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Mittwoch, 3. Dezember 2008

WPE: Kamerun - Die zweite Woche

Kamerun - Die zweite Woche

by Wolfgang on Sat Aug 30, 2008 5:03 pm

Auch die zweite Woche verlaeuft erfolgreich. Im Vergleich zu allen anderen Laendern die ich in der Vergangenheit besucht habe kommt man sich in Zentral Afrika vor wie am Puls des Lebens. Nirgendwo sonst ist das Leben so intensiv und so voller Lebenslust wie hier. Afrika ist Musik pur. Man spuert die Wiege der Menschheit in jedem Moment.
Die Kinder zeigen weiterhin grosses Interesse und die fuenf aeltesten Kinder haben jeweils einen Aufsatz ueber sich selbst im WPE Kinder Forum verfasst. Jetzt liegt es an der Resonanz aus Europa um den Kindern ein nachhaltiges Erlebniss zu sichern und langfristig angelegte Freundschaften zu etablieren.
Die Kinder waren zum ersten Mal im Cyber Cafe und konnten mit der Unterstuetzung von Vivian, Emmanuelle einem der Lehrer und mir, die Registrierungen im WPE Forum hinter sich bringen, Ihre Story schreiben und Silvio und Mirella antworten. Sowohl die Kinder als auch die Lehrer und ich selbst waren voll bei der Sache. Die Aktionen werden jetzt regelmaessig stattfinden. Naturkunde und Naturschutz sind jetzt fester Unterrichtsbestandteil. Vivian wird das neue Fach uebernehmen und von mir entsprechend angewiesen. In der ersten Zeit werde ich auch selbst die Kinder mit unterrichten und meine Kenntnisse weiter geben. Die Schulleitung stimmt mit den Plaenen ueberein und ab September, dem offiziellen Schulbeginn nach den Ferien, steht Naturschutz fest auf dem Stundenplan. Damit ist das WPE Projekt Bildung wahrscheinlich die erste Einrichtung dieser Art in Kamerun wenn nicht sogar im gesamten Afrika. Viele NGO´s haben Bildungsprojekte auf dem Plan aber keines ist so spezifisch. Alle beteiligten WPE Mitglieder sind sehr stolz auf das was hier in kuerzester Zeit erreicht wurde.
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Naturkunde- und Naturschutz Unterricht in Schulen landesweit und insbesondere in Gegenden die dem Regenwald naheliegen zu etablieren ist die effektivste Methode um die Natur und Ihre Bewohner zu schuetzen. Die Aktionen werden unterstuetzt durch weitere Projekte und Zusammenarbeit mit LAGA um auch Wilderer zum umdenken zu bewegen oder im gegebenen Fall auch den Behoerden auszuliefern. Natuerlich werden auch Loesungen erarbeitet und Alternativen geboten wie z.B. die Foerderung von Huehnerfarmen. (WPE Projektbestandteil, siehe Homepage.)
Ueber neue Freundschaften konnten Beziehungen zu hochrangigen Persoenlichkeiten hergestellt werden und dadurch wird meine Person einigermassen geschuetzt. Zukuenftig reicht ein Anruf auf meinem Handy zu einer der bei mir gespeicherten Telefonnummern um niedrig rangigen Beamten die Grenzen zu weisen.
Desweiteren war ein Besuch im Forschungszentrum von Prof. Victor Anomah Ngu auf dem Programm. Der Professor ist weltbekannt und befasst sich mit Virologie im speziellen um die HIV Forschung. Moeglicherweise wird der Professor zukuenftig als WPE Ehrenmitglied gefuehrt.
In der zweiten Woche durchgefuehrte Recherchen und Interviews belegen die Reporte ueber Bushmeat und die desolate Situation um den Artenschutz.

Fotografieren
Wie dem Report ueber die erste Woche in Kamerun zu entnehmen ist muss man mit dem Fotografieren in Kamerun etwas vorsichtig umgehen. Zum einen sind da Einrichtungen wie militaerische Anlagen wo fotografieren grundsaetzlich verboten ist. Schnell sitzt man dann hinter schwedischen Gardinen der Spionage verdaechtigt. Gefaengnisse hierzulande versprechen nicht gerade luxurioese Bedingungen. Kommt man denn einmal in eine solche Situation kann man das ueber die allgegenwaertige Korruption allerdings meist zur Zufriedenheit von jedermann loesen. Den Zahlenden moeglicherweise ausgeschlossen. Auch Maenner lassen sich nicht gerne fotografieren. Ganz schnell fuehrt das zu einem grossen Palaver was letztendlich auch nur durch Zahlungen zu beenden ist. So hat eben alles sein System.
Sehr fotogen sind hingegen die Damen. Hier sind kaum Probleme zu erwarten. Im Gegenteil wird man dazu aufgefordert weitere Fotos zu schiessen. In aehnlicher Weise sind die Kinder gerne dazu bereit sich fotografieren zu lassen.
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Wolfgang
Verfolgt die WPE-Aktion bei Naturtipps mit über das Stichwort "WPE-Projekt".

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