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Donnerstag, 7. August 2008

212) Bundesweite Aufnahme der monatlichen Stromertragsdaten von PV-Anlagen

Habt Ihr eine Photovoltaikanlage? So eine richtig tolle, die Strom einspeist in das öffentliche Netz, oder Euer eigenes Netz versorgt?!

Super, die wünsche ich mir auch - nur leider fehlt das Geld/ fehlen Sponsoren dazu... Das Dach mit unbeschatteter Südlange ist vorhanden bei uns...

Das soll aber nicht das heutige Thema sein. Nein, es geht um eine Aktion des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV). Denn er sammelt PV-Ertragswerte aus ganz Deutschland, wertet sie aus und veröffentlicht sie.

Also, wer noch nicht dabei ist:

Hier geht es zur bundesweiten Aufnahme der monatlichen
Stromertragsdaten von PV-Anlagen
, durchgeführt vom
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) Bundesgeschäftsstelle Aachen

Macht alle Mit!


Naturtipps macht bis Ende August Urlaub - deshalb gibt es kurze Texte und selten Bilder...
Und bis 31. August könnt ihr noch mitmachen bei der Naturtipps-Jubilaeumsaktion "Aktive Haende".


Übrigens:
bei Twitter könnt Ihr alles rund um den Blog unter "Naturtipps" verfolgen

Dienstag, 24. Juni 2008

192) Neue Photovoltaikanlagen vor 2009 in Betrieb nehmen!

Bild: www.pixelio.de/ R. B.
Fördergeldfristen bei Solarenergie beachten und Installationsaufträge entsprechend zeitlich absichern...


Die Politik hat entschieden - die Wirtschaft muß reagieren, jeder einzelne Investor muß reagieren - auch Privatinvestoren und Bauherren sollten reagieren und vorsorgen:

es geht um die Senkung von Fördergeldern für Solaranlagen ab 2009. Dazu gibt es einen Artikel auf der Seite des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V. gefunden. Wichtig: schauen Sie für aktuelle Änderungen auf der Webseite direkt nach!:

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Inbetriebnahme der PV-Anlage vor dem 31.12.2008 fordern

Empfehlung für Bauwillige

Die Vergütung für eine PV-Anlage, die erst nach dem 31.12.2008 ans Netz geht, wird 8 Prozent niedriger sein, als wenn die Anlage noch in diesem Jahr ans Netz geht.

Die Idee, jetzt noch schnell vor dem 31.12.08 eine PV-Anlage ans Netz zu bringen, kommt deshalb natürlich Vielen. Das bedeutet, die Nachfrage nimmt vorübergehend erheblich zu. Steigende Nachfrage bedeutet steigende Preise und steigende Wartezeiten. Im nächsten Jahr aber geht das Interesse schlagartig auf Null zurück, es sei denn, die Installateure können ihre Verkaufspreise erheblich senken. Eine sehr ungesunde Entwicklung.

Einige Installateure versuchen diese Situation auszunutzen und sich gegenüber ihren Installateurs-Mitbewerbern Vorteile zu verschaffen, indem sie mehr Aufträge annehmen, als sie überhaupt in diesem Jahr fertigstellen können. Wir gehen davon aus, dass nur wenige Installateure sich so verhalten. Ein zukünftiger Solaranlagenbetreiber kann jedoch häufig nicht beurteilen, wie vertrauenswürdig der von ihm ausgewählte Installateur ist.

Wir empfehlen deshalb den bauwilligen (zukünftigen) Anlagenbetreibern vorsorglich, bei Abschluss eines Kaufvertrages für ihre PV-Anlage eine "Konventionalstrafe" zu vereinbaren, die folgenden Inhalt haben kann:

"Firma xyz sagt eine vollständige Fertigstellung der PV-Anlage bis zum #### verbindlich zu. Wenn die PV-Anlage nicht bis zu diesem vereinbarten Termin fertig gestellt ist und wenn sie nicht mehr im Jahr 2008 ans Netz angeschlossen wird, verpflichtet sich die Firma xyz zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 8 Prozent des vereinbarten Kaufpreises - nämlich ### Euro. Diese wird zum 31. Januar 2009 fällig."


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Also aufgepaßt und vorausgedacht!
Macht alle Mit - die bauwillig sind und die Fördergelder noch nutzen wollt...
Und schaut regelmäßig auf dem Hauptportal nach Ergänzungen des Artikels nach!

Aber wer weiß, vielleicht gleicht der Preisverfall ab 2009 den Wegfall der Fördergelder auch aus...

Mittwoch, 14. Mai 2008

160) Bauen und renovieren mit Lehm

Bild: www.pixelio.de/ claudiodossi
Lehmarbeiten können richtig Spaß machen!


Von April bis September ist es wieder soweit - die Lehmbausaison läuft. Und wer eine Renovierung plant, für den ist der Baustoff Lehm vielleicht gerade das Richtige. Denn er ist nicht nur energiearm in der Anschaffung sondern z.B. auch gut zu verarbeiten, schadstofffrei (er bindet sogar noch Schadstoffe), raumklimaregulierend, holzschützend und günstig...

Eigentlich genug Gründe, sich einmal genauer mit ihm zu beschäftigen...

Der BUND hat dieses mit einem Ökotipp gemacht:

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Lehm als Baustoff

Lehm muss nicht erst zu Ziegeln gebrannt werden, um sich als Baustoff zu eignen. Weltweit leben immerhin rund ein Drittel der Menschen in Lehmhäusern.

Auch im hiesigen Fachwerkbau spielte Lehm einst eine wichtige Rolle. Zu Recht, findet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Denn Lehmsteine, Lehmplatten und Lehmputz haben viele gute Eigenschaften. Ungebrannter Lehm kann sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Wände aus Lehm sorgen deshalb für eine konstante und gesunde Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Das schont die Schleimhäute der Anwohner und reduziert das Risiko für Erkältungskrankheiten. Auch die Gefahr der Schimmelbildung sinkt. Schließlich kann Lehm Gerüche und Feinstaub absorbieren.

Auch für die Umwelt bietet Lehm als Baustoff einige Vorteile. Bei der Herstellung von Lehmbausteinen wird nur etwa ein Prozent der Energie verbraucht, die zum Beispiel für Mauerziegel nötig ist. Lehmwände helfen darüber hinaus, den Energieverbrauch und die Heizkosten eines Haushalts zu senken, weil sie sehr gut Wärme speichern können. Beim Verputzen bieten sich viele Möglichkeiten, kreativ mit Farben und Formen zu arbeiten. Tapeten und Wandfarben werden überflüssig.

Für das Bauen mit Lehm gibt es mittlerweile ein breites Angebot an Techniken und Produkten. Wer es versuchen möchte, sollte sich vorher von Fachleuten beraten lassen. Mehr unter www.dachverband-lehm.de.



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Im folgenden noch ein aktueller Artikel der Firma Hock über Lehm. Die Firma produziert übrigens auch Dämmaterial aus Hanf:

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Wohngesunder Lehm



Der älteste Baustoff der Welt ist heute aktueller denn je


(djd/pt). Viele moderne Baumaterialien sind zwar praktisch und kostengünstig, einen hohen Preis zahlen Hausbesitzer und Mieter aber später oft über ein ungünstiges Raumklima oder - im schlimmsten Fall - mit Schadstoffemissionen, die in die Innenraumluft entweichen. So enthalten manche Wandfarben flüchtige organische Substanzen (VOCs) oder wirken auf der Wand wie eine Dampfsperre, die keine Luftfeuchtigkeit passieren lässt. Gerade private Bauherren wenden sich deshalb immer öfter Baustoffen zu, die sich bereits seit Jahrtausenden bewährt haben. Sie sind schon deshalb ganz natürlich, weil zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung die Erfindung chemischer Hilfsmittel noch in weiter Ferne lag.

Bewährtes Baumaterial seit Jahrtausenden


Im Zuge dieser Entwicklung erlebt auch der älteste Baustoff der Welt eine Renaissance: Lehm, den die Menschen schon ganz am Anfang ihrer Sesshaftwerdung als Baumaterial benutzt haben, ist sowohl bei der Renovierung von alten Fachwerkhäusern als auch im Trockenbau bei Neubau und Modernisierung immer häufiger anzutreffen. Die Nördlinger Firma Hock, ein Spezialist für wohngesunde Bau- und Dämmstoffe, bietet den Baustoff in leicht verarbeitbaren Formen an, mit denen auch Heimwerker gut zurechtkommen, etwa als Trockenbauplatte, Bauelement, Lehmputz oder Lehmmörtel (Informationen und Verarbeitungshinweise: www.procrea.de).

Lehm für ein gutes Klima


Das Naturmaterial erfreut sich bei Haus- und Wohnungsbesitzern vor allem wegen seiner bauphysikalischen Eigenschaften großer Beliebtheit. So hat Lehm die Fähigkeit, Flüssigkeit aus der Raumluft in hohem Maße aufzunehmen, zwischenzuspeichern oder nach außen abzugeben. Damit trägt der Baustoff dazu bei, die Luftfeuchtigkeit bei den medizinisch empfohlenen 40 bis 60 Prozent stabil zu halten. Lehm ist zudem vollkommen emissionsfrei und kann sogar die elektromagnetische Strahlung im Innern der Räume deutlich verringern. Daneben schätzen Freunde des natürlichen Wohnens die angenehm dezente Ausstrahlung des Materials, das sich gestalterisch hervorragend mit Holz und Steinmaterialien kombinieren lässt.

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Linktipps zum Renovieren und Bauen mit Lehm:

- baudochmitlehm.de, eine private Seite über die Renovierung eines alten Fachwerkhauses
- Lehmdiscount
- oekoadressen.de ergibt bei dem Stichwort "Lehm" über 100 Treffer
- lehmbau.com
- Lehmbauforum mit Linkliste zum Thema
- moderner-lehmbau.com mit Linkliste zum Thema
- Lehmbaukurse gibt es z.B. bei lehm.bau.ms/

Montag, 14. April 2008

137) Der Traum vom Gartenteich als Biotop

Bild: www.pixelio.de/ Stephan Dietl
Gartenteiche machen Spaß, auch ohne Goldfische


Aktuell zum Frühling hat der NABU ausführliches Informationsmaterial zu Gartenteichen veröffentlicht und jetzt noch einmal darauf hingewiesen:

Wasserparadiese vor der Haustür
Gartenteiche anlegen und bepflanzen

Daraus geht vor allem hervor, daß ein ökologisch sinnvoller Gartenteich mit einheimischen Fischen besetzt werden sollte und kein Goldfisch oder Koiteich sein sollte. Eigentlich leicht verständlich, da sich beide gerne von Insektenlarven und co ernähren und die möchte man in einem ökologischen Teich ja gerade fördern. Ein paar Beispiele gibt es auf der NABUseite...

Wer also Spaß hat am Beobachten der einheimischen Tierwelt und einen ausreichend großen eigenen Garten besitzt, der kann ja mal überlegen, ob ihm das Leben am Gartenteich Freude macht! Besonders für Kinder bietet solch ein Teich eine gute Möglichkeit zum Beobachten der Natur - aber vorsicht mit kleinen Kindern!!! Für sie reicht ja schon eine Pfütze zum Ertrinken...

Übrigens gibt es für ganz große Gärten auch Angebote von Schwimmteichen - also Teichen, in denen auch gebadet werden kann - für Nichtschwimmer mit Schwimmhilfe und unter Beobachtung bitte.
Einen lustigen Bericht mit vielen Bildern über den Bau eines solch großen Teiches in Ungarn findet ihr auf der Seite von fuellbrandt.de:
Irgenwo in Ungarn / Somogy - Unser Gartenteich.

Über private Erfahrungen mit einem Badeteich berichtet auch die Seite gabriele-friedrichs.de, u.a. mit vielen Linktipps zu dem Thema. Nach dem Motto:
"Badeteich oder Schwimmteich - ein Erlebnis - ein Luxus im eigenen Garten !!
Warum nur einen Gartenteich bauen, wenn man darin auch schwimmen könnte ?"

Und da habt Ihr dann auch die beiden Stichwörter zum Googlen:
"Badeteich" und "Schwimmteich"

Im Sozialen Netzwerk Naturtipps gibt es in der Rubrik Videos unter 137) wieder passende Videos zum Thema. Von der Anlage über die Pflege bis hin zur Nutzung und den Bewohnern, z.B. Wasserläufer und zum Eisbaden...

Und ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß beim Anlegen und Genießen des eigenen Gartenteiches :-)

Samstag, 5. April 2008

129) Gartenmöbel als Klimakiller


Sie sehen gut aus, sie wirken natürlich und sie sind bequem - Gartenmöbel aus Holz. Aber Achtung: Nicht jedes Holmöbel ist auch umweltverträglich hergestellt worden. Viele Gartenmöbel aus Tropenholz sind auch im Deutschen Verkauf aus illegalen Urwaldeinschlägen!
Deshalb fordert Greenpeace in einer aktuellen Aktion:
Wenn Gartenmöbel, dann aus FSC-Holz!

Hier der dazu auf der Greenpeaceseite erschienene Artikel:

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Konfisziert: Klimakiller Gartenmöbel
Greenpeace-Aktivisten entdecken Gartenmöbel aus Urwaldzerstörung

Es ist Sonnabendvormittag. Im Holzmarkt Ziller, einem Vertragshändler der Hagebau-Gruppe, ist heute nicht nur die gewohnte Kundschaft unterwegs. Bei den Gartenmöbeln tut sich etwas: Greenpeace-Aktivist/innen haben dort Möbel aus Teak, Akazie und Shorea (Meranti oder Bangkirai) gefunden – alles Tropenhölzer, die größtenteils aus Raubbau am Urwald stammen. Aus Protest gegen die Urwald- und Klimazerstörung kennzeichnen die Aktivisten die Möbel als konfisziert.


  • "Konfisziert!" Greenpeace-Aktivist/innen haben im Baumarkt Ziller Gartenmöbel aus Tropenholz gefunden und gekennzeichnet. Das Holz stammt aus Urwaldzerstörung.
  • Bildergalerie starten
  • Mit Gartenmöbeln aus Tropenholz ohne FSC-Siegel täuschen die Baumärkte ihre Kunden. Diese kaufen die Möbel, ohne zu wissen, dass sie damit den Klimawandel und das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten beschleunigen, sagt Corinna Hölzel, Urwaldexpertin von Greenpeace. Die letzten Urwälder sind unsere globale Klimaanlage und beheimaten bedrohte Arten wie den indonesischen Orang-Utan.

    Plantagenholz ist leider in der Regel nicht besser als Holz aus direktem Einschlag. Für die Monokulturen – darunter auch Eukalyptuspflanzungen - wird im großen Stil Urwald zerstört. Abholzung und Brandrodung verursachen bereits ein Fünftel der globalen Treibhausgasemissionen. Greenpeace fordert deshalb den deutschen Holzhandel auf, nur noch zertifizierte Produkte aus ökologischer Forstwirtschaft anzubieten.

    In Deutschland erhältliche Gartenmöbel aus Holz stammen vor allem aus Vietnam und Indonesien. Im vergangenen Jahr importierte Deutschland Holzmöbel im Wert von 90 Millionen Euro aus Vietnam, im Wert von 65 Millionen Euro aus Indonesien und für 29 Millionen Euro aus Brasilien. Durch die Zerstörung der Urwälder ist Indonesien nach den USA und China bereits der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen. Brasilien kommt auf Platz vier.


  • Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen im Baumarkt Ziller Gartenmöbel aus nicht FSC-zertifiziertem Tropenholz.
  • Bildergalerie starten
  • Es gibt Alternativen zu den Möbeln aus Raubbau: Gartenmöbel von gleicher Qualität gibt es auch aus regionalen Hölzern wie Robinie oder aus ökologischer Forstwirtschaft. Die von allen großen Umweltverbänden anerkannte Organisation Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert weltweit ökologisch verträgliche und sozial gerechte Waldwirtschaft. Große Baumärkte wie Hornbach haben nach Auseinandersetzungen mit Greenpeace Produkte aus Urwaldzerstörung aus ihrem Programm genommen und bieten dafür jetzt FSC-Hölzer an.

    Im Mai 2008 richtet die deutsche Bundesregierung den Urwaldgipfel der Vereinten Nationen (Convention on Biological Diversity, CBD) in Bonn aus. Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, im Vorfeld ihre Hausaufgaben zu machen. Sie muss sich jetzt für ein Urwaldschutzgesetz auf europäischer Ebene einsetzen und die Finanzierung von weltweiten Urwaldschutzgebieten vorantreiben.

    Unser Einkaufsratgeber Holz & Wald hilft Ihnen, wenn Sie beim nächsten Möbelkauf für Balkon oder Garten selber zum Urwald- und Klimaschutz beitragen wollen. Sie können den Ratgeber direkt von unserer Seite herunterladen oder kostenlos bestellen: Telefon 040-306180. Und wir freuen uns, wenn Sie sich bei der Gelegenheit auch an unserer öffentlichen Recherche Urwaldholz am deutschen Markt beteiligen.

    Publikationen zum Thema ---------------------------------------------

    Also, laßt bitte die Finger von Extra-billig-Sonderangeboten zu Holzgartenmöbeln - es sei denn, sie sind eindeutig aus FSC-Zertifiziertem Holz, am Besten aus einheimischen Hölzern.

    Und meldet es Greenpeace über die Recherche Urwaldholz am deutschen Markt, wenn Euch nicht zertifierte Tropenhölzer über den Weg laufen...

    Keine gerodeten Urwälder auf unseren Terassen!
    Macht alle Mit!

    Übrigens:
    Naturtipps hat bereits über das Problem der übermäßigen Holzprodukte aus den Urwäldern berichtet, denn nicht nur für Gartenmöbel wird Holz verwendet:
    116) Internationaler Tag des Waldes
    098) Klimakiller Papier
    062) BUND Ökotipp: Bodenbeläge ohne Schadstoffe

    Keine gerodeten Urwälder auf unseren Terassen!
    Macht alle Mit!

    Sonntag, 30. März 2008

    125) Hummelköniginnen helfen

    Bereits im warmen Februar waren sie das erste Mal zu beobachten, und noch immer fliegen viele von ihnen suchend durch Gearten, Parks und Naturflaechen - die Hummelköniginnen. Als einzige ihrer Art überleben sie den Winter. Und jetzt heisst es, ein neues Volk aufzubauen - Ihr könnt ihnen dabei helfen.

    Auf NABU.de gibt es gute Tipps dazu:

    U.a. eine leichte Hilfe zum erfolgreichen Aufpaeppeln von Hummelköniginnen, Zitat:

    "Findet man eine entkräftete Hummelkönigin im Garten oder auf der Terrasse, lässt sich dem Tierchen recht einfach helfen. Man kann Ihre Majestät mit bloßen Händen oder einem Stück Papier vorsichtig aufheben. Dann sollte man einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. Innerhalb einiger Minuten kann sich die Hummel mit ihrem langen Saugrüssel mit bis zu einem Drittel Teelöffel Energie betanken."

    Aber auch Tipps zum Bau von Nistkaesten und weiterführende Links zu dem Thema sind vorhanden.

    Naturtipps in eigener Sache:
    noch bin ich im Urlaub, weshalb die Naturtipps knapp ausfallen - aber die News sind weiterhin auf dem neuesten Stand. Ab Donnerstag bin ich wieder ganz für Euch da. Bis dahin viel Erfolg beim Anlegen eines Hummelnistkastens...

    Geschenkidee:
    Verschenkt doch einfach mal solch einen Nistkasten an einen Gartenfreund!

    Macht alle Mit!

    Mittwoch, 26. März 2008

    121) Das Fahrad - Tuning statt Neukauf

    Fliegendes Fahrrad

    Bild: www.pixelio.de/ M.Hauck, Ein sorgfaeltiges Fahrradtuning verleiht, fast, Flügel...

    Vom Tunen halte ich ja eigentlich nichts - beim Auto. Jetzt ist mir aber ein Artikel über das Tunen des eigenen Fahrrades bei prcenter.de über den Weg gelaufen.
    Die Tipps sind zwar nicht Richtung Umweltschutz ausgelegt, aber ein altes überholtes Rad ist doch mehr wert im Sinne der Nachhaltigkeit, als ein Neues. Auch der Verkehrsclub Deutschland hat Tipps für das frühjahrsfitte Fahrrad.

    Wer schnell fahren möchte, muss vielleicht auch einfach mehr trainieren...

    Ich selber bin sehr zufrieden mit einem 20 Jahre alten überholten Rad von einer netten Nachbarin. Für die taeglichen Fahrten reicht es vollkommen und die Gefahr des Diebstahls ist auch nicht so gross. Denn ehrlich gesagt ist es mir mehr wert, mit vollen Einkaufstaschen in der Hand das Rad wieder vorzufinden anstatt ein nagelneues Fahrrad nicht wieder zu sehen.

    Übrigens ist das besonders für Kinder und Jugendliche eine tolle Aktion. Zum Beispiel können Gruppen einen Fahrradtag veranstalten und Eltern, die geschickt sind dabei, helfen mit. Oder es wird ein Fahrradbüro oder eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt gemeinsam besucht. So lernen die jungen Fahrradbesitzer viel über ihren treuen Untersatz und werden gleichzeitig um ein gute Stück selbstaendiger. Meist gibt es auch in der Nachbarschaft einen Fahrradfan, der mit Tipps und Werkzeug helfen kann - vielleicht gibt es dann nach erfolgreichem Tuning noch einen hausgebackenen Kuchen, das fördert dann auch gleich die Nachbarschaft...

    Vielleicht gibt es auch eine Gruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) vor Ort, die weiterhilft. Sie sind im Allgemeinen sehr hilfsbereit.

    Also, wer noch Tipps zum Fahrradtuning hat, möglichst noch zu ökologischen Alternativen - bitte schreibt sie als Kommentar dazu.

    Ansonsten:
    Macht Eure alte Möhre wieder attraktiv für den Sommer!
    Macht alle Mit!

    Nachtrag am 1. April 2008, gefunden bei dem pressedienst-fahrrad:
    Das ehrliche Dutzend

    Der pressedienst-fahrrad kennt sich in Sachen Radfahren aus. Wir wissen auch, warum man nicht Rad fahren sollte. Je genauer man sich das Radfahren betrachtet, desto deutlicher wird dies. Das gilt auf der individuellen wie gesellschaftlichen Ebene.

    1.Radwege sind viel zu teuer
    Weil Parkplätze so knapp sind, parken Autofahrer ihre Autos mit Vorliebe auf Radwegen. Sie verknappen, rein volkswirtschaftlich betrachtet, also das eh schon knappe Gut Radweg und machen es dadurch teurer. Wahrscheinlich ist das die solideste Erklärung dafür, warum die Verantwortlichen in den Ländern und Gemeinden so wenig neue Radwege bauen. Angesichts der leeren Kassen in den Ländern und Gemeinden hieße es, die Verschuldung der Öffentlichen Hand ins Unermessliche zu steigern, wenn Radfahrer in dieser Situation nach breiteren oder besseren oder einfach nur mehr Radwegen verlangten. Radfahrer, lasst ab von Euren Forderungen nach sicheren Radwegen! Schnallt den Gürtel lieber enger und steigt um aufs Auto, auf dass die Öffentliche Hand eine Chance hat, saniert zu werden.

    2.Männer bleibt potent, bleibt vom Rad!
    Radfahren ist ungesund. Männer macht der schmale Rennsattel impotent, Frauen frigide. Selbst breite Sättel schnüren in Teilen die Blutzufuhr zu den Geschlechtsteilen ab und stehlen so die Lust. Wer dieser Gefahr entkommt oder sie einfach nur ignoriert, dem droht gleich ein nächstes Ungemach: Radfahren macht süchtig. Das geht so weit, dass Männer ihre blitzenden und blinkenden Hochleistungsrennmaschinen mit ins Wohnzimmer, ja sogar mit ins Schlafzimmer nehmen. Und dort? Na klar, dort grapscht Mann dann nach Felgen oder gelgepolsterten Rennsätteln (siehe oben). Er schielt auf reversgeschnickelte Speichen und vollgekapselte Naben. Das Ergebnis ist längst bekannt: Deutschland gehen die Kinder aus!

    3.Gegen Konkurse der Fitnessstudios
    Einschätzungen der Fachleute zufolge gehen die meisten Fitnessstudios deshalb in den Konkurs, weil sie es nicht schaffen, ihre Kundenparkplätze ausreichend nahe der Laufbänder zu platzieren. Servicewüste Deutschland! Glaubt man denn wirklich, dem Kunden eines gediegenen Sportstudios auch noch den schweißtreibenden Weg vom Automobil zum Gerät zumuten zu müssen?
    Ähnliches gilt für die gesamte Fahrradindustrie einschließlich Zulieferern. Sie alle bauen auf einen Megatrend, nämlich Sport und Wellness, vergessen darüber aber eine Erkenntnis: Die meisten Radbesitzer hätten nach eigener Aussage rein gar nichts gegen das Radfahren, wenn das nicht mit Bewegung verbunden wäre. Deshalb unser Rat an diejenigen, die noch kein Rad haben: Lasst doch gleich die Finger davon!


    4.Der technische Fortschritt radelt nicht
    Auch Low-Tech-Image Künstler sind oft seismografisch, wie der für wissenschaftliche Einschätzung geschätzte Filmemacher James Cameron: „Nach der 3D-Technik wieder auf 35mm-Film zu wechseln, ist technisch gesehen so, als ob man vom Auto wieder aufs Fahrrad umsteigt“, erklärte James Cameron in einem Interview bereits vor Jahren. Wollen Sie wirklich auf einem rückständigen Fortbewegungsmittel gesehen werden?
    (Quelle: http://kino.de/newsvoll.php4?typ=movienews&nr=170094 )

    5.Verschönern Sie den Bahnhofsvorplatz
    Stellen Sie Ihr Rad deshalb bitte dauerhaft in Ihrer Garage ab oder lagern Sie es in Ihrem Keller ein. Vor dem Bahnhof muss Platz für Drogenhandel und Prostitution sein, Fahrräder egal welchen Alters und Pflegezustand können dort nicht in größerer Zahl gelagert werden.

    6.Stilfrage
    Weder Doc Martens, noch Cowboystiefel oder Harley-Boots sind mit Klickpedalen kompatibel. Ein echter Mann kann deshalb überhaupt nicht Rad fahren. Er hat deshalb auch kein Fahrrad! Frauen übrigens auch nicht, oder kennen Sie einen Fahrradhersteller, der sein Sortiment auf die Farbskala der L’Oréal-Lippenstifte abgestimmt hat?

    7.Sado-Maso oder was?
    Der sicherste Weg zu einem schmerzverzerrten Gesicht binnen weniger Minuten ist eine Radtour: Erst schmerzt der Po, dann kneift der Nacken, Genitalien und Hände wetteifern, wer zuerst taub ist und das Gerüttel sorgt für reichlich Kopfschmerzen! Wer sich oder andere quälen möchte, der steigt aufs Rad. Schmerzfreies Radeln ist der Yeti unter den Versprechen der Ergo-Berater!

    8.Nur für Maschinenbauer
    Links schaltet der kleine Hebel in einen leichteren Gang, der große in einen schwereren. Rechts sorgt der große Hebel für Erleichterung, der kleine hingegen bringt Tempo. Vermeiden Sie zudem die Schaltkombinationen „groß-groß“ und „klein-klein“. Ach ja, bei Kettenschaltung sollten Sie beim leichten Pedalieren schalten, bei der Nabenschaltung hingegen einen Bruchteil einer Sekunde aussetzen... Nach einem Maschinenbaustudium beherrscht jeder sein Citybike, versprochen!

    9.Generalverdacht
    Olympische Spiele und Weltmeisterschaften haben ihren Glanz verloren nachdem Radsportler anfingen, mit unerlaubten Mitteln ihre Siegeschancen zu erhöhen. Angestachelte Medien haben dies nun unberechtigterweise auf alle anderen Sportarten übertragen und uns den Spaß am TV-übertragenen Sport vermiest. Nicht der Laster ist aller Übel Anfang, sondern der Radler im engen Lycra-Dress! Um allen Medienschaffenden die Grundlage ihrer Hetz-Berichterstattung zu entziehen, müssen auch die Sonntagsradler vom Rad steigen. Ein für alle Mal!

    10.Den Fahrraddieben das Handwerk legen
    Sie sind die Pest der Innenstadt, herumstreunende Fahrraddiebe, die nebenberuflich drogenabhängig und wohnungslos sind. Will man die Gesellschaft von dieser Geisel befreien, so gibt es nur eine wirkungsvolle Maßnahme: Stellen Sie das Fahrradfahren ein und entsorgen Sie Ihr Rad auf dem Werkstoffhof. Wenn es Ihnen alle Bundesbürger gleich tun, ist den Halunken die Existenzgrundlage entzogen!

    11.Nur Fanatiker radeln
    Und wieder einmal ignoriert die Religion den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis: Im deutschsprachigen Raum wird jährlich anlässlich der Vorosterzeit das „Autofasten“ propagiert (www.autofasten.de). Ein angesichts der Erkenntnis, dass die Autoindustrie Hauptsäule unserer Wirtschaft ist, unverantwortlicher, ja subversiver und staatszersetzender Akt zivilen Ungehorsams, der viele Tatbestände der Anti-Terror-Gesetze erfüllt. Aufrechte Staatsbürger fahren Auto!

    12.Stoppt die Umweltverschmutzung: stoppt das Radfahren
    Karl T. Ulrich, Professor an der Wharton School der Universität von Pennsylvania, schockiert die radelnde Ökoszene mit folgender These (http://www.nytimes.com/2006/07/22/business/22online.html?_r=2&oref=slogin&pagewanted=print&oref=slogin): Mit dem Rad unterwegs zu sein verursacht mehr Umweltschäden als das Herumfahren in einem Automobil. Wie kann das sein? Ulrich, der wie sein radelndes Namenspendant mit zwei „L“ bei der Arbeit bisher nicht des Dopings überführt wurde, argumentiert messerscharf: Radfahrer leben gesünder und damit länger. In diesem verlängerten Leben konsumieren sie mehr Energie als sie durchs Radeln einsparen.

    Bitte beachten Sie die Sperrfrist zu diesem Artikel: 01.04.08

    Donnerstag, 20. März 2008

    116) Internationaler Tag des Waldes

    Bild: www.naturtipps.de
    Wald ist für den Menschen u.a. ein Ort zum Erholen, Entspannen, Tief-Durchatmen und - Spaßhaben...

    Internationaler Tag des Waldes

    Auf einem Waldspaziergang kommen wir an gefällten Baumstämmen vorbei. Der ideale Platz für das Spiel vom Baumtelefon.

    Spielablauf:
    Erzählen einer kleinen Vorgeschichte:
    Tiere, die in einer Baumhöhle leben, bekommen alles mit, was an "ihrem" Baum passiert. Da gibt es eine Katze, die ihre Krallen unten am Stamm wetzt, ein Eichhörnchen, das von Ast zu Ast springt, der Marder, der hungrig nach Beute Ausschau hält oder auch einfach nur der Wind, der die Äste aneinanderschlägt. Das Baumtelefon leitet alles zu der Baumhöhle weiter... Laßt uns mal Vogel und Marder spielen...

    Einer bleibt allein an einem Ende des Stammes stehen und die anderen verteilen sich am anderen Ende des Stammes. Dort legen sie ein Ohr auf den Stamm und schauen dabei von dem "Marder" weg. Dieser kratzt jetzt vorsichtig mit einem Schlüssel oder Stock an seinem Stammende. Langsam aber sicher immer ein wenig lauter, bis der erste sich meldet, der es gehört hat/ bis es alle mit ihrem Ohr am Stamm hören.
    Dann stellen sich alle hin und versuchen das Kratzen über die Luft nun aus der gleichen Entfernung zu hören - meist ist es dazu viel zu leise.

    Erklärung:
    Der Baumstamm leitet über seine zig Wasseradern im Holz das Geräusch von einem Stammende zum anderen weiter. Ein Stammbewohner weiß somit immer gleich Bescheid, falls sich jemand über den Stamm zu ihm schleichen will...

    Übrigens:
    Durch die "Wasserleitungen" wird aus einem kleinen trockenen Aststück schnell eine "Schaumpfeife". Einfach ein Ende in etwas Seifenblasenflüssigkeit o.ä. tauchen und dann durchpusten. Am jetzt nasssen Ende entsteht eine regelrechte Schaumschlange. Falls es nicht klappt, ist der Ast vielleicht zu frisch oder zu lang. Am Besten geeignet ist weiches Holz von schnell wachsenden Baumarten (z.B. Fichte, Pappel, Weide). In richtig hartem Holz sind die Wasserleitungen wesentlich dünner und die Luft geht viel schwerer durch.

    Was passiert eigentlich mit dem Holz am Wegesrand? Je nach Qualität wird daraus vielleicht Papier, ein Schrank oder Furnierholz. Vielleicht auch Gartenmöbel - das wäre schön. Denn Gartenmöbel sind zum Leidwesen der Tropenwälder sehr begehrt. Nur leider achtet kaum jemand darauf, ob das Holz auch aus FSC-Beständen oder anderen umweltverträglichen Einschlägen stammt. Dann docvh am Besten einheimisch gewachsene Möbel, da kann man eine bessere Übersicht behalten. Greenpeace hat jetzt mit einer medienwirksamen Kampagne auf das Problem des illegalen Holzeinschlages in den Tropenwäldern hingewiesen. Erschütternderweise ist die EU demnach ein nicht unbedeutender Abnehmer dieser illegalen Holzeinschläge...
    Auch der Greenpeace-Bericht "Tatort: Amazonas - Täter: Mahagoni-Mafia" berichtet über die Probleme des illegalen Holzeinschlages.

    Also, egal was für Holz oder Holzprodukte für den Alltag gekauft werden sollen, achtet darauf, daß es umweltverträglich geerntet wurde. Falls es keine Hinweise oder eindeutigen Informationen dazu gibt - nicht kaufen!!! Auch wenn es gerade super günstige Gartenmöbel sind oder das ideale Parkett zu günstigem Preis... Hier darf nicht der Preis enstscheiden! Wir nehmen uns selber die Luft damit...

    Und Papierprodukte gibt es z.B. schon lange aus Recyclingpapier...

    Auch der übermäßige Fleischhunger vieler Menschen wirkt zerstörerisch auf die klimaregulierenden Tropenwälder: darüber berichtet zum Beispiel Greenpeace in seinem Artikel "Wir essen Amazonien auf". Es ist eine Zusammenfassung des Greenpeace-Reports "Eating up the Amazon". deshalb: Wenn Fleisch, dann am Besten aus einheimischer biologischer Haltung.

    Übrigens:
    Obwohl mittlerweile bekannt ist, das die Fichte für viele Standorte in Deutschland ungeeignet ist, wurden nach dem großen Sturm Kyrill 2007 viele Flächen wieder mit Fichten aufgeforstet. Warum? Das kann hier vielleicht jemand in einem Kommentar erklären. Mir fällt nur das Stichwort "Geld" zu diesem widersinnigen Verhalten ein. Denn es ist bekannt und erwiesen, daß Mischwald wesentlich gesünder und sturmfester ist. Und Stürme soll es durch das veränderte Klima vermehrt geben... Aber er ist eben später "erntereif"...

    Übrigens ist auch in Deutschland ein urwaldähnlicher Wald mit alters- und artenmäßigen Mischbeständen am optimalsten. Außerdem sollte er Totholz enthalten als Lebensraum für viele Tiere des Waldes. So gibt es bei europaticker zum internationalen Tag des Waldes den Artikel "Für den Fledermausschutz möglichst viele Altbäume erhalten und Totholz im Wald belassen"

    So hat der Wald vielfältige Aufgaben:
    - Lebensraum für Tiere und Pflanzen
    - Klimaregulator
    - Holzlieferant
    - Wasserspeicher
    - Erholungs- und Spielraum für uns Menschen

    In dem Sinne wünsche ich einen erholsamen Waldspaziergang auf den langsam frühlingsgrün gesäumten Waldwegen zu Ostern.

    Und wer am Rechner noch Spaß zum Thema Wald haben möchte, findet z.B. bei umweltspiele.ch Onlinespiele zum Thema Wald

    Eine schöne Waldspielkartei für Spiele mit Kindern und Jugendlichen draußen in der Natur bietet die Seite learn-line.nrw.de.

    Schützt die Wälder - Macht alle Mit!

    Dienstag, 26. Februar 2008

    097) Weidenhütte wächst weiter

    Ups - mit Naturtipps surft Ihr am Puls der Zeit - und das war diesmal zu schnell! Der Post 097) sah heute morgen noch anders aus - ich hatte eine WWF-Nachricht weiterverarbeitet, die morgen erst kommen soll! Also, im Post 098) könnt ihr dann lesen, was Ihr heute morgen schon lesen konntet...was das ist?...Überraschung ;-)

    Hier also die Alternative:

    Im Post 084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten habe ich schon regelmäßig über mein Projekt der Weidenhütte geschrieben. Da der Post aber inzwischen sehr lang ist, gibt es nun hier die Fortsetzung:

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    25. Februar

    Hallo,
    seht Ihr auch, was ich sehe - heute habe ich den ersten senkrechten Stab abgeschnitten, weil es zu eng wurde!!! Ich näher mich dem Ende - die Kinder können es kaum noch abwarten...



    Bilder: www.naturtipps.de

    Die Zeit hat es erlaubt - die Hütte wächst weiter. Die Zweige im Vorrat werden allerdings auch immer dünner - hoffentlich habe ich genug. Als nächstes muß ich jetzt überlegen, wie hoch sie werden soll und wie ich es dort oben flechte... das wird eng für mich in der Kinderhütte ;-)

    Der Eingang ist schon höher als breit - noch passe ich durch.

    Donnerstag, 14. Februar 2008

    086) BUND Ökotipp: Teppiche ohne gefährliche Substanzen

    Hallo Naturtipps-Leser.
    Leider kann ich zuhaus bis ca. Mitte März nicht online gehen, da unser Internetanbieter nach 2 Jahren plötzlich nicht mehr den Vertrag erfüllen kann und wir keine Internetverbindung mehr haben - wir müssen wechseln. Ich versuche trotzdem regelmäßig Naturtipps zu bringen - leider nicht in der gewohnten Qualität mit Bildern und zahlreichen Linktipps. Meine Onlinezeit ist eingeschränkt, da ich nun bei Freunden surfen muß und nicht mehr "zwischendurch" an den Rechner kann.

    Heute übernehme ich deshalb den BUND-Ökotipp vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ohne weitere Recherchen:


    Teppiche ohne gefährliche Substanzen
    Teppiche sollen Räume wohnlicher machen - mit schönem Design und angenehmem Material. Sie können Räume aber auch zu einem Gesundheitsrisiko machen, wenn sie gefährliche Substanzen ausdünsten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt deshalb, Teppiche aus Naturfasern zu kaufen und auf Schadstoffsiegel zu achten.

    Naturfaserteppiche sind grundsätzlich atmungsaktiv, antistatisch und Schmutz abweisend. Kunststoffteppiche sind dagegen oft günstiger. Insgesamt enthalten 98 Prozent der Teppiche im Handel Kunststoffe. Viele davon sind unbedenklich, aber besonders bei sehr billigen Kunststoffteppichen ist Vorsicht geboten. Weichmacher wie Phtalate reizen die Schleimhäute und schädigen die Leber; Kohlenwasserstoffe wie Toluol greifen das Nervensystem an; Dispersionsstoffe können Allergien auslösen.

    Ein Hinweis auf schädliche Stoffe sind durchdringende Gerüche, die selbst vier Wochen nach dem Kauf nicht nachlassen. Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Atemnot oder Konzentrationsstörungen können mit den Ausdünstungen von Teppichen zusammenhängen. Im Verdachtsfall empfiehlt der BUND, die Schadstoffe in der Wohnraumluft messen zu lassen. Wer bereits beim Kauf sicher gehen will, sollte Teppiche aus schonend verarbeiteten Naturfasern wie Wolle, Ziegenhaar, Kokos oder Sisal vorziehen.

    Das Schadstoffsiegel der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GuT) zeichnet Teppiche aus, die umweltfreundlich hergestellt werden. Unter www.gut-ev.de informiert die GuT über Schadstoffe in Teppichen und über Schadstoffprüfungen

    Und von Naturtipps noch eine Geschenkidee:
    Da diese Teppiche meist teurer sind, als herkömmliche Bodenbeläge, schenkt zu einem Umzug doch einfach einen Zuschuß für solch einen Teppich.

    Übrigens:
    Im Post 062) BUND Ökotipp: Bodenbeläge ohne Schadstoffe gibt es bereits Tipps zu anderen Bodenbelägen!

    Viel Spaß beim Renovieren!

    Montag, 11. Februar 2008

    084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten

    Schön, daß Ihr Euch für Weidenhütten interessiert - warum sonst solltet Ihr nach der überschrift hier lesen...! Allerdings - eins gleich im Voraus - dies wird keine klassische Weidenhütte und hier gibt es auch keine Anleitung zum Bau einer üblichen Weidenhütte - die bekommt Ihr im Post 014) Weidenhütte selber bauen. Unter einer "klassischen Weidenhütte" verstehe ich eben solche, wie sie in dem Post beschrieben werden: sie sollen später wieder austreiben und es ist reichlich Platz vorhanden.

    Aber seht selber, was hier passiert - wie die Hütte "wächst"!

    Bei uns steht aber nur eine kleine Ecke im Garten unter großen Zedern und Lebensbäumen zur Verfügung. Dort ist es trocken und dunkel - zum Austreiben und wachsen zu dunkel.
    Da mir Kinderspielhäuser aus Holz zu massiv sind für solch eine kleine Ecke und Plastik unökologisch und zu auffallend ist, habe ich mich für Weidenzweige entschieden. Selbst wenn die Hütte nicht allzu lange halten sollte, weil sie verrottet - die Kinder werden ihren Spaß haben.
    Im Kindergarten stehen Kopfweiden, deren Zweige ich verwenden darf. Sie sind noch recht jung, so daß die dicksten Zweige unten einen Durchmesser von maximal 2.5 cm haben. Aber für die kleine Gartenecke ist das ideal! Und da Weidenhütten im Winter/ Spätwinter am Besten zu bauen sind, geht es jetzt endlich los!

    In diesem Post werde ich immer wieder ergänzen, wie es weitergeht, also bitte zum Nachlesen der Fortschritte auf diesen Post 084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten kommen!

    Im Social Network "Naturtipps" gibt es passende Videos:
    - YouTube: Survival! Folge 2/04/07 Korbflechten
    - YouTube: Weiden flechten und schneiden mit Alexander Rösch (mdr)

    Bilder: www.naturtipps.de, mit dieser Quellenangabe dürfen alle Bilder dieses Artikels übernommen/ veröffentlicht werden.

    Oben, also unter diesem Absatz steht der aktuellste Eintrag und ganz unten steht der erste Beitrag. Dann muß nicht jedesmal soviel gescrollt werden! Also, viel Spaß beim Mitverfolgen und Nachlesen dieses
    Versuches, eine Weidenhütte zu bauen und flechten!

    Los geht es (beim ersten Mal ganz unten auf der Seite!):


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    25. Februar
    Da der Post hier allmählich zu lang wird, geht es im Post 097) Weidenhütte wächst weiter
    weiter...

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    24. Februar

    Bilder: www.naturtipps.de

    Endlich wieder an der Hütte - nach einer Woche Pause... Und auch gleich wieder ein gutes Stück geschafft.

    Mittlerweile lege ich mir die Zweige auch auf der anderen Seite der Hütte griffbereit zurecht, da es mühsam ist, sie immer wieder durch die Enge zu fädeln.
    Mein Werkzeug bei dieser Aktion ist übrigens recht sparsam:
    - große Astschere
    - kleine Astschere
    - Kneifzange
    - Bindfaden, Draht

    Mit der Kneifzange drücke ich die Äste vor, wenn ich sie stark biegen muß, besonders an den Enden. Dann brechen sie nicht ganz so leicht, sondern haben mehrere vorgegebene Stellen zum Biegen:

    Mit Bindfaden und Draht habe ich provisorisch das Dach oben zusammengebunden, das wird später dann richtig sortiert - sieht momentan echt chaotisch aus... Da es so eng ist unter den Bäumen, hatte ich die Äste bereits gekürzt oben. Allerdings wünsche ich sie mir manchesmal länger zum besseren Fixieren. Aber nun, die Hütte wird am Ende warscheinlich nicht so hoch, also sind sie lang genug...






    Na, das sieht doch immer mehr nach einer Hütte aus...
    Das Vorwärtskommen wird langsam leichter, da ich an immer mehr Stellen bereits Stäbe überspringen kann. Leider muß ich aber auch aufpassen, daß die waagerechten Äste nicht dicker sind als die senkrechten, sonst knicken mir diese noch ab. Also komme ich doch nicht viel schneller vorwärts - aber für die Hände ist es nicht mehr sooo anstrengend... Die dicken Enden werden jetzt abgeschnitten.
    Da das Geflecht am Eingang nicht so schnell wächst, wie an den Kreuzungspunkten, arbeite ich dort die agbeschnittenen Enden zum Teil mit ein.

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    17. Februar

    Ein sonniger Sonntag mit frostigem Morgen. Die Schneeglöckchen liegen flach, dafür glänzen überall Eisblumen auf den Autofenstern. Den Vormittag verbringen wir bei einem gemütlichen Frühstück drinnen und winden uns einen Weidenkranz. Als Kind hatte ich einmal einen Kranz aus Zweigen einer Trauerweide geflochten und ihn in Wasser gelegt. Der Kranz trieb aus und bekam Wurzeln...
    Dieses möchte ich nun mit einem Kranz unserer Kopfweidenzweige ausprobieren. Ich nehme also ein paar dünnere Zweige und winde mit den Jungs zusammen einen kleinen Kranz, der in eine Schale paßt. Nachdem er möglichst flach gedrückt und gerückt wurde haben wir ihn so ins Wasser gelegt, daß er gerade schwimmen möchte. Ein Teil schaut also heraus und ein Teil ist im Wasser. Beim Winden habe ich darauf geachtet, daß die meisten dicken Enden nach unten schauen, so sind sie jetzt im Wasser. Ein Ende wurde nachträglich entsprechend gekürzt. Mal schauen, ob wir zu Ostern einen grünen Kranz als Eierversteck haben...

    Zum Nachmittag war ich dann wieder eine Stunde draußen. Die Zweige, welche mir zum Flechten zur Zeit zur Verfügung stehen, sind nur noch recht dünn. Ich entschließe mich schließlich, morgen erst den Rest aus dem Kindergarten zu holen und dann weiterzumachen. Die dünnen Zweige hebe doch doch lieber für den oberen Teil der Hütte auf.


    Ein Fortschreiten ist beim Flechten zu merken. Die Wand ist mittlerweile höher als unser kleiner Jägerzaun. Und da die Wände langsam schräg hoch laufen. überspringe ich nun an einer zweiten Stelle eine Senkrechte.
    Außerdem flechte ich den Stamm eines kleinen abgestorbenen Lebensbaumes nicht mehr mit ein, da er zu senkrecht steht. Das sind so die kleinen Freuden des Flechtens...







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    16. Februar

    Super Sonnenwetter lockt aus dem Haus, aber da es doch noch morgendlich kalt ist, wird ersteinmal im Haus gebastelt. Was liegt näher, als mit den beiden Jungs aus kleinen Resten, dünnen Stöckchen, eine Weidenhütte für die kleinen Spieltiere zu flechten.
    Eine alte eingerissene Baumscheibe als Unterlage ist schnell gefunden und vorgebohrt.Danach werden die Stüzen der Hütte durch die Löcher gezogen - der zweijährige fädelt die Zweige ein und der vierjährige zieht feste daran, um sie möglichst stabil zu bekommen. Denn durch das Trocknen schrumpfen sie ja noch im Durchmesser. Unten noch alle Zweige gleichlang abschneiden. Wir lassen sie noch ein wenig länger, falls sie nach dem Trocknen nachgeschoben werden müssen - eine Stelzenhütte. Anschließend flechten wir zu dritt die Wände - bis es den Kindern hoch genug ist. Dann wird oben mit einem dünnen Zweig das Dach zusammengebunden. Die Tiere stehen sicher drinnen und von außen können sie noch mit Kinderhänden erreicht werden. Natürlich wurde auch an einen Eingang gedacht... Oben sieht die Hütte aber doch noch reichlich strubbelig aus... Also zur Schere gegriffen und das Ganze etwas handlicher machen...











    Na, sieht doch prima aus, unsere erste Weidenhütte:




    Nach dem Erfolgserlebnis ging es dann gleich draußen weiter... leider nicht so einfach. An der ersten Stelle wird das Geflecht zu eng und ich überspringe schließlich einen Zweig - ein Fortschritt! Denn es wird enger, weil ich höher komme!

    Mittlerweile sind auch die dicken Äste verarbeitet und es flechtet sich insgesamt leichter, aber auch langsamer. Trotzdem, meine Hände freut es. Schließlich ecke ich am zukünftigen Tisch dermaßen an, daß es für heute reicht. Immerhin, mittlerweile kann schon fast von einer Wand geredet werden:


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    14./15. Februar

    Das Wetter war ungemütlich kalt. Da ich die "Pfosten" wohl doch zu dicht zusammen gestellt habe - 20 cm - ist das Flechten sehr anstrengend. Ab und an ziehe ich einige Zweige durch, da ich aber ohne Handschuhe besser arbeiten kann, sind die Finger schnell feucht kalt wie das Wetter.... Nun, ich habe Zeit und spiele lieber mit den Kindern und kümmer mich - mit Erfolg - mit einem Bekannten um den Rechner. Wobei ich mehr staunend daneben sitze, was er alles macht.

    Dafür kann ich jetzt Bilder von den geschnittenen Bäumen aus dem Kindergarten hochladen - super! Und danke an den Fachmann!

    Jedes mal zum Schneiden ist die Kamera zuhaus geblieben - darum habe ich extra eine Weide noch stehen gelassen zum Photographieren... So groß also stehen die Zweige in Himmel... Eigentlich sollten sie mal ein Weidengang werden...
    Die Köpfe der Bäume sind in einer Höhe, daß ich ohne Leiter nicht arbeiten kann - ich muß schon zu ihnen hinaufsehen. Für Tiere, die sich hier ihr zuhaus einrichten wollen ist das ideal.
    Ob mit oder ohne Zweige, ob alt oder jung - Kopfweiden sind immer dekorativ. Wie schön die junge Rinde grün glänzt im Blitz.
    Hier ist geradestehen nicht angesagt, auch wenn alle in der Reihe stehen...





    Da die Bäume schneller gewachsen sind, als sie geschnitten wurden, mußte im vergangenen Jahr die Motosäge ran. Dadurch gibt es große Astflächen, die die Bäume nun zuwachsen müssen - ideal zum Entwickeln von Höhlen.





    In dieser Höhle zum Beispiel habe ich ein altes Vogelnest gefunden. Es war wohl vom vorletzten Jahr, da es schon fast ganz Erde geworden war. Die Weide ließ schon ihre ersten zarten Wurzeln reinwachsen oben in luftiger Höhe...
    Ein letzter Blick, bevor auch die letzten Zweige geschnitten werden.








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    12. /13. Februar

    Im Kindergarten habe ich die letzten sechs Kopfweiden geschnitten. Auch wenn die Bume noch klein sind, sind nun soviel Äste da, daß ich anschließend vielleicht noch etwas im Kintergarten bauen kann.

    Aufgrund technischer Probleme kann ich die Bilder dazu nicht inline stellen - sie werden später folgen! Momentan muß ich zu Nachbarn ausweichen - gut, daß es sei gibt! Überhaupt ist gute Nachbarschaft etwas tolles!!! Zum Spaß haben, zum Diskutieren, zum Feiern und eben auch zum Helfen! So, jetzt muß ich aber rüber und ihnen als Dankeschön dasleckere Brot aus dem Post 065) backen

    Jedenfalls kann ich Euch von meinem Muskelkater am 13. Februar schreiben - da passierte nämlich dann nichts bei der Hütte. Solch ein Ganzkörpertraining auf der Leiter bin ich momentan als Mutter und Netzsurferin nicht gewöhnt... :-(
    Es gab mal andere Zeiten, zum Beispiel, als ich der Landwirtschaft und sptäter in einer Schäferei gearbeitet habe... aber heute ist mein Körper so etwas nicht mehr gewöhnt - na, das wird sich auch wieder ändern! Der Bau der Hütte ist schließlich ein gutes Training.

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    11. Februar

    Heute mußte erstmal Nachschub ran. Also war ich nachmittags 1 1/2 Stunden am Kindergarten und habe wieder Kopfweiden geschnitten. Da es noch recht junge (wenn auch hohe) Bäume sind, ergaben 6 Bäume zusammen ein schweres Bündel.
    Zuhaus ging es 1 Stunde weiter mit dem Flechten. Die Bretter, die zur Fixierung der Haltestangen angebracht waren, habe ich schließlich wieder abgemacht - so hoch bin ich nun immerhin schon, daß sie mich beim Arbeiten behindert haben. Die Stangen waren zu unflexibel - geschafft beende ich den Tag. Und schon ist klar, woher die berühmt Frühjahrsmüdigkeit kommt. Die Tage und die Aktivitäten werden länger und anstrengender. Der ganze Körper ist verkatert. Am Ende der Woche werde ich entweder fit wie ein alter Turnschuh sein oder schachmatt... Egal, hoffentlich steht die Hütte dann. Vor allem muß ich die letzten schönen Tage noch nutzen, denn bei Regen und feuchtem Wetter lockt es mich nicht, mit klammen Fingern das Holz zu ziehen und zu biegen... Also morgen nocheinmal im Kindergarten Zweige schneiden, damit die Bäume fertig sind für den Frühling und weiter flechten. Das Flechten macht richtig Spaß - besonders das Ergebnis gefällt mir immer mehr. Solche natürlichen Flechtmatten sind einfach schön! Wie waren doch die Alternativen zur Flechthütte - Miniholzhütte oder Plastikhaus...



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    10. Februar

    Es ist Sonntag, das ungewöhnlich warme Februarwetter hält an. Während ich unter dem zukünftigen Dach stehe und anfange, die ersten Zweige einzuflechten, geht ein Prospektverteiler im ärmellosen! Shirt durch die Sonne vorbei. Da ich aber unter den Bäumen im Schatten arbeite, trage ich meine Winterjacke. Die Kinder spielen zeitweise mit draußen - auch in Winterjacke, denn der Schatten ist kühl.
    Während ich also die ersten Flechtversuche unternehme, starten die Kinder die erste Invasion der Hütte. Zweige wollen sie keine bringen, stattdessen klettern sie lieber über Zaun und Pfosten und stürmen ein letztes Mal von hinten den Platz...
    Immer wieder unterbrochen von Familie, kochen und co. ist das Tagesergebnis eher mager. Das Flechten ist mühsam, da die Zweige für einen Abstand von 20 cm doch zu starr sind... Am Ende sind die Hände vom Flechten und der Körper vom Bücken, Ziehen und Aufstehen müde... Aber das Geflecht sieht schön aus! Schon immer wollte ich mal etwas aus Zweigen flechten. Die Hütte ist jetzt der Einstieg zu diesem Kindheitstraum.






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    09. Februar 2008

    Eine kleine vertrocknete Kiefer wird so abgesägt, daß der untere Teil noch für einen Tisch genutzt werden kann. Entsprechend muß die Hütte aber auch darum herum gebaut werden. Also stabilisiere ich erstmal mit zwei Brettern, an denen ich die Stützen anbinde.

    Die zur Verfügung stehenden Äste sind eigentlich zu dünn (2 cm anstatt 3 - 5 cm), aber auch das erschüttert mich nicht. Schließlich ist das Ganze ein Experiment und die Kinder freuen sich auf alle Fälle schon darauf!
    Heute konnte ich zwischen Familie und naturtipps.de immerhin die Stöcke fixieren und größtenteils oben zusammenbinden. Die Taten gehen schnell, aber bis alles beisammen ist und ich mir überlegt habe, wie es klappen könnte in der verwinkelten Ecke...
    Morgen geht es weiter - das Wetter ist ja ideal dazu!




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    08. Februar 2008

    Die Zweige habe ich schon im Dezember von den Kopfweiden im Kindergarten geschnitten. Heute dann ging es endlich los. Erst mal mußte das ganze Totholz in der geplanten Ecke entfernt werden. Die schöne große Zeder hat langsam alle Sträucher unter sich ausgetrocknet. Nun kommt also eine Weidenhütte in die Ecke. Sie soll nicht wurzeln, sondern einfach den Kindern Spaß machen.



    Außerdem habe ich die Zweige in der kleinen Ecke eingesteckt. Die Hütte wird ca. 1,50 m mal 1,80 m und 1,75 m hoch... Ein dekorativ vergabelter Rest von einer vertrockneten Kiefer bleibt in der zukünftigen Hütte stehen und soll später zu einem Tisch umgebaut werden.