Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Dass die Schnecken gnadenlose Fresser sind - daran habe ich mich ja gewöhnt. Aber daß sie nun in meine wirklich scharfe Chinesische Kresse Löcher fressen, das kommt mir nun doch chinesisch vor... Eigentlich fressen sie alles weg, wenn ihnen etwas wirklich schmeckt und hinterlassen ansonsten unverkennbare Schleimspuren, und nicht solche schleimfreien komischen Löcher. Seit Wochen gibt es diese Löcher und seit Wochen wunder ich mich über meine lochenden schärfeliebenden schleimlosen Schnecken...
Und dann finde ich das:Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Mein Garten wird mir immer rätselhafter - Raupen legen doch keine Eier und verharren dann dort... verharren dort tagelang... das sind keine Raupeneier, das müssen die Eier eines Raubtieres sein - und die Raupe verharrt dort als gelähmtes Futterreservoir für den Nachwuchs...
Und dann machte es nocheinmal klick:Bild: G. Kerekes/ www.naturtipps.de
Die Raupe ist der Lochspezialist meiner Kresse - aber wer ist nun der Jäger der Raupe? Und was für eine Raupe ist es? Wer weiß dabei weiter? Sie mag übrigens auch die Blätter meiner Stockrosen, wie ich mittlerweile feststellen konnte...
Eins jedenfalls zeigt es mir sehr schön:
Wenn ich die Natur in meinem Garten gewähren lasse, richtet es sich schon selber. Und bis es sich gerichtet hat, wird die Kresse eben mit Fraßlöchern gegessen, oder die jungen Blätter werden genommen. Jedenfalls fühle ich mich wieder bestärkt in meiner Gartenführung: lieber beobachten, als vernichten :-)
Außerdem gibt es noch jemanden, der suchend und hungrig durch den Garten räubert: die Kohlmeise... sie bekommt über die Raupen (und evtl. die abgebildeten Eier), die von meiner Seite aus bleiben durften, ein wenig artgerechte Herbstfütterung (falls sie sie findet ;-))
Liebe Raupen, da ich Falter liebe, wünsch ich doch, daß einige von Euch durchkommen werden - viel Erfolg :-)
Sonntag, 11. Oktober 2009
322) Nahrungskette im Garten...
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Sonntag, Oktober 11, 2009
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Labels: Garten, kräuter, Natur, Naturschutz, Tiere
Montag, 16. März 2009
300) Wildkräuterzeit beginnt
Die Natur läßt wieder das Grün sprießen - die Wildkräuterzeit beginnt in der Küche - der Speiseplan wird wieder bunter, grüner und abwechslungsreicher :-)
Aktuell sind bei mir wieder auf dem Speiseplan Brennesseln für das Mittagessen und eine blutreinigende Teekur und Giersch als Rohkost zum Butterbrot und gekocht mit Mittagessen. Das Echte Lungenkraut ist im Garten und wird aktuell bei uns für Tee gegen festsitzenden Husten genutzt.
Leider habe ich keine Vogelmiere in Reichweite - sie kann in milden Wintern den ganzen Winter über geerntet werden - vielleicht siedelt sie sich ja noch in meinem neuen Gemüsegarten an :-) Aktuell ziehe ich aus dem dort wachsenden Löwenzahn "Bleichlöwenzahn" (eigene Wortkreation :-)). Er soll so ähnlich wie Chicoree sein. Dazu wird kopfüber über die Plfanze ein großer Blumentopf mit Loch gestellt. Der Löwenzahn wächst dann zum Lichtloch, bleibt recht bleich durch den Lichtmangel, schmeckt dadurch wohl weniger bitter und hat ein wärmeres, wachstumsförderndes Klima unter dem Topf. Mal schauen, abgedeckt sind bei mir aktuell 8 kräftige Pflanzen.
Übrigens:
Bei der Nutzung von Wildkräutern bitte beachten:
- nur ernten, wo reichlich übrig bleibt
- keine geschützen Pflanzen ernten
- am Besten nicht aus der Natur holen
- auf "saubere" Ernteplätze achten, keine verseuchten Böden, nicht vom Straßenrand, keine Gassistrecken
In dem Sinne wünsche ich ein gesundes Jahr mit vielen leckeren Wildkräutern :-)
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Montag, März 16, 2009
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