Bild: www.naturtipps.de
Der ökologisch korrekte Weihnachtsbaum...
Der Weihnachtsbaum
viele von uns möchten kein Weihnachten ohne ihn erleben müssen und es kommen bei seinem Anblick alte schöne Erinnerungen auf
...aber dann - oh nein!
Erinnerungen an Stichwörter wie "Monokultur", "Pestizide", "eingezäunt", "weite Transporte" und so weiter drängeln sich dazwischen... :-(
Der Traum von immer mehr Weihnachtsbaumfreunden ist darum der "Öko-Christbaum" - und es gibt ihn :-)
ROBIN WOOD hat dazu z.B. aktuell eine Pressemeldung rausgegeben:
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* ROBIN WOOD gibt im Internet aktuelle Tipps zum Weihnachtsbaumkauf
Weihnachten unterm Tannenbaum ist beliebt. In mehr als jedem zweiten Haushalt in Deutschland wird in den kommenden Wochen ein Christbaum aufgestellt. ROBIN WOOD weist darauf hin, dass die meisten der rund 25 Millionen in Deutschland verkauften Christbäume aus Plantagen stammen, die gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden - eine enorme Belastung
für Böden und Gewässer. Dabei geht es auch anders. Im Internet unter http://www.robinwood.de informiert die Umweltorganisation über
Öko-Weihnachtsbäume mit glaubwürdigem Siegel und gibt Einkauf-Tipps.
„Wenn schon Weihnachtsbäume, dann am besten aus Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen, die nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln bewirtschaftet werden und bei denen dies auch von unabhängiger Seite kontrolliert wird“, empfiehlt Rudolf Fenner, Waldreferent von ROBIN WOOD. Christbaum-KäuferInnen sollten daher auf das Siegel des FSC (Forest Stewardship Council) an den Bäumen achten. Dieses Zertifikat erhalten nur Forstbetriebe, die auf Kahlschläge, Düngungen, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten. Außerdem bieten auch einige Naturland-, Bioland-, Demeter- und weitere nach EU-Recht zertifizierte Bio-Betriebe empfehlenswerte Öko-Weihnachtsbäume von landwirtschaftlichen Anbauflächen an.
Bis in die fünfziger Jahre stammten alle Weihnachtsbäume von "drauß' vom Walde". Heute kommen mehr als 80 Prozent der Weihnachtsbäume aus Plantagen, in denen meist kräftig gespritzt und gedüngt wird: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Sitkalaus, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs, Mineraldünger für gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- und Blaufärbung der Nadeln. Auch die Gentechnik hat dieses Marktsegment längst im Visier und arbeitet an schädlingsresistenten Christbaum-Klonen.
Wer das nicht unterstützen möchte, wählt am besten einen Öko-Weihnachtsbaum.
Um die Suche danach zu erleichtern, hat ROBIN WOOD eine Umfrage bei rund 100 Öko-Landbau- und FSC-Forstbetrieben gemacht. Herausgekommen ist eine aktuelle, nach Bundesländern sortierte Liste mit knapp 40 Verkaufsstellen für Öko-Weihnachtsbäume. Die Preise für öko-zertifizierte Bäume unterscheiden sich im Übrigen meist nicht von denen für konventionelle Bäume. Ergänzt wird die Liste durch allgemeine Tipps zum Baum-Einkauf und eine Kurzinformation zu den Siegeln.
Wer keine zertifizierten Öko-Christbäume in seiner Umgebung findet, der sollte einen Baum aus der Region wählen, am besten einen zum selber Schlagen beim nächstgelegenen Waldbetrieb. Denn so lässt sich vermeiden, ungewollt einen weit gereisten und damit ökologisch fragwürdigen Baum aus Dänemark, Osteuropa oder Irland nach Hause zu tragen. Von Weihnachtsbäumen im Pflanztopf ist eher abzuraten. Da die Bäume durch das Aufstellen in der warmen Weihnachtsstube aus dem Winterschlaf gerissen werden, erfrieren etliche später draußen oder wachsen nicht mehr richtig an.
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Übrigens gibt es bereits einen Naturtipp zu dem Thema:
024) Der ökologisch gerechte Weihnachtsbaum und wo es ihn u.a. gibt...
Also:
Am Besten gleich darum kümmern und einen Bestellen oder bereits vor dem Schlagen aussuchen.
Und am Besten, wenn der Garten groß genug ist:
pflanzt Euch doch eigene Weihnachtsbäume - jedes Jahr einen kleinen, der bis zur Ernte den Garten ergrünen läßt - dann habt Ihr einen garantierten regionalen Baum, der aus keiner Plantage kommt, fair geerntet wurde und außerdem mit viel Liebe und ohne Chemie groß werden durfte
Einen Versuch ist es doch wert :-)
Und wenn Ihr jedes Jahr sogar zwei pflanzt, dann ist auch noch ein Öko-Weihnachtsgeschenk dabei...
Schade, daß unser Garten einfach zu klein ist...
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In eigener Sache:
Seit ein paar Posts gibt es als Illustration kleine Zeichnungen bei Naturtipps - mal wieder meine Kreativität ein wenig ankurbeln ;-)
Was haltet Ihr von dieser Änderung?
Sind sie in der Qualität und Größe o.k.?
Was sagt Euer Bildschirm dazu?
Ich freue mich über feedback :-)
Dienstag, 24. November 2009
328) ROBIN WOOD: Weihnachten unterm Öko-Christbaum
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Dienstag, November 24, 2009
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Dienstag, 7. April 2009
305) "Zukunft einkaufen?! Geht das?!"
"Zukunft einkaufen?! Geht das?!"
Diese Überschrift ist von der Seite www.zukunft-einkaufen.de
Und dort schreiben sie, kurz zusammengefaßt: ja, das geht!
Worum es geht?
Es geht um die Verantwortung der Kirche, die Schöpfung zu bewahren.
Es geht um die Möglichkeit der Gemeinden, durch gezielten Einkauf der notwendigen Waren und Dienstleistungen Einfluß zu nehmen auf die sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen. Und daraus hat sich das Projekt "Zukunft einkaufen" entwickelt.
Gefördet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, ausgezeichnet von der UNESCO...
Schaut Euch die Seiten an und fragt nach in Euren Kirchen, ob sie schon mitmachen bei dem Projekt - der Anfang ist gemacht, nun ist es an den einzelnen Gemeinden, mitzuziehen.
Motiviert sie dazu! :-)
Laßt uns auch im privaten Haushalt nach vorne schauen und - wenn wir einkaufen/ konsumieren müssen - dann "Zukunft einkaufen" - und genau das ist auf nachhaltigkeit und faire soziale Bedingungen ausgerichteter "Strategischer Konsum"!
Bei der Ernährung, bei der Kleidung, im Haushalt, im Hobby, im Büro, in der Schule - überall können wir daran denken - eigentlich schon ein eigenes Hobby, denn manchesmal muß noch arg gesucht und recherchiert werden, um das Gewünschte zu finden ;-)
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Freitag, 13. März 2009
299) Weltweit Licht aus: Earth Hour
Begonnen hat es im März 2007 in Sydney mit der der Aktion "Earth Hour" des WWF Australien, dann ging es langsam weiter.
Städte schalten organisiert und gezielt die Beleuchtung einzelner Gebäude ab, um für effektiven Klimaschutz zu werben.
Im Dezember 2007 z.B. gab es dann z.B. den Klima-Aktionstag "Licht aus für unser Klima" in Deutschland, zu der mittlerweile die ganze Bevölkerung aufgerufen war...
Am 28. März gibt es nun um 20.30 Uhr weltweit eine entsprechende Aktion, die langsam um den Globus wandern soll - gemeinsam mit der Zeitverschiebung, dem Lauf der Erde:
Hier ein WWF-Video dazu:
Earth Hour: Innsbruck ist dabei, Wien lehnt ab, Graz überlegt noch
"Am 28. März, in zweieinhalb Wochen, werden weltweit mehr als Tausend Städte in 80 Ländern ihr Licht um 8.30 Uhr abends für eine Stunde abschalten..."
Und war nicht auch die 1111- Kernersendung gestern im ZDF ein Schritt in die Richtung - sie wurde mit Neonleuchten im Gesamtverbrauch von 2.500 Watt ausgeleuchtet anstatt der sonst üblichen Scheinwerfer mit einer Leistung von 400.000! Watt...
Die ökologisch verträgliche Sendung, besucht mit den eingeladenen Gästen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Klimaforscher Mojib Latif, Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, Claudia Langer von utopia.de und Dr. Holger Brackemann von Stiftung Warentest. Dort gab es übrigens noch viele weitere interessante Tipps zu einem Einstieg in ein nachhaltigeres, umweltverträglicheres Leben :-)
Wer es verpaßt hat, kann sich das Video in der Videothek des ZDFs anschauen. Und eine schöne Beleuchtungs-Vergleichsphotomontage gibt es im Artikel "Wenn es dunkel wird bei Kerner" auf der Utopiaseite.
Ehrlich gesagt - gestört hat die neue Beleuchtung mich nicht. Vor allem, wenn man an die energiehungrige Alternative denkt!
Und genau so ist das Umdenken für jeden von uns vielleicht auch am effektivsten: Neue Maßstäbe im Leben setzen - dem Anspruch auf "Perfekt" eine neue Ausrichtung geben.
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Beim Umdenken und bei der Earth Hour :-)
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Freitag, März 13, 2009
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Sonntag, 21. Dezember 2008
292) Keine Palmölkerzen für Kirche und Haus
Weihnachtszeit - Kerzenzeit
Kerzenzeit - Palmölzeit
Palmölzeit - Feuerzeit
Es ist wirklich traurig, wie schwer es ist, in unserer Wirtschaft ein nachhaltiges Leben zu leben! Manchmal könnte man wirklich verzweifeln - z.B., wenn sogar die Opferkerze flammende Urwälder hinter sich herziehen kann, wenn sogar die Kerzen am Adventskranz indigenen Völkern die Heimat nehmen können. Bereits im vergangenen Jahr gab es bei Naturtipps den Post 037) Aktion: Kein Palmöl in Kerzen
mit einer Unterschriftenaktion von dem Verein Rettet den Regenwald e.V.
Und dieses Jahr ist es wieder Thema, gibt es wieder eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen - das gleiche Problem, aber eine andere Firma... Zitat:
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In Deutschland brennen Palmölkerzen - in Indonesien Regenwälder
In Deutschland brennen nicht nur zu Weihnachten Palmölkerzen, sondern in Kirchen sogar das ganze Jahr. Das Kölner Traditionsunternehmen Kerzen Schlösser beliefert kirchliche Einrichtungen in der gesamten Bundesrepublik. Für Palmöl werden in Asien die Regenwälder abgefackelt, eine Katastrophe für die Artenvielfalt, die dort lebenden Menschen und das Weltklima. Kerzen Schlösser ist sich des Problems bewusst, aber aus Kostengründen setzt die Firma auf billiges Palmöl aus Asien.Protestaktion
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Übrigens gibt es beim Kauf von Kerzen noch mehr zu beachten - denn sie können auch ganz akut Schadstoffe beinhalten, die beim Verbrennen dann in die Raumluft gelangen. Mehr dazu im Post 046) Kerzen gießen und BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen
Und diesen Sommer werde ich mir endgültig etwas zum solaren Kerzenschmelzen bauen. Von Imkern kenne ich solche Kästen zum Schmelzen der Wachswaben. Sie sind innen schwarz, oben ist eine Glasscheibe drauf und wenn die Sonne scheint, wird es darin so heiß, daß die Waaben schmelzen... Hat vielleicht jemand eine Bauanleitung dazu, oder einen kleinen alten solaren Schmelzer abzugeben? Und dann muß ich unten nur Kerzenformen mit Docht aufstellen, in welche das Wachs laufen kann - aber das ist mit dem Sandkerzentipp im Post 046) ja auch kein Problem...
Und die Kerzen können dann im kommenden Jahr zu Weihnachten verschenkt werden - vielleicht sogar an die Menschen, die vorher Wachsreste "gespendet" haben ;-)
Also ran, Wachsreste sammeln!
Im Sommer heißt es dann: Kerzenreste recyclen!
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Sonntag, Dezember 21, 2008
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Dienstag, 16. September 2008
241) Jalousien und Gardinen läuten die kalte Jahreszeit ein
Bild: www.pixelio.de/ Hanspeter Graf
Jetzt heißt es wieder Fenster zu und Jalousien runter zum Abend...denn die Nächte werden kälter.
Es ist wieder soweit - die kalte Jahreszeit rückt in riesen Schritten näher. Für das Sauerland werden die ersten Bodenfröste angesagt und es bewahrheitet sich langsam erneut der Spruch:
"Im Winter ist es draußen kälter als drinnen!", der bei uns im Erdkundeunterricht einmal von Schülerseite zur Definition des Winters gefallen ist... Und somit taucht die jährliche Frage auf, ob die Heizung schon angemacht werden soll oder nicht...
Mit der Heizung käme dann wieder die Tür, die möglichst geschlossen bleiben sollte, die trockene Luft, die die Haut spannen läßt, die Erkältung von der trockenen Luft und und und...
...und somit holen wir erst einmal die warmen Pullover raus, beginnt erst einmal wieder das Kratzen der Wollpullover in den ersten Tagen, bis die Haut sich daran gewöhnt hat. Und vor allem werden die Jalousien wieder runter gelassen und die Vorhänge zugezogen wenn es dunkel wird, denn sie isolieren wenigstens etwas die großen Fensterfronten... Auch mit Thermopenscheiben ist der Einspareffekt durch die Jalousien deutlich zu merken... Neben den Vorhängen kommen auch wieder die Gardinen an die Fenster - die Zimmer werden noch ein wenig dunkler, aber nun, kalt ist auch nicht schön.
Ja, der Sommer verabschiedet sich das erste Mal, das Haus der offenen Türen und Fenster schließt sich langsam - aber noch bleibt der Schornstein aus, denn nun ziehen wir uns ersteinmal richtig warm an und holen die warmen Bettdecken raus. Und dann wollen wir mal weitersehen... Vielleicht wärmt die Sonne doch noch rechtzeitig wieder das Haus, wir haben Südseite, das wärmt unser Reihenmittelhaus erstaunlich schnell.
Übrigens reichen in Wohnräumen 18°C bis 19°C zum Wohlfühlen. Im Gegenteil, mit wärmerer und dafür trockenerer Luft fängt man sich schneller eine Erkältung ein, da die Nasenschleimhäute austrocknen!
Erst warm anziehen - dann heizen!
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Dienstag, September 16, 2008
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Dienstag, 9. September 2008
236) Ade Fruchtversand. Hallo bringmirbio.de
Bild: bringmirbio.de/ Die Homepage...
Manch einer vermißt bestimmt seinen guten alten "Fruchtversand" - jetzt ist er wieder auferstanden, wie die Pressemitteilung "bringmirbio.de geht an den Start" verrät.
"Bring mir Bio" - da ist kurz und bündig gesagt, was der Kunde will: Bioware!
Und deshalb heiß der neue bundesweiten Lieferservice für Bioprodukte einfach "bringmirbio". Deutschlandweit wird von hier aus Bioware mit frischeanspruch versendet.
Dabei gibt es ein riesiges Angebot durch das sich durchgefuttert und durchgetrunken werden kann. Von Kräutern und Sprossen für Feinschmecker bis zu den alltäglichen Kartoffeln... Von Säften über Kaffee bis zum Likör auch noch einiges dazwischen, was gut runter geht und ganz viele Produkte speziell aus dem Naturkostbereich. Da wird selbst der Tofu nicht vergessen.
Und damit die Kunden, die diesen Onlineversand nutzen, dann nicht doch noch eventuell zig Kilometer bis zum nächsten Bioladen fahren müssen, gibt es auch gleich noch allerlei für Schönheit und Haushalt.
Übrigens gibt es auch eine leckere Rezeptdatenbank mit Einkaufslistenfunktion...
Für Menschen, bei denen der nächste Naturkostladen nicht gleich um die Ecke ist, ist dieses Angebot bestimmt eine gute Alternative zu langen Auto-/ Bus- oder Radfahrten.
Also, zur Neueröffnung dieses Onlineversands gibt es heute den Naturtipp. Wer noch weitere Online Bioversandportale für Lebensmittel und co. weiß, kann sie gerne im Anhang nennen.
Und wer nocheinmal ein Argument für Bio braucht - zum Thema Fleisch gibt es z.B. den Post "069) "The Meatrix" oder "Warum die teuren Biotierprodukte"?" mit einem eindrucksvollen Video.
Auch für Eier aus Freilandhaltung gibt es triftige Gründe... Gegen Käfigeier berichten folgende Naturtipps:
068) Keine Käfigeier in Mensa und Kantine!
074) Keine Käfigeier in Süßwaren!
Die Eier und Nueln in diesem Versand kommen vom Naturland Bauernhof Frey
Übrigens wird auch Ware aus eigenem Bioland-Anbau versendet - u.a. leckeres Feingemüse wie Zuckerschoten oder Artischocken :-)
Bio für alle anstatt konventionell für alle - mit weniger Fleischkonsum ist das kein Problem!
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Bild: bringmirbio.de/ Aus Gewichts- und logistischen Gründen wird in Pappkartons verschickt...
Darum: Wer noch eine Idee hat, was sinnvolles mit den schließlich leeren Lieferkartons geschehen kann, kann es ja bringmirbio einfach mal als Tipp schicken ;-) oder hier als Kommentar schreiben. Denn leere Kartons haben wir schließlich alle immer mal wieder...
Weitere Ökokistenanbieter findet Ihr z.B. unter www.oekokiste.de
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Dienstag, September 09, 2008
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Donnerstag, 7. August 2008
212) Bundesweite Aufnahme der monatlichen Stromertragsdaten von PV-Anlagen
Habt Ihr eine Photovoltaikanlage? So eine richtig tolle, die Strom einspeist in das öffentliche Netz, oder Euer eigenes Netz versorgt?!
Super, die wünsche ich mir auch - nur leider fehlt das Geld/ fehlen Sponsoren dazu... Das Dach mit unbeschatteter Südlange ist vorhanden bei uns...
Das soll aber nicht das heutige Thema sein. Nein, es geht um eine Aktion des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV). Denn er sammelt PV-Ertragswerte aus ganz Deutschland, wertet sie aus und veröffentlicht sie.
Also, wer noch nicht dabei ist:
Hier geht es zur bundesweiten Aufnahme der monatlichen
Stromertragsdaten von PV-Anlagen, durchgeführt vom
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) Bundesgeschäftsstelle Aachen
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Naturtipps macht bis Ende August Urlaub - deshalb gibt es kurze Texte und selten Bilder...
Und bis 31. August könnt ihr noch mitmachen bei der Naturtipps-Jubilaeumsaktion "Aktive Haende".
Übrigens:
bei Twitter könnt Ihr alles rund um den Blog unter "Naturtipps" verfolgen
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Donnerstag, August 07, 2008
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Labels: Aktion-Online, Energie, Hausbau/ Renovierung, Haushalt, Heimwerker, Nachhaltigkeit
Dienstag, 29. Juli 2008
207) Richtiger Bildschirm kann Strom einsparen
Er beherrscht bei vielen immer mehr das Leben - der Bildschirm. Sei es am Computer oder als Fernseher, wir verbringen Stunde um Stunde vor ihm... Und in der Zeit frisst er unablaessig Strom, und frisst, und frisst, und frisst...
Durch die Wahl des richtigen Bildschirmes können wir ein wenig Einfluss nehmen auf diese Stromfresserei. Passend dazu hat jetzt der BUND - Freunde der Erde einen Ökotipp rausgegeben:
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Fernsehen mit Laptop spart Strom und Geld
Je nach Gerät variiert der Stromverbrauch von Fernsehern und Computerbildschirmen enorm. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät dazu, Strom sparende Fernseher zu kaufen, deren etwas höherer Preis sich schon nach wenigen Jahren amortisiert. Auf diese Weise wird bei der Stromerzeugung das Klimagift Kohlendioxid eingespart.
Wer keinen Wert auf einen großen Bildschirm legt, dem empfiehlt der BUND, Computer auch zum Fernsehen zu verwenden. Dafür erforderliche Zusatzteile wie TV-Einsteckkarten oder DVBT-Sticks für das digitale Fernsehen gibt es bereits ab 20 Euro. Beim Kauf von Monitoren und PCs sollte man sich ebenfalls über deren Energieverbrauch - auch im Stand-by-Modus - informieren. Bei Nichtgebrauch sollten alle Geräte abgeschaltet werden.
Doch gleich ob Computerbildschirm oder Fernseher: Der Energiebedarf steigt mit der Bildgröße. Effiziente Röhrenfernseher verbrauchen am wenigsten Strom. Moderne LCD-Flachbildfernseher benötigen noch immer 10 bis 30 Prozent mehr. Plasmafernseher oder Videobeamer sind die größten Stromfresser.
Bei Computerbildschirmen sind flache LCD-Screens inzwischen sparsamer als Röhrenmonitore. Laptops benötigen bis zu 70 Prozent weniger Energie als traditionelle PCs.
Gegen Flachbildschirme spricht außerdem, dass bei der Herstellung häufig das Ätzgas Stickstoff(III)-fluorid eingesetzt wird. Diese Chemikalie trägt rund 18000-mal stärker als Kohlendioxid zur Erderwärmung bei. Bisher ist noch unbekannt, wie viel davon in die Atmosphäre gelangt. Deshalb rät der BUND, mit dem Kauf von Flachbildschirmen zu warten, bis genauere Kenntnisse darüber vorliegen.
Ach ja - am Effektivsten ist es übrigens, die "Flimmerkiste" auszuschalten, mit Freunden eine Runde zu spielen oder zu quatschen oder einfach mal wieder raus in die Natur zu gehen oder ein Buch zu lesen... In dem Sinne ist dieser Naturtipp hiermit beendet :-)
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Dienstag, Juli 29, 2008
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Montag, 19. Mai 2008
164) Altpapier zuhaus von Fremdstoffen befreien?
Bild: www.pixelio.de/ tommyS
Achtung: vor dem Altpapiercontainer bitte Hartgeld und Silberstreifen entfernen ;-)
Tja, da ist eine fleißige Hand im Büro gefragt, denn dieser BUND-Ökotipp rät folgendes zu dem Thema:
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Verunreinigtes Altpapier
Nicht wenige haben sich vermutlich schon einmal gefragt, ob Metallklammern von Kartons, Drahtspiralen von Blöcken und Kalendern, Büro- und Heftklammern, aber auch in Zeitschriften eingelegte CD´s in den Altpapiercontainer geworfen werden dürfen. Auch wenn es etwas mühselig erscheint, rät der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), solche Materialien von Hand zu entfernen. Fremdstoffe können beim Recyceln des Altpapiers zwar aussortiert werden, doch dies bedeutet einen erheblichen technischen Aufwand, entsprechend mehr Energiebedarf und kann zu Störungen der papierverarbeitenden Anlagen führen.
Laut Bundesumweltamt liegt der Verbrauch von Papier, Pappe und Kartons in Deutschland bei rund 20 Millionen Tonnen pro Jahr, das entspricht durchschnittlich 230 Kilogramm pro Bundesbürger. Fremdstoffe machen dabei geschätzte fünf Prozent aus. Werden diese Materialien nicht hundertprozentig aussortiert, entstehen Zusatzkosten durch Verschleiß an Pumpen und Sortiergeräten. Verstopfungen in Rohren könnten sogar zum kompletten Ausfall der Anlagen führen. Zum Aussortieren werden deshalb teure und hochkomplexe Anlagen eingesetzt. Zusätzlicher Mehraufwand und weitere Kosten entstehen durch den Einsatz verschiedener Transportcontainer sowie bei der weiteren Verwertung und Entsorgung der Reststoffe.
Die immer häufiger vor allem den Computerzeitschriften beigelegten CD`s werden am besten gesammelt und in den kommunalen Recyclinghöfen oder in Computer- oder Telefonläden in die entsprechenden Boxen geworfen.
Auch die „Plastikfenster“ von Briefumschlägen verunreinigen das Altpapier und sollten herausgerissen werden.
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Übrigens:
In dem Zusammenhang sollte dann auch gleich beim Versenden der eigenen Post weitergedacht werden:
- keine Briefumschläge mit Plastikfenster
- lieber eine leicht abziehbare und wiederverwendbare Büroklammer als der geliebte Hefter. Bei wenig Seiten gibt es auch Hefter, die einfach nur das Papier zusammenstanzen.
- bei Päckchen etc. möglichst sparsam Klebestreifen verwenden, diese sind besonders schlecht beim recycling auszusortieren und wickeln sich z.T. um die Mischerachsen beim Papierbrei
- Bei Lochheftern solche mit Papprücken anstatt Kunststoff verwenden
- Schnellhefter/ Sammelmappen lieber aus Papier als Kunststoff
Macht alle Mit, für ein recyclingfreundlicheres Büro :-)
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Montag, Mai 19, 2008
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Mittwoch, 16. April 2008
139) LOHAS - der aktuelle Ökotrend?!
Bild: www.pixelio.de/ Gerd Altmann(geralt)
LOHAS - denn wir haben nur eine...
Neulich habe ich bei den Naturtipps-News einen Artikel zu dem Thema LOHAS mit aufgenommen. Es ging um einen Crash.Kurs auf CD-ROM: "In 60 Minuten zum LOHAS-Kenner". Ob Ihr mit diesem Post zu einem Kenner werdet, das weiß ich nicht, aber die heutigen Informationen und Linktipps zu diesem neuen Konsum- und Lebenstrend helfen Euch vielleicht weiter.
Bei Wikipedia gibt es eine erste kurze Ausarbeitung zu diesem neuen Thema. Daraus geht hervor, daß LOHAS ein neudeutscher Marketingbegriff ist. Er steht demnach für „Lifestyle of Health and Sustainability“ und markiert einen neuen Lebensstil- bzw. Konsumententyp. Er orientiert sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit. Man spricht auch von „Neo-Ökos“ einer „Biohème“ oder von „strategischem Konsum“. Dabei will man durch bewusstes Konsumieren z. B. umweltfreundlicher Produkte den Umweltschutz oder ähnliche übergreifenden Ziele fördern...
...Einige Vertreter der traditionellen Umweltbewegung sehen darin den Versuch, dem Konsumismus ein neues, zeitgeisttypisches Mäntelchen umzuhängen.
Der Konkurrent des LOHAS ist der LOVOS, der „Lifestyles of Voluntary Simplicity“ vertritt. Statt wie jener ist er nicht postmodern, sondern postmaterialistisch ausgerichtet und grenzt sich konsequent vom Konsumismus ab. (soweit eine Zusammenfassung des Wikipedia-Textes)
Hier Internetseiten, die den neuen Trend aufgreifen:
- ivyworld.de
- Utopia.de, viele Mitglieder mit eigenen z.T. sehr interessanten Seiten/ Blogs
Weitere LOHAS-Seiten:
- lohas.com (englisch)
- LOHAS Guide
- eco-world, LOHAS - "Lifestyle of Health and Sustainability"
das bedeutet soviel wie Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit
Hier LOHAS-Blogs und Posts zu dem Thema:
- Das LOHAS Blog
- LOHAS Lifestyle
- Die LOHAS kommen!, ein Post bei querdenken.twoday.net, mit dazugehörigem Artikel "Die LOHAS kommen!
Wie eine Bewegung die Konsumwelt verändert"
- Exklusiver Gratis-Download: LOHAS Bestseller von Karl Gamper, auf dem Blog bei hannestreichl.com
Ein LOHAS-Journal:
- LOHAS Journal
Pressetexte zu dem Thema:
- Nachhaltiger Konsum/ Wunderbare Welt der Lohas (taz.de)
- Die neuen Hedonisten, aus der Trend Kolumne von manager-magazin.de
- Die besten LOHAS Gadgets auf besten.welt.de
Eine interessante Entwicklung im Bereich LOHAS sind die langsam entstehendenZunftviertel! (Naturtipps wird über sie auch noch in einem eigenen Post berichten.)
Im Sozialen Netzwerk Naturtipps findet Ihr bei den Videos unter 139) Videos zum Thema LOHAS. Unter anderem ein Beitrag von der LOHAS Konferenz 2007 in Frankfurt, einer LOHAS Studie, der Utopia.de Opening Party und Biofach+LOHAS
Meines Erachtens können wir uns, ökologisch gesehen, ständigen übermäßigen (Luxus)-Konsum nicht leisten - gleichgültig, ob er nachhaltig oder konventionell produziert wird. Ressourcen werden dabei immer verbraucht...
Fragen an Euch:
Ist LOHAS nur eine auf Konsum ausgerichtete neue Marketingmasche, oder ist es wirklich eine neue Chance für ein weltverträglicheres, nachhaltigeres Leben?
Was ist Eure Meinung zu LOHAS?
Und:
Leben Naturtipps Leser - lebt Ihr - LOHAS, fühlt Ihr Euch wie Neo-Ökos?
Nachtrag am 17. April 2008:
Was Naturtipps schon seit September vergangenen Jahres macht, scheint nun auch bei IVY-World angesagt zu sein: Die gute Tat für jeden Tag. Sie nennen es die "Politik der kleinen Schritte". Nach dem Motto: "Jeden Tag eine gute Tat, und die Welt wird ein bisschen besser." - Naturtipps nennt es den "täglichen Ökoknoten im Taschentuch" und fordert auf "Macht alle Mit".
Lassen wir uns überraschen, was es dort für Tipps geben wird.
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Montag, 24. März 2008
119) Heizpilze heizen das Klima an
"Schade, Ostern war es nun eindeutig zu kalt zum draußen Feiern."
"Warum? Wir haben einen Heizpilz im Garten, das war gemÜtlich. Den gab es neulich doch im Angebt - hat keine 100 Euro gekostet..."
"Hmm, das klingt gut..."
Naturtipps hat da noch etwas anderes interessantes Über Heizpilze gefunden, einen BUND-Ökotipp:
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Heizpilze killen das Klima
Heizpilze sind nicht nur bei Gastronomen beliebt, die wegen des Rauchverbots ihre rauchende Kundschaft nicht verlieren wollen. Auch auf Balkonen und in Gärten werden sie immer häufiger gesehen. Inzwischen sind Heizpilze schon für unter 100 Euro zu haben – doch ein Schnäppchen sind sie deshalb nicht. Einen Gastwirt kann das Flüssiggas für einen Heizpilz bis zu 1000 Euro im Jahr kosten. Auch dem Klima kommen sie teuer zu stehen. Wer bei niedrigen Temperaturen unbedingt draußen sitzen will, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sollte warme Kleidung tragen und sich in Decken einkuscheln.
Bei mittlerer Leistung verursachen die Energiefresser in einer Stunde rund zwei Kilogramm Kohlendioxid, bei maximaler Leistung sogar rund 3,5 Kilogramm. Sind sie wie in der Gastronomie mehrere Stunden am Tag im Einsatz, kann sich der Ausstoß in einem Jahr schnell auf rund 2000 Kilogramm summieren. Das ist so viel wie ein durchschnittliches Auto bei einer Jahresfahrleistung von 12.000 Kilometern ausstößt.
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Das klingt dann aber gar nicht mehr so gut... Aber eigentlich ist es doch logisch, daß es nicht besonders effektiv sein kann. Bekanntlich steigt ja Wärme nach oben. Und wir lÜften ja auch nicht mit ständig offenem Fenster, weil wir nicht die Welt, sondern die Wohnung heizen wollen. Und dann stellen wir plötzlich einen Heizpilz in den Garten... Dann doch lieber warm anziehen oder die Gartensaison erst anfangen, wenn es warm genug ist.
Greenpeace Schweiz hat zu dem Thema sogar eine eigene Kampagne gestartet:
Vorreiter im Kampf gegen Heizpilze gesucht
Und wer nicht in der Schweiz lebt, der hilft der Natur ganz einfach, indem er Heizpize im Laden stehen läßt und im Resaturant ungenutzt übersieht...
Macht alle Mit - zieht Euch warm an oder nutzt bei kaltem Wetter die Gute Stube!
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Montag, März 24, 2008
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Samstag, 22. März 2008
117) Weltwassertag 2008 - Motto: Abwasserentsorgung
Bild: www.pixelio.de/ Günter Z.
Abwaser ist der Anfang für die nächste Runde.
Wasser braucht jeder - jeden Tag - weltweit.
Aber daran mangelt es - immer wieder - fast weltweit.
Und wenn es da ist, dann nicht immer wirklich rein - weltweit.
UNICEF zum Weltwassertag am 22. März:
Schmutziges Wasser tötet 4.000 Kinder täglich
Fast jedes fünfte Kind hat weniger als 20 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung
"Ja, O.k. - aber bei uns ist doch alle bestens ...", denkt jetzt vielleicht mancher.
So ist es?
Und was ist mit dem Antibiotikum im Trinkwasser?
Was ist mit den Hormonen und hormonaktiven Substanzen, z.B. aus den Anti-Baby-Pillen im Trinkwasser?
Was ist mit den versiegenden Brunnen in manchen Regionen - Deutschlands?
Was ist mit unserem Wasserverhalten in wasserarmen Urlaubsländern?
Was ist mit Skiurlaub auf Kunstschneepisten?
Was ist mit Chemiekalieneinträgen aus der Landwirtschaft in das Oberflächen- und Grundwasser?
Was ist mit...?
Also, auch wir müssen auf das Wasser achten - nicht nur, weil ein hoher Wasserverbrauch unser Konto belastet!
Gerade zum diesjährigen Thema "Wasserentsorgung" hat der BUND einiges, was auch von uns zu beachten ist:
BUND zum Weltwassertag 2008: Wassersparen für Klima und Gewässer
Was hinter der Aktion des Weltwassertages steht, erklärt die UNESCO auf ihrer Seite:
Internationale Dekade „Water for Life“
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Auszug:
"...Am 23. Dezember 2003 wurde der Zeitraum 2005 – 2015 von der 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgerufen. Am Weltwassertag, dem 22. März 2005, begann diese Dekade. Sie wird am 22. März 2015 enden, dem Datum, an dem voraussichtlich der fünfte und vorerst letzte Weltwasserbericht veröffentlicht werden wird. Koordinierendes Gremium der Dekade ist UN-Water.
Die Dekade soll weltweit die politischen Entscheidungsträger und die allgemeine Öffentlichkeit für Wasserthemen sensibilisieren und Aktionen ins Leben rufen, um bereits international erklärte Verpflichtungen in die Wirklichkeit umzusetzen. Die MDGs im Zusammenhang mit Wasser stehen dabei natürlich im Mittelpunkt, d.h. bis 2015 die Anzahl der Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, sowie nicht nachhaltige Wassernutzungsformen zu beenden. Auf dem Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 wurde dieses Ziel um zwei komplementäre ergänzt, nämlich ein "integriertes Wasserressourcenmanagement" und "Wassereffizienzpläne" bis 2005 zu entwickeln.
Die Aktionsdekade "Wasser für das Leben" verweist darauf, dass im nächsten Jahrzehnt große Anstrengungen von Nöten sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Frauen, da sie weltweit eine zentrale Rolle im Wassermanagement und in der Wasserversorgung spielen. Wichtige Themen für die Dekade sind: Wasserknappheit, Zugang zu sanitären Einrichtungen und Gesundheit, Wasser und Frauen, Kapazitätenaufbau, Finanzierung, Bewertung, integriertes Wasserressourcenmanagement, grenzüberschreitende Fragen, Umwelt und biologische Vielfalt, Katastrophenvorsorge, Ernährung und Landwirtschaft, Wasserverschmutzung und Energieerzeugung.
Weitere Informationen:
http://www.un.org/waterforlifedecade/ ..."
-----------------------------------
Was wir jetzt für das Wasser machen können?
Hier eine kleine Auswahl, bitte ergänzt sie über Kommentare noch mit Euren eigenen Ideen:
- keine Autos auf der Straße waschen: Viele Kommunen haben ein getrenntes Kanalsystem für Haus- und Straßenabwässer. Bei Regenspitzen können sie im Notfall die Straßenabwässer zur Entlastung der Klärwerke ungeklärt ablaufen lassen... Da gehört kein Autowaschwasser rein... Außerdem haben die Waschanlagen Ölabscheider, die im Kanal fehlen. Und Öl belastet die teilweise biologisch arbeitenden Kläranlagen übermäßig...
- keine Medikamentenreste in die Toilette. Eigentlich selbstverständlich, da die Toilette kein Mülleimer ist. Jede Apotheke nimmt Altmedikamente zurück.
- Wenig Medikamente einnehmen. Rückstände der eingenommenen Medikamente werden vom Körper ausgeschieden und gehen in die Kläranlagen. Hormone und Antibiotika können zum Beispiel nicht endgültig ausgefiltert werden und wandern weiter bis in Grundwasser bis ins Trinkwasser bis zu uns zurück...
- Keine Essensreste in die Toilette - logo, die Toilette ist auch hier kein Mülleimer. Die einzigen, die sich darüber freuen sind die Ratten in der Kanalisation. Und da gibt es riesige Exemplare... In England ist die Tradition des weihnachtlichen Truthahns zum Beispiel ein echtes Problem für die Kanalisation. Das Fett wird einfach in den Ausguß geschüttet - von zig Haushalten gleichzeitig - und setzt sich erkaltet an den Kanalwänden ab - lecker, spricht da die Ratte, Weihnachten ist wieder da...
- keine Haare oder Kosmetikreste in die Toilette - immer noch kein Mülleimer. Haare verstopfen zum Teil die Siebe der Kläranlagen, hat mir mal ein Anlagenbetreiber erzählt...
- Regenwasser im Haushalt nutzen, wenn möglich. Es gibt mittlerweile Möglichkeiten, Regenwasser in unterirdischen Tanks zu sammeln für den teilweisen Hausgebrauch. Für die Waschmaschine braucht es dann z. B. weniger Waschmittel, Toilette und Waschmaschine verkalken nicht so schnell, das Portemonnaie wird entlastet...
- Regenwasser für den Garten nutzen, auch hierfür kann in unterirdischen Tanks Wasser gesammelt werden. Für die Pflanzen ist es meist besser verträglich, da es weniger Kalk enthält.
- Wasser aus beim Zähneputzen, und kein Dauerduschen. 20 Minuten Duschen entspricht einem Vollbad enstpricht ca. 150 Liter Wasserverbrauch.
- Auch beim Abwasch in der Küche keine Dauerlaufendes Wasser. Eine effektiv gefüllte Spülmaschine benötigt weniger Wasser als eine durchschnittliche Handwäsche.
- Die Waschmaschine nur mit Vorwäsche laufen lassen, wenn es wirklich notwendig ist. Versucht mal Indische Waschnüsse zum Wäschewaschen ausprobieren...
- Mitmachen bei der Unterschriftenaktion für einen Urangrenzwert in Mineralwasser
- Im Frühsommer/ Sommer den Garten nicht so stark wässern, kein Sprenganlagen verwenden. Dabei verdunstet zu viel Wasser. Durch zu intensives Gießen der Pflanzen bilden diese keine tiefen Wurzeln aus und werden "unselbstständig". Sie vertrocknen dann noch leichter, wenn es mit dem Gießen mal nicht so klappt. Denn wozu soll die Pflanze tiefe Wurzeln entwickeln, wenn es von oben genug Wasser gibt...
- Im Haushalt möglichst wenig aggressive Haushaltsreiniger verwenden - denn sie landen mit dem Abwasser im Kanal... Schmierseife und co. reichen meist.
- Achtung in alten Häusern - wenn sie noch Bleileitungen haben, kein Wasser aus der Leitung trinken, da es bleihaltig sein kann. Wenn möglich die Leitungen austauschen. Bis zum Hausanschluß garantieren die Wasserwerke für Trinkwasserqualität - was dann passiert, liegt in der Hand des Hausbesitzers.
- Ein Rücklaufschutz bei der Dusche in der Badewanne einlaufen. Denn wenn der Duschkopf in der Wanne im Wasser liegt, kann es passieren, daß Wasser zurückzieht in das Leitungssystem und dieses Verunreinigt.
- Achtung bei Warmwasserboilern - sie müssen auf über 60 °C eingestellt sein, oder kurzfristig über 70 °C, damit sich keine Krankheitskeime halten können ( z.B. Legionärskrankheit) Zitat von Wikipedia zur Legionellose: "...Die Legionellen überleben in der Regel Temperaturen nicht, die dauerhaft über 60 °C oder kurzzeitig über 70 °C liegen. Durch vorübergehende Aufheizung des Wassers auf 70 °C und aerosolarme Duschköpfe wird bei Neuinstallationen in Westeuropa der Infektionsgefahr entgegengewirkt..."
Hier noch ein paar Spartipps und Wasserinformationen für Kinder zum Wasser vom Umweltbundesamt. Auch einen Basteltipp für einen eigenen Wasserkreislauf gibt es dort.
49 Wasserspartipps bietet der BUND zusammen mit Geberit auf der Seite ja-zum-wasser.de. Dort gibt es sogar einen WC-Wasser-Spar-Rechner. Außerdem bieten sie Aktionsideen für die Öffentlichkeit mit pdf-Datei zum Downloaden.
Der BUND LV Bremen bietet die Seite bund-wassersparinfo.de
zum Thema. hier gibt ea auch eine Umfrage zum persönlichen Wasserverbrauch.
Übrigens:
Wasser hat ein Gedächtnis/ Bewußtsein. Danach bildet Wasser je nach "Stimmungslage" unterschiedliche Kristalle. Dabei stören zum Beispiel Aggressionen eine harmonische Kristallbildung. Ebenso ist Leitungswasser "verstört", es ist irritiert durch das ganze hin und her in den Leitungen. Zitat von der untenstehenden reiki-Seite: "...Es war für Dr. Emoto sehr spannend Fotos von Quellwasser zu machen, die im Gegensatz stehen zu den eher bedrückenden Fotos von Leitungswasser aus der ganzen Welt..."
Mehr dazu im Buch "Die Botschaft des Wassers" von Masaru Emoto. Bilder zu diesem Thema gibt es zum Beispiel bei reikiakademiemuenster.com
Einen interessanten berich über die Wasserkristalle gibt es bei naturel.biz. Demnach reichen schon die bloßen Gedanken, um das Wasser zu beeinflussen...
Endfrage:
Wie geht es weiter mit dem weltweit wohl ersten Atommüllendlager:
Asse II bei Hannover?
Wird in einigen Generationen das Grundwasser dort Strahlenverseucht sein, weil wir unseren Müll nicht im Griff haben? Es soll sehr wahrscheinlich "kontrolliert" geflutet werden, weil es unkontrollierte Wassereinbrüche gibt... der GAU für solch ein Salzlager ist vor unserer Haustür passiert - und die Politiker ...
Damit die Gedanken dieses Post positiv enden können, hier noch ein Wettbewerb zum Thema Wasser:
Global Water Challenge (GWC) und Ashoka's Changemakers fordern jedermann auf, am Online-Wettbewerb "Innovation vor Ort nutzen und die Wasser- und Abwasserkrise meistern" ("Tapping Local Innovation: Unclogging the Water and Sanitation Crisis") teilzunehmen, um Unternehmer zu entdecken und mit bahnbrechenden Ansätzen zur Lösung des weltweiten Wasser- und Abwasserproblems beizutragen.
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Samstag, März 22, 2008
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Freitag, 14. März 2008
110) Greenfreeze feiert Geburtstag - 15 Jahre klimaschonend kühlen
Bild: pixelio.de/ Ralf
Ist er green? Oder ist er nicht?
Erfolgreiche Meldungen sind besonders für Umweltschützer wichtig. Sie geben Energie zum Weitermachen und zeigen, daß der eingeschlagene, der meist andere Weg, der richtige ist.
Der andere Weg? Ja, denn leider sind Umweltschützer meist auch heute in der Minderheit in der Gesellschaft. Das folgende Beispiel aber zeigt, daß das nicht immer so bleiben muß. Aus "Ökoprojekten" können langfristig erfolgreiche Pojekte werden - wie z.B. der "Greenfreeze" von Greenpeace. Zu seinem 15. Geburtstag hat Greenpeace jetzt folgenden Artikel veröffentlicht:
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Greenpeace-Technik seit 15 Jahren weltweit erfolgreich
Natuerliche Kaeltemittel im "Greenfreeze" schuetzen Ozonschicht und Klima
Hamburg, 14. 3. 2008 - Der Greenfreeze, weltweit der erste Kühlschrank
ohne die schädlichen Chemikalien FCKW Wikipedia/ umweltlexikon-online und FKW, wird 15 Jahre alt. Am 15.
Maerz 1993 rollte das erste Geraet aus der Fertigungsanlage der Firma DKK
Scharfenstein in Niederschmiedeberg/Sachsen. Inzwischen wurden weltweit
circa 300 Millionen Kuehlschraenke nach dem Greenfreeze-Standard
hergestellt. Greenpeace verstaerkte mit der neuen Technik seine damalige
Kampagne gegen die Chemikalie FCKW, welche die Ozonschicht der Erde
zerstoert. Zudem wollte Greenpeace die Verbreitung des Stoffes FKW
aufhalten, den die Chemieindustrie als Ersatz-Kaeltemittel einfuehrte -
trotz seiner verheerenden Wirkung auf das Klima.
Greenfreeze ist inzwischen weltweit erfolgreich, der Anteil auf dem
Weltmarkt betraegt fast 40 Prozent. Die Technik hat der Atmosphaere
Treibhausgas-Emissionen in der Groessenordnung von etwa einer Milliarde
Tonnen Kohlendioxid erspart - mehr als den gesamten jaehrlichen
CO2-Ausstoss Deutschlands.
"Diesen Erfolg haetten wir uns nicht traeumen lassen, das ist eine echte
Revolution. Wir freuen uns sehr darueber, wie viel wir bewirkt haben", sagt
Wolfgang Lohbeck, der als Greenpeace-Kampagnenleiter den Greenfreeze auf
den Weg gebracht hat. "Doch die Gefahr ist nicht gebannt, FKW sind auf
anderen Gebieten weiter auf dem Vormarsch. Auch die Bundesregierung ist
gefordert, sie muss alle Anwendungen von FKW stufenweise verbieten."
Nach einer Greenpeace-Studie muss fuer 2050 mit einer Verdopplung des
Einsatzes dieser Gase gerechnet werden, wenn nichts unternommen wird. Sie
machen dann moeglicherweise fast zehn Prozent des weltweiten
Treibhauseffekts aus - eine verhaengnisvolle Entwicklung. Der Effekt waere
groesser als der des gesamten heutigen Autoverkehrs weltweit. Kein Ziel des
Klimaschutzes waere dann noch zu erreichen.
Greenpeace entdeckte 1992 in einem Labor des Dortmunder Hygiene-Instituts
die Technik, mit der die Abloesung von FCKW/FKW moeglich schien:
natuerliche Kaeltemittel wie Propan und Butan, Pentan als Isoliergas in
Daemmstoffen. In der Firma DKK/Foron fand Greenpeace den idealen Partner
fuer die Umsetzung. Die erste oeffentliche Vorstellung des Greenfreeze
entfachte sofort den Widerstand der etablierten Kuehlschrankhersteller, bis
hin zu Boykottaufrufen an den Handel. Doch schon ein Jahr darauf hatte sich
die gesamte deutsche Branche auf die neue Technik eingelassen, wenig
spaeter war ganz Europa "Greenfreeze-Land". Mit China begann die weltweite
Verbreitung. Nur ein Land sperrt sich hartnaeckig gegen Greenfreeze: die
USA. Die US-Grosschemie bekaempft mit Behoerden und Lobbygruppen die
"German technology" bis heute, um ihre Marktanteile auf Kosten des Klimas
weiterhin zu sichern.
Auch andere Branchen wenden sich inzwischen den natuerlichen Kaeltemitteln
zu. Seit vier Jahren haben sich unter Vermittlung von Greenpeace Weltfirmen
wie McDonald's, Coca Cola, Pepsi, Ikea, Carlsberg und Unilever
zusammengeschlossen, um FKW schrittweise zu verbannen. Auch in
Supermaerkten und Autoklimaanlagen werden FKW nach und nach ausgemustert,
obwohl dort der Konflikt noch nicht ausgestanden ist.
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Weitere Links zu dem Thema:
- Greenfreeze Fakten
- Kleiner Greenfreeze-Leitfaden zum Kühlschrankkauf
Übrigens ist solch ein klimaschonender Kühlschrank eine tolle Geschenkidee, z.B. für die Studentenbude...
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Freitag, März 14, 2008
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Dienstag, 5. Februar 2008
078) Surfen über "Erneuerbare Energien"
Bild: www.pixelio.de/ Dirk Schmidt
Diese formschöne Solaranlage steht im südhessischen Viernheim bei Mannheim. Die Stadt hat sich durch viele nachhaltige Projekte einen Namen gemacht.
Wer sich über Erneuerbare Energien informieren möchte versurft sich leicht im weltweiten Netz. Springt von einer interessanten Seite zur nächsten, weiß nicht mehr ein noch aus...
Passend dazu bin ich jetzt über eine Seite gestolpert, die über 600 Internetseiten nach einem Ranking auflistet. Wer mehr über Erneuerbare Energien wissen möchte, bekommt hier einen soliden Überblick: Top50-Solar
Die Plattform präsentiert die beliebtesten Internetseiten zum Thema Erneuerbare Energien - sofern sie sich bei Top50-Solar angemeldet haben. Es ist eine chartähnliche Rangliste. Die durchschnittliche Besucherzahl der letzen 5 Tage bestimmt den Rang einer Seite. In einer Tabelle finden der Leser in absteigender Reihenfolge die beliebtesten Seiten.
Auperdem gibt es einen Bereich Aktuelle Nachrichten zum Thema erneuerbare Energien unterteilt in die Bereiche
- Photovoltaik
- Solarthermie
- Biomasse, Pellets
- Windkraft
- Wasserkraft
- Wasserstoff, Brennstoffzelle
- Geothermie, Wärmepumpe, Erdwärme
- Energiepolitik, Klimaschutz, Energiesparen
- Solarmobil, Elektromobil
Wer mehr über die Seite wissen möchte, schaut am Besten einmal bei ihr unter "Ideen und Profile" nach.
Ansonsten wünsche ich nur noch viel Zeit zum Surfen und viel Erfolg beim Umrüsten des eigenen Hauses, wenn dieses geplant sein sollte oder der Wunsch dazu beim Weitersurfen aufkommt.
Übrigens: Ich bin über Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) auf die Seite gestoßen. Der Verein beschäftigt sich intensiv mit Erneuerbaren Energien und bringt u.a. viele Artikel zu diesem Thema raus... Einfach mal vorbeischauen.
Hier noch eine Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit: oekonews.at
Und diese Seite macht schon über Ihren Titel Mut: unendlich-viel-energie.de
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Dienstag, Februar 05, 2008
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Mittwoch, 16. Januar 2008
059) Ökologischer Fußabdruck
Bild: www.pixelio.de, marika. So prankig tapsen viele von uns durch die Welt...
Du willst es wissen?
Du willst es wirklich wissen?
Du willst wissen, wieviele Welten es bräuchte, wenn alle so leben würden wie Du?
Nun gut, wenn Du mit dem Wissen leben kannst...
Aber ich habe Dich gewarnt!
Denn dieses Wissen will auch umgesetzt werden.
Bei mir bedeutet es, daß wir ca. 2,0 bis 2,4 Welten bräuchten, je nach Test...
Das ist zuviel, da muß ich noch einiges ändern - wenn ich meinen ökologischen Fußabdruck ernst nehme... Nun, das wußte ich auch vorher schon, aber trotzdem werden schnell Schwachpunkte im eigenen Leben klar...
Also, wenn Ihr gerne Multiplechoicefragen beantwortet am Rechner und ausgesprochen neugierig auf Euer Ergebnis seid, dann klickt einen der folgenden Links an. Und wenn Ihr viel Zeit habt, super gerne diese Fragen beantwortet und mehr vom Durchschnitt vieler Ergebnisse haltet, na dann macht alle Spiele mit:
- Quiz von earthday.net zum ökologischen Fußabdruck
- econautix.de mit seiner Spielversion
- WWF Fußabdruck für Flash4
- latschlatsch.de, hier hat die BUND-Jugend eine schöne Seite mit Spiel erstellt
- earthday.net, hier kann in zig Sprachen ein Frageparcour durchklickt werden...
Eine schöne kurze Definiton über den Ökologischen Fußabdruck gibt es auf umweltdatenband.de: Danach wird der ökologische Fußabdruck nach den verschiedenen Ressourcen berechnet, die von einem bestimmten Personenkreis verbraucht wird. Im Endeffekt kommt eine Landfläche in Hektar raus - soviel produktives Land pro Kopf würde für den Kreis benötigt, um die Ressourcen zu liefern. Das ist er dann eigentlich schon, der ökologische Fußabdruck. Dann wird noch geschaut, wieviel Erden benötigt würden, um genug Fläche für alle Menschen zu haben bei dem Lebensstandart und schon stehen viele von uns ratlos da...
Manchmal ermutigt es dann, bei anderen Ländern vorbei zu schauen, die Amerikaner bräuchten im Schnitt ca. 4,7 Erden... Aber andere Länder brauchen z.B. nur 0,7 Erden...
Wikipedia gibt auch gut Auskunft dazu. Danach wurde das Konzept dazu bereits 1994 entwickelt...
2003 wurde dann das Global Footprint Network gegründet.
Nun, und wenn man den weltweiten ökologischen Fußabdruck weiß, dann kann auch ausgerechnet werden, ab welchem Tag im Jahr wir für den Rest des Jahres "auf Pump" leben auf dem blauen Planeten. Das ist dann der Ecological Debt Day . Vergangenes Jahr, 2007, war es schon am 6. Oktober der Fall... Problem bei der Sache: Jahr für Jahr ist dieser Stichtag früher... Bei der momentanen durchschnittlichen Lebensweise lebt der Mensch also eindeutig auf Pump auf der Erde :-(
Aber nein - nicht den Kopf hängen lassen, jeder Tag birgt die neue Chance, es besser zu machen! Macht alle Mit!
Tipp: Stellt doch mal in der Schule Eure Fußabdrücke auf und vergleicht sie. Oder macht das Spiel im Bekanntenkreis...
Viel Spaß dabei und rege Diskussionen darüber!
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Mittwoch, Januar 16, 2008
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Dienstag, 15. Januar 2008
058) Australien und China reduzieren Plastiktütenmüll
Bild: www.pixelio.de/ Jennifer Piepenbring.
Tüten sind Alltag in unserem Leben und tödlich in der Natur.
Nach San Francisco in Amerika und Modbory in England kommt der Plastiktütenbann wahrscheinlich auch nach Australien - ganz Australien! Darauf läßt der aktuelle Artikel Umweltschutz: Australien will Plastiktüten verbieten vom Hamburger Abendblatt hoffen. Freiwillig über Kampagnen bekam die Regierung das Problem nicht in Griff. Schade, daß so wenig mitgedacht wird beim Verbraucher...
Ganz soweit geht China noch nicht. Aber auch sie haben die Nachteile der zig Tüten bemerkt. China verbietet Gratis-Plastiktüten berichtet jetzt Spiegel.de Dort ist es nicht nur zum Schutz der Umwelt gedacht, sondern vor allem auch um schonender mit den Ressourcen umzugehen. Ganz verboten wird dort demnach sogar die Produktion der super dünnen o,o25 Millimeter Tüten. Da sie zu schnell kaputt gingen und zu nachlässig entsorgt würden.
Im Post 016) Plastiktüten - Boykott hat Naturtipps schon auf die Umweltproblematik von Plastiktüten hingewiesen. Langsam aber sicher spricht es sich zum Glück rum!
Erst bekamen sie Löcher, damit die Kinder nicht in ihnen ersticken - jetzt dürfen sie sich ganz in Luft auflösen, damit die Natur nicht an ihnen "erstickt"!
Wenn man bedenkt, daß Tüten sich zum Teil erst nach über 200 Jahren oder auch gar nicht in der Natur zersetzen...
Hier eine nachdenktlich stimmende Rechnung: Die Utopia-Rechnung: Wie viele Plastiktüten werden durch Frankfurt getragen?
Geschenktipp: Verschenkt doch mal eine dekorative Einkaufstasche oder einen schönen Einkaufskorb! Z. B. eine exklusive und dekorative Jutetasche von Taschenkult.
Direktrecycling Taschen gibt es z.B. bei www.peace4you.net Hier gibt es Taschen aus direktrecycelten Materialien wie LKW Plane, Postsäcken, Lederjacken, Schweizer Armeedecken, Armee Zelten etc
Bastelidee:
Und mit Kindern können zum Beispiel Baumwolltaschen gestaltet werden, dann macht das Mitnehmen gleich doppelt so viel Spaß!
Da sage ich nur noch eins:
Macht alle Mit! - Freiwillig! - Jetzt!
Nachtrag vom 16. April 2008
Die deutsche Politik scheint hier keinen Handlungsbedarf zu sehen.
Zitat aus dem Artikel "Die Welt sagt der Plastiktüte den Kampf an" auf www.welt.de "„In Deutschland haben wir kein Problem mit Plastiktüten“, erklärt ein Sprecher des Umweltministeriums: „Hier fliegen sie nicht in der Landschaft herum....""
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Dienstag, Januar 15, 2008
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Labels: Basteln, Geschenkidee, Haushalt, Kinder, Recycling/ Wiederverwertung, Umweltschutz
Donnerstag, 10. Januar 2008
053) Grüner Strom Label
Bild: www.gruenerstromlabel.org/, Das offizielle Logo von Grüner Strom Label e.V.
Im Naturtipp 029) BUND Ökotipp: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom wurde bereits auf das Problem hingewiesen. Wann ist Ökostrom wirklich Ökostrom, und wie können Laien ihn leicht erkennen? Der NABU empfiehlt dazu auf seiner Seite in dem Artikel Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom jetzt das „Grüner Strom Label“.
Dort gibt es auch die Möglichkeit unter einer Postleitzahlensuche kleinere regionale Ökostromanbieter zu finden.
Die NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin z. B. ist Kunde bei der Naturstrom AG, die bundesweit Produkte mit dem „Grüner Strom Label“ anbietet. Naturstrom wurde auch schon vom BUND in seinem Ökotipp empfohlen. Die Naturstrom AG ist laut NABU Bericht ein von Atom- und Kohleunternehmen unabhängiger Anbieter und wird auch vom Aktionsbündnis www.atomausstieg-selber-machen.de empfohlen, das vom NABU und anderen Verbänden getragen wird. Die von der Naturstrom AG geförderten Stromerzeuger sind im Internet unter www.naturstrom.de dokumentiert. Weitere regionale Ökostromangebote mit dem „Grüner Strom Label“ können einfach mit der PLZ-Suche unter www.gruenerstromlabel.org ermittelt werden.
Also: Wer sich noch nicht entscheiden konnte, welcher "Ökostromanbieter" nun wirklich den richtigen Strom anbietet, kommt mit diesem Label vielleicht weiter.
Ansonsten:
Ökostrom, ja bitte!
Macht alle Mit!
Stromanbieter, die nicht das Grüner Strom Label haben, aber nachgewiesenermaßen auch deren Kriterien entsprechen, können sich gerne unter "Kommentar" vorstellen. Bitte mit einer Begründung, warum sie das Label trotzdem nicht haben.
Oder: besorgen Sie sich das Label, denn darauf werden wohl immer mehr Stromkunden achten.
An alle anderen Leser: Bezieht Ihr Ökostrom, oder wollt Ihr wechseln? Wenn beidemale nein - was spricht Eurer Meinung nach gegen einen Wechsel zu Ökostrom?
Übrigens: Frankreich, Finnland und England planen neue Atomkraftwerke. Das berichten aktuell zahlreiche Medienagenturen:
z. B. Welt Online in dem Artikel Großbritannien will neue Atomkraftwerke bauen
Danach will Großbritannien sogar im großen Stil neue AKWs bauen!
Warum?
Um seine CO2 Bilanz bis 2050 um 60 % reduzieren zu können.
Und weil Atomkraft erwiesenermaßen eine „saubere, sichere und günstige“ Energiequelle sei. So sagt Wirtschaftsminister John Hutton jedenfalls vor dem Parlament in London.
So,so, eine saubere Sache
- wenn man da so an die Umweltbelastungen während des Abbaus denkt... Für die Arbeiter und Anwohner vor Ort klingt DAS bestimmt wie Hohn...
- wenn man da so an die Folgen von Tschernobyl denkt
- wenn man da so an die neuesten Ergebnisse von medizinischen Forschungen im Umkreis von Atomkraftwerken denkt. Demnach gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Leukämie bei Kindern und den Atomkraftwerden
Aber doch, sauber ist sie, die Atomkraft - es muß nicht gefegt werden, sondern wenn etwas schief geht kann gleich beerdigt werden...
Damit entpuppen sich die großen Klimadebatten also als Schuß in Ofen! Wenigstens solange der gesunde Menschenverstand nicht mitdebattiert...
Hier noch weitere Links von Welt Online:
* E.on und RWE wollen neue Atomkraftwerke bauen
* Iran nimmt 2008 erstes Kernkraftwerk in Betrieb
* Blutkrebs-Erkrankungen entfachen Atomstreit
* Frankreich liefert China Atomkraftwerke
* Gabriel und der größte anzunehmende Glücksfall
* Vattenfall-Chef stürzt über AKW-Krise
* Bilderstrecke: Atomkraftwerke in Deutschland
* Bilderstrecke: Alarm im Atomkraftwerk
Also - setzt ein Zeichen! Macht alle Mit!
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Donnerstag, Januar 10, 2008
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Labels: Aktion, Elektronik, Haushalt, Klima
Dienstag, 8. Januar 2008
051) Uran-Grenzwert für Mineralwasser: Onlineaktion
Bild: www.pixelio.de/ Ginover, Kinder lieben es, Mineralwasser durch den Strohhalm zu trinken, aber ...
...wer dachte, daß es einen Uran-Grenzwert für Mineralwasser schon längst gäbe, der irrt! Zwar gibt es EUweit Mindestgrößen für Äpfel und Bananen, aber ein Uran-Grenzwert für Mineralwasser!? Weit gefehlt!
Deswegen gibt es jetzt eine online Mitmach-Aktion von foodwatch für einen Uran-Grenzwert für Mineralwasser.
Foodwatch:
Mit der neuen Online-Mitmach-Aktion will foodwatch den Druck auf Bundesminister Horst Seehofer weiter erhöhen. Wirtschaftliche Interessen der Mineralwasser-Firmen dürfen nicht über dem Schutz der Verbraucher stehen. Die giftige Substanz Uran in einem so wichtigen Lebensmittel wie Wasser ist vermeidbar. Schicken Sie deshalb jetzt eine Protest-E-Mail an Horst Seehofer!
Ergänzung am 15. März 2008:
Uran im Trinkwasser - Aktuelle Untersuchungsergebnisse im Internet
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Dienstag, Januar 08, 2008
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Labels: Aktion, Aktion-Online, Ernährung, Gesundheit, Haushalt, Kinder, Kochen
Samstag, 5. Januar 2008
047) 2008: Internationales Jahr des Riffs
Bild: www.pixelio.de/ joakant, Apotheke Riff - voller Fischreichtum und beeindruckend aus jeder Perspektive
Das Jahr 2008 wurde jetzt von der renommierten Internationalen Korallenriffinitiative zum Jahr des Riffes ausgerufen und steht in Deutschland unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
Nun gab es bei Naturtipps gerade im Dezember im Naturtipp 033) Ökologischen Fisch auf den Festtisch! den Hinweis auf ökologischen Fischkauf. Ein Problem bei Meeresfisch: Die Schleppnetze zerstören zum Teil wertvollen Meeresboden, bzw. die dort bestehenden Biosysteme.
Jetzt hat der WWF passend dazu eine Pressemeldung rausgebracht:
Die Uhr für Tiefsee-Riffe tickt
Danach werden die Tiefsee-Riffe wegen ihres Fischreichtums zum Opfer der Fischereiindustrie. Deren Grundschleppnetze machen die Korallen förmlich platt. Tonnenschwere Metallplatten und Räder an den Netzen hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Aber eine Regeneration solcher Flächen dauert mehrere Jahrhunderte, falls es überhaupt möglich ist. Durch das langsame Wachstum im Kaltwasser sind diese Riffe extrem störanfällig.
Dabei haben die Lebensgemeinschaften der Tiefsee auch als „Meeres-Apotheke“ besonderen Wert für den Menschen: hier finden sich viele für ihn hochwirksame medizinische Substanzen.
Die Frage ist: jetzt schnelles kurzfristiges Geld mit Fischraub oder langfristiger Nutzen durch das Erforschen des Lebens! Die erst in den letzten Jahrzehnten entdeckten Kaltwasserkorallen sind mit ihren Schwämmen, Seesternen, Seeigeln und vielfältigen Tiefwasser-Fischen das europäische Äquivalent zum australischen Great Barrier Reef.
Es ist an uns, dieses mit zu schützen - durch unser Kaufverhalten! Bis die Politiker mit den Gesetzen einen umfassenden Schutz durchsetzen!
Orientiert Euch beim Kauf von Meeresfisch am Besten am WWF-Fischführer!
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Naturtipps intern: Habt Ihr noch Ideen und Wunschthemen für die Naturtipps? Schreibt sie in einem Kommentar. Anregungen werden gerne angenommen :-)
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Samstag, Januar 05, 2008
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Labels: Ernährung, Haushalt, Jahr des/ der ..., Meer, Tiere, Umweltschutz
Donnerstag, 3. Januar 2008
046) Kerzen gießen und BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen
Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister
Vor kurzem gab es hier einen Post über eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen, nun gibt es einen BUND Ökotipp zu einem Kerzengütesiegel. Denn auch wenn Weihnachten vorbei ist, Kerzen erfreuen uns auch weiter in der dunklen Jahreszeit.
BUND Ökotipp: Kerzen aus schadstoffarmen Rohstoffen
Kerzen sorgen in dunklen Tagen für gute Stimmung. Doch manchmal enthalten sie auch Stoffe, die gefährlich sind für Mensch und Umwelt. Vorsicht ist vor allem bei bunten Billig-Produkten und bei reich geschmückten Figurenkerzen geboten. Der BUND empfiehlt, auf Gütezeichen zu achten und die Kerzen rußarm abzubrennen.
In kaum einem anderen Land werden so viele Kerzen hergestellt wie in Deutschland. Im Jahr 2002 waren es beinahe 130.000 Tonnen. Über neunzig Prozent davon sind aus Paraffin, einem Erdölprodukt. Stearinkerzen bestehen hingegen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Rindertalg, Palm- oder Kokosfett. Kerzen aus kostbarem Bienenwachs spielen auf dem Markt kaum eine Rolle.
Beim Abbrennen der Kerzen können verschiedene umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt werden. Vor allem dann, wenn mehrere Kerzen brennen, die Flammen flackern und sich Ruß bildet. Mangelhafte Paraffinkerzen mit erhöhtem Schwefelgehalt lassen Schwefeldioxid entstehen, was zu allergieähnlichen Reaktionen führen kann. Die meisten allergisierenden, erbgutschädigenden oder auch krebserregenden Stoffe gelangen über Farben, Lacke und Duftmittel in die Kerzen - darunter Schwermetalle, halogenorganische Verbindungen, polyzyklische Moschus-Verbindungen und Flammschutzmittel.
Verbraucher sollten sich laut BUND beim Kauf an dem "RAL-Gütezeichen Kerzen" orientieren. Rund siebzig Prozent der in Deutschland angebotenen Kerzen tragen bereits dieses Siegel. Es verpflichtet Hersteller, mit möglichst schadstoffarmen Rohstoffen, Farben und Lacken zu arbeiten. Wenn die Kerzenflamme rußt, lieg das meist an Zugluft und einem zu langen Docht. Beim Löschen sollte der Docht kurz in das flüssige Wachs getaucht werden, damit kein Rauch entsteht. Danach empfiehlt es sich, gut zu lüften.
Informationen zum Gütezeichen Kerzen unter www.kerzenguete.com
Bemerkung von Naturtipps:
Es ist gut, zu wissen, daß eine Kerze mir zu Hause nicht schadet - deswegen steht hier auch der BUND Ökotipp.
Nun gilt es noch bei dem Gütesiegel nachzuhaken, wieweit die Verwendung von Palmöl berücksichtigt wird... Also Naturtippfreunde, ran an den Rechner und an kerzenguete.com eine entsprechende Mail losgeschickt. Möglichst mit einer Bemerkung über die Nachteile von Palmöl - siehe oben bereits genannter Post über eine Unterschriftenaktion gegen Palmöl in Kerzen
Über eingehende Antworten könnt Ihr gerne als Kommentar schreiben.
Basteltipp: Kerzenreste könnt Ihr zuhaus kinderleicht recyclen, z.B. als Sandkerzen.
Sammelt dafür die Kerzenreste und schneidet die schwarzen Dochtenden ab, damit das Wachs später sauber ist. Sortiert es farblich, dann bekommt Ihr schönere Kerzen. Desweiteren braucht Ihr
- Kerzendocht aus dem Bastelbedarf
- eine große leere Dose zum Schmelzen des Wachses
- einen Kochtopf, in dem das Wachs in der Dose in einem Wasserbad schmelzen kann
- Sand, feucht
- einen Topf/ Schale/ Kiste für den Sand
- ein Holzstäbchen, das so lang ist, daß es oben quer auf der Sandkiste liegen kann
Wenn Ihr genug Wachsreste einer Farbe gesammelt habt kann es los gehen.
Schmelzt das Wachs in der Dose in dem Wasserbad. Achtung! schmelzt nicht das Wachs direkt in einem Topf auf dem Herd -> Es können Gase entstehen, die sich selbst entzünden! Also: Wasserbad!
Während das Wachs so vor sich hinschmilzt, könnt Ihr die Sandform vorbereiten:
formt dazu ein Loch in den feeuchten Sand in der Form die die Kerze haben soll. Achtet bei dem Durchmesser auf die Dochtstärke. Es steht auf der Packung, für welchen Kerzendurchmesse der Docht geeignet ist.
Nehmt Euch den Holzstab. Bindet den Docht richtig rum (Brennrichtung beachten) so an den Stab, daß er bis auf den Lochboden hängt, wenn der Stab oben auf dem Sandgefäß liegt. Hängt den Docht möglichst mittig in das Sandloch.
Ist das Wachs schließlich fertig geschmolzen, gießt es vorsichtig in Eure Sandform. Achtet darauf, daß der Docht mittig bleibt.
So, jetzt heißt es warten, bis das Wachs abgekühlt ist...
Dann die Kerze aus dem Sand nehmen und bei Bedarf mit warmem Wasser den Sand abspülen. Ich habe ihn früher immer gerne dran gelassen.
Geschenkidee: Eine Sandkerze hat sonst keiner zum Verschenken!!!
Viel Spaß. Bilder zu der Anleitung findet Ihr bei kikisweb unter Abstrakte Kerzen.
Viel Spaß!
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Macht alle mit!
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Donnerstag, Januar 03, 2008
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