Bild: www.naturtipps.de
Der ökologisch korrekte Weihnachtsbaum...
Der Weihnachtsbaum
viele von uns möchten kein Weihnachten ohne ihn erleben müssen und es kommen bei seinem Anblick alte schöne Erinnerungen auf
...aber dann - oh nein!
Erinnerungen an Stichwörter wie "Monokultur", "Pestizide", "eingezäunt", "weite Transporte" und so weiter drängeln sich dazwischen... :-(
Der Traum von immer mehr Weihnachtsbaumfreunden ist darum der "Öko-Christbaum" - und es gibt ihn :-)
ROBIN WOOD hat dazu z.B. aktuell eine Pressemeldung rausgegeben:
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* ROBIN WOOD gibt im Internet aktuelle Tipps zum Weihnachtsbaumkauf
Weihnachten unterm Tannenbaum ist beliebt. In mehr als jedem zweiten Haushalt in Deutschland wird in den kommenden Wochen ein Christbaum aufgestellt. ROBIN WOOD weist darauf hin, dass die meisten der rund 25 Millionen in Deutschland verkauften Christbäume aus Plantagen stammen, die gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden - eine enorme Belastung
für Böden und Gewässer. Dabei geht es auch anders. Im Internet unter http://www.robinwood.de informiert die Umweltorganisation über
Öko-Weihnachtsbäume mit glaubwürdigem Siegel und gibt Einkauf-Tipps.
„Wenn schon Weihnachtsbäume, dann am besten aus Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen, die nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln bewirtschaftet werden und bei denen dies auch von unabhängiger Seite kontrolliert wird“, empfiehlt Rudolf Fenner, Waldreferent von ROBIN WOOD. Christbaum-KäuferInnen sollten daher auf das Siegel des FSC (Forest Stewardship Council) an den Bäumen achten. Dieses Zertifikat erhalten nur Forstbetriebe, die auf Kahlschläge, Düngungen, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten. Außerdem bieten auch einige Naturland-, Bioland-, Demeter- und weitere nach EU-Recht zertifizierte Bio-Betriebe empfehlenswerte Öko-Weihnachtsbäume von landwirtschaftlichen Anbauflächen an.
Bis in die fünfziger Jahre stammten alle Weihnachtsbäume von "drauß' vom Walde". Heute kommen mehr als 80 Prozent der Weihnachtsbäume aus Plantagen, in denen meist kräftig gespritzt und gedüngt wird: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Sitkalaus, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs, Mineraldünger für gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- und Blaufärbung der Nadeln. Auch die Gentechnik hat dieses Marktsegment längst im Visier und arbeitet an schädlingsresistenten Christbaum-Klonen.
Wer das nicht unterstützen möchte, wählt am besten einen Öko-Weihnachtsbaum.
Um die Suche danach zu erleichtern, hat ROBIN WOOD eine Umfrage bei rund 100 Öko-Landbau- und FSC-Forstbetrieben gemacht. Herausgekommen ist eine aktuelle, nach Bundesländern sortierte Liste mit knapp 40 Verkaufsstellen für Öko-Weihnachtsbäume. Die Preise für öko-zertifizierte Bäume unterscheiden sich im Übrigen meist nicht von denen für konventionelle Bäume. Ergänzt wird die Liste durch allgemeine Tipps zum Baum-Einkauf und eine Kurzinformation zu den Siegeln.
Wer keine zertifizierten Öko-Christbäume in seiner Umgebung findet, der sollte einen Baum aus der Region wählen, am besten einen zum selber Schlagen beim nächstgelegenen Waldbetrieb. Denn so lässt sich vermeiden, ungewollt einen weit gereisten und damit ökologisch fragwürdigen Baum aus Dänemark, Osteuropa oder Irland nach Hause zu tragen. Von Weihnachtsbäumen im Pflanztopf ist eher abzuraten. Da die Bäume durch das Aufstellen in der warmen Weihnachtsstube aus dem Winterschlaf gerissen werden, erfrieren etliche später draußen oder wachsen nicht mehr richtig an.
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Übrigens gibt es bereits einen Naturtipp zu dem Thema:
024) Der ökologisch gerechte Weihnachtsbaum und wo es ihn u.a. gibt...
Also:
Am Besten gleich darum kümmern und einen Bestellen oder bereits vor dem Schlagen aussuchen.
Und am Besten, wenn der Garten groß genug ist:
pflanzt Euch doch eigene Weihnachtsbäume - jedes Jahr einen kleinen, der bis zur Ernte den Garten ergrünen läßt - dann habt Ihr einen garantierten regionalen Baum, der aus keiner Plantage kommt, fair geerntet wurde und außerdem mit viel Liebe und ohne Chemie groß werden durfte
Einen Versuch ist es doch wert :-)
Und wenn Ihr jedes Jahr sogar zwei pflanzt, dann ist auch noch ein Öko-Weihnachtsgeschenk dabei...
Schade, daß unser Garten einfach zu klein ist...
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In eigener Sache:
Seit ein paar Posts gibt es als Illustration kleine Zeichnungen bei Naturtipps - mal wieder meine Kreativität ein wenig ankurbeln ;-)
Was haltet Ihr von dieser Änderung?
Sind sie in der Qualität und Größe o.k.?
Was sagt Euer Bildschirm dazu?
Ich freue mich über feedback :-)
Dienstag, 24. November 2009
328) ROBIN WOOD: Weihnachten unterm Öko-Christbaum
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Dienstag, November 24, 2009
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Mittwoch, 4. November 2009
327) Er hat später Sex als mancher Mensch, ...
...gönnt ihm diesen Moment :-)
Laßt die Finger von ihm
er ist kein Fingerfood
er ist kein Angelfood
er ist gar kein Food
er ist der, der ohne Füße über feuchte Wiesen wandert
er ist der, der in drei Jahren 5.000 km als Jungtier durch das Meer wandert
er ist der, der bei uns GROSS werden will
er ist der, der nicht so schnell aufgibt...
verquirlt in Turbinen
zerschnitten für die Pfanne
in Netzen gefangen
an Haken gehangen
dabei will er bei uns doch nur GROSS werden...
Ihr dürft ihn bewundern
Ihr dürft ihn zeichnen
Ihr dürft über ihn dichten und schreiben
aber ihn zu essen - laßt es bitte bleiben
darauf weist jetzt der WWF hin
sonst ist es bald vorbei mit ihm
... dem Aal:
Bild: www.naturtipps.de
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WWF:
04.11.09, Meere & Küsten
Aal vor dem Aussterben
WWF fordert Fangstop für kommerzielle Fischerei und Sportfischer
------------------------------------Und wem es in den Fingern nun juckt, schreibt, malt und zeichnet ihn und über ihn, mailt mir die Ergebnisse (naturtipps(add)gmail(punk)com und ich veröffentliche sie hier im Blog :-)
Und wem beim Gedanken an ihn jetzt das Wasser im Munde zusammenlauft - gönnt Euch einen guten Wein, lebt in Erinnerungen und erzählt Euch tolle Geschichten von ihm - aber laßt ihn weiterwandern!
Danke!
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Mittwoch, November 04, 2009
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Sonntag, 11. Oktober 2009
322) Nahrungskette im Garten...
Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Dass die Schnecken gnadenlose Fresser sind - daran habe ich mich ja gewöhnt. Aber daß sie nun in meine wirklich scharfe Chinesische Kresse Löcher fressen, das kommt mir nun doch chinesisch vor... Eigentlich fressen sie alles weg, wenn ihnen etwas wirklich schmeckt und hinterlassen ansonsten unverkennbare Schleimspuren, und nicht solche schleimfreien komischen Löcher. Seit Wochen gibt es diese Löcher und seit Wochen wunder ich mich über meine lochenden schärfeliebenden schleimlosen Schnecken...
Und dann finde ich das:Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Mein Garten wird mir immer rätselhafter - Raupen legen doch keine Eier und verharren dann dort... verharren dort tagelang... das sind keine Raupeneier, das müssen die Eier eines Raubtieres sein - und die Raupe verharrt dort als gelähmtes Futterreservoir für den Nachwuchs...
Und dann machte es nocheinmal klick:Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Die Raupe ist der Lochspezialist meiner Kresse - aber wer ist nun der Jäger der Raupe? Und was für eine Raupe ist es? Wer weiß dabei weiter? Sie mag übrigens auch die Blätter meiner Stockrosen, wie ich mittlerweile feststellen konnte...
Eins jedenfalls zeigt es mir sehr schön:
Wenn ich die Natur in meinem Garten gewähren lasse, richtet es sich schon selber. Und bis es sich gerichtet hat, wird die Kresse eben mit Fraßlöchern gegessen, oder die jungen Blätter werden genommen. Jedenfalls fühle ich mich wieder bestärkt in meiner Gartenführung: lieber beobachten, als vernichten :-)
Außerdem gibt es noch jemanden, der suchend und hungrig durch den Garten räubert: die Kohlmeise... sie bekommt über die Raupen (und evtl. die abgebildeten Eier), die von meiner Seite aus bleiben durften, ein wenig artgerechte Herbstfütterung (falls sie sie findet ;-))
Liebe Raupen, da ich Falter liebe, wünsch ich doch, daß einige von Euch durchkommen werden - viel Erfolg :-)
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Sonntag, Oktober 11, 2009
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Samstag, 27. Juni 2009
315) Mitmachaktion: 2010 Königinnen für das Ruhrgebiet!
Bild: Pixelio/ JPW.Peters
Bienen für den eigenen Garten...
Nein - das "Blaue Blut" kommt nicht zurück ;-)
Hier geht es eher um das "flüssige Gold"...
Hier geht es um die Bienenköniginnen, den Honig und die Bedeutung der Bienen für Natur und Mensch.
...und hier geht es ums Mitmachen :-)
Und das geht wohl relativ leicht und ist doch effektiv. Allerdings gehört dazu auch
Verantwortungsbewußtsein - denn es geht bei dieser Aktion darum, daheim einen Bienenstock aufzustellen, den Bienen wieder ein Heim zu geben... Mit dieser Aktion möchte der Verein "2010 Königinnen für das Ruhrgebiet" die Natur ins Ruhrgebiet zurück holen, denn Zitat:
"2010 Königinnen für das Ruhrgebiet!
Die Natur ins Ruhrgebiet zurückholen. Der Verein 2010 Königinnen für das Ruhrgebiet tut, was die Biene selbst nicht kann: er spricht in ihrem Interesse.
Der Mensch überlebt ohne die Biene nicht! Kein Essen ohne Bienen! Sie bestäuben fast 70% aller Nutzpflanzen. Ohne Bienen gäbe es keine Äpfel, Kirschen und Birnen, in Gärten und Feldern werden Bienen als Bestäuber gebraucht. Selbst bei Raps, der vom Wind bestäubt wird, bringen Bienen 20% mehr Ertrag.
Bienen erhöhen die Artenvielfalt. Sie machen unsere Landschaft bunter. Eine Wiese mit Bienen hat viel mehr verschiedene Blumen, und wenn eine Kuh diese Vielfalt frisst, werden Milch und Fleisch besser. Die Biene ist also nicht nur gut für die Natur, sie ist auch unverzichtbar für die Wirtschaft!
Die Biene überlebt nicht ohne den Menschen! Der Mensch braucht die Bestäubungsleistung der Bienen.
Umgekehrt aber braucht auch die Biene den Menschen. Denn um zu überleben, fehlen ihr in der freien Natur die Wohnmöglichkeiten. Zudem gefährden Parasiten den Fortbestand der Bienen, und die können zurzeit nur vom Menschen im Zaum gehalten werden...."
Weiter geht es auf der verlinkten Seite.
Übrigens gibt es in New York schon länger Imker, die auf Dachgärten etc. erfolgreich Bienen halten. Sie verkaufen sogar ihren New Yorker Honig. Besonders interessant ist dabei, daß Honig bei Heuschnupfen helfen kann. Der Körper wird über den Honig mit den Pollen konfrontiert und kann sich so gewöhnen. dazu ist es jedoch wichtig, daß man einheimischen Honig ißt... Nun, mit einem eigenen Volk ist das ja dann kein Problem mehr. Also könnte man mit einem Volk dann gleich mehrere Volltreffer landen :-)
Meines Erachtens ist es eine interessante Aktion, ich werde mal nachhaken und wer weiß, vielleicht gibt es im kommenden Jahr ein Bienenvolk bei uns - Honig essen wir ja eh schon super gerne :-)
Und dann fehlt nur noch eine bienenfreundliche Bepflanzung von Garten/ Balkon und Terrasse und es kommt wieder mehr Leben zu uns :-)
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Samstag, Juni 27, 2009
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Samstag, 18. April 2009
307) Sandbienen bauen ihre Nester
Sie sind wiedergekommen - und ich freue mich riesig!
Das erste mal konnte ich sie im vergangenen Jahr an der selben Stelle beobachten :-)
Die Sandbienen sind wieder in unerem Garten und buddeln ihre Nester in Form von kleinen Löchern in den sandigen Gartenboden :-)
Fleißig gehen sie ein und aus und bringen Vorräte aus den Blumen der Umgebung herbei. Hinter dem Haus buddeln sie und vor dem Haus kann ich sie an den Blüten des Lungenkrautes beim Sammeln beobachten... So macht es Spaß - der Garten lebt, die Kinder haben wieder etwas neues zum Staunen und Beobachten :-)
Also - gaaaanz wichtig:
wer jetzt komische kleine Löcher in der Erde im Garten findet - bitte aufmerksam beobachten und im Zweifelsfalle in Ruhe lassen - Danke :-)
Hier informative Links mit Bildern zu den kleinen Tierchen:
Sand- bzw. Erdbienen · Andrena spec.
http://www.wildbienen.de/wbarten.htm
http://www.wildbienen.de/wba-intr.htm
... und nocheinmal ganz viele Bilder: http://www.rutkies.de/bienen-7/
... und hier noch ein Video auf YouTube: Wegwespe (Anoplius viaticus) und Sandbiene (Andrena vaga) im selben Lebensraum.
Also - gebt der Natur ein Stück Garten zurück!
Macht alle Mit und laßt sie sammeln und buddeln!
Übrigens:
Unter dem Twitter-Stichwort #ökogarten findet Ihr jetzt bei Twitter Beobachtungen und Tipps rund um das Thema Bio-/ Ökogarten. Macht alle Mit und nutzt auch dieses Stichwort beim Twittern zu dem Thema - ich bin gespannt, was Ihr so dazu schreibt :-)
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Samstag, April 18, 2009
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Dienstag, 14. Oktober 2008
264) Brunftzeit des Dam- und Rotwildes läuft
"Na und!", denkt jetzt vielleicht der ein oder andere.
Aber der Gedanke kreist auch nur, bis ein solcher liebeswirrer Herr vor dem Auto hängt. Denn zur Brunftzeit vergeht den Tieren das Hören und Sehen - nur die Damen zählen! Und für die wird gekämpft, gescheucht und gerannt bis zum Zusammenbruch...
Nun, und jetzt ist es wieder soweit. Und es sind auch entsprechend wieder vermehrt Wildunfälle an den entsprechenden Orten zu verzeichnen.
Deshalb: bei Wildwechselwarnungen insgesamt nicht schneller als 80 km/h. So hat mir jedenfalls mal ein Förster gesagt - bis zu der Geschwindigkeit können die Tiere ein Auto noch rechtzeitig als Gefahr einschätzen.
und momentan:
Bei Wildwechselschildern besonders achtsam fahren!
Der Wildpark Eekholt hat extra eine Pressemeldung dazu online gestellt:
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Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes!
![]() |
| Achtung Autofahrer! Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes |
(prcenter.de) Höhepunkt der Damwildbrunft ist die zweite Oktoberhälfte –
Achtung, Wildunfälle!
Damwild zählt zur Familie der Hirsche, es ist aber wesentlich kleiner als das Rotwild. Das Fell hat im Sommer eine hellbraune Färbung mit weißen Tupfen, im Winter verfärbt sich die Decke dunkelbraun bis fast schwarz. Damwild ist häufig an Waldrandgebieten oder auf offener Feldflur zu beobachten, es lebt meist gesellig in größeren Rudeln, die sich aus mehreren Familien zusammensetzen. Während der Brunft wirbt der Schaufler mit rülpsenden, kehligen Lauten und einer großen Aktivität um die Gunst der weiblichen Tiere.
Damwild ist tag- und dämmerungsaktiv, und daher ist es keine Seltenheit, dass gerade während der Brunftzeit oder auch aufgrund einer Störung mit anschließendem Fluchtverhalten unvermittelt ein einzelnes Tier oder mehrere hintereinander eine Autostraße passieren und die Gefahr durch Wild-Verkehrsunfälle morgens und abends in der Dämmerung besonders hoch ist. Allein in den letzten 14 Tagen ereigneten sich auf Schleswig-Holsteins Straßen und Autobahnen deutlich mehr Wildunfälle dieser Art, so dass noch bis Ende November eine erhöhte Aufmerksamkeit der Autofahrer geboten ist.
Das Damwild mit seinen kapitalen Schauflern kann im Wildpark Eekholt sehr gut in seinem großzügigen Gehege beobachtet werden. Interessant ist die Körpersprache der Tiere und vor allem die kehligen Brunftlaute des kleinen, aber nicht minder selbstbewussten Schauflers.
Besuchen Sie den herbstlichen Wildpark und nehmen auch das Ferienprogramm vom 13.10. – 24.10.08 (Montag bis Freitag) wahr, das um 14.00 Uhr an der Flugwiese beginnt und die ganze Familie in einer großen Fütterungsrunde auch zu unseren Wildschweinen, Ottern, Wölfen und den kapitalen Rothirschen führt, die gerade ihre Brunftzeit beendet haben.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Wildpark Eekholt
PS. Die beliebte falknerische Flugvorführung ist noch bis Sonntag, dem 2.11.08, drei Mal täglich um 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr zu sehen!
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Und wer einmal die Kraft und Energie der Hirsche erleben möchte - ein( abendlicher) Besuch in einem großflächig angelegten Wildpark in der Nähe lohnt sich dazu auf alle Fälle.
Also, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung: Bitte vorsichtig fahren!
Macht alle Mit!
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Dienstag, Oktober 14, 2008
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Samstag, 11. Oktober 2008
262) Tierfutter gibt es auch in Bioqualität
Bild: © Heika /PIXELIO
Bionahrung auch für unsere Haustiere...
Immer mehr Menschen ernähren sich bei uns unter nachhaltigen Gesichtspunkten.
Die einen, weil sie hoffen, sich damit gesünder zu ernähren. Die nächsten, weil sie der Umwelt eine Chance geben wollen, mit uns Menschen zurecht zu kommen. Und wieder die nächsten aus beiden Gründen: gesünder leben und möglichst wenig die Umwelt stören...
Da ist es nur konsequent, wenn der Gedanke vom eigenen Teller weiterwandert zum Haustier. Und so wird immer mehr Biofutter gekauft. Eine von Fressnapf in Auftrag gegebene forsa-Studie belegt dieses nun: forsa-Studie zeigt: Bio im Fressnapf ist Trend
Daraus ergeben sich nicht nur für Fressnapf Konsequenzen, auch andere Tierfutterhersteller bieten mittlerweile Tiernahrung in Bioqualität her. Bei google finden sich knapp 50.000 Suchergebnisse für "Biofutter" und immer noch ungefähr 5.470 für "Biofutter haustiere".
Nun, die einen sagen, "man kann nicht die ganze Menschheit allein mit Bioprodukten ernähren" und die anderen kaufen sogar für ihre Haustiere Bio. Wenn es um die Umwelt geht, ist zweiteres auf alle Fälle eine logische Konsequenz! Und wenn wir unseren Fleischkonsum deutlich reduzieren, klappt es auch mit der Bionahrung für alle...
Macht alle Mit!
Übrigens, ein Futtermittelhersteller, der möglichst durchdacht, regional und bio Tierfutter herstellt, ist z.B. petdelight.de.
Wer gute Erfahrung mit anderen Marken gemacht hat, kann sie gerne im Kommentar nennen!
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Samstag, Oktober 11, 2008
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Samstag, 4. Oktober 2008
256) Welttierschutztag
Bild: www.pixelio.de/ Miroslaw
1931 gab es ihn zum ersten Mal - und bis heute ist er nicht überflüssig geworden... :-( der Welttierschutztag. Es gibt so vieles, was der Mensch gedankenlos mit Tieren macht...
Wohl gibt es immer mal wieder neue Gesetze, die die Situation für die Tiere besser machen sollen, aber viel zu sehr werden dabei die Wünsche des Menschen/ der Wirtschaft berücksichtigt...
Dieses Jahr geht es um die möglichst schmerzfreie Kastration von Ferkeln, Naturtipps berichtete bereits über das Thema im Post 156) Ferkelkastration unter Narkose - Online Aktion
Die Aktion läuft immer noch - bis jetzt haben 37.846 Menschen mitgemacht - seid Ihr schon dabei?
Sonst klickt bitte rüber: www.ferkelprotest.de
Und für alle, die noch überlegen, hier die aktuelle Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes e.V. zum Welttierschutztag:
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„Ferkelprotest“ Leitmotto des Welttierschutztages – Prominente Unterstützung
Eine Vielzahl von Prominenten unterstützt den Deutschen Tierschutzbund bei seinem „Ferkelprotest“ zum Welttierschutztag. Neben den Musikern von den Höhnern, der Münchner Zwietracht, dem Schauspieler Hannes Jaenicke und dem Starregisseur Wolfgang Petersen tritt auch TV-Moderatorin Ines Krüger für den Tierschutz ein. Sie alle fordern das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration. Um das Entstehen des typischen Ebergeruchs zu verhindern, werden in Deutschland jährlich mehr als 22 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung - bei vollem Bewusstsein und vollem Schmerzempfinden werden den Ferkeln beide Hoden mit einem scharfen Messer entfernt. Der Deutsche Tierschutzbund, die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine und die Prominenten setzen sich gemeinsam für das Ende dieser Tierqual ein.„Wir werden konsequent und kompromisslos darum kämpfen, dass diese Ferkelquälerei beendet wird. Ziel muss es sein, dass die Tiere überhaupt nicht mehr kastriert werden dürfen - wenn dies aber durchgeführt wird, um den Ebergeruch zu verhindern, muss es zumindest ohne Schmerzen für die Tiere geschehen. Bei Hunden oder Katzen würde niemand eine solche Tortur zulassen - die Ferkel leiden millionenfach – und das immer noch gesetzlich legitimiert– das muss sich ändern. Deshalb steht das Thema zum diesjährigen Welttierschutztag im Mittelpunkt“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. In den Welttierschutzwochen rund um den 4. Oktober protestieren der Deutsche Tierschutzbund und seine über 700 Mitgliedsvereine mit mehr als 500 vereinseigenen Tierheimen mit Infoständen und Aktionen gegen die betäubungslose Ferkelkastration. In Berlin machten die Tierschützer bereits mit ferngesteuert fahrenden und quiekenden Postern auf die Qualen aufmerksam.
Der Deutsche Tierschutzbund fordert die Bundesregierung und den für Tierschutz zuständigen Bundesminister Horst Seehofer sowie seine Länderkollegen auf, den Tricksereien und Scheinargumenten des Deutschen Bauernverband und die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) als Verfechtern der betäubungslosen Kastration nicht nachzugeben und das Tierschutzgesetz entsprechend zu ändern. Auf der Internetseite www.ferkelprotest.de können Tierfreunde sich dem Protest des Deutschen Tierschutzbundes anschließen und erhalten zudem detaillierte Hintergrundinformationen.
Der Appell an die Verbraucherinnen und Verbraucher: Verzichten Sie auf Schweinefleisch oder kaufen sie es nur, wenn Sie sicher sein können, dass die Ferkel schmerzfrei kastriert wurden. Bei allen NEULAND-Landwirten wird das sichergestellt.
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Stell Dir vor, es ist der 4. Oktober und es gibt nur noch Gründe zum Feiern und nichts mehr zum Protestieren :-)
Dies ist ein Schritt in die Richtung -
Macht alle mit!
Und für alle, die noch eine Tierschutzgruppe/ Tierheim in ihrer Nähe suchen, hier eine ausführliche Linksammlung: Tierschutzvereine.de
Nachtrag am 5.10.2008:
Soeben eine Erklärung vom 2. Oktober bei topagrar.com gefunden:
Auf Schmerzmitteleinsatz bei Ferkelkastration geeinigt
War es das dann? Reicht diese Einigung? Und wenn, dann geht es hoffentlich auf europäischer Ebene weiter.
Für Utopia-Mitglieder interessant ist zu dem Thema auch der Dikussionsthread # ferkelprotest.de
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Samstag, Oktober 04, 2008
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Mittwoch, 24. September 2008
248) Bienen zum 1jährigen
Bild: www.pixelio.de/ JPW.Peters
Die Fette Henne ist zur Zeit eine beliebte Bienenweide...
Naturtipps feiert den 1. Geburtstag!
Das bedeutet 1 Jahr lang fast Tag für Tag intensiv recherchiert, kontaktet, Material gesammelt und geschrieben. Vor allem viel gesammelt... Einen Teil davon kann jeder bei Mister Wong als Naturtipps Linksammlung finden, mit einer Tagcloude zur Orientierung. Über 500 Links sind mittlerweile dort zusammengekommen - und das war nicht alles!
Nun, so geht es auch den Bienen - sie sammeln und sammeln und sammeln und mache dann etwas daraus. Sie machen etwas leckeres und gesundes, was wir Menschen gerne nutzen, den Honig.
Und heute gibt es über Naturtipps etwas für die Bienen - wenn Ihr mitmacht!
Für die Wildbienen gibt es "Wildbienenhotels".
Und den Hausbienen kann vor allem durch Unterstützung der einheimischen Imker geholfen werden: kauft Honig "aus der Nachbarschaft"! Zumal dieser durch den anteiligen Pollengehalt der einheimischen Pollen auch helfen kann bei Pollenallergien! Der Körper wird in geringen Mengen mit den Pollen konfrontiert und kann sich langsam daran gewöhnen.
Und unterstützt die biologische Landwirtschaft. Erst dieses Jahr haben wir ein massives Bienensterben durch Mittel aus der konventionellen Landwirtschaft gehabt.
Und unterstützt gentechnikfreie Produkte - denn gentechnisch verseuchter Honig (z.B. durch Pollen von gentechnisch veränderten Mais) darf z.B. nicht mehr für den menschlichen Verzehr verkauft werden... Gerade ist die Jahreshonigernte eines Imkers entsorgt (verbrannt) worden! Obwohl er die gesetzlich geforderten Mindestabstände zu Genmais eingehalten hat.
Macht dazu mit bei der Aktion vom BUND: Fordern Sie von Edeka Lebensmittel ohne Gentechnik! Denn es gibt mittlerweile ein offizielles Siegel für Lebensmittel "ohne Gentechnik", welches Gentechnikfreiheit signalisiert!
Geschenkidee:
Außerdem können jetzt im Herbst bienenfreundliche Blumen, Sträucher und Bäume gepflanzt und gesät werden, damit unsere geflügelten Freunde immer ausreichend Nahrung finden - vom Frühling bis zum warmen Herbsttag! Immer hin gibt es mindestens 289 Bienenweidepflanzen, wie wir auf der Seite rundumdiebiene.de genau nachlesen können!
Wie sehe ich gerade:
Der Blog "Tempel der Gaia" hat die Bienen heute auch als Thema:
Die Welt ohne Bienen wird eine tote Welt sein!
Es ist und bleibt ein wichtiges Thema!
Also, wir sollten alle daran denken: ohne Bienen gibt es zum Beispiel kein Obst, keinen Raps und viele andere Samen und somit Pflanzen mehr. Und mit den Bienen sterben außerdem viele andere Insekten, die aber vom Menschen eben nicht so gut beobachtet werden!
Feiert das einjährige von Naturtipps mit, Ihr seid alle eingeladen!
Pflanzt Blumen, Sträucher und Bäume, gönnt Euch leckeren Honig und gebt den geflügelten Gästen ein Zuhause!
Macht alle Mit, dann wird es ein tolles Fest, von dem wir noch lange etwas haben können!
Danke!
Nachtrag, 25.09.2008:
Tolles "Zufalls-Geburtstagsgeschenk" von Sebastian Backhaus’ Blog: Naturtipps ist mit auf seiner Google Map nachhaltiger Blogs und Journale .
Die Karte hat er erstellt nach dem Post "Eine nachhaltige Liste tut Not" und der entsprechende Liste "Blogs/Journale rund um das Thema Nachhaltigkeit" auf dem Blog Bio-Emma.
Danke auch hier!
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Mittwoch, September 24, 2008
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Montag, 1. September 2008
229) Spinnen zum Meteorologischen Herbstanfang
Bild. www.pixelio.de/ doro52
Kein Durchgang...
Zum Frühstück noch ein paar frische Kräuter aus dem Garten- das ist Routine...
Terassentür auf, raus gehen - ähh, oh nein - das hab ich nicht gesehen - das feine Geräusch reißender Fäden an meinen Ohren - hart legen sich feste Spinnenwegfäden über mein Gesicht - der Besitzer dieses Netzes hängt neben mir in den Resten und ergreift die Flucht - wie gut, daß ich keine Wespe oder ähnliches bin - kurze Zeit später finde ich zwei riesen Netze mit gut gemästeten Kreuzspinnen vor dem Haus - eine sitzt auf einer eingesponnenen Wespe und eine auf einer Fliege...
Der Herbst kommt, heute ist bereits meteorologicher Herbstanfang - bald fliegen wieder die kleinen Spinnen an ihren Fäden durch den Altweibersommer - die silbernen Fäden habe ich auch - aber als altes Weib fühl ich mich noch nicht...;-)
Und so zeige ich den Kindern erst einmal das weiße Kreuz auf dem Rücken der Spinnen. Soweit ich einmal gelesen habe, ist auch die Kreuzspinne als Giftspinne ungefährlich für uns. Es hieß dort, ihr Biß entspräche ungefähr dem einer Wespe - wie passend, daß sie sich eine Wespe zum Frühstück gewählt hat. Bei arthropods.de lese ich nun, daß ihre Beißzangen kurz sind und sie somit kaum durch unsere Haut dringen kann. Den Kindern erzähle ich, daß Respekt vor den Tieren angesagt ist, aber keine Angst. Der Kleine pustet ans große Netz und wir sehen, wie sich die Dicke flink entfernt - die Natur ist einfach schön.
Übrigens:
Spinnennetze sind aus Eiweiß. Man sollte frische Netze nicht entfernen, da viele Spinnen die Netze auffressen, wenn sie zu schadhaft werden und somit recyclen - das spart Energie und Rohstoff - es gibt viel zu lernen für uns von der Natur!
Eingestaubt alte Netze in Haus hingegen dürfen ruhig entfernt werden. Dort ist niemand mehr zuhaus, die frißt keine Spinne mehr auf...
Übrigens haben bei mir immer ein paar Spinnen Hausrecht - sie halten mir andere Kleintiere fern - denn wenn sie irgendwo leben kann ich davon ausgehen, daß sie dort auch Futter finden. Im Winter haben wiwr meist zwei oder drei Hausspinnen. Meist sind es Weberknechte.
Stört doch einmal eine, wird ein Glas übergestülpt, eine Karte untergeschoben und der ungebetene Gast vorsichtig in Garten verfrachtet. Allerdings erst durch eine intensive Begutachtung durch die Kinder.
Bild: www.pixelio.de/ Günther Dotzler
Weberknechte haben bei uns in Grenzen Hausrecht...
Mehr über Spinnen erfahrt ihr im unbebilderten Post 017) Monster -> Spinnen -> Tiere!. Dort erfahrt Ihr auch mehr über die Spinnen des Jahres 2008 - der Winkelspinne.
Spinnen beobachten ja - Spinnen zertreten nein!
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Montag, September 01, 2008
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Dienstag, 12. August 2008
215) NABU Fledermausaktion, feine Ohren und Lärm
"Hörst Du es auch? Hier gibt es Fledermäuse!"
"Du spinnst ja, die kann man doch nicht hören!"
Es ist richtig, nur wenig Menschen können sie hören. Aber wenn sie jemand hören kann, kann es ganz schön laut werden für denjenigen...
In Luxor in Aegypten konnte ich einmal nicht mit Freunden abends in einem Restaurant draussen sitzen, da es höllisch laut war - für mich. Es schrie und pfiff und kreischte die ganze Zeit - Fledermäuse in Mengen flogen dort am Nil über uns her... Meine Freunde verstanden mich nicht und schüttelten nur die Köpfe, ich jedoch suchte mir ein ruhigeres Plätzchen ohne Fledermäuse... Bis ca. zum 35. Lebensjahr begleiteten mich die Rufe der Fledermaeuse auf Spaziergängen und Eskursionen auch ohne Fledermausdetektor, mittlerweile sind auch meine Ohren zu unempfindlich und ich vermisse sie, die Freunde der Lüfte. Nun muss ich wie jeder andere genau hinschauen, um sie zu sehen, oder auf einen Fledermausdetektor vertrauen... Aber den plötzlichen fledermaussuchenden Blick nach einem Schrei aus den Lüften auf abendlichen Spaziergaengen gibt es nicht mehr - schade. Mir haben wohl die Kinder zu oft in die Ohren geschrien, ausserdem begleitet mich seit Jahren ein Tinitus, nachdem ein Freund mir ausversehen zu laut ins Ohr schrie - man sollte sich eben nicht in lauten Kneipen schreiend verständigen wollen. Ich tat es nur selten, aber leider doch einmal zu viel!
Insgesamt gehen viele von uns zu unsensibel mit ihrem Gehör um - dabei ist es etwas einmaliges! Es ist etwas sehr wertvolles! Wir sollten uns bewusst werden und unseren Kindern bewusst machen: Es gibt und so viel, die Natur, die Welt nicht nur sehen, sondern auch hören zu können. Was sind ohrenbetäubende Rhytmen gegen das Nagen von Holzwürmern in einem Stamm auf einem Spaziergang. Oder das Knistern von wachsendem Gras, wenn es dürres Laub verschiebt! Kennt ihr das Rascheln eines Ameisenstaates rund um einen Ameisenhaufen? Nein?
Lausch einmal genauer, wenn Ihr draussen seid! Es gibt soviel zu entdecken!
Aber ich schweife vom Thema ab - wollte ich doch über Fledermaeuse schreiben, genauer gesagt über die Fledermausaktion der NABU:
Der NABU lädt ein zur 12. Europäischen Fledermausnacht am 30. und 31. August 2008
Zitat von der Seite:
"Zum zwölften Mal veranstaltet der NABU in diesem Jahr die Batnight in Kooperation mit dem Europäischen Sekretariat für Fledermausschutz. Zur Hauptveranstaltung in Bad Segeberg, Herberge eines der bedeutesten Fledermausquartiere Europas, werden tausende Besucher erwartet. Bundesweit beteiligen sich zahlreiche Gruppen von NABU und LBV mit Veranstaltungen, die am und um das Aktionswochenende 30./31. August Naturfreunden Einblicke in das Leben der lautlosen Nachtjäger bieten."
Ergaenzend zur Batnight gibt es noch ein Fledermaus-Memory des NABU mit tollen Preisen! Dort lernt Ihr auch gleich die bekanntesten Arten auf spielerische Weise kennen. Oder kennt Ihr schon Langohr und co.?
Also - nutzt die Gelegenheit von Batnight und Memory und lernt die Fledermaeuse besser kennen!
Basteltipp:
Wer gerne baut und bastelt, kann einen Fledermauskasten aus Holz bauen und ihn im Garten oder am Haus passend aufhaengen - die Tiere brauchen solche Verstecke zum Schlafen.
Viele interessante Informationen über diese Flieger der Nacht und eine Bauanleitung gibt es u.a. auf der Seite www.fledermausschutz.de. Dort erfahrt Ihr z.B. auch, was man mit einer gefundenen Fledermaus macht, wo es schnelle Hilfe gibt, was für Arten es gibt oder warum sie so bedroht sind.
Geschenkidee:
Solche Fledermauskaesten kann man auch kaufen (z.B. bei NABU) und dann zum Beispiel einem Naturfreund schenken.
Garten:
Durch Blumen, die Nachtfalter anlocken und ernaehren hilft man automatisch auch den Fledermaeusen, da sie u.a. Falter fressen.
Macht alle Mit!
Schützt Ihr bereits Fledermaeuse? Super! Dann macht doch gleich mit bei der Naturtipps-Aktion "Aktive Haende" aus dem Post 200. Unter dem Label "Aktive Haende" seht Ihr bereits eingegangene Beitraege.
Also: schickt Euer Photo und Euren Text an naturtipps (at) gmail . com
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Dienstag, August 12, 2008
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Labels: Aktion-Online, Aktionstag, Garten, Naturtipps, Tiere, Tierschutz, Wettbewerb/ Gewinnspiel
Montag, 11. August 2008
214) Heupferd, Eichenschrecke und co.
Überall hüpft und springt es hier im Urlaub - wo es Gras gibt, gibt es auch die grünen Hüpfer. Die Kinder sind begeistert und dürfen für die Becherlupe hin und wieder ein Exemplar zum Ansehen fangen. Mal sind sie von den Streifen auf den Beinen "total begeistert", dann wieder ist es das tolle Grün oder sind es die feinen Fühler... Die genauen Namen interessieren weder den 3jaehrigen, noch den 5jaehrigen, aber das Hinterherhüpfen und anschauen ist schon eine tolle Sache.
Für die, die mehr über Heupferd, Eichenschrecke und co. wissen möchte, gibt es aktuell interessante Informationen auf nabu.de. Denn zur Zeit verirren sich besonders die Eichenschrecken wieder bei abendlicher Beleuchtung in unsere Haeuser: Heimliche und unheimliche Mitbewohner
Heuschrecken in Haus und Garten
Übrigens:
Gegen Insektenanflug bei Nfachtbeleuchtung gibt es spezielle Lampen. Ihr Licht erscheint gelb und wirkt auf die Insektenwelt nicht so anziehend. Sie sind im Handel erhaeltlich und können ganz normal in eine Fassung eingeschraubt werden.
Viele Strassenlaternen werden u.a. deshalb auf das gelbe Licht umgerüstet - denn unsere Lichtbegeisterung bedeutet den Tod für zigmillionen Insekten jaehrlich. Ohne Rücksicht auf Rote Liste oder so...
Selbst das ermüdende Anfliegen von hellerleuchteten Fensterscheiben bedeutet für viele Tiere den Tod, da sie keine Nahrung suchen, sondern fliegen - fliegen - fliegen... Denn sie halten jedes Licht für den Mond, an dem sie sich bei Nacht orientieren...
Also unnötiges Licht aus und Aussenlampen umrüsten in die richtige Farbe!
Macht alle Mit!
Urlaub:
Noch gibt es die Naturtipps unregelmaessig und in Kurzform, denn ich bin unterwegs - haeufig computerfrei... Ab Ende August gibt es dann wieder ausführlichte Naturtipps!
Und bis dahin macht mit bei der Naturtipps-Aktion "Aktive Haende" aus dem Post 200!
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Montag, August 11, 2008
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Montag, 23. Juni 2008
190) Jungvogel gefunden! Und nu?
Bild: www.pixelio.de/Peashooter
Grünspechte stehen auf der Roten Liste und gehören nicht bei strömendem Regen in große Pfützen...
So stand ich heute abend da...
In der einen Hand eine Schüssel, abgedeckt mit einem Handtuch, in der ein beinahe flügger Grünspecht saß und in der anderen Hand ein dickes Fragezeichen.
Klar ist es Sonntag abend. Klar ist es bereits 20.30 Uhr und keiner mehr erreichbar... Klar war in meinem Kopf Leere...
Nein - ganz leer war er nicht. Der Vogel da drin steht unter Naturschutz, ist also sehr selten. Er saß in einer Pfütze und ruderte mit den Flügeln recht hilflos darin rum. Fangen ließ er sich in den Brennesseln - die Augen vom Brennesselblatt verhängt. So kam ich gut dran, griff beherzt so zu, daß die Flügel gut umschlossen waren und nicht flattern konnten, die Beine raus schauten und nicht klettern konnten. Und dann ab in die Schüssel, mit der ich eigentlich gerade Maulbeeren holen wollte. Und nun stehen wir hier zuhaus im Wohnzimmer.
Es hatte gehagelt, und wie - bis zu 4 cm groß werden die Eisstückchen wohl gewesen sein. Und der kleine Specht hatte sich zu früh aus seiner Höhle getraut und wurde prompt vom Baum gerissen bei dem Wetter. Nachmittags hatte ich ihn noch dort oben im Maulbeerbaum gehört...
Aber was jetzt - draußen goß es wieder in Strömen, der Wind peitschte die Bäume und Mister Mini schimpfte gerade wie es sich für einen Specht gehörte - laut und deutlich.
Der Anruf bei einer Freundin half weiter - ruf doch bei der nächsten Tierklinik an. Na klar- gute Idee, danke! Also Telefonbuch raus und Nummer gewählt - tatsächlich war jemand zu erreichen. Und noch besser, er wußte gleich, an wen ich mich wenden konnte:
Für mich war Herr Dietz aus Duisburg der richtige Ansprechpartner. Er arbeitet mit dem BUND e.V. zusammen und ist anerkannter "Vogelvater". Denn es darf laut Gesetz nicht jeder einfach rumexperimentieren mit Wildtieren, sondern eine weitere Aufzucht soll möglichst in Fachhände gegeben werden... Mittlerweile habe ich auf Wildvogelpflege.de unter "Hinweise" eine Liste mit kompetenten Ansprechpartnern und Adressen gefunden. Mein Herr Dietz ist allerdings nicht dabei.
Nach einem weiteren Telefonat war alles klar und es ging ab nach Duisburg. Bei dem Sturm war es für ihn nicht verwunderlich, daß solch ein kleiner vorwitziger Kerl aus dem Baum gefegt worden war - er war noch nicht flügge... Also richtig gemacht - allein hätte er die kommenden Tage bei dem Wetter wohl nicht durchgestanden...
Denn aufgepaßt! Nicht jeder Jungvogel, der in den Büschen sitzt und piepst ist auch gleich auf Menschenhilfe angewiesen!!! Normalerweise werden die Kleinen weiterhin von ihren Eltern versorgt, bis sie endgültig richtig fliegen können. Siehe Artikel "Jungvogelaufzucht" von der WildvogelPflegestation Marburg. Bevor man schützend seine Hände über solch ein Jungtier hält, sollte man also von weitem beobachten, ob wirklich keine Eltern zum Füttern kommen!
Zitat aus einem Merkblatt der Seite www.Heilbronner-Tierschutz.de:
"Man sollte den Vogel nur dann mitnehmen, wenn sicher ist, daß er verletzt ist und nicht mehr von den Elternvögeln versorgt wird!!! (Eine Stunde lang beobachten!)" Das Merkblatt "Jungvogelaufzucht" kann übrigens ald pdf-Datei runtergeladen werden.
Übrigens:
Unbeholfene Jungvögel sind ein gefundenes "Fressen" für Hauskatzen. Bei vielen sollte man wohl lieber "Spielzeug" schreiben, denn sattfressen können sie sich zuhause. Deshalb sollten zur Zeit der flüggen Jungvögel Hauskatzen im Haus bleiben! Nun kommen gleich wieder die Katzenfreunde, daß das doch viel zu lange wäre - nun, wenn vogelarme Gärten besser sind... allein bei uns sind es drei Haustiger, die durch die Büsche streifen. Und es gibt aus England Hochrechnungen, wieviel Vögel diese Haustiere jedes Jahr ungefähr auf dem Gewissen haben - es sind nicht wenige :-(
Zahlreiche Informationen zur Jungvogelaufzucht gibt es auch auf der Seite www.wildvogelhilfe.org.
Achtung:
Lest ruhig jetzt sofort nach, wie aufwändig es ist, einen Jungvogel aufzuziehen - denn es ist wirklich kein Kinderspiel! Also lieber rechtzeitig in fachkundige Hände geben, oder wenigstens telefonischen Rat einholen!
Macht alle Mit!
Laßt Jungvögel sitzen und beobachtet sie! Greift nur ein, wenn es wirklich notwendig ist!
Und wenn es regnet, oder der Vogel auf der Straße sitzt: Setzt ihn ins schützendes Gebüsch. Vögel riechen nicht und nehmen die Jungen wieder an... Nur sollte dieses Umsetzen möglichst zügig und nicht in Anwesenheit der Eltern geschehen, um diese nicht unnötig zu erschrecken.
Nun, ich hatte meinen neuen "Freund" probeweise auf das Dach des Gartenhauses gesetzt, von wo er gleich wieder auf die Erde flatterte - er war einfach zu durcheinander und das schüztende Gebüsch nicht dicht genug bei dem Unwetter... Und da hier viele Hunde (ohne Leine) spazieren gehen und auch Katzen ihre Runden drehen, hat Herr Dietz nun einen Pflegling mehr - toll und von hier aus noch einmal Danke für diese engagierte Hilfe!
Und wer auch mithelfen möchte, kann ja in der oben verlinkten Liste mal nach der nächsten Adresse schauen und anfragen, ob Hilfe gebraucht wird. Da ganz junge Vögel bis zu 4 mal in der Stunde gefüttert werden müssen, ist es durchaus wahrscheinlich, daß engagierte Vogelfreunde willkommen sind. Spenden übrigens auch, denn die Tiere müssen z. T. auch tierärztlich versorgt werden und brauchen Futter, Käfige, Wärmelampen und co...
Schule/ Kindergarten:
Übrigens besuchen manche dieser Gruppen oder Personen auch gerne zur Aufklärung Schulen und Kindergärten oder empfangen Gruppen. Ruft bei Bedarf einfach mal vor Ort an und fragt nach!
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Montag, Juni 23, 2008
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Donnerstag, 19. Juni 2008
188) Alarm: Fächerahornbaum gekauft!? Citrusbockkäfer daheim?!
Bild: www.pixelio.de/ Ernst Rose
Wer dieses Jahr einen kleinen Fächerahorn im Supermarkt gekauft hat (mit grünen oder roten Blättern), hat vielleicht einen Baummörder mitgekauft - lest weiter!
Kaum, daß Naturtipps über Invasive Pflanzen berichtet hat, kommt eine Meldung über gefährliche eingeschleppte Tiere auf meinen Bildschirm:
Im Blog "Tempel der Gaia" wird vor dem Citrusbockkäfer gewarnt!
"Na und, was geht mich das an", denken jetzt wohl die meisten. Nun, einige von Euch geht es vielleicht sehr viel an, immerhin sind ca. 100.000 Menschen deutschlandweit betroffen:
Bild: www.pixelio.de/ Maja Dumat
Trägt Euer Fächerahorn den Baumtod in sich?
Wer dieses Frühjahr einen Fächerahornbaum im Supermarkt gekauft hat, könnte eine "tickende Zeitbombe" für den Wald daheim haben. Denn in diesen kleinen Bäumchen sind Larven des Citrusbockkäfers gefunden worden! Und dieser Käfer killt Bäume, so gründlich, daß er meldepflichtig ist! - Viele unserer einheimischen Baumarten stehen auf seinem Speiseplan! Und zwar leben seine Larven in ihrem Holz und zerfressen die Stämme!
Und dann ist Schluß mit Grün, schluß mit Wald!
Also - wer solch einen schönen Baum gekauft hat:
auf Befall untersuchen!
Und bei Befall einpacken und abgeben!
Warum das so super wichtig ist? Lest dazu bitte den folgenden Artikel des Julius Kühn-Instituts:
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Gefürchteter Quarantäneschädling an importierten Zierbäumen aufgetaucht - Julius Kühn-Institut bittet Bevölkerung um Mithilfe
Gleich in zwei deutschen Bundesländern schlüpfte er aus neu gekauften Fächerahornbäumen: der Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis. Er zählt in seiner asiatischen Heimat zu den gefährlichsten Schädlingen vor allem an Zitruspflanzen, aber auch an Laubbäumen. Die befallenen Pflanzen stammen aus dem Bestand einer großen Supermarktkette, die im Mai 2008 mehr als 100.000 Fächerahornbäume deutschlandweit verkaufte. Die Bäume sind mit der Bezeichnung „Acer palmatum“ ausgezeichnet. Es ist zu befürchten, dass weitere befallene Bäume in vielen Privathaushalten angepflanzt wurden. Das Julius Kühn-Institut (JKI) bittet daher alle Personen, die in den letzten Monaten junge Acer palmatum in einer Baumschule oder einem Supermarkt gekauft haben, dringend, ihre Pflanzen ab sofort mehrfach wöchentlich auf Spuren von Bohrspänen, Ausbohrlöcher bzw. erwachsene Käfer (siehe Bilder) zu kontrollieren und verdächtige Pflanzen oder Käfer dem nächsten zuständigen Pflanzenschutzdienst ihres Bundeslandes zu melden. Ist dies der Fall, sollte der komplette Baum nebst Topf oder Wurzel in einem stabilen Müllsack gut verschlossen werden. Gefundene Käfer müssen eingefangen werden, um zu verhindern, dass sie sich ausbreiten und heimische Bäume befallen.
Bild: Ausbohrloch des Citrusbockkäfers aus von Privatperson gekauftem Ahorn (Acer palmatum) [Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Pflanzenschutz]
Die Larven des Citrusbockkäfers leben ein bis zwei Jahre versteckt im Holz der Bäume. Daher sind befallene Bäume oft erst an den nahezu runden, ein bis 1,5 Zentimeter großen Löchern meist in der Nähe der Wurzeln, aber auch an den Wurzeln zu erkennen, aus denen sich die Käfer aus dem Holz herausbohren. Vor dem Schlupf der Käfer kann man teilweise auch Bohrspäne am Stammfuß, auf der Erdoberfläche oder im Bodenstreu sehen. Der Hauptflug der Käfer beginnt in Deutschland jetzt im Juni.
Der Citrusbockkäfer steht in der Europäischen Union seit vielen Jahren auf der Liste der Schadorganismen, deren Einschleppung in die Mitgliedsstaaten der EU verboten und deren Ausbreitung innerhalb der EU verhindert werden muss. Der Käfer befällt viele hiesige, auch völlig gesunde Laubbäume wie Ahorn, Buche, Weide, Birke, Platane, Haselnuss, Rosskastanie oder Apfelbäume und kann sie zum Absterben bringen. Die jetzt verdächtigen Pflanzen stammen aus einer im Dezember 2007 aus China in die Niederlande eingeführten Sendung bzw. zum Teil aus einer Baumschule in den Niederlanden. Dort wurden nach ersten Funden des Käfers die Kontrollen seit Anfang des Jahres massiv verstärkt.
Das Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen - ist die Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), die auf nationaler Ebene die Maßnahmen gegen Quarantäneschädlinge koordiniert. Die Pflanzenschutzdienste der Bundesländer wurden um verstärkte gezielte Kontrollen gebeten, da derzeit nicht sichergestellt werden kann, dass direkt oder indirekt eingeführte Ahornpflanzen aus China ohne Befall sind.
Hintergrundinformationen:
Der Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis Forster, ist im asiatischen Raum beheimatet. Er befällt in seiner Heimat ca. 100 verschiedene Laubgehölze, vor allem Zitruspflanzen, und ist auch dort ein gefürchteter Schädling. Die befallenen Bäume werden stark geschädigt oder sterben ab. In der Europäischen Gemeinschaft wurde der Citrusbockkäfer als Quarantäneschadorganismus eingestuft (Richtlinie 2000/29/EG, Anhang IAI). Danach besteht eine Meldepflicht für alle befallenen Bäume bzw. gefundenen Käfer bei den Pflanzenschutzdienststellen der jeweiligen Bundesländer. In Europa wurde der Käfer erstmals 1997 in Italien und 2003 in Frankreich im Freiland entdeckt. Während in Frankreich der Befall erfolgreich getilgt wurde, konnte der Befall In Italien bisher nicht ausgerottet werden und der Käfer hat sich auf einer Fläche von ca. 100 Quadratkilometern ausgebreitet. Auch wurde der Käfer in mehreren europäischen Ländern bei aus Asien importierten Pflanzen nachgewiesen.
Flyer zum Citrusbockkäfer (Anoplophora chinensis) des Julius Kühn-Instituts (vormals BBA):
Liste der Anschriften der Pflanzenschutzdienststellen der Bundesländer
Bild: Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis [Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Pflanzenschutz]
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Also:
Nachsehen!
Regelmäßig!
Den Freundeskreis darüber informieren!
Bei Befall einpacken und abgeben!!!!
Mein Tipp:
Am Besten bei dem Risiko das Bäumchen entfernen und das Holz verbrennen (nicht auf den Kompost o.a.!) - besser etwas verbranntes Holz daheim als einen übersehener Käfer im Wald!
Übrigens:
Der Fächerahorn ist zwar sehr dekorativ, aber die jungen Bäumchen bekommen leicht Frostschäden in den ersten Wintern...
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Donnerstag, Juni 19, 2008
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Samstag, 7. Juni 2008
179) Harlekin-Marienkäfer erobert Europa
Bild: www.pixelio.de/ Helga Schmadel
Ist er es oder nicht - der helle Käfer könnte ein Harlekin sein...
Erst mal sind es alles Marienkäfer
mal mit wenig Punkten, mal mit viel Punkten
mal gelb-schwarz, mal rot-schwarz
mal einheimisch, ja und nun auch immer öfter eingewandert...
...denn "Der asiatische Harlekin-Marienkäfer hat Europa erobert" berichtet jetzt ein aktueller Artikel auf www.nabu.de.
Sein charakteristischstes Merkmal ist die W-Zeichnung auf dem Kopfschild - und die hat der hellere Kandidat auf dem Photo doch...
Übrigens sind zur Zeit auch sehr viele Marienkäferlarven und -puppen zu beobachten - sehr zur Freude der Gärtner. Denn Marienkäfer lieben u.a. Läuse, aber auch noch vieles mehr, wie die ausführliche Marienkäfer-Ausarbeitung auf nabu.de deutlich macht.
Bild: www.pixelio.de/ Kurt F. Domnik
Spitz und zackig - die Marienkäferlarven sind das genaue Gegenteil des runden, glatten Marienkäfers
Heute also einfach die Aufforderung, mal ganz genau hinzuschauen beim nächsten Marienkäfertreff ;-)
Lernt die Natur ein Stück mehr kennen - Macht alle Mit!
Und zum Spaß-Haben gibt es noch passende Videos im Sozialen Netzwerk Naturtipps unter Videos - 179):
- Animation Marienkäfer vs. Fliege vs. Spinne
- Animation-Hyperactiver Marienkäfer
- Marienkäfer-Larven
- Geburt von Marienkäfer
- Der Marienkäfer - Balloon Twisting
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Samstag, Juni 07, 2008
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Dienstag, 20. Mai 2008
165) Artenvielfalt selber aktiv fördern
Bild: www.naturtipps.de
Artenvielfalt im eigenen Garten - hier tummeln sich gerade 9 verschiedene Pflanzen auf nicht mal einem qm: Efeu, Giersch, Goldnessel, Pimpernelle, Erdbeere, Hasenglöckchen, Sonnenauge, 1 Nelkenart und Majoran. Jede wächst und blüht zu ihrer Zeit... und in dieser kleinen grünen Wildnis leben viele kleine Tiere von denen z.B. die Gartenvögel leben...
Es ist toll, daß sich die Politiker Gedanken um die Welt machen und was für edle Begriffe sie dafür wählen: "Biodiversität" ist das Thema dieser langen gemeinsamen Woche in Bonn... ich übernehme lieber den leicht verständlichen Begriff "Artenvielfalt". Die Definition des Begriffes "bio-diversi-was" gibt es bei UTOPIA.
Noch besser ist es, wenn wir alle jetzt sofort schon mal aktiv werden und selber die Artenvielfalt erhalten und fördern.
Wie?
Ganz einfach - vor der eigenen Haustür!
Naturtipps gibt ja reichlich Ideen dazu... Das wichtigste ist vor allem, daß wir, anstatt in der Welt um uns herum dauernd aufzuräumen, einfach mal in unseren Köpfen aufräumen:
Was ist wirklich wichtig?
Wie "ordentlich" muß es um mich herum wirklich sein? Garten, Park und co...
Kenne ich eigentlich alles, was ich sehe?
Denn was ich kenne, kann ich noch besser lieben und ist auch keine Unordnung mehr. Ein Löwenzahn ist ein schwer zu entfernendes Unkraut ist eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten ist lecker in Quark und Salat ist lustig für Kinder ist...
Eine Distel ist ein stacheliges etwas im Garten ist für viele Insekten wichtig ist als Nickende Distel Blume des Jahres 2008...
Der Giersch ist ein stark wucherndes Unkraut ist wichtig für Insekten ist lecker als Spinat...
Die Vogelmiere ist ein stark ausäendes Unkraut im Gemüsegarten ist gesund und lecker im Essen...
Die Wildbiene lebt allein ist friedlich und klein bestäubt unsere Nutzpflanzen...
So könnte ich eine lange Liste von Tieren und Pflanzen aufstellen, die viele in ihrem Garten verachten und ausmerzen, die aber ein wichtiges Puzzlestein im Ganzen sind - Artenvielfalt beschäftigt momentan viele Politiker und Wissenschaftler, nicht nur in Bonn.
Artenvielfalt sollte auch jeden einzelnen beschäftigen - zuhaus, vor der Haustür!
Surft einmal durch die Naturtipps, jeder einzelne kann schon im Alltag soviel machen! Sei es durch
- das Aufhängen von Vogelnistkästen,
- die Unterstützung von Wildbienen und Hummeln, nicht nur durch viele einheimische Blumen und Sträucher im Garten
- das Kennenlernen von Tieren und Pflanzen
- dem Anlegen eines Goldfischfreien Teiches
- das Säen von Bäumen zusammen mit Förstern
- abwechslungsreiches Gestalten eines Grabes
- das Anlegen von Blumenwiesen anstatt ausrollen von Rollrasen
- das Erhalten alter Nutzsorten, denn sie bergen viele wichtige Gene und dulden mehr Vielfalt um sich herum, da sie robuster sind
- Pflegen und Nutzen von Weidenbäumen
- aktiven Amphibienschutz
- den "ungewöhnlichen Winterschlaf" des Blumenbeetes und der richtigen Winterruhe für den Garten
- das Mitmachen bei einer aktiven Gruppe von "Guerilla Gärtnern", derer gibt es schon einige, die auch "offiziell" arbeiten...
- dem bewußten Konsum mit ökologisch verträglichen Produkten vom Biobauern und nachhaltig gefangenem Fisch, geschlagenem Holz...
-> Stichwort LOHAS
Ihr seht, schon allein hier bei Naturtipps ist die Liste lang, was jeder einzelne für den Erhalt der Artenvielfalt leisten kann! Also, schaut und hört in den Medien aufmerksam zu, was die Politiker erzählen und planen und werdet parallel selber aktiv!
Denn es geht nicht nur um den Schutz und Neuaufbau der Wälder... es geht um viel mehr...es geht um jeden Quadratmeter Erde...
Wenn viele Kleine, wenn wir alle, gemeinsam etwas machen, wird es ebenso ein Großes wie bei den wenigen Großen in Bonn, wenn nicht noch Größer ;-)
Und - ganz wichtig - lehrt Eure Kinder und Enkel, die Natur zu schätzen, mehr zu schätzen als Marken, Werbung und Konsum - denn sie ist es, was zählt!!! Nach dem Motto:
Lieber einen Spatz im Garten als ein Logo auf dem Shirt :-)
Also:
Werdet selber aktiv! Macht alle Mit!
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Dienstag, Mai 20, 2008
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Labels: Artenvielfalt, Garten, Jugend, Kinder, LOHAS, Nachhaltigkeit, Natur, Pflanzenportraits, Tiere, Vögel, Wald, Weidenhütte
Sonntag, 18. Mai 2008
163) (Weser-) Sichtungen des Ostsee-Schweinswales melden
Bild: DRG
Sicht- und Hörbeobachtung zum Schutz des Kleinen Tümmlers
Heute ist der Tag des Ostsee-Schweinswales!
Vor fast 30 Jahren, beim Segeln auf der Ostsee begleiteten uns Kleine Tümmler auf einer Segeltour durch den "Kleinen Belt" in Dänemark. Damit waren sie die ersten Delfine, die ich life sah. Sie schwammen eine Zeit lang mit unserm Segelboot mit, ich werde es nie vergessen...
Mit dem heutigen Aktionstag begegnen sie mir wieder - online. Ich nutze diese Gelegenheit, um auf die Sichtungsaktion hinzuweisen, die von mehreren Organisationen (NABU, Bundesamt für Naturschutz (BfN), Gesellschaft zur Rettung der Delfine e.V. (DRG), GSM (Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V)) gemeinsam durchgeführt wird. Sie dokumentieren im Rahmen des Schweinswalschutzprojektes Weser-Mündung Sichtungsmeldungen über den Kleinen Tümmler.
Zitat aus der Aktionsseite:
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" Deshalb unsere Bitte:
Bitte helfen Sie uns bei den Erhebungen zur Verbreitung des Schweinswals in der Weser!
Melden Sie uns Ihre Schweinswalsichtungen!
Es zählt jede Beobachtung!
Kontakt per E-Mail: Denise Wenger"
--------------------------------------------
Aufgerufen sind einfach alle, die sich auf, im oder am Weserwasser rumtreiben, Zitat von der Aktionsseite der GRD e.V.:
--------------------------------------------
"Walfreunde um Mithilfe gebeten - Schweinswale in der Weser – bitte Sichtungen melden!
Die Suche nach den Walen in der Weser geht also weiter! Die Untere Naturschutzbehörde Brake und die Gesellschaft zur Rettung der Delphine bitten auch in diesem Jahr wieder alle Fährfahrer, Segler, Kanufahrer, Motorbootfahrer, Anwohner und Spaziergänger, die Augen offen zu halten und Schweinswalsichtungen zu melden. Auch die Weserfähre GmbH unterstützt diese Aktion, hat Informationen für ihre Passagiere auf den Fähren ausgestellt und veranstaltet einen Fotowettbewerb für das schönste Schweinswalfoto.
Zur genauen Datenaufnahme bietet die GRD einen Schweinswal-Sichtungsbogen an. Aber auch jede einfache telefonische Meldung mit Ortsangabe ist wertvoll!
Denise Wenger"
Übrigens:
Nicht nur Sichtungen über die Tiere in der Weser sind willkommen, sondern auch Sichtungen in der Nord- und Ostsee werden dokumentiert. Außerdem werden nicht nur Meldungen über lebende Tiere gesammelt, sondern auch tote Tiere werden dokumentiert und bei rechtzeitiger Meldung auch untersucht.
Für Rückfragen:
Petra Deimer, Hans-Jürgen Schütte GSM, Tel. 04106 4712 www.gsm-ev.de
Im Internet zu finden unter www.NABU-Meeresschutz.de, www.NABU-SH.de, www.delphinschutz.org, www.gsm-ev.de
Bei den Beobachtungen dieser Meeressäuger verlassen sich die Tierschützer nicht nur auf das Auge. Hier wird sogar offiziell abgehört:
Pressemeldung der GRD.e.V.:
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30.04.3008 - Großer Lauschangriff auf kleine Weser-Wale!
München/Brake, 30.04.2008 – Bei der Suche nach den Schweinswalen in der Weser kommen in diesem Jahr erstmals High-Tech-Lauschdetektoren zum Einsatz. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und die Untere Naturschutzbehörde Brake haben in der Weser Unterwasser-Mikrophone installiert, die die Laute der kleinen Wale aufzeichnen.
Also:
Haltet Eure Augen auf, Macht alle Mit!
Ach ja, warum der Ostsee-Schweinswal gefährdet ist?
Darüber berichtet unter anderem folgender Artikel:
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(pur). Umweltverbände halten die bislang eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz des Schweinswals in der Ostsee für unzureichend. Nur ein sehr geringer Teil der Fangflotte in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit auf schweinswalfreundlichere Fischfangmethoden umgestellt, sagen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mecklenburg-Vorpommern, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger (GSM) in einer gemeinsamen Erklärung.
Besorgniserregend sind in jüngster Zeit die Funde toter Schweinswale an der Ostseeküste: ihre Zahl hat sich gegenüber den Werten der letzten 10 Jahre verdreifacht! Fast 60 tote Tiere wurden im Laufe des Jahre 2007 an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns registriert. Diese Zahlen sind erschreckend, denn sie liegen deutlich über der natürlichen Vermehrungsrate. Von der östlichen Unterart des Ostseeschweinswals gibt es nur noch 200 bis 600 Tiere. Damit gehört sie zu den in Europa am stärksten gefährdeten Kleinwal-Populationen.
Der Haupt-Gefährdungsfaktor für den Schweinswal ist die Fischerei mit Grundstellnetzen, in denen die Kleinwale regelmäßig ertrinken. Um diese Gefahr zu reduzieren, können an die Netze so genannte 'Pinger', akustische Abschreckungsgeräte, angebracht werden. Die Anbringung derartiger Pinger ist nach einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2004 allerdings nur für Fischkutter ab 12 m Länge vorgeschrieben. "Kleinere Boote bringen zwar die gleichen Netze aus wie größere Boote, doch die zugrunde liegende EU-Verordnung ist stark Fischerei-freundlich ausgerichtet und widerspricht völlig dem heutigen Wissensstand zum Thema Schweinswal-Schutz", sagt Ursula Karlowski, Vorstandsmitglied des BUND MV. "Die umfangreichen Schutzbestimmungen für den Kleinwal in unserer Ostsee laufen dadurch ins Leere!"
Entsprechend der EU-Verordnung müssen auch in MV bereits seit Januar 2007 Pinger an den Stellnetzen der größeren Boote angebracht werden. Laut Pressemitteilung des Umweltministeriums vom 25.2.08 geschieht dies erst jetzt, über ein Jahr später. In Mecklenburg-Vorpommern besitzen laut Aussage des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Till Backhaus maximal 35 Fischkutter eine Länge von über 12 m. Die große Mehrzahl der Fischerei-Fahrzeuge wird daher nicht von der Regelung erfasst: 850 Boote dürfen weiterhin ihre Stellnetze ohne jede Schutzvorkehrung für Schweinswale ausbringen.
"Wenn nur einige Netze mit Pingern ausgerüstet werden, können die Tiere von den Geräuschen geradezu in die Pinger-freien Netze getrieben werden", warnt der Meeresbiologe Sven Koschinski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine.
Die Umwelt- und Naturschutzverbände BUND, GRD und GSM fordern den sofortigen und vollständigen Ersatz der todbringenden Grundstellnetze durch die Einführung einer schweinswalfreundlichen Fischerei-Praxis. Dazu zählen Langleinen, Fischfallen und Kammer-Reusen. "Beim Einsatz von Kammer-Reusen können in die Netze geratene Kleinwale zum Atmen an die Oberfläche kommen und von den Fischern lebend in die Freiheit entlassen werden", sagt Koschinski. "Diese Fischereiform ist in Dänemark üblich. Ein Nebeneffekt ist, dass Wissenschaftler versehentlich gefangenen Walen sogar noch Sender anbringen können, um so genauere Daten zu ihrem Verhalten zu bekommen."
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...und dann ist da z.B. auch noch die Sprengung von Altmunitionen im Meer. Mehr darüber erfahrt Ihr in der Kampagne Munitionsaltlasten in der Ostsee der GRD e.V. .
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Sonntag, Mai 18, 2008
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Labels: Aktion, Aktion-Online, Aktionstag, Meer, Tiere, Wettbewerb/ Gewinnspiel
Freitag, 2. Mai 2008
154) Artenvielfalt ist Trumpf
Bild: www.pixelio.de/ Günther Dotzler
Auch der Laubfrosch ist mit von der Partie...
Und wer das nicht glaubt, kann gerne das neue Onlinegewinnspiel des NABU ausprobieren (die anderen natürlich auch ;-)):
Informationen von der NABU-Aktionsseite:
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Die Artenvielfalt entdecken
Vielfalt ist Trumpf! Denn Artenvielfalt ist der Schlüssel für unser Überleben auf dieser Erde. Entdecken Sie mit dem Spiel ArtenTrumpf die unterschiedlichen Stärken und Schwächen der Tiere. Kann der Wolf wirklich das Goldrückenrüsselhündchen stechen? Probieren Sie es aus.
Bei ArtenTrumpf gibt es tolle Preise zu gewinnen und gleichzeitig können Sie Ihr Wissen testen. Wir brauchen Experten jeder Art, um die Vielfalt unserer Welt besser schützen zu können!
>> Hier geht es zum Gewinnspiel
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Also, wenn Ihr noch ein Kartenspiel oder ein ungewöhnliches T-Shirt für die schönen Tage braucht -
Macht alle Mit!
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Freitag, Mai 02, 2008
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Labels: Jugend, Kinder, Tiere, Tierschutz, Umweltverbände, Wettbewerb/ Gewinnspiel
Montag, 28. April 2008
150) Tiere richtig halten
Bild: www.pixelio.de/ augustine und alle oben genannten!
Haustiere bringen Freude - und Pflichten!
...die Schweiz hilft mit konkreten Tipps und Anleitungen. Denn sie setzt im Tierschutz auf gut informierte Tierhalter - eigentlich sollte das ja eine Selbstverständlichkeit sein...
Aber anläßlich des neuen Schweizer Tierschutzgesetzes und der neuen Tierschutzverordnung zum 1. September 2008 gibt es jetzt einen Internetauftritt, der Pflichtlektüre für jeden Tierhalter werden sollte, am Besten schon vor der Inbesitznahme des gewünschten Tieres:
Tiere richtig halten des Schweizer Bundesamtes für Veterinärwesen BVET.
Die sehr ausführlichen Seiten mit Text- und Videoinformationen zu Hund, Katze, Meerschweinchen, Goldhamster, Kaninchen, Rinder, Schwein, Schaf, Pferd, Ziege und Huhn denken an viele wichtige Informationen.
Sogar eigentlich selbstverständliche Dinge werden hier noch einmal in Erinnerung gerufen, beispielsweise:
"...und übrigens: Tiere dürfen nicht in Paketen versendet werden."
"...und ihnen mit dem nötigen Respekt begegnen."
Bei dieser sorgfältig und übersichtlich zusammengestellten Seite kann man sich nur wünschen, daß bald Informationen zu weiteren Haustieren folgen!
Was kennt Ihr noch an empfehlenswerten Internetauftritten zur Tierhaltung? Bitte nennt sie im Kommentar! Falls Ihr Tierhalter seid, habt Ihr doch bestimmt "Eure Lieblingsseite" mit Informationen zu Eurem Haustier.
Naturtipps hat in folgenden Beiträgen bereits über verantwortungsvolle Tierhaltung berichtet:
- 111) Gewaltfreies Pferdetraining
- 041) Sylvesterknallerei kann Tiere töten!
- 031) Tiere: Freude und Pflichten, aber keine Geschenke!
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Das ist besonders wichtig für Kinder, Jugendliche und deren Eltern!
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Montag, April 28, 2008
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Labels: Jugend, Kinder, Tiere, Tierschutz
Montag, 14. April 2008
137) Der Traum vom Gartenteich als Biotop
Bild: www.pixelio.de/ Stephan Dietl
Gartenteiche machen Spaß, auch ohne Goldfische
Aktuell zum Frühling hat der NABU ausführliches Informationsmaterial zu Gartenteichen veröffentlicht und jetzt noch einmal darauf hingewiesen:
Wasserparadiese vor der Haustür
Gartenteiche anlegen und bepflanzen
Daraus geht vor allem hervor, daß ein ökologisch sinnvoller Gartenteich mit einheimischen Fischen besetzt werden sollte und kein Goldfisch oder Koiteich sein sollte. Eigentlich leicht verständlich, da sich beide gerne von Insektenlarven und co ernähren und die möchte man in einem ökologischen Teich ja gerade fördern. Ein paar Beispiele gibt es auf der NABUseite...
Wer also Spaß hat am Beobachten der einheimischen Tierwelt und einen ausreichend großen eigenen Garten besitzt, der kann ja mal überlegen, ob ihm das Leben am Gartenteich Freude macht! Besonders für Kinder bietet solch ein Teich eine gute Möglichkeit zum Beobachten der Natur - aber vorsicht mit kleinen Kindern!!! Für sie reicht ja schon eine Pfütze zum Ertrinken...
Übrigens gibt es für ganz große Gärten auch Angebote von Schwimmteichen - also Teichen, in denen auch gebadet werden kann - für Nichtschwimmer mit Schwimmhilfe und unter Beobachtung bitte.
Einen lustigen Bericht mit vielen Bildern über den Bau eines solch großen Teiches in Ungarn findet ihr auf der Seite von fuellbrandt.de:
Irgenwo in Ungarn / Somogy - Unser Gartenteich.
Über private Erfahrungen mit einem Badeteich berichtet auch die Seite gabriele-friedrichs.de, u.a. mit vielen Linktipps zu dem Thema. Nach dem Motto:
"Badeteich oder Schwimmteich - ein Erlebnis - ein Luxus im eigenen Garten !!
Warum nur einen Gartenteich bauen, wenn man darin auch schwimmen könnte ?"
Und da habt Ihr dann auch die beiden Stichwörter zum Googlen:
"Badeteich" und "Schwimmteich"
Im Sozialen Netzwerk Naturtipps gibt es in der Rubrik Videos unter 137) wieder passende Videos zum Thema. Von der Anlage über die Pflege bis hin zur Nutzung und den Bewohnern, z.B. Wasserläufer und zum Eisbaden...
Und ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß beim Anlegen und Genießen des eigenen Gartenteiches :-)
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Montag, April 14, 2008
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