Übrigens: Das parallel zu diesem Blog erstellte Soziale Netzwerk Naturtipps ist nicht länger aktiv. Die Einträge können jedoch weiterhin abgerufen und eingesehen werden unter http://naturtipps.ning.com/

Sonntag, 26. April 2009

310) crenatureday 2009

Was ist jetzt wieder das - crenatureday...?
Es ist eine meines Erachtens tolle Veranstaltung in Berlin, aber genaueres lest Ihr am Besten auf der Internetseite des Crenaturedays, hier ein Auszug:

"...Der “crenature day 2009″ bietet mit der Zitadelle Spandau den Raum für bis zu 10.000 Menschen, zu dieser Frage einen Standpunkt einzunehmen.

Nicht nur einen Unterschied zu machen, sondern der Unterschied zu sein.

Es erwartet Sie ein Tag voller spannender Unterhaltung, excellenter Musik, ausgezeichneten Kabarettisten, vorzüglichen Pantomimen, mit Redebeiträgen und innerhalb des umfangreichen Themenprogramms ausführlichen Informationen zu den Themen: Natur- und Klimaschutz, Artenschutz und humanitäre Unterstützung.

Namhafte Nichtregierungsorganisationen (NGO´s) unterstützen uns dabei und auch sogenannte “Aktionsplattformen”, wie AVAAZ.org oder 350.org werden präsent sein..."


Und wie ich erfahren habe, gibt es noch einige von den 1.000 besonderen Hardcover-Vorverkaufskarten - Zusätzlich zum besonders günstigen Preis haben sie auch noch ein besonderes Layout. Also, wer dabei sein will und einen Tag voller, Zitat: "... spannender Unterhaltung, excellenter Musik, ausgezeichneten Kabarettisten, vorzüglichen Pantomimen, mit Redebeiträgen und innerhalb des umfangreichen Themenprogramms ausführlichen Informationen zu den Themen: Natur- und Klimaschutz, Artenschutz und humanitäre Unterstützung..." erleben will und dabei auch noch NGOs unterstüzung will - für den ist der crenatureday bestimmt das Richtige - schaut doch mal nach auf der Seite :-) Denn 30 % der Einnahmen werden an NGOs weitergegeben...

Schade, daß Berlin so weit weg ist, sonst wär ich auch dabei...

Entscheidet Euch schnell und helft durch einen frühen Kartenkauf mit bei der Vorfinanzierung dieses Events - laßt Euch überraschen, denn das endgültige Programm steht noch nicht fest - aber die Ziele sind klar:
- für Natur- und Klimaschutz
- für Artenschutz
- für humanitäre Unterstützung

Übrigens können bis zu 2 Kinder bis 12 Jahre kostenlos mitgebracht werden! Vielleicht auch mehr, fragt einfach nach unter thomas.meisner (AT) crenature.org



309) Twittersearch #ökogarten

Für Nutzer des Sozialen Netzwerkes Twitter gibt es jetzt von Naturtipps gestartet den Hashtag (Stichwort) #ökogarten

Darunter können Beobachtungen und Tipps rund um das Thema "Ökogarten"/ "Biogarten" getwittert werden. Ich freue mich, wenn möglichst viele mitmachen und es dort so immer aktuelle Beobachtungen und Tipps rund um den naturnahen Garten zu finden gibt :-)

Gebt der Natur ein Stück Land zurück und erfreut Euch an den vielen verschiedenen einheimischen Pflanzen und Tiere die bei Euch einwandern werden :-)

Macht alle Mit!

Freitag, 24. April 2009

308) Zum Tag des Baumes: Pflanzaktion und ergrünende Sahelzone

Heute gibt es Aufbauendes zum Tag des Baumes, denn die Welt verliert immer mehr Wald, und damit auch Bäume... das schmerzt

Da motiviert die Tatsache, daß die Sahelzone langsam aber sicher grüner wird - kein richtiger Wald, sondern viele einzelne Bäume lassen sie ergrünen, das gibt Hoffnung, zu lesen in einem Artikel auf Spiegel.de, Zitat:

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"Ground Zero" ergrünt

Von Hilmar Schmundt

Dürren, Hunger, Wüstenbildung: Die Sahelzone gilt als Inbegriff einer Katastrophenregion. Nun gibt es gute Nachrichten: Viele Millionen Bäume wachsen in kargem Sandboden heran...

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Den ganzen Artikel findet Ihr hier:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,619742,00.html

Und passend dazu noch ein Aktionsaufruf von WikiWoods, den ich auf Bloggerpatenschaften.de gefunden habe:

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WikiWoods sucht noch Aktive für Pflanzaktion in Niedersachsen

flickr_anjavatterodt1Der folgende Text und das Foto können gern auch in anderen Blogs verwendet werden! Macht diese Aktion bitte bekannt. DANKE!
Foto: Anja Vatterodt, Lizenz

Aktuell:
Wir wollen unter wikiwoods.org die GPS-Koordinaten der Pflanzungen ablegen, damit spätere Besucher in die Lage versetzt werden, die Bäume wiederzufinden. Dafür brauchen wir Freiwillige, die vor Ort die GPS-Koordinaten aufnehmen und dann entsprechend auf einer digitalen Karte eintragen können.

Gut ein Jahr ist es her, dass der Orkan „Emma“ über weite Teile Mitteleuropas hinweg fegte und auch im Niedersächsischen Forstamt Reinhausen schwerwiegende Schäden verursachte. Mit einer großen Pflanzaktion werden die Freiwilligenorganisation Wikiwoods und das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Rheinhausen am Wochenende 2. und 3. Mai diese Sturmlücken schließen. Jeder kann zum Spaten greifen und mitmachen! Laien und Experten, alt und jung sind gleichermaßen willkommen.

Die Pflanzflächen befinden sich in einem vom Orkan „Emma“ und anschließendem Borkenkäferbefall aufgerissenen Fichtenwald im Landschaftsschutzgebiet. Unter fachlicher Anleitung eines Försters werden die Freiwilligen vorrangig Berg-Ahorn (Baum des Jahres 2009!) sowie Spitz-Ahorn und Rot-Buche pflanzen, aber auch vereinzelt über 2 Meter große Elsbeeren und einige Walnussbäume. Außerdem renaturieren die Aktiven das Ufer des für Reinhausen Namensgebendem Reinbach mit jungen Eschen und Erlen, nachdem dort naturferne Fichten bereits herausgenommen wurden. So trägt jeder Helfer dazu bei, einen stabilen und naturnahen Mischwald zu pflanzen. Die Bäume werden zudem ein regionaler Beitrag zum Klimaschutz sein: In Holz und Waldboden wird CO² langfristig gespeichert.

Das RUZ Reinhausen bietet als „Begleitprogramm“ eine Führung über das RUZ-Gelände mit der Vorstellung seiner Außenanlagen. So werden neben praktischen Tipps zum richtigen Pflanzen auch ökologische Zusammenhänge erklärt und Einblicke in die örtliche Waldgeschichte und heutige Waldstruktur geboten.

Interessierte Mitpflanzer können auf der Internetseite www.wikiwoods.org weitere Einzelheiten zur Pflanzaktion erfahren und sich über die Adresse anmeldung_goettingen@wikiwoods.org für diese anmelden. Es wird gemeinsam vegetarisch gekocht. Wer am Sonntag ebenfalls mitpflanzen oder einfach länger mit am Lagerfeuer sitzen möchte, kann im Seminarhaus des RUZ mit Schlafsack und Isomatte übernachten. Wer von weiter her kommt, kann bereits am Freitagabend anreisen. Auch wer an diesem Wochenende keine Zeit hat, kann auf www.wikiwoods.org seine E-Mail-Adresse hinterlassen, um zu den nächsten Pflanzaktionen der Initiative eingeladen zu werden.

Auf der Internetseite von WikiWoods vernetzen sich Freiwillige, Experten oder Sponsoren online, bevor sie offline aktiv werden. Alle Pflanzungen werden auf der Seite dokumentiert, so dass Freiwillige in anderen Regionen eine Anleitung finden, nach der sie ebenfalls eigene Pflanzaktionen organisieren können. WikiWoods ist eine ehrenamtliche Initiative und arbeitet zur Finanzierung und nachhaltigen Sicherung der Pflanzungen stets mit einem Partner vor Ort zusammen. Bei dieser Aktion ist es das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Reinhausen der Niedersächsischen Landesforsten.

Bisher hat WikiWoods in Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit über 400 Freiwilligen in sieben Pflanzungen über 12.000 Bäume gepflanzt. Im Jahr 2007 wurde die Initiative ausgezeichnet mit dem Jurypreis der Mission Sustainability vom Rat für Nachhaltigkeit der Bundesregierung. Im November 2008 erhielt WikiWoods den muna-Preis (Mensch und Natur), der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem ZDF jährlich vergeben wird.

Kontakt:

Ingo Frost, Mitbegründer WikiWoods, Tel. 0176-22310651, info@wikiwoods.org
Svenja Rubsch, Presse WikiWoods, Tel. 0179-7039207, info@wikiwoods.org

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Also - wer neben dem Säen von Bäumen auch das Pflanzen akzeptiert und in der Nähe des Projektes wohnt, kann mitmachen.

Du wohnst zu weit weg? Vielleicht findest Du auf der WikiWoods-Seite ja noch ein passendes Projekt für Dich oder kannst selber eines organisieren :-)

Macht alle Mit!

Samstag, 18. April 2009

307) Sandbienen bauen ihre Nester

Sie sind wiedergekommen - und ich freue mich riesig!

Das erste mal konnte ich sie im vergangenen Jahr an der selben Stelle beobachten :-)

Die Sandbienen sind wieder in unerem Garten und buddeln ihre Nester in Form von kleinen Löchern in den sandigen Gartenboden :-)

Fleißig gehen sie ein und aus und bringen Vorräte aus den Blumen der Umgebung herbei. Hinter dem Haus buddeln sie und vor dem Haus kann ich sie an den Blüten des Lungenkrautes beim Sammeln beobachten... So macht es Spaß - der Garten lebt, die Kinder haben wieder etwas neues zum Staunen und Beobachten :-)

Also - gaaaanz wichtig:

wer jetzt komische kleine Löcher in der Erde im Garten findet - bitte aufmerksam beobachten und im Zweifelsfalle in Ruhe lassen - Danke :-)

Hier informative Links mit Bildern zu den kleinen Tierchen:

Sand- bzw. Erdbienen · Andrena spec.

http://www.wildbienen.de/wbarten.htm

http://www.wildbienen.de/wba-intr.htm

... und nocheinmal ganz viele Bilder: http://www.rutkies.de/bienen-7/

... und hier noch ein Video auf YouTube: Wegwespe (Anoplius viaticus) und Sandbiene (Andrena vaga) im selben Lebensraum.





Also - gebt der Natur ein Stück Garten zurück!
Macht alle Mit und laßt sie sammeln und buddeln!

Übrigens:
Unter dem Twitter-Stichwort #ökogarten findet Ihr jetzt bei Twitter Beobachtungen und Tipps rund um das Thema Bio-/ Ökogarten. Macht alle Mit und nutzt auch dieses Stichwort beim Twittern zu dem Thema - ich bin gespannt, was Ihr so dazu schreibt :-)

Freitag, 17. April 2009

Kamerun Report 4 - 2009

Es gibt wieder einen aktuellen Kamerun Report von Wolfgang:

Bushmeat Report - Waldvernichtung-Jagd-Tot-Profit

Hirschbraten, Rehgulasch oder Hasenpfeffer?

BushmeatIn Afrika heißt es Gorilla, Schimpanse, Stachelschwein oder Viper. Bushmeat bedeutet Fleisch aus dem Busch, dem Regenwald, der Wildnis. In welcher Form auch immer. Mehr oder weniger lebendig, roh, gebraten oder geräuchert.

Der Verzehr von Fleisch aus der Wildnis hat Tradition. Die meisten der Menschen in Afrika waren in der Vergangenheit Jäger. Die Regenwälder, Steppen und Savannen boten eine reiche Flora und Fauna.
Seitdem der Verzehr von Bushmeat nicht mehr auf die umliegenden Dörfer beschränkt ist, sondern Bushmeat in die Städte und sogar ins Ausland exportiert wird, ist es mit der Artenvielfalt in den Wäldern vorbei. Kameruns Wälder sind in vielen Gebieten bereits vollständig leer gejagt.

Durch die Bevölkerungsexplosion und die unstillbare Gier nach schnellem Wachstum und Profit wurden in einem kleinen Zeitraum viele Lebensräume zerstört und sehr viele Tierarten an den Rand der Ausrottung gebracht. Bevor die letzten Regenwälder von großen Konzernen in Rekordtempo unwiderruflich zerstört werden, sind Heere von Jägern und Fallenstellern illegal unterwegs, um zu töten was vor die Flinte läuft oder in eine Falle tappt und elend verendet. Um auch die letzten Tiere zu erlegen, ist man einfallsreich. Schusswaffen werden in Eigenbau hergestellt und ganze Gebiete mit Fallen ausgelegt. Die Vernichtung hat System.

Seitdem Konzessionen für die Abholzung der afrikanischen Regenwälder, an überwiegend europäische, amerikanische und asiatische Holzfäller-Firmen, vergeben wurden, hat der traditionelle Verzehr von Bushmeat gewaltige Dimensionen angenommen. Der Handel ist explodiert und hat jetzt kommerziellen Charakter und ist ein absolut illegales, un nachhaltiges Geschäft mit dem Tot und der Ausrottung.

Besonders betroffen vom Problem Bushmeat sind Gorillas, Schimpansen und all die anderen Primaten. Gegessen wird alles und die Afrikaner stehen den Chinesen in nichts nach. Je seltener die Tierart, desto begehrter wird sie. 4,5 Millionen Tonnen Bushmeat jährlich, in Zentralafrika machen die Problematik deutlich.

Busmeat aliveDie Situation wird verschärft durch den illegalen Handel mit lebenden Tieren und der Nachfrage nach Elfenbein. Die Gorilla- und Schimpansenbabys werden an reiche arabische Prinzen und Geschäftsleute in aller Welt verkauft und fristen ihr Dasein in privaten Zoos. Artgerechte Tierhaltung ist hier ein Fremdwort.

Gorillas und Schimpansen werden gejagt, getötet und die traumatisierten Baby´s für sehr viel Geld gehandelt. Für jedes Tierbaby im illegalen Handel sterben zumindest die Elterntiere, oft der ganze Clan. Zwar ist der Bushmeathandel etwas in den Hintergrund getreten, man handelt unter dem Tisch. In den Städten existieren noch immer Bushmeatmärkte, wo man alles bekommen kann.

In vielen lokalen Restaurants ist Bushmeat auf der Tageskarte. Gorilla gilt als teure Delikatesse, Schimpansenfleisch ist Standard, Elefantenfleisch gibt es auch dann und wann.
Die komplette Tierwelt Zentralafrikas ist hier zu finden.
Tot oder lebendig.

Bedingt durch den fast gleichen genetischen Code leiden Primaten an ähnlichen bzw. gleichen Krankheiten wie wir, deren engste Verwandte. Der Verzehr von Primaten ist schon deshalb eine Gefahr.
HIV entstand wahrscheinlich um 1900 und wurde in den 80er Jahren zur weltweiten Epidemie. Viele Forscher nehmen an, dass der Virus durch den Verzehr von Affenfleisch bzw. Bluttransmissionen auf den Menschen übergegangen ist.
Andere Krankheiten, wie die Affenpocken, sind eine Gefahr für den Menschen. Die weitaus grössere Gefahr stellen allerdings die menschlichen Krankheiten für die Primaten dar. Eine Grippe kann ganze Populationen auslöschen.

Das Gesetz in Kamerun bestraft das Töten, den Handel und den Verzehr von Gorillas, Schimpansen und anderen Tierarten der Class A (CITES Liste, vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten) mit Geldstrafen von 3 Millionen bis 10 Millionen CFA und/oder Gefängniss von 1 bis 3 Jahren.

Als einziger Staat der Welt hat Spanien den großen Affen Menschenrechte eingeräumt. Der Verzehr von Gorillas und Schimpansen ist Kannibalismus!!!

Bushmeat ist nicht durch Hunger ein Problem. Es geht um Kultur und Tradition. Das verändert man nicht so schnell. Aufklärung und das Aufzeigen von Alternativen sind dringend nötig. Deshalb ist es wichtig, die WPE-Bildungsprojekte weiterzuführen und in entlegenen Gebieten zu etablieren. Nachhaltig!!!


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Soweit zu seiner Arbeit - ich wünsche ihm weiterhin viel Erfolg!

Verfolgt die WPE-Aktion bei Naturtipps mit über das Stichwort "WPE-Projekt" oder besucht die Projektseite: “Wild Planet Ecoprojects (WPE)”

Dienstag, 14. April 2009

306) "Hausgemachter" Kindergeburtstag

Es ist immer mehr Mode, Kindergeburtstage "machen zu lassen" - da gibt es Indoorspielplätze, spezielle Angebote in Museen, Zoos, usw., Animateure für daheim und und und...

...und die Kinder?

Denken sie dadurch nicht immer mehr, daß "man selber nichts tolles auf die Beine stellen kann"?

Wird ihnen nicht beigebracht, daß es nur mit bezahltem, bestelltem Programm klasse ist?

Wird nicht die eigene Phantasie dadurch abgeblockt?

Die einzige "Phantasie", die dann noch bleibt, ist doch die Frage:

"Wohin will ich zu meinem Geburtstag?"

Und wenn es dann ersteinmal angefangen hat im Freundeskreis gibt es einen "Zugzwang", den es zu durchbrechen gilt - nach dem Motto: die haben da und da gefeiert, ich möchte das auch so machen.

Wie kann da entgegengesteuert werden?

Nun, zum Beispiel durch gemeinsames Planen und Vorbereiten des großen Tages. Das macht zwar mehr Arbeit, als ein Anruf zur Verabredung eines Termins. Es bringt aber auch das Gefühl, daß es möglich ist, selber etwas Tolles auf die Beine zu stellen. Ein Gefühl, daß doch wirklich wichtig ist! Ein Gefühl, daß das Selbstvertrauen fördert.

Weg vom reinen Konsumieren hin zum tollen Phantasieren :-)

Bei uns gab es heute ein so entstandenes Piratenfest - und alle hatten Spaß. Da wurde im Vorfeld geplant, gebastelt und gebacken - es war spannend bis zum letzten Moment und die ganze Familie hat begeistert mitgemacht :-)

Darum mein heutiger Naturtipp:

Mut zur eigenen Phantasie, Mut zu Euch selber, Mut zum "hausgemachten Kindergeburtstag"! Schenkt Euren Kindern einen selber vorbereiteten Geburtstag - schenkt ihnen die Zeit dafür...

Macht alle Mit!

Hierzu gibt es keine Linktipps - es gibt so vieles im www - und wenn das Thema aus Kindermund festgelegt wurde, dann kann die gemeinsame Suche nach Anregungen losgehen, falls da nicht schon genug durch das darüber Reden entsteht ;-)

Dienstag, 7. April 2009

305) "Zukunft einkaufen?! Geht das?!"

"Zukunft einkaufen?! Geht das?!"


Diese Überschrift ist von der Seite www.zukunft-einkaufen.de

Und dort schreiben sie, kurz zusammengefaßt: ja, das geht!

Worum es geht?

Es geht um die Verantwortung der Kirche, die Schöpfung zu bewahren.

Es geht um die Möglichkeit der Gemeinden, durch gezielten Einkauf der notwendigen Waren und Dienstleistungen Einfluß zu nehmen auf die sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen. Und daraus hat sich das Projekt "Zukunft einkaufen" entwickelt.

Gefördet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, ausgezeichnet von der UNESCO...

Schaut Euch die Seiten an und fragt nach in Euren Kirchen, ob sie schon mitmachen bei dem Projekt - der Anfang ist gemacht, nun ist es an den einzelnen Gemeinden, mitzuziehen.

Motiviert sie dazu! :-)

Laßt uns auch im privaten Haushalt nach vorne schauen und - wenn wir einkaufen/ konsumieren müssen - dann "Zukunft einkaufen" - und genau das ist auf nachhaltigkeit und faire soziale Bedingungen ausgerichteter "Strategischer Konsum"!

Bei der Ernährung, bei der Kleidung, im Haushalt, im Hobby, im Büro, in der Schule - überall können wir daran denken - eigentlich schon ein eigenes Hobby, denn manchesmal muß noch arg gesucht und recherchiert werden, um das Gewünschte zu finden ;-)

Macht alle Mit!

Samstag, 4. April 2009

304) Veilchen und Wiesenschaumkraut oder Rasenmäher...

Jetzt blühen sie wieder, die Veilchen http://de.wikipedia.org/wiki/Veilchen. Lila färben sie manche Rasenflächen und Heckenränder.

Auf Rasenflächen?

Blühen?

Brrrrrummmmm brummmmmmm...

Blühten!


Stop! das muß nicht sein!

Laßt den Hummeln ihre ersten Nahrungsquellen und lauscht lieber ihrem Brummen, als dem Sound des Rasenmähers. Gebt den frühblühenden Wiesenblumen eine Chance.

Und wer weiß, vielleicht steht auch schon das Wiesenschaumkraut (erkennbar momentan an den langen Stengeln mit Knospen http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesen-Schaumkraut ) in den Startlöchern bei Euch - gebt auch ihm eine Chance, laßt den Mäher noch im Dunkeln stehen - die Hummeln und Bienen danken es Euch :-)

Ach ja, und damit es noch ein wenig bunter wird im Frühling, setzt im Herbst noch Krokuszwiebeln in die Erde auf der Wiese, und Schneeglöckchen, und ... eine bunte Wiese ist einfach viel schöner, als eine grüne kurzgeschorene Fläche, gebt der Natur ein Stück Lebensraum zurück - das ist mein Naturtipp für heute :-)

Macht alle Mit!

Einen bunten Frühling wünscht Gundula

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