Übrigens: Das parallel zu diesem Blog erstellte Soziale Netzwerk Naturtipps ist nicht länger aktiv. Die Einträge können jedoch weiterhin abgerufen und eingesehen werden unter http://naturtipps.ning.com/

Freitag, 28. November 2008

289) Energie aus Palmöl und Soja: Brief an Bundestagsabgeordnete schreiben

Man könnte auf die Palme gehen - mittlerweile wird es wohl für jeden von uns eine geben :-(
aber es würde ja nichts bringen außer viel Flugverkehr...

Deshalb lieber effenktiv an den "eigenen Bundestagsabgeordneten" eine Protestmail schreiben!
Warum?

Es geht um eine Entscheidung im Bundestag zum Thema Palm- und Sojaöl... Aber lest selber die Rundmail, die mich soeben von Rettet den Regenwald e.V. errreicht hat:

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Liebe Regenwaldfreunde,

Am 4. Dezember debattiert der Bundestag über Palm- und Sojaöl. Sollen wir es in unseren Autos und Kraftwerken verbrennen? Alle wissen inzwischen, dass Regenwaldzerstörung und soziales Elend die Folge sind. Aber immer noch versuchen Politiker sich Palmöl und Soja schön zu reden.

Gerade rechtzeitig vor der Bundestagsdebatte räumt die Reportage "Der Biosprit-Boom in Kolumbien " am Sonntag im WDR mit Schönfärbereien wie "Ökosiegel für Palmöl" und ähnlichen Betrügereien auf.

Aber werden genug Menschen den Bericht sehen? Werden die verantwortlichen Politiker den Bericht sehen?

Bitte schicken Sie Ihren Bundestags-Abgeordneten, eine persönliche Mail. Bitte fordern Sie einen völligen Verzicht auf Palm- und Sojaöl als Energiequelle.

Die Kontakte finden Sie hier:

http://www.bundestag.de/mdb/wkmap/index.html

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Behrend

Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
info@regenwald.org
http://www.regenwald.org

TV Hinweis:

Der Biosprit-Boom in Kolumbien
WDR Fernsehen, SONNTAG 30.11.2008, 16.25 - 16.55 Uhr (Sendereihe)
Wiederholung: Freitag, 5. Dezember 2008, 9.20 - 9.50 Uhr


"Ich werde die Palmen fällen, denn Palmen kann ich nicht essen!"

Maria Ligia klingt entschlossen. Sie will ihr kleines Stück Land
zurückhaben und dort wieder Yucca, Reis und Bananen anbauen. Wie
Tausende anderer Kleinbauern wurde sie von ihrem Grund und Boden im
Westen Kolumbiens von mächtigen Unternehmern gewaltsam vertrieben –
illegal, aber geduldet von der kolumbianischen Regierung.

Jetzt wollen die Bauern zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich
inzwischen Palme an Palme, soweit das Auge reicht.
„Grüne Wüste“ nennen sie die riesigen Plantagen.
Der größten Teil des Palmöls wird nach Europa exportiert
Ein großes Containerschiff mit vier Lastenkränen.; Rechte: WDR
Von Kolumbiens größtem Verladehafen Santa Marta nehmen Frachtschiffe
Kurs auf Europa.

Agrodiesel soll in Kolumbien jetzt zur Nummer Eins der Ölpalmprodukte werden

Doch der größte Boom der Palme bahnt sich grade erst an, ausgelöst vom
Treibstoffdurst der Industrieländer und deren Biospritbedarf. Agrodiesel
soll in Kolumbien jetzt zur Nummer Eins der Ölpalmprodukte werden, die
Anbaufläche der Palmen soll sich in den nächsten Jahren noch einmal
verdoppeln, so plant es die Regierung und verspricht, dass die riesigen
Monokulturen der Bevölkerung Arbeitsplätze und Wohlstand, Frieden und
Entwicklung bringen würden.

Aber schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise und
viele der ehemaligen Kleinbauern verelenden als schlecht bezahlte
Tagelöhner auf den Plantagen. „Bei uns sterben Säuglinge an
Unterernährung.“, erzählt Maria Ligia aufgebracht. Wer profitiert
wirklich vom Biosprit-Boom in Kolumbien – und wer bleibt auf der Strecke?

http://www.wdr.de/tv/tag7/sendungsbeitraege/2008/1130/kein_brot_fuer_oel.jsp


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Und wer einen Fernseher hat, schaut Euch den Film an!

Macht alle Mit!

Donnerstag, 27. November 2008

WPE: Schul Projekte in Kamerun

Im Folgenden ein weiterer Bericht aus dem Kamerun Report, sozusagen Text 0. Auf dem unteren Bild ist Wolfgang mit einem Schüler zu sehen:

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Schul Projekte in Kamerun

Postby Wolfgang on Tue Aug 19, 2008 6:22 pm

Kamerun - Die erste Woche

Es regnet, die Temperaturen sind kuehl. Die Regenzeit dauert noch an. Eine Woche bin ich erst hier und trotzdem kommt es mir vor als waere schon viel mehr Zeit vergangen. Waere ich nicht immer noch in einem Hotel wuerde ich mich hier zuhause fuehlen, mehr als das in den langen 7 Monaten Deutschland der Fall war.
Die Ankunft im Airport Douala war das unorganisierte Chaos. Veraltete Gebaeude und ein Gedraenge in einer viel zu kleinen Wartehalle waren der erste Eindruck. Der Zoll zeigte keinerlei Interesse an mir und die ersten Menschen die ich kennen lernte waren sehr nett und der englischen Sprache vertraut. Die erwartete Abholung ist, warum auch immer, fehlgeschlagen. Vivian war unter den vielen Menschen einfach nicht auszumachen. Nach einiger Zeit warten und dem Umtausch von Euro in die Landeswaehrung geht es dann mit dem Taxi in das nahegelegene Jet Hotel. Die Menschen sind auch hier sehr freundlich das Hotel ist gut aber zu teuer.
Die ersten Eindruecke setzen einen um Jahrzehnte in die siebziger Jahre zurueck waere da nicht dann und wann auch mal ein moderneres Auto der letzten Jahrgaenge zu sehen. Kurze Zeit spaeter trifft Vivian, die WPE Koordinatin mit Freundin und Familienmitgliedern ein. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Douala ist nicht sehr beeindruckend und hektisch. Am naechsten morgen geht es deshalb mit dem Linienbus weiter nach Yaounde. Gute Strassen und Reste des urspruenglichen Regenwaldes, rechts und links der Strecke, machen die rund 4 stuendige Fahrt recht angenehm. Yaounde praesentiert sich vollkommen anders als Douala. Malerisch auf 7 Huegeln im Bergland zwischen 700 und 900 Metern gelegen macht die Stadt einen sauberen, bunten und betriebsamen Eindruck.
Das von Vivian ausgesuchte Hotel kostet „nur“ knapp ein Drittel dessen was ein Hotel mit gleichem Standard in Douala kostet und ist zudem ruhig gelegen. Besser geht es kaum.
Vivian zeigt sich als absoluter Gluecksfall fuer die WPE Projekte und auch fuer mich. Die Frau ist intelligent und hoch motiviert. Ihre Person entspricht haargenau den Vorstellungen die ich mir nach den vielen Monaten Skype und chatten im Internet machen konnte. Schwergewichtig setzt Vivian sich fuer die Sache ein und beweist dabei sehr gute organisatorische Talente.
So geht es dann auch gleich in die Schule um den ersten Projektbestandteil der Bildung in die Realitaet umzusetzen. Die Kinder sind begeistert von den WPE Plänen zum Naturschutz und besonders darueber mit Kindern anderer Nationen Kontakte aufzunehmen. Bei der Gelegenheit konnte ich die Begeisterung der Kinder auf Fotos festzuhalten. Auch die Schulleiterin konnte Ihre Begeisterung nicht zurueckhalten und so steht den Anfaengen nichts im Wege. Fuer einen virtuellen Austausch im WPE Kinderforum wurden die vier aeltesten Kinder ausgewaehlt.
Die Offenheit und Herzlichkeit die man hier antrifft ist einzigartig und in keinem anderen Land in dem ich bisher war kam das so offensichtlich zum tragen. Auch beim herumsitzen in den unzaehligen Strassencafes habe ich sofort nette Leute kennen gelernt und konnte sehr wertvolle Bekanntschaften machen.
Am Abend sitze ich oft bei Mama Afrika im Strassencafe. Hier schmeckt das Essen was man Mama deutlich ansieht. Die korpulente, warmherzige und lebenslustige Frau ist eine perfekte Wirtin und koestliche Unterhalterin. Ihr Traum ist ein weisser Mann mit dem Sie jede Minute ihres Lebens Liebe machen kann.
Bei einer Besichtigungstour in der Innenstadt mit Vivian und Doydonne, einem der Studenten vom WPE Netzwerk, mussten wir dann auch schnell Bekanntschaft mit der in Kamerun allgegenwaertigen Korruption Bekanntschaft machen.
Beim Laufen in der Naehe des Hilton Hotels schiest Vivian Fotos und ploetzlich stehen 5 aufgebrachte Militaers vor uns. Spionageverdacht! Es entsteht ein riesen Palaver und man will uns die Paesse abnehmen und inhaftieren. Um dem aus dem Wege zu gehen war es notwendig knapp 20 Euro zu bezahlen. Fuer absolut nichts. Vivians Fotos waren vollkommen harmlos.
Mit dem Fotografieren in Kamerun muss man grundsaetzlich vorsichtig sein. Nicht nur Militaer und Polizei reagieren empfindlich auch viele Maenner versuchen daraus Kapital zu schlagen.
Ich nehme die Kamera deshalb nicht immer mit und bin bei der Auswahl meiner Motive sehr vorsichtig.
Der einzige Weg sich vor der Korruption und der Beamten Willkuer zu schuetzen sind Kontakte zu hoch gestellten Personen. Ein Hinweis auf einen Anruf bei Minister Beispiel laesst jeden korrupten Beamten schnell klein und hoeflich werden.
An einem Abend der letzten Woche fand dann auch ein Treffen der Mitglieder des WPE Kamerun Lehrer und Studenten Netzwerks statt. In lockerer Atmosphaere wurden die Plaene und Vorgehensweise von WPE diskutiert. Auch hier zeigte sich Vivians Organisationstalent. Die bestehenden Plaene und Vorgehensweisen wurden allgemein angenommen. Bei wenigen Drinks und einigen Snacks hatte ich dabei die Gelegenheit afrikanische Spezialitaeten zu testen. Erdnuesse und gegrilltes Fleisch aber auch dicke weisse, gegrillte Maden, waren durchaus wohlschmeckend. Auf den Verzehr von Termiten hatte ich dann aber an diesem Abend verzichtet und das auf einen spaeteren Zeitpunkt verschoben.
Im kleinen Zoo von Yaounde konnte ich einige sehr gute „Wildlife-Aufnahmen“ machen.
Beim zweiten Schultag hatte ich das Laptop dabei und den begeisterten Kindern die Fotos vom ersten Schultag gezeigt. Dazu gab es Unterricht zum Thema WPE und Naturschutz. Das wurde sehr interessiert aufgenommen und wird fortan fester Unterrichtsbestandteil sein. Besser geht es kaum.
Nach der Schule besuchte ich mit Doydonne das Justizgebaeude um erste Kontakte mit hochgestellten Personen zu knuepfen. Auch das wird jetzt kontinuierlich ausgebaut.

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Die ersten Tage in Kamerun waren teuer. Das ist immer so. Noch sitze ich in einem Hotel fuer 13 Euro die Nacht. Vivian schaut sich bereits nach einer guenstigen Wohnung um. Lebt man, so wie ich das tue, mit den Einheimischen und wie die Einheimischen, ist das Leben insgesamt recht guenstig. Ich konzentriere mich auf die Arbeit und verzichte auf teure Treffpunkte fuer Auslaender.

In den naechsten Tagen sind Besuche bei der Deutschen Botschaft und der GTZ geplant. Die Kontakte zu hochgestellten Personen werden weiter ausgebaut. Der naechste Schultag ist fuer morgen angesetzt. Die vier aeltesten Kinder haben dann Ihren Aufsatz fuer das WPE Kinderforum fertig und am Nachmittag geht es mit den Kindern ins Cyber Cafe.
Ausfluege in den Regenwald und zum Schimpansen Waisenhaus sind derzeit wegen des Regens und der beaengstigend knappen finanziellen Situation noch nicht moeglich.

Ich bitte die Utopisten, insbesondere Lehrer und Eltern um ihr Engagement. Wir brauchen Computer fuer die Schulen und auch finanzielle Unterstuetzung fuer die Arbeit von WPE. Registrierungen und Eintragungen auch als Verein in Deutschland kosten Geld und braucht engagierte Menschen die mitmachen. Ich hoffe auf etwas Unterstuetzung von Seiten der Deutschen Botschaft um z.B. gebrauchte Computer nach Kamerun zu befoerdern.

Die weiteren Plaene von WPE sehen vor Naturschutz auch in den Schulen nahe dem Regenwald zu etablieren. Wichtig bleibt nach wie vor die Publicity. Zum Thema Bushmeat und dem Einsatz von Entwicklungsgeldern um schoene Strassen fuer den Holztransport zu bauen wird es in Kuerze weitere Berichte geben.


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Verfolgt die Aktion bei Naturtipps mit über das Stichwort "WPE-Projekt".

Mittwoch, 26. November 2008

WPE: Kamerun Report

Warum es sich für Wolfgang, seine ganzen Helfer und Freunde und auch für uns lohnt, das WPE-Projekt zu unterstützen? Hier ein Text vom 15. September von Wolfgang zu den Gorillas:

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*Die letzten grossen Menschenaffen*


*GorillaIch bin nicht dein Diener oder Sklave. Ich bin auch nicht dein Versuchsobjekt und bin auch keine Organfarm. Mein Fleisch ist nicht für dich zum essen und meine Knochen sind nicht dein Aphrodiasikum. Meine Haut ist nicht deine Tasche oder deine Schuhe. Ich bin nicht das Ziel deiner Jagd und es ist nicht mein Job dein Unterhalter zu sein. *

*Ich bin so wie Du , ein einzigartiges Geschöpf mit einer Seele. Ich kann denken und habe eine eigene Sprache die Du nicht verstehst. Es ist nicht wichtig was Du über meine Existenz denkst sondern nur das was die anderen meiner Art denken.*

Afrika ist die Heimat unserer naechsten Verwanden. Leider sind die Tage der letzten grossen Menschenaffen gezaehlt. Die Spezies Mensch steht im Kampf mit der Natur und laesst diesen beindruckenden Tieren kaum eine Chance zum ueberleben.

Die westafrikanischen aequatorialen Regenwaelder sind die Heimat von zwei Unterarten der Menschenaffen, dem westlichen Flachland Gorilla und dem Schimpansen. Es gibt zwei Arten von Gorillas im Kongo Becken. Der oestliche Gorilla unterteilt in den oestlichen Flachland Gorilla und den Berg Gorilla. Der westliche Gorilla ist wiederum unterteilt in den westlichen Flachland Gorilla und den Cross River Gorilla.

Der Cross River Gorilla lebt in den Gebirgs- und Grenz Regionen zwischen Kamerun und Nigeria. Die Gegend ist bewaldet und schwer zugaenglich. Schaetzungen gehen von ca. 10 verschiedenen Populationen aus und sehr optimistische Schaetzungen von max. 300 Tieren. Moeglicherweise sind es jedoch nur noch max. 150 Tiere die hier wild leben. Der Cross River Gorilla wird als unmittelbar vom aussterben bedroht eingestuft und ist der am meisten gefaehrdete Primate der Welt.

Die groesste Gefahr fuer die Menschenaffen stellt der Mensch dar. Die unkontrollierte Jagd nach Bushmeat, der Verlust des Lebensraumes durch Abholzung und Brandrodung, Strassenbau und Viehzucht sind die Ursachen fuer das Aussterben vieler Tierarten.

Ein weiterer Grund ist der Ebola Virus der die inzwischen viel zu kleinen Populationen stark gefaehrdet.

*Gorilla Weibchen sind nur alle 4 Jahre faehig ein Baby zu bekommen.*

Die dramatische Entwicklung in West Afrika, insbesondere in Nigeria und Kamerun, zeigt deutlich das die Bemuehungen der Regierungen und Organisationen nicht ausreichen. Es ist dringend erforderlich bestehende Natur Reservate auszuweiten und als Nationalparks zu deklarieren. Die Nationalparks und Naturreservate muessen finanziell besser ausgestattet werden denn die Mittel um die Naturschutzgebiete wirkungsvoll zu schuetzen, um z.B. Ranger zu bezahlen, sind bei weitem zu gering. Es ist dringend noetig den Eco Tourismus zu foerdern und weitere Auffangstationen und Wiederauswilderungsprojekte zu etablieren.

Young GorillaDie Vergabe von Entwicklungsgeldern muss mit Auflagen zum Naturschutz gekoppelt sei und nicht nur grosse sondern auch kleinere Organisationen wie WPE müssen bei der Vergabe von Entwicklungsgeldern berücksichtigt werden.

*Der Report Menschenaffen Teil 2 erscheint in Kuerze!
*

*

Weitere Fotos, wie immer, auf der WPE Homepage unter der Rubrik Foto Galerie. www.wildplanetecoproject.info*


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Verfolgt die Aktion bei Naturtipps mit über das Stichwort "WPE-Projekt".

WPE: Kamerun Report 12

Der Kamerun Report von WPE bekommt keine weitere Naturtipps-Nummer mehr, sondern wird "außer der Reihe " für alle Interessierten weitergeführt. Unter dem Stichwort "WPE" findet Ihr alle Naturtipps-Posts zum Thema. Mich hat wieder eine Meldung erreicht.

Übrigens kann jeder Interessierte über die e-mail contact (add)ecoproject.info den Kamerun Report direkt anfordern...

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The Great Ape Campaign – Green Schools


Traditional DanceAm Freitag, den 21. November 2008, fand die bislang groesste WPE Aktion statt. Um die neu gegruendete Kooperation zwischen WPE-Wild Planet Ecoproject, Betterworld Cameroon undModeration BDPC-Bioresources Development and Conservation Programm, gebuehrend in den Medien zu praesentieren wurden Gaeste aus den Ministerien, der lokalen Presse und verschiedener Organisationen in die Biyem Assi Primary Schule geladen.

Wir waren sehr erfreut das so viele Repraesentanten der Einladung gefolgt waren.

Schon am fruehen Morgen sendete der Radiosender CRTV Kamerun Radio and Televison Network ein kurzes Interview mit mir. In der Schule war man bereits am fruehen Morgen sehr beschaeftigt um alles auf Hochglanz zu bringen. Die Kinder der Biyem Assi Primary School hatten in den wenigen Tagen, die sie zur Vorbereitung dieser kurzfristig anberaumten Feierlichkeit zur Verfuegung hatten, verschiedenste Vorfuehrungen perfekt einstudiert und mit etwas Verspaetung gingen die Feierlichkeiten um kurz nach 10.00 Uhr los.


SpeechMeine Ansprache musste noch ohne Mikrofon gehalten werden und nicht jeder konnte hoeren was ich zu sagen hatte. Im Laufe der Veranstaltung wurde dieses Problem dann aber noch behoben und alle wichtigen Themen kamen zur Sprache. Joshua (von Betterworld Kamerun) uebernahm die Moderation der Veranstaltung und ich war ueberwiegend mit Fotografieren und Einzelgespraechen beschaeftigt.

Anwesend waren Mrs.Aissatou (Wildlife Ministerium – WPE Member), Mr. Esua Enow (Ministerium fuer Youth Affairs), ein Repraesentant des Ministeriums of Basic Education, Mrs. Patricia (GTZ), Mr. Ofir Drori (Direktor von LAGA – The Great Ape Organisation), Mrs. Tangi Julie (von der Schule Lydee de Mendong), der Vizepraesident des GPHS Highschool Etoug Ebe, Mr. Anibed Seta (Repräsentant der Jumping Jack Schule), Ms. Komakam (Leiterin der privaten Schule „Le Printemps“) und Vivian Kimbo Beri (unsere engagierte Lehrerin) und viele weitere Persönlichkeiten. Auch Journalisten der lokalen Presse sind erschienen: „The Herald“, CRTV Kamrun Radio and Television Network, TBC Radio and the Washington Times,

MinistryDer Repraesentant des Ministeriums fuer Youth Affairs, Mr. Esua Enow, hielt zwischen den Darbietungen eine beeindruckende Rede und hatte die Ehre, den ersten Baum zu pflanzen.

Die WPE Initiativen wurden hier ausdruecklich begruesst.


ShowDie Kinder verschiedener Klassen der Biyem Assi Primary School haben eindrucksvoll ihre Begeisterung und das Interesse, eine bessere Zukunft zu gestalten, mit selbst komponierten Liedern, Rollenspielen und Theaterstuecken zum Ausdruck gebracht.

Joshua (Betterworld) und ich (WPE) sind zu Gespraechen im Ministerium for Youth Affairs eingeladen um weitere Vorgehensweisen und Kooperationen mit dem Ministerium abzusprechen. Besonders begruesst wurede hier unser Plan „Environmental Education“ auch in entlegenen Gebieten zu etablieren.

Etoug EbeGekommen war auch der Environmental Club der Etoug Ebe Highschool mit dem Lehrer Alfred, um an diesem fuer uns alle so wichtigen Tag den Environmental Song und Sketche vorzutragen.

Die Kinder des Environmental Clubs haben, wie schon bei der Schulfeier in Etoug Ebe vor einigen Wochen, eine perfekte Darbietung geboten. Zukuenftig wird eine Vernetzung der verschiedenen Clubs auch innerhalb Kameruns stattfinden.


DanceDer Hoehepunkt war der Auftritt der tradionellen Tanzgruppe Ndanifor.
Die Musiker brachten Afrikanische Rhythmen, waehrend die 5 maskierten Taenzer im Schulhof herum wirbelten. Viele Kinder sind erstmal erschrocken und flohen zur Belustigung aller Anwesenden in alle Richtungen. Der Schreck der Kinder ist dann im Verlaufe der Darbietung schnell verflogen und die Kinder waren allesamt begeistert von dem, was an diesem Tag in ihrer Schule los war.


Zum Abschluss wurden noch 6 weitere Baeume gepflanzt und gegen 13.00 Uhr war die Feierlichkeit zu Ende.

Die Veranstaltung, von WPE und Betterworld organisiert, war ein voller Erfolg. In der lokalen Presse wird berichtet.

CultureIn den kommenden Wochen und Monaten geht es etwas weniger spektakulaer weiter. Es stehen noch weitere Baeume und Pflanzen fuer die Schule zum Einpflanzen bereit. Das uebernehmen die Schueler und auch fuer die Pflege der Pflanzen werden die Schueler selbst verantwortlich sein, was hier sehr gut ankommt.

Fuer Joshua und mich gibt es in der Folge noch viel Arbeit. Wir muessen wenigstens einmal woechentlich in die Schule, um bei der Gruendung des Environmental Clubs zu assistieren und einen Naturschutzunterricht nachhaltig zu etablieren. Weitere Schulen haben Interesse bekundet und an Arbeit mangelt es den Beteiligten der Kooperation zukuenftig nicht.

Das Unterrichtsmaterial in englischer und franzoesischer Sprache, von Living Earth Foundation zur Verfuegung gestellt, wird hier als Grundlage der Arbeit dienen.

Kooperationen mit weiteren Organisationen stehen an und werden Schritt fuer Schritt realisiert. Presseberichte, Fotos und weitere Reaktionen auf "The Great Ape Campaign" - Green schools" sind wie immer auf der WPE Homepage und im WPE Kamerun Forum zu finden.


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Verfolgt die Aktion bei Naturtipps mit über das Stichwort "WPE-Projekt".

Sonntag, 23. November 2008

288) WPE - regelmäßige Berichte durch den Kamerun Report

Viele von uns essen Nutztiere
Viele von uns essen kontrolliert Wildtiere
Essen einige von uns auch Wildtiere die als "Bushmeat" gehandelt werden - vielleicht unwissend im Urlaub?

Was ist das, fragen sich nun die meisten. Und das eigentlich ersteinmal zu Recht. Denn Bushmeat wird in Afrika gehandelt. Es ist das Fleisch von Wildtieren aus dem Busch, aus dem Regenwald. Aber es sit viel Fleisch von illegal gehandelten Wildtieren, von vor dem Aussterben bedrohten Wildtieren dabei - das Fleisch von Affen zum Beispiel...

Und WPE (Wild Planet Ecoproject) versucht dieses Problem vor Ort bewußt zu machen und zu bekämpfen. Der Bevölkerung soll der eigentliche Wert ihres Waldsystems wieder deutlich gemacht werden. Unter anderem über gezielte Unterrichtsangebote an den Schulen werden über die Kinder dabei die Familien erreicht. Die Kinder sind begeistert, mehr über ihre Heimat erfahren zu dürfen! Und so wird Umweltschutz/ Tierschutz/ Urwaldschutz automatisch Thema in den Familien.

Ich habe einen der Hauptinitiatoren des Projektes persönlich kennenlernen dürfen auf einem Treffen in Frankfurt - Wolfgang ist für sich ein bescheidener Mensch, aber für die Natur dort unten ist er voller Engagement. Er setzt seine ganze Energie für die letzten Primaten, Elefanten und anderen Wildtiere in Kamerun ein - für ein Miteinander von Mensch und Tier, für den Regenwald. Regelmäßig erreicht mich sein "Kamerun-Report" und ich darf ihn bei Naturtipps veröffentlichen! Heute ist der 11. Report per mail angekommen, ich fange einfach mit ihm an und stelle die anderen langsam auch online. Ihr findet sie dann alle unter dem Label WPE. Noch mehr Informationen, Bilder und auch ein Forum findet Ihr auf dem Internetauftritt des WPE. Und wer nicht auf die Veröffentlichungen bei Naturtipps warten möchte, findet die Kamerun-Reporte 1 - 10 ebenfalls dort im Forum.

Übrigens:
Naturtipps hat bereits im Post 172) Urlaubstipp: Kameruns Wildnis bei ökologischer Safari kennenlernen über das Projekt berichtet.

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Kamerun Report 11

Die Stadt der 7 Huegel

Die 7 Huegel sind Geschichte. Mittlerweile hat sich die Stadt auch auf die anderen umliegenden Berge und Huegel verteilt. Bei mittlerweile ueber 3 Millionen Einwohnern kann man sich die Stadt recht weitlaeufig und gebirgig vorstellen.

YaoundeIn Yaounde gibt es wenige Hochhaeuser. Die meisten Haeuser sind einfach und meist nur mit einem Wellblechdach versehen.
Die Stadt ist ein Schmelztiegel der verschiedenen Kulturen die in Kamerun vorkommen. Im Land werden mehr als 250 Sprachen gesprochen und manchmal verstehen sich selbst die Kameruner untereinander nicht, obwohl sehr viele Kameruner mehrere Sprachen sprechen.
Das Pidgin Englisch ist ein Kauderwelsch den so leicht keiner versteht - in Westafrika aber laenderuebergreifend verbreitet. In Yaounde ist es ganz ohne Franzoesischkenntnisse schwierig sich zurechtzufinden. Immerhin lernt man so am schnellsten.

Die beste Art, sich vorwaerts zu bewegen ist mit einem der zahllosen Sammeltaxis. Es gibt Kurz- und Langstrecken. Fuer eine Etappe zahlt man 200 CFA (ca. 22 Cent), nachts 50 CFA mehr. Meine taeglichen Ziele sind auf ganz Yaounde verteilt und da kommen dann schnell zwei bis drei Euro pro Tag zusammen. Die kleinen gelben Taxis, meist Toyota Corollas, bestimmen das Strassenbild in Kameruns Staedten.

Linienbusse gibt es innerhalb der Stadt nur wenige.

Alternativ zu den Taxis und Bussen kann man auch Motorradtaxis mieten. Das ist etwas gefaehrlicher, dafuer aber billiger.

Nach wie vor regnet es haeufig, aber die Regefaelle haben an Intensitaet abgenommen. Die Tage sind immer sonniger und manchmal ist es auch in Yaounde richtig heiss.

Wer zu traeumen aufgehoert hat, hat aufgehoert zu leben.“ (Weisheit aus Kamerun)

School boardDie Testphase Environmental Education als Pilotprojekt in der Schule „le Printemps“ ist abgeschlossen. In einigen Klassen mit den aelteren Schuelern wird bereits jetzt regelmaessig Environmental Education Unterricht erteilt. Dafuer sorgen die Lehrer Vivian und Emmanuelle.

Ein Traum waere, all die Kinder die wir jetzt ansprechen und die sich dafuer interessieren, in einer besseren Welt zu leben, an einem „Environmental Day“ zusammen zu bringen, als eine starke Gemeinschaft die man nicht laenger ignorieren kann.

Sehr weit entfernt sind diese Traeume nicht.

In der Schule Lycee Etoug Ebe gibt es bereits einen Environmental Club den ich seit dem letzten Kamerun Report mehrmals besuchen konnte. Hier besteht jetzt ein regelmaessiger Austausch und der naechste Schritt sieht vor, den Unterricht an der kompletten Schule einzufuehren. Damit wuerden wir nur dort bereits ueber 3000 Kinder ansprechen.

ChildrenIn der Government Bilingual Primary Schule Biyem Assi sind insgesamt ueber 3500 Schueler. Hier findet am Freitag den 21. November die erste medienwirksame Aktion „The Great Ape Campaign“ statt. Die Einfuehrung von Naturschutzunterricht ist hier bereits besprochen und tritt damit in die aktive Phase.

Weitere Schritte werden dann auch in Absprache mit den Ministerien fuer Bildung abgesprochen.


Kooperationen

Better WorldNachdem erste Kooperationen mit Betterworld und BDCP bereits beschlossene Sache sind, konnte ich am Donnerstag letzter Woche Dr. Ndam den Direktor von Living Earth Foundation in Kamerun besuchen. Living Earth verfuegt bereits ueber Schulmaterial, wie z.B. einen Leitfaden fuer Lehrer zum Thema Environmental Education. Herr Dr. Ndam hat uns grosszuegigerweise 60 Exemplare zur Verfuegung gestellt. 30 in englisch- und 30 in franzoesischer Sprache. Bei Bedarf stehen weitere Exemplare zur Verfuegung.

Die ersten Exemplare wurden danach sofort der begeisterten Schulleiterin und einigen ebenso begeisterten Lehrern in der Schule „Le Printemps“ ausgehaendigt. Die Kinder waren ausser Rand und Band und haben mich mit Ihrer Masse fast umgedraengt. Der Naturschutzunterricht in einer der Klassen abgehalten, stiess auf so viel Begeisterung das man sogar die Pause vergass und mich gebeten hat, weiter zu machen. Eigentlich wollte ich es ganz kurz machen.

Schulen in Kamerun

MusicEine Sache die man auf jeder Schule in Kamerun vermittelt, ist die Disziplin. Bei der Groesse der Klassen eine verstaendliche Massnahme. In Kameruner Schulen herrscht Ordnung. Sind die Lehrer aber mal nicht im Klassenraum geht es schnell rund.

In den Pausen geht es auf den Schulhoefen bunt zu. In dem Gedraenge wird nach imaginaerer Musik getanzt und gespielt. In Afrika liegt die Musik in der Luft.

Wir, vom WPE Team Kamerun, wollen die Bildungsprojekte so weit wie moeglich ausweiten und bekannt machen.

Es wird weiterhin darauf hingearbeitet fuer laufende Projekte das benoetigte Kapital als Foerdermittel zu bekommen und Projekte zu installieren die WPE zu einer sich selbst tragenden Organisation zu machen. Bis das einmal soweit ist, bleibt WPE weiterhin auf jede Hilfe angewiesen.

Der Einsatz der ersten drei Monate zeigt, dass man mit wenig finanziellen Mitteln viel erreichen kann. Der Einsatz und die richtige Richtung sind wichtig.

Malaria, Apotheken und Moskitos

Eine der schlimmsten Krankheiten die man in den Tropen bekommen kann, ist die Malaria Tropicana. Durchaus beaengstiegenderweise. Ueberall um mich herum, werden die Menschen von Malariaanfaellen geplagt. Auch in den Schulen leiden viele Kinder darunter.

In den Apotheken kann man allerdings nur chemische Substanzen, meist franzoesicher Herkunft, bekommen. Die aktuell wirksamsten Mittel zur Behandlung der Krankheit sind hier erhaeltlich.

Chemische Moskito-Abwehrmittel wie Spray oder Creme sind hier kaeuflich zu erwerben. Pflanzliche Mittel zur Abwehr, einheimische oder importierte, gibt es sicherlich. Bei uns in jeder Apotheke erhältlich, sind sie hier aber nicht bekannt und im Handel nicht zu finden. Selbst der ausgebildete Leiter der Apotheke meinte nur, es sei schwierig so etwas in Kamerun zu finden.

In Kamerun gibt es viele NGO´s, die sich mit der Malariabekaempfung befassen. Die Mosikito abwehrenden Pflanzen wachsen im Regenwald und koennen sogar kultiviert werden. Ich meine da stimmt etwas nicht. Das Thema bedarf weiterer Recherchen.

Auch sonst laesst das Gesundheitsssystem in Kamerun sehr zu wuenschen uebrig und ist zudem fuer viele arme Menschen zu teuer.

Kooperationen 2

ColaborationAm letzten Freitag war das erste Treffen um zukuenftige Kooperationen gemeinsam zu gestalten. Zugegen waren:
Mr. Vincent als Pressesprecher fuer LAGA, Joshua fuer Betterworld, der auch freundlicherweise den Garten des Betterworld Education Centers fuer das Treffen zur Verfuegung gestellt hat, Mr. Augustine, der Direktor von BDCP (Bioressources Development and Conservation Programme) mit zwei weiteren Mitarbeitern, der Praesident des Traditionellen Tanzclubs, Mrs. Vivian unsere WPE-Koordinatorin und ich.

Um die Bildungsprojekte zukuenftig effektiver zu gestalten, wird eine enge Zusammenarbeit angestrebt. Die erste gemeinsame Aktion ist „The Great Ape Campaign“, wo neben kulturellen Darbietungen auch Baeume gepflanzt werden, um die Kooperation symbolisch zu unterstreichen. Mit weiteren Organisationen stehen wir in Verbindung und die Kooperationen werden kontinuierlich ausgebaut.

Die erste medienwirksame Aktion der neugegruendeten Kooperation findet am Freitag den 21. November 2008, in der Government Bilingual Primary Schule Biyem Assi statt.

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Viele neue Fotos sind in der Fotogalerie auf der WPE Homepage zu sehen.

Bitte beachten Sie die Filme Bushmeat und Cairo Connection. Sie koennen die Filme ansehen, wenn Sie die WPE Homepage unter dem Link Info & Aktion besuchen. Die Filme handeln vom Bushmeat-Problem und zeigen die internationalen Wege und Methoden der Tierhaendler.

Wolfgang
WPE -Wild Planet Ecoproject
Team Kamerun

WPE - Wild Planet Ecoproject

WPE - Wild Planet Ecoproject Schweiz, Swiss Post, PostFinance, CH-3030 Bern, Konto-Nr.: 85-203180-2, IBAN: CH35 0900 0000 8520 3180 2, SWIFT: POFI CH BE XXX

Empfänger: WPE - Wild Planet Ecoproject Schweiz, Alte Landstrasse 370, Männedorf 8708, Schweiz


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Auch dies also wieder ein interessantes Projekt zum Unterstützen -

Macht alle Mit!



Verfolgt die Aktion bei Naturtipps mit über das Stichwort "WPE-Projekt".

Freitag, 21. November 2008

287) Schön, daß es uns gibt!

Nachhaltiges Leben muß Spaß machen und darf kein schwerer Verzicht sein. Wir müssen uns freuen können darüber, daß wir leben. Es ist ganz wichtig! Denn dann hat es eine Zukunft - die Quadratur des Kreises? Nein!

Sehr schön dazu ist der Vortrag von Prof. Dr. Michael Braungart auf der Utopia-Konferenz am vergangenen Samstag in Berlin.

„Es tut mir leid, aber Nachhaltigkeit ist total langweilig.“

Viel Spaß beim Anhören des Vortrages. Danach macht das Leben wieder mehr Spaß :-)

Dienstag, 18. November 2008

286) Gedanken zu nachhaltiger Mode...

Bild: OTTO
Teilnahmebeitrag zur Blogparade Green Glamour - ausgerufen vom OTTO-Fashion-Blog...

Das ist schick
Das ist hipp
Das ist toll
Das ist teuer (und manchmal auch echt billig)

Das ist Müll...
Das kommt uns teuer zu stehen...

Modeartikel sind auch nachhaltig produziert nicht nachhaltig - denn sie werden zu schnell aussortiert - Abfall - Müll...
Die Modebranche liest es wahrscheinlich nicht gerne - aber konsequent nachhaltige Kleidung und Produkte sollten nicht nur nachhaltig produziert werden, sondern in Optik und Materialeigenschaften auch langlebig sein...
Das paßt mit Mode nicht zusammen, es sei denn, die Modebranche geht über zu deutlich längeren Zeitspannen... Oder dazu, leidglich modische Ergänzungen zu liefern.

Klar, wo bleibt da das Geschäft - aber wo bleibt zur Zeit die Welt?

Alle paar Monate neue Klamotten,
- so schnell wächst keine Baumwolle, wenn wir das für alle Menschen möglich machen wollen
- so schnell wächst keinem Schaf die Wolle, falls es alle Menschen kleiden soll
- so schnell wachsen nicht einmal Brennesseln - aber wenigstens ist ihr Stoff schön und stabil! Die ersten Jeans waren noch Hosen für Jahre - heute sind sie meist, nicht nur modebedingt, höchstens für ein Jahr...

Aber wer es mal mit Nesselkleidung und -stoffen probieren möchte, kann z.B. auf folgender Seite nachschauen, die mir dazu auf Anhieb einfällt. Das Material ist auch nicht 100 % Nessel, aber auf dem Weg dahin:
Nettle World
Und es ist mehr, als nur Kleidung. Hinter dem ganzen steht wirklich der Wille zu Nachhaltigkeit und eine "runde" Firmenphilosophie - aber lest selber.

Und wer selber zeitlose, qualitativ hochwertige, nachhaltig und fair produzierte Kleidung/ Anbieter kennt - Linktipps, Namen oder Adressen sind immer willkommen, besonders auch von Kleinanbietern. Denn ist haltbares Individuelles nicht viel interessanter als vergängliche Mode?

Übrigens:
Nachhaltig produzieren bedeutet auch, mit wenig Transportwegen produzieren. Was nutzt ein Biobaumwollshirt, wenn es schon vor dem Tragen die halbe Welt kennengelernt hat?
Nachhaltig produzieren bedeutet auch sozial fair produzieren...

Wir sollten endlich vom kurzlebigen Glamour-Ross runter kommen und auf eigenen Füßen, mit einem Lachen und Selbstbewußtsein von innen heraus, durch die Welt gehen :-)


Verlinkungen zu den anderen teilnehmenden Blogs findet Ihr im Aufruf zur Blogparade. In den anderen Posts zum Thema gibt es noch reichlich interessante Gedanken zu lesen...

Montag, 17. November 2008

285) Online-Aktion: Soyaanbau bedroht Wälder und Menschen in Paraguay

Soja fressen viele Landwirtschftliche Tiere - unsere Fleischlieferanten
Soja essen wir Menschen - als Eiweißllieferant, als Fleischersatz
Soja frißt Wald, Lebensraum, kleinbäuerliche Strukturen

Zum Beispiel ganz drastisch und bedrohlich in Paraguay. Dazu gibt es jetzt eine Online-Aktion von Rettet den Regenwald e.V. Im Folgenden die e-mail, die mich gerade erreichte:

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Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwalds,

in Paraguay sind die Sojamonokulturen heutzutage die hauptsächliche Ursache für Abholzung des Waldes.

Die Bauern widersetzen sich der Expansion des Soyaanbaus durch große Agarkonzerne. Sie verlangen eine gerechte Landverteilung und Agrarreform sowie ein Ende des massiven Einsatzes von Pestiziden. Der fast ausschließlich angepflanzte Gensoya benötigt sehr hohe Mengen hochgiftiger Pestizide, die die Umwelt und Bevölkerung vergiften.

Die Regierung geht gewaltsam gegen die landlosen Kleinbauern vor. Zwei Bauernführer wurden bereits ermordet und viele Bauern wurden inhaftiert.

Bitte nehmen Sie an der Protestaktion auf unserer Internetseite

http://www.regenwald.org

Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank

Guadalupe Rodríguez
Rettet den Regenwald e. V.

Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
Tel.: 040 4103804
info@regenwald.org
http://www.regenwald.org

TV Hinweis:
Der Biosprit-Boom in Kolumbien
WDR Fernsehen, SONNTAG 30.11.2008, 16.25 - 16.55 Uhr
Wiederholung: Freitag, 5. Dezember 2008, 9.20 - 9.50 Uhr


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Eine Reaktion ist, dort zu unterschreiben.

Eine andere Reaktion ist: wenig Fleisch essen und dieses aus biologischer oder wenigstens sicher Sojafutterfreien Haltung!

Eine weitere Reaktion ist: möglichst einheimische Eiweißlieferanten wie Bohnen, Erbsen und Linsen essen.

Und eine vierte Reaktion: Beim Kauf von Sojaprodukten (z.B. Sojamilch und Tofuprodukten) auf die Herkunft achten. Am Besten ebenfalls aus biologischem Anbau. Auf alle Fälle auf gentechnikfreien Soja achten!!!

Macht alle Mit!

Übrigens habe ich in einem Beitrag im Utopia-Forum gerade etwas interessantes über Eiweißproduzierende Mikroorganismen gelesen: Gesundes Eiweiß mit Wasser und CO2

Samstag, 15. November 2008

284b) 1 Jahr UTOPIA.de - Liveblogging von der Award-Preisverleihung

Nun ist die Preisverleihung gerade vorbei - aber der Abend geht noch weiter. Voller Spannung habe ich sie mitverfolgt - über den Utopia Award Live Blog. Da könnt Ihr schon nachlesen, wer in welcher Rubrik warum einen Preis bekommen hat...

Sogar ein Elektrofahrrad hat einen Preis bekommen :-)
Und ein Preis wurde nicht verliehen, wäre aber wohl auch nicht abgeholt worden: die Verhinderer 2008!

Aber hier die genaue Preisverteilung, es gab jeweils einen Jurypreis und einen Publikumspreis (von der Community erwählt):

Kategorie "Organisation"
Jurypreis: Marine Stewardship Council
Publikumspreis: Campact

Kategorie "Unternehmen"
Jurypreis: GLS Bank
Publikumspreis: Ehepaar Sladek, Elektrizitätswerke Schönau

Kategorie "Produkte"
Jurypreis: ganz allgemein alle Elektrofahrräder
Publikumspreis: Peter Kowalsky, Bionade

Kategorie "Ideen"
Jurypreis: Gerhard Timm für Desertec und EcoTopTen, also 2 Gewinner
Publikumspreis: Desertec

Kategorie "Vorbilder"
Jurypreis: Ulla Gahn für ihre Stromwechselparties
Publikumspreis: Benjamin Adrion von "Viva con Agua"

Überraschungspreis:
Architekturbüro Graft Architects (Brad Pitt und das Berliner Architekturbüro Graft bauen mit am neuen New Orleans)

Die Preisverleihung ist gelaufen, ganz viele Bilder dazu gibt es im Live Blog und bestimmt noch viele Infos in den kommenden Tagen auf Utopia.de... In Berlin wird nun noch lange gefeiert, in den verschiedensten Redaktionen werden die Texte zum Award in die Tasten gehauen - aber hier ist Schluß für heute liebe Leute!

Naturtipps gratuliert allen Geehrten und hofft, daß "die Welt" auch etwas davon hat...
Macht weiter!

Und an alle Leser:
klickt die Links durch und sucht Euch passendes für Euer Leben, es sind viele gute Ideen dabei!
Macht alle Mit!

284a) 1 Jahr UTOPIA.de - Liveblogging von der Konferenz

Nein, kein Liveblogging von Naturtipps... aber es gibt Liveblogging von KarmaKonsum und Liveblogging direkt von Utopia. So ist das Utopia-Konferenz Programm also gut live mitzuverfolgen...

Es wird ein langer und interessanter Tag mit hochkarätigen Referenten:
- Daryl Hannah
- Greg Craven#
- Dr. Amory Lovins
- Prof. Dr. Michael Braungart
- Dr. Carsten Gerhardt
- Rolf Schumann
- Michael Anthony
- Robert Rubinstein
- Mick Bremans

Übrigens:
Im Rahmen der Veranstaltung werden am Abend mit den Utopia Awards Vorbilder, Unternehmen, Ideen, Initiativen und Produkte ausgezeichnet, die wirklich etwas verändern.


Bleibt auf dem Laufenden - klickt rein und werdet am Besten auch gleich Utopia-Mitglied - für einen kleineren Fußabdruck jedes einzelnen von uns auf dieser einmaligen Welt.
Macht alle Mit!

283) Für effiziente Holzöfen in Afrika spenden

Bild: WWF - Holzöfen für die Flüchtlinge im Kongo und den Wald vor Ort

Krieg bringt Elend und Not - das wissen wir alle
Krieg bringt Elend und Not - nicht nur den Menschen
Krieg bringt Elend und Not - der WWF will im Kongo beides ein wenig lindern

Dazu kam jetzt in einem Newsletter folgender Aufruf:

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Notruf aus dem Kongo: Helfen Sie den Flüchtlingsfamilien



Mehr als 50.000 Menschen wurden durch die jüngsten Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo nach Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu vertrieben.

Dadurch ist die Zahl der Familien, die bereits unter unerträglichen Bedingungen in Flüchtlingscamps zwischen Goma und dem Virunga-Nationalpark leben, dramatisch angestiegen.

Bitte spenden Sie JETZT!

Der WWF will den Menschen in akuter Not rasch und ganz direkt helfen: Mit Ihrer Spende von 48 Euro können wir zwei Familien mit einem kleinen Ofen und Feuerholz für ein halbes Jahr ausstatten.

Weitere Informationen >>

Spenden Sie JETZT: Für 48 Euro können Sie zwei Familien mit einem kleinen Ofen und Feuerholz für ein halbes Jahr ausstatten.
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Wer zum Jahresende noch etwas spenden möchte - dies ist eine Möglichkeit, um Menschen und Wald schnell und unbürokratisch zu helfen...

Übrigens:
Eine andere Holzofenaktion in einer friedlichen Region Afrikas, in Nigeria kann unterstützt werden über waswirtun auf waswirtun.de. Im Folgenden ein Textausschnitt von der Seite. Die Aktion unterstützt eine Aktion von atmosfair:

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Effiziente Brennholzkocher in Nigeria, atmosfair gGmbH

 Kochen und ... © atmosfair
© atmosfair

Das Nachfolge-Projekt ist unter Federführung der atmosfair gGmbh (siehe Link-Galerie) die Versorgung der Bevölkerung in Nigeria mit effizienten Brennholzkochern. Diese sparen 80% an Energie ein, verursachen weniger Rauchentwicklung und helfen die Abholzung und Versteppung der Landschaft zu vermeiden. Sie funktionieren Tag und Nacht und sind an die Kochgewohnheiten der Nutzer angepasst.
Die Gesamteinsparung dieses Projekt wird mit 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr, gemittelt über 10 Jahre, beziffert. Ein Kocher spart ca. 2 Tonnen pro Jahr ein.

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Macht alle Mit, die Ihr noch spenden möchtet...

Mittwoch, 12. November 2008

282) Für ein gentechnikfreies Europa!

Die neueste Gentechnikmeldung ist für Insider gar nicht so überraschend: Ein Mäuseexperiment hat gezeigt: Verzehr von Gentech-Mais verringert Fruchtbarkeit

Dabei gibt es in Amerika schon länger die Beobachtung von Bauern, daß ihre Rinder nach längerer Verfütterung von Genmais nicht mehr so gut tragend geworden sind. Nach dem Absetzen des Maises klappte es wieder... Aber das waren eben keine offiziellen Untersuchungen, sondern nur Erfahrungen aus dem täglichen Leben. Jetzt also ein offizielles Ergebnis!

Dann geht ein Gerücht um, wonach es Europas geheimer Plan zur Förderung der Agro-Gentechnik gibt, näheres darüber u.a. auf gentechnikfreie-regionen.de

Zitat:
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"Offenbar bereiten die europäischen Staatschefs im Hinterstübchen eine nie da gewesene Kampagne vor, um die Produktion von Genpflanzen in Europa in Gang zu bringen. Das belegen vertrauliche Dokumente, die der britischen Tageszeitung "The Independent" vorliegen. .."

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Es ist an uns, deutlich zu machen, daß wir nicht wollen! Zur Zeit laufen dazu wieder verschiedene Aktionen, z.B.:

Greenpeace:
Machen Sie mit: Gegen Risiko-Gen-Mais - für Zulassungsstopp


Dann ein Aufruf in einem Newsletter von Campact.de:

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Gen-Mais in Europa stoppen: Helfen Sie uns!


Liebe Frau Diplom Landwirtin Gundula Kerekes,

erschreckend sind die Ergebnisse einer brandaktuellen Langzeitstudie zu den Risiken von Gen-Mais im Auftrag des österreichischen Gesundheitsministeriums: Mit Gen-Mais gefütterte Mäuse sind in ihrer Fruchtbarkeit erheblich beeinträchtigt.

Ein Grund mehr, den Anbau des Gen-Mais MON810 zu stoppen - der einzigen in Europa kommerziell angebauten Gen-Pflanze. Jetzt bietet sich hierfür eine große Chance! Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres entscheiden die EU-Landwirtschaftsminister darüber, ob der Anbau weiterhin erlaubt bleibt - oder in ganz Europa der Vergangenheit angehört.

Die Abstimmung wird der erste große Test für die frisch gebackene Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner: Hebt Sie ihre Hand für die Bürger/innen oder für die Gentechnik-Lobby? Mit unseren Aktionen wollen wir die Ministerin spüren lassen: Stimmt sie für den Gen-Mais, wird ihr dies spätestens bei den Bundestagswahlen im September 2009 auf die Füße fallen.

> Unterstützen Sie unsere Aktionen mit einer Spende!
https://www.campact.de/gentec/donate2

Unser Plan: Ab Anfang Dezember können Sie ein kreatives Foto von sich mit Ihrer Nachricht gegen Gen-Mais an Ministerin Aigner auf unsere Internetseite stellen. Zu Beginn nächsten Jahres, kurz vor der Entscheidung in Brüssel, plakatieren wir die aussagekräftigsten auf Großwänden rund ums Landwirtschaftsministerium und in Aigners Bundestagswahlkreis. Mit einer spektakulären Aktion wollen wie die Plakate einweihen.

Wir möchten die Ministerin mit mindestens 50 Plakaten unter Druck setzen. Das Anmieten einer Großplakatfläche und der Druck eines Plakates für zehn Tage kosten uns jeweils rund 300 Euro. Das sind pro Tag 30 Euro. Können Sie einen halben, einen ganzen oder sogar mehrere Tage finanzieren?

> Ermöglichen Sie die Großplakate und weitere Aktionen mit Ihrer Spende!
https://www.campact.de/gentec/donate2

Herzliche Grüße,
Stefanie Hundsdorfer

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Umweltinstitut München e.V.:

Zitat aus einem Newsletter:

Münchner Erklärung:

Bereits 5.000 Unterschriften:
Münchner Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn


Glauben Sie, dass Atomkraft das Klima rettet und den Strompreis senkt?
Dass Gen-Pflanzen Hunger und Krankheiten in der Welt besiegen?
Dass „Bio“-Sprit vom Acker umweltfreundlich unseren Energiebedarf deckt?
Sicher nicht. Zu leicht ist die Propaganda der Konzerne zu durchschauen. Und deshalb haben schon mehr als 5000 Menschen unsere „Münchner Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn“ unterschrieben. Wenn auch Sie mithelfen wollen, den ökologischen Wahnsinn noch zu stoppen, dann können Sie hier online unterschreiben:

www.umweltinstitut.org/muenchner-erklaerung

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Gentechnik "Nein danke!"

Macht alle Mit!

Dienstag, 11. November 2008

281) Film über Uranabbau in Australien

Bild: Pressestelle BUND Jugend
Woher kommt Dein Strom?


Nicht nur die Endlagerung der AKW-Abfälle bereitet Probleme. Bereits der Tagebau des Uranabbaus bringt massive ökologische und menschliche Probleme mit sich. Dazu gibt es einen aktuellen Dokumentarfilm. Im Folgenden die Pressemeldung der BUND-Jugend zu dem Film:

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+ Von Australien nach Gorleben +
+ Dokumentarfilm zum Thema Uranabbau +

Berlin, 11. November 2008.
Die vielfältigen Proteste beim Castor-Transport ins Zwischenlager nach Gorleben haben gezeigt, dass sich die Anti-Atomkraft-Bewegung nicht von den lächerlichen Klimaschutz-Kampagnen der Atom-Lobby einlullen lässt. Die erneute Panne im tschechischen Atomkraftwerk Temelin zeigt, dass dauerhaft Gefahren von der Atomkraft ausgehen. Und egal, was PolitikerInnen und WirtschaftsvertreterInnen behaupten: Atomkraft ist keine Lösung, um den Klimawandel zu stoppen!

Der Dokumentarfilm Uranium – is it a country? Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom führt die negativen Folgen, die von den Atomkraftbefürwortern gerne verschwiegen werden, zurück in die Debatte. Atomkraft ist ein globales Produkt. Seine Erzeugung beginnt bereits beim Abbau des Rohstoffs Uran. Der Film beleuchtet die Risiken und Probleme, die beim ersten Schritt der nuklearen Produktionskette entstehen. Dabei konzentriert sich der Film auf Australien, als zweitgrößten Exporteur des Rohstoffes Uran.
Das Drehteam ist dieses Jahr nach Australien gereist, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Die Dreharbeiten fernab der Touristenrouten zeigen folgenschwere Natur- und Umweltzerstörungen im australischen Outback. Das Beispiel der von BHP Billiton betriebenen Uranmine Olympic Dam zeigt, dass Uranabbau eine erhebliche Belastung für Umwelt und Mensch darstellt.

Einladung zur Filmpremiere:
Samstag den 29.11. im Kino 1 des ACUD, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte
Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Filmlänge: 53 Minuten
Nach der Filmvorführung findet ein Sektempfang im Café Kantina des ACUD statt

Melden Sie sich bis zum 22.11.2008 bei Therese Koppe (presse@nukingtheclimate.com) an.

Hintergrundinformationen:
Die Jugendinitiative Strahlendes Klima ist ein unabhängiges Team von Aktiven, das einen Dokumentarfilm über Atomkraft und Uranabbau produziert und verbreitet. Die Initiative besteht aus 20 jungen Menschen aus den Bereichen Film, Kunst, Medien und Sozialwissenschaften. Die BUNDjugend und deren Partnerorganisation Friends of the Earth Australia unterstützen die Initiative seit Beginn des Projektes. Die Aktion Mensch unterstützt das Filmteam mit dem Programm „Die Gesellschafter“.
Für weitere Informationen:
www.strahlendesklima.de, www.acud.de
Boris Demrovski, boris.demrovski@bundjugend.de, 030/275 86 587
Links: www.bundjugend.de

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Wer in Berlin ist, schaut Euch den Film an. Und wer die Möglichkeit hat, den Film anderorts zu zeigen, setzt Euch z.B. mit Boris Demrovski in Verbindung.

Unsere Verantwortungen in Verbindung mit Atomstrom geht über die Grenzen hinweg!!!

Montag, 10. November 2008

Ihr vermißt einen neuen Post?

Dies Wochenende surfe ich zu jeder freien Minute nach neuen Informationen über den Castortransport und twitter ein wenig dazu - mit Naturtipps geht es morgen weiter.

Hier 2 interessante Twitteradressen:
http://search.twitter.com/search?q=%23castor
http://twitter.com/castor2008

Es ist klasse, was dort oben so passiert - und mit so viel Phantasie!!!

Im NATURTIPPS NACHRICHTENTICKER unten rechts könnt Ihr automatisch aktualisierte Artikel zu "castor" lesen.

Atomkraft nein Danke!

Also, bis morgen!

Nachtrag in der Nacht:
laut castor-getwittere ist der Castor-Transport um 00.30 Uhr in der Nacht zum 11. November 2008 in die Zwischenlagerstätte Gorleben eingefahren.

Donnerstag, 6. November 2008

280) Aktion gegen 3. Startbahn in München


Bild: Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Gegen 3. Startbahn in München

Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen fliegen Fliegen Fliegen nach.
Wenn Flieger hinter Fliegern fliegen bauen Flughäfen Flughäfen aus.
Kann das denn die Zukunft sein? Immer mehr - immer größer - immer ...

Nicht nur Frankfurt soll vergrößert werden (siehe Post "252)"Aktive Hände" 04: Zupacken gegen Flughafenausbau"), auch München soll noch mehr unerwünschte Zuschauer von oben bekommen.
Unerwünscht? Nun, immerhin liegen 60.000 Einwendungen vor... Aber genaueres gibt es im folgenden Artikel vom Bund Naturschutz Bayern e.V.:

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Demo: Widerstand gegen dritte Startbahn

Der Bund Naturschutz und das Aktionsbündnis "aufgeMUCkt" rufen zur Demonstration gegen den geplanten Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen auf. Anlass ist der Beginn der Erörterungstermine im Planungsverfahren.

Kommen Sie und setzen Sie ein Zeichen gegen den Flughafenausbau:

  • Dienstag, 11. November, 8:00 Uhr
  • Unterschleißheim bei München, Ballhausforum

Am 11. November um 9.30 Uhr beginnen im Ballhausforum in Unterschleißheim die Erörterungstermine zum Planfeststellungsverfahren der dritten Start- und Landebahn am Flughafen München. Die Termine werden bis April dauern, immerhin sind fast 60.000 Einwendungen gegen die dritte Bahn eingereicht worden, die jetzt erörtert werden müssen.

Bund Naturschutz und Aktionsbündnis möchten gleich am ersten Verhandlungstag ein kräftiges Zeichen setzen, dass die Bürger ihren Widerstand ernst meinen und sich dabei auch nicht von der schikanösen Lage der Veranstaltungshalle abschrecken lassen.

An der Demo teilnehmen werden auch MdL Dr. Christian Magerl (BN-Kreisvorsitzender Freising) und Richard Mergner (BN-Landesbeauftragter), Helga Stieglmeier vom Aktionsbündnis aufgeMUCkt und dessen Sprecher, viele Vertreter örtlicher Bürgerinitiativen und andere „Einwender“.

Verschwendung von Steuergeldern
Das Festhalten an der drittenBahn und dem Verfahren ist eine Missachtung des Bürgerwillen und ein unsinniges Verschwenden von Steuergeldern. Der nach wie vor hohe Ölpreis sowie die aktuelle wirtschaftliche Lage haben ihre Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche. Weltweit sind allein in diesem Jahr schon 34 Fluggesellschaften in die Pleite geflogen, auch Lufthansa reduziert ihr Wachstum auf nahezu Null. Die Wachstumszahlen am Flughafen München sind eingebrochen. Dabei ist das erst der Anfang der Auswirkungen und die dringend nötigen Einschränkungen durch Klimaschutzmaßnahmen (Emissionshandel ab 2010) sind noch gar nicht wirksam.
Dennoch: Die FMG beharrt auf ihrer Wachstumsprognose, es wurden auch für die Erörterungstermine keine neuen Bedarfs-Gutachten erstellt. Obwohl der Bedarfsbegründung der FMG für die dritte Bahn durch die Realität längst jegliche Basis entzogen ist, soll darüber nun „erörtert“ werden.

Widersprüche im Koalitionsvertrag
Eine wichtige Rolle wird im Erörterungsverfahren auch die Belastung der Bevölkerung, die Zerstörung der Natur und der Beitrag zum Klimawandel spielen. Eine Analyse des Koalitionsvertrages zwischen CSU und FDP bringt hierzu erstaunliche Widersprüche zu Tage: Die bayerische Biodiversitätsstrategie soll umgesetzt und der Flächenverbrauch reduziert werden, Lärmbekämpfung an der Quelle soll „besonderes Gewicht“ haben, zur Bekämpfung der „Ursachen des Klimawandel“ sollen Maßnahmen ergriffen werden – gleichzeitig soll aber die dritte Startbahn gebaut werden, einschließlich einer Erschließungsorgie. Das passt nicht zusammen. Zudem ist es absolut nicht nachvollziehbar, dass der Ausbau des Flughafens Oberpfaffenhofen aus Lärmgründen gestrichen werden soll (was wir begrüßen) – die deutlich massivere Zunahme der Lärmbelästigung mit der dritten Bahn aber offensichtlich keine Rolle spielt. „aufgeMUCkt fordert hier eine Gleichbehandlung der Menschen, die vom Münchner Großflughafen betroffen sind mit den Menschen, die um Oberpfaffenhofen wohnen“, stellt Sprecherin Doris Kraeker klar.

Infoveranstaltungen
„aufgeMUCkt wird sowohl bei den Anhörungen als auch bei allen anderen Gelegenheiten die Staatsregierung auffordern, das Planfeststellungsverfahren zu stoppen und neue Gutachten von unabhängigen Sachverständigen einzuholen.“ bekräftigt Sprecher Klaus Conrad. „aufgeMUCKt wird alle legalen Mittel nutzen, um die dritte Bahn zu verhindern.“ BN und aufgeMUCkt werden zudem während des Erörterungsverfahrens eine Reihe von Info-Veranstaltungen durchführen, um den Bürgern die Teilnahme an den Erörterungsterminen zu erleichtern.

  • Dachau, 13. November
    Ludwig-Thomas-Haus: „Gesundheitliche und psychische Schäden durch Fluglärm.“ Referenten: Dr. med. Hellmann, Dr. med. Räpple, Dr. med. Speierl, Dr. Zauscher. Veranstalter: aufgeMUCkt und Bund Naturschutz
  • Freising, 24. November
    Grüner Hof (Lerchenfeld): „Gesundheitliche Folgen des Fluglärms auf Erwachsene und Kinder.“ Referent: Prof. Dr. Maschke. Veranstalter: aufgeMUCkt und „Schutzgemeinschaft“
  • Kranzberg im Landkreis Freising, 26. November
    Pantaleonsberg: „Bürgerinformation: Erörterung – was nun?“ Referenten aus den Reihen von aufgeMUCkt. Wird auch an anderen Orten durchgeführt!!
  • Freising, 15. Januar
    Luitpoldhalle: „Bürgerinformation zum Erörterungstermin“. Referenten: Michael Schwaiger (Vorsitzender der Schutzgemeinschaft) u.a., auch Rechtsanwälte. Veranstalter: „Schutzgemeinschaft“, aufgeMUCkt und Bund Naturschutz

Rückfragen
Dr. Christine Margraf
Leiterin der Fachabteilung München
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 089 / 54 82 98 63
christine.margraf(at)bund-naturschutz.de



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Nimmt die ganze Bauerei nie ein Ende?
Ist Wachstum wirklich das einzige was zählt auf dieser Welt???
Wann erkennen die Politiker den Ernst der Lage?

Wer von Euch gerade dort vor Ort ist:

Macht alle Mit!
Macht den Politikern den Ernst der Lage deutlich - Ihr seid nicht allein, da sind 60.000 Eingaben!

Mittwoch, 5. November 2008

279) Stuttgart pelzfrei 2008 - 8.11.2008




Pelz ist schön!
Pelz ist warm!
Pelz trägt sich ------- bei Menschen erst nach Leid und Blut...

deshalb gibt es jetzt wieder die Protestaktion "Stuttgart pelzfrei"!

Im Folgenden der offizielle Ankündigungstext auf der homepage der Veranstalter:

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Stuttgart pelzfrei 2008

Es ist wieder so weit. Am 8.11.2008 findet wieder einmal die große Anti-Pelz-Demo in Stuttgart statt. Noch immer gibt es Pelzgeschäfte in Stuttgart, die ihre makabre Mode nicht aufgeben, und somit nicht auf das Leid, das den Tieren zugefügt wird, verzichten wollen.

Der Demozug wird sie hoffentlich eines Besseren belehren. Sei dabei!

!!!!!!! Achtung: Versammlungspunkt ist dieses Jahr nicht am Schloßplatz sondern Kronprinz/Büchsenstr !!!!!!!

!!! Auch Übernachtungsplätze gibts noch >>> bei maik-hoffmann (at) arcor.de melden !!!


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Also, wer zu der Zeit im Stuttgarter Raum ist - geht hin und seid dabei!
Und alle anderen: vielleicht findet Ihr noch eine MfG zur Demo oder könnt eine anbieten im Gästebereich der Seite.

Denn Pelz wird nur geil, wenn das richtige Tier drin steckt ;-)

Macht alle mit!


Stuttgart pelzfrei 2008


Bei Naturtipps bereits erschienene Anti-Pelz-Posts:
124) Online-Aktion: Gegen grossangelegte Robbenjagd
103) Protestfahrt und Antipelz-Fest gegen Pelz in Frankfurt
026) Alle Jahre wieder - Qualpelze für den Winter

Dienstag, 4. November 2008

278) Palmöl zum xten: Keine Weltbankkredite für Palmölindustrie

Bild: © Werner Kamm (bearb. zamperfoto)/ PIXELIO
Palmöl anstatt Leben...?


Es ist kaum zu glauben, aber es ist wahr...

Jetzt soll die Weltbank ein Palmöprojekt unterstützen! Rettet den Regenwald e.V. hat prompt reagiert und eine Online-Protestaktion gestartet:

Keine Weltbankkredite für Palmölindustrie:

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Im Oktober hat die zur Weltbank gehörende International Finance Corporation (IFC) einen Kredit an den indonesischen Palmölkonzern Wilmar bewilligt. Mit 45 Millionen US-Dollar finanziert die IFC den Bau einer Palmölraffinerie in der Ukraine. Verarbeitet wird Palmöl aus Asien. Deutschland ist drittgrößter Anteilseigner an Weltbank und IFC. Industrielle Palmölplantagen sind Hauptverursacher der Regenwaldrodung in Südostasien und der Ausrottung bedrohter Tier- und Pflanzenarten wie Orang-Utan-Menschenaffen. (Start: 03.11.2008)

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Und schaut dann auch gleich nach, ob Ihr schon die anderen Online-Aktionen unterstützt habt!

Macht alle Mit!

Montag, 3. November 2008

277) Berichterstatter und Sprüche für "Republik Freies Wendland" gesucht

Bild: © michael berger/ PIXELIO
Strohhäuser gegen den Castortransport und für ein ganzjährig freies Wendland...


Gorleben Demonstration
Online Eil-Aktion

und jetzt noch folgende Protestveranstaltung gegen den Castortransport:

Ein symbolischer Wiederaufbau der Hauptstadt (Dorf) der Freien Republik Wendland

Hier eine Pressemeldung zu der angemeldeten friedlichen Veranstaltung weit abseits der Transportstrecke und weit abseits der Verbotszonen für jegliche Demonstrationen. Genauer gesagt bei Gedelitz, 3-4 KM südwestlich von Gorleben (Lüchow-Dannenberg):

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Republik Freies Wendland

Pressemitteilung
Friedliche Wiederbelebung der „Republik Freies Wendland“

Nach fast 30 Jahren wollen wir die „Republik Freies Wendland“ wiederbeleben. Aus Anlass des Castor-Transportes wird ein Dorf aus Strohballen als Symbol für gewaltfreies Bürgerengagement und demokratische Mitbestimmung aufgebaut und belebt. Am Ortsrand von Gedelitz wird ab Montag, dem 3.11., aus Strohballen ein Dorf aus sechs kleinen Häusern und einem großen Freundschaftshaus aufgebaut. Direkt an der Hauptstrasse nach Gorleben, jedoch außerhalb der Sperrzone, soll die „Republik Freies Wendland“ wiedererwachen.

Eröffnung der Republik ist am Freitag, dem 7.11. um 15:00 Uhr mit einer Pressekonferenz. Hier werden alle relevanten Informationen über die Wendenpässe und den WendenPresse-Ausweis mitgeteilt. Des Weiteren folgt, zeitgleich mit dem Erscheinungstag, die Präsentation des Buches „ÜberMacht und Phantasie“ durch die Autoren Susanne Kamien und Max Rheinländer, in welchem der Werdegang der Castor-Transporte, des „Endlagers“ und des Widerstandes dokumentiert sind.

Ab dem späten Abend wird ein 1000 m langes Transparent aus Baumwollnessel als Ausdruck der Gewaltfreiheit und des Bürgerwillens mit Frieden stiftenden Symbolen und Sprüchen bemalt und beschriftet. Ab 12.15 Uhr werden wir mit den Menschen, die zur Auftaktkundgebung unterwegs sein werden, mittels einer La Ola-Welle eine Qualitätskontrolle durchführen. Da dieses Transparent für die Nachwelt erhalten bleiben soll und auf eine Tour durch Europa gehen soll, ist es notwendig, dass es noch weiteren Qualitätsprüfungen unterzogen werden muss.

Im Dorf gibt es eine Volxkantine und einen Teesalon/Café, das „Haus der alten Republik“ mit Infos zur Geschichte der „Republik Freies Wendland – 1980“, das Infohaus mit Bildern des aktuellen Castortransportes und der begleitenden Aktionen.
Workshops im Freundschaftshaus ergänzen das Programm der Veranstaltung vom 7. bis 10.11.2008.

Für Fragen steht Ihnen Bürger Jochen an unserem wendischen Republik-Telefon unter 05841-
9798-16 zur Verfügung.

Friedliche wendische Grüße
Heinrich Kranz
Veranstalter

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Es werden noch Berichterstatter für diese Aktion am kommenden Wochenende gesucht!
Zitat aus dem Aufruf im Utopia-Forum:

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........Seid Ihr reif genug, um journalistisch zu berichten über eine ganz, ganz kleine Revolution, ganz friedlich, ohne Gewalt, ohne Putsch, ohne Parteien, ohne Verbände und ohne schlechtes Gewissen? Wir brauchen viele, viele Beobachter und Berichterstatter, Utopisten mit journalistischem Auftrag!

Wer fühlt sich berufen oder angesprochen? Ich stehe für Fragen gern zur Verfügung.

Nachhaltige Grüsse,
Heinrich

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Bestimmt sind auch Nicht-Utopisten willkommen - ruft einfach Jochen unter der angegebenen Tel. Nr. an.

Oder schaut so bei dieser ein einmaligen Protestveranstaltung vorbei - viele Informationen dazu findet Ihr in dem Link ganz oben oder klickt Euch gleich hier zum Utopia-Forenstrang rüber: Aufruf/Hilfe: Utopisten = Berichterstatter
Dort findet Ihr auch Busse aus vielen städten Deutschlands, die zu dem Wochenende des Castortransportes ins Wendland fahren.

Übrigens werden auch noch Sprüche für ein 1.000 Meter langes Protesbanner gesucht! Als "Utopist" einfach in dem Aufruf oben eintragen oder, für alle anderen, bei Jochen unter der oben angegebenen Nummer telefonisch durchgeben.

Friedlich gegen Atomkraft - friedlich gegen Castortransporte!
Dafür mit viel Phantasie -
Such Euch Eure passende Veranstaltung aus und

Macht alle Mit!

Nachtrag am 5. November 2008:
Bild: Jochen Walter, utopist
4. November: Die ersten Ballenwände entstehen - im Hintergrund ist die kontrollefahrende gewissenhaft auftragsausführende Polizei zu sehen...

Bild: Jochen-Walter, utopist
5. November: Das Dorf wächst und wird sogar mit Stoffbanderolen verschönert!

Wie der aktuelle Stand der Aktion ist, könnt Ihr jederzeit im Forenstrang "Aufruf/Hilfe: Utopisten = Berichterstatter" auf Utopia mitverfolgen. Dort berichtet Heinrich Kranz als Initiator und Veranstalter sowie Jochen Walter regelmäßig, wie der Stand der Dinge ist.

Nachtrag am 6. November 2008 aus dem Blog des Utopisten Jochen Walter:

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Im oberen Bild seht ihr alle Häuser und die Strohballen-Menschen, unsere Botschafter - leider noch ohne Gesicht, nach der Fertigstellung. Sie sind nun bezugsfertig!

Im unteren Bild könnt ihr sehen, wie das Dorf von innen aussieht - von links nach rechts: Mehr dazu morgen!

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Und im Forenstrang gibt es auch wieder neue Details zu lesen: http://www.utopia.de/forum/showthread.php?p=30013#post30013

Naturtipps - Inhaltsübersicht: