Der Kamerun Report geht weiter, hier mehr aus der Anfangszeit:
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Kamerun - Die erste Woche
Es regnet, die Temperaturen sind kuehl. Die Regenzeit dauert noch an. Eine Woche bin ich erst hier und trotzdem kommt es mir vor als waere schon viel mehr Zeit vergangen. Waere ich nicht immer noch in einem Hotel wuerde ich mich hier zuhause fuehlen, mehr als das in den langen 7 Monaten Deutschland der Fall war.
Die Ankunft im Airport Douala war das unorganisierte Chaos. Veraltete Gebaeude und ein Gedraenge in einer viel zu kleinen Wartehalle waren der erste Eindruck. Der Zoll zeigte keinerlei Interesse an mir und die ersten Menschen die ich kennen lernte waren sehr nett und der englischen Sprache vertraut. Die erwartete Abholung ist, warum auch immer, fehlgeschlagen. Vivian war unter den vielen Menschen einfach nicht auszumachen. Nach einiger Zeit warten und dem Umtausch von Euro in die Landeswaehrung geht es dann mit dem Taxi in das nahegelegene Jet Hotel. Die Menschen sind auch hier sehr freundlich das Hotel ist gut aber zu teuer.
Die ersten Eindruecke setzen einen um Jahrzehnte in die siebziger Jahre zurueck waere da nicht dann und wann auch mal ein moderneres Auto der letzten Jahrgaenge zu sehen. Kurze Zeit spaeter trifft Vivian, die WPE Koordinatin mit Freundin und Familienmitgliedern ein. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Douala ist nicht sehr beeindruckend und hektisch. Am naechsten morgen geht es deshalb mit dem Linienbus weiter nach Yaounde. Gute Strassen und Reste des urspruenglichen Regenwaldes, rechts und links der Strecke, machen die rund 4 stuendige Fahrt recht angenehm. Yaounde praesentiert sich vollkommen anders als Douala. Malerisch auf 7 Huegeln im Bergland zwischen 700 und 900 Metern gelegen macht die Stadt einen sauberen, bunten und betriebsamen Eindruck.
Das von Vivian ausgesuchte Hotel kostet „nur“ knapp ein Drittel dessen was ein Hotel mit gleichem Standard in Douala kostet und ist zudem ruhig gelegen. Besser geht es kaum.
Vivian zeigt sich als absoluter Gluecksfall fuer die WPE Projekte und auch fuer mich. Die Frau ist intelligent und hoch motiviert. Ihre Person entspricht haargenau den Vorstellungen die ich mir nach den vielen Monaten Skype und chatten im Internet machen konnte. Schwergewichtig setzt Vivian sich fuer die Sache ein und beweist dabei sehr gute organisatorische Talente.
So geht es dann auch gleich in die Schule um den ersten Projektbestandteil der Bildung in die Realitaet umzusetzen. Die Kinder sind begeistert von den WPE Plänen zum Naturschutz und besonders darueber mit Kindern anderer Nationen Kontakte aufzunehmen. Bei der Gelegenheit konnte ich die Begeisterung der Kinder auf Fotos festzuhalten. Auch die Schulleiterin konnte Ihre Begeisterung nicht zurueckhalten und so steht den Anfaengen nichts im Wege. Fuer einen virtuellen Austausch im WPE Kinderforum wurden die vier aeltesten Kinder ausgewaehlt.
Die Offenheit und Herzlichkeit die man hier antrifft ist einzigartig und in keinem anderen Land in dem ich bisher war kam das so offensichtlich zum tragen. Auch beim herumsitzen in den unzaehligen Strassencafes habe ich sofort nette Leute kennen gelernt und konnte sehr wertvolle Bekanntschaften machen.
Am Abend sitze ich oft bei Mama Afrika im Strassencafe. Hier schmeckt das Essen was man Mama deutlich ansieht. Die korpulente, warmherzige und lebenslustige Frau ist eine perfekte Wirtin und koestliche Unterhalterin. Ihr Traum ist ein weisser Mann mit dem Sie jede Minute ihres Lebens Liebe machen kann.
Bei einer Besichtigungstour in der Innenstadt mit Vivian und Doydonne, einem der Studenten vom WPE Netzwerk, mussten wir dann auch schnell Bekanntschaft mit der in Kamerun allgegenwaertigen Korruption Bekanntschaft machen.
Beim Laufen in der Naehe des Hilton Hotels schiest Vivian Fotos und ploetzlich stehen 5 aufgebrachte Militaers vor uns. Spionageverdacht! Es entsteht ein riesen Palaver und man will uns die Paesse abnehmen und inhaftieren. Um dem aus dem Wege zu gehen war es notwendig knapp 20 Euro zu bezahlen. Fuer absolut nichts. Vivians Fotos waren vollkommen harmlos.
Mit dem Fotografieren in Kamerun muss man grundsaetzlich vorsichtig sein. Nicht nur Militaer und Polizei reagieren empfindlich auch viele Maenner versuchen daraus Kapital zu schlagen.
Ich nehme die Kamera deshalb nicht immer mit und bin bei der Auswahl meiner Motive sehr vorsichtig.
Der einzige Weg sich vor der Korruption und der Beamten Willkuer zu schuetzen sind Kontakte zu hoch gestellten Personen. Ein Hinweis auf einen Anruf bei Minister Beispiel laesst jeden korrupten Beamten schnell klein und hoeflich werden.
An einem Abend der letzten Woche fand dann auch ein Treffen der Mitglieder des WPE Kamerun Lehrer und Studenten Netzwerks statt. In lockerer Atmosphaere wurden die Plaene und Vorgehensweise von WPE diskutiert. Auch hier zeigte sich Vivians Organisationstalent. Die bestehenden Plaene und Vorgehensweisen wurden allgemein angenommen. Bei wenigen Drinks und einigen Snacks hatte ich dabei die Gelegenheit afrikanische Spezialitaeten zu testen. Erdnuesse und gegrilltes Fleisch aber auch dicke weisse, gegrillte Maden, waren durchaus wohlschmeckend. Auf den Verzehr von Termiten hatte ich dann aber an diesem Abend verzichtet und das auf einen spaeteren Zeitpunkt verschoben.
Im kleinen Zoo von Yaounde konnte ich einige sehr gute „Wildlife-Aufnahmen“ machen.
Beim zweiten Schultag hatte ich das Laptop dabei und den begeisterten Kindern die Fotos vom ersten Schultag gezeigt. Dazu gab es Unterricht zum Thema WPE und Naturschutz. Das wurde sehr interessiert aufgenommen und wird fortan fester Unterrichtsbestandteil sein. Besser geht es kaum.
Nach der Schule besuchte ich mit Doydonne das Justizgebaeude um erste Kontakte mit hochgestellten Personen zu knuepfen. Auch das wird jetzt kontinuierlich ausgebaut.
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Die ersten Tage in Kamerun waren teuer. Das ist immer so. Noch sitze ich in einem Hotel fuer 13 Euro die Nacht. Vivian schaut sich bereits nach einer guenstigen Wohnung um. Lebt man, so wie ich das tue, mit den Einheimischen und wie die Einheimischen, ist das Leben insgesamt recht guenstig. Ich konzentriere mich auf die Arbeit und verzichte auf teure Treffpunkte fuer Auslaender genauso wie auf erotische Abenteuer. Vivian ist zu ihrem Leidwesen nicht mein Typ. Auch moechte ich ganz bewusst arbeit und privates strikt trennen. Die teilweise sehr huebschen Afrikanerinnen sind mir verboten. Vivian schlaeft auch nachts, ganz ohne Erotik, bei mir im Hotel und hat ein wachsames Auge auf mich geworfen.
In den naechsten Tagen sind Besuche bei der Deutschen Botschaft und der GTZ geplant. Die Kontakte zu hochgestellten Personen werden weiter ausgebaut. Der naechste Schultag ist fuer morgen angesetzt. Die vier aeltesten Kinder haben dann Ihren Aufsatz fuer das WPE Kinderforum fertig und am Nachmittag geht es mit den Kindern ins Cyber Cafe.
Ausfluege in den Regenwald und zum Schimpansen Waisenhaus sind derzeit wegen des Regens und der beaengstigend knappen finanziellen Situation noch nicht moeglich.
Ich bitte Alle, insbesondere Lehrer und Eltern um ihr Engagement. Wir brauchen Computer fuer die Schulen und auch finanzielle Unterstuetzung fuer die Arbeit von WPE. Registrierungen und Eintragungen auch als Verein in Deutschland kosten Geld und braucht engagierte Menschen die mitmachen. Ich hoffe auf etwas Unterstuetzung von Seiten der Deutschen Botschaft um z.B. gebrauchte Computer nach Kamerun zu befoerdern. Die GTZ unterstuetzt WPE nicht da die Projekte zu klein sind. Fragt man Kameruner ob sie die GTZ kennen erhaelt man immer wieder den Verweis auf den grossen Fuhrpark neuer toller Autos.
Die weiteren Plaene von WPE sehen vor Naturschutz auch in den Schulen nahe dem Regenwald zu etablieren. Wichtig bleibt nach wie vor die Publicity. Zum Thema Bushmeat und dem Einsatz von Entwicklungsgeldern um schoene Strassen fuer den Holztransport zu bauen wird es in Kuerze weitere Berichte geben.
Die Ankunft im Airport Douala war das unorganisierte Chaos. Veraltete Gebaeude und ein Gedraenge in einer viel zu kleinen Wartehalle waren der erste Eindruck. Der Zoll zeigte keinerlei Interesse an mir und die ersten Menschen die ich kennen lernte waren sehr nett und der englischen Sprache vertraut. Die erwartete Abholung ist, warum auch immer, fehlgeschlagen. Vivian war unter den vielen Menschen einfach nicht auszumachen. Nach einiger Zeit warten und dem Umtausch von Euro in die Landeswaehrung geht es dann mit dem Taxi in das nahegelegene Jet Hotel. Die Menschen sind auch hier sehr freundlich das Hotel ist gut aber zu teuer.
Die ersten Eindruecke setzen einen um Jahrzehnte in die siebziger Jahre zurueck waere da nicht dann und wann auch mal ein moderneres Auto der letzten Jahrgaenge zu sehen. Kurze Zeit spaeter trifft Vivian, die WPE Koordinatin mit Freundin und Familienmitgliedern ein. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Douala ist nicht sehr beeindruckend und hektisch. Am naechsten morgen geht es deshalb mit dem Linienbus weiter nach Yaounde. Gute Strassen und Reste des urspruenglichen Regenwaldes, rechts und links der Strecke, machen die rund 4 stuendige Fahrt recht angenehm. Yaounde praesentiert sich vollkommen anders als Douala. Malerisch auf 7 Huegeln im Bergland zwischen 700 und 900 Metern gelegen macht die Stadt einen sauberen, bunten und betriebsamen Eindruck.
Das von Vivian ausgesuchte Hotel kostet „nur“ knapp ein Drittel dessen was ein Hotel mit gleichem Standard in Douala kostet und ist zudem ruhig gelegen. Besser geht es kaum.
Vivian zeigt sich als absoluter Gluecksfall fuer die WPE Projekte und auch fuer mich. Die Frau ist intelligent und hoch motiviert. Ihre Person entspricht haargenau den Vorstellungen die ich mir nach den vielen Monaten Skype und chatten im Internet machen konnte. Schwergewichtig setzt Vivian sich fuer die Sache ein und beweist dabei sehr gute organisatorische Talente.
So geht es dann auch gleich in die Schule um den ersten Projektbestandteil der Bildung in die Realitaet umzusetzen. Die Kinder sind begeistert von den WPE Plänen zum Naturschutz und besonders darueber mit Kindern anderer Nationen Kontakte aufzunehmen. Bei der Gelegenheit konnte ich die Begeisterung der Kinder auf Fotos festzuhalten. Auch die Schulleiterin konnte Ihre Begeisterung nicht zurueckhalten und so steht den Anfaengen nichts im Wege. Fuer einen virtuellen Austausch im WPE Kinderforum wurden die vier aeltesten Kinder ausgewaehlt.
Die Offenheit und Herzlichkeit die man hier antrifft ist einzigartig und in keinem anderen Land in dem ich bisher war kam das so offensichtlich zum tragen. Auch beim herumsitzen in den unzaehligen Strassencafes habe ich sofort nette Leute kennen gelernt und konnte sehr wertvolle Bekanntschaften machen.
Am Abend sitze ich oft bei Mama Afrika im Strassencafe. Hier schmeckt das Essen was man Mama deutlich ansieht. Die korpulente, warmherzige und lebenslustige Frau ist eine perfekte Wirtin und koestliche Unterhalterin. Ihr Traum ist ein weisser Mann mit dem Sie jede Minute ihres Lebens Liebe machen kann.
Bei einer Besichtigungstour in der Innenstadt mit Vivian und Doydonne, einem der Studenten vom WPE Netzwerk, mussten wir dann auch schnell Bekanntschaft mit der in Kamerun allgegenwaertigen Korruption Bekanntschaft machen.
Beim Laufen in der Naehe des Hilton Hotels schiest Vivian Fotos und ploetzlich stehen 5 aufgebrachte Militaers vor uns. Spionageverdacht! Es entsteht ein riesen Palaver und man will uns die Paesse abnehmen und inhaftieren. Um dem aus dem Wege zu gehen war es notwendig knapp 20 Euro zu bezahlen. Fuer absolut nichts. Vivians Fotos waren vollkommen harmlos.
Mit dem Fotografieren in Kamerun muss man grundsaetzlich vorsichtig sein. Nicht nur Militaer und Polizei reagieren empfindlich auch viele Maenner versuchen daraus Kapital zu schlagen.
Ich nehme die Kamera deshalb nicht immer mit und bin bei der Auswahl meiner Motive sehr vorsichtig.
Der einzige Weg sich vor der Korruption und der Beamten Willkuer zu schuetzen sind Kontakte zu hoch gestellten Personen. Ein Hinweis auf einen Anruf bei Minister Beispiel laesst jeden korrupten Beamten schnell klein und hoeflich werden.
An einem Abend der letzten Woche fand dann auch ein Treffen der Mitglieder des WPE Kamerun Lehrer und Studenten Netzwerks statt. In lockerer Atmosphaere wurden die Plaene und Vorgehensweise von WPE diskutiert. Auch hier zeigte sich Vivians Organisationstalent. Die bestehenden Plaene und Vorgehensweisen wurden allgemein angenommen. Bei wenigen Drinks und einigen Snacks hatte ich dabei die Gelegenheit afrikanische Spezialitaeten zu testen. Erdnuesse und gegrilltes Fleisch aber auch dicke weisse, gegrillte Maden, waren durchaus wohlschmeckend. Auf den Verzehr von Termiten hatte ich dann aber an diesem Abend verzichtet und das auf einen spaeteren Zeitpunkt verschoben.
Im kleinen Zoo von Yaounde konnte ich einige sehr gute „Wildlife-Aufnahmen“ machen.
Beim zweiten Schultag hatte ich das Laptop dabei und den begeisterten Kindern die Fotos vom ersten Schultag gezeigt. Dazu gab es Unterricht zum Thema WPE und Naturschutz. Das wurde sehr interessiert aufgenommen und wird fortan fester Unterrichtsbestandteil sein. Besser geht es kaum.
Nach der Schule besuchte ich mit Doydonne das Justizgebaeude um erste Kontakte mit hochgestellten Personen zu knuepfen. Auch das wird jetzt kontinuierlich ausgebaut.
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Die ersten Tage in Kamerun waren teuer. Das ist immer so. Noch sitze ich in einem Hotel fuer 13 Euro die Nacht. Vivian schaut sich bereits nach einer guenstigen Wohnung um. Lebt man, so wie ich das tue, mit den Einheimischen und wie die Einheimischen, ist das Leben insgesamt recht guenstig. Ich konzentriere mich auf die Arbeit und verzichte auf teure Treffpunkte fuer Auslaender genauso wie auf erotische Abenteuer. Vivian ist zu ihrem Leidwesen nicht mein Typ. Auch moechte ich ganz bewusst arbeit und privates strikt trennen. Die teilweise sehr huebschen Afrikanerinnen sind mir verboten. Vivian schlaeft auch nachts, ganz ohne Erotik, bei mir im Hotel und hat ein wachsames Auge auf mich geworfen.
In den naechsten Tagen sind Besuche bei der Deutschen Botschaft und der GTZ geplant. Die Kontakte zu hochgestellten Personen werden weiter ausgebaut. Der naechste Schultag ist fuer morgen angesetzt. Die vier aeltesten Kinder haben dann Ihren Aufsatz fuer das WPE Kinderforum fertig und am Nachmittag geht es mit den Kindern ins Cyber Cafe.
Ausfluege in den Regenwald und zum Schimpansen Waisenhaus sind derzeit wegen des Regens und der beaengstigend knappen finanziellen Situation noch nicht moeglich.
Ich bitte Alle, insbesondere Lehrer und Eltern um ihr Engagement. Wir brauchen Computer fuer die Schulen und auch finanzielle Unterstuetzung fuer die Arbeit von WPE. Registrierungen und Eintragungen auch als Verein in Deutschland kosten Geld und braucht engagierte Menschen die mitmachen. Ich hoffe auf etwas Unterstuetzung von Seiten der Deutschen Botschaft um z.B. gebrauchte Computer nach Kamerun zu befoerdern. Die GTZ unterstuetzt WPE nicht da die Projekte zu klein sind. Fragt man Kameruner ob sie die GTZ kennen erhaelt man immer wieder den Verweis auf den grossen Fuhrpark neuer toller Autos.
Die weiteren Plaene von WPE sehen vor Naturschutz auch in den Schulen nahe dem Regenwald zu etablieren. Wichtig bleibt nach wie vor die Publicity. Zum Thema Bushmeat und dem Einsatz von Entwicklungsgeldern um schoene Strassen fuer den Holztransport zu bauen wird es in Kuerze weitere Berichte geben.
Verfolgt die Aktion bei Naturtipps mit über das Stichwort "WPE-Projekt".

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Hallo!
Danke, daß Du die Natur aktiv mitschützt!