Man könnte auf die Palme gehen - mittlerweile wird es wohl für jeden von uns eine geben :-(
aber es würde ja nichts bringen außer viel Flugverkehr...
Deshalb lieber effenktiv an den "eigenen Bundestagsabgeordneten" eine Protestmail schreiben!
Warum?
Es geht um eine Entscheidung im Bundestag zum Thema Palm- und Sojaöl... Aber lest selber die Rundmail, die mich soeben von Rettet den Regenwald e.V. errreicht hat:
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Liebe Regenwaldfreunde,
Am 4. Dezember debattiert der Bundestag über Palm- und Sojaöl. Sollen wir es in unseren Autos und Kraftwerken verbrennen? Alle wissen inzwischen, dass Regenwaldzerstörung und soziales Elend die Folge sind. Aber immer noch versuchen Politiker sich Palmöl und Soja schön zu reden.
Gerade rechtzeitig vor der Bundestagsdebatte räumt die Reportage "Der Biosprit-Boom in Kolumbien " am Sonntag im WDR mit Schönfärbereien wie "Ökosiegel für Palmöl" und ähnlichen Betrügereien auf.
Aber werden genug Menschen den Bericht sehen? Werden die verantwortlichen Politiker den Bericht sehen?
Bitte schicken Sie Ihren Bundestags-Abgeordneten, eine persönliche Mail. Bitte fordern Sie einen völligen Verzicht auf Palm- und Sojaöl als Energiequelle.
Die Kontakte finden Sie hier:
http://www.bundestag.de/mdb/
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
info@regenwald.org
http://www.regenwald.org
TV Hinweis:
Der Biosprit-Boom in Kolumbien
WDR Fernsehen, SONNTAG 30.11.2008, 16.25 - 16.55 Uhr (Sendereihe)
Wiederholung: Freitag, 5. Dezember 2008, 9.20 - 9.50 Uhr
"Ich werde die Palmen fällen, denn Palmen kann ich nicht essen!"
Maria Ligia klingt entschlossen. Sie will ihr kleines Stück Land
zurückhaben und dort wieder Yucca, Reis und Bananen anbauen. Wie
Tausende anderer Kleinbauern wurde sie von ihrem Grund und Boden im
Westen Kolumbiens von mächtigen Unternehmern gewaltsam vertrieben –
illegal, aber geduldet von der kolumbianischen Regierung.
Jetzt wollen die Bauern zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich
inzwischen Palme an Palme, soweit das Auge reicht.
„Grüne Wüste“ nennen sie die riesigen Plantagen.
Der größten Teil des Palmöls wird nach Europa exportiert
Ein großes Containerschiff mit vier Lastenkränen.; Rechte: WDR
Von Kolumbiens größtem Verladehafen Santa Marta nehmen Frachtschiffe
Kurs auf Europa.
Agrodiesel soll in Kolumbien jetzt zur Nummer Eins der Ölpalmprodukte werden
Doch der größte Boom der Palme bahnt sich grade erst an, ausgelöst vom
Treibstoffdurst der Industrieländer und deren Biospritbedarf. Agrodiesel
soll in Kolumbien jetzt zur Nummer Eins der Ölpalmprodukte werden, die
Anbaufläche der Palmen soll sich in den nächsten Jahren noch einmal
verdoppeln, so plant es die Regierung und verspricht, dass die riesigen
Monokulturen der Bevölkerung Arbeitsplätze und Wohlstand, Frieden und
Entwicklung bringen würden.
Aber schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise und
viele der ehemaligen Kleinbauern verelenden als schlecht bezahlte
Tagelöhner auf den Plantagen. „Bei uns sterben Säuglinge an
Unterernährung.“, erzählt Maria Ligia aufgebracht. Wer profitiert
wirklich vom Biosprit-Boom in Kolumbien – und wer bleibt auf der Strecke?
http://www.wdr.de/tv/tag7/
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Und wer einen Fernseher hat, schaut Euch den Film an!
Macht alle Mit!
Übrigens: Das parallel zu diesem Blog erstellte Soziale Netzwerk Naturtipps ist nicht länger aktiv. Die Einträge können jedoch weiterhin abgerufen und eingesehen werden unter http://naturtipps.ning.com/
Freitag, 28. November 2008
289) Energie aus Palmöl und Soja: Brief an Bundestagsabgeordnete schreiben
Eingestellt von
Macht alle mit!
am
Freitag, November 28, 2008
Labels: Aktion-Online, Artenvielfalt, Energie, Mobilität, Nachhaltigkeit, TV-Tipp, Umweltschutz, Wald
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