ergänzen, wie es weitergeht, also bitte zum Nachlesen der Fortschritte auf diesen Post 084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten kommen!

Im Social Network "Naturtipps" gibt es passende Videos:
- YouTube: Survival! Folge 2/04/07 Korbflechten
- YouTube: Weiden flechten und schneiden mit Alexander Rösch (mdr)

Bilder: www.naturtipps.de, mit dieser Quellenangabe dürfen alle Bilder dieses Artikels übernommen/ veröffentlicht werden.

Oben, also unter diesem Absatz steht der aktuellste Eintrag und ganz unten steht der erste Beitrag. Dann muß nicht jedesmal soviel gescrollt werden! Also, viel Spaß beim Mitverfolgen und Nachlesen dieses
Versuches, eine Weidenhütte zu bauen und flechten!

Los geht es (beim ersten Mal ganz unten auf der Seite!):


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25. Februar
Da der Post hier allmählich zu lang wird, geht es im Post 097) Weidenhütte wächst weiter
weiter...

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24. Februar

Bilder: www.naturtipps.de

Endlich wieder an der Hütte - nach einer Woche Pause... Und auch gleich wieder ein gutes Stück geschafft.

Mittlerweile lege ich mir die Zweige auch auf der anderen Seite der Hütte griffbereit zurecht, da es mühsam ist, sie immer wieder durch die Enge zu fädeln.
Mein Werkzeug bei dieser Aktion ist übrigens recht sparsam:
- große Astschere
- kleine Astschere
- Kneifzange
- Bindfaden, Draht

Mit der Kneifzange drücke ich die Äste vor, wenn ich sie stark biegen muß, besonders an den Enden. Dann brechen sie nicht ganz so leicht, sondern haben mehrere vorgegebene Stellen zum Biegen:

Mit Bindfaden und Draht habe ich provisorisch das Dach oben zusammengebunden, das wird später dann richtig sortiert - sieht momentan echt chaotisch aus... Da es so eng ist unter den Bäumen, hatte ich die Äste bereits gekürzt oben. Allerdings wünsche ich sie mir manchesmal länger zum besseren Fixieren. Aber nun, die Hütte wird am Ende warscheinlich nicht so hoch, also sind sie lang genug...






Na, das sieht doch immer mehr nach einer Hütte aus...
Das Vorwärtskommen wird langsam leichter, da ich an immer mehr Stellen bereits Stäbe überspringen kann. Leider muß ich aber auch aufpassen, daß die waagerechten Äste nicht dicker sind als die senkrechten, sonst knicken mir diese noch ab. Also komme ich doch nicht viel schneller vorwärts - aber für die Hände ist es nicht mehr sooo anstrengend... Die dicken Enden werden jetzt abgeschnitten.
Da das Geflecht am Eingang nicht so schnell wächst, wie an den Kreuzungspunkten, arbeite ich dort die agbeschnittenen Enden zum Teil mit ein.

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17. Februar

Ein sonniger Sonntag mit frostigem Morgen. Die Schneeglöckchen liegen flach, dafür glänzen überall Eisblumen auf den Autofenstern. Den Vormittag verbringen wir bei einem gemütlichen Frühstück drinnen und winden uns einen Weidenkranz. Als Kind hatte ich einmal einen Kranz aus Zweigen einer Trauerweide geflochten und ihn in Wasser gelegt. Der Kranz trieb aus und bekam Wurzeln...
Dieses möchte ich nun mit einem Kranz unserer Kopfweidenzweige ausprobieren. Ich nehme also ein paar dünnere Zweige und winde mit den Jungs zusammen einen kleinen Kranz, der in eine Schale paßt. Nachdem er möglichst flach gedrückt und gerückt wurde haben wir ihn so ins Wasser gelegt, daß er gerade schwimmen möchte. Ein Teil schaut also heraus und ein Teil ist im Wasser. Beim Winden habe ich darauf geachtet, daß die meisten dicken Enden nach unten schauen, so sind sie jetzt im Wasser. Ein Ende wurde nachträglich entsprechend gekürzt. Mal schauen, ob wir zu Ostern einen grünen Kranz als Eierversteck haben...

Zum Nachmittag war ich dann wieder eine Stunde draußen. Die Zweige, welche mir zum Flechten zur Zeit zur Verfügung stehen, sind nur noch recht dünn. Ich entschließe mich schließlich, morgen erst den Rest aus dem Kindergarten zu holen und dann weiterzumachen. Die dünnen Zweige hebe doch doch lieber für den oberen Teil der Hütte auf.


Ein Fortschreiten ist beim Flechten zu merken. Die Wand ist mittlerweile höher als unser kleiner Jägerzaun. Und da die Wände langsam schräg hoch laufen. überspringe ich nun an einer zweiten Stelle eine Senkrechte.
Außerdem flechte ich den Stamm eines kleinen abgestorbenen Lebensbaumes nicht mehr mit ein, da er zu senkrecht steht. Das sind so die kleinen Freuden des Flechtens...







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16. Februar

Super Sonnenwetter lockt aus dem Haus, aber da es doch noch morgendlich kalt ist, wird ersteinmal im Haus gebastelt. Was liegt näher, als mit den beiden Jungs aus kleinen Resten, dünnen Stöckchen, eine Weidenhütte für die kleinen Spieltiere zu flechten.
Eine alte eingerissene Baumscheibe als Unterlage ist schnell gefunden und vorgebohrt.Danach werden die Stüzen der Hütte durch die Löcher gezogen - der zweijährige fädelt die Zweige ein und der vierjährige zieht feste daran, um sie möglichst stabil zu bekommen. Denn durch das Trocknen schrumpfen sie ja noch im Durchmesser. Unten noch alle Zweige gleichlang abschneiden. Wir lassen sie noch ein wenig länger, falls sie nach dem Trocknen nachgeschoben werden müssen - eine Stelzenhütte. Anschließend flechten wir zu dritt die Wände - bis es den Kindern hoch genug ist. Dann wird oben mit einem dünnen Zweig das Dach zusammengebunden. Die Tiere stehen sicher drinnen und von außen können sie noch mit Kinderhänden erreicht werden. Natürlich wurde auch an einen Eingang gedacht... Oben sieht die Hütte aber doch noch reichlich strubbelig aus... Also zur Schere gegriffen und das Ganze etwas handlicher machen...











Na, sieht doch prima aus, unsere erste Weidenhütte:




Nach dem Erfolgserlebnis ging es dann gleich draußen weiter... leider nicht so einfach. An der ersten Stelle wird das Geflecht zu eng und ich überspringe schließlich einen Zweig - ein Fortschritt! Denn es wird enger, weil ich höher komme!

Mittlerweile sind auch die dicken Äste verarbeitet und es flechtet sich insgesamt leichter, aber auch langsamer. Trotzdem, meine Hände freut es. Schließlich ecke ich am zukünftigen Tisch dermaßen an, daß es für heute reicht. Immerhin, mittlerweile kann schon fast von einer Wand geredet werden:


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14./15. Februar

Das Wetter war ungemütlich kalt. Da ich die "Pfosten" wohl doch zu dicht zusammen gestellt habe - 20 cm - ist das Flechten sehr anstrengend. Ab und an ziehe ich einige Zweige durch, da ich aber ohne Handschuhe besser arbeiten kann, sind die Finger schnell feucht kalt wie das Wetter.... Nun, ich habe Zeit und spiele lieber mit den Kindern und kümmer mich - mit Erfolg - mit einem Bekannten um den Rechner. Wobei ich mehr staunend daneben sitze, was er alles macht.

Dafür kann ich jetzt Bilder von den geschnittenen Bäumen aus dem Kindergarten hochladen - super! Und danke an den Fachmann!

Jedes mal zum Schneiden ist die Kamera zuhaus geblieben - darum habe ich extra eine Weide noch stehen gelassen zum Photographieren... So groß also stehen die Zweige in Himmel... Eigentlich sollten sie mal ein Weidengang werden...
Die Köpfe der Bäume sind in einer Höhe, daß ich ohne Leiter nicht arbeiten kann - ich muß schon zu ihnen hinaufsehen. Für Tiere, die sich hier ihr zuhaus einrichten wollen ist das ideal.
Ob mit oder ohne Zweige, ob alt oder jung - Kopfweiden sind immer dekorativ. Wie schön die junge Rinde grün glänzt im Blitz.
Hier ist geradestehen nicht angesagt, auch wenn alle in der Reihe stehen...





Da die Bäume schneller gewachsen sind, als sie geschnitten wurden, mußte im vergangenen Jahr die Motosäge ran. Dadurch gibt es große Astflächen, die die Bäume nun zuwachsen müssen - ideal zum Entwickeln von Höhlen.





In dieser Höhle zum Beispiel habe ich ein altes Vogelnest gefunden. Es war wohl vom vorletzten Jahr, da es schon fast ganz Erde geworden war. Die Weide ließ schon ihre ersten zarten Wurzeln reinwachsen oben in luftiger Höhe...
Ein letzter Blick, bevor auch die letzten Zweige geschnitten werden.








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12. /13. Februar

Im Kindergarten habe ich die letzten sechs Kopfweiden geschnitten. Auch wenn die Bume noch klein sind, sind nun soviel Äste da, daß ich anschließend vielleicht noch etwas im Kintergarten bauen kann.

Aufgrund technischer Probleme kann ich die Bilder dazu nicht inline stellen - sie werden später folgen! Momentan muß ich zu Nachbarn ausweichen - gut, daß es sei gibt! Überhaupt ist gute Nachbarschaft etwas tolles!!! Zum Spaß haben, zum Diskutieren, zum Feiern und eben auch zum Helfen! So, jetzt muß ich aber rüber und ihnen als Dankeschön dasleckere Brot aus dem Post 065) backen

Jedenfalls kann ich Euch von meinem Muskelkater am 13. Februar schreiben - da passierte nämlich dann nichts bei der Hütte. Solch ein Ganzkörpertraining auf der Leiter bin ich momentan als Mutter und Netzsurferin nicht gewöhnt... :-(
Es gab mal andere Zeiten, zum Beispiel, als ich der Landwirtschaft und sptäter in einer Schäferei gearbeitet habe... aber heute ist mein Körper so etwas nicht mehr gewöhnt - na, das wird sich auch wieder ändern! Der Bau der Hütte ist schließlich ein gutes Training.

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11. Februar

Heute mußte erstmal Nachschub ran. Also war ich nachmittags 1 1/2 Stunden am Kindergarten und habe wieder Kopfweiden geschnitten. Da es noch recht junge (wenn auch hohe) Bäume sind, ergaben 6 Bäume zusammen ein schweres Bündel.
Zuhaus ging es 1 Stunde weiter mit dem Flechten. Die Bretter, die zur Fixierung der Haltestangen angebracht waren, habe ich schließlich wieder abgemacht - so hoch bin ich nun immerhin schon, daß sie mich beim Arbeiten behindert haben. Die Stangen waren zu unflexibel - geschafft beende ich den Tag. Und schon ist klar, woher die berühmt Frühjahrsmüdigkeit kommt. Die Tage und die Aktivitäten werden länger und anstrengender. Der ganze Körper ist verkatert. Am Ende der Woche werde ich entweder fit wie ein alter Turnschuh sein oder schachmatt... Egal, hoffentlich steht die Hütte dann. Vor allem muß ich die letzten schönen Tage noch nutzen, denn bei Regen und feuchtem Wetter lockt es mich nicht, mit klammen Fingern das Holz zu ziehen und zu biegen... Also morgen nocheinmal im Kindergarten Zweige schneiden, damit die Bäume fertig sind für den Frühling und weiter flechten. Das Flechten macht richtig Spaß - besonders das Ergebnis gefällt mir immer mehr. Solche natürlichen Flechtmatten sind einfach schön! Wie waren doch die Alternativen zur Flechthütte - Miniholzhütte oder Plastikhaus...



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10. Februar

Es ist Sonntag, das ungewöhnlich warme Februarwetter hält an. Während ich unter dem zukünftigen Dach stehe und anfange, die ersten Zweige einzuflechten, geht ein Prospektverteiler im ärmellosen! Shirt durch die Sonne vorbei. Da ich aber unter den Bäumen im Schatten arbeite, trage ich meine Winterjacke. Die Kinder spielen zeitweise mit draußen - auch in Winterjacke, denn der Schatten ist kühl.
Während ich also die ersten Flechtversuche unternehme, starten die Kinder die erste Invasion der Hütte. Zweige wollen sie keine bringen, stattdessen klettern sie lieber über Zaun und Pfosten und stürmen ein letztes Mal von hinten den Platz...
Immer wieder unterbrochen von Familie, kochen und co. ist das Tagesergebnis eher mager. Das Flechten ist mühsam, da die Zweige für einen Abstand von 20 cm doch zu starr sind... Am Ende sind die Hände vom Flechten und der Körper vom Bücken, Ziehen und Aufstehen müde... Aber das Geflecht sieht schön aus! Schon immer wollte ich mal etwas aus Zweigen flechten. Die Hütte ist jetzt der Einstieg zu diesem Kindheitstraum.






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09. Februar 2008

Eine kleine vertrocknete Kiefer wird so abgesägt, daß der untere Teil noch für einen Tisch genutzt werden kann. Entsprechend muß die Hütte aber auch darum herum gebaut werden. Also stabilisiere ich erstmal mit zwei Brettern, an denen ich die Stützen anbinde.

Die zur Verfügung stehenden Äste sind eigentlich zu dünn (2 cm anstatt 3 - 5 cm), aber auch das erschüttert mich nicht. Schließlich ist das Ganze ein Experiment und die Kinder freuen sich auf alle Fälle schon darauf!
Heute konnte ich zwischen Familie und naturtipps.de immerhin die Stöcke fixieren und größtenteils oben zusammenbinden. Die Taten gehen schnell, aber bis alles beisammen ist und ich mir überlegt habe, wie es klappen könnte in der verwinkelten Ecke...
Morgen geht es weiter - das Wetter ist ja ideal dazu!




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08. Februar 2008

Die Zweige habe ich schon im Dezember von den Kopfweiden im Kindergarten geschnitten. Heute dann ging es endlich los. Erst mal mußte das ganze Totholz in der geplanten Ecke entfernt werden. Die schöne große Zeder hat langsam alle Sträucher unter sich ausgetrocknet. Nun kommt also eine Weidenhütte in die Ecke. Sie soll nicht wurzeln, sondern einfach den Kindern Spaß machen.



Außerdem habe ich die Zweige in der kleinen Ecke eingesteckt. Die Hütte wird ca. 1,50 m mal 1,80 m und 1,75 m hoch... Ein dekorativ vergabelter Rest von einer vertrockneten Kiefer bleibt in der zukünftigen Hütte stehen und soll später zu einem Tisch umgebaut werden.