Übrigens: Das parallel zu diesem Blog erstellte Soziale Netzwerk Naturtipps ist nicht länger aktiv. Die Einträge können jedoch weiterhin abgerufen und eingesehen werden unter http://naturtipps.ning.com/

Mittwoch, 30. April 2008

152) WWF Deutschland feiert 45. Geburtstag

Bild: © WWF
Schade, daß die Natur ihn braucht, klasse, daß die Natur ihn hat - 45 Jahre WWF-Deutschland

Das ist ein Grund zum Feiern! Dafür bekommt der WWF den Naturtipps-Post zum 1. Mai!

Naturtipps freut sich, daß der WWF sich so engagiert für die Umwelt einsetzt und sagt:

DANKE WWF!

Das muß gefeiert werden! Und deshalb gibt es eine virtuelle Feier über den Post 100) Heute feiern wir die 100!
Also: heute feiern wir damit den 45. Jahrestag vom WWF :-) !


Bild: © WWF

Und was macht der WWF zur Feier des Tages?
Er feiert sich nicht, sondern ruft auf zu einer einmaligen Spende von 45,- Euro:

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45 Jahre sind noch nicht genug: Wir machen weiter

... mit Ihrer Hilfe! Werden Sie mit Ihrem Namen Teil des Rettungsplanes!

Über 2.100 Projekte weltweit hat der WWF Deutschland in den letzen 45 Jahren mit Hilfe Ihrer Spenden initiiert und gefördert - mit großem Erfolg. Dennoch geht die Zerstörung der natürlichen Lebensräume weiter und es gibt viele Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Für ihr Überleben setzt sich der WWF weiterhin ein.


Helfen Sie uns mit 45 Euro. Unterstützen Sie die Projekten des WWF!

Spenden Sie JETZT! >>



Text: © WWF
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Auf der entsprechenden Spenden-info-Seite werden viele aktuelle Projekte des WWF vorgestellt, damit jeder weiß, wo überall Hilfe angesagt ist.

Geschenkidee:
Oder werdet gleich WWF-Mitglied, bzw. verschenkt eine Mitgliedschaft. Der WWF hat auch einen Kinder- und Jugendbereich :

Bild: © WWF

Macht alle Mit!

Dienstag, 29. April 2008

151) Rehkitze: Apelle an alle Wanderer und Landwirte

Bild: djd/ pt

Bevor ein Kitz zu solch einem schönen Bock wird, muß es sicher die erste Zeit überstehen...


Es ist wieder soweit - die Ricken setzen ihre Rehkitze ab. Und um genug Milch zu haben, ziehen sie ins weitere Umfeld zur Nahrungsaufnahme. Dabei bleibt der Nachwuchs zurück - meist liegt er währenddessen verborgen im hohen Gras einer Wiese.

Manchmal finden Wanderer sie - und fürchten um ihr Wohl, weil sie ja allein dort liegen. Das ist aer völlig in Ordnung und ihr bester Schutz. Rehkitze haben kaum Eigengeruch und werden nur schwer von Raubtieren gefunden.

Manchmal finden Mähmaschinen sie - und sind gnadenlos... Wer einmal das Fiepen eines verletzten Rehkitzes gehört hat, wird das Klagen nie wieder vergessen... Wer einmal die Verletzungen durch solch einen Mäher gesehen hat, wird das Bild nie wieder vergessen...

Darum der Apell an alle Fußgänger und Wanderer:
Laßt das Kitz liegen, die Mutter kommt frisch gestärkt wieder!

Darum der Doppel-Apell an alle Landwirte:
Erstens:
Sucht mit den Förstern vor Ort und Hunden an der Leine die Wiesen vor der Mahd nach Kitzen ab! Sagt den zuständigen Förstern Bescheid, wann Ihr wo mähen wollt, sie gehen auch ohne Euch los, falls ihr zuviel Arbeit auf dem Hof habt. Ricken legen für gewöhnlich ihre Kitze nicht in Wiesen ab, die frisch nach Hund riechen.
Zweitens:
Mäht die Wiesen von innen nach außen, damit Tiere, die ins hohe Gras fliehen, nicht eingekreist werden von der tödlichen Maschine...
Eine Ernte mit erfolgreich fliehendem Wild ist doch für alle angenehmer, als zerschnittene Opfer im Heu...

Wie ich auf das Thema komme? Hier die passende Pressemeldung zum Thema von pressetreff.de:

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Allein, aber nicht verlassen

Rehmutter und Jungtier sind täglich nur eine halbe Stunde zusammen

(djd/pt). Tierbabys sind süß. Und spätestens seit "Bambi" rühren Rehkitze mit ihren sanften Augen, der Stupsnase und dem samtenen Fell die Herzen von großen und kleinen Tierfreunden. Jetzt im Frühjahr stoßen sicherlich wieder einige Spaziergänger auf junge Rehlein, die allein in einer Mulde in der Wiese oder am Feldrand liegen. Viele halten das einsame Kitz für verwaist und wollen es mit nach Hause nehmen. Doch Mitleid ist hier fehl am Platz, denn das Kleine ist nur scheinbar von der Mutter verlassen.

Der beste Schutz ist das Alleinlassen

Die Jungen werden in der Zeit von Anfang Mai bis Mitte Juni gesetzt. Meistens sind es ein bis zwei Kitze, sehr selten drei. Zunächst werden sie die meiste Zeit von der Rehmutter, der so genannten Ricke, "abgelegt", beispielsweise in einer Wiese, im Getreide oder auch im Wald oder in Hecken. "Das Alleinlassen der Kitze ist ein Schutz für die Tiere", erklärt Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung: "Die Ricken bleiben täglich zum Säugen nur bis zu 35 Minuten bei ihren Jungen. So verhindern sie, dass potenzielle Feinde auf die Jungtiere aufmerksam werden." Auch die Tarnzeichnung des Fells in den ersten Lebenswochen sichert häufig ihr Überleben. Zusätzlich schützt der "Drückinstinkt" das kleine Reh: Droht irgendeine Art von Gefahr, drückt es sich fest auf den Boden und bleibt bewegungslos liegen. Etwa ein bis zwei Wochen bleibt das Rehkitz nach der Geburt im hohen Gras. Dann überwiegt der Flucht- vor dem Druckinstinkt.

Falsch verstandene Tierliebe schadet nur

Wer also solch ein Bambi entdeckt, sollte es auf keinen Fall anfassen, sondern ruhig liegen lassen. Darum bittet die Deutsche Wildtier Stiftung eindringlich alle Spaziergänger. Denn eine große Gefahr für die Jungtiere sind die Menschen, die sich ohne böse Absicht in den ganz normalen und natürlichen Ablauf der Natur einmischen. Nur die Beobachtung aus größerer Entfernung mit dem Fernglas garantiert, dass Ricke und Kitz nicht gestört werden. Wenn nach längerem Beobachten der Verdacht entsteht, dass das Jungtier tatsächlich verwaist ist, sollten die zuständigen Jäger, die Försterei oder auch die Polizei informiert werden. Sie organisieren die nächsten Schritte.

Tod durch Mähmaschinen

Ihr Drückinstinkt führt leider auch immer wieder dazu, dass die abgelegten Rehkitze Opfer von Mähmaschinen werden. Da sie nicht weglaufen und nur schlecht vom Fahrer zu erkennen sind, sterben viele Jungtiere im Mähwerk der Maschinen. Dagegen kann man zwei Dinge unternehmen. Am Vorabend der Mahd (nicht eher, da sonst der Gewöhnungseffekt eintritt) werden zum Beispiel Plastiktüten auf Pfählen in die Wiese gestellt. Der Ricke ist das unheimlich und sie legt ihre Jungen an einer anderen Stelle ab. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Wiese unmittelbar vor dem Mähen mit Vorstehhunden abzusuchen. Diese speziell gezüchteten Hunde zeigen gefundenes Wild durch abruptes Stehenbleiben, eben dem "Vorstehen", an. Da Rehkitze sehr wenig Witterung beziehungsweise Geruch abgeben, müssen die Hunde sehr gut für die Arbeit ausgebildet sein.

Unter www.DeutscheWildtierStiftung.de ist der kostenlose Praxisratgeber "Stoppt den Mähtod" erhältlich. Er gibt Landwirten, Jägern, Natur- und Artenschützern weitere Tipps.

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Macht alle Mit!

Montag, 28. April 2008

150) Tiere richtig halten

Bild: www.pixelio.de/ augustine und alle oben genannten!

Haustiere bringen Freude - und Pflichten!



...die Schweiz hilft mit konkreten Tipps und Anleitungen. Denn sie setzt im Tierschutz auf gut informierte Tierhalter - eigentlich sollte das ja eine Selbstverständlichkeit sein...

Aber anläßlich des neuen Schweizer Tierschutzgesetzes und der neuen Tierschutzverordnung zum 1. September 2008 gibt es jetzt einen Internetauftritt, der Pflichtlektüre für jeden Tierhalter werden sollte, am Besten schon vor der Inbesitznahme des gewünschten Tieres:

Tiere richtig halten des Schweizer Bundesamtes für Veterinärwesen BVET.

Die sehr ausführlichen Seiten mit Text- und Videoinformationen zu Hund, Katze, Meerschweinchen, Goldhamster, Kaninchen, Rinder, Schwein, Schaf, Pferd, Ziege und Huhn denken an viele wichtige Informationen.

Sogar eigentlich selbstverständliche Dinge werden hier noch einmal in Erinnerung gerufen, beispielsweise:
"...und übrigens: Tiere dürfen nicht in Paketen versendet werden."
"...und ihnen mit dem nötigen Respekt begegnen."

Bei dieser sorgfältig und übersichtlich zusammengestellten Seite kann man sich nur wünschen, daß bald Informationen zu weiteren Haustieren folgen!

Was kennt Ihr noch an empfehlenswerten Internetauftritten zur Tierhaltung? Bitte nennt sie im Kommentar! Falls Ihr Tierhalter seid, habt Ihr doch bestimmt "Eure Lieblingsseite" mit Informationen zu Eurem Haustier.

Naturtipps hat in folgenden Beiträgen bereits über verantwortungsvolle Tierhaltung berichtet:
- 111) Gewaltfreies Pferdetraining
- 041) Sylvesterknallerei kann Tiere töten!
- 031) Tiere: Freude und Pflichten, aber keine Geschenke!

Am Besten:
Erst lernen und informieren - dann den Tierfreund ins Haus lassen!
Das ist besonders wichtig für Kinder, Jugendliche und deren Eltern!

Macht alle Mit!


Und wer auf dem Laufenden bleiben will, sollte sich den Blog zu der Seite merken:
BVET Blog

Sonntag, 27. April 2008

149) Rhabarber - heilsame Wurzel, leckerer Stengel, giftiges Blatt

bild: www.pixelio.de/ urulaia

Erntereifer Rhabarber!


Es ist wieder soweit, der Rhabarber verlockt zu leckeren Gerichten...

Passend dazu hat Bioland eine Pressemeldung rausgegeben:

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Erster Bio-Rhabarber im Handel
Frühlingsbote bringt Farbe und Abwechslung


Mainz 15. April 2008: Im April können wir uns über das erste frische und
heimische Freilandgemüse freuen: Rhabarberstängel leuchten als
Frühlingsboten von rot bis grün auf den Feldern wie in den Gärten und
laden zum Ernten und Naschen ein. Gängige Biosorten wie Arrow, Timperley
Early oder Holsteiner Blut sind nun in vielen Biofachgeschäften und
Hofläden erhältlich. Den Bioland-Hofladen in ihrer Nähe finden Kunden am
schnellsten unter www.bioland.de.

Rhabarber enthält große Mengen an Vitamin K und C sowie Kalium und Calcium
und besitzt neben dem frischen Geschmack eine durstlöschende,
verdauungsanregende und bakterizide Wirkung. Der hohe Säurewert, der
empfindlichen Mägen Probleme bereitet, lässt sich durch die Zugabe von
Milch abmildern. Wegen seines Oxalsäuregehaltes ist Rhabarber jedoch nicht
für Schwangere, Stillende und Kleinkinder zu empfehlen. Auch Rheumatiker,
Gichtkranke, Diabetiker und Personen mit Nieren- bzw. Gallenproblemen
sollten Rhabarber meiden oder nur nach Absprache mit ihrem Arzt genießen.
Bei jungem Rhabarber ist der Säuregehalt niedriger als bei älteren
Stauden. Bis zum 24. Juni kann das Gemüse geerntet werden, danach sind die
Stängel wegen des steigenden Oxalsäuregehaltes ungenießbar. Zum Verzehr
sind ausschließlich die Stängel - jedoch nicht die Blätter – geeignet: Die
Blätter der Rhabarberstauden enthalten große Mengen Anthrachion, das für
Menschen giftig ist.

Für die Erzeugung von Bio-Rhabarber sind ein passender Standort, genügend
Wasser, eine gut dosierte Naturdüngung und vor allem standortangepasste
Pflanzen Voraussetzung. So wird der Bio-Rhabarber in den Sommermonaten mit
organischem Dünger wie Horngries und im Herbst mit Mist oder Kompost
gedüngt. Der Bioland-Bauer achtet bei der Pflege seiner Rhabarberpflanzen
darauf, dass sie bei Ernteende im Juni noch über genügend Blattmasse
verfügen, um ausreichend Reservestoffe für den nächsten Sommer einlagern
zu können. Neben den „zweibeinigen Feinschmeckern“ lieben vor allem Mäuse
die schmackhafte Pflanze. Weitere Konkurrenz muss der Biobauer bei seinem
Stängel-Gemüse nicht befürchten, solange er sich an die Grundsätze des
ökologischen Landbaus hält.

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Biorhabarber gibt es freilich nicht nur bei Bioland, Biokunden haben da bestimmt ihre ganz speziellen Lieferanten. Sei es z.B. auch ein anderer Bio-Hofladen, ein Bio-Marktstand, ein Biogroßmarkt, der Bioladen vor Ort, ...


Übrigens:
wer ein neues Rezept mit Rhabarber ausprobieren möchte, der findet z.B. über 200 Rezeptideen mit Rhabarber bei webkoch.de.
Aber Achtung, die Blätter sind giftig! Immer nur die Stengel verwenden! Und die Wirkung wiederum hat eine gute Heilwirkung.

Und Pflanztipps für Rhabarber im eigenen Garten gibt es beim WDR 5 Service Umwelt&Garten.

Also, Guten Appetit mit dem gesunden Gemüse wünscht Naturtipps!

Samstag, 26. April 2008

148) Jugendliche fahren gemeinsam gegen den Klimawandel

Bild: www.pixelio.de/ Richard

Radfahren macht Spaß!


Radfahren macht Spaß!
Gemeinsam Radfahren macht noch mehr Spaß1
Gemeinsam für eine gute Sache Radfahren macht noch mehr Spaß!

Deshalb stellt Naturtipps heute diesen Freizeit-Touren-Tipp für Jugendliche vor. Gefunden habe ich ihn auf der Internetseite des BUND Schleswig-Holstein:

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Grenzerfahrungen machen - Radtour gegen den Klimawandel


BUNDjugend Schleswig-Holstein radelt von Eutin zur Wismarbucht


Gemeinsam mit der BUNDjugend Mecklenburg Vorpommern veranstaltet die BUNDjugend Schleswig- Holstein eine Radtour für Jugendliche ab 16 Jahren. Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2008 wollen Jugendliche aus den zwei Bundesländern einander begegnen und zusammen gegen den Klimawandel aktiv werden. Die Jugendlichen werden zusammen mit dem Fahrrad ungefähr 90 Kilometer durch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern fahren und dabei jeden Tag interessante Stationen, die den Klimawandel betreffen, ansteuern.

Die Fahrradtour soll die Jugendlichen natürlich nicht nur körperlich fordern, sondern auch ihren Horizont erweitern. Deshalb werden während der Tour immer wieder inhaltliche Schwerpunkte zu Themen wie Biodiversität, klimaschädliche und klimafreundliche Energieformen, sowie die persönliche Einflussnahme auf den Klimawandel gesetzt.
Die Route wird von Eutin über den Priwall zur Wismarbucht gehen. Viele Pausen und Zwischenstationen sind eingeplant, somit ist die Tour auch für nicht trainierte Radfahrer gut zu bewältigen. Die Radwanderer werden zum Beispiel das Meeresaquarium “Sea Life” am Timmerdorfer Strand besuchen, weiterhin erfahren sie an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern etwas über Kohlekraftwerke und erneuerbare Energien.

Auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz, da natürlich auch einige Pausen an der Ostseeküste geplant sind. Für Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung ist gesorgt. Mit ihrer Teilnahme sammeln die Jugendlichen Klimaretterpunkte, mit denen sie an dem Klima-Wettbewerb der BUNDjugend teilnehmen können.

Die Kosten betragen 19,- Euro pro Teilnehmer, Fahrräder müssen privat organisiert werden. Der Anmeldeschluss ist der 15.05.2008.

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Weitere informationen zur Anmeldung und für Rückfragen auf der Internetseite!


Und wer selber einen Urlaub mit dem Rad organisieren möchte, dem hilft vielleicht der folgende BUND Ökotipp, denn Urlaub muß nicht immer motorisiert stattfinden:

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Urlaub mit dem Fahrrad


Eine Radtour bietet die optimale Verbindung von umweltfreundlichem Reisen, gesundheitsförderndem Sport und unmittelbarem Naturerlebnis.

Laut Bund für BUND finden sich inzwischen in jeder Region Deutschlands geeignete Strecken und Touren. Immer mehr wird das Tourismusangebot an den rund 200 überregionalen und meist autofreien Radfernwegen auf die speziellen Bedürfnisse der radelnden Urlauber eingestellt. So kann man für den großen Radurlaub bequem samt Rad mit der Bahn ins Tourengebiet reisen oder für die kleine Tour in der Umgebung das Gepäck vorausschicken.

Über 4000 vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub als ''fahrradfreundliche Gastbetriebe" ausgezeichnete Hotels und Pensionen vermieten Zimmer auch nur für eine Nacht und gewährleisten die sichere Aufbewahrung der Fahrräder. Sie stellen die wichtigsten Werkzeuge für kleinere Reparaturen zur Verfügung oder halten Adressen der nächsten Werkstatt bereit. Nasse Kleidung oder Ausrüstung wird zum Trocknen entgegengenommen und für ein besonders reichhaltiges Frühstück sowie Lunchpakete zum Mitnehmen gesorgt. Einige Hotels bieten auch Tagesradtouren an, einen Gepäcktransfer von der letzten und/oder zur nächsten Unterkunft sowie einen Reservierungsservice für die nächste Übernachtung.

Weitere Informationen zu Radwegen und fahrradfreundlichen Unterkünften im Internet unter www.bettundbike.de oder www.radurlaub.de.

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Besonders für Kinder und Jugendliche bedeudet ein Urlaub auf dem Fahrrad ein Urlaub in dierektem Kontakt mit der Natur. Bei entsprechender Routenplanung und kurzen Tagesetappen mit viel Zeit für Pausen im Grünen kann dieses Erlebnis noch mehr vertieft werden! Außerdem merken sie, was sie alles schaffen können. "Kilometer" werden ganz anders erfahren - plötzlich wird nicht mehr in Auto- oder Bahnstunden gerechnet, sondern in eigenen Tagesetappen...


Viel Spaß beim Radeln wünscht Naturtipps auch allen anderen Radlern, die jetzt zum guten Wetter wieder in den Startlöchern stehen!

147) Blumenwiesen fördern und fordern

Bild: www.pixelio.de/ Angelika Wolter

Blumenwiese, mehr als nur grün...


Der NABU setzt sich mit der Online-Aktion "Sag mir wo die Blumen sind..." für mehr Wildblumen ein. Fünf Wildblumen weden über ihre Porträts vorgestellt und dann darf die Lieblingsblume aus den Fünf für eine virtuelle Blumenwiese ausgewählt werden. Im Endeffekt möchte der NABU auf diese Art Stimmen sammeln um sich effetkiv für eine politische Förderung von Wildblumen einsetzen zu können.

Nähere Informationen gibt es im Pressetext des NABU zu dieser Aktion:

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„Sag mir, wo die Blumen sind“ – Abstimmungsaktion für die Pflanzenvielfalt


Immer mehr Wildblumen verschwinden aus Kulturlandschaft


Berlin - Der NABU hat angesichts des zunehmenden Verschwindens von Wildblumen in der Kulturlandschaft heute eine Abstimmungsaktion für mehr Pflanzenvielfalt gestartet. Unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind“ werden alle Naturfreundinnen und Naturfreunde aufgerufen, per Internet unter www.sagmirwodieblumensind.de aus fünf Vorschlägen die Blume auszuwählen, die ihnen in der Landschaft am meisten fehlt. Zur Wahl stehen Schlangen-Knöterich, Sumpf-Dotterblume, Wiesen-Glockenblume, Acker-Rittersporn und Heide-Nelke. Ziel der Aktion ist es, mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für wildwachsende Pflanzen zu erreichen. Unterstützt wird die NABU-Aktion von der Sängerin Katja Ebstein, von der eine der bekanntesten Fassungen von „Sag mir wo die Blumen sind“ stammt.

Als Marlene Dietrich vor fast 50 Jahren erstmals das Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ sang, bestimmten noch bunt blühende Wiesen und Äcker die Landschaft. Zu Ostern kamen dicke Sträuße aus Primeln und im Sommer aus Kornblumen auf den Tisch. Heute sucht man Blumenwiesen und wildkräuterreiche Äcker meist vergebens. Die Wiesen sind in Äcker umgewandelt oder derart aufgedüngt und entwässert, dass allenfalls noch der Löwenzahn im Frühling für Farbtupfer sorgt. Auch auf den intensiv bewirtschafteten Äckern herrscht Monotonie. In manchen Bundesländern stehen selbst Kuckucks-Lichtnelke oder Kornblume schon auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Mit der Blumenvielfalt verschwinden auch Schmetterlinge, Bienen und Singvögel und damit verliert unsere Kulturlandschaft für uns Menschen an Reiz. Die Politik ist gefordert, vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Nutzungsintensivierung infolge einer steigenden Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen und Lebensmitteln den Artenrückgang zu stoppen - für die Pflanzen, die Insekten, die Vögel und nicht zuletzt für den Menschen.

Unter allen Teilnehmern der Aktion verlost der NABU attraktive Preise. Die WALA Heilmittel GmbH stellt für ausgeloste Abstimmungsteilnehmer ein Frühlingsset mit Dr. Hauschka Kosmetik zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2008.

Ausführliche Pflanzenporträts und weitere Infos zur Aktion und Online-Abstimmung unter www.sagmirwodieblumensind.de.

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Auf der Aktionsseite gibt es auch Tipps und Ideen zum Anlegen einer eigenen Blumenwiese.
Macht alle Mit bei dieser online und praktischen NABU-Aktion zur Pflanzenvielfalt!


Übrigens:
Mit der Blüte von Flieder, Eberesche und Apfel beginnt der Vollfrühling. Meldet Euch an und tragt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps in der Gruppe "Phänologische Beobachtungen" ein, wenn sie bei Euch zu blühen beginnen! Der Flieder zeigt bei uns jetzt seine ersten lila Blüten...

Freitag, 25. April 2008

145) Buchendipp zum Tag des Baumes

Bild: www.pixelio.de/ RainerSturm

Lecker - junge saftiggrüne Rotbuchenblätter!


„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des
Baumes weist in die Zukunft !“
(Julius Sterling Morton 1872)

Dieses Zitat findet sich auf der Seite "Tag des Baumes" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Sie hat auch noch einen eigenen Internetauftritt zum Tag des Baumes: tag-des-baumes.de
Dort gibt es auch eine ausführliche Linksammlung zu dem Thema "Umwelt und Natur".

Aktuell gibt es natürlich auch eine Pressemeldung von der Schutzgemeinsaft Deutscher Wald:

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Baumpflanzung mit der Integrationsbeauftragten Prof. Dr. Böhmer

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, haben gemeinsam mit Kindern einer Berliner Grundschule anlässlich des internationalen "Tages des Baumes" am Haus der Kulturen der Welt einen Götterbaum gepflanzt. "Die Liebe zur Natur verbindet uns alle, unabhängig von der Herkunft. Gerade für Kinder sind gemeinsame Erlebnisse in der Natur etwas Unvergessliches. Ich unterstütze daher gern die Aktion "Check Deinen Wald", bei der sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit der türkischen Naturschutzstiftung TEMA zusammengetan hat, um Kindern aus beiden Ländern den Naturschutz näher zu bringen", erklärte Böhmer.
"Wir haben den Garten vom Haus der Kulturen der Welt - einem Forum für die Begegnung verschiedener Kulturen - in Berlin zum Pflanzen ausgewählt, da wir ein Zeichen für die Integration aller Menschen in unsere Gesellschaft setzen wollen", so Dr. von Geldern. Die Themen Wald und Natur eignen sich nach Ansicht der SDW besonders, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen und im gemeinsamen Engagement für deren Erhalt zu Freunden werden zu lassen.
Mehr als 80.000 Bäume werden anlässlich des "Tages des Baumes" von den Mitgliedern der SDW sowie befreundeten Verbänden und Partnern in ganz Deutschland gepflanzt.
Neues Projekt "Check Deinen Wald"

Unter dem Motto "Bäume verbinden" startet die SDW zahlreiche Projekte, unter anderem zusammen mit dem größten türkischen Naturschutzverband, der TEMA-Stiftung. Das Projekt "Check Deinen Wald", in dem Schüler und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei ihre Einstellungen, Erfahrungen und Wünsche zum Wald in einem Kurzfilm präsentieren werden, soll gegenseitiges Verständnis und Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Integration fördern.
Götterbaum

Der Götterbaum kommt ursprünglich aus China und Korea, gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa und hat sich v.a. als Stadtbaum in Deutschland etabliert. Er ist resistent gegen Salz und Trockenheit und toleriert den von urbanen Luftverunreinigungen ausgehenden Stress besser als andere Stadtbäume.
Tag des Baumes

Um diese zahlreichen Baumpflanzungen der Menschen, insbesondere der Jugend, in den Gemeinden und Schulen zu unterstützen, pflanzte bereits 1952 der erste Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss auf Einladung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. im Bonner Hofgarten einen Ahorn-Baum. Diesem Aufruf sind bis heute viele berühmte Persönlichkeiten gefolgt, wie zum Beispiel in den beiden letzten Jahren die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert.


Weitere Informationen finden Sie unter www.sdw.de oder der Telefonnummer 0228 - 94 59 835 (Pressereferentin: Sabine Krömer-Butz)

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Aktion:
Traditionell werden an diesem Tag also in zahlreichen Veranstaltungen Bäume gepflanzt. Falls Ihr noch einen Platz für einen Baum wißt, dann nutzt den heutigen Tag und pflanzt ihn :-) Schreibt in einem Kommentar, was Ihr wo gepflanzt habt, mal schauen wieviele Bäume Naturtipps zusammenbekommt! Und wenn es erst in den kommenden Tagen klappt - das gilt natürlich auch, hauptsache, es gibt neue Bäume :-)

Welchen Baum? Na hier in den Naturtipps werden ein paar schon mit einigen Ideen dazu beschrieben, vielleicht ist der passende für Euch dabei:

127) Erntezeit für Birkensaft Bei Nachbarn ist der Baum nicht sehr beliebt, da er so oft im Jahr streut - mal Samen, mal Blütenkätzchen mal Blätter - aber der Seele tut der Baum mit dem weiße Stamm und den wehenden Ästen gut...

092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche
Heute ist sie mehr als Busch bekannt, aber eigentlich ist sie ein Baum mit sehr hartem Holz, das sogar schwerer als Wasser ist.

084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
Ich habe gestern z.B. noch Zweige für eine Weidenhütte gesteckt - wenn sie angehen, dann gibt es - Weidenbäume und wenn ich sie schneide, Kopfweiden - Bäume!

048) Maulbeeren: Heiß auf Eis
Bei uns ist der Maulbeerbaum nicht so sehr bekannt, da er eigentlich in südlicheren Ländern zuhaus ist, aber die Vögel freuen sich hier über die leckere Ernte ebenso wie unsereins.

050) Maronenrezepte - süße Winterüberraschung
In warmen Gegenden trägt der Baum auch in Deutschland seine leckeren Früchte, wenn er erst einmal alt genug geworden ist.

Wer noch mehr ausführliche Baumportraits sucht, der findet viele Informationen auf der Seite baum-des-jahres.de Dieses Jahr ist übrigens die Walnuß Baum des Jahres - lecker!

Lecker ist auch das Naturtipps-Rezept zum Tag des Baumes:

Buchendipp
Die frischen jungen Blätter der Rotbuche schmecken leicht säuerlich und sind ein Geheimtipp von Wanderern: Wer unterwegs Durst hat und nichts mehr zu trinken, der kaut ein erfrischendes, junges, zartes - Rotbuchenblatt.

Für den Dipp braucht Ihr:
- einige zarte frische Rotbuchenblätter, Menge nach Geschmack
- Frischkäse (wer es mag auch Schafskäse)
- Joghurt
- zum Würzen, je nach Geschmack z.B. Salz, Pfeffer, milden - scharfen Paprika

Die Buchenblätter waschen und kleinschneiden/-hacken. Den Joghurt und Käse zu einer Creme zusammenrühren. Die zerkleinerten Buchenblätter unterrühren, abschmecken - lecker. Die ideale Creme für ein Frühlingsbuffet. Die Buchen grünen noch nicht? Dann voller Vorfreude abwarten.

Kinder:
Wer im Frühling mit Kindern unterwegs ist, z.B. mit der Schule/ dem Kindergarten oder in der Familie und auf junge zartgrüne Buchenblätter trifft, kann sie einmal probieren lassen. Sie werden überrascht sein und den Baum plötzlich mit anderen Augen sehen - nicht zum Schnitzen, sondern zum Essen und Erfrischen.
Übrigens:
Baumrinden dürfen auf keinen Fall zum Schnitzen verwendet werden. Anstatt auf ihnen mit einem Messer zu "malen" könnt Ihr mit ihnen malen! Mehr dazu findet Ihr unter 056) Bunte Rindenfrottagen selber machen!

Geschenkidee:
Verschenkt doch mal einen Baum zum Pflanzen!

Und: Pflanzt selber einen Baum! Bei mir war es gestern die Weidenhütte zum Austreiben, und bei Euch? Es muß ja keine teure großer Pflanze sein - überall gibt es zur Zeit Baumsprößlinge in der Natur. Mein Garten ist z.B. voll mit Ahorn- und Lindensprößlingen von den darüberstehenden Bäumen. Bestimmt gibt es auch andernorts Baumsprößlinge, von denen Ihr welche mitnehmen und pflegen könnt, bis sie groß sind... Oder es gibt im Garten eine keimende Walnuß/ Haselnuß, die die Eichhörnchen vergessen haben.

Macht alle Mit! und schreibt einen Kommentar davon...

Ansonsten:
Setzt Euch zum Tag des Baumes unter einen Baum und laßt die Seele baumeln...

Donnerstag, 24. April 2008

144 b) Buch "Freigelassen"

Bild: www.naturtipps.de/ Das richtige Buch für den Efeu...

Ergänzung zum Post 144 a)

Nach einer kleinen Fotosession mit dem Buch habe ich es mit folgender Bookcrossing-Nummer frei gelassen: 252-6068570

Viel Spaß beim Suchen, Finden und Lesen!

Wer weiß, wo es in den kommenden Wochen und Monaten landen wird, wieviele Kinder schöne Anregungen für einen eigenen Garten bekommen werden :-)

Und weiterhin gilt: Laßt auch ein Buch frei und gebt die Bookcrossing-Nummer als Kommentar bei Naturtipps an. Sie erscheint dann im Sozialen Netzwerk in der Gruppe Bookcrossing und alle Leser können es mitverfolgen...


Macht alle Mit!


Bilder: www.naturtipps.de
Erst Fotosession...

... dann freigelassen in der Fensterbank neben dem Haupteingang des Oberhausener Hostels "in hostel veritas"

Dienstag, 22. April 2008

144 a) Naturtipps-Aktion zum Welttag des Buches

Bild: www.bookcrossing.com
Naturtipps-Aktion: Laßt ein Bookcrossing-Buch frei, mehr dazu unten im Text


...denn Bücher vermitteln Wissen und fördern die Phantasie. Lesen ist wichtig zum Lernen und Spaß haben. Bücher sind wichtig in allen Altersgruppen, vom Bilderbuch übers Vorlesebuch zum Schul- und Studienbuch und weiter zu Krimis, Romanen und co.
Kein Computer und kein Hörbuch ersetzt das richtig echte Buch.

Schade nur, daß es aus Bäumen ist.
Schade nur, daß kaum einmal ein Buch aus Recyclingpapier ist.
Schade nur, daß man durch sein Kaufverhalten nicht die Papierqualität beeinflussen kann.
Schade nur, daß "ein Buch am Computer lesen" einfach nicht das Gefühl des "echten" Buch lesens geben kann.
Aber: ein Glück, daß es Bücher gibt!

Deshalb rät Naturtipps:
Wer umweltfreundlich lesen möchte, holt sich "sein" Buch, wenn möglich z.B. aus der Bücherei, leiht es sich bei Freunden, kauft es second hand oder sucht es sich beim "Bookcrossing".
Beim Bookcrossing können auch eigene Bücher aus dem Bücherregal "frei gelassen werden" in die weite Welt der Bücherfreunde.

Zitat von der Seite bookcrossers.de:
"Was ist eigentlich "bookcrossing"?
Das "Freilassen" von Büchern "in die Wildnis", um dann ihre Reise zu verfolgen - wie auch um von den Leben zu hören, die berührt wurden. BookCrossing.com ist diejenige Webseite, die all dies ermöglicht."

Naturtipps-Aktion:

Ein "Umschlageplatz" für Bookcrossing-Bücher ist z.B. das Oberhausener Hostel "in hostel veritas" . Ich werde am Mittwoch, also heute 23.04.2008, gegen 21.00 Uhr dort sein und ein Buch frei lassen. Kommt doch auch vorbei und laßt ein Buch, das Ihr vorher registriert habt, frei, falls Ihr in der Nähe seid - die werden sich bestimmt wundern, wenn plötzlich lauter "Bookcrosser" vorbeischauen... :-)
Und wir können uns mal treffen.
Aus den Ruhetagen dort werde ich nicht schlau, ich bin dann einfach mal da...bis dahin.

Und wer nicht kommen kann, kann einfach woanders und wannanders ein angemeldetes Buch frei lassen. Gebt seine Bookcrossing-Nummer in einem Kommentar zu diesem Post frei und Naturtipps-Leser können es suchen und jagen ;-) Ich werde in Kommentaren angegebene Bücher im Sozialen Netzwerk Naturtipps in der Gruppe "Bookcrossing" notieren, so daß jederzeit weitere Bücher gemeldet und verfolgt werden können - Viel Spaß!

Macht alle mit!

Und wer mehr über den Welttag des Buches und des Urheberrechtes wissen möchte:
- stiftunglesen.de
- un.org
- http://portal.unesco.org
- welttag-des-buches.de
- wikipedia.org
- boersenverein.de

Nachtrag am 23.04.2008:
Das Ergebnis der Aktion seht Ihr im folgenden Post 144 b).

Montag, 21. April 2008

143) Earth Day - Tag der Erde und Earth Week

Bild: www.pixelio.de/ Stephanie Hofschlaeger
Am Tag der Erde werden alle Einzelnen zu einem gemeinsamen Großen...


"Wir haben den Mut zur Nachhaltigkeit: Unsere Stadt wird zukunftsfähig!"
So lautet das Motto des diesjährigen Earth Day. Und die meisten von uns leben in Städten, sind also direkt angesprochen!

Beispielveranstaltungen in Deutschland zum Tag der Erde:
- Tag der Erde 2008 in Kassel am 27. April 11 - 18 Uhr Mönchebergstraße / Ysenburgstraße
- Einladung zum Earth Day 2008:
Den Klimaschutz in die eigene Hand nehmen: Die Erfolge der neuen "Grassroots"-Bewegungen
Fachgespräch am 22. April 2008 in Frankfurt und am 23. April 2008 in Stuttgart

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann den Newsletter von Earthday bestellen.

"Who says you can't change the world?" - so heißt es auf der Seite von Earth Day. Wir alle können sie mit ändern!

In Amerika gibt es den "Tag der Erde" schon seit 1970, weltweit wird er seit 1990 von immer mehr Menschen gefeiert, veranstaltet, gelebt. Es gibt sogar ein Netzwerk zu diesem Tag. Ein Video dazu findet Ihr zusammen mit anderen Videos zum Thema im Sozialen Netzwerk Naturtipps.

Und wer an diesem Tag per Telefon aktiv werden möchte kann dem englischsprachigen Aufruf von Earthday.net folgen: Call for climate!
Auf dieser Seite gibt es auch noch zahlreiche weltweite Informationen auf Englisch zum Earth Day.

Macht alle Mit!

Samstag, 19. April 2008

142) Wettbewerb: Engagierte Tierschützer gesucht

Bild: www.pixelio.de/ Aktion SinnLos


Engagierte Tierschützer sind häufig Mitglied in Tierschutzvereinen, z.T. in kleinen Tierschutzvereinen. Vereine, die vieles machen, aber wenig haben.
Vereine, die keine finanziellen Möglichkeiten haben, für sich zu werben.
Und für sie gibt es jetzt die einmalige Chance auf 1 Jahr kostenlose Presearbeit!
Der Bewerbungszeitraum läuft vom 1. April 2008 bis 30.Mai 2008 und ist für Vereine aus Berlin und den "Neuen Bundesländern" - denn ausgeschrieben wird der wetttbewerb von einer Berliner Agentur.
Neugierig geworden? Dann lest weiter in der entsprechenden Pressemeldung auf openpr.de:

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Engagierte Tierschützer gesucht

jetzt bewerben für ein Jahr kostenlose Pressearbeit

(openPR) - „Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“( Arthur Schopenhauer)

Berlin, im März 2008 - In ganz Deutschland engagieren sich Menschen – meist ehrenamtlich und mit viel persönlichem Einsatz – in kleinen Tierschutzvereinen für das Wohl der Tiere. Anders als bei großen Organisationen findet ihre Arbeit nicht so leicht Gehör in der Öffentlichkeit. Hier setzt die Aktion „Sinn-LOS statt sinnlos“ der Berliner AGENTUR FÜR KREATIVE PR an. Die Agentur übernimmt die PR-Betreuung für einen kleinen Tierschutzverein, ohne ein Honorar zu berechnen. Bewerben können sich alle Interessierten unter www.frage-nach-dem-sinn.blogspot.com/.

Jedes Jahr geraten etliche Tiere in Not. Sei es weil niemand die Verantwortung für sie übernehmen will oder auch aus falsch verstandener Tierliebe. Die AGENTUR FÜR KREATIVE PR hat es sich zu Aufgabe gemacht, kleinere Tierschutzvereine aufzuspüren, die zwar auch keine Tiere „herstellen“, sie jedoch vor dem „Zertreten“ bewahren können. Im Vergleich zu den großen Tierschutz- und Hilfsorganisationen ist es für kleinere Vereine viel schwieriger, die erforderliche Unterstützung zu bekommen.


Wie läuft die Aktion ab? Die Aktion „Sinn-LOS statt sinnlos“ startet am 1. April 2008 und endet am 31. Mai 2008. In dieser Zeit können sich eingetragene und als gemeinnützig anerkannte Tierschutzvereine über den Blog der AGENTUR FÜR KREATIVE PR „www.frage-nach-dem-sinn.blogspot.com/ “ bewerben. Dort steht ein Bewerbungsbogen bereit, der auszufüllen und anschließend per Email an sinnLOS(at)kreative-pr.de zu senden ist. Schon während der regulären Bewerbungszeit werden die unterschiedlichen Bewerber auf dem Agentur-Blog vorgestellt. Somit kommt jedem Bewerber schon durch die Teilnahme an der Aktion eine gewisse zusätzliche Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zuteil. Nach den zwei Monaten wird das Gewinner-Projekt ausgewählt. Dabei ist vorgesehen, dass die AGENTUR FÜR KREATIVE PR durch sachverständige Experten bei der Auswahl beraten wird, um sicherzustellen, dass ein wirklich förderungswürdiges Projekt von der Agentur unterstützt wird.

Wer kann mitmachen? Mitmachen können alle eingetragenen und als gemeinnützig anerkannten Tierschutzvereine aus Berlin und den Neuen Bundesländern, die ein förderungsfähiges Projekt vorzuweisen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Verein eine Katzenauffangstation unterhält, eine Zeitschrift herausgibt, die über artgerechte Tierhaltung aufklärt, oder sich für kürzere Tiertransportzeiten einsetzt- wichtig ist, dass er sich ernsthaft für das Wohl hilfsbedürftiger Tiere einsetzt. Des Weiteren sollten Bewerber auch
tatsächlich Bedarf an der ausgesuchten Unterstützung haben, sowohl in materieller also auch in inhaltlicher Hinsicht.

Was ist der Gewinn? Die AGENTUR FÜR KREATIVE PR übernimmt für den ausgewählten Tierschutzverein ein Jahr lang die kostenlose PR-Betreuung und Pressearbeit, die ihm Gehör in der Öffentlichkeit verschafft - angelehnt an das Motto: „Tue Gutes und rede darüber“. Gemeinsam mit dem Gewinner wird abgestimmt, welche Maßnahmen ihm am besten helfen. Das können z.B. Presseberichte, Kontakte zu möglichen Förderern, Beratung oder ein kleines Konzept für eigene PR-Maßnahmen sein.

Wie entstand die Idee? Das Leben ist wie eine Lotterie: Entweder man zieht das große Los und gewinnt, oder erhält eine Niete. Das gilt noch einmal mehr für Tiere, die in ihrem Wohlergehen heute mehr denn je von uns Menschen abhängig sind. Die AGENTUR FÜR KREATIVE PR hat sich auf die Themen Lifestyle, Design und die schönen Dinge des Lebens spezialisiert. Zum Besten, was uns das Leben zu bieten hat, gehören ganz sicher auch Tiere – ob sie uns in freier Natur erfreuen oder als Haustier die kleinen und großen Ereignisse des Alltags mit uns teilen. Die Aktion läuft vom 1. April 2008 bis zum 31. Mai 2008. Die AGENTUR FÜR KREATIVE PR freut sich über rege Beteiligungen. Alle wichtigen Informationen finden Interessierte unter www.frage-nach-dem-sinn.blogspot.com/.

DIE AKTION WIRD UNTERSTÜTZT VON:
(e.nimal Einfach tierisch!)
(Tiervermittlung) /
(Verein der Tierfreunde Strausberg und Umgebung)
(Aktiontier Menschen für Tiere e.V.)
(Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V)
(Haustier-Welt)

© Agentur für kreative PR .

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Dies ist ein Beispiel für eine effektive Unterstützung von Tierschutzvereinen ohne selber direkt im Tierschutz aktiv zu sein! Bestimmt gibt es auch noch andere effektive Ideen um den Helfern zu helfen. Wer kennt noch entsprechende kreative Aktionen, bei denen Vereine des Tier-, Natur- oder Umweltschutzes effektiv von Unternehmen unterstützt werden, außer in finanzieller Art?

Und an alle Tierschutzvereine, die Ihr die Bedingungen erfüllt: Macht alle Mit!
Schon eine Vorstellung auf dem Blog der Aktion ist effektive Eigenwerbung.


Nachtrag am 14.08.2008:
Gewinner der Aktion Sinn-LOS statt sinnlos

Freitag, 18. April 2008

141) Naturtipps - Umwelttipps - Ökotipps und mehr

Natur-Tips Ökotipps

Praxistipps

Naturtipps.de

Umwelttipps
Naturtips


Naturtipps macht es seit 140 Folgen, gestern hat IVY angefangen mit Tipps für die tägliche gute Tat - und viele andere sind auch mit dabei. Nicht so häufig vielleicht, auch nicht so regelmäßig vielleicht, aber sie sind dabei: Sie geben Tipps rund um die Natur und den Tier-, Natur- und Umweltschutz bekannt. Wem also Naturtipps.de und das Soziale Netzwerk Naturtipps nicht reicht, der kann die folgenden Links noch genauer studieren:

Tipps für den Alltag/ allgemeine Tips:

- Ökotipps - Gut leben. Natur und Umwelt schützen (BUND)
- Ökotipps - Tipps für Verbraucher und Umwelt (Bund Naturschutz in Bayern e.V.)
- Praxistipps Umweltschutz, (NABU)
- Öko-Tipps für Ihr Zuhause (Raiffeisenbank Obermain nord eG)
- Alltag-Öko-Tipps Allgäu Scout)
- Öko-Tipps (PGR St.Engelberg)
- Ökotipps-Artikel aus dem grünen blatt
- Ökotipps (Oekalog.de)
- Ökotipps und Infos (imweltbrief.de)
- Umwelttipps (Braunschweig)
- Umwelt-Tipps (Global 2000)
- Umwelt-Tipps (Stadt Zürich)
- Umwelttipps (Speyer aktuell)
- Umwelttipps (Mainz)
- Umwelttipps (Danke, Lesersammlung)
- Umwelttipps (Basel Stadt)
- Umwelttipps (VerbraucherService Bayern)
- VERBRAUCHER-TIPPS (EcoShopper -> ÖKOPORTAL, EINKAUFSFÜHRER UND RATGEBER für bewussten Konsum ist das Verbraucherportal EcoShopper)

Tipps für Naturbeobachtungen:
- Naturtipps, Anregungen für Naturbeobachtungen (DJN)
- Jahreszeitlich sortierte Naturtipps der NABU-Gruppe Mainz
- Naturtipps - Natur erleben in Bremen und in der Region Bremen-Süd (Landschaftsservice Syke)
- Naturtipps für jeden Monat (
Vogelschutzverein Freigericht Altenmittlau)
- Natur-Tips (Privatseite von KH Uschold)

Tipps für Ausflüge in die Natur:
- Naturtipps zum Kennenlernen der Natur in Ostfriesland auf ostfriesland.de

gemischte Tipps:

- Karins Naturtipps (Tier & Mensch e.V.)
- Praktische Tips und Hintergrundwissen zu Naturschutz, Biotopschutz, Artenschutz

Gartentipps:

- Öko-Tipps für den Garten (Kiel Magazin)


...und das ist nur eine Auswahl der gefundenen Ergebnisse. Besonders unter dem Stichwort Umwelttipps gibt es noch viele weitere Seiten. Jetzt habt Ihr also gaaaaaaaaanz viele Tipps auf einmal -
und wenn das dann doch zuviel ist: bei Naturtipps.de gibt es täglich nur einen Tipp, bunt gemischt für Euch aufbereitet und eingestellt.

Macht alle Mit!




Donnerstag, 17. April 2008

140) Wettbewerb: Helft IVY, Lockengelöt zaubern zu lassen

Bild: www.pixelio.de/ zugerli
Manch ein Dachboden beheimatet interessante Schätze...


IVYworld.de habe ich Euch im gestrigen Post gerade als einen Internetauftritt vorgestellt, der den neuen Trend LOHAS aufgreift. Bis zum findet dort ein schöner Wettbewerb statt:
Lassen Sie aus Ihren alten Sachen Neues machen!

Und zwar wurde dazu die Werkstatt Lockengelöt aus Hamburg vorgestellt. Sie machen, kurz gesagt, durch Directrecycling aus Müll Kunst, die dann online gekauft werden kann. Und IVY sucht jetzt das beste Müllstück Ihrer Leser, um es dann bei Lockengelöt umgestalten zu lassen. Einfach bis zum (30. April) 15. Mai (verlängert!) ein Bild vom hoffnungslosesten Dachbodenfund IVY zumailen und abwarten...

Geschenkidee:
Wer selber handwerklich geschickt ist, kann solche Kunststücke auch selber zaubern und verschenken - das bringt Platz im eigenen Heim, spart Ressourcen und macht auch noch Spaß.

Übrigens:
Was Naturtipps schon seit September vergangenen Jahres macht, scheint nun auch bei IVY-World angesagt zu sein, sie nennen es: Die gute Tat für jeden Tag, die "Politik der kleinen Schritte". Nach dem Motto:
"Jeden Tag eine gute Tat, und die Welt wird ein bisschen besser."
Naturtipps nennt es den "täglichen Ökoknoten im Taschentuch" und fordert auf "Macht alle Mit".
Lassen wir uns überraschen, was es bei IVY für Tipps geben wird.
Übrigens:
Im Post "010)" war IVYworld schon einmal Naturtipps-Thema: "IVYworld.de und das CO2-Zertifikat". Damals hat Naturtipps über eine IVY-Aktion ein kleines CO2-Zertifikate über 200 kg CO2 eingehandelt. Gerade soviel, wie ein Computer in einem Jahr bei 1000 Stunden Laufzeit ungefähr braucht... Und so kann ich etwas ruhiger 3 Stunden täglich für Naturtipps surfen - Danke IVY ;-)
Allerdings wäre eine Ressourcenschonung immer noch besser als ein CO2 Ausgleich, aber der Rechner läuft eben, so oder so...


Zitat aus dem Naturtipps-Post 10)
"Und denkt dran - jeder kleine Schritt hilft weiter! Auch wenn es mal einfach darum gehen sollte, Bewußtsein zu schärfen. Und da ist solch ein Zertifikat über 200 kg CO2 für ein Windradprojekt in Indien zusätzlich doch noch mehr!"

Na IVY, da sind wir uns ja einig mit den kleinen Schritten ;-)

Macht alle Mit!

Mittwoch, 16. April 2008

139) LOHAS - der aktuelle Ökotrend?!

Bild: www.pixelio.de/ Gerd Altmann(geralt)
LOHAS - denn wir haben nur eine...

Neulich habe ich bei den Naturtipps-News einen Artikel zu dem Thema LOHAS mit aufgenommen. Es ging um einen Crash.Kurs auf CD-ROM: "In 60 Minuten zum LOHAS-Kenner". Ob Ihr mit diesem Post zu einem Kenner werdet, das weiß ich nicht, aber die heutigen Informationen und Linktipps zu diesem neuen Konsum- und Lebenstrend helfen Euch vielleicht weiter.
Bei Wikipedia gibt es eine erste kurze Ausarbeitung zu diesem neuen Thema. Daraus geht hervor, daß LOHAS ein neudeutscher Marketingbegriff ist. Er steht demnach für „Lifestyle of Health and Sustainability“ und markiert einen neuen Lebensstil- bzw. Konsumententyp. Er orientiert sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit. Man spricht auch von „Neo-Ökos“ einer „Biohème“ oder von „strategischem Konsum“. Dabei will man durch bewusstes Konsumieren z. B. umweltfreundlicher Produkte den Umweltschutz oder ähnliche übergreifenden Ziele fördern...
...Einige Vertreter der traditionellen Umweltbewegung sehen darin den Versuch, dem Konsumismus ein neues, zeitgeisttypisches Mäntelchen umzuhängen.

Der Konkurrent des LOHAS ist der LOVOS, der „Lifestyles of Voluntary Simplicity“ vertritt. Statt wie jener ist er nicht postmodern, sondern postmaterialistisch ausgerichtet und grenzt sich konsequent vom Konsumismus ab. (soweit eine Zusammenfassung des Wikipedia-Textes)


Hier Internetseiten, die den neuen Trend aufgreifen:
- ivyworld.de
- Utopia.de, viele Mitglieder mit eigenen z.T. sehr interessanten Seiten/ Blogs

Weitere LOHAS-Seiten:
- lohas.com (englisch)
- LOHAS Guide
- eco-world, LOHAS - "Lifestyle of Health and Sustainability"
das bedeutet soviel wie Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit

Hier LOHAS-Blogs und Posts zu dem Thema:
- Das LOHAS Blog
- LOHAS Lifestyle
- Die LOHAS kommen!, ein Post bei querdenken.twoday.net, mit dazugehörigem Artikel "Die LOHAS kommen!
Wie eine Bewegung die Konsumwelt verändert
"
- Exklusiver Gratis-Download: LOHAS Bestseller von Karl Gamper, auf dem Blog bei hannestreichl.com

Ein LOHAS-Journal:

- LOHAS Journal

Pressetexte zu dem Thema:

- Nachhaltiger Konsum/ Wunderbare Welt der Lohas (taz.de)
- Die neuen Hedonisten, aus der Trend Kolumne von manager-magazin.de
- Die besten LOHAS Gadgets auf besten.welt.de

Eine interessante Entwicklung im Bereich LOHAS sind die langsam entstehendenZunftviertel! (Naturtipps wird über sie auch noch in einem eigenen Post berichten.)

Im Sozialen Netzwerk Naturtipps findet Ihr bei den Videos unter 139) Videos zum Thema LOHAS. Unter anderem ein Beitrag von der LOHAS Konferenz 2007 in Frankfurt, einer LOHAS Studie, der Utopia.de Opening Party und Biofach+LOHAS

Meines Erachtens können wir uns, ökologisch gesehen, ständigen übermäßigen (Luxus)-Konsum nicht leisten - gleichgültig, ob er nachhaltig oder konventionell produziert wird. Ressourcen werden dabei immer verbraucht...

Fragen an Euch:
Ist LOHAS nur eine auf Konsum ausgerichtete neue Marketingmasche, oder ist es wirklich eine neue Chance für ein weltverträglicheres, nachhaltigeres Leben?
Was ist Eure Meinung zu LOHAS?
Und:
Leben Naturtipps Leser - lebt Ihr - LOHAS, fühlt Ihr Euch wie Neo-Ökos?


Nachtrag am 17. April 2008:
Was Naturtipps schon seit September vergangenen Jahres macht, scheint nun auch bei IVY-World angesagt zu sein: Die gute Tat für jeden Tag. Sie nennen es die "Politik der kleinen Schritte". Nach dem Motto: "Jeden Tag eine gute Tat, und die Welt wird ein bisschen besser." - Naturtipps nennt es den "täglichen Ökoknoten im Taschentuch" und fordert auf "Macht alle Mit".

Lassen wir uns überraschen, was es dort für Tipps geben wird.

138) Tag gegen den Lärm

Bild: www.pixelio.de/ Joujou
Ohren, zu schade zum Volllärmen...







Heute gibt es zum internationalen Tag gegen den Lärm einen Post zum gegenseitigen Vorlesen. Bitte bachtet die Pausen!


















Als Kinder haben wir gerne "Schweigen" gespielt, versucht es doch auch einmal:
Schaut Euch gegenseitig in die Augen, wer als erstes lacht oder redet hat verloren.








Wer mehr darüber erfahren möchte kann die offizielle Seite tag-gegen-laerm.de anklicken.




Ruhepausen im Alltag für alle - Macht alle Mit!

Montag, 14. April 2008

137) Der Traum vom Gartenteich als Biotop

Bild: www.pixelio.de/ Stephan Dietl
Gartenteiche machen Spaß, auch ohne Goldfische


Aktuell zum Frühling hat der NABU ausführliches Informationsmaterial zu Gartenteichen veröffentlicht und jetzt noch einmal darauf hingewiesen:

Wasserparadiese vor der Haustür
Gartenteiche anlegen und bepflanzen

Daraus geht vor allem hervor, daß ein ökologisch sinnvoller Gartenteich mit einheimischen Fischen besetzt werden sollte und kein Goldfisch oder Koiteich sein sollte. Eigentlich leicht verständlich, da sich beide gerne von Insektenlarven und co ernähren und die möchte man in einem ökologischen Teich ja gerade fördern. Ein paar Beispiele gibt es auf der NABUseite...

Wer also Spaß hat am Beobachten der einheimischen Tierwelt und einen ausreichend großen eigenen Garten besitzt, der kann ja mal überlegen, ob ihm das Leben am Gartenteich Freude macht! Besonders für Kinder bietet solch ein Teich eine gute Möglichkeit zum Beobachten der Natur - aber vorsicht mit kleinen Kindern!!! Für sie reicht ja schon eine Pfütze zum Ertrinken...

Übrigens gibt es für ganz große Gärten auch Angebote von Schwimmteichen - also Teichen, in denen auch gebadet werden kann - für Nichtschwimmer mit Schwimmhilfe und unter Beobachtung bitte.
Einen lustigen Bericht mit vielen Bildern über den Bau eines solch großen Teiches in Ungarn findet ihr auf der Seite von fuellbrandt.de:
Irgenwo in Ungarn / Somogy - Unser Gartenteich.

Über private Erfahrungen mit einem Badeteich berichtet auch die Seite gabriele-friedrichs.de, u.a. mit vielen Linktipps zu dem Thema. Nach dem Motto:
"Badeteich oder Schwimmteich - ein Erlebnis - ein Luxus im eigenen Garten !!
Warum nur einen Gartenteich bauen, wenn man darin auch schwimmen könnte ?"

Und da habt Ihr dann auch die beiden Stichwörter zum Googlen:
"Badeteich" und "Schwimmteich"

Im Sozialen Netzwerk Naturtipps gibt es in der Rubrik Videos unter 137) wieder passende Videos zum Thema. Von der Anlage über die Pflege bis hin zur Nutzung und den Bewohnern, z.B. Wasserläufer und zum Eisbaden...

Und ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß beim Anlegen und Genießen des eigenen Gartenteiches :-)

136) BUND Ökotipp: Flohmärkte entlasten die Umwelt

Bild: www.naturtipps.de
Geschenke einmal anders verpackt: Unter der Decke im Hintergrund ein Rad, anderes in "zugelaufenen" Geschenketüten (sie sind viel zu stabil und gut zum Fortwerfen) oder auch Restpapier aus einer Zeitungsdruckerei, bemalt und beklebt. Noch ein paar getrocknete Rosenblütenblätter drüber gestreut, fertig ...

Sohnemann hat Geburtstag - Zeit für ein größeres Fahrrad und dies und das... Zeit, die Flohmarktergebnisse dieses Winters zusammenzutragen. Hier ein Buch dort das Rad und woanders ein Spiel - eingepackt wird alles ohne extra Geschenkpapier, der Naturtipp
032) Suche: Umweltfreundliche Geschenkverpackungen! hilft dabei weiter.
Geschenke, die gut ankommen eben - und doch, second hand Geschenke. Es muß nicht immer alles neu sein, auch nicht zum Geburtstag! Das hat nichts mit Geld zu tun, es ist einfach eine innere Einstellung, die vermittelt wird. Unsere Kinder sind glücklich, wenn sie etwas bekommen - sei es ganz neu oder halt einfach für sie neu. Sie wissen, es ist mit Liebe geschenkt. Und so klapper ich immer mal wieder einen Flohmarkt ab und suche was schönes zur nächsten Feier - denn die kommt bestimmt - und dann gibt es wieder neu und alt gemischt! Und was auch Freude macht, sind selbst gemachte Geschenke. Eigentlich sind sie, mit Liebe gemacht und geschenkt, das wertvollste, was es zu verschenken gibt. Heute morgen wurde unser Geburtstagskind dann mit einem hausgebackenen Kuchen mit Wunderkerze und Kerzen geweckt - und ab ging es ans auspacken :-)

Über Flohmärkte gibt es sogar einen BUND Ökotipp:

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Flohmärkte entlasten die Umwelt


Nicht alles muss immer neu sein. Der BUND rät, preiswerte Alternativen beim Stöbern auf dem Flohmarkt zu entdecken. So wandern Kleidungsstücke, Spielzeug, Geschirr, Möbelstücke oder Bücher nicht in den Müll, sondern wechseln nur den Besitzer. Das trägt dazu bei, den stetig anwachsenden Müllberg zu verringern und entlastet den Geldbeutel. Es besteht auch die Möglichkeit selbst einen Stand anzumieten und so den eigenen Hausrat zu entrümpeln.

Laut BUND kann besonders gut Kinderspielzeug aus Holz auf dem Flohmarkt preisgünstig erstanden werden. Es sollte aus unbehandeltem Holz und mit Naturfarben gestaltet sein. Zudem sollten die Kanten und Ecken abgerundet sein und nicht splittern. Wer Glück hat, findet ausrangierte Puppenhäuser, Holzbausteine oder Holzautos.

Der BUND empfiehlt den Flohmarkt außerdem als Fundgrube für kaputte Kleinteile rund ums Haus. Türklinken, Schlösser, Beschläge oder Armaturen sind meistens im Angebot. Auch ausgefallene Wünsche wie Elektrokabel für alte Toaster oder Waffeleisen, die der Handel nicht mehr vertreibt, können dort gesucht und gefunden werden.

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Übrigens gibt es noch eine tolle Möglichkeit zum Finden und abgeben gebrauchter Dinge - sofern man damit kein Geld verdienen möchte oder ausgeben kann:

Bei Freecycle wird über Yahoo-Groups unnütz gewordene Gegenstände verschenkt/gesucht. Was dem einen (Sperr)Müll, das ist dem anderen Schatz. Hier können über regionale Gruppen Dinge angeboten und gesucht werden. Wohl gemerkt, gratis, der Interessent holt sich die Sache dann selber ab. Eine tolle Idee, die aber gut noch mehr Mitmacher gebrauchen kann. Als Mitglied bekommt man dann, je nach Programmeinstellung, regelmäßig Bescheid über neue Angebote/ Nachfragen.

Bei Kleidung hat Second Hand noch einen großen Vorteil: die Chemie ist raus gewaschen. Ich kaufe aus dem Grunde gerne Second Hand. Außerdem kann ich mir so Kleidung mit guter Qualität leisten. Leider habe ich allerdings noch keinen speziellen Bio-Second-Hand Laden gefunden...

Klar, ich weiß, da gibt es doch was im Nets, diese Online-Auktionen. Bei Kleidung probiere und sehe ich aber halt gerne, was ich später anziehen will. Ansonsten nutze ich auch die gerne, sei es für Bücher, Spielzeug oder auch Möbel.

Weiterverwendung anstatt Wiederverwertung!
Second Hand - Macht alle Mit!

Freitag, 11. April 2008

135) Kaffeebilder oder "Malen mit Naturfarben"



Bild: http://naturtipps.ning.com/ Rolf Reicht
"Erster Frost", Kaffeeaquarell auf recycelter Pressrahmenpappe.

"Jetzt hab ich aber echt den Kaffee auf..."
"Na endlich, dann kann ich ja aus den Resten ein Bild malen! Hey, nicht auswaschen, gib doch bitte mal rüber die Tasse!"
"Ja spinnst Du nun endgültig mit Deinem Umweltkram?"

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Klar spinne ich, aber produktiv am Spinnrad! Darum geht es aber hier nicht.
Rolf Reicht aus dem Sozialen Netzwerk Naturtipps malt aus Kaffeeresten auf alten Papptellern super schöne Kunstwerke. In seinem Blog dort gibt es noch mehr Kaffeeaquarelle zu bestaunen.

Warum ich Euch davon schreibe?
Nun, gestern ging es beim Löwenzahn "134) Der Löwenzahn: bunt und lecker" um Malen mit Naturfarben, und ein Kaffeerest ist doch auch eine Naturfarbe :-)

Übrigens:
Ein gelungenes Bild ist auch eine schöne Geschenkidee! Besonders für Kinder und Jugendliche mit Ihrer Experimentierfreude ist das eine tolle Idee - einfach den Kaffee ein zweites Mal aufgießen mit etwas Wasser und los geht es. Oder einfach Wasser auf dem Kaffeesatz stehen lassen...

Eine kleine Kulturgeschichte der Naturfarben findet Ihr auf farbenundleben.de. Dort findet Ihr auch viele weitere Informationen rund um das Thema Farben. Dort wird zum Beispiel auch die Blumensprache erklärt...

Eine Unterrichtsanleitung zu FARBEN AUS DER NATUR - FARBEN SELBER HERSTELLEN kann als html-Dokument runtergeladen werden aus dem www. Einen Film mit Bildern einer Schulklassenaktion zum Herstellen von Naturfarben gibt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps.

Und auch wenn das Ostereierfärben vorbei ist, hier noch eine lange Liste von Färbepflanzen: Naturfarben auf bio-gaertner.de
Färbepflanzen werden übrigens gerne zum natürlichen Färben von Wolle genutzt.

Und schon landen wir bei dem Thema 071) BUND Ökotipp: Wandfarben ohne giftige Stoffe. Dafür kann man zum Beispiel selber Kaseinfarbe herstellen und diese dann mit Naturfarben färben...

Zum Schluß noch ein paar Tipps aus der Farbenwerkstatt.


So, probiert das Malen von Bildern mit Naturfarben doch selber aus,
Macht alle mit!

Und wenn Ihr ein Bild eines eigenen Kunstwerkes an naturtipps (add) gmail.de schickt, veröffentliche ich es (mit Eurer Genehmigung) gerne hier auf Naturtipps!

Donnerstag, 10. April 2008

134) Der Löwenzahn: bunt und lecker


Bild: www.naturtipps.de, Leuchtendgelbe Löwenzahnwiesen sind ein typisches Frühlingsmotiv.


Noch heute heißt es für viele Kinder: nicht anfassen, der ist giftig!

Aber das ist relativ. Hier der Wikipedia-Eintrag zum Stichwort "Giftpflanze" beim Löwenzahn:

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Nach Angabe der Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn kann es nach Verzehr größerer Mengen Löwenzahns zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen, Brechreiz und Durchfall kommen. In selteneren Fällen können kollaptische Zustände und Herzrhythmusstörungen auftreten. Zudem wurden nach Hautkontakt allergische Reaktionen mit Rötungen und Juckreiz beobachtet.
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Außerdem ist er in normalen Mengen verzehrt gesund, macht allerdings unangenehm braune Flecken in heller Kleidung, nicht nicht unbdingt rauszuwaschen sind - der Löwenzahn!


Jetzt zur Blütezeit zieht er nicht nur die Kinder, sondern auch viele Insekten wieder magisch an. Und wer vor lauter Freude seine Nase zu weit in die Blüten steckt, der hat sich nicht zu unrecht, eine "goldene" Nase verdient. Denn Löwenzahn verteilt seinen Blütenpollen großzügig.

Mit dem Löwenzahn könnt Ihr tolle Dinge machen:

Löwenzahnbilder:
Mit den gelben Blütenblättern hat man auch eine schöne "Naturfarbe" zur Hand. Auf einem Blatt Papier zerdrückt hinterlassen sie eine gelbe Fäche. So können schöne Bilder gemalt werden - zwar von kurzer Dauer, da die Farbe später nachbräunt, aber Kinder haben viel Spaß dabei. Grün gibt es durch zerquetsche Blätter oder Gras und braun von der Erde. Schon sind drei Farben zum Malen parat... und wenn Ihr mir ein solches Bild abfotografiert oder gescannt mailt (naturtipps (add) gmail.com, veröffentliche ich es hier!

Löwenzahnsirup, auch Löwenzahnhonig genannt:
2-3 Handvoll saubere reingelbe Blütenblätter in dreiviertel Liter Wasser 10 Minuten kochen und abfiltern. Dann in die heisse Flüssigkeit 1 kg Zucker und den Saft von einer Zitrone geben. Unter ständigem Umrühren 20 Minuten leicht kochen lassen. Der "Honig" ist perfekt, wenn die Flüssigkeit bernsteinfarben aufschäumt (Achtung: kocht sehr leicht über!) und dickflüssig vom Löffel fliesst. In Marmeladengläser abfüllen.

Oder versucht es mit dem Rezept von webkoch.de
Dort gibt es unter dem Stichwort "Löwenzahn" auch noch 80 weitere Rezepte...


Guten Appetit beim Nachkochen!

Auch medizinisch hat er es in sich - nicht umsonst heißt er bei den Franzosen "piss en lit" - was soviel heißt wie "mach ins Bett"...
Wikipedia verrät da noch vieles mehr.

In Frühjahrstees wird er gerne aufgrund seiner blutreinigenden Wirkung beigemischt. Auch in Salaten schmeckt er gut. Stellt man einen Blumentopf mit Loch über eine Pflanze, wachsen die Blätter durch Sonnenmangel hell nach und können als Chicorree-Ersatz genutzt werden.
Aber Achtung, wie der französiche Spitzname schon verrät - nicht abends genießen :-)

Auf der Seite oberlin-kindergarten.de gibt es eine schöne Stoffsammlung zum Thema "Löwenzahn" für Kinder. Da gibt es ein Löwenzahnmärchen, Löwenzahngedichte, Löwenzahnrezepte, ein Löwenzahnausmalbild (vielleicht mal mit Löwenzahnfarben ausmalen) und sogar einen "Löwenzahnbrunnen"...

...oder bastelt eine Löwenzahnwasserleitung

...oder macht Euch eine Löwenzahnkette - das gibt allerdings sicher braune Hände.

...oder mischt Löwenzahnblütenblätter beim Papierschöpfen dazu. Im Post "036) Papierschöpfen - erlebtes Recycling" gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen.

Und noch etwas zum Schluß:
Löwenzahn wächst besonders gerne auf Stickstoffreichen, also gut gedüngten, Wiesen. Meidet beim Sammeln deshalb die ganz gelben "Löwenzahnwiesen". Sie sind sehr wahrscheinlich seht stark gedüngt...
Und wer Löwenzahn an seine vierbeinigen Lieblinge verfüttert, sollte ebenfalls achten, wo er erntet! Auch Straßenränder sind aufgrund der starken Schmutzbelastung eher ungeeignet. Wegränder nur zum Ernten nutzen, wenn es nicht zu viele Hunde dort gibt. Ansonsten schmeckt es Meerschweinchen (siehe Video) ebenso gut wie Kaninchen, Schafen, Pferden und co.


Am Besten, ihr laßt ihm im Garten seinen Lebensraum, dann wißt Ihr bei der Ernte auch, wie er gewachsen ist :-)

Übrigens:
Löwenzahn steckt voller Lebensenergie und wächst sogar durch Asphalt - wie schon das Intro-Video der beliebten gleichnamigen Fernsehserie "Löwenzahn" zeigt. Na und dann möchte ich Euch natürlich auch den Tricktrailer zu 25 Jahre "Löwenzahn" nicht vorenthalten. Ihn findet Ihr ebenfalls im Sozialen Netzwerk Naturtipps.

Und wer Spaß an der Natur hat, Freunde sucht oder auch zum Tier-, Natur- oder Umweltschutz schreiben oder bloggen möchte, der kann sich gerne im Sozialen Netzwerk Naturtipps anmelden und mitmachen!

Mittwoch, 9. April 2008

133) Stromspar-Meisterschaft und Stromwechsel auf echten Ökostrom - jetzt


Bild: www.utopia.de - Ökostrom jetzt!

Stromspar-Meisterschaft 2008: Auf die Plätze – fertig – sparen!

Mit der Olympiade scheint es ja dieses Jahr nicht so gut zu laufen, aber wie wär es mit der ganz eigenen Teilnahme an der Stromsparmeisterschaft. Die Anmeldefrist hat zwar schon begonnen, läuft aber noch bis zum 20. April und dann heißt es sparen,sparen, sparen. Aber was spricht schließlich dagegen, außer dem inneren ...hund?

Ach ja - Worum es bei dem Wettbewerb genau geht?

Der Bund der Energieverbraucher sucht Haushalte, die in den nächsten Monaten alles geben, um möglichst viel Strom zu sparen.
Ihr könnt wählen, ob Ihr einen Monat oder ein ganzes Jahr mitmachen möchtet.
Es gibt auch einen Blog zu der Aktion, in dem Teilnehmer dann regelmäßig über Erfahrungen und Erlebnisse berichten können: Stromspar-Meisterschaft 2008


Und wer auf echten Ökostrom wechseln will, der kann gleich bei der Riesenwechselaktion auf Utopia.de mitmachen. Dort besteht der Ehrgeiz, im Rahmen eines Wettbewerbes 10.000!!! Menschen innerhalb eines knappen Monats zum Wechsel zu echtem Ökostrom zu veranlassen. Dafür werden 4 Ökostromanbieter mit Extra-Utopia Angeboten vorgestellt.
Utopia.de selber hat dazu folgenden Pressetext rausgebracht:

----------------------------------
„Ökostrom Jetzt!“ – Deutschlands größte Wechselaktion zu sauberem Strom
mit www.utopia.de!


"Allen Unkenrufen zum Trotz brennt die Glühbirne mit Ökostrom nicht weniger hell. Im Gegenteil: Ein Wechsel sorgt sogar für Aufhellung, nämlich der des eigenen Gewissens.“ Christoph Maria Herbst ist nur einer von vielen Prominenten, denen klar geworden ist, dass es zu Ökostrom keine Alternative gibt. Deshalb will utopia.de ab sofort bis Anfang Mai noch mindestens 10.000 weiteren Menschen das Gewissen erleichtern. Es gibt tausend gute Gründe
für Ökostrom, aber nur einen richtigen Zeitpunkt: Jetzt! Auf www.utopia.de

München – Vom 9. April bis zum 5. Mai 2008 wird die Online Community utopia.de gemeinsam mit Prominenten wie Sandra Maischberger oder Daniel Brühl sowie (einem animierten) Wolfgang Clement über die Vor- und (vermeintlichen) Nachteile von Ökostrom aufklären. Ziel: im Aktionszeitraum sollen insgesamt 10.000 Menschen zu einem der vier „echten“ Ökostromanbieter wechseln. Utopia hat extra für alle Entscheidungsfreudigen mit der Lichtblick GmbH & Co.KG, Greenpeace Energy eG, Naturstrom AG und EWS Schönau die derzeit attraktivsten Ökostrom-Start-Pakete am Markt ausgehandelt. Diese können kinderleicht mit einem Klick auf den „Ökostrom Jetzt!“ Button abgerufen werden.

Wer sich auf utopia.de als Utopist registriert und kräftig Wechselwillige wirbt, kann außerdem attraktive Preise gewinnen. Die 20 erfolgreichsten Ökostrom-Werber werden mit Gutscheinen der Utopia-Partner Hess Natur und Basic AG belohnt. Unter allen Teilnehmern der Empfehlungsaktion wird außerdem eine Wertschrift für eine nachhaltige Geldanlage in Höhe von 5.000 Euro verlost. Diese wurde durch die Unterstützung der Swisscanto Fondsleitung AG ermöglicht.

Die Aktion macht deutlich: Es gibt keine Alternative zu Ökostrom – wer nicht länger bereit ist, umwelt- und gesundheitsschädigende Kraftwerke zu unterstützen, muss wechseln. Jetzt. Auch wenn Herr Clement das eventuell etwas anders sieht.

Warum „Ökostrom Jetzt!“?
Am 26.4.2008 ist der „Tag der erneuerbaren Energien“. Damit ist der April 2008 der perfekte Monat, um ein Zeichen zu setzen.

Nur die vier Anbieter, die ausschließlich regenerative Energie einspeisen, in den Bau von Neuanlagen für diese Energie investieren und nicht mit der Atomindustrie verbunden sind, kommen für die Aktion als „echte“ Ökostromanbieter in Frage.

Der Wechsel zu Ökostrom ist der effektivste Beitrag, den jeder Einzelne zum Klimaschutz leisten kann. Eine vierköpfige Familie spart beim Wechsel zu Ökostrom pro Jahr ca. 2 Tonnen CO2 ein.

Je mehr Menschen jetzt und heute zu echtem Ökostrom wechseln, desto mehr wird in die Entwicklung regenerativer Energie investiert und desto schneller wird Deutschland von fossilen Brennstoffen und Atomenergie unabhängig.


Über Utopia
Das Webportal utopia.de startete am 8. November 2007 mit dem Ziel, Verbrauchern beim Kauf von nachhaltigen Produkten Orientierung zu bieten und Impulse gegenüber Handel und Industrie zu setzen. Utopia wird von einem Netzwerk anerkannter Experten unterstützt, zu dem das Freiburger Öko-Institut, das Wuppertal Institut, Climate Partner, Rain Forest Action Network und diverse Stiftungen und Umweltorganisationen gehören.
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Naturtipps hat bereits in den Posts
053) Grüner Strom Label
029) BUND Ökotipp: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom
über das Thema Ökostrom berichtet.

Und wer noch nicht aktiv geworden ist: Macht alle Mit!

Dienstag, 8. April 2008

132) Bier zum Schutz des Regenwaldes und Biobier


Bildquelle: © WWF
Wenn sich Waldelefanten und Flachlandgorilla über Biertrinker freuen...


"Wenn schon Bier, dann sinnvolles!", sprach der Gorilla.
"Sinnvolles Bier?", fragte irritiert der Elefant.
"Na klar, es gibt ein Bier, da gibt es für jeden Kasten Bier 1 Quadratmeter geschützten Urwald mehr...", meinte da Gorilla
" -?- ", nur irritierte Blicke gab es vom Elefanten und der Gorilla antwortete: "Na dann les doch einfach mal hier bei dem aktuellen WWF-Artikel weiter!"

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Das Krombacher Regenwald-Projekt 2008

Neue Aktion für das WWF-Projekt in Dzanga-Sangha

Anfang April startet die nunmehr fünfte Krombacher Regenwaldkampagne. Bis Ende Juni wird wieder aus dem Erlös jedes verkauften Kastens Krombacher Pils, Weizen, Radler und Alkoholfrei eine Spende in die Regenwaldstiftung des WWF fließen. Sie sorgt für den Schutz vor Wilderei und illegalen Holzeinschlag, die Ausbildung und Ausrüstung der Parkranger sowie den Aufbau einer ökologischen Forstwirtschaft im zentralafrikanischen Regenwald von Dzanga-Sangha. Bislang kamen auf diese Weise rund 3,5 Millionen Euro zusammen.

Der Regenwald im Kongo-Becken

Im afrikanischen Kongo-Becken wachsen nach Amazonien die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Erde. Sie beheimaten über 400 Säugetierarten, mehr als 1.000 Vogelspezies und wahrscheinlich über 10.000 Pflanzenarten. Die Wälder des Kongo-Beckens bilden die Lebensgrundlage für Millionen von Menschen und tragen als Kohlendioxid-Speicher zur Stabilisierung des Weltklimas bei.

Unsere Erfolge

Schon seit mehreren Jahrzehnten ist der WWF um den Erhalt dieser Ökoregion bemüht. Ein großer Erfolg gelang 2005: Damals unterzeichneten erstmals die Regierungschefs zehn zentralafrikanischer Staaten einen gemeinsamen Naturschutzvertrag, der die Zukunft des zweitgrößten Regenwaldgebietes der Erde sichern soll.

Durch Aufbau eines Schutzgebietsnetzes, Förderung nachhaltiger Waldnutzung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Wilderern. Über 4,5 Millionen Hektar neue Waldschutzgebiete wurden bereits eingerichtet worden.

Darüber hinaus ist mit WWF-Hilfe das trinationale Sangha-Schutzgebiet (TNS) geschaffen worden, an dem die Staaten Kamerun, Zentralafrikanische Republik und die Republik Kongo beteiligt sind.

Die Regenwaldstiftung

Um die Finanzierung des Naturschutzmanagements in dieser Region dauerhaft zu sichern, wurde der TNS Trust Fund gegründet. Die Initiative dafür ging von der Brauerei Krombacher aus. Rund 3,2 Millionen Euro flossen bisher in die gemeinsam mit dem WWF gegründete Regenwaldstiftung, die Grundlage des Trust Funds.

Das hat die Regierungen Deutschlands und Frankreichs motiviert, ihrerseits mehrere Millionen Euro für den gemeinsamen Trust Fund bereitzustellen.

Der gesamte Kapitalgrundstock in Form des Trust Funds soll die laufenden Betriebskosten des trinationalen Schutzgebiets finanzieren. Dazu gehören der Einsatz von Antiwildererbrigaden und der Ausbau des naturnahen Tourismusprogramms. Auf diese Weise kann die einzigartige biologische Vielfalt der Region dauerhaft erhalten werden.

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O.k. - ich lese den Kindern wohl zur Zeit zu viele Tiermärchen und -fabeln vor. Trotzdem, die Kisten-Aktion ist doch eine sinnvolle Idee. Aber fangt jetzt nicht an zu saufen, nur um den Urwald zu schützen... Schade nur, daß es kein Biobier ist!

(Nachtrag am 20. Mai 2008:
Interessante Diskussion zu dieser Aktion bei Utopia)


Tja, so kommt Bier in die Naturtipps. Und wenn Ihr noch andere Brauereien mit so tollen Umweltideen weiß, dann laßt uns teilhaben - ich probiere auch gerne andere Sorten.

Wie war das, es gibt sogar richtige Biobiere? Ja, hier mehr Informationen:

- z.B. von Bioland auf Biobier.com:

Bioland® Pilsner
Bioland® Woiza
Bioland®
Schwarzes Schäfle
Öko-Vollmondbier

- Lammsbräu
- Waldecker Bio Landbier
- Flensburger Bio-Bier, oder direkt zu flens.de
- Biobier-Brauereien (Stand September 2006 aus der Adressenliste regionaler Biobauern,Gärtnereien,Naturkostläden,Bäckereien etc. vom Bund Naturschutz in Bayern e.V.):
* Landshuter Brauhaus, Pulverturmstr.6, 84028 Landshut, Tel.0871/923940 u. 9239428 (Biobier „Kollers Klassik “, naturtrüb, hell)
* Brauerei Kammhuber-Hartinger, Stierberg 12, 84419 Obertaufkirchen, Tel.08082/1851 (verschiedene Biobiersorten, erhältlich auch im Getränkemarkt Obermeier Münchsdorf und Ostermeier Vilsbiburg)
* Riedenburger Brauhaus, Hammerweg 5, 93339 Riedenburg, Tel.09442/644 (verschiedene Biobiersorten)
* Abtei Plankstetten, Klosterhof 1, 92334 Berching, Tel.08462/2060 (verschiedene Biobiersorten)
* Neumarkter Lammsbräu, Amberger Str.1 , 92318 Neumarkt/Opf., Tel.09181/40427 (verschiedene Biobiersorten)

Und bei der Zeitung Schrot&Korn gibt es einen interessanten Artikel zu Biobier: Warenkunde: Bio-Bier



Geschenkidee:
Bringt doch zur nächsten Fete einfach mal Biobier mit zum Testen! Oder auch als Geschenk für einen Bierfreund... Und wenn kein Biobier, dann versucht es mit Krombacher... Aber verschont die Alkoholiker mit solchen Geschenkideen!!!

Jetzt habt Ihr die Qual der Wahl :-) Prost!
Und wer noch andere Biobiersorten weiß, bitte im Kommentar ergänzen.

Montag, 7. April 2008

131) Expo der Vielfalt

Ein toller Veranstaltungstipp für den Mai habe ich bei dbu.de gelesen:

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DBU lädt ein nach Bonn zur „Expo der Vielfalt“

Über 180 Aussteller aus In- und Ausland zeigen ihr Naturschutzengagement vom 27.-30. Mai parallel zur UN-Konferenz
Eisvogel
Der bunt schillernde Eisvogel benötigt saubere Bäche für seine Nahrungssuche. Deshalb ist seine Anwesenheit ein Indiz für gesunde Gewässer. In industrialisierten, dicht bevölkerten Regionen kommt er nur noch selten vor. Um die Artenvielfalt der Natur zu erhalten, beraten sich Wissenschaftler und Politiker aus aller Welt im Mai in Bonn.

Bonn/Osnabrück. 5.000 Delegierte aus 190 Staaten werden vom 12. bis 30. Mai in Bonn zur weltweit größten Naturschutzkonferenz erwartet, um über den Schutz der biologischen Vielfalt zu beraten. Parallel zur Konferenz der Vereinten Nationen (UN) organisiert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vom 27. bis 30. Mai eine „Expo der Vielfalt“ auf dem Robert-Schuman-Platz. Über 180 Aussteller aus fünf Kontinenten bieten nicht nur Fachleuten ein interessantes Programm: Neben vielfältigen Ständen werden zwei DBU-Ausstellungen gezeigt, die Kindern und Erwachsenen Natur nahe bringen. Besucher können mit Experten über verbotene Urlaubsmitbringsel, „Grüne Jobs“, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft oder Umweltbildung diskutieren. Und auch Kulturliebhaber kommen mit dem Tanztheaterstück „Go4BioDiv“ oder dem Musical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“ auf ihre Kosten. Jeder Tag klingt aus mit Konzerten von regionalen Bands und Chören.

Zeltstadt
Zu einer Zeltstadt wird der Bonner Robert-Schuman-Platz während der "Expo der Vielfalt" vom 27. bis 30. Mai 2008 - wie 2007 der Garten von Schloss Bellevue während der "Woche der Umwelt" in Berlin.
Bionik-Ausstellung
Die DBU-Ausstellungen "FasziNatur" und "Inspiration Natur" können vom 12.-30. Mai in Bonn kostenlos besucht werden.
70 Programmpunkte auf der Expo der Vielfalt

Organisiert werden die etwa 70 Programmpunkte von der DBU und von verschiedenen Bundesministerien wie dem Umweltministerium, dem Forschungsministerium oder dem Landwirtschaftsministerium. Auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) oder der Deutschlandfunk (DLF) gestalten einzelne Vorträge und Diskussionsrunden.

Zeltstadt mit über 180 Messeständen - interaktive Austellungen mit Führungen

Mehr als 180 Messestände bilden die Zeltstadt, in der national und international namhaften Unternehmen, Verbände, Forschungs- und Bildungseinrichtungen ihre Naturschutzprojekte präsentieren: Zum Beispiel stellt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mit Sitz in Nairobi seine Arbeit vor, ebenso wie das Atlantische Regenwaldprojekt Netzwerk (RMA) aus Brasilien. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zeigt, wie sie die Erde aus dem Weltraum beobachtet und so zu ihrem Schutz beiträgt. Greenpeace, der World Wide Fund for Nature (WWF), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sind vor Ort. Die DBU-eigenen interaktiven Ausstellungen „FasziNatur – Natur entdecken“ und „Inspiration Natur – Patentwerkstatt Bionik“ können zwischen dem 12. und 30. Mai besucht werden. Für Schüler, Studenten und andere Gruppen bietet die DBU kostenlose Führungen an, für die eine telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 0541/9633921 notwendig ist.
Zuhörer
Ohren spitzen lohnt sich: Die Diskussionsrunden und Fachvorträge zu Naturschutzthemen sind hochkarätig besetzt. Zusätzlich gibt es auf der "Expo der Vielfalt" Konzerte und Tanztheater.
Prominente Redner auf den Bühnen

Um die große Bedeutung der Artenvielfalt auf unsere Natur, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, sind die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen hochkarätig besetzt: Zu den Gästen gehören unter anderem Sigmar Gabriel (Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Dr. Johannes Merck (Direktor für Corporate Social Responsibility der Otto Group, Geschäftsführer der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz sowie Mitglied des NABU-Präsidiums) oder Prof. Dr. Antonia Kesel (Vorsitzende der Biotechnologie im Verein Deutscher Ingenieure – VDI sowie Leiterin des Internationalen Studiengangs Bionik an der Hochschule Bremen und des Bionik-Innovations-Centrums).

Weitere Informationen zu den kostenlosen und frei zugänglichen Veranstaltungen der Expo der Vielfalt“ unter www.plaza-der-vielfalt.de.
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Wer also zu der Zeit in Bonn ist oder die Stadt schon immer mal besuchen wollte - es lohnt sich bestimmt ein Besuch!

130) Reines Brot zum Weltgesundheitstag


Bild: www.pixelio.de/ Christine Schmidt
Jeden Tag eine gesunde Brotmahlzeit...

Jeden Tag beißen wir herzhaft rein, die meisten sogar mehrmals am Tag - das Brot! Das Angebot in Deutschland ist groß, man kann sagen riesengroß. Aber was da zum Teil reingemischt wird, um ein kostengünstiges und doch gutaussehendes Brot herzustellen, verdirbt manchesmal den Appetit...
So weist er Artikel "Ehrensache - zum Anbeißen" von ratgeberzentralde.de

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Ehrensache - zum Anbeißen

Für manche Bäcker ist Brot mehr als eine Profitquelle


(rgz). Als Gott Adam und Eva vor die Türen des Paradieses setzte, fluchte er: "Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen." Wer hätte gedacht, dass jenes Verdikt im 21. Jahrhundert todernst zu nehmen ist. Denn die Zutaten so manchen braunen, brotähnlichen Nahrungsmittels können einem schon den Schweiß auf die Stirn treiben.

Damit´s wie Sauerteig schmeckt

Neben Mehl finden sich darin auch Backhilfsmittel, damit die Teige der Fertigmischungen auf allen Maschinen und in allen Öfen funktionieren: Cysteinhydrochlorid zum Beispiel für gut formbare Teige, saures Natriumaluminiumphosphat, damit das Mehl nicht verklumpt, oder Essigsäure, um den natürlichen Sauerteiggeschmack nachzuahmen. Den Kunden würde es grauen vor solchen Mischungen, aber die Zutaten in losen Backwaren müssen nicht deklariert werden. Doch noch immer gibt es kleine Handwerksbetriebe, für die reines Brot Ehrensache ist. Neben ihnen engagieren sich vor allem die 600 Biobäcker in Deutschland für traditionelles Backen. Ihnen geht es darum, ein sauberes Brot aus frisch gemahlenem Getreide zu backen, das auch die wertvollen Inhaltsstoffe aus Keimling und Randschichten des Korns enthält. Schimmelverhütungsmittel, künstliche Aromen und künstliche Triebmittel sind tabu.

Wie aus Brot ein Getränk wurde

Einen Schritt weiter geht der Bäckermeister Kanne. Er knüpft an alte Volkstraditionen an, aber auch an Versuche des Chemikers Friedrich Hoffmann, der im 18. Jahrhundert für die Herstellung seiner "Hoffmanns Tropfen" überwiegend Pumpernickel verwendete. Kanne experimentierte über 20 Jahre mit dem Vergären von Brotgetreiden, bis er 1981 ein probiotisches Getränk unter dem Namen Brottrunk erstmals verkaufte (www.brottrunk.de). Dessen vielfältige, gesundheitsfördernde beziehungsweise diätetische Wirkungen sind bekannt, auch wenn Kanne selbst aus rechtlichen Gründen nicht darauf hinweisen darf. Die wichtigste nachweisbar gesundheitsfördernde beziehungsweise diätetische Wirkung von Brottrunk beruht auf seinem sanierenden Einfluss auf die menschliche Darmflora.

Was ist eigentlich Biobrot?

Biobrot wird aus Biomehl gebacken. Das dafür nötige Biogetreide kommt von Biohöfen, die im Einklang mit der Natur wirtschaften und im Getreideanbau keine leicht löslichen mineralischen oder synthetischen Düngemittel verwenden sowie keine vorbeugenden Pflanzenschutzmittel einsetzen. Bevorzugt werden Biobrote aus Vollkornmehlen gebacken, da nur das volle Korn alle Nähr- und Ballaststoffe enthält und optimal sättigt. Vollkornbrot ist aber nicht unbedingt mit Biobrot identisch. Auch Brote aus konventionell angebautem Getreide können Vollkornbrote sein.
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Brot kann mehr als nur ernähren, Brot kann z.B. durch Ballaststoffe den Darm fit halten. Dazu gibt es im Post 065) Vollkornbrot selber im Ofen backen ein Rezept, daß nicht nur gesund sondern auch kindermäßig lecker ist.
Zum Brottrunk habe ich selber keine Erfahrungen, aber da könnt Ihr ja Eure Erfahrungen im Kommentar mitteilen. Ich halte mich solange an meinem Vollkornbrot - solange stimmt es mit der Verdauung und die Familie scheint weniger Magen-Darm-Probleme zu haben, wie mir diesen Winter wieder aufgefallen ist :-)

Und was es nun dem Weltgesundheitstag auf sich hat, erfahrt Ihr ausführlich auf weltgesundheitstag.de.
Zitat von der Seite:

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...Der Weltgesundheitstag wird Jahr für Jahr auf der ganzen Welt am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Sie legt jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz für den Weltgesundheitstag fest. Ziel ist es dabei, dieses aus der Sicht der WHO vorrangige Gesundheitsproblem ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken...
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Und da es sich gesund leichter umweltfreundlich lebt, erinnert Naturtipps auch an dieses Datum.

Und wo gibt es Biobrot? Nun, z.B. in Bioläden. Eine ganze Auswahl davon findet Ihr u.a. über eine Suchmaske mit Deutschlandkarte auf allos.de.

Biolieferdienste finde ihr z. B. über eine entsprechende Suche bei:
- gastro-time.de. Die Suchergebnisse findet Ihr unter dem Link.
- Bioverzeichnis.de
- naturkostaktiv.de, Postleitzahlensuche
- einen Bioeinkaufsführer für den Bereich Bayern gibt es unter oekolandbau.de
- oekologisch-essen.de

- interessant für Kindereinrichtungen: Bio für Kinder

Samstag, 5. April 2008

129) Gartenmöbel als Klimakiller


Sie sehen gut aus, sie wirken natürlich und sie sind bequem - Gartenmöbel aus Holz. Aber Achtung: Nicht jedes Holmöbel ist auch umweltverträglich hergestellt worden. Viele Gartenmöbel aus Tropenholz sind auch im Deutschen Verkauf aus illegalen Urwaldeinschlägen!
Deshalb fordert Greenpeace in einer aktuellen Aktion:
Wenn Gartenmöbel, dann aus FSC-Holz!

Hier der dazu auf der Greenpeaceseite erschienene Artikel:

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Konfisziert: Klimakiller Gartenmöbel
Greenpeace-Aktivisten entdecken Gartenmöbel aus Urwaldzerstörung

Es ist Sonnabendvormittag. Im Holzmarkt Ziller, einem Vertragshändler der Hagebau-Gruppe, ist heute nicht nur die gewohnte Kundschaft unterwegs. Bei den Gartenmöbeln tut sich etwas: Greenpeace-Aktivist/innen haben dort Möbel aus Teak, Akazie und Shorea (Meranti oder Bangkirai) gefunden – alles Tropenhölzer, die größtenteils aus Raubbau am Urwald stammen. Aus Protest gegen die Urwald- und Klimazerstörung kennzeichnen die Aktivisten die Möbel als konfisziert.


  • "Konfisziert!" Greenpeace-Aktivist/innen haben im Baumarkt Ziller Gartenmöbel aus Tropenholz gefunden und gekennzeichnet. Das Holz stammt aus Urwaldzerstörung.
  • Bildergalerie starten
  • Mit Gartenmöbeln aus Tropenholz ohne FSC-Siegel täuschen die Baumärkte ihre Kunden. Diese kaufen die Möbel, ohne zu wissen, dass sie damit den Klimawandel und das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten beschleunigen, sagt Corinna Hölzel, Urwaldexpertin von Greenpeace. Die letzten Urwälder sind unsere globale Klimaanlage und beheimaten bedrohte Arten wie den indonesischen Orang-Utan.

    Plantagenholz ist leider in der Regel nicht besser als Holz aus direktem Einschlag. Für die Monokulturen – darunter auch Eukalyptuspflanzungen - wird im großen Stil Urwald zerstört. Abholzung und Brandrodung verursachen bereits ein Fünftel der globalen Treibhausgasemissionen. Greenpeace fordert deshalb den deutschen Holzhandel auf, nur noch zertifizierte Produkte aus ökologischer Forstwirtschaft anzubieten.

    In Deutschland erhältliche Gartenmöbel aus Holz stammen vor allem aus Vietnam und Indonesien. Im vergangenen Jahr importierte Deutschland Holzmöbel im Wert von 90 Millionen Euro aus Vietnam, im Wert von 65 Millionen Euro aus Indonesien und für 29 Millionen Euro aus Brasilien. Durch die Zerstörung der Urwälder ist Indonesien nach den USA und China bereits der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen. Brasilien kommt auf Platz vier.


  • Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen im Baumarkt Ziller Gartenmöbel aus nicht FSC-zertifiziertem Tropenholz.
  • Bildergalerie starten
  • Es gibt Alternativen zu den Möbeln aus Raubbau: Gartenmöbel von gleicher Qualität gibt es auch aus regionalen Hölzern wie Robinie oder aus ökologischer Forstwirtschaft. Die von allen großen Umweltverbänden anerkannte Organisation Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert weltweit ökologisch verträgliche und sozial gerechte Waldwirtschaft. Große Baumärkte wie Hornbach haben nach Auseinandersetzungen mit Greenpeace Produkte aus Urwaldzerstörung aus ihrem Programm genommen und bieten dafür jetzt FSC-Hölzer an.

    Im Mai 2008 richtet die deutsche Bundesregierung den Urwaldgipfel der Vereinten Nationen (Convention on Biological Diversity, CBD) in Bonn aus. Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, im Vorfeld ihre Hausaufgaben zu machen. Sie muss sich jetzt für ein Urwaldschutzgesetz auf europäischer Ebene einsetzen und die Finanzierung von weltweiten Urwaldschutzgebieten vorantreiben.

    Unser Einkaufsratgeber Holz & Wald hilft Ihnen, wenn Sie beim nächsten Möbelkauf für Balkon oder Garten selber zum Urwald- und Klimaschutz beitragen wollen. Sie können den Ratgeber direkt von unserer Seite herunterladen oder kostenlos bestellen: Telefon 040-306180. Und wir freuen uns, wenn Sie sich bei der Gelegenheit auch an unserer öffentlichen Recherche Urwaldholz am deutschen Markt beteiligen.

    Publikationen zum Thema ---------------------------------------------

    Also, laßt bitte die Finger von Extra-billig-Sonderangeboten zu Holzgartenmöbeln - es sei denn, sie sind eindeutig aus FSC-Zertifiziertem Holz, am Besten aus einheimischen Hölzern.

    Und meldet es Greenpeace über die Recherche Urwaldholz am deutschen Markt, wenn Euch nicht zertifierte Tropenhölzer über den Weg laufen...

    Keine gerodeten Urwälder auf unseren Terassen!
    Macht alle Mit!

    Übrigens:
    Naturtipps hat bereits über das Problem der übermäßigen Holzprodukte aus den Urwäldern berichtet, denn nicht nur für Gartenmöbel wird Holz verwendet:
    116) Internationaler Tag des Waldes
    098) Klimakiller Papier
    062) BUND Ökotipp: Bodenbeläge ohne Schadstoffe

    Keine gerodeten Urwälder auf unseren Terassen!
    Macht alle Mit!

    Freitag, 4. April 2008

    128) Vogelführungen für Frühaufsteher

    Bild: www.pixelio.de/ Peashooter
    Wer den Gesang unserer Vögel kennt, erlebt Spaziergänge gleich viel bunter.


    ...und für Langschläfer. Denn jeder sollte sie einmal mitgemacht haben - die vogelkundlichen Exkursionen, die besonders jetzt im Frühling zahlreich angeboten werden. Denn wer einmal die zahlreichen Vogelstimmen erklärt und benannt bekam, der geht gleich mit einem ganz anderen Gefühl spazieren.

    Plötzlich singt da nicht mehr "ein Vogel", sondern dort im Park singt der Zilp-Zalp und hör, hier gibt es ja auch den winzigen Zaunkönig. Und dort ruft ein Gimpel mit seinem leuchtendroten Bauch das Weibchen...
    Und mit einem Mal spürt der Langschläfer das Bedürfnis, wieder einmal früh aufzustehen und mitzugehen - zu einer Vogelkundlichen Wanderung durch die Morgenwelt. Lieber Langschläfer, Du kannst Dich nicht aufraffen - der NABU bietet sogar extra Nachmittags- und Abentouren an!

    Ganz aktuell dazu hat jetzt der NABU im Newsletter auf seine zahlreichen NABU-Vogelstimmenwanderungen hingewiesen und einen Artikel auf seiner Internetseite veröffentlicht:

    Nix für Morgenmuffel
    Machen Sie mit bei einer NABU-Vogelstimmenwanderung

    Goldammer auf Zaun - frei
    Viele NABU-Gruppen bieten Vogelexkursionen an, auf denen man von erfahrenen Vogelkundlern etwas über die Merkmale der Vogelarten lernen kann. Einige ehrenamtliche Vogelexperten sind wahre "Freaks", die sich ungeheuer für den Vogelschutz einsetzen und über ein enormes Fachwissen verfügen. Da springt bei vielen Exkursionsteilnehmern der Funken über.

    Viele Exkursionen sind allerdings nichts für Morgenmuffel, denn sie beginnen kurz vor Sonnenaufgang. Einige NABU-Gruppen bieten deshalb aber auch Führungen am Vormittag oder gegen Abend an. Bei einer Vogelstimmenwanderung können Sie unter fachkundiger Hilfe Vogelstimmen kennen lernen. Wo diese Wanderungen stattfinden, können sie über zwei Wege erfahren. Suchen Sie sich einen passenden Termin in der bundesweiten Termindatenbank. Allerdings sind noch nicht alle Termine in der Datenbank erfasst. Deshalb fragen Sie doch einfach mal bei einer NABU-Gruppe nach.

    Übersicht von NABU-Vogelführungen 2008 (geordnet nach Postleitzahlen)


    Adressen der nächstgelegenen NABU-Gruppe finden

    Testen Sie Ihr Wissen beim NABU-Vogelstimmenquiz

    Die häufigsten 40 Gartenvögel

    Machen Sie mit bei der großen NABU-Aktion Stunde der Gartenvögel

    Mehr zum Thema Vogelschutz und Ornithologie

    Aber auch viele andere Vereine, Lehranstalten, Gruppen usw. bieten Wanderungen rund um die Vögel an. Im Folgenden sind einige Beispiele aufgelistet. Wer für seine Region weitere Termine sucht, muß nur ein wenig googlen oder in der Tageszeitung nachlesen:
    - Aktion Frühlingsspaziergänge in NRW von der NUA (Natur- und Umweltschutz Akademie NRW
    - LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) - Vogelkundliche Führungen regional suchen in der Termindatenbank
    - Amrum.de - Veranstaltungskalender, u.a. mit Vogelkundlichen Wanderungen
    - treffpunktwald.de - z.B. Stichwort "vogelkundliche Wanderung" oder "vogelkundliche Führung" in der Suchmaske eingeben, bundesweite Ergebnisse
    - Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - In der Suchmaske auf der Seite "Veranstaltungen" "Vogelkundliche" eingeben
    - Arbeitskreis für Vogelkunde und Vogelschutz e.V. - aktiv im Schwabenland
    - Vogelkundliche Beobachtungsstation Untermain e.V.
    - berlin.de - in der Suchmaske bei "Veranstaltungen" das Stichwort "vogelkundliche" eingeben
    - Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW - bei der Schnellsuche/ den Suchkriterien Stichwort "vogelkundliche" eingeben

    Dies ist nur eine Auswahl der Möglichkeiten, solche Führungen im Netz zu finden. Passende Suchwörter sind am einfachsten "vogelkundliche" oder "ornithologische".

    Übrigens:
    Solche Führungen sind eine tolle Möglichkeit, Kindern/ Jugendlichen die Natur näher zu bringen - solange sie freiwillig mitmachen möchten. Ab ca. 13 Jahren haben meine Eltern mit uns solche Führungen mitgemacht. Ganz toll war dann das kleine Fernglas, welches ich zum Gebutstag zur Vogelbeobachtung geschenkt bekam - und ich lausche noch heute gerne dem Gesang der Vögel und stelle mir dann vor, wer dort versteckt im Laub sitzt!

    Und wer die Stimmen zuhaus nocheinmal nachhören möchte, kann sich zum Beispiel eine Vogelstimmen-CD kaufen, oder einfach in der Datenbank von Vogelstimmen.de nachforschen. Oder googelt selber unter dem Stichwort "Vogelstimmen", dort kommen viele, z.T. liebevoll gestaltete Seiten zum Thema Vögel und Vogelstimmen! Dort findet Ihr dann auch viele schöne Vogelbilder.
    Hier eine kleine Auswahl:
    - http://www.vogelstimmen-wehr.de/
    - http://www.vogelsuche.de/
    - Wer singt denn da - 10 Vogelstimmen mit Bild sowie ein kleines Ratespiel vom WDR
    - 12 bekannte Vogelstimmen in Bild und Ton

    Wer die Vögel dann genau kennen gelernt hat, der kann mitmachen bei der "Stunde der Gartenvögel" vom 9. bis 12. Mai von der NABU.

    Habt Ihr schon den ersten Kuckuck gehört - dann meldet Ihn bei der NABU-Aktion "Schon gehört...?"!

    Überhaupt gibt es bei der NABU viele Aktionen zu den Vögeln!

    Videos mit Vogelgesang findet Ihr im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
    Und wenn Euch das Netzwerk gefällt, dann macht doch mit - Tier-, Natur- und Umweltfreunde und -schützer sind willkommen.

    So, und jetzt aber gleich nachgeschaut, ob Ihr morgen eine Vogelkundliche Führung in Eurer Nähe mitmachen könnt...

    Lernt die Natur kennen - Macht alle Mit!

    Nachtrag am 06.06.2008:

    Die Auswertung der Aktion "Stunde der Gartenvögel" ist auf der Seite www.nabu.de zu lesen.
    Die Ergebnisse der Kuckucksaktion kann mittlerweile auf einer interaktiven Karte bei www.nabu.de gesehen werden.

    Donnerstag, 3. April 2008

    127) Erntezeit für Birkensaft

    Bild: www.pixelio.de/ K. Mann
    Birken sind nicht nur schön, sondern geben auch leckeres Birkenwasser.

    Wir sind mittendrin - in der Erntezeit für Birkensaft! Sie funktioniert von März bis zum Blattaustrieb im Mai. Der Baum pumpt die im letzten Sommer gespeicherten Nährstoffen in diesem Zeitraum aus den Wurzeln in die Knospen. Dann ist der "sprudelnde" Saftfluß von einem auf dem anderen Tag beendet. Wer jetzt eine Birke im eigenen Garten oder im Freundeskreis anzapfen darf, der hat Glück. Denn er kann einmal direkt die Kraft des Frühlings erleben. Allerdings sollten keine Bäume auf belasteten Böden (alte Industriebrachflächen, Straßenränder etc.) angezapft werden, da der Saft dann auch belastet sein kann. Da die Birke zu den Pionierbäumen gehört, wächst sie gerade auf Brachflächen gerne.

    Das Ernten von Birkensaft ist eine schöne Sache, um Kindern und Jugendlichen die Natur näher zu bringen, privat ebenso, wie in der Schule. Denn zum einen erleben sie sichtbar, wie der Saft in einem Baum fließt und zum anderen gibt die Natur etwas leckeres :-) Passend dazu kann mit den Kindern das Naturerlebnisspiel "Baumtelefon" an einem liegenden Stamm gespielt werden.

    Es gibt zwei Methoden der Safternte. Einerseits das Anbohren des Stammes und andererseits das Kappen eines Astes an seiner Spitze. Ich rate auf alle Fälle zur Astmethode, um dem Baum nicht der Gefahr einer kränkelnden Stelle im Stammholz auszusetzen. Bitte nicht fremde Bäume anzapfen, da es als Sachbeschädigung gelten kann, besonders bei der Stammmethode.

    Für die Astmethode wird einfach ein Ast so abgeschnitten, daß das Ende einen Durchmesser von ca. 0,5 cm hat. Die Spitze wird in eine Glas-/ Plastikflasche gehängt und die Flasche stabil am Ast angebunden. Mit einer Folie wird die Öffnung abgedichtet, damit keine Insekten in die Flasche kommen - denn unter ihnen gibt es einige Feinschmecker dieses leckeren Saftes. Morgens die Flasche angehängt, kann abens schon der erste Saft geerntet werden. Die Astmethode gibt nicht die großen Mengen, aber für ein Glas täglich reicht es auf alle Fälle. Der Saft hält sich lediglich ein paar Tage im Kühlschrank. Er kann allerdings auch eingefroren werden, wobei nicht bekannt ist, wie die Inhaltsstoffe darauf reagieren. Auch mit Alkohol kann er 1:1 haltbar gemacht werden - aber dann nicht mehr für die Kinder...

    Medizinisch hat der Saft auch einige Bedeutung, näher erforscht sind diese aber kaum. Zu dem Zweck kann ebenso der Tee aus den Birkenblättern verwendet werden. Birkensaft kann auch gekauft werden. So wird er z.B. in Finnland zu kommerziellen Zwecken geerntet.
    Hier noch eine Zaubertrak-Forendiskussion über Birkensaft. Daraus geht z.B. auch hervor, daß Birkensaft früher zur Weinherstellung genutzt wurde. Vermutlich aus Ermangelung von reinem Trinkwasser.


    Im Forum von Chefkoch.de gibt es auch eine interessante Diskussion zu dem Thema. Ein user hatte in einem russischen Laden eine 3 Liter Flasche mit Birkensaft gefunden und wollte nun mehr darüber wissen...

    Übrigens:
    Als Birkenwasser wird meist ein Auszug aus den Birkenblättern bezeichnet. Es wird z.B. gerne in Haarpflegemitteln verwendet.

    Die Sandbirke war übrigens Baum des Jahres 2000. In dem entsprechenden sehr informativen Artikel auf Baum-des-Jahres.de geht es z. B. auch um die Weiblichkeit der Birken.

    Dienstag, 1. April 2008

    126) Online-Aktion: Gegen Kormoran-Vernichtung am Bodensee


    Bild: NABU Baden-Württemberg, Online-Aktion gegen geplanten Kaeltetod bei Kormoranen

    Es ist kaum zu glauben - auf der einen Seite freuen sich die Naturschützer darüber, dass ihr Bestand wieder zugenommen hat, und auf der anderen Seite unterstützen die Politiker im Namen der Angler und Berufsfischer ihre Massenvernichtung - an den Kormoranen scheiden sich die Geister.

    Aber selbst falls es wirklich zu viele von ihnen an einem Ort geben sollte - darf dafür unkontrolliert eine ganze Brutkolonie um ihre Jungvögel gebracht werden? Darf deshalb unkontrolliert in einem Schutzgebiet Nachts das Licht angemacht werden zur Vogeljagd? Wozu gibt es dann noch Schutzgebiete? Wozu wird dann der Kormoran anderorts noch geschützt?

    Frage über Fragen, die mit undurchdachten Taten einfach weggewischt werden sollen. Mehr dazu erfahrt Ihr auf der Seite des NABU Baden-Württemberg. Dort gibt es auch eine Online-Aktion dagegen:
    Eisiger Kormoran-Tod im Vogelschutzgebiet
    Tatort Bodensee: NABU protestiert scharf und startet E-Mail-Aktion



    Danke NABU für diese Aktion!


    Nachtrag, 08.04.2008:

    NABU heißt Nachwuchs willkommen und kämpft weiter gegen angedrohten Kältetod
    Erste Kormoran-Küken am deutschen Bodensee geschlüpft

    Nachtrag am 10.04.2008:

    Sie haben zugeschlagen!
    Der NABU-Pressedienst berichtet:

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    Rechtswidrige Vernichtung der Kormoranbrut am Bodensee
    Landwirtschaftsminister Peter Hauk missachtet Naturschutz

    NABU und Deutsche Umwelthilfe sind entsetzt über die rechtswidrige Vertreibung von brütenden Kormoranen aus dem Naturschutzgebiet Radolfzeller Aachried am Bodensee – Landesregierung verstößt gegen das Naturschutzrecht – Schädigung von unter Artenschutz stehenden Tieren billigend in Kauf genommen


    Stuttgart/Berlin, 9. April 2008: Der Naturschutzbund NABU und die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) sind erschüttert über die Vernichtung der Kormoranbrut im Naturschutzgebiet Radolfzeller Aachried. Dort nistet die einzige Kormorankolonie am deutschen Bodensee. Die vom Regierungspräsidium Freiburg als „Kormoranmanagement“ bezeichnete und genehmigte Aktion ist nach Auffassung von NABU und DUH eindeutig rechtswidrig. „Wir haben Minister Hauk im Vorfeld dringend aufgefordert, diese Aktion zu stoppen. Dass er es nicht getan hat und damit das Naturschutzrecht missachtet, macht uns fassungslos“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. „Minister Hauk stellt damit ohne Not seinen eigenen Aktionsplan zur biologischen Vielfalt in Frage und erweist Naturschutz und Tourismus einen Bärendienst. Die mehr als 3.600 Protest-E-Mails, die bislang beim Regierungspräsidium eingegangen sind, zeigen deutlich: Die Menschen am Bodensee und in ganz Europa haben für diesen Vernichtungszug kein Verständnis.“

    Der NABU hatte im Vorfeld der Aktion eine Petition an den Landtag gerichtet, um die Aktion zu stoppen. Dass der Vorsitzende des Petitionsausschusses, MdL Jörg Döpper, diese einfach abgelehnt hat und so einer parlamentarischen Diskussion ausweicht, bezeichnet der NABU als skandalös. „Das ist eine Verhöhnung des Petitionsausschusses und zeigt: Hier werden die Regeln des Rechts und der Demokratie missachtet“, sagt Baumann.

    Das Vorgehen des Regierungspräsidiums Freiburgs bei der Zulassung der Vernichtungsaktion bezeichnete DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake als „eines Rechtsstaates unwürdig“. Das Regierungspräsidium habe nach über zwei Jahren Prüfung eines Antrags von vier Fischereivereinen am Dienstagnachmittag (8. April) einen Verwaltungsakt erlassen. „Dieser ist in rechtswidriger Weise für sofort vollziehbar erklärt worden, damit Widersprüche keine aufschiebende Wirkung entfalten können“, sagte Baake. Der NABU hat mit Unterstützung der DUH binnen weniger Stunden beim Verwaltungsgericht Freiburg einen Eilantrag gestellt und darüber auch das Regierungspräsidium informiert. Um vor einer Entscheidung des Gerichts Fakten zu schaffen, sei die Vernichtungsaktion noch in derselben Nacht exekutiert worden. „Mit einem solchen Vorgehen von staatlichen Behörden muss man wahrscheinlich in Rußland oder China rechnen, aber in einem Rechtsstaat darf das nicht passieren“, sagte Baake. Er bezeichnete dieses Vorgehen als eine beispiellose Missachtung der gesetzlich garantierten Rechte der Naturschutzverbände durch die Baden-Württembergische Landesregierung. Der Regierungspräsident Freiburg beruft sich in seinem Bescheid auf die ausdrückliche Zustimmung des vorgesetzten Ministeriums für Ernährung und Ländliche Entwicklung. „Minister Peter Hauk trägt für das rechtswidrige Handeln seiner Behörde die volle politische Verantwortung und muss für dieses Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden“, forderte Baake.

    „Die Vernichtungsaktion verstößt gegen geltendes Naturschutzrecht. In dem Bescheid des Regierungspräsidiums Freiburg wird weder nachgewiesen, dass der Fischereiwirtschaft erhebliche Schäden drohen, noch sind die zum Schutz der Vögel in den Regelungen des Naturschutzrechts vorgesehenen Kontrollmaßnahmen festgelegt“, sagte Dr. Cornelia Nicklas, Leiterin Recht der DUH. In dem Bescheid schreibt das Regierungspräsidium ausdrücklich, dass ein Tag vor der Vertreibungsaktion im Naturschutzgebiet geprüft werden müsse, ob die Bruten anderer geschützter Arten betroffen seien. Da der Bescheid erst am Dienstagmittag erlassen worden ist, konnte die ordentliche Überprüfungen jedoch gar nicht stattfinden und die Störaktion hätte frühestens in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag durchgeführt werden dürfen.

    In der Nacht zum Mittwoch (9.4.) haben Mitarbeiter des Regierungspräsidiums die Elternvögel mit grellem Scheinwerferlicht so sehr unter Druck gesetzt, dass sie ihre Eier sowie die bereits geschlüpften Jungvögel im Stich gelassen und dem Kältetod preisgegeben haben. Die Aktion fand mit dem Segen des Regierungspräsidiums und des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum statt – in einem Naturschutz- und EU-Vogelschutzgebiet! „Es war traurig, ohnmächtig zu verfolgen, wie Mitarbeiter des RP durch das Schilf im Naturschutzgebiet gestapft sind und dabei Kormorane und andere geschützte Vogelarten aufgeschreckt haben“, berichtet Baumann, der selbst vor Ort war. „Insbesondere für unsere Aktiven vor Ort, die das Naturschutzgebiet Aachried seit Jahren im Auftrag des Regierungspräsidiums pflegen, war es ein Schlag ins Gesicht, dass dieselbe Behörde das Naturschutzgebiet jetzt selbst entwertet.“ Das RP hatte zudem die Beobachtung anerkannte Vogelexperten ignoriert, nach denen bereits Jungvögel geschlüpft sind und der Schwarzmilan auf den Koloniebäumen mit dem Brutgeschäft begonnen hat. Diese Tötung von Jungvögeln war nach Auffassung von NABU und DUH illegal.
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    Als Mutter erschüttert es mich doppelt - wie soll da noch der Fisch schmecken?


    Nachtrag am 16. April 2008:
    Und nun gab es auch eine Antwort auf die Protestmail von der Pressestelle des Regierungspräsidiums Freiburg. Dabei wurde zur Begründung und Erklärung der Aktion auf die Seite des Regierungspräsidenten Freiburgs verwiesen...

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    Trotz dieses ernsten Themas gibt es noch einen Anhang zum 1. April, denn der Artikel über den Eistod der Kormorane ist wirklich kein Aprilscherz, selbst wenn es so scheinen könnte!
    Der Naturtipps-Aprilscherz ist an den Post 121 angehaengt...:-)

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